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Die nächsten Termine ...

Runrig
Mittwoch, 13.Juni.2001, 19:00

    Köln, Tanzbrunnen

    Wie es war?
    Nun ja - pünktlich nach unserem Eintreffen (Arkani/Barbara war mit) ging leider der Dauernieselregen los. Aber was soll's - wir wollten Runrig ja vorrangig hören. Der Support (Great Big Sea) brachte das große Auditorium gut in Stimmung und nach ca. 20 Min. Pause ging es dann endlich los.
    Runrig spielten vorrangig Titel aus ihrem neuen Album ("The stamping ground") und damit ist auch der Grundrhythmus des Abends hinreichend beschrieben: Stamping. Nach meinem Geschmack war das zwar excellent musizierter, aber eben etwas eintöniger Wumm-Tata-Sound. Richtig stimmungsvoll wurde es immer dann, wenn die Band zu den leiseren - besonders den gälischen - Tönen fand. So gerieten besonders die drei Zugaben - überragend dabei: "Loch Lomond" - zu den absoluten Highlights.
    Insgesamt ein zwiespältiger Eindruck: Große Gefühle, perfekter (A capella)-Gesang, hervorragend musiziert, aber doch oft vorhersehbar auf Stimmung programmierter (und erfolgreicher) Sound. Dennoch: Insgesamt ein gelungener Abend, der besseres Wetter verdient gehabt hätte.

am Donnerstag, 12.April.2001, 19:42 erfaßt von 0

Young, Neil, ... & Crazy Horse
Freitag, 29.Juni.2001, 20:00

    Oberhausen, Arena

    "They all sound the same," schreit jemand aus dem Publikum. "It’s all one song" antwortet Neil Young ruhig, bevor er beginnt, auf der '97 Liveplatte "Year Of The Horse" in die Saiten seiner Gitarre zu hauen.
    Besser ist der kanadische Musiker kaum zu charakterisieren. Nicht, weil seine Lieder alle gleich klingen, sondern weil sie fern von sonst üblichen Elementen wie Glamour, Mode und Verkaufszahlen entstehen und sich so durch eine ganz besondere Konsequenz auszeichnen.

    In den 40er Jahren in der kanadischen Provinz aufgewachsen, zieht es ihn 1963 nach Toronto, wo er als Folk-Songwriter durch die Clubs tingelt und in Joni Mitchell und Stephen Stills verwandte Seelen trifft. 1966 siedelt er nach Los Angeles um und gründet mit Stills die Folk-Rock Gruppe "Buffalo Springfield." Die Zusammenarbeit dauert zwei Jahre und führt mit drei veröffentlichten Platten zu den ersten Erfolgen.

    1969 erscheint "Neil Young", das erste Soloalbum. Anerkennung kommt jedoch erst mit seinem zweiten Werk, "Everybody Knows This Is Nowhere." Mit "Cinnamon Girl," "Cowgirl In The Sand" und "Down By The River" enthält es drei seiner berühmtesten Lieder - die er, im typischen Young-Stil, an einem einzigen Tag schrieb, als er mit Grippe im Bett lag. Auf der Scheibe arbeitet er zum ersten Mal mit Crazy Horse zusammen, die Gruppe, die ihn bis heute immer wieder begleiten wird. Im August tritt er mit "Crosby, Stills und Nash" beim Woodstock Festival auf. CSN&Y wird eine der erfolgreichsten Gruppen des Folk-Rock Genres; Young verlässt sie zwar 1971, ist aber immer wieder für ein Reunion-Album gut, zuletzt 1999 mit "Looking Forward."

    Parallel veröffentlich er 1970 "After the Gold Rush," ein Erfolg, der den Weg für das '72er "Harvest" eröffnet, das Album, das ihn zum Superstar macht. In Nashville aufgenommen und zwischen Folk, Pop und Country angesiedelt, wird es in den USA zur meistverkauften Platte des Jahres. Mit "Heart Of Gold" enthält es zudem sein bekanntestes Lied.

    Es folgt eine erste Phase der introspektiven Haltung. Bis 1978 veröffentlicht er sieben meist düstere und pessimistische Alben, aus denen lediglich "Zuma" (1975) mit dem Klassiker "Cortez the Killer" hervorsticht - eine Einstellung, die mit dem Drogentod verschiedener Personen in seiner nächsten Umgebung sowie mit der Geburt eines geistig behinderten Sohnes in Verbindung gebracht wird.

    1979 ist Young plötzlich wieder da - von Crazy Horse unterstützt nimmt er mit "Rust Never Sleeps" das Album auf, das Anfang der 90er Jahre als Geburtsstunde des Grunge gilt. Auf der ersten Seite gibt sich das Combo wie gewohnt akustisch, um auf der zweiten mit Feedback und Verzerrern loszulegen. Mit "My My, Hey Hey (Out Of The Blue)" (akustisch) und "Hey Hey, My My (Into The Black)" (heavy) enthält es die Hymne des unangepassten Rockers - der Vers "It’s better to burn out than to fade away" wird 1994 in Kurt Cobains Abschiedsbrief stehen.

    Wenige Monate später erscheint "Live Rust" (mit dazugehörigem Film), die Momentaufnahme einer typischen Neil-Young-Performance, mal mit Mundharmonika und Akustikgitarre, mal Unendlichkeiten lang mit dem Korper wippend in ohrenbetäubenden Feedbackorgien vertieft - die zwei Seiten seines musikalischen Schaffens.

    1978 kommt sein zweiter Sohn zur Welt, von der gleichen Krankheit befallen wie der erste. Die Folge ist, dass der Musiker für einen großen Teil der 80er Jahre aus dem Blickfeld verschwindet. Zwar erscheint fast jährlich eine neue LP, doch er verliert sich zwischen Country, Rock'n'Roll und, mit dem '82 "Trans," gar in elektronische Gefilde à la Kraftwerk. Der Tiefpunkt dürfte das peinliche, mit Synthie und Kinderchor aufgenommene "Landing On Water" (1986) sein, das zu einem Rechtsstreit mit seinem Label führt ('unverkäuflich', lautet der Vorwurf).

    Mit dem bluesigen "This Note's For You" gewinnt er 1988 mit dem dazugehörigen Anti-Video-Video einen MTV-Award, obwohl der Sender sich geweigert hat, es auszustrahlen: In einer Szene erscheint ein Michael-Jackson-Doppelgänger, dessen Haaren in Flammen aufgehen, um von einer Whitney-Houston-Doppelgängerin mit Pepsi gelöscht zu werden. Es ist der Neubeginn; das 89er "Freedom" erhält mit "Rockin' In The Free World" eine Hymne in bester Young-Tradition, die Nachfolger "Ragged Glory" und "Weld," wieder mit Crazy Horse, sind hart-klingend und stoßen auf positive Reaktionen.

    Endgültig zurück ist er 1992 mit "Harvest Moon", ein Album, das nahtlos an das '72er "Harvest" anknüpft. Die akustische Phase setzt sich 1993 mit "Unplugged" fort. Nach dem Selbstmord Cobains ist er allerdings auch ein Begriff für jüngere Bands und Generationen; das Ergebnis ist "Mirrorball" (1995), in Zusammenarbeit mit Pearl Jam. In nur vier Tagen geschrieben und aufgenommen, ist es das Zeugnis eines Young in Bestform: Es rockt gewaltig und bringt ihm einen Grammy als 'Best Male Rock Vocal Performer' ein.

    1996 erscheint erst der Soundtrack zu Jim Jarmushs Film "Dead Man," anschließend "Broken Arrow," mal wieder mit Crazy Horse. Der Regisseur bedankt sich mit dem Film "Year Of The Horse," eine Liveaufnahme, die 1997 mit dem gleichnamigen Album erscheint.

    Nach der nicht recht gelungenen Reunion mit CSN im Jahre 1999 erscheint im Frühjahr 2000 das akustische Meisterwerk "Silver & Gold", von Kritikern und Käufern gleichermaßen gefeiert. Im Herbst 2000 erscheint schließlich mit "Road Rock Vol. I" erneut ein Livealbum, diesmal in Begleitung einer All-Star-Band, zu der auch seine Schwester und seine Frau gehören.

    Wenn man die Platten dazu zählt, die Neil Young mit Buffalo Springfield und CSN aufgenommen hat, kommt man in 35 Jahren Karriere auf über 40 offizielle Veröffentlichungen - darunter nur ein 'Best-Of.' Die Schreibfreude des Musikers löst nach wie vor Begeisterung bei den Fans und Bangen bei seiner Plattenfirma aus: In den Kellern lagern die Tapes von unzähligen Aufnahmen, die nie auf den Markt gekommen sind. Seit Jahren wird die Veröffentlichung der 'Archives' verkündet, ein Werk, dessen Umfang ungefähr dem des schon erschienenen gleichen sollte. Vielleicht ist es ja 2001 soweit.

am Donnerstag, 12.April.2001, 19:49 erfaßt von 0

Bon Jovi
Mittwoch, 20.Juni.2001, 20:00

    Köln, Müngersdorfer Stadion

am Freitag, 13.April.2001, 10:35 erfaßt von 0

Beck, Jeff
Sonntag, 1.Juli.2001, 20:00

    Bonn

    Kennt jemand die Yardbirds? Ja, genau, die Band in der Eric Clapton die sechs Saiten zupfte. Nachdem Clapton Ade gesagt hatte, zog man einen gewissen Jeff Beck an Land. Rod Stewart wird wohl auch jedem bekannt sein. Struwwelpeter Stewart sang seinerzeit bei der Jeff Beck Group. Warum, werden sich jetzt viele Fragen, ist dieser Jeff Beck nicht so bekannt wie seine musikalischen Mitstreiter??
    Beck's Metier, Gitarrenmusik in jedweder Facon zu spielen war schon zu Beginn der 70er für die breite Masse zu viel des Guten. Mühelos gelang ihm der Sprung zwischen Rock, Hardrock, Fusion und Blues. Sobald jedoch ein Künstler nicht in Schubladen gesteckt werden kann, ist es vorbei mit der Massenkompatibilität. Wenn dann noch dazukommt, daß schnelle Autos wichtiger sind, als die Verfolgung der eigenen Karriere, wird offensichtlich, warum Beck heute kein Superstar ist, obwohl ihm diese Ehre eigentlich gebührt. Hochgelobt von Musikerkollegen wie Kritikern gleichermaßen, wartet er auch am Ende des Jahrtausends noch auf den großen Durchbruch.

    Seine Gastauftritte bei anderen Bands und Künstlern sind so zahlreich wie bei keinem anderen Gitarristen. Die Stars mit denen er zusammenarbeitete, sei es als Produzent, Musiker oder Songschreiber schätzen seine Fähigkeiten. Dies waren unter anderem: Yardbirds, Donovan, Steve Winwood, Stevie Wonder, Stanley Clarke, Billy Preston, Tangerine Dream, Diana Ross, Rod Stewart, Tina Turner, Mick Jagger, Philip Bailey, Barbara Streisand, Roger Waters, Spinal Tap, Beverly Craven, Seal, John McLaughlin, Zucchero, Cozy Powell,...

    Wem dies als Beweis seiner Klasse nicht genügt, kann ja mal in eines seiner Alben reinhören und sich selbst davon überzeugen.

am Freitag, 13.April.2001, 11:00 erfaßt von

Judas Priest
Montag, 25.Juni.2001, 20:00

    Köln

am Freitag, 13.April.2001, 13:59 erfaßt von

Knopfler, Mark
Montag, 23.Juli.2001, 20:00

    Köln, Kölnarena

am Freitag, 13.April.2001, 14:00 erfaßt von

Rosenstolz
Dienstag, 16.Oktober.2001, 20:00

    Köln

am Freitag, 13.April.2001, 14:02 erfaßt von

Rosenstolz
Mittwoch, 17.Oktober.2001, 20:00

    Köln

am Freitag, 13.April.2001, 14:02 erfaßt von

Williams, Robbie
Samstag, 11.August.2001, 20:00

    Köln, Müngersdorfer Stadion

    Ticketservice: Tel. (0 69) 944 36 60 oder http://www.tickets-per-post.de

am Freitag, 27.April.2001, 14:50 erfaßt von

Tool
Dienstag, 26.Juni.2001, 20:00

    Düsseldorf, Stahlwerk

am Freitag, 27.April.2001, 14:56 erfaßt von

Depeche Mode
Mittwoch, 26.September.2001, 20:00

    Köln, Kölnarena

am Freitag, 27.April.2001, 14:57 erfaßt von

Depeche Mode
Donnerstag, 27.September.2001, 20:00

    Köln, Kölnarena

am Freitag, 27.April.2001, 14:58 erfaßt von

Mann, Aimee
Donnerstag, 21.Juni.2001, 20:00

    Köln, Kantine

am Freitag, 27.April.2001, 15:04 erfaßt von

U2
Donnerstag, 12.Juli.2001, 20:00

    Köln, Kölnarena

am Montag, 30.April.2001, 15:17 erfaßt von

U2
Freitag, 13.Juli.2001, 20:00

    Köln, Kölnarena

am Montag, 30.April.2001, 15:18 erfaßt von

Deep Purple
Sonntag, 19.August.2001, 20:00

    Bonn, Museumsplatz

am Samstag, 26.Mai.2001, 07:51 erfaßt von

De Wille, Willy
Sonntag, 29.Juli.2001, 20:00

    Köln, E-Werk

am Samstag, 26.Mai.2001, 07:54 erfaßt von

Blumfeld
Donnerstag, 16.August.2001, 20:00

    Köln, E-Werk

am Dienstag, 19.Juni.2001, 13:25 erfaßt von

Tindersticks
Montag, 22.Oktober.2001, 20:00

    Köln, Gürzenich

am Dienstag, 19.Juni.2001, 13:25 erfaßt von

Sportfreunde Stiller
Montag, 17.Dezember.2001, 20:00

    Düsseldorf, Tor 3

am Dienstag, 19.Juni.2001, 21:13 erfaßt von

Air
Samstag, 22.September.2001, 20:00

    Köln, Palladium

am Sonntag, 26.August.2001, 10:36 erfaßt von 0




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