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Titel:Pfälzer Blutwurststrudel oder richtig „Grieweworschtschtrudl“
Datum:Samstag, 7.3.2015, 6:08
Zutaten:für 4 Portionen
Strudelteig
Füllung
- 200g Mehl
- 1 Ei
- 1 EL Öl
- 4 EL Wasser
- 1 Prise Salz
- 250g Blutwurst
- 250g Äpfel
- 250g festkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 30g Butter
- 4 EL Sahne
- 2 Eigelb
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:Zubereitung des Teiges:

Mehl auf eine Arbeitsplatte sieben daraus eine Mulde bilden, Ei, Salz und das Öl zufügen und
alles zu einem glatten Teig verarbeiten, mit Wasser nach und nach verkneten bis der Teig eine
mittelfeste Bindung hat.
Man knetet den Teig solange bis er seidig glänzt und formt den Strudelteig zu einer Kugel. Die
Oberfläche leicht mit Öl bestreichen damit sie nicht antrocknet.
Mindestens 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen.


Bemerkung:Zubereitung der Füllung:

Die Blutwurst in kleine Würfel schneiden, die Äpfel werden geschält, entkernt und in dünne
Scheiben geschnitten, ebenso werden die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in Butter anschwitzen und mit allen Zutaten vermischen und
mit Muskat, Majoran würzen.
"Die Hochzeit"
So, jetzt rollen wir mit bemehlten Händen, so dünn wie möglich den Strudelteig aus, und
ziehen ihn vorsichtig von der Mitte nach außen.
Darauf verteilen wir die Füllung und lassen ringsherum den Rand frei. Den Teigrand
bestreichen wir mit Eiweiß, rollen den Strudel auf, die seitlichen Enden einschlagen und die
Rolle mit der Nahtstelle nach unten auf ein gefettetes Backblech legen.
Mit etwas zerlassener Butter bestreichen wir den Strudel und lassen ihn bei 200°C 35-40
Minuten goldbraun backen.
Wir wünschen Ihnen guten Appetit!
Bilder:
Autor: 


 
Traditionelle und deftige Pfälzer Gerichte
Die traditionelle Pfälzer Küche ist teils recht deftig, nicht zuletzt deswegen, weil die Kochrezepte mitunter in Notzeiten oder im Umfeld schwerer körperlicher Arbeit entwickelt wurden. Man isst auch gerne schärfer als in anderen deutschen Regionalküchen.
Zumindest dem Namen nach das bekannteste Pfälzer Gericht ist der Saumagen , zu dessen Zubereitung sogar Metzger und Köche in Wettbewerben antreten.

Auch grobe Bratwürste, Pälzer Lewwerworscht (Pfälzer Leberwurst) und die auch „Grieweworscht“ (Griebenwurst) genannte Blutwurst, Läwwerknepp oder Läwwerknedel (Leberknödel)
Und Fleeschknepp (Fleischklöße) sind Bestandteil der Pfälzer Küche. Als Beilagen werden z. B. Meerrettichsoße, Sauerkraut oder Weinknorzen, eine Art rustikale Roggenbrötchen, verwendet.
Es gibt auch Kombinationen aus diesen Gerichten, z. B. den sogenannten Schiefen Sack, der aus einer Bratwurst und einem Leberknödel besteht, oder die Pfälzer Dreifaltigkeit (Leberknödel, Bratwurst, Saumagen).

Legendär sind die „Gebreedelde“, die Pfälzer Bratkartoffeln , die häufig mit Speckstückchen oder Leberwurst angereichert werden. Auch „Gequellde mit weiße Kees“, also Pellkartoffeln mit Quark, gewürzt mit Zwiebeln, Kümmel, Pfeffer oder Schnittlauch, sind ein beliebtes Gericht.

Als kleine Stärkung, z. B. bei der Arbeit im Wingert, gelten Weck, Worscht un Woi, also Brötchen, Wurst und Wein.
Während der Zwetschgensaison nimmt der Pfälzer gerne „Grumbeersupp un Quetschekuche“ (Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen) zu sich – für viele Pfälzer das ursprünglichste Pfälzer Gericht.

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