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 Ausgewählter Eintrag: Zur Liste 
    Beitrag von Gerhard am Dienstag, 19.Dezember.2006, 20:01
    EMail: bygerhard@gmx.de
    Re: Schwingenlagerung


      Hallo Bernd,
      an meiner 3 1/2 Sport habe ich das mit Ing. Jürgen Schnepf folgendermaßen gemacht: die original Schwingenachse bis zum großen Gewinde vom Dreher des Vertrauens abdrehen lassen auf 15 H 7, vorher besorgst du beim Lagerhandel 4 HK 1514 RS Nadelhülsen (sind beidseitig abgedichtet)und 4 Innenringe IR 15x18x16. Die original Gleitlagebuchsen werden aus der Schwinge getreiben. Die sitzen ganz schön fest, am besten mit einem Eisensägeblatt von innen durchsägen und so die Spannung nehmen. Zum Ausziehen hab ich mir ein Abzieher drehen lassen, mit dem können später auch die Nadellagerhülsen eingezogen werden. Geht aber auch mit einem Metallrundstab 23 mm Durchmesser( die Schwingenaugen haben innen 24 mm). Wichtig, vor dem Eintreiben der Nadelhülsen die Schwingenaugen mit einem Schmirgelleinen ( 240er)umwickelten 20er Rundstab gut ausreiben damit die Lackreste entfernt sind. Mit einem entsprechenden Fächerschleifer gehts noch schneller und gründlicher, soweit man selbigen hat. Die Nadellagerhülsen sollen nicht mit zuviel Spannung bündig oder leicht zurückgesetzt (1/2 mm)hineingehen. So jetzt noch an der Schwingenachse die Position der Innenringe anzeichnen. Hab sie dazu in den Rahmen geschraubt und mit einem CD Schreiber entsprechend angezeichnet. Die Innenringe werden dann auf 200° C am besten im Backofen erhitzt ( Lederhandschuhe!!). Die Schwingenachse an der Schlüsselweite senkrecht in den Schraubstock einspannen und mit einem passenden Rohr bis zu den entsprechenden Markierungen auf die Achse klopfen und schon ist das ganze zum Einbau fertig.

      Das war jetzt eine Menge Theorie, gekostet haben die Nadelhülsen und Innenringe rund 48 EUR und das Ganze hält bis jetzt über 24 TKM und kein Ende in Sicht, seither wackelt nix mehr, da die Nadelhülsen beidseitig abgedichtet sind reicht´s wenn beim nächsten Kettenwechsel kurz die Schwinge ausgebaut und etwas gefettet wird, ansonsten ist die Schwinge nun wartungsfrei.
      Den Druckstrahler wird wohl kein Morinisti zum putzen seiner Morini verwenden und dranhalten, oder? Damit macht man jedes Lager kaputt!!Ach ja, die original Schmiernippel sind hinfällig, können zum Verschließen der Bohrungen dranbleiben.
      Dann wünsch ich mal gutes Gelingen, wenn noch Fragen PM.
      Jürgen Schnepf(der Entwickler:o) hat darüber mal ein Artikel in der La Strega geschrieben,hier ist auch eine Zeichnung bei, sag immer wieder die Strega ist wirklich Gold wert.

      Gruß Gerhard

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    Beitrag von Bernd Fischer am Freitag, 8.Dezember.2006, 18:08
    Lenkungsdämpfer


      Hallo Freunde,
      ich würde gerne an meiner 3 1/2 (A211485GG) einen
      gebrauchten originalen Lenkungsdämpfer montieren, der aber irgendwie nicht passen will. Wer kann mir mal mit
      ein Foto schicken.

      Des weiteren würde ich gerne die Schwingenlagerung auf Nadeln umrüsten, wer hat hiermit Erfahrungen und wo gibt es Gutes.

      Vielen Dank sage ich schon mal vorab
      und verbleibe mit den besten Wünschen

      Bernd Fischer
     Antworten

    Beitrag von Iris am Dienstag, 12.Dezember.2006, 18:50
    EMail: ihandke@hotmail.com
    Re: Lenkungsdämpfer


      Hallo Bernd,
      schick mal deine E-Mail Adresse. Ich habe aus einer Motorradzeitung ein Bild mit dem angebauten Lenkungsdämpfer. Kann es dir dann senden.
       
      Zur Schwingenlagerung:
      Ich fahre an meiner 3 1/2 seit 10 Jahren ohne Probleme eine nadelgelagerte Schwinge. In der Strega stehen Angebote. Ich kann dir zwar sagen welche Nadelhülsen und Dichtringe ich verwendet habe, weiß aber nicht mehr mit welchem Maß die Schwingenachse aufgechromt worden ist. War ein privater Umbau.
       
      Gruß Iris
     Antworten


    Beitrag von Iris am Sonntag, 17.Dezember.2006, 13:36
    EMail: feuerschlucker@gmx.de
    Re: Lenkungsdämpfer


      Hallo Bernd,
      bekomme immer wieder eine Fehlermeldung bei deiner Adresse. Schick doch einmal direkt eine E-Mail an o.g. Adresse.

      Gruß Iris
     Antworten

    Beitrag von Gerhard am Dienstag, 19.Dezember.2006, 20:01
    EMail: bygerhard@gmx.de
    Re: Schwingenlagerung


      Hallo Bernd,
      an meiner 3 1/2 Sport habe ich das mit Ing. Jürgen Schnepf folgendermaßen gemacht: die original Schwingenachse bis zum großen Gewinde vom Dreher des Vertrauens abdrehen lassen auf 15 H 7, vorher besorgst du beim Lagerhandel 4 HK 1514 RS Nadelhülsen (sind beidseitig abgedichtet)und 4 Innenringe IR 15x18x16. Die original Gleitlagebuchsen werden aus der Schwinge getreiben. Die sitzen ganz schön fest, am besten mit einem Eisensägeblatt von innen durchsägen und so die Spannung nehmen. Zum Ausziehen hab ich mir ein Abzieher drehen lassen, mit dem können später auch die Nadellagerhülsen eingezogen werden. Geht aber auch mit einem Metallrundstab 23 mm Durchmesser( die Schwingenaugen haben innen 24 mm). Wichtig, vor dem Eintreiben der Nadelhülsen die Schwingenaugen mit einem Schmirgelleinen ( 240er)umwickelten 20er Rundstab gut ausreiben damit die Lackreste entfernt sind. Mit einem entsprechenden Fächerschleifer gehts noch schneller und gründlicher, soweit man selbigen hat. Die Nadellagerhülsen sollen nicht mit zuviel Spannung bündig oder leicht zurückgesetzt (1/2 mm)hineingehen. So jetzt noch an der Schwingenachse die Position der Innenringe anzeichnen. Hab sie dazu in den Rahmen geschraubt und mit einem CD Schreiber entsprechend angezeichnet. Die Innenringe werden dann auf 200° C am besten im Backofen erhitzt ( Lederhandschuhe!!). Die Schwingenachse an der Schlüsselweite senkrecht in den Schraubstock einspannen und mit einem passenden Rohr bis zu den entsprechenden Markierungen auf die Achse klopfen und schon ist das ganze zum Einbau fertig.

      Das war jetzt eine Menge Theorie, gekostet haben die Nadelhülsen und Innenringe rund 48 EUR und das Ganze hält bis jetzt über 24 TKM und kein Ende in Sicht, seither wackelt nix mehr, da die Nadelhülsen beidseitig abgedichtet sind reicht´s wenn beim nächsten Kettenwechsel kurz die Schwinge ausgebaut und etwas gefettet wird, ansonsten ist die Schwinge nun wartungsfrei.
      Den Druckstrahler wird wohl kein Morinisti zum putzen seiner Morini verwenden und dranhalten, oder? Damit macht man jedes Lager kaputt!!Ach ja, die original Schmiernippel sind hinfällig, können zum Verschließen der Bohrungen dranbleiben.
      Dann wünsch ich mal gutes Gelingen, wenn noch Fragen PM.
      Jürgen Schnepf(der Entwickler:o) hat darüber mal ein Artikel in der La Strega geschrieben,hier ist auch eine Zeichnung bei, sag immer wieder die Strega ist wirklich Gold wert.

      Gruß Gerhard

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