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TRAINING
Mittwochs, 19:30-21:00

KONTAKT
Trainer / Betreuer: Thomas Weihe, 0175-2077221




2.4.2019
WSV : Tura Harksheide 4:1 (0:0)

A star is born

„Termi Du musst was machen...“ - dieser klägliche Ruf quakte alle 2 Minuten durchs sonnendurchflutete Allhorn. Da standen 11 fast heulende Jammerlappen, die sich von Minute zu Minute schwerfälliger und nervöser über den Platz schleppten.

Spielaufbau - was ist das nochmal?

Zweikampf ist, wenn WSV 1 Schritt später macht.

Gegnerisches Tor - liegt glaub ich hinter den Teichwiesen...

Ein derart frühjahrsmüdes Gegurke erinnert der Schreiber dieser Zeilen - übrigens ganz vorne an bei diesem Rumpelfussball - nur 1x in der Geschichte, ich sag nur Lurup 2017 ...

Dabei spielte der Tabellenführer gegen den 8. Der aber drückte, presste, rannte und spielte recht gefällig, zum Glück nur bis zum Strafraum. Torlos in die Pause.

Termi hätte 8-10 auswechseln können, 3 kamen - aber erstmal ging das Gegurke weiter. Die standen jetzt zu 10. hinten drin, und wir kriegten nix gebacken.

Auf den Rängen, Minute 45: "Wieso ist denn Daniel heute so schlecht?" "Der passt sich ganz schnell an."

Auf den Rängen, Minute 50: "Wer ist eigentlich der Neue, der Stehgeiger da?" "Das ist ein Fehleinkauf aus Lemsahl".

Auf den Rängen, Minute 55: Grenzenloser Jubel. Eben der Genannte hatte sich die Pille geschnappt und innerhalb von 4 Minuten mit 2 wunderbaren Krachern in denselben rechen Torwinkel die kritischen Fragen auf seine Art beantwortet. Einer grölte "Eben doch Lasogga!"

Unser Neuer sieht nur besser aus. A star is born im Allhorn - nicht so wie Bradley Cooper, aber anders, er erinnert an den Einstand des lustigen Belgiers damals in Dortmund - Batschuwei oder so, der trat damals auch alles was er vor den Fuß kriegte ins Tor. Nils hat auch die gleiche Frisur - na ja fast.

Aber zurück zum Kick: Nach 2 Dingern bat er um Auswechslung zum triumphalen Abgang. Aber nix da, Termi sagte nur: "Du bleibst. Mach das 3.. Weddel komm Du runter!"

Und Weddel sagte nur: "Nö". Denn jetzt hatten alle Oberwasser, Tura konnte nicht mehr, und der tapfere Keeper ließ noch 2 haltbare rein von Ralle und Basti. Das rührte Wolle - und der ließ dann auch deren einzigen Torschuß der 2. Hälfte über sich reinsegeln.

Und alle feierten den Neuen. Der fragte (schön doof): "Wann gibt man hier seine Einstandskiste aus – nach dem Spiel oder nach dem Training?"

Du lieber Bradley - Pierre Michelle - bei Deinem aktuell drastisch aufgestockten Jahresgehalt bitte je eine :-)


BP


25.3.2019
Großborstel : WSV 1:1 (1:1)

Punkt gewonnen …

…war das knappe Fazit.

4 Monate Pause, starker Gegner, ungewohntes Grand-Geläuf, an vielen Stellen umgekrempelte Truppe – unter diesen Umständen nahmen wir gerne diesen Punkt mit.

Wieder mal war Termis Wochenjob 11 (plus x) aufrecht gehfähige Ü40er zu finden, zumal die Erste zeitgleich genauso knapp dran war.

Aber wieder mal kriegten wir es hin:

· Einer verzichtete kurzfristig auf seinen Liebestrip – vielleicht hatte er doch Angst gekriegt vor der Rolle des Latin Lover.

· Bei einem war die Tinte seiner Beitrittserklärung noch feucht.

· Und Samstag nacht überredeten wir um 23.30 Uhr „Bernd“ zum schnellen Comeback (witzig daß er jetzt rote Haare hat und nach Gin Tonic roch).

Und Alle - inclusive Platzwart Olli bei seiner Punktspielpremiere, Uwe grandios im Tor nach vielen Monaten Pause und Linksaußen JS#16, der letzte Gast auf „Bernd“s Party bis 4 Stunden vor Spielbeginn – alle hängten sich rein so gut es eben ging.

Und eben dieser JS#16, den ließen sie kurz nach ihrem Traumschuß zum 1:0 völlig alleine in ihrem Strafraum (vielleicht weil er ähnlich streng roch wie „Bernd“ …) – ja Jonny bedankte sich dafür auf seine Weise und hämmerte – Quatsch! – kanonierte eine butterweiche Eingabe des Latin Lovers FH#11 unter die Großborstellatte, daß es nur so eine Freude war.

Danach, vor allem in der zweiten Hälfte bis 10 Minuten vor Schluß, verteidigten wir mehr als uns lieb war, hatten allerdings 2,3 sehr gute Konterchancen, die dickste 5 Minuten vor Ende – Hoffi#6 trommelt glaube ich heute noch stündlich mit der Faust gegen seine Bürotür (“grrrrmmmmpfhhh …das ganze Dreckstor war frei …“).

Aber die anderen hätten auch und deren Keeper war auch sehr gut – und so wars am Ende schön unentschieden im Märzsonnenschein auf der Terrasse in Großborstel mit „Bernd“s Wiedereinstandsbier.

Und wenn die ganze Staffel weiter überall unentschieden spielt – dann bleiben wir eben oben.

BP


11.12.2018
WSV : Hoisbüttel 1:2 (1:1)

Is´ ja nur Fussi …

Früher hätte ich noch 3 Tage nach so einem Spiel noch Funken versprüht und gegen alles getreten was in den Weg kommt. Und den Schiri mit dem merkwürdigem Auftreten noch Monate später bedroht.

Aber man wird ja reifer. Hmmmmmmmmmmm …

Also denk ich nur noch stündlich an die Szene 10 Minuten vor Schluß, als deren 11er irgendwie so wie beim Sex unter Giraffen seine Vorderläufe über die von Andreas legt und dann grunzend mit ihm zu Boden sackt und sich alle 20 anderen irgendwie angewidert abwenden.

Nur der in Gelb mit der Mütze kuckt interessiert weiter hin und zeigt dann mit dem Finger in den Strafraum. Ok (denken alle 22) – Freistoß für WSV. „Nee nee“ sagt Nr. 23: „Bei Klammern gibt’s immer Elfmeter.“ Ach so.

Nach entgeisterter Stille geht dann das Gelaber los, unsere zaghaften Appelle an deren Fairness sind natürlich nutzlos (Nr. 11: „Jaja klarer Elfer“)

Und so verlieren wir das erste Mal, leider im letzten Spiel des Jahres.

Irgendwann erinnern wir dunkel, daß wir in den letzten Spielen auch 2 wichtige Elfer kriegten, über die sich die Anderen furchtbar aufgeregt haben.

Und ärgern uns letztendlich über uns selber wieder mal viel mehr als über den Gelben, daß wir schon wieder mal ein klares Übergewicht an Spielanteilen und Torchancen schlampig liegenlassen, und den Gegnern in dieser Liga immer wieder ein zwei kleine Schlampigkeiten ausreichen um uns einen einzuschenken. Wie beim 0:1 nach 15 Minuten, als Nummer 1, 3, 4, 5 und 6 nicht 100%, sondern jeder für einen Moment nur 80% präsent ist. Daraus entsteht (5 x 20 = 100%) deren einzige fette Chance – und die verwerten abgewichste Seniorenkicker überall um Volksdorf herum nur zu gern.

Trotzdem macht es Spaß zu sehen wie wir nach Rückschlägen funktionieren und ansehnlich kicken – aber uns nur einmal belohnen durch Basti bzw. ein halbes Eigentor.

In der Halbzeit findet Termi unser Spiel „weltklasse“ (hat er echt gesagt).

Darauf schießen wir in der 2. Halbzeit den Fangzaun hinterm Tor, die Latte und die Freistoßmauern krumm und schief – die dagegen schießen noch genau einmal aufs und einmal ins Tor. Hmmmmmmmmmmmmm…

Is´ ja nur Fussi.

Und jetzt haben wir 4 Monate Zeit das Ding schön zu reden.

BP


3.12.2018
Stapelfeld : WSV 1:2 (1:1)

Spiiitzenreiter hej hej ...

Ich glaub´ Marcs arme Freundin muß sich das Gegröle gerade 24 Stunden Tag und Nacht anhören - WSV und HSV im Gleichschritt mit wichtigen Auswärtssiegen - was für ein Wochenende:-)

Es gab tatsächlich einige Parallelen in Stapelfeld und Ingolstadt: Tabellenführer beim Vorletzten - knapper Sieg - harter Kampf - überhaupt kein Klassenunterschied bei Jäger gegen Gejagte.

Irgendwie ist das kein Zufall mehr: Wo immer wir auflaufen holen die Gegner von den unteren Tabellenplätzen aus irgendwelchen Löchern und Verstecken hochkompetente Joker und Legionäre hervor und überraschen uns siegessichere Tabellenführer. Schon beim Warmmachen sahen wir mit Respekt jungdynamische Kicker in grün: Die können doch unmöglich vor einer Woche 4 Dinger von Sperber gekriegt haben?

Und die legten los als wären sie der W(H)SV. Wir fanden schlecht ins Spiel. Das überforderte Mittelfeld stellte sich nach 15 Minuten eigenmächtig um und beendete Termis Traum vom neuen Goalgetter Marc (Nr. 9!!!) "Lasogga". Es wurde laaangsam besser. Trotzdem hatten wir ein bißchen Glück daß 5 Minuten nach deren 1:0 ein unglückliches Handspiel zum Weddelelfer gepfiffen wurde - und der gute Keeper sogar - aber nur fast - an Weddels Elfer kratzte.

Nach der Pause und einer aufmunternden Standpauke dann der bessere WSV. Jetzt druckvoll und ballsicherer immer wieder rein in den grünen Strafraum, verdientes 2:1 durch Basti ("Bitch") Bizewski reingezittert - und dann 15 Minuten lang weiter Feuer, aber kein 3. Tor. Stapelfeld hatte uns mittlerweile das weite Mittelfeld zum Spielen preisgegeben und lauerte nur noch auf eine schnelle Konterchance - und die kam wirklich und hätte tatsächlich noch fast den Ausgleich gebracht.

Aber dann war´s gut, und der Sieg verdient. Und die große Kiste Rehabilitationsbier vom Doc mit geschlossener Mannschaftsleistung abgearbeitet.

BP


27.11.2018
WSV : Hellbrook 3:0 (3:0)

„Spitzenspiel“

In einem rassigen Spitzenspiel auf höchstem Seniorenniveau setzte sich der Tabellenführer gegen den bärenstarken Zweiten aus Hellbrook, seit kurzem u. a. durch Gerald Asamoah verstärkt, völlig verdient mit 3:0 durch. Bereits nach 10 Minuten erzielte der umsichtige B. Püst mit sehenswertem Fallrückzieher das 1:0, das Rene „Torpedo“ Machon nach einem fulminanten 70-Meter-Solo unnachahmlich auf 2:0 erhöhte.

Als dann mit dem Pausenpfiff J. Schooff eine butterweiche Eingabe von Gustavo „Flankengott“ A. mit Hechtkopfball zum 3:0 einnetzte und Simone Thomalla im Bikini zur Halbzeit pfiff – ….wachte ich auf.

Es ist wirklich 3:0 ausgegangen. Ich schwör´. Der Rest war - ein bißchen – anders:

In der Woche wollte Termi das Spiel schon absagen, bei 9 Zusagen bis Donnerstag und aufkommenden Grundsatzdiskussionen...

Freitag waren wir dann 11, Samstag dann doch 14.

Sonntag morgen um 8 Uhr standen die 14 dann mit 11 Hellbrookern vor den Umkleiden, die übliche Umkleideprozedur und Spielansage verzögerte sich aber ungewohnt – und dann kam Termi rein und sagte: „Die treten nicht an“.

Es folgte eine Viertelstunde hin und her wie bei Louis de Funes mit den Kohlköpfen („sie spielen doch“ – „nein“ – „ja“ – „nein“- „ohhhh“). Und dann zogen sie tatsächlich kurz nach 9 ab und ließen uns die Punkte da. Spitzenreiter – aber auf komischem Weg ---

Wir kickten dann noch untereinander so lange bis sich endlich einer verletzte (Gute Besserung Friese!) – und dann gab´s Spitzenreiterpils um 10 Uhr morgens.

Bezirksliga ist doch nicht immer so super …

BP


20.11.2018
WSV : Lemsahl 1:1 (1:0)

3-Klassen-Gesellschaft

Wir haben 3 Kategorien von Kickern:

1. Die Kicker:
Die können es. Gehen einfach auf den Platz, egal ob er hart oder glatt oder egal ist und spulen ihr Ding runter. Beeindrucken die Gegner und bleiben cool. Machen das frühe 1:0 für uns nach 4 Minuten, Ante nach feinem Weddelpass.

2. Die Arbeiter:
Die können es nicht (so gut). Rutschen mal aus, passen mal daneben. Aber sie gehen auf den Platz und machen ihr Ding. Und helfen das 1:0 zu halten.

3. Die Nervösen:
Die können es (eigentlich) auch. Aber flattern öfter. Kämpfen mit sich manchmal mehr als mit dem Gegner.

Diese Kombination reicht am frühen kalten Sonntag zwei Drittel des Spiels, um die Führung sicher zu halten. Aber dann kommt der Bruch: 3 von 4 aus der Gruppe 1 (Kicker) müssen raus. Weil sie junge Söhne trainieren, von denen sie hoffen dass die noch bessere Kicker werden. Und dafür stehen auf einmal fast nur noch die aus den anderen Kategorien (Arbeiter und Nervöse) auf dem Platz. Und das Spiel kippt. Sofort. Denn die Gegner merken das - können ihr Glück kaum fassen. Und wir wackeln auf einmal.

Ehrlich gesagt dauert es nicht mal eine Minute. Denn ein ganz Nervöser, der beruflich viel mit Nerven zu tun hat, verbindet glanzvoll die "Tugenden" der Gruppen 2 und 3 mit einem saublöden Aussetzer und macht denen das 1:1 ziemlich leicht. (Und Termi fragt mich noch kurz vorher: "Kannst Du Verteidiger?" "Na klaaar Trainer!")

Danach passiert nicht mehr viel - und der Schiri hat genug und pfeift gefühlt 5 Minuten früher ab.

Sorry Jungs. Vielleicht freut Ihr Euch ja mit mir. Denn ich bin heute Ehrenbürger von Lemsahl geworden. (Hggggrrrrmmmmpffffhhhhhh ...)

BP


13.11.2018
Meiendorf : WSV 0:3 kampflos

Freitag Morgen wurde unser Spiel in Meiendorf von denen abgesagt.

Kurzentschlossen fand sich dann eine gesamte Startelf in Lemsahl ein, um beim Freitagsbier unseren Gegner für nächsten Sonntag zu sehen.

Viel war es eher nicht – teilweise sah man mehr Grätschen (auf Kunstrasen!) als Pässe…

Aber dann freuten wir uns alle über die Einwechslung eines großen Rothaarigen, der aufgeregte 20 Fehlpässe und nur 2 gute Bälle spielte – die beide zu Toren führten …

Und dann freuten sich alle beim Tabellenblick nochmal, weil unsere Verfolger uns schon vorzeitig zum Herbstmeister gemacht haben.

Sonntag 9 Uhr Allhorn: WSV : Lemsahl!

BP


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