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TRAINING
Mittwochs, 19:30-21:00

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Trainer / Betreuer: Thomas Weihe, 0175-2077221




9.12.2019
WSV 2. : St. Pauli 2:6 (1:4)

ENDLICH …

….war das einzige was dem Erfolgstrainer der letzten Wochen im Moment des Abpfiffs von den Lippen kam.

Damit ist – fast – Alles gesagt.

Willst du wirklich mehr wissen?

Das Spiel passte zum Wetter: Völlig bepisst …

Nach 25 wohl ganz ansehnlichen Minuten kam der Berichterstatter frierend und widerwillig aus seiner wohlig warmen Adventsstube ins nassgraue Allhorn, war kurz beeindruckt durch eine schöne Angriffsaktion von Weissrot, leider kläglich abgeschlossen – oha, hier geht was! Aber denkste: Direkter für Senioren pfeilschneller Gegenzug gegen hinten merkwürdig langsame Weissrote: Tor. 0:1? Nee 1:3. War der 3. Torschuss St. Pauli. Ach so.

Vorher waren wohl 2 Stockfehler Basis für das schnelle 0:2, dann Anschlusstreffer durch Elfmeter WSV, danke Basti. Nein - jetzt kommt kein weiterer spöttischer Spruch zu dem Thema – keine Angst Weddel 😊. Dann ging das große Flattern los, mit einer lahmen Nullachtfuffzehn-Flanke trieb Pauli der gesamten Abwehr Schweißperlen auf die Stirn – 4. Schuss – 1:4.

In der Halbzeit war ich auf Klo – da wackelten die Wände, weil sich Termi nebenan verbal austobte. Ergebnis: Uwe war aufgewacht, hielt jetzt Bälle – dafür hatten die meisten seiner Vorderleute alles in der Kabine gelassen was man als Fußballer an Handwerkszeug so mitbekommt. Grausige und massenhafte Stellungs- und Stockfehler in Abwehr und Mittelfeld fanden dankbare Abnehmer vom Kiez.

In 2 Spielen 15 Tore – ja, die Jungs wollen jetzt nur noch auf dem Volksdorfer Markt einkaufen, im reichen Hamburger Nordosten gibt’s alles geschenkt glauben sie.

Ach ja: Ein höfliches Gastgeschenk ließen sie uns aber auch, ein ganz lustiges Slapsticktor aufgelegt für Basti, das hätten wir nicht besser hinkriegen können.

Und nu is gut. Besser 4x dreckig gewinnen und eine Klatsche als andersrum.

Schöne Weihnachten!

BP


2.12.2019
TUS Berne : WSV 2. 0:3 (kampflos)

Nichantritt Heim.


25.11.2019
WSV 2. : Urania 1:0 (0:0)

Kackspiel des Monats

Kennst Du Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, diese herrliche Fussidoku Sonntagsabends vorm Einschlafen?

Da kürt er regelmäßig das „Kacktor des Monats“. Gestern musste ich viel an ihn denken …

Hätte auch gern wie Tobi von tollen Ballstafetten und so was berichtet: Fällt aber schwer bei dem erneuten Gurkenkick von gestern.

Aber: Wieder gewonnen. Glanzlos, aber zumindest nicht ganz unverdient. Zum Verlauf:

1. Halbzeit wie in Rahlstedt pomadig, aber hinten sicher, wenig kreativ, aber geduldig, früh durch einen selten dämlichen Tritt eines selten dämlichen Uraniers gegennur noch 10 alte Männer in grün.

2. Halbzeit dann wie - ja wie zu beschreiben ?? Vielleicht so wie gestern nachmittag als ich so ne blöde Adventslichterkette aus der Weihnachtskiste enttüdeln musste, ein fettes Knäuel von Kabeln und Lämpchen, so ja genauso musst du dir die 2. Halbzeit vorstellen: Zu neunt standen die Grünen in und vor ihrem Strafraum und wir piekten bzw. chippten immer wieder in das Knäuel rein. Ich hatte mir die langen Enden meiner Lichterkette dann über den gesamten Rasen ausgebreitet sozusagen über die Flügel aufgedröselt – schlau … so wollte Termi es auch, aber seine Jungs nicht. So brachte er immer neue Leute auf außen, zuletzt sogar den Reha – Olli, und der sonst viel belächelte sorgte dann für die Erlösung mit der einzig scharfen Flanke aus 70 Minuten in die Box, die irgendwie von Grün zu Friedel verlängert wurde, Rein damit. Dann 15 Minuten zittern ogottogott die wehren sich, die spielten zu zehnt dreimal ansehnlicher nach vorne als wir, aber Uwes Ruhe und panische Befreiungsschläge sicherten die 3 bzw. 6 Punkte.

Ich war so desillusioniert dass ich sogar das Siegerbier verschmähte, wer mich und meinen Durst kennt weiß was das heißt…

Aber egal, wir haben jetzt 16 Punkte, ob glanzvoll oder dreckig steht nicht drauf...

BP


18.11.2019
WSV 2. : Hellbrook 2:1 (1:1)

Das Gelächter war aber genug Strafe und so musste die Mannschaftskasse für den Gerstensaft herhalten.

So endet Tobis Bericht vom Verbandsligaspiel. Und so endete auch unser Auftritt eine Klasse tiefer gestern Mittag, mit wichtigem Sieg und einer Kiste. Nur - für uns völlig ungewohnt - auch aus der Mannschaftskasse. Irgendwie wollte keiner einen ausgeben. Noch nicht mal laut lachen. Zu lachen gab´s gestern eher wenig. Nachdem Schlusspfiff pusteten alle nur durch. Kuckten grimmig, ballten die Fäuste. Yesss, 3 Punkte gegen Mitabstiegskandidat. Gegen das Tier mit der 6. Weg von den Abstiegsplätzen. Geil! Eigentlich Grund zu Champagnerduschen und Polonäsen. Aber jeder Fussi kenntdas: Nach einem glücklichen Sieg bleibt man bescheiden. Und ruhig. So wie wir, fast lautlos löffelten wir die grünen Flaschen leer. Denn es hätte auch ganz anders kommen können:

Nach 2 Minuten hatten wir eine fette Dreifachchance. Die blieb ungenutzt, danach versandete das Spiel irgendwie. Alle waren nervös, und die noch nicht sooo nervös waren wurden von den anderen angesteckt. Hellbrook ging uns rustikal mit ihren einfachen Mitteln einfach auf die Socken, presste mutig, und das mochten wir gar nicht. Und so war es kein Wunder dass sie aus ihren besseren Chancen das erste Tor machten,wenn auch aus einer unsererseits ziemlich dämlichen Freistoßchoreographie.

Im direkten Gegenzug aber wieder der alte Allhorngeist, sofort der Ausgleich nach Rechtsflanke Lohalm, Ante mit bis heute ungeklärtem Körperteil.Danach Rudelbildung rechts, das grüne Tier mit der 6 hatte zur Strafe für die schöne Flanke Kopfnuss geübt, aber selbst die traf der nicht richtig, und nachdem 4 andere Grüne ihn 3 Minuten festgehalten hatten konnte Sven weiterspielen. Und das Tier auch. Halbzeit.

Danach 10 Minuten sinnvolleres Kicken, Ballbesitz, Spielzüge, Tor – aber wie glücklich: Elfmeter nach unglücklichem Handspiel Hellbrook. Hoffi war draußen (hihihi), Ante will nicht, Basti darf nicht, also Elferikone Weddel, einmal im Leben hat er verschossen, bestimmt niemals wieder, jetzt wie immer flach in die leere Ecke … - neeeeiiiin. Halbhoch weich in die Torwartecke, was stimmt denn bei dem nicht??? Nur Hoffi lachte … Faustabwehr, aber – wieder Glück – genau auf Bastis Kopf, und mit doppelt soviel Wumms wie der Elfer rein damit.

Jetzt hau´n wir sie wech – denkste. Spätestens jeder 3. Ball ging zum Gegner, immer mehr zum Teil atemberaubende Stockfehler, Marcs neue Flamme sagte: „Das ist ja wie bei uns beim Volleyball“. Stimmt. Pritschen, baggern, schmettern, mehr als 3 Ballberührungen gab´s nicht mehr, dagegen physikalisch eigentlich unmögliche Querschläger. Aber Uwe bügelte alle aus, den besten nach steiler 12-Meter-Kerze in unserem Fünfer, die er im Runterkommen wie Bud Spencer zu besten Zeiten dem Hellbrooker Stürmer (von oben nach unten!!) auf den Kopf faustete. Und alles hielt, aus 12, aus 5 oder aus 2 Metern, selbst seinen einzigen aus der Hand gerutschten Ball, bis zum gnädigen Schlusspfiff.

Scheißegal wie: Wir sind zur Halbzeit Siebter in dieser starken Staffel. Und ein bisschen stolz.

BP


11.11.2019
Rahlstedt 2. : WSV 2. 2:4 (0:0)

Hallo Friedel,

Zweite Halbzeit nicht mitmachen wollen und dann noch ein Tor zugeschrieben bekommen! Was hast Du dem Schiri dafür gegeben? 😂 Gruß Basti

So „nett“ gehen Stürmer miteinander um, die nur ein Ziel kennen: Die Torjägerkanone…

Hintergrund dieser kleinen Stürmer-Pisssigkeit war einer von nur 2 Fehlern des netten Schirifreaks von gestern, der Bastis vorentscheidendes 2. Tor dem bereits ausgewechselten Friedel auf fussball.de gutschrieb.

Fehler 1: In Halbzeit 1 hatte er Friedels beste und einzige Torchance zerpfiffen („abseits“), weil er den Rahlstedter Libero im Fünfer einfach übersehen hatte. Dann gab er Schiedsrichterball, nett wie er war, legte ihn (auf der Strafraumgrenze!) Friedel vor, die ebenfalls supernetten Rahlstedter kuckten zu, und er war auch nett und drosch ihn dahin wo er gerne hindrischt - drüber.

Eigentlich ist damit die ganze 1. Hälfte beschrieben – „nett“. Rahlstedt hatte netterweise auf Verstärkung der spielfreien „Ersten“ verzichtet („machen wir nie – ihr ja auch nicht“, Zitat Coach), und so merkten wir schnell dass hier was zu holen war. Aber passten uns dem netten Klima an, und kickten im gemächlichen Superseniorentempo eine beiderseits sehr mässige 1. Hälfte runter. Nebih im Tor (danke Nebih!!!) hielt ein gefährliches Ding, wir vertüdelten unsere leichte Überlegenheit leichtfertig. Nur einer biss, und das störte den gechillten Schiri (Jesuslatschen bei 2°C, Haare wie Keith Richards): Erstes und einziges Gelb für den sonst so lammfrommen Sven L..

In der Halbzeit Ansprache des Ersatzcoaches, bestehend aus einem Wort: „Geduld“! Der oben genannte musste raus, obwohl er sehr wohl noch wollte. Jetzt kamen die kleinen Flügelflitzer Gustavo und Schmittel, die in der 1. Halbzeit an den Rändern auf Rauhreif sicher ein paarmal auf die Fr… geflogen wären. Unter ihren heissen kleinen Füssen taute das Eis da draussen blitzschnell, wir kriegten mehr Passspiel hin, und über aussen fiel dann auch das ersehnte 1:0: Er wird ewig behaupten dass er es so wollte, auf jeden Fall flutschte seine Flanke hinter dem Keeper ins lange Eck, und Gustavo war der glücklichste Inka von Hamburg.

Wir wären nicht die nette WSV - Zwote, wenn wir uns nicht 5 Minuten später das völlig überraschende 1:1 als unser nettes Gastgeschenk quasi selber reingetüdelt hätten. Gottogott wenn da Uwe im Tor gestanden hätte, Tote und Verletzte …

Aber wir waren jetzt wach, heiß und auf dem richtigen Weg, und so fand eine lange Lohalmflanke Friedel … nein Schiri es war Basti! 2:1. „Lamm“ Lohalm wollte jetzt nochmal nett sein und bettelte trikotzupfend um sein 2. Gelb und Unterzahl – bis der Schiri das merkte hatten wir ihn aber draussen versteckt, und jetzt fischten wir den müden Rahlstedtern alles weg.

Krönung waren 2 blitzsaubere Spielzüge a la Lokstedtspiel abgeschlossen durch Ante und Schmiddel – vom Feinsten! Der Zauberer auf rechts braucht nach dem 3:1 einen Künstlernamen, „Gu sta vo Fuss ball gott“ geht irgendwie nicht …

Eine kleine Nettigkeit links hinten zum 2:4 legten wir gerne noch drauf, und dödelten das Ding dann die letzten 10 Minuten runter.

Und tranken feines Nebih-Pils:

Tja Ihr Helden der Ersten – wenn Ihr auch mal bei uns ran wollt: Kiste Flens reicht – schon reden wir drüber :-)

BP


5.11.2019
WSV 2. : Paloma 0:3 (0:1)

Alles passte. Wir hatten gute Bewegungen auf allen Positionen, der Ball lief störungsfrei durch unsere Reihen, wir standen gut, kommunizierten gut und viel, und im Grunde lief alles nach Plan, wie es an einem Fussballsonntag im November nicht besser sein könnte. Dann kam der Schiri und pfiff die Partie an.

Von nun an verlierten wir den Faden wie einst Mutter Beimer in der Lindenstrasse beim Zwei Schlicht zwei Kraus stricken. Bei uns war eher schlicht dominierend. Aber halt. Das wird dem nun auch wieder nicht gerecht. Denn eines muss man hier mal laut ins Universum rufen: WIR W.A.R.E.N. DA!

11 unerschütterliche Recken, die die Fahne der 2. Senioren nicht nur hochhielten, sondern nach dem Spiel auch noch ausatmeten. Ich sage es noch einmal in WORTEN: 11! Keine Ersatzspieler, alle anderen Kaderleichen auf weiter Flucht in den Sonnenuntergang. Aber wir Unkaputtbaren pfiffen Paloma.

Und es kam ja noch viel Geiler! 8. Spielminute, Elfmeterpfiff des Schiris, übertriebenes Handspiel des blauweissen Verteidigers. Wie cool ist das denn bitte. Unsere sicheren Elfmeterschützen reihten sich an der Perlenkette auf und entschieden per chinesischem Fingerhakeln, wer der glückliche Siegbringer sein durfte. So war es.

Hoffi trat an, mächtiger Tritt gegen das Runde Spielgerät, linke obere Ecke und dann nur noch grenzenloser Jubel im Allhorn! Fanatisch sprang die Fankurve aus den Sitzen und feierte bis der Morgen nicht mehr zu Grauen wagte! Es war Emotion pur, das hat es schon soooo lange nicht mehr im Allhorn gegeben. Und er ließ sich lange feiern, der Keeper der Gäste. Denn nicht nur den Elfer parierte (oder pürierte?) er grandios, sondern auch den verzweifelten zweiten Ball vom Fusse des Hoffimännchens schnalzte er mal eben mit dem eingesprungenen Doppelaxel von der Linie.

Tja. Nichts als Staunen.

Aber pfff. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiterspielen. Am Spielfeldrand sah man derweil unseren Coach es sich länglich in der waagerechten auf der Trainerbank kommod machen. War ja heute auch eine Trainerbank. Hatte er ganz für sich allein. Hieß auf jeden Fall nicht Ersatzbank an diesem Morgen. Wo zuvor noch sich gefühlte 28 Auswechelspielerinnen unserer 3. Frauen befanden, huschte jetzt ein Staubballen über das Sitzholz. Und so musste der arme gebeutelte Mann das 0:1 mit ansehen. Zack, zack, Taubenkack, war Paloma vor unserem Tor und schiss ins Netz.

Das 0:1 zur Halbzeit verdanken wir auch einem sehr starken Uwe im Tor. Wenn einer Normalleistung oder mehr hatte, verdient er auch in diesem Bericht Erwähnung. Sagte ich schon, dass Uwe sensationell gehalten hat? Falls nicht, dann jetzt.

Schadensbegrenzung war von vornherein die Devise des Coaches. Die haben wir dann auch begrenzt, denn nach einem 1:5 gegen Sasel an gleicher Stätte zeigt die Kurve mit nur 3 Toren Unterschied beim 0:3 gegen die Tauben deutlich gen Venus. Dabei hätten wir eigentlich auch noch einen machen können. Aber der durchgetankte Friedel spielt den Ball von rechts schick quer durch den Raum der Strafe, da wo er hin muss. Aber alle Mitspieler liefen zum kurzen 5er, trauten Friedel vermutlich einen über 2 Meter hinaus gehenden scharfen Pass nicht zu. Oder sie wollten sich konspirativ flüsternd mit ihm zusammentun und haben vergessen, dass das Spiel noch läuft. Man weiss es nicht. Und wird es nie erfahren.

Und dennoch: Wenn das so weitergeht schlagen wir am Ende kommende Woche noch Rahlstedt. Man mag es kaum zu denken wagen. Wagen wir es einfach mal zu denken.

Thanks an alle 11 des letzten Sonntags!

Der Ersatzghostwriter


28.10.2019
Farmsen : WSV 2. 4:2 (2:1)

Mit begrenzten personellen Möglichkeiten (so ziemlich alle, die den Ball mehr als 3x hochhalten können fehlten) haben wir uns noch passabel geschlagen.

Die erste Halbzeit war komplett zum Vergessen, gefühlt 5% Spielanteile … Erst in der letzten Minute schafften wir den ersten Torschuss (Tobi) – und der war drin.

Vorher hatten wir 27 Abstösse, die gegen den böigen Wind jeweils den nächsten Farmsener Angriff einleiteten. Grauselig.

Nach der Pause – mit Wind – wurde es – langsam besser, bis zu einem saublöden Elfer für Farmsen nach zu kurzem Befreiungschlag.

Mitte der 2. Hälfte dann unsere beste Phase – selbst Friedel hatte sein jetlag ausgeschlafen und legte Basti das 2:3 wunderbar vor. Danach erarbeiteten wir sogar ordentliche Chancen – die anderen aber auch, und den einen Glücksschuss 10 Minuten vor Schluss musste der bärenstarke Uwe dann passieren lassen.

Wieder nix - weil heute einfach zu schlecht. Nur kämpfen reicht selten in dieser Klasse.

Und doof - die von unten haben alle gewonnen – jetzt sind wir richtig unten angekommen.

Aber macht nix – Sonntag kommt ein Aufbaugegner.

BP


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