TEAM

TRAINING
Mittwochs, 19:30-21:00

KONTAKT
Trainer / Betreuer: Thomas Weihe, 0175-2077221




26.10.2020
WSV : Polonia 0:1 (0:1)

1. Kackspiel - 2. Kackwetter – 3. Kackgegner Nach 30 Sekunden läuft einer von uns durch die völlig menschenleere polnische linke Hälfte aufs Tor zu, hat 3 Möglichkeiten: a) Ins Tor b) Rückpass und Tor c) Querpass und Tor Er wählt Lösung d): Rückgabe an den Keeper. „Hoch stehen“ hatte Termi gesagt, früh stören und Druck ausüben. 10 Minuten lang taten wir das. Überlegen und konzentriert. Das 1:0 nur eine Frage der Zeit, die nächsten 3 Punkte auch. Aber dann … folgte eine denkwürdige Stunde Seniorenfussball: Mit der uralten WSV-Arroganz im Kopf („die sind ja schlecht“) wurden wir schlecht, von Minute zu Minute schlechter, einer wie der andere – außer Jan, der uns statt verdienter Bettruhe nach Schichtende aushalf, sich den A… aufriss – und zusehen musste, wie wir schlampig wurden, schrecklich passsungenau, nicht mehr eng am Mann, und furchtbar stümperhaft vor deren Tor. So reichte ein Moment der Unaufmerksamkeit zu deren einzigem Spielzug und zum Gegentor. Dadurch kam Genöle untereinander auf – etwas was wir gar nicht mehr kannten, der Käptn in der Pause treffend: „Lass nicht Deinen Frust über Dich selber am Anderen aus!“ Recht hatte er: Jetzt wird alles besser: 3 neue Leute, Backen zusammen kneifen, wir schaffen das… Nix schafften wir: Es gab zwar abstruse Szenen vor dem Polentor, zweimal schafften wir es aus jeweils einem Meter (ja echt!) nicht die Pille unterzubringen, einmal einer drüber wie Gomez 2008, einmal einer parallel zur Torlinie sozusagen geklärt L, immer wieder trafen wir die falschen Entscheidungen beim letzten Pass, beim Torschuss, auch Termi machte jetzt nen Fehler, brachte den einzigen mit Torriecher als Letzten, der dann auch prompt immerhin die Latte malträtierte und da stand wo ein Stürmer hingehört. Aber rein kriegte er ihn auch nicht, und so verrannen die Minuten. Mittlerweile regnete es in Strömen, und damit hab ich Punkt 1 und 2 der Überschrift erklärt. Nun zu Punkt 3: Wir hatten 15 gesunde Männer beim Aufwärmen. Aber das wollten die ändern. Mit ALLEN Mitteln . Schafften sie auch: In der 1. Halbzeit noch sporadisch, in der 2. Hälfte regelmäßig hörtest Du alle 3 Minuten das laute Knallen von deren Buffern auf unsere Knöchel oder Schienbeinschützer. 3 (!) Leistungsträger mussten innerhalb von 15 Minuten raus, alle brutal und voller Absicht kaputtgetreten. Und wir nahmen es hin. Der Schiri auch. Der wurde nur einmal aktiv, als 3 von denen unseren Käptn wunderbar provozierten, der ging wie gewünscht drauf ein – und so waren wir – wie die – wegen Schubserei nur noch 10. Der 4. Leistungsträger verletzte sich dann überanstrengt auch noch. Immerhin schweisste uns das wieder zusammen. Wir kämpften ehrlich. Manche werden sagen: „Zu doof“. Noch in der letzten Minute änderte einer von uns die Freistoßentscheidung des überforderten Schiris freiwillig von für uns auf gegen uns. Zu Anfang hatten wir einen Angriff an deren Strafraum abgebrochen weil da wieder mal einer von denen lag und theatralisch heulte. Zum Dank knallten die uns den Ball über 80 m (!) in unseren Strafraum „zurück“ … Ich denk dann wieder an die Schlüsselszene vor deren Siegtor: Mein Gegenspieler (übrigens ganz fairer ruhiger guter Kicker) war da einen Moment schneller. Ich hatte einen Moment die Option ihn „gedankenschnell“ umzutreten oder umzureißen. Dann war er weg. Ergebnis s. o. Ich hab es nicht getan. Und werd es auch in Zukunft nicht tun. Denn so will ich nicht gewinnen. Gute Besserung Jan, Friedel, Chris – und Marc J. Mittwoch geb ich einen aus. Der Meckerpott BP


19.10.2020
Paloma : WSV 2. 1:3 (1:1)

Das glaubst Du nicht? Die alten Säcke der Zweiten hauen den Meisterschaftsfavoriten zuhause weg??? JAAAAAAAA! Is so: Erstes Punktspiel nach fast einem Jahr. Freitagabend. Flutlicht strahlt auf Palomas Oberligatraining. Danach sprudeln 15 gut geölte Männerkörper aus dem Kabinengang, ohne ein einziges graues Haar. Wir schweigen unter unserem Mundschutz, kucken irgendwohin. Nur Patrick sagt: „Mann seid ihr jung!“ Unser stilles Warmmachen mit Marc, drüben Dauergebrüll, Anweisungen von 3 (!) Betreuern, Affentempo, Hütchen und Leibchen. Oh ha. Aber wir scheissen uns nicht in die Hose, selbstbewußt nach Siegesserie in Freundschaftsspielen, und verstärkt durch Julius, den schnellsten Mann Volksdorfs. Und der bringt sie nach 6 Minuten Trommelwirbel auch erstmal eiskalt zur Ruhe, erster Fehler im Spielaufbau, Schmiddel steckt gedankenschnell durch und – wir führen. 5 Minuten später aber Ecke doof geklärt, Sonntagsschuß aus 20m: 1:1. Und jetzt schiessen wir sie ab … - dachte ganz Paloma. Aber nix da. Die haben vielleicht geschmeidigere Mittelfeldstafetten, aber wir sind bissig, kämpfen einer für den anderen und lassen nix gefährliches zu, dafür bei Kontern 2 gute Chancen liegen. Die werden wütend. Und nervös. Kriegen frühe gelbe Karten, einer muß eigentlich mit rot vom Platz. Pause. Im kalten Corona-Zelt. Termi: „Wir machen noch 2 Dinger!! Oder 3.“ Und wir glauben so ganz langsam auch dass das geht. Vielleicht. 2. Halbzeit: Eigentlich schnell erzählt: Genau wie die erste. Die rennen, spielen und schreien. Aber an unserem Strafraum ist Schluß. Sie bedrängen Uwes Kasten eigentlich nur einmal, indem ihn ein ganz eifriger einfach umrennt. 5. Gelbe für Paloma. Wir bleiben ruhig. Und kontern. Und da ist der eine, der köstliche, der affengeile Unterschied zur ersten Halbzeit: Er heißt Ante. Denn der ist jetzt reingekommen. Vor dessen Torgefahr zittert ganz Paloma, Quatsch: Ganz Hamburg. Sie lassen ihn in der ganzen Halbzeit deshalb ganze vier – in Zahlen 4 mal an den Ball, treten ihn dabei 2x fast krankenhausreif. Ante bleibt unbeeindruckt, von dickem Knöchel und Stirnbeule nach fiesem Ellbogencheck - und antwortet auf seine Weise: 15 Minuten vor Schluß mit einem furztrockenen Freistoßhammer. Kurz vor Schluß allein gegen 4 weiße Tauben, die vor Angst um ihn rum flattern. Und dann ist es geschafft. Ein Traumstart. 3:1. Wir feiern unser Team: Alle für einen. Einer für Alle. Das Wort „Tabellenführer“ kreist. Und Marcs Geburtstagsvorschußbier. Besser hätte es nicht anfangen können. Hoffentlich dürfen wir weitermachen … BP


17.10.2020
Paloma : WSV 2. 1:3 (1:1)

ENDLICH... ...geht es wieder los, keiner weiß wirklich wie lange diese Saison dauert, also legt mal los. Irgendwie so in der Richtung war Termi`s Ansprache. Und dann legen wir los: Freitag Abend 19.40 Uhr, Flutlicht. Cool! Julius gleich in der 6 Minute zum leicht überraschenden 1:0. Wie geil ist das denn bitte? Die Usc's sind wegen der Gegenwehr etwas irritiert, schieben aber 4 Minuten später zum 1:1 ein. "Na mal sehen was jetzt kommt" ist ein Gedanke, der sichtbar über dem Platz hängt. Aber 3 tolle Vorbereitungsspiele haben bei uns Spuren hinterlassen. Wir spielen erstmal alles bis zur Halbzeit runter. Ganz viel passiert nicht. 1:1 ab zur Ansprache ins bereit stehenende Halbzeit-Zelt, ja, es ist ein Corona-Zelt aufgebaut. Mindestabstand. Zweite Halbzeit beginnt. Die Dunkelblauen drücken, sind recht aggressiv, zweikampfstark und haben einen Plan. Aber der will einfach nicht aufgehen. Trotz eines zumindest fragwürdig nicht gegebenen Abseitstores unsererseits und mehrerer rüder Attacken, 4 gelber Karten, eines vogelfreien, überharten Abwehrchefs ihrerseits bekommen sie keine richtig fetten Angriffe gebacken. Wir stehen gut, machen ihnen das Leben schwer. Wann haben wir das denn gelernt? Ein Freistosstor von Ante und ein Konter in der letzten Minute des Spieles ebenfalls von Ante vorgetragen und ziemlich abgeklärt eingeschoben, bringen uns tatsächlich einen 3:1 Auswärtssieg und zumindest bis heute die Tabellenführung. Ey, was soll man sagen? Das war super, das war wunderbar und das war sogar verdient. Weiter so, wir Schädel! Und wenn das jetzt noch mit dem Maxen wieder klappt... Aldeer, dann wird es richtig fett. PS


09.12.2019
WSV 2. : St. Pauli 2:6 (1:4)

ENDLICH … ….war das einzige was dem Erfolgstrainer der letzten Wochen im Moment des Abpfiffs von den Lippen kam. Damit ist – fast – Alles gesagt. Willst du wirklich mehr wissen? Das Spiel passte zum Wetter: Völlig bepisst … Nach 25 wohl ganz ansehnlichen Minuten kam der Berichterstatter frierend und widerwillig aus seiner wohlig warmen Adventsstube ins nassgraue Allhorn, war kurz beeindruckt durch eine schöne Angriffsaktion von Weissrot, leider kläglich abgeschlossen – oha, hier geht was! Aber denkste: Direkter für Senioren pfeilschneller Gegenzug gegen hinten merkwürdig langsame Weissrote: Tor. 0:1? Nee 1:3. War der 3. Torschuss St. Pauli. Ach so. Vorher waren wohl 2 Stockfehler Basis für das schnelle 0:2, dann Anschlusstreffer durch Elfmeter WSV, danke Basti. Nein - jetzt kommt kein weiterer spöttischer Spruch zu dem Thema – keine Angst Weddel 😊. Dann ging das große Flattern los, mit einer lahmen Nullachtfuffzehn-Flanke trieb Pauli der gesamten Abwehr Schweißperlen auf die Stirn – 4. Schuss – 1:4. In der Halbzeit war ich auf Klo – da wackelten die Wände, weil sich Termi nebenan verbal austobte. Ergebnis: Uwe war aufgewacht, hielt jetzt Bälle – dafür hatten die meisten seiner Vorderleute alles in der Kabine gelassen was man als Fußballer an Handwerkszeug so mitbekommt. Grausige und massenhafte Stellungs- und Stockfehler in Abwehr und Mittelfeld fanden dankbare Abnehmer vom Kiez. In 2 Spielen 15 Tore – ja, die Jungs wollen jetzt nur noch auf dem Volksdorfer Markt einkaufen, im reichen Hamburger Nordosten gibt’s alles geschenkt glauben sie. Ach ja: Ein höfliches Gastgeschenk ließen sie uns aber auch, ein ganz lustiges Slapsticktor aufgelegt für Basti, das hätten wir nicht besser hinkriegen können. Und nu is gut. Besser 4x dreckig gewinnen und eine Klatsche als andersrum. Schöne Weihnachten! BP


02.12.2019
TUS Berne : WSV 2. 0:3 (kampflos)

Nichantritt Heim.


25.11.2019
WSV 2. : Urania 1:0 (0:0)

Kackspiel des Monats Kennst Du Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, diese herrliche Fussidoku Sonntagsabends vorm Einschlafen? Da kürt er regelmäßig das „Kacktor des Monats“. Gestern musste ich viel an ihn denken … Hätte auch gern wie Tobi von tollen Ballstafetten und so was berichtet: Fällt aber schwer bei dem erneuten Gurkenkick von gestern. Aber: Wieder gewonnen. Glanzlos, aber zumindest nicht ganz unverdient. Zum Verlauf: 1. Halbzeit wie in Rahlstedt pomadig, aber hinten sicher, wenig kreativ, aber geduldig, früh durch einen selten dämlichen Tritt eines selten dämlichen Uraniers gegennur noch 10 alte Männer in grün. 2. Halbzeit dann wie - ja wie zu beschreiben ?? Vielleicht so wie gestern nachmittag als ich so ne blöde Adventslichterkette aus der Weihnachtskiste enttüdeln musste, ein fettes Knäuel von Kabeln und Lämpchen, so ja genauso musst du dir die 2. Halbzeit vorstellen: Zu neunt standen die Grünen in und vor ihrem Strafraum und wir piekten bzw. chippten immer wieder in das Knäuel rein. Ich hatte mir die langen Enden meiner Lichterkette dann über den gesamten Rasen ausgebreitet sozusagen über die Flügel aufgedröselt – schlau … so wollte Termi es auch, aber seine Jungs nicht. So brachte er immer neue Leute auf außen, zuletzt sogar den Reha – Olli, und der sonst viel belächelte sorgte dann für die Erlösung mit der einzig scharfen Flanke aus 70 Minuten in die Box, die irgendwie von Grün zu Friedel verlängert wurde, Rein damit. Dann 15 Minuten zittern ogottogott die wehren sich, die spielten zu zehnt dreimal ansehnlicher nach vorne als wir, aber Uwes Ruhe und panische Befreiungsschläge sicherten die 3 bzw. 6 Punkte. Ich war so desillusioniert dass ich sogar das Siegerbier verschmähte, wer mich und meinen Durst kennt weiß was das heißt… Aber egal, wir haben jetzt 16 Punkte, ob glanzvoll oder dreckig steht nicht drauf... BP


18.11.2019
WSV 2. : Hellbrook 2:1 (1:1)

Das Gelächter war aber genug Strafe und so musste die Mannschaftskasse für den Gerstensaft herhalten. So endet Tobis Bericht vom Verbandsligaspiel. Und so endete auch unser Auftritt eine Klasse tiefer gestern Mittag, mit wichtigem Sieg und einer Kiste. Nur - für uns völlig ungewohnt - auch aus der Mannschaftskasse. Irgendwie wollte keiner einen ausgeben. Noch nicht mal laut lachen. Zu lachen gab´s gestern eher wenig. Nachdem Schlusspfiff pusteten alle nur durch. Kuckten grimmig, ballten die Fäuste. Yesss, 3 Punkte gegen Mitabstiegskandidat. Gegen das Tier mit der 6. Weg von den Abstiegsplätzen. Geil! Eigentlich Grund zu Champagnerduschen und Polonäsen. Aber jeder Fussi kenntdas: Nach einem glücklichen Sieg bleibt man bescheiden. Und ruhig. So wie wir, fast lautlos löffelten wir die grünen Flaschen leer. Denn es hätte auch ganz anders kommen können: Nach 2 Minuten hatten wir eine fette Dreifachchance. Die blieb ungenutzt, danach versandete das Spiel irgendwie. Alle waren nervös, und die noch nicht sooo nervös waren wurden von den anderen angesteckt. Hellbrook ging uns rustikal mit ihren einfachen Mitteln einfach auf die Socken, presste mutig, und das mochten wir gar nicht. Und so war es kein Wunder dass sie aus ihren besseren Chancen das erste Tor machten,wenn auch aus einer unsererseits ziemlich dämlichen Freistoßchoreographie. Im direkten Gegenzug aber wieder der alte Allhorngeist, sofort der Ausgleich nach Rechtsflanke Lohalm, Ante mit bis heute ungeklärtem Körperteil.Danach Rudelbildung rechts, das grüne Tier mit der 6 hatte zur Strafe für die schöne Flanke Kopfnuss geübt, aber selbst die traf der nicht richtig, und nachdem 4 andere Grüne ihn 3 Minuten festgehalten hatten konnte Sven weiterspielen. Und das Tier auch. Halbzeit. Danach 10 Minuten sinnvolleres Kicken, Ballbesitz, Spielzüge, Tor – aber wie glücklich: Elfmeter nach unglücklichem Handspiel Hellbrook. Hoffi war draußen (hihihi), Ante will nicht, Basti darf nicht, also Elferikone Weddel, einmal im Leben hat er verschossen, bestimmt niemals wieder, jetzt wie immer flach in die leere Ecke … - neeeeiiiin. Halbhoch weich in die Torwartecke, was stimmt denn bei dem nicht??? Nur Hoffi lachte … Faustabwehr, aber – wieder Glück – genau auf Bastis Kopf, und mit doppelt soviel Wumms wie der Elfer rein damit. Jetzt hau´n wir sie wech – denkste. Spätestens jeder 3. Ball ging zum Gegner, immer mehr zum Teil atemberaubende Stockfehler, Marcs neue Flamme sagte: „Das ist ja wie bei uns beim Volleyball“. Stimmt. Pritschen, baggern, schmettern, mehr als 3 Ballberührungen gab´s nicht mehr, dagegen physikalisch eigentlich unmögliche Querschläger. Aber Uwe bügelte alle aus, den besten nach steiler 12-Meter-Kerze in unserem Fünfer, die er im Runterkommen wie Bud Spencer zu besten Zeiten dem Hellbrooker Stürmer (von oben nach unten!!) auf den Kopf faustete. Und alles hielt, aus 12, aus 5 oder aus 2 Metern, selbst seinen einzigen aus der Hand gerutschten Ball, bis zum gnädigen Schlusspfiff. Scheißegal wie: Wir sind zur Halbzeit Siebter in dieser starken Staffel. Und ein bisschen stolz. BP


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