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Headline:Das Waldsterben ist nicht tot!
Stichwort:Wald
Rubrik:Naturschutz
Datum:16.Januar.2001, 18:24
Text:Die Ergebnisse der Sanasilva-Inventur 2000 zeigen deutlich: Das Waldsterben wurde in den Medien und der Öffentlichkeit zu früh zu Grabe getragen.

Die Entwicklung der Kronenverlichtungen gibt weiterhin zu grosser Besorgnis Anlass. Auch wenn die letzte wissenschaftliche Erklärung nicht auf dem Tisch ist, heisst die Forderung heute: Risikominderung. Vorsorgen und Ursachen bekämpfen –. Stickstoff- und Schwefelemissionen aus Industrie, Verkehr, Haushalten und Landwirtschaft müssen reduziert werden. Die Klimaveränderung ist höchstwahrscheinlich verantwortlich für die Frühjahrestrockenheit, die dem Wald hart zusetzt. Klimaschutz ist Waldschutz. Dass die Schweizer Wälder glücklicherweise eine stärkere Widerstandsfähigkeit gegenüber stinkender Luft und sauren Böden haben als befürchtet, darf nicht zu kurzsichtiger Nachlässigkeit führen. Denn der Wald ist langfristig ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für unser Land als Lawinen- und Erosionsschutz, Wasserspeicher, Erholungsraum, ungestörter Naturraum und Holzlieferant.

Der WWF fordert daher vom Bundesrat:

Ein intensives Vorantreiben der ökologischen Steuerreform, der Anstrengungen zur Emissionsverminderung
Kein Abbau der regelmässigen Sanasilva-Inventuren, solange die Ursachen der Kronenverlichtungen nicht geklärt und behoben sind.
Weitere Auskünfte:

Damian Oettli,
Forstingenieur und Leiter der WWF-Waldkampagne,
Tel. 01 297 22 35
Quelle:WWF Schweiz (Pressemitteilung)
Link:www.wwf.ch/german/current/presse_185.html

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