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AutorZitat
Rochefoucauld, François Duc de La"Enthaltsamkeit ist entweder Liebe zur Gesundheit, oder Unfähigkeit, viel zu essen."
Rochefoucauld, François Duc de La"Essen ist ein Bedürfnis, geniessen eine Kunst."
Rommel, Manfred"Essen und Trinken spielen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine große Rolle, besonders in Form des Arbeitsessens. Es gibt das einfache und das gehobene Arbeitsessen. Das einfache Arbeitsesssen dient der Zeitersparnis und besteht im württemberigischen Landesteil in der Regel aus gebutterten Laugenbrezeln. Diese machen die Finger fett. Die Folge sind Fettflecken in den Akten. Um wegen dieser Fettflecken nicht schief angesehen zu werden, empfiehlt es sich, die Urheberschaft abzuleugnen, etwa durch den Vermerk: "Vorstehender Fettfleck stammt nicht von dem Unterzeichneten." Das gehobene Arbeitsessen dient der Lähmung von Geist und Willen bei Verhandlungspartnern und besteht aus mehreren Gängen und Weinen. Besonders günstig ist im übrigen die Verabreichung von Nudeln oder Spätzle mit einer dünnen Sauce, weil deren Verzehr schwierig ist, wenn man Krawatte und Anzug nicht bekleckern will. So läßt sich eine zusätzliche Ermüdung erreichen. Der gleiche Effekt ist auch mit Hummern zu erzielen, aber auf kostspieligere Weise. Wenn man in den Hummer hineinsticht, kommt meistens der Saft dort heraus, wo man es nicht vermutet."
Rommel, Manfred"Den Chinesen und den Schwaben gemeinsam ist die Sitte, nichts übrigzulassen. Das Verschlingen der Reste ist bei uns meistens Aufgabe des Familienvaters. Der Ausruf des Kindes einer schwäbischen Familie ist bekannt: "Wenn mir den Vater net hättet, müßtet mir eine Sau hertun." (Sparsamkeit ist eine hohe Tugend. Nichts verschwenden, alles verwerten: Wenden wir diese Tugend einmal auf unser heutiges Thema an. Wo sind noch Einsparungspotenziale? Wo verschwenden wir wertvolle Ressourcen?)"
Rommel, Manfred"Der Philosoph Laotse stellte sogar die Formel auf: Essen und Sex gleich Natur. Das paßt freilich gar nicht in den protestantischen Teil von Württemberg. Dort ißt man nicht wegen der Potenz, sondern damit nichts übrigbleibt."
Rorer, Sarah Tyson (1849 - 1937)"Wenn ein Mann dir von den Kochkünsten seiner Mutter vorschwärmt, hör nicht hin. Ein Junge zwischen zwölf und 21 kann Unmengen essen, ohne je etwas zu schmecken."
Rossini, Gioacchino"Falsche Gewürze tun ebenso weh wie falsche Töne."
Rossini, Gioacchino Antonio (1792 - 1868)"Was die Liebe für die Seele ist, das ist der Appetit für den Leib. Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaften dirigiert. Essen, Lieben, Singen, Verdauen sind die vier Akte der komischen Oper, die Leben heißt."
Rousseau, Jean-Jacques"Was ist Glück? Ein entsprechendes Vermögen, eine gute Köchin und eine gesunde Verdauung."
Rousseau, Jean-Jacques"Mit der Freiheit ist es nicht anders als mit derben und saftigen Speisen oder starken Weinen. Für gesunde und starke Naturen sind sie nahrhaft und stärkend. Sie überladen, verderben und berauschen jedoch schwache und zarte Menschen."
Rousseau, Jean-Jacques"Das Laster der Leckerhaftigkeit kann nur bei solchen vorkommen, denen aller geistiger Gehalt abgeht. Die Seele des Feinschmeckers ist mit seinem Gaumen identisch, die Schöpfung hat ihn zum Essen bestimmt. In seiner beschränkten Unfähigkeit ist er nur bei Tisch an seinem Platz; sein Urteil geht über die Schüsseln nicht hinaus."
Rousseau, Jean-Jacques"Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung."
Rühmkorf, Peter"Essen ist für mich ein Naturtrieb, und ich finde es schön, wenn er zuschlägt, dieser Trieb. Hunger in seiner kleinen Form, in der des Appetits, ist mir fremd."
Rumohr, Carl Friedrich von (1785 - 1843)"Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen."
Russel, Jane "Abnehmen ist ganz einfach: Man darf nur Appetit auf Dinge bekommen, die man nicht mag."
Schiller, Friedrich von"Diesen ist alles Genuß. Sie essen Ideen, und bringen in das Himmelreich selbst Messer und Gabel hinauf."
Schiller, Friedrich von"Das reichste Mahl ist freudenleer, wenn nicht des Wirtes Zuspruch und Geschäftigkeit den Gästen zeigt, dass sie willkommen sind."
Schlegel, Friedrich von (1772 - 1829)"Es liegt tief in der Natur des Menschen, daß er alles essen will, was er liebt."
Schleich, Carl Ludwig"Bestrebe dich, beim Mahle weniger zu essen als die andern. Fast alle Menschen essen mehr, als sie brauchen."
Scholten, Jan"Nach einem herrlichen Essen in einem renommierten Restaurant fragte der Kellner, ob er uns noch irgend etwas bringen dürfe. Ohne zu zögern, entgegnete meine Frau: "Ja, die Rechnung bitte - flambiert."





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