Historische Berufe - Handwerksbräuche

Alte Handwerksbräuche

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Bezeichnung:Auftreiben
Erklärung:Ausdruck für die vorgesehene Bestrafung eines Meisters oder Gesellen wegen eines Vergehens gegenüber dem Handwerk. Der Umgang mit dem Gesellen war fortan verpönt, die Umschau nach Arbeit verlief erfolglos, und der Sünder wurde ausgehauen. Einen aufgetriebenen Meister lud man nicht zu den Zusammenkünften ein, geschweige denn, dass sich ein Geselle bei ihm anstellen liess. Mit Geld konnte man sich mit der Zunft abfinden und nach erlegter Strafe, nicht selten in Form von Speise und Trank, alles vergessen machen (s. auch Abrupfen).

Quelle: Alte Handwerksbräuche, Verlag die Wirtschaft 1990, ISBN 3-349-00591-8


Letzte Änderung: 26.12.01 (UG)
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