WSV - Ticker
Montag, 22.04.2019
WSV 1.C - Mädchen: Februar, März und ein kleines bisschen April
Die neue Saison hat bei uns zuhause gegen Pinneberg am 09.02.19 begonnen und ging am 16.02. bei ETV weiter. Nach zwei hohen Siegen erwischte und Blau-Weiß 96 dann am 24.02. auf dem falschen Fuß und bescherte uns ein 2:2 Unentschieden.
Gegen Egenbüttel konnten wir den Punkteverlust zuhause einen Monat später wieder wettmachen.
Drei Wochen später ging es dann erneut gegen die B von Meiendorf und auch diesmal haben wir keine ganze Mannschaft zusammenbekommen, wurden aber aus der B unterstützt. So konnten sich auch die Mädchen, die aus der B mit zum Gothia Cup kommen, an die Mannschaft gewöhnen und wir konnten, wenn auch keinen Sieg, weitere Erfahrung aus dem Testspiel mitnehmen.
Dienstag, 16.04.2019
WSV 2. Sen.: WSV : DJK 1:1 (0:1)
Ein Punkt des Willens

Spitzenspiel. Rot gegen Gelb. Zunächst vorsichtiges Abtasten. Bloß keine Fehler machen. Wir haben mindestens 70% Ballbesitz. Die warten ab. Einmal schieben wir das Ding 3 Minuten hinten rum hin und her. Als einer von denen vorprescht wird er zurückbeordert („Hau ab da, laß sie spielen“). Die sind schlau. Wissen wir schon vom Hinspiel. Unsere Versuche landen sonstwo oder im Arm des Keepers. Die machen mit dem ersten Schuß auf Jonnys Tor die Führung. Hmmmm.

Nach der Halbzeit 20 Minuten fast Spiel auf ein Tor. Von denen kommt nix; wir ackern. 50. Minute: Jetzt aber. Antes Gegenspieler hakt sich bei ihm ein, wird 6 Meter mitgeschleift, tritt ihn dann nochmal, und Ante haut das Ding vorbei. Klarer Elfer vom guten Schiri.

Friedel sagt zu seinem Mann: „Komm mit an die Mittellinie. Weddel hat noch nie einen veschossen.“ Hmmmmm. Weddel hat 20 Gramm Ibuprofen in sich, wegen Rücken, und das nimmt ihm wohl den Bums. Der Keeper hält das Schüsschen fest …

5 Minuten später: Rene allein im Strafraum. 8m vorm Keeper. Jetzt aber … – nein. Auch das Ding holt der raus. Und da fängt erster Frust an. Wir werden fahriger, machen Fehler, langsam hängen die Köpfe. DJK trifft 2x Latte und Pfosten bei saugefährlichen Kontern und fiesem Pressing. Glück gehabt. Aber sie wechseln einen ein, der regt alle auf. Tritt nach, wie ein Pferd. Also, nochmal Alles.

3 Minuten noch. Dann ist die Tabellenführung futsch. Erstmalig nach einem halben Jahr, 4 Spieltage vor Schluß. Irgendwo muß Ante doch stehen. Und noch ne hohe Flanke (Nr. 25?), wieder schöne Flugkurve (Hoffi), eeeeeyyhhh geil – da steht da tatsächlich einer richtig, Friedel, und – wollte er es so?? – er bolzt nicht wild Richtung Fangzaun, nein – er piekt das Ding volley in den Fünfer – und Ante ist endlich einmal frei von seinem beinharten Vorstopper mit Catcherfigur – und schubst ihn rein.

Doch noch der Ausgleich. Der Lohn für 70 Minuten Rennen, Fighten, Rückschläge wegstecken. Wir sind nicht die spilestärkste Truppe dieser Liga. Auch heute nicht. Aber kämpfen – das können wir. Und so kommt noch die Großchance zum 2:1. Verdaddelt. Macht nix. Wenigstens 1 Punkt. Reicht. Pfeif ab!

Aber ein´n ha´m wir noch: Sportsfreundin Oma W. denkt „mach schnell is gleich Schluß“ und krönt ihren Frust mit einer sauberen Rechten gegen den Treter von der Bank. Der läßt sich nicht lumpen, schlägt zurück. Und wir gehen 30 Sekunden später 10 gegen 10 friedlich vom Platz.

Unser Fazit: Wenn die Meister werden, haben sie es auch verdient.
Schade eigentlich, daß sie es nicht werden.

BP
Dienstag, 09.04.2019
WSV 2. Sen.: Polonia : WSV zwote 0:2 (0:1)
…soooo hart ist der Grand da nun auch nicht - Ihr Musch…!


Anbei das Erfolgsrezept für Finkenau:

Bayern : Dortmund … war vorgestern.

WSV 1. Senioren gegen Glashütte … war gestern.

WSV 2. Senioren gegen DJK Hamburg … steht an.

Und das stellt alles Andere in den Schatten.

Für dieses von der ganzen Sportwelt herbeigesehnte Großereignis, 1. gegen 2. – haben wir unsere Schularbeiten gemacht:

Wir haben auf trocken – hartem Grand bei heißer Frühjahrssonne heimstarke zunehmend pissige Gegner weggearbeitet.

Wir haben Termis Plan umgesetzt. Der Plan hieß : BEISSEN!

Wir haben uns nicht beirren lassen durch stündlich neue Mittelfeld-Ausfälle (Hoffi, Weddel, Marc).

Wir haben auch den 10. Schienbeintritt, den 20. Rempler beim Kopfball und den 6. Ellenbogencheck mehr oder weniger schmerzvoll weggeatmet und auf markante und sehr unterschiedliche Weise geantwortet:

Jonny, der noch zur Halbzeit noch zu mehr Sachlichkeit und weniger Gelaber aufgerufen hatte – ganze 90 Sekunden drin: Urschrei („Aaaaaaalter“), trocken-fachgerechtes Umschubsen des polnischen Sportpartners – nach hinterfotzigem Ellenbogencheck zur Begrüßung.

Andreas, dessen zarter Körper in der letzen Szene wieder mal umgerissen wurde, mit wütendem aber blitzsauberem Spannstoß des Spielgerätes auf bzw. über die B5.

Nils – immer wieder Nils – und Torsten auf ihre - sportliche - Weise, mit blitzsauberem Zusammenspiel (1:0 nach 15 Minuten: Ecke Torsten, Kopfball Nils. 2:0 nach 38 Minuten: Flachschuß Torsten nach perfektem Flankenlauf Nils).

PS: Die Beiden sind noch je einen Satz wert:

Nils ist nicht bloß irgendein Batschuwei. Er ist wertvoller. Wenn wir nicht aufpassen wird er der Alex Meier von Volksdorf. Aber warum eigentlich nicht?

Und Torsten hat in der Nacht vorm Spiel ein Vögelchen gerettet. In dieser Nacht haben ihm wohl schönste Vögelchen der Welt auf stimulierende Weise „Dankeschön“ gesagt … Das war das beste Schuhardt-Spiel das ich erinnere.

Bitte Vögelchen - flieg Samstag abend zu mir!

Und zu allen unseren Jungs...

BP
Dienstag, 02.04.2019
WSV 2. Sen.: WSV : Tura Harksheide 4:1 (0:0)
A star is born

„Termi Du musst was machen...“ - dieser klägliche Ruf quakte alle 2 Minuten durchs sonnendurchflutete Allhorn. Da standen 11 fast heulende Jammerlappen, die sich von Minute zu Minute schwerfälliger und nervöser über den Platz schleppten.

Spielaufbau - was ist das nochmal?

Zweikampf ist, wenn WSV 1 Schritt später macht.

Gegnerisches Tor - liegt glaub ich hinter den Teichwiesen...

Ein derart frühjahrsmüdes Gegurke erinnert der Schreiber dieser Zeilen - übrigens ganz vorne an bei diesem Rumpelfussball - nur 1x in der Geschichte, ich sag nur Lurup 2017 ...

Dabei spielte der Tabellenführer gegen den 8. Der aber drückte, presste, rannte und spielte recht gefällig, zum Glück nur bis zum Strafraum. Torlos in die Pause.

Termi hätte 8-10 auswechseln können, 3 kamen - aber erstmal ging das Gegurke weiter. Die standen jetzt zu 10. hinten drin, und wir kriegten nix gebacken.

Auf den Rängen, Minute 45: "Wieso ist denn Daniel heute so schlecht?" "Der passt sich ganz schnell an."

Auf den Rängen, Minute 50: "Wer ist eigentlich der Neue, der Stehgeiger da?" "Das ist ein Fehleinkauf aus Lemsahl".

Auf den Rängen, Minute 55: Grenzenloser Jubel. Eben der Genannte hatte sich die Pille geschnappt und innerhalb von 4 Minuten mit 2 wunderbaren Krachern in denselben rechen Torwinkel die kritischen Fragen auf seine Art beantwortet. Einer grölte "Eben doch Lasogga!"

Unser Neuer sieht nur besser aus. A star is born im Allhorn - nicht so wie Bradley Cooper, aber anders, er erinnert an den Einstand des lustigen Belgiers damals in Dortmund - Batschuwei oder so, der trat damals auch alles was er vor den Fuß kriegte ins Tor. Nils hat auch die gleiche Frisur - na ja fast.

Aber zurück zum Kick: Nach 2 Dingern bat er um Auswechslung zum triumphalen Abgang. Aber nix da, Termi sagte nur: "Du bleibst. Mach das 3.. Weddel komm Du runter!"

Und Weddel sagte nur: "Nö". Denn jetzt hatten alle Oberwasser, Tura konnte nicht mehr, und der tapfere Keeper ließ noch 2 haltbare rein von Ralle und Basti. Das rührte Wolle - und der ließ dann auch deren einzigen Torschuß der 2. Hälfte über sich reinsegeln.

Und alle feierten den Neuen. Der fragte (schön doof): "Wann gibt man hier seine Einstandskiste aus – nach dem Spiel oder nach dem Training?"

Du lieber Bradley - Pierre Michelle - bei Deinem aktuell drastisch aufgestockten Jahresgehalt bitte je eine :-)


BP
Sonntag, 31.03.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 15 von 18 TSV Uetersen 2:1
Nachdem die Uetersener im Hinspiel wie im Pokal einen Fivepack bekommen hatten, war man gespannt, ob sie sich rehabilieren wollten. Sicherlich, denn da ist ja auch noch der 3. Aufstiegsplatz in Gefahr, den der WSV sicher hat. Und der WSV, nun als sicherer Aufsteiger ohne Körperspannung? Nein, denn man weiss nie, was alles passieren kann und sollte durchspielen, außerdem heißt das Ziel "Double", auch wenn es ein fantastisches ist.
Beide Mannschaften begannen verhalten, erstmal ausloten, was geht. Es ging nicht viel, doch dann ein zunächst harmloser Angriff der Gäste und das 0:1 nach 16 Minuten.
30. Minute - Johann war mittlerweile eingewechselt worden - dann der Ausgleich per Kopf durch ihn. Kurz vor der Halbzeitpause war es erneut Johann, der das 2:1 wieder per Kopf erzielte.
2. Halbzeit versuchte der TSV Uetersen nochmal alles, aber mit vielen Bällen hoch in den Strafraum mit einer sehr hektischen Schlussphase. Alles in allem ein verdienter Sieg und weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Jungs - 16 Pflichtspiele ungeschlagen, davon 15 Siege, St. Pauli kann anfangen zu zittern.
Im Achtelfinale der 2000 (!) und 2001 Geborenen empfangen wir am Do. 25.04. um 18.30 Uhr den Tabellenzweiten der A-Jugend-Bundesliga St. Pauli. 3 Spieler sollen bereits einen Profivertrag bekommen; der Höhepunkt in der Entwicklung unserer WSV-Mannschaft seit 2006. (Udo)
Montag, 25.03.2019
WSV 2. Sen.: Großborstel : WSV 1:1 (1:1)
Punkt gewonnen …

…war das knappe Fazit.

4 Monate Pause, starker Gegner, ungewohntes Grand-Geläuf, an vielen Stellen umgekrempelte Truppe – unter diesen Umständen nahmen wir gerne diesen Punkt mit.

Wieder mal war Termis Wochenjob 11 (plus x) aufrecht gehfähige Ü40er zu finden, zumal die Erste zeitgleich genauso knapp dran war.

Aber wieder mal kriegten wir es hin:

· Einer verzichtete kurzfristig auf seinen Liebestrip – vielleicht hatte er doch Angst gekriegt vor der Rolle des Latin Lover.

· Bei einem war die Tinte seiner Beitrittserklärung noch feucht.

· Und Samstag nacht überredeten wir um 23.30 Uhr „Bernd“ zum schnellen Comeback (witzig daß er jetzt rote Haare hat und nach Gin Tonic roch).

Und Alle - inclusive Platzwart Olli bei seiner Punktspielpremiere, Uwe grandios im Tor nach vielen Monaten Pause und Linksaußen JS#16, der letzte Gast auf „Bernd“s Party bis 4 Stunden vor Spielbeginn – alle hängten sich rein so gut es eben ging.

Und eben dieser JS#16, den ließen sie kurz nach ihrem Traumschuß zum 1:0 völlig alleine in ihrem Strafraum (vielleicht weil er ähnlich streng roch wie „Bernd“ …) – ja Jonny bedankte sich dafür auf seine Weise und hämmerte – Quatsch! – kanonierte eine butterweiche Eingabe des Latin Lovers FH#11 unter die Großborstellatte, daß es nur so eine Freude war.

Danach, vor allem in der zweiten Hälfte bis 10 Minuten vor Schluß, verteidigten wir mehr als uns lieb war, hatten allerdings 2,3 sehr gute Konterchancen, die dickste 5 Minuten vor Ende – Hoffi#6 trommelt glaube ich heute noch stündlich mit der Faust gegen seine Bürotür (“grrrrmmmmpfhhh …das ganze Dreckstor war frei …“).

Aber die anderen hätten auch und deren Keeper war auch sehr gut – und so wars am Ende schön unentschieden im Märzsonnenschein auf der Terrasse in Großborstel mit „Bernd“s Wiedereinstandsbier.

Und wenn die ganze Staffel weiter überall unentschieden spielt – dann bleiben wir eben oben.

BP
Samstag, 23.03.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 14 von 18 SC Victoria 6:1
Die Konstanz ist fast schon beängstigend. 15 Pflichtspiele unbesiegt. Auch Victoria war in der Rückserie noch ohne Niederlage und schoss sogar aus dem Nichts heraus das 1:0. Doch der WSV glaubt an sich, mehr denn je. Kein langer Hafer, sondern jedes Tor wird sorgsam herausgespielt bzw. "dem Gegenpressing geschuldetes blitzschnelles Umschaltspiel" erfolgreich abgeschlossen. Der Ausgleich durch Johann diesmal durch einen Standard - Kopfball nach Ecke und in derselben Minute das 2:1 wieder Johann. Damit hatte der WSV die Partie im Griff und wartete geduldig auf die Konterchancen.
2. Halbzeit dann diverse Erlösungen zunächst 3:1 durch Henry, herrlich am Torwart vorbei geschlenzt, Johann per Pressschlag mit Torwart zum 4:1, Francisco super Solo 5:1 und Abschluss durch Leo perfekt angenommen und eingenetzt zum 6:1.
Damit steht bereits 4 (!) Spieltage vor Schluss der Aufstieg in die Oberliga fest. Vorzeitiger Lohn für das tolle Trainer-/Betreuerteam und die fleißig trainierenden Jungs, die eine schier unfassbare Entwicklung genommen haben und ohne teure Tranfers als Stamm der Truppe über 10 Jahre zusammenspielen. Respekt vor dieser Leistung und dem unbändigen Willen. Glückwunsch zum Aufstieg. (Udo)
Samstag, 23.02.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 13 von 18 FC Elmshorn 3:0
Auswärtssieg in schönstem Frühlingswetter. Auch im 14. Pflichtspiel hintereinander konnte der WSV nicht bezwungen werden, davon der 13. Sieg...
Wohin soll das noch führen? Man weiß es nicht.
Es war ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Wie die meisten Gegner konnte auch Elmshorn wenig Chancen gegen uns herausspielen.
Der WSV im Angriff dagegen mit vielen Variationsmöglichkeiten. Dieses Mal Henry aus satten 30 Metern zur Führung in der 5., Johann per Kopf auf Freistoß von Finn in der 25. Minute hießen die Torschützen vor der Halbzeit.
Danach zerfiel das Spiel ein wenig bevor der WSV das Tempo wieder anzog. Franzisco mit mehreren Großchancen, dann von ihm das erlösende 3-0, bei dem es dann auch blieb. Damit bleibt eine Minimalchance auf einen eventuellen Oberliga-Aufstieg gewahrt...(Udo)
Montag, 18.02.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 12 von 18 Cosmos Wedel 8:1
Tabellenerster gegen Tabellenletzter, da war die Marschrichtung klar. Tore Tore Tore, falls möglich. Und, ordentlich aufgeteilt, gab es je 4 pro Halbzeit.
Den Reigen begann Mats per Kopf, danach Sinan, Francisco und Joya. Das Spiel wirkte etwas zerfahren, schon fast zu bemüht. Cosmos wehrte sich tapfer, vor allem der Torwart verhinderte ein zweistelliges Ergebnis.
In der zweiten Halbzeit gab es nur noch 2 Torschützen, je 2 von Finn und von Francisco. Gerade in der 2. Halbzeit gab es zig weitere hochkarätige Chancen, aber mit 8 Treffern sollte man auch zufrieden sein.
Einen schönen Freistoß verwandelten die Gäste direkt in den Winkel. Kommenden Samstag geht es nach Elmshorn, die gerade am Anfang der Serie sehr stark waren. Hier sind wieder die Mannschaft, aber auch die Fans gefordert energisch zu unterstützen. (Udo)
Samstag, 09.02.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 11 von 18 Glinde/Willinghusen 1:0
Zuletzt gab es in Glinde in 2 Spielen nur einen Punkt zu holen. Alle waren gewarnt, Glinde hatte sich laut Facebook vorgenommen, etwas gut zu machen. Insgesamt war das Spiel etwas zerfahren, von beiden Seiten und nicht so viele Torchancen wie sonst. Lasse war auch das eine oder andere Mal gut zur Stelle, vor allem kurz vor Schluss... aber chronologisch:
Super Pass von Finn auf Maxime bereits in der 11. Minute und Maxime sprintet bis zur Grundlinie, von dort aus scharfer Pass in die Mitte zum mitgelaufenen Johann, der cool zum 1-0 einschiebt.
Danach entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem Glinde immer mehr auf den Ausgleich drängte. Sturm, Sonne, dann eisiger Regen, alles kam zusammen. Nach Spielende mit positivem Ausgang dann der Regenbogen über der siegreichen WSV-Truppe. Glinde hatte uns alles abverlangt, aber die Abwehr wieder mal trotz einiger Ausfälle bärenstark und ohne Fehl und Tadel. (Udo)
Montag, 04.02.2019
WSV 1.C - Mädchen: Rückblick Januar und ein kleines bisschen Februar…
Die nächste Runde in Jenfeld stand vor der Tür. Mit viel Zuversicht sind wir gestartet, stets mit dem Ziel vor Augen, noch eine Runde weiter zu kommen. Leider sind wir nicht ganz zu unserem Spiel gekommen, sodass ein Sieg und zwei Unentschieden leider nicht zum Weiterkommen gereicht haben. Die Mannschaften waren alle in etwa auf einer Höhe, was vor allem daran zu sehen war, dass bei unserem letzten Spiel noch alles offen stand und noch kein einziger Tabellenplatz vergeben war. So blicken wir nun aber auf eine trotzdem sehr gut gelungene Hallenrunde zurück und widmen uns nun mit gestärktem Zusammenhalt und viel Vorfreude der nächsten Saison auf dem großen Feld.
Mit einem Testspiel am 03.02. bei bestem Wetter starteten wir unsere Vorbereitung. Der strahlend blaue Himmel sollte nicht das Schönste an dem Tag bleiben, sondern der Anfang eines gelungenen Fußballtages. Zusammen mit der 2.C. traten wir gegen die Meiendorfer B-Mädchen an und haben, nachdem unsere beiden Mannschaften zueinander gefunden haben, einen 0:5 Sieg herausgeholt. Dass dabei nicht immer alles geklappt hat und Meiendorf einige Chancen vergeben hat, macht nichts. Unsere Chancenverwertung hat wunderbar geklappt und beide unserer Mannschaften starten mit viel Zuversicht in die neue Saison.
Sonntag, 03.02.2019
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 10 von 18 Eintracht Lokstedt 3:1
Der Tabellenführer kam zum Allhorn und es sollte ein denkwürdiges Spiel werden. Im Hinspiel hatten die Lokstedter uns eiskalt erwischt, 1-4 hieß es damals und die Standpauke hinterher schallte aus der Kabine.
Im Rückspiel Karten neu gemischt, Anstoß Lokstedt, 0-1.
Was war passiert - direkt vom Mittelkreis gefühlvoll in das WSV-Tor. Lasse hatte später sehr oft Gelegenheit, diesen Fehler auszubügeln. Die erste Halbzeit dominierten die Gäste, die das Mittelfeld beherrschten, aber kaum Chancen kreieren konnten.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild; der Tabellenführer kontrollierte, agierte aber wenig. Der WSV tat sich nach wie vor schwer, bekam jedoch einen Foulelfmeter zugesprochen, der alles veränderte. Nicht nur 1-1, sondern auch direkt danach schöner Pass von Maxime und Francisco in seiner eigenen Manier zum 2-1.
Jetzt legte die Eintracht eine gehörige Schippe drauf und die Abwehr bekam richtig viel zu tun. Lasse zwei super Paraden und das Bollwerk am Allhorn stand. Lokstedts Zug zum Tor öffnete zwangsläufig Räume für den WSV, der diese mehrmals nicht zu Torchancen nutzen konnte. Allein Joya hatte das 3-1 auf dem Fuß, alle jubelten schon, doch dann ging der Schuss vorbei. 5 Minuten später, ähnliche Situation machte er ihn aber und netzte aus kurzer Entfernung ins lange Eck ein.
"Spitzenreiter" skandierten die Sieger; Lokstedt hatte beeindruckt und wurde etwas unter Wert geschlagen. Aber so ist der Allhorn, kaum jemand kommt ungeschoren davon. (Udo)
Sonntag, 27.01.2019
WSV 1.A 2001er: Pokal 1/16-Finale TSV Uetersen 5:0
4 Wochen waren seit dem letzten Pflichtspiel quasi vergangen, wieder hieß der Gegner TSV Uetersen (dazwischen gab es das 6:1 im Pokal gegen Oberligist SVNA).
Wieder hatte Uetersen so gut wie keine Chancen und der WSV dominierte das Spiel. Zwar wurden weniger Chancen herausgespielt, aber die Standards triumphierten heute. Freistoß 20. Minute, den Finn gedankenschnell sofort ausführte und der verdutzte Torwart reagierte kaum. 1-0 war dann auch der Halbzeitstand.
2. Halbzeit das gleiche Bild, die WSV-Jungs mit etwas schweren Beinen vom Trainingslager in Bad Oldesloe. 67. Minute wieder Freistoß, wieder Finn, zum 2:0 diesmal scharf und flach in die Torwartecke, der aber nicht schnell genug runterkam.
Später folgten noch ein Foulelfmeter durch Finn zum 3:0 sowie 2 weitere schöne Treffer durch Henry und Joseph. Nun geht es am 23.04. im Achtelfinale gegen den Tabellenführer der A-Jugend-Bundesliga FC St. Pauli. Als wäre das nicht schwer genug, handelt es sich hier um 2000er, die alle ein Jahr älter sein dürften... (Udo)
Sonntag, 13.01.2019
WSV 1.C - Mädchen: Hallenturnier - Runde 2
Am 13.01. ging das Turnier für uns weiter. Die Gegner waren die jeweils ersten Mannschaften des HSV, Wellingsbüttel, Pinneberg und Concordia. Nach einem sehr erfolgreichen Training am Freitag in der Halle, gingen wir hoch motiviert an die Aufgabe, in die nächste Runde zu kommen. In unserem ersten Spiel haben die Mädchen umgesetzt, was sie uns bereits im Training gezeigt haben. Durch ordentliches Pressing und schönes Zusammenspiel konnten wir das Eingangsspiel mit 2:0 für uns entscheiden. Nach einer kurzen Pause ging es gegen Wellingsbüttel weiter, wobei wir, im Kontrast zum ersten Spiel, nicht ganz den Zugriff hatten. Trotzdem gingen wir mit einem Unentschieden in Richtung unseres nächsten Gegners, den HSV. Das Spiel wollten wir gezielt etwas ruhiger angehen, um unsere Kräfte für die letzte Begegnung des Tages zu sparen. Das Ergebnis von 0:2 für den HSV war in diesem Sinne sehr ordentlich. Zum Weiterkommen haben wir nun im letzten Spiel mindestens ein Unentschieden gebraucht. Nach einer abschließenden Mannschaftsbesprechung und letzten Anweisungen gingen die Mädchen aufs Feld und haben von Beginn an das Spiel kontrolliert. Deshalb hat uns das 0:1 etwas überrumpelt, aber nach einem Timeout und der Beseitigung letzter Unsicherheiten haben die Spielerinnen auf und neben dem Platz – hier auch nochmal ein Lob an die mitgereisten verletzten Spielerinnen – nochmal einen draufgesetzt und schließlich das 1:1 und 2:1 geschossen.
Einen besseren Start in das neue Jahr kann man sich fast nicht wünschen und wir freuen uns auf die nächste Runde in Jenfeld.
Samstag, 05.01.2019
WSV 1.C - Mädchen: Hallenturnier - Runde 1
Das Neue Jahr startete für unsere Mannschaft wieder mit dem Beginn der Hallenrunde am 05.01. in Pinneberg. Zuvor war leider kein richtiges Hallentraining zustande gekommen, weswegen wir die ersten beide Spiele in Pinneberg gebraucht haben, um reinzukommen. Nachdem wir das erste Spiel mit 0:3 und das zweite ganz knapp mit 0:1 verloren geben mussten, hat sich die Mannschaft gefangen und mit einem 3:0 Sieg die ersten Punkte geholt. Nun war nicht nur der Wille, sondern auch die nötige Spielfreude da und die Mädchen haben den Tag mit einem hart umkämpften Unentschieden abgeschlossen.
Dienstag, 11.12.2018
WSV 2. Sen.: WSV : Hoisbüttel 1:2 (1:1)
Is´ ja nur Fussi …

Früher hätte ich noch 3 Tage nach so einem Spiel noch Funken versprüht und gegen alles getreten was in den Weg kommt. Und den Schiri mit dem merkwürdigem Auftreten noch Monate später bedroht.

Aber man wird ja reifer. Hmmmmmmmmmmm …

Also denk ich nur noch stündlich an die Szene 10 Minuten vor Schluß, als deren 11er irgendwie so wie beim Sex unter Giraffen seine Vorderläufe über die von Andreas legt und dann grunzend mit ihm zu Boden sackt und sich alle 20 anderen irgendwie angewidert abwenden.

Nur der in Gelb mit der Mütze kuckt interessiert weiter hin und zeigt dann mit dem Finger in den Strafraum. Ok (denken alle 22) – Freistoß für WSV. „Nee nee“ sagt Nr. 23: „Bei Klammern gibt’s immer Elfmeter.“ Ach so.

Nach entgeisterter Stille geht dann das Gelaber los, unsere zaghaften Appelle an deren Fairness sind natürlich nutzlos (Nr. 11: „Jaja klarer Elfer“)

Und so verlieren wir das erste Mal, leider im letzten Spiel des Jahres.

Irgendwann erinnern wir dunkel, daß wir in den letzten Spielen auch 2 wichtige Elfer kriegten, über die sich die Anderen furchtbar aufgeregt haben.

Und ärgern uns letztendlich über uns selber wieder mal viel mehr als über den Gelben, daß wir schon wieder mal ein klares Übergewicht an Spielanteilen und Torchancen schlampig liegenlassen, und den Gegnern in dieser Liga immer wieder ein zwei kleine Schlampigkeiten ausreichen um uns einen einzuschenken. Wie beim 0:1 nach 15 Minuten, als Nummer 1, 3, 4, 5 und 6 nicht 100%, sondern jeder für einen Moment nur 80% präsent ist. Daraus entsteht (5 x 20 = 100%) deren einzige fette Chance – und die verwerten abgewichste Seniorenkicker überall um Volksdorf herum nur zu gern.

Trotzdem macht es Spaß zu sehen wie wir nach Rückschlägen funktionieren und ansehnlich kicken – aber uns nur einmal belohnen durch Basti bzw. ein halbes Eigentor.

In der Halbzeit findet Termi unser Spiel „weltklasse“ (hat er echt gesagt).

Darauf schießen wir in der 2. Halbzeit den Fangzaun hinterm Tor, die Latte und die Freistoßmauern krumm und schief – die dagegen schießen noch genau einmal aufs und einmal ins Tor. Hmmmmmmmmmmmmm…

Is´ ja nur Fussi.

Und jetzt haben wir 4 Monate Zeit das Ding schön zu reden.

BP
Samstag, 08.12.2018
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 9 von 18 TSV Uetersen 5:0
Endlich kam das langersehnte Nachholspiel in Uetersen, um die Herbstserie abschließen zu können.
Uetersen klarer Favorit, auch wegen unserer vermeintlichen Auswärtsschwäche. Es war nass, es war stürmisch und der Rasen leicht holprig. Beide Mannschaften hoch motiviert, aber der WSV schien etwas motivierter, das Spitzen-Duo nicht wegziehen zu lassen - außerdem wurde ein weiteres Manko in einen Vorteil gewandelt; die Jungs kombinierten prima auf nassem Rasen und hatten einen guten Stand, dazu noch frischen Rǘckenwind.
Chancen allerdings Mangelware; hier noch leichte Vorteile bei den Hausherren. Der WSV wurde aber immer angriffslustiger und Johann markierte in der 32. Minute das 1-0. Und weil alles in diesem Spiel etwas anders war also sonst, wurde das Prinzip umgekehrt "viele Chancen, wenig Tore" in "wenig Chancen, viele Tore". Das 2-0 per Kopf durch Christoph in der 37. und wieder Johann in der 39. nach herrlichem Konter führten zur passablen Führung. Doch es kam noch besser, Uetersen schien bereits auf zu machen und lud erneut Johann zum Konter ein, der unwiderstehlich an diesem Tag ein weiteres Mal einnetze, zum 4:0 Pausenstand.
Nach der Pause versuchte der WSV das Spiel zu kontrollieren, Uetersen schon ziemlich ernüchtert gab aber nicht auf. Das führte zu vielen guten Kontern, von denen Francisco einen per Schlenzer verwandelte. An diesem Tag verzweifelten die Hausherren an allem, dem Boden, der Abwehr und dann auch noch an Lasse. Uetersen hatte in den 8 Spielen zuvor einen Schnitt von 5 Toren pro Spiel erzielt; heute klappte so gut wie nichts. Den WSV-Jungs war nach Feiern zumute und das taten sie ausgiebig. Alle Mannschaftsteile spielten heute auf sehr hohem Niveau und das auf ungeliebtem Rasen. Schön, dass auch auswärts der Kampf angenommen wurde, offenes Visier, ungewohnte 4 gelben Karten für den WSV mögen nicht wünschenswert, aber ein Indiz dafür sein.
Die erste Hälfte der Spielzeit ist vorbei, aber die Messe noch nicht gelesen - im Februar muss nachgelegt werden. Das i-Tüpfelchen kann nächsten Sonntag das Pokalspiel zuhause gegen SVNA sein. (Udo)
Montag, 03.12.2018
WSV 2. Sen.: Stapelfeld : WSV 1:2 (1:1)
Spiiitzenreiter hej hej ...

Ich glaub´ Marcs arme Freundin muß sich das Gegröle gerade 24 Stunden Tag und Nacht anhören - WSV und HSV im Gleichschritt mit wichtigen Auswärtssiegen - was für ein Wochenende:-)

Es gab tatsächlich einige Parallelen in Stapelfeld und Ingolstadt: Tabellenführer beim Vorletzten - knapper Sieg - harter Kampf - überhaupt kein Klassenunterschied bei Jäger gegen Gejagte.

Irgendwie ist das kein Zufall mehr: Wo immer wir auflaufen holen die Gegner von den unteren Tabellenplätzen aus irgendwelchen Löchern und Verstecken hochkompetente Joker und Legionäre hervor und überraschen uns siegessichere Tabellenführer. Schon beim Warmmachen sahen wir mit Respekt jungdynamische Kicker in grün: Die können doch unmöglich vor einer Woche 4 Dinger von Sperber gekriegt haben?

Und die legten los als wären sie der W(H)SV. Wir fanden schlecht ins Spiel. Das überforderte Mittelfeld stellte sich nach 15 Minuten eigenmächtig um und beendete Termis Traum vom neuen Goalgetter Marc (Nr. 9!!!) "Lasogga". Es wurde laaangsam besser. Trotzdem hatten wir ein bißchen Glück daß 5 Minuten nach deren 1:0 ein unglückliches Handspiel zum Weddelelfer gepfiffen wurde - und der gute Keeper sogar - aber nur fast - an Weddels Elfer kratzte.

Nach der Pause und einer aufmunternden Standpauke dann der bessere WSV. Jetzt druckvoll und ballsicherer immer wieder rein in den grünen Strafraum, verdientes 2:1 durch Basti ("Bitch") Bizewski reingezittert - und dann 15 Minuten lang weiter Feuer, aber kein 3. Tor. Stapelfeld hatte uns mittlerweile das weite Mittelfeld zum Spielen preisgegeben und lauerte nur noch auf eine schnelle Konterchance - und die kam wirklich und hätte tatsächlich noch fast den Ausgleich gebracht.

Aber dann war´s gut, und der Sieg verdient. Und die große Kiste Rehabilitationsbier vom Doc mit geschlossener Mannschaftsleistung abgearbeitet.

BP
Dienstag, 27.11.2018
WSV 2. Sen.: WSV : Hellbrook 3:0 (3:0)
„Spitzenspiel“

In einem rassigen Spitzenspiel auf höchstem Seniorenniveau setzte sich der Tabellenführer gegen den bärenstarken Zweiten aus Hellbrook, seit kurzem u. a. durch Gerald Asamoah verstärkt, völlig verdient mit 3:0 durch. Bereits nach 10 Minuten erzielte der umsichtige B. Püst mit sehenswertem Fallrückzieher das 1:0, das Rene „Torpedo“ Machon nach einem fulminanten 70-Meter-Solo unnachahmlich auf 2:0 erhöhte.

Als dann mit dem Pausenpfiff J. Schooff eine butterweiche Eingabe von Gustavo „Flankengott“ A. mit Hechtkopfball zum 3:0 einnetzte und Simone Thomalla im Bikini zur Halbzeit pfiff – ….wachte ich auf.

Es ist wirklich 3:0 ausgegangen. Ich schwör´. Der Rest war - ein bißchen – anders:

In der Woche wollte Termi das Spiel schon absagen, bei 9 Zusagen bis Donnerstag und aufkommenden Grundsatzdiskussionen...

Freitag waren wir dann 11, Samstag dann doch 14.

Sonntag morgen um 8 Uhr standen die 14 dann mit 11 Hellbrookern vor den Umkleiden, die übliche Umkleideprozedur und Spielansage verzögerte sich aber ungewohnt – und dann kam Termi rein und sagte: „Die treten nicht an“.

Es folgte eine Viertelstunde hin und her wie bei Louis de Funes mit den Kohlköpfen („sie spielen doch“ – „nein“ – „ja“ – „nein“- „ohhhh“). Und dann zogen sie tatsächlich kurz nach 9 ab und ließen uns die Punkte da. Spitzenreiter – aber auf komischem Weg ---

Wir kickten dann noch untereinander so lange bis sich endlich einer verletzte (Gute Besserung Friese!) – und dann gab´s Spitzenreiterpils um 10 Uhr morgens.

Bezirksliga ist doch nicht immer so super …

BP
Dienstag, 20.11.2018
WSV 2. Sen.: WSV : Lemsahl 1:1 (1:0)
3-Klassen-Gesellschaft

Wir haben 3 Kategorien von Kickern:

1. Die Kicker:
Die können es. Gehen einfach auf den Platz, egal ob er hart oder glatt oder egal ist und spulen ihr Ding runter. Beeindrucken die Gegner und bleiben cool. Machen das frühe 1:0 für uns nach 4 Minuten, Ante nach feinem Weddelpass.

2. Die Arbeiter:
Die können es nicht (so gut). Rutschen mal aus, passen mal daneben. Aber sie gehen auf den Platz und machen ihr Ding. Und helfen das 1:0 zu halten.

3. Die Nervösen:
Die können es (eigentlich) auch. Aber flattern öfter. Kämpfen mit sich manchmal mehr als mit dem Gegner.

Diese Kombination reicht am frühen kalten Sonntag zwei Drittel des Spiels, um die Führung sicher zu halten. Aber dann kommt der Bruch: 3 von 4 aus der Gruppe 1 (Kicker) müssen raus. Weil sie junge Söhne trainieren, von denen sie hoffen dass die noch bessere Kicker werden. Und dafür stehen auf einmal fast nur noch die aus den anderen Kategorien (Arbeiter und Nervöse) auf dem Platz. Und das Spiel kippt. Sofort. Denn die Gegner merken das - können ihr Glück kaum fassen. Und wir wackeln auf einmal.

Ehrlich gesagt dauert es nicht mal eine Minute. Denn ein ganz Nervöser, der beruflich viel mit Nerven zu tun hat, verbindet glanzvoll die "Tugenden" der Gruppen 2 und 3 mit einem saublöden Aussetzer und macht denen das 1:1 ziemlich leicht. (Und Termi fragt mich noch kurz vorher: "Kannst Du Verteidiger?" "Na klaaar Trainer!")

Danach passiert nicht mehr viel - und der Schiri hat genug und pfeift gefühlt 5 Minuten früher ab.

Sorry Jungs. Vielleicht freut Ihr Euch ja mit mir. Denn ich bin heute Ehrenbürger von Lemsahl geworden. (Hggggrrrrmmmmpffffhhhhhh ...)

BP

Montag, 19.11.2018
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 8 von 18 Blau-Weiß 96 3:0
Unser Gegner konnte nicht kommen, sagte einen Tag vorher ab. Wir wissen nicht warum, fanden es aber sehr schade - es war alles angerichtet. Hoffen wir auf keine schlimmen Gründe und gewinnen kampflos 3:0. (Udo)
Mittwoch, 14.11.2018
WSV 1.A 2001er: Landesliga Spiel 7 von 18 BU 1:1
Auswärts mussten die Jungs zu BU, die in der Tabelle deutlich tiefer standen. Und so gingen die Jungs dann auch in Führung durch Mats. Doch wie so oft wurden massenweise Chancen nicht verwertet und der Ausgleich kassiert. Trotz drückender Überlegenheit nur 1:1 und eine Menge Frust. (Udo)
Dienstag, 13.11.2018
WSV 2. Sen.: Meiendorf : WSV 0:3 kampflos
Freitag Morgen wurde unser Spiel in Meiendorf von denen abgesagt.

Kurzentschlossen fand sich dann eine gesamte Startelf in Lemsahl ein, um beim Freitagsbier unseren Gegner für nächsten Sonntag zu sehen.

Viel war es eher nicht – teilweise sah man mehr Grätschen (auf Kunstrasen!) als Pässe…

Aber dann freuten wir uns alle über die Einwechslung eines großen Rothaarigen, der aufgeregte 20 Fehlpässe und nur 2 gute Bälle spielte – die beide zu Toren führten …

Und dann freuten sich alle beim Tabellenblick nochmal, weil unsere Verfolger uns schon vorzeitig zum Herbstmeister gemacht haben.

Sonntag 9 Uhr Allhorn: WSV : Lemsahl!

BP
Dienstag, 06.11.2018
WSV 2. Sen.: Sperber : WSV 0:1 (0:1)
Die Null steht!

Ein Tor mehr als der Tabellenletzte. Das auch noch abgefälscht (Weddel). Glanzlos. Und trotzdem waren alle hochzufrieden in der altersschwachen Kabine. Und kaputt.

Denn die waren längst nicht so schlecht wie ihr Tabellenstand. Und wussten dass auf holprigem Naturrasen nichts so effektiv ist wie lange Dinger. Zwei sehr schnelle und geschmeidige Stürmer, an die wir uns auch nach 2 Jahren noch gut erinnern konnten, reichten aus, um bis zur letzten Minute um den Sieg zu bangen.
Der war schon verdient. Aber schwer erkämpft. Fette Chancen zu Anfang ungenutzt, Hoffihammer an den Innenpfosten, 1x auf der Torlinie gerettet (Schuss Marcus), in der 2. Hälfte kein grosser Unterschied zwischen 1. und 12.

Aber die Null hielt, dank guter Abwehrarbeit und grossem Einsatz. Und Jürgens Bierruhe bei all den gewagten hoppeligen Rückpässen.
Und wir kucken zufrieden lächelnd auf die Tabelle ...

BP
WSV 2. Sen.: WSV : Tonndorf/Condor 2:2 (0:0)
Eilmeldung:

Wie aus gut unterrichteten psychosozial kompetenten Quellen verläßlich mitgeteilt wird, verlagert der weltbekannte Kommunikationscoach Olaf H. seinen Hamburger Wirkbereich ab sofort in die Vorstadt - nach Tonndorf-Lohe.

Tief beeindruckt vom immensen Schulungs- und Coachingbedarf führender Mitglieder der Tonndorfer Community bietet er auf deren am letzten Sonntag permanent und zahlreich geäußerte Bitten hin ab sofort im lokalen Brennpunkt zwischen B75 und Bahngleisen zunächst seine erfolgreichsten Schulungsmodelle an:
• Mediation - auch im Strafraum leicht gemacht (für Sportler und Wettkämpfer)
• Nich erst schnacken - gleich anne Backen (für Alle)
• Auch Mia kann Blutgrätsche (für Kinder und Familien)

Im Kurzinterview nach o. g. Sportereignis gab er sich tief beeindruckt vom "... hohen Coachingbedarf, aber auch von der immensen Lernbereitschaft" der Ortsansässigen, die ihm während des gesamten Spiels "...extrem offen und grundpositiv" entgegengebracht worden sei. Ein junger Pressevertreter wagte die Frage, warum diese Kommunikation für Außenstehende so äääh hitzig-emotional ablief, z. B. "Alder- auf die Fresse!"; "Was wissst Du?"; Stirn an Stirn; oder, der sicher beeindruckendste Move: Torschießen. Umdrehen. Statt Jubeln Gegenspieler in die Wade treten??

Da legte der Mediator väterlich seinen Arm um den Jungen und drückte ihm ein Päckchen seiner Flyer in die Hand, flüsterte: "Das ist das, was mich so gut macht. Ahoi" und verschwand winkend im Fanblock.

Die Seminare sind jetzt schon ausgebucht bis 2021. Wer ihn vorher live erleben will kommt Freitag abend nach Meiendorf - da soll auch Bedarf bestehen ...

PS: Was für ein herrlicher Tag! - im Unterschied zum stinklangweiligen DJK - Freundschaftskicken. Danke Olaf.

BP

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