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Headline:Offene Fragen bei der Wirkung des Waldes als CO2-Senke
Stichwort:CO2-Problematik
Rubrik:Wetter
Datum:17.August.2001, 14:21
Text:Der Bonner Klimabeschluss vom Juli dieses Jahres akzeptiert Wälder als zusätzliches Klimaschutz-Instrument. Eine Reihe ungelöster Fragen werden im Auftrag des BUWAL von einem anlaufenden Forschungsprojekt der ETH Zürich und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) angegangen.

Bäume nehmen mit dem Wachstum das Treibhausgas CO2 auf und binden den darin enthaltenen Kohlenstoff. In den Schweizer Wäldern wird weniger Holz genutzt als nachwächst, und die Waldfläche nimmt zu. Der Wald wirkt deshalb als ‘Senke‘ und hilft mit, die bedrohliche Erwärmung der Erdatmosphäre zu bremsen. Das aufgenommene CO2 macht gegen 10% der gegenwärtigen Treibhausgasemissionen der Schweiz aus. Am heutigen Pressegespräch in Birmensdorf wiesen Forscher jedoch darauf hin, dass der Wald nicht unbegrenzt wachsen kann. Hoffnungen, der erhöhte CO2-Gehalt in der Luft wirke als Wachstumsbeschleuniger wurden durch Versuche an der WSL ebenfalls gedämpft.
Wie kann das Potenzial der Kohlenstoffspeicherung im Wald besser abgeschätzt werden? Was sind die Folgen für das Waldökosystem und dessen Bewirtschaftung? Diese Fragen versuchen Forscher der ETH Zürich und der WSL nun im Auftrag des BUWAL mit dem Forschungsprojekt Carbon Pools and Fluxes in Swiss Forests zu beantworten.

Quelle:BUWAL
Link:www.umwelt-schweiz.ch

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