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Begriff:Zoll
Buchstabe:z
Kommentar:Bundesministeriums der Finanzen

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Pressemitteilung | 5. Juni 2003
Aktuelle Informationen des Zolls zur Reisezeit
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Das Bundesministerium der Finanzen informiert über wichtige
zollrechtliche Vorschriften, die bei einer Reise beachtet werden
sollten. Der nachstehende Überblick enthält Angaben zu den wichtigsten
Freimengen und Freigrenzen für Waren, die der Reisende im persönlichen
Gepäck mitführt und aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (sog.
Drittländer) einführt, sowie Informationen zu Einfuhrverboten.

Reisefreigrenzen
Frei von Einfuhrabgaben sind folgende Waren, die zum persönlichen Ge-
oder Verbrauch bestimmt sind:

* Tabakwaren(Mindestalter des Reisenden 17 Jahre)





Zigaretten oder


200 Stück


Zigarillos oder


100 Stück


Zigarren oder


50 Stück


Rauchtabak oder


250 Gramm


eine entsprechende anteilige Zusammenstellung




* Alkohol(Mindestalter des Reisenden 17 Jahre)





Spirituosen mit mehr als 22 % Alkoholgehalt oder


1 Liter


Spirituosen mit bis zu 22 % Alkoholgehalt oder


2 Liter


Schaumwein oder Likörwein


2 Liter


und nicht schäumende Weine


2 Liter

* Kaffee(Mindestalter des Reisenden 15 Jahre)





Röstkaffee oder


500 Gramm


löslicher Kaffee


200 Gramm

*

Parfüm und Eau de Toilette





Parfüm


50 Gramm


und Eau de Toilette


0,25 Liter

* Andere Waren


175 EUR


Ausnahmen: Gold in unbearbeitetem Zustand oder als Halbfabrikat sowie
Treibstoff







Für die Kanarischen Inseln, die französischen Überseedepartements sowie
die britischen Kanalinseln gelten ebenfalls die o.a. Freimengen und
Freigrenzen. Diese Gebiete sind zwar Teile des Zollgebietes der
Europäischen Union, nicht aber des Steuergebietes für die
Verbrauchsteuern und die Mehrwertsteuer.

Artenschutz


Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll
(insbesondere bei Reisen in exotische Länder), generell auf lebende
Urlaubssouvenirs und Erzeugnisse aus Pflanzen oder Tieren zu verzichten.
Auch Korallenbruchstücke, Schalen seltener Muscheln, Gehäuse von
Fechterschnecken und andere typische Fernreisesouvenirs fallen unter den
Artenschutz.



Die Tatsache, dass bestimmte Waren öffentlich an Ständen oder in
seriösen Geschäften angeboten werden, ist kein Indiz dafür, dass es sich
hierbei nicht um eine geschützte Art handelt. "Fliegenden Händlern", die
Urlauber davon überzeugen möchten, dass ein bestimmtes Tier, eine
Pflanze oder ein Erzeugnis nicht artgeschützt ist, darf man keinen
Glauben schenken. Sie wollen nur ihre Ware verkaufen!

Der Handel mit geschützten Tieren, Pflanzen, Teilen davon oder Waren
daraus ist entweder gänzlich untersagt oder nur unter bestimmten
Voraussetzungen möglich. Festgestellte Verstöße werden strikt verfolgt.
Neben der Einziehung der Waren drohen hohe Bußgelder oder gar Strafen.


Marken- und Produktpiraterie



Bekleidung, Taschen, Uhren, Kosmetika, Fanartikel, Ersatzteile etc.
namhafter Hersteller werden im Urlaubsland häufig zu Billigstpreisen
angeboten. Dabei handelt es sich allerdings nur um vermeintliche
Schnäppchen - anstelle der begehrten Markenartikel sind es häufig
illegal und in schlechter Qualität hergestellte Kopien.

Neben dem wirtschaftlichen Schaden für die Hersteller der Originalware
können diese gefälschten Artikel auch die Gesundheit und sogar das Leben
von Personen gefährden. So können beispielsweise bei der Herstellung von
Textilien giftige Farbstoffe oder andere in Deutschland nicht
zugelassene Stoffe verwendet werden. Bei angebotenen Kfz-Ersatzteilen
ist davon auszugehen, dass sie nicht den deutschen Qualitäts- und
Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Der Zoll empfiehlt deshalb, auf den Kauf solcher Waren grundsätzlich zu
verzichten.

Ergänzende Informationen im Internet unter www.zoll-d.de
sowie beim

Zoll-Infocenter
Postfach 50 01 51
60391 Frankfurt am Main
URL:www.zoll-d.de
Autor: 
E-Mail: 
Datum:4.7.03

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