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Mittwochs, 19:30-21:00

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Trainer / Betreuer: Thomas Weihe, 0175-2077221




21.10.2019
WSV 2. : Sasel 2:5 (1:1)

WSV 2. : Sasel 2:5 (1:1)

Die Bachelor

Ok, sie waren besser.
Aber wir haben uns gewehrt. So wie die Erste uns das immer wieder aufgetragen hatte nach ihren 2 Hassduellen im letzten Jahr. Der – leider ergebnisrelevante - Unterschied bestand eigentlich nur in denkwürdigen 10 Minuten. Da fingen wir uns 4 muntere Dinger bzw. legten uns 3 quasi selbst ins Nest. Bis zur 45. Minute hielten wir ein stolzes 1:1. Dazu später mehr.

Dann machte o. g. Bachelor, der neidvoll anerkannt schönste Seniorenspieler Norddeutschlands, groß, blond, blauäugig, Rückennummer 6 (in Worten „Sex“) und zu allem Überfluss auch noch der beste Mann auf dem Platz, sein 2. Ding, wie das erste nach 25 Minuten kaum zu verteidigen. Tief beeindruckt schenkten wir ihm 3 Minuten später eine Rose, unterliefen eine Flanke für sein Drittes. Dann unterliefen wir noch eine Flanke für einen, der nicht ganz so gut aussah, und zum Schluss dieses glorreichen 10-Minuten-Blackouts legten wir unserm allseits beliebten Sportkamerad Michel zu allem Überfluss einen unbedrängten Rückpass aus dem Spielaufbau (ja echt!) in unseren eigenen Strafraum ideal auf. Der Fisch war gelutscht.

Danach schenkte uns der eingesprungene Schiri (Ersatztorwart von Sasel) zur Krönung seiner wirklich exzellenten Leistung seine einzige Fehlentscheidung – einen „Foul“-Elfmeter (Weddel, 2:5). Das wars.

Von der ersten Halbzeit erzähl ich viel lieber:
Die legten gut los, hatten sofort 2 Großchancen die Uwe und Glück zunichte machten, danach bissen wir wie gegen Lokstedt richtig zu, standen hoch und pressten mutig, spielten wieder ganz ansehnlich. Alle Mann. Termi zur Pause: „Das war perfekt“.

Allen voran sei mal einer genannt, mit dem so wohl keiner gerechnet hatte (O-Ton unseres Fanclubvorsitzenden Christian F.: „So gut hab ich den noch nie gesehen.“). Unsere Antwort auf den Saseler Bachelor, irgendwie anders schön – ja Ihr wisst es längst: Rene („Torpedo“) M. glänzte mit gescheitem Spiel, guter Ballbehauptung, emsiger Laufarbeit und vor allem mit dem schönsten Spielzug der Saison: Direkt nach bisschen Gemaule und Gejammer nach dem Saseler 0:1 Anstoß, 2 Querpässe, ein Diagonalpass auf genannten RM, fulminanter Flankenlauf, göttlich dosierte Flanke, perfekter Kopfball Basti; der Rest war Jubel.

Der andere Rest ist oben beschrieben. Fürs Rückspiel kauf ich mir ne Brad-Pitt-Maske. Dann mach ich 4 Dinger.

BP


30.9.2019
WSV 2. : Lokstedt 5:1 (3:1)

Frie-del Has-se Fuss-ball-gott...


10 Minuten vor Schluss kam Hoffi zum Kurzbesuch an die Bank: "Wie steht`s?" "5:1". "Geht ja noch..."

Schon in der Coachansage steckte diese Skepsis nach 4 sieglosen Spielen, "bloß nicht abschlachten lassen..." oder noch besser "fussballerische Mittel ham wir nicht" - also müssen wir kämpfen solange wie möglich. Hmmmmhh.

Aber dafür hatte er sich was einfallen lassen: Er tauschte 5 und 10, brachte nur einen 6er. Dafür jagte er uns in 3 Reihen auf die spielerisch gefälligen - aber doch im Aufbau anfälligen und bisschen überheblichen - Lokstedter drauf. Schon Friedel und Basti störten die hüftsteifen Abwehraufbauer, dahinter nahmen Chris und seine Mittelfeldflotte jeden Zweikampf an, und die Abwehrkette mit Platzanweiser Schuhardt räumte den Rest weg. Naja fast, nach 10 Minuten einmal nicht.

Schöne Ansage des Lokstedter Spielmachers: "So, jetzt spiel´n wir unser Spiel." Aber genau das taten wir. Alles was zuletzt bemängelt wurde klappte, Zweikämpfe, Aggressivität, Passsicherheit und Spielwitz (ja echt). Die kriegten den Mund nicht zu und nur zum Meckern auf, und wir legten denen 3 blitzsaubere Eier ins Nest. Vollender jeweils Basti, Vorbereiter jeweils sein heute kongenialer Sturmpartner Friedel Coutinho, 1x uneigennützig quergelegt, 1x zauberhaft mit der Hacke, dann durch feines Dribbling mit Foul im Strafraum. Als keiner den Elfer verantworten wollte, machte ihn eben Basti Lewandowski.

Nach der Pausenansprache ("Alles passt. Wir wechseln nicht. Jetzt werden die alles geben") - ging´s so weiter, und wurd´ noch besser:

Friedel drehte jetzt völlig ab, nahm eine schwierige Quervorlage geschmeidigst an und jagte die Pille aus schwerem Winkel humorlos in den selbigen. Als er dann auch noch das machte was er sonst nie macht, nämlich frei vorm Tor überlegt abschliessen, da knieten zwei ausgewechselte andächtig nieder und skandierten mit der prall gefüllten Fankurve die oben gewählte Überschrift. Und Hoffi verstand jetzt die Ergebnisauskunft richtig.

Woran hat´s gelegen?
Chris sagt: Am regennassen Platz. Der macht die Bälle schnell und unsere sonst oft lahmen Pässe kommen an.

Also werden wir ab jetzt den Platz vorher bewässern. Machen die Grossen ja auch. Und heute waren wir groß.

BP


23.9.2019
Niendorf : WSV zwo 4:0 (2:0)

Meisterschaftskandidat trifft Aufsteiger.

Bayern gegen Köln, HSV gegen Aue, Leverkusen gegen Union – so ging es uns am Freitag.Wir wären gern Wolfsberg in Gladbach gewesen, haben auch weite Teile des Spiels so geackert wie diese geilen Kärntner Jungs – war aber zu wenig.

Die spielten gut, die waren pfeilschnell – und zwar nicht wie bei uns ein zwei, sondern 6-8, und dann kamen die allerschnellsten beiden auch noch erst in der 2. Halbzeit …

Wir haben uns gewehrt – tapfer und teilweise ganz ansehnlich, spielerisch besser als gegen Croatia, 1-2 Dinger waren für uns drin – die hätten aber auch gut 6-7 machen können.

Wir haben es akzeptiert und uns nicht zerfleischt. Genau das hatten unser Kapitano und unser Aushilfscoach Torsten (danke für´s Kommen!) auch gefordert.

Beim montäglichen Grübeln und Rückblick kommt mir nur ein Faktor in den Sinn, der uns wahrscheinlich das Genick gebrochen hat:

Wir waren zu brav. Nicht eklig wie Wolfsberg, sondern wie üblich super überfair, keine gelbe Karte, ein einziges Foul kann ich erinnern – und das war erst recht saudoof, weil es im Strafraum passierte, nachdem wir deren Oberwiesel schon6-8 mal vorher hätten stoppen können.

Aber den Elfer nahm Wolle dankbar in die Arme.

Beispiele gefällig:
1:0: Unser Stürmer lässt deren Innenverteidiger das Spiel aufbauen, bis weit in unsere Hälfte laufen, Überzahl, Tor.
2:0: Unser Verteidiger lässt sich tunneln, hält ihn nicht am Hemd fest oder dröhnt ihm eine für die Frechheit, unser anderer Verteidiger staunt mit offenem Mund über diesen dreisten Akt, lässt den Tunnler ungestört in den Strafraum laufen,Überzahl, Tor.
3:0: Deren schnellster, ein Wiesel auf 2 Beinen, läuft mit unserem Innenverteidiger im Geleitschutz 40m (!) bis in unseren Strafraum, kein Zupfer, kein Ellenbogen, kein Gelb. Tor.
4:0: Da war dann gar nix mehr in Rotweiss.

Der Trainer von Union Berlin hat genau das nach deren Klatsche im Interview bemängelt: In 45 Minuten in Leverkusen nur ein einziges Foul.

Hallo Ethikrat des WSV – keine Angst! – auch Sonntag werden wir nicht mit Maulkörben auflaufen – aber gerade gegen unsere Spezis aus Lokstedt sollten wir schon die Zähne mehr fletschen und benutzen.

Marc empfiehlt dazu sie auf ihre Frauen anzusprechen (fragt ihn mal warum…)

BP


16.9.2019
WSV 2. : Croatia 1:1(0:0)

Zwischenräume

Vorweg: Das Ergebnis ist gerecht, gemessen an Ballbesitz, Laufleistung insgesamt, Spielanteilen, Torchancen.

Laufwege haben wir gemacht, bestimmt 200 km (davon Naser gefühlt allein 50). Aber da kommt der große Unterschied zum Gegner: Wir laufen mit Ball 90%. Ohne Ball10%.

Bei uns nimmt einer den Ball, rennt los, kuckt über den Platz, sucht Mitspieler – und findet keine. Die verstecken sich oder laufen nicht in die Zwischenräume.Also kuckt der Renner wieder auf den Ball und auf nichts anderes mehr und rennt weiter.

Weil wir gut rennen können kommt manchmal auch was rum, einmal sogar ein sensationelles Tor durch Naser nach 40m-Kurvenlauf, von Split nach Dubrovnik durch halbKroatien.

Aber eben nur manchmal. Meistens rennt der Renner sich fest oder piekt ihn aufgeregt und anfangs sehr nervös in blauweiße Füße. So entstehen unsere Chancen nurdurch Abpraller, Alleingänge oder Freistossflanken.

Bei denen geht das ganz anders: Gefühlt 50:50. Der Ball muß weiter, schnell weg damit, das ist das Motto, zum nächsten Blauen, egal wem, passsicher sind sie alle.

Und so inszenieren sie Spielzüge wie Beethoven Sinfoniesätze, jedes Instrument hat seine Aufgabe und es klingt gut abgestimmt – bei uns ist allermeistens Trompetensolo,Rudolfsteiner Jägerpolka oder so was.

Die sind aber auch sowieso ein verschworenes Orchester, sehn alle – von oben - exakt gleich aus, alle – ja echt – alle die gleiche Frisur (guckst Du Olaf oderFriese); Termi sagt zu mir beim Einwechseln: „Nimm den 14er ganz eng, ach nee den 23 ääh 27er, Du weißt schon …“

Und nach dem Spiel arbeiten sie sauber 2 Kisten von Anja weg, keiner geht vorzeitig.

Schwer vorstellbar dass die absteigen. Sind aber in der Tabelle hinter uns und zeigen uns wieder dass die Staffel uns Alles abverlangen wird: Vor allem Spielohne Ball, Anbieten, Zwischenräume finden.

Danke an Naser, Ilmer und Wolle – Ihr wart verdammt wichtig. Danke auch an Julius, dem war Marcs Aufwärmprogramm aber doch zu hart.

BP


11.9.2019
St Pauli 3. : WSV 2. 9:2 (4:0)

25 Minuten waren OK

Es gibt Berichte, da würde man sich am liebsten drum herum drücken.
Das ist so einer:
Schön war, wie wir Sonntags um 8.00 Uhr am Millerntor standen und im Schatten des
Stadions auf unseren Trainern warteten, der Schwierigkeiten hatte, seinen Weg zu finden.

Das war es aber auch erst mal mit schön. Beim Anblick der Aufwärmeinheit unseres Spielpartners staunten wir schon mal, das sah nämlich ziemlich gut aus, was die da schon abzauberten. Als es los ging, rannten uns die Braun-Weißen Sportsfreunde 35 Minutenin Grund und Boden. Ein Pressing das sich gewaschen hatte, eine Ballsicherheit und ein Passquote von der wir nur träumen können. Halbzeit 0:4 ging auch mehr als in Ordnung.

In der zweiten Halbzeit kamen wir am Anfang besser in Tritt und Schmiddel und Hoffi verkürzten auf ein geradezu unglaubliches 2:4. Und das war der Punkt, an dem das Spiel hätte kippen können. St Pauli verlor für einige Zeit die Kontrolle. Bei uns klappte endlich mal was und die anderen zuckten ein wenig zusammen. Wow, das waren schönen Minuten. Eine Konzentrationsschwäche vor unserem Tor ließ dann die Kugel zum 5:2 einkullern,
das hätte der Schiri eventuell auch abpfeifen können weil unser Torwart angegangen wurde. Auf jeden Fall hat uns
der Treffer dann das Genick gebrochen und es segelten noch vier ätzende Dinger in unser Netz.

Die Mannschaft von St Pauli war wirklich sympathisch, hat uns aber auf übelste unsere Fehler aufgezeigt.
25 Minuten in der zweiten Halbzeit waren gut, aber die restliche Spielzeit,… Puuh. Da müssen wir deutlich besser. Das allergrößte Meisterstück war aber, das war als Mannschaft nicht auseinander gefallen sind, dafür gebührt allen Respekt.
Aber besser werden sollten wir schnell.

PS


11.9.2019
WSV 2. : Sankt Pauli 3. 2:9 (0:4)

Mantel des Schweigens oder Decke des Vergessens

Vor einigen Wochen deckte unser Chef-Korrespondent BP den Mantel des Schweigens über eine Freitag-Abend-Vorstellung im Pokal.

Ich weiß nicht wie viele Mäntel, Decken oder ganze Theater-Vorhänge wir für das, was wir gestern früh an der Feldstraße abgeliefert haben - oder eben nicht abgeliefert - brauchen. Ich fürchte sehr viel Stoff.

Jungs, das war nix!

Positiv war einzig, dass wir 2 Tore erzielt haben und nicht in Gemeckere und Selbstzerfleischung verfallen sind. Ansonsten hatten wir Logenplätze für eine Klasse-Vorstellung einer sympathischen Pauli-Truppe (Jos, hast du das gesehen?)..... und die Sonne hat auch geschienen.

Der Rest, also eigentlich alles, muss besser werden. Mehr bleibt nicht zu sagen.

Anpacken Jungs!

SV


2.9.2019
WSV 2. : Berne 0:2 (0:2)

Landesliga ist kein Ponyhof

Was hingen uns die ewigen Warnungen vom Coach schon aus den Ohren raus: „Berne ist clever, spielt dreckig, die nehmen alles was sie kriegen können“. Ja ja …

Erste Viertelstunde passierte dann erstmal gar nix – wahrscheinlich hatte deren Coach ihnen genau das selbe eingetrichtert. Dann aus dem totalen Nix, Freistoß von der Mittellinie, der lange Vorstopper von denen bölkt: „Hau mal einen rein – aber endlich mal nen Richtigen“ – und dann haut er Basti mit dem Ellenbogen an den Hals, läuft mutterseelenallein dreckig-clever in unseren Fünfer, alle kucken mit offenem Mund zu - und nickt ihn ein.

Was hatte der Coach nochmal gesagt – schon vergessen?
Anscheinend ja: Schockstarre beim WSV, panische Abspiel- und Stockfehler, ein ganz doofer liegt auf einmal auf der linken Klebe des Mittelstürmers - und clever, dreckig und effektiv kickt er den aus gut 25m im Senkflug über unseren langen Obermotzki. 0:2. Schweigen (außer Motzki, der verflucht einfach Alle und Alles). Hilft aber auch nix.

2. Halbzeit laufen wir denen hinterher – emsig, wie Hasen hin und her und kreuz und quer, manche laufen auch mehr so wie angeschossene Tiere – und Berne spielt das 2:0 runter wie früher Italien. Sind wirklich keine Übertruppe, aber einfach passsicher. Bei uns ist immer einer von 12 Pässen schlecht, mal dooferweise schon der erste, oft der letzte… Folge:
Aus 3 Pflichtspielen kein eigenes Tor – das schreit schon nach Bas Dost oder gutem altem Torschusstraining.

Fazit: Typisch Aufsteiger, viel investiert – nix geholt. Aber wieder viel gelernt.

PS: Szene des Spiels:
Nils hat die leisen Faulpelzvorwürfe gegen ihn vom Uraniaspiel sowas von satt, dass er einen Querschläger in der Berner Hälfte unter Einsatz seines Lebens - ins Seitenaus grätscht. Auf Korkrasen.

BP
Ja. Gekämpft haben wir.


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