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Neue Galerien auf meiner Homepage
Turner - Begräbnis auf SeeJetzt sind die neuen Galerien also endlich fertig: mehr als 100 Gemälde von Renoir, Turner, Delvaux und Magritte, sowie 20 neue Dalis.
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03.10.01, 13:40  Robert Morten

Britannia - die England-Datenbank ...
Britannia - die DatenbankBritannia - die England-Datenbank - ist jetzt schon auf ca. 400 Artikel angewachsen. Schwerpunktthemen sind zunächst die englische/britische Geschichte und Literatur.
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04.09.01, 21:39  Robert Morten

Der Anfang ist gemacht
Auch wenn die Platzverteilung noch nicht so ganz passt, so gewinnen Sie doch einen ersten Eindruck meiner neuen Startseite.
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20.08.01, 22:15  Robert Morten

Was soll das hier eigentlich werden?
Das Redaktionssystem steht (Erweiterungen sind natürlich geplant) - und nun? Nun wird meine Online-Welt Stück für Stück hierhin verschoben.
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08.08.01, 22:38  Robert Morten

Deutsche Musik: "Pop 2001" versammelt Vergangenes und Vergessenes
Geschichtsstunde in Sachen Popmusik

"Pop 2001" ist eine Platte mit pädagogischem Anspruch. Die recht simple Idee: Auf dem Sampler singen 15 deutsche Bands und Einzelinterpreten Coverversionen ihrer Lieblingssongs aus heimischen Gefilden.
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27.07.01, 21:36  Robert Morten

Perry Farell: Songs yet to be sung
Glamourös, energiegeladen und mit nacktem Oberkörper präsentiert sich Perry Farrell auf dem Albumcover. Ganz so, als wäre er der größte Rock-Star aller Zeiten. Dabei liegt sein Erfolg als Kopf der Band Jane's Addiction (1986-1991) bereits über zehn Jahre zurück. Und in der Formation Porno For Pyros (1992-1996) dümpelte der Gründer des legendären Festivals Lolapalooza in der Folgezeit etwas konzeptlos vor sich hin.
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26.07.01, 17:31  Robert Morten

Auch 30 Jahre nach seinem Tod lebt die Legende Jim Morrison
Wie nur wenige andere hat Jim Morrison das Publikum in seinen Bann gezogen. Am 3. Juli 1971 starb der charismatische Sänger der amerikanischen Band The Doors in Paris.
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22.07.01, 21:52  Robert Morten

Mr. "Boom Boom" is dead
Kaum hatte Blues-Legende John Lee Hooker seinen letzten Atemzug hinter sich gebracht, spielten Radiostationen überall in Amerika den Song, der zu seinem Markenzeichen wurde: "Boom Boom".
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22.07.01, 21:49  Robert Morten

Radiohead machen sich in Deutschland rar
Thom Yorke und Konsorten machen Halt in Berlin. Zwei Termine in Berlin im Sommer 2000, kein Gastspiel während der Zelt-Tour im Herbst letzten Jahres, zwei Headliner-Positionen bei den diesjährigen Sommer-Festivals.
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08.07.01, 15:04  Robert Morten

Slut - Brit-Pop aus Ingolstadt
In Deutschland gibt es keine "Brit-Krise". Endlich mal wieder eine großartige britische Gitarrenpop-Band. Endlich wieder ein vielschichtiges, abwechslungsreiches Album von der Insel.
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08.07.01, 14:41  Robert Morten

Artikel
Neue Galerien auf meiner Homepage
    Turner - Begräbnis auf SeeJetzt sind die neuen Galerien also endlich fertig: mehr als 100 Gemälde von Renoir, Turner, Delvaux und Magritte, sowie 20 neue Dalis.
    ... folgt.
03.10.01, 13:40  Robert Morten

Britannia - die England-Datenbank ...
    Britannia - die DatenbankBritannia - die England-Datenbank - ist jetzt schon auf ca. 400 Artikel angewachsen. Schwerpunktthemen sind zunächst die englische/britische Geschichte und Literatur.
    Im Bereich Geschichte ist die bisher größte Detaillierung erreicht bei:

    - den Rosenkriegen,
    - der Herrschaft des Hauses Tudor sowie
    - bei der Herrschaft der Lordprotectoren und
    - der Restauration.

    Schwerpunkt der Arbeit im September ist die Napoleonische Zeit.

    Im Bereich Literatur liegt der Schwerpunkt zunächst bei den großen Klassikern (Chaucer, Milton u. Shakespeare) sowie bei den Präraffaeliten und den britischen Romantikern (Shelley, Keats).

    Im Bereich Malerei wurde zunächst bei den auch im europäischen Rahmen bedeutenden Künstlern Englands begonnen, also bei den Romantikern (Turner, Reynolds und Gainsborough).

    Ein Tip: Verwenden Sie die Rubrik "Suchen", um in den Artikeln eine Volltextsuche durchzuführen.

    Schauen Sie doch mal herein ...
04.09.01, 21:39  Robert Morten

Der Anfang ist gemacht
    Auch wenn die Platzverteilung noch nicht so ganz passt, so gewinnen Sie doch einen ersten Eindruck meiner neuen Startseite.
    Dem Einführungstext, der noch erheblich gekürzt wird, folgen drei Spalten. Links (noch rechts) die News und Presseschauen, in die Mitte die vom Text-/Bildanteil umfangreicheren Rubriken (u.a. Gedicht) und rechts die monatlichen CD-Tips usw..

    Die News werden in zwei Subrubriken (UK/England und Politik/Bundeswehr), Presse wird in zunächst drei Subukriken (UK/England, Royals und Politik/Bundeswehr) aufgeteilt. Die Glosse (z.Zt. links) wandert in die mittlere Spalte.

    Und sonst?
    UK/England:
    Die vier Hauptartikel ("England ..." bzw. "UK im Überblick" sowie "Die Geschichte Englands" bzw. "... des UK") sind nahezu fertig (siehe "Artikeldatenbank") und werden z.Zt. in die Gliederungsansicht (siehe "Einführung in die Malerei") überführt. Ca. 350 weitere Kurzartikel zu England sind ebenfalls erfaßt und werden nun mit den Hauptartikeln verlinkt.
    Fertig sind ferner 12 Artikel zur neuen Seite "Reise-Tips für England und London".

    Vita:
    Vita wird nahezu unverändert übernommen und Ende der Woche verfügbar sein.

    Ars:
    Für die Buchtips und Gedichte der Monate sind die Datenbanken und Seiten angelegt - nur die Inhalte müssen noch kopiert werden. Das ist wohl bis morgen Mittwoch fertig. Ähnliches gilt für alle Inhalte von Musica.

    Der Rest:
    ... wird schrittweise übernommen. Ende August sollte inhaltlich alles fertig sein.
20.08.01, 22:15  Robert Morten

Was soll das hier eigentlich werden?
    Das Redaktionssystem steht (Erweiterungen sind natürlich geplant) - und nun? Nun wird meine Online-Welt Stück für Stück hierhin verschoben.
    Und was dann?

    Wie schon angedeutet wird aus meinem bisherigen Sammelsurium an Themen eine Homepage mit einem Leitthema: England. Alle Rubriken - die neuen wie "Presse" ebenso wie die bekannten "Ars", "Forum" etc. - werden inhaltlich gestrafft und sich künftig auf das Thema England konzentrieren. So wird "Ars" sich der englischen Kunst annehmen und das Forum Themen rund um das Leitthema diskutieren.

    Die bisherigen Inhalte - insbesondere in "Aktuell" - werden verschwinden. "Aktuell" wird die Funktion übernehmen, die bisher Novitas hatte: Neuheiten meiner HP vorstellen.

    Die umfangreichsten Änderungen aber wird "Home" erleben. Ab dem kommenden Sonntag werden von hier aus die inhaltlichen Hauptrubriken (Arbeitstitel):

    - England gestern,
    - England heute und
    - England morgen

    angesteuert werden können. Von hier aus können dann die umfangreichen Inhalte gezielt angewählt werden.

    Aber, trotz all der Neuerungen, keine Angst - die Rumpelkiste "Momentum" bleibt erhalten.
08.08.01, 22:38  Robert Morten

Deutsche Musik: "Pop 2001" versammelt Vergangenes und Vergessenes
    Geschichtsstunde in Sachen Popmusik

    "Pop 2001" ist eine Platte mit pädagogischem Anspruch. Die recht simple Idee: Auf dem Sampler singen 15 deutsche Bands und Einzelinterpreten Coverversionen ihrer Lieblingssongs aus heimischen Gefilden.
    Perry Farrell - Songs yet to be sungDas Ergebnis ist eine Geschichtsstunde in Sachen deutsche Popmusik, die einen Staunen und Schmunzeln lässt - etwa wenn sich Hildegard Knef den Rammstein-Hit "Engel" vorknöpft oder die Scycs "Your're My Heart, Your're My Soul" in ein Rockgewand kleiden.

    Die bei Eastwest erschienene Platte ist bereits die zweite Lektion dieser Art zum Thema deutsche Popkultur: Bereits im vergangenen Jahr sorgte die nach der gleichnamigen Fernsehdokumentation "Pop 2000" benannte Compilation für Aufsehen. Zwei Songs waren sogar längere Zeit in den deutschen Top-Ten vertreten: Jan Eissfeld mit dem Nena-Hit "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" und die Guano Apes mit ihrer Brachial-Version des Alphaville-Songs "Big In Japan".

    "Dance With Me": keine Überraschungseffekte

    Auch in diesem Jahr diente das Repertoire der 80-er-Jahre Synthie-Popper Alphaville als Steinbruch, aus dem sich diesmal der Techno-DJ Paul van Dyk bediente. Seine Coverversion von "Dance With Me" ist zwar solide produziert, bietet aber aber leider nur wenig Überraschungseffekte.

    Scycs aus Magdeburg singen die Modern-Talking-Coverversion "Your're My Heart, Your're My Soul"

    Besser schlugen sich da schon die Gitarrenpopper Miles, die sich den Rainbirds-Klassiker "Blueprint" vornahmen. Im Vergleich zum zeitlos-schönen Original entschieden sich die vier Würzburger für einen etwas verschleppten Rhythmus und raueren Gitarrensound. Leichte Variationen der Melodie verleihen ihrer Coverversion die nötige Spannung.

    Geschichte wird gemacht

    Der Sampler trägt den aus dem Extrabreit-Song "Es geht voran" entlehnten Textbaustein "Geschichte wird gemacht". Das dies auch anders als nach dem Muster "junge Künstler covern altes Liedgut" funktionieren kann, beweist die inzwischen 75-jährige Hildegard Knef. Aus dem vor "neuer deutscher Härte" strotzenden Rammstein-Song "Engel" macht die Chansonette ein leichtes Swing-Stück. Ihr Sprechgesang, an einigen Stellen bereits etwas brüchig, wird dabei vom feinnervigen Trompetenspiel Till Brönners gut zur Geltung gebracht.

    Bemerkenswert ist auch der Beitrag des neuen 3p-Projekts Glashaus, die den Selig-Hit "Ohne Dich" covern. Die extrem sparsame Instrumentierung des Produzentenduos Moses Pelham und Martin Haas rückt die zauberhafte Stimme der Frontfrau Cassandra Steen in den Vordergrund, die - zum Teil geschickt gedoppelt - für Gänsehautstimmung sorgt.

    Liquido coverten Boney M

    Hitpotenzial dürfte die Modern-Talking-Coverversion der Scycs haben, die den Klassiker "Your're My Heart, Your're My Soul" als flotten Rocksong einspielten. Die Sirenenstimme von Sänger Stephan Michme klingt zwar besser als die Fistelstimme von Dieter Bohlen, birgt aber einen Nervfaktor in sich. Auch Liquido zeigten sich mutig und coverten den Boney-M.-Hit "Brown Girl In The Ring". Den weitesten Spagat unternahm aber definitiv DJ Westbam, der sich Ton Steine Scherbens "Rauch-Haus-Song" vornahm.

    Wie bereits die erste Platte lässt der Sampler bei jedem Popfan Erinnerungen wach werden an erste Küsse und große Gefühle. Das Ziel der Lektion wird erreicht: Wie ein buntes Tafelbild stellt "Pop 2001" 50 Jahre deutsche Popgeschichte im Überblick dar. So macht das Lernen Spaß.
27.07.01, 21:36  Robert Morten

Perry Farell: Songs yet to be sung
    Glamourös, energiegeladen und mit nacktem Oberkörper präsentiert sich Perry Farrell auf dem Albumcover. Ganz so, als wäre er der größte Rock-Star aller Zeiten. Dabei liegt sein Erfolg als Kopf der Band Jane's Addiction (1986-1991) bereits über zehn Jahre zurück. Und in der Formation Porno For Pyros (1992-1996) dümpelte der Gründer des legendären Festivals Lolapalooza in der Folgezeit etwas konzeptlos vor sich hin.
    Perry Farrell - Songs yet to be sungMit "Songs yet to be sung" legt der US-Musiker nun ein fulminantes Solowerk vor, in dem er seine Leidenschaft für Dance Beats mit sphärischen Gitarren verschmilzt, gleichzeitig aber auch den Alternativrock mit seinem typischen Gesang aufmischt, der sich noch immer anhört, als wäre er durch einen Kompressor gejagt worden. Electronic Tribal Music nennt Perry die gefällige Esoterik-Mischung aus Kalifornien.

    Und damit sein Soloprojekt auch wirklich ein Erfolg wird, hat er gleich eine Reihe bekannter Producer um sich geschart. KRISH SHARMA, MARIUS DE VRIES und MAD PROFESSOR wurden verpflichtet. Bei einigen Stücken holte er sich zudem Unterstützung von den Musikern seiner alten Bands...


26.07.01, 17:31  Robert Morten

Auch 30 Jahre nach seinem Tod lebt die Legende Jim Morrison
    Wie nur wenige andere hat Jim Morrison das Publikum in seinen Bann gezogen. Am 3. Juli 1971 starb der charismatische Sänger der amerikanischen Band The Doors in Paris.
    Poet und Punk in einer Person

    The Doors - The DoorsFür seine aufrüttelnden und tiefgründigen Texte wird er auch 30 Jahre nach seinem Tod verehrt. Morrison hat schneller gelebt als andere, besessener und intensiver. Geleitet war er von der Suche nach dem Extremen, nach den Grenzen der menschlichen Existenz. Als Vehikel dienten ihm dabei Drogen aller Art. Seine Exzesse bezahlte er mit einem frühen Tod: James Douglas Morrison war 27 Jahre alt, als er in einer Badewanne in einem Pariser Hotel tot aufgefunden wurde. Die Legende, er habe sein Ende nur inszeniert, um fortan unbehelligt dichten zu können, lebt bis heute.

    Morrisons Grab gehört zu den meist besuchten Touristenattraktionen

    Fast unverändert lebt auch sein Ruhm fort: Morrisons Grab auf dem Friedhof "Pere Lachaise" in Paris gehört zu den meist besuchten Touristenattraktionen der Stadt. Zum 30. Todestag besuchten Tausende von Fans die Stadt. Auch das Geschäft mit Best-Of-Platten und Devotionalien blüht - geschürt nicht zuletzt von den drei verbliebenen ehemaligen Doors: dem Gitarristen Robby Krieger, dem Schlagzeuger John Densmore und dem Pianisten Ray Manzarek, der mit seinem prägnanten Orgelspiel den unverwechselbaren, feierlichen und mystischen Sound der Gruppe schuf.

    Zusammen mit Manzarek gründete der erfolglose Filmstudent Morrison die Doors 1966. Den Namen nahm er von Aldous Huxleys Werk "The Doors of Perception" und zeigte damit, was ihm die Band bedeutete: Ein weiteres Mittel auf dem Weg zu den Pforten der Wahrnehmung. Diese Türen zur anderen Seite galt es zu durchbrechen, wie Morrison es in einem der ersten Doors-Hits festhielt: "Break on Through to The Other Side". Das Anfang 1967 erschienene erste Album "The Doors" lobte die Kritik als bestes Rockdebut aller Zeiten.

    Vulgarität und Respektlosigkeit zog die Leute an

    Die Band lebte zu großen Teilen von Morrisons Anziehungskraft. Seine Unberechenbarkeit, seine Vulgarität und Respektlosigkeit zog die jungen Leute an wie sie die Alten abstieß. Morrison war fasziniert vom Chaos, und in selbiges stürzte er viele "Doors"-Auftritte. So schmiss ein Barbesitzer die Band mitten in einem ihrer ersten größeren Gigs hinaus, weil ihm die heutige Doors-Hymne "The End" mit ihrer Zeile "Mother, I want to fuck you" dann doch zu viel war.

    Morrison wurde mehrfach wegen Trunkenheit oder ausfälligen Benehmens verhaftet. 1969 kam er hinter Gitter, weil er während eines Konzerts in Miami sein bestes Stück entblößt haben soll. Er vergaß während der Bandauftritte im Drogenrausch die Texte oder fiel betrunken von der Bühne. So berühmt Morrison die Band mit seinen skandalträchtigen Auftritten auch machte, so oft brachte er die Doors an den Rand des Ruins.

    Das Geschäft mit dem skandalösen Dichter läuft wieder

    1991 löste der Hollywood-Regisseur Oliver Stone mit seinem Film über die "Doors" das bislang größte Revival aus. Seitdem läuft das Geschäft mit dem skandalösen Dichter Morrison wieder. Die drei verbliebenen Doors tun sich dabei vor allem mit der Vermarktung des alten Materials hervor. Bis auf den Gitarristen Krieger, der immerhin sechs Solo-Alben mit meist instrumentalem Jazz herausgebracht hat, ist keinem von ihnen viel Neues oder Eigenes eingefallen.

    Bisweilen treten sie in medienwirksamen Inszenierungen sogar noch live auf: So standen sie 1993, als die Band in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen wurde, mit dem Pearl-Jam-Sänger Eddi Vedder auf der Bühne und spielten im September 2000 mit Ian Astbury von The Cult und Scott Weiland von den Stone Temple Pilots in Los Angeles alte Doors-Songs.

    Der neuste Knüller heißt nun "Bright Midnight Recordings", ein Internetlabel, über das die drei verbliebenen Doors neu entdecktes Material vertreiben. Bis zu 30 Stunden Interview-Tapes, 19 komplette Live-Mitschnitte und sogar Soundcheck-Material sollen nun scheibchenweise versilbert werden. (rm)
22.07.01, 21:52  Robert Morten

Mr. "Boom Boom" is dead
    Kaum hatte Blues-Legende John Lee Hooker seinen letzten Atemzug hinter sich gebracht, spielten Radiostationen überall in Amerika den Song, der zu seinem Markenzeichen wurde: "Boom Boom".
    John Lee HookerNew York - Er starb wie er gelebt hat. Umgeben von Freunden, die ihn verehrten. Friedlich und gelassen tat er in seinem Haus in Los Altos, südlich von San Francisco, seinen letzten Atemzug. Hooker hat Generationen von Musikern beeinflusst. In den Neunzigern hängte man ihm den Titel "Großvater der Pop-Musik" an. Vorher hieß er unter anderem "The King of Boogie", "Mr. Lucky" und natürlich "The Boom Boom Man".
    Geboren wurde er an einem 22. August als eines von elf Kindern eines Baptisten-Pfarrers in der Arme-Leute-Kleinstadt Clarksdale im Mississippi-Delta. Die meisten US-Quellen geben das Geburtsjahr mit 1917 an, einige andere bestehen auf 1920. Er selbst erzählte, er sei mit 14 von zu Hause ausgerissen. In Memphis/Tennessee, im Musik-Mekka an der Beale Street, durfte er zunächst Klos und Tische schrubben, aber bald auch auf die Bühne.

    Zu Hookers Welthits gehören "Boogie Chillun", seine 1948 erschienene erste Single, und der Song "I'm In The Mood", der sich 1958 mehr als eine Million Mal verkaufte. Mit seiner tiefen und rauen Stimme besang er, wenn nicht gerade die Frauen und die Liebe, die Einsamkeit, den Whiskey, aber auch die harte Arbeit der Plantagen- und Fabrikarbeiter.

    Von wenigen Ausnahmen abgesehen blieb er einem archaischen Blues ohne große Schnörkel treu. Geradezu trotzig zupfte er seine Gitarre, stampfte den Rhythmus und knurrte seine Texte, als B.B. King längst einen vornehmen Upper-Class-Blues spielte und im Smoking auftrat. Dennoch beherrschte Hooker sämtliche Richtungen dieser seelenvollen Musik. "Er kennt den ganzen verdammten Blues der Erde", sagte sein Produzent und Manager Al Smith einmal.

    Hookers Gitarren-Rhythmen waren Geburtshelfer des Rock 'n Roll. Die Rolling Stones griffen sie auf, nachdem sie als Vortruppe bei Hooker-Konzerten spielen durften. Eric Clapton, Bruce Springsteen und Bob Dylan verehrten ihn. Genau wie Jim Morrison, der sich mit The Doors zu den wahrscheinlich erotischsten Abwandlungen des Hooker-Stils inspirieren ließ.

    Einige seiner rund 100 Alben gehören heute noch zu den weltweit meist verkauften Blues-Platten. Nachdem ihn die US-Musikakademie im vergangenen Jahr mit einem Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt hatte, sagte Hooker in einem Interview: "Ich weiß nicht, was ein Genie ist, ich weiß nur, dass niemand jemals so geklungen hat wie ich." (rm)
22.07.01, 21:49  Robert Morten

Radiohead machen sich in Deutschland rar
    Thom Yorke und Konsorten machen Halt in Berlin. Zwei Termine in Berlin im Sommer 2000, kein Gastspiel während der Zelt-Tour im Herbst letzten Jahres, zwei Headliner-Positionen bei den diesjährigen Sommer-Festivals.
    Radiohead - Kid AGigs der Oxforder auf deutschem Grund und Boden sind eher spärlich gesät. Auch bei der Präsentation ihres neuen Studiowerks bleiben Radiohead diesem Credo treu: ein einzelner Termin im September ist nämlich alles, was dem heimischen Radiohead-Fan bleibt, will er seine Helden ausnahmsweise mal nicht nur aus der Dose genießen.

    Wer auf das Erlebnis verzichtet, Songs wie "You And Whose Army?" oder "Karma Police" in der Live-Fassung zu konsumieren, ist selbst schuld und eigentlich auch nicht viel besser, als die, über die Thom Yorke einmal klagte: "Es ist mir schleierhaft, wie man zu unserer Musik stagediven kann."

    Die Termine:

    11.09.2001 Berlin, Parkbühne Wuhlheide
08.07.01, 15:04  Robert Morten

Slut - Brit-Pop aus Ingolstadt
    In Deutschland gibt es keine "Brit-Krise". Endlich mal wieder eine großartige britische Gitarrenpop-Band. Endlich wieder ein vielschichtiges, abwechslungsreiches Album von der Insel.
    Slut - LookbookEnde der Brit-Krise. Sollte man meinen. Doch wenn man dann hört, dass die Musik, die man da gerade bewundert, von fünf Jungs aus dem bayerischen Ingolstadt gemacht ist, beginnt sich das liebgewonnene popmusikalische Koordinatensystem bedrohlich zu verschieben.

    Dem informierten Indie-Kenner sind Slut schon länger ein Begriff, mit ihrem neuen Album "Lookbook" werden sie jetzt auch das ganz große Publikum erreichen.

    Bereits im Februar feierten sie noch vor dem Album-Release erste Erfolge auf einer ausverkauften Mini-Tour durch die Medienstädte. Im April beginnt die "richtige" Konzertreise und wir empfehlen dringend rechtzeitiges Kartensichern!

    Die Termine:

    15.07.2001 Pfaffenhofen, Open Air
    27.07.2001 Schrobenhausen, Open Air
    11.08.2001 Haldern, Open Air
    12.08.2001 Taubertal, Open Air Rothenburg o. d. T.
    16.08.2001 Köln, Popkomm
    18.08.2001 Köln, Bizarre Festival
08.07.01, 14:41  Robert Morten



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