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Begriff:Rassismus
Buchstabe:r
Kommentar:7. Die heutigen Menschenrassen

Nachkommen aus Verbindungen zweier verschiedener Arten von Lebewesen sind im allgemeinen nicht fruchtbar. Da die Kinder aus Ehen zwischen Asiaten, Europäern und Afrikanern aber fruchtbar sind, kann es sich bei diesen Mischlingen nicht um Kinder verschiedener Arten handeln. Vielmehr gehören die heutigen Menschenrassen sämtlich zu einer Art, dem Jetztmenschen, Homo sapiens.

Wie kann man dann aber das Entstehen von Rassenunterschieden in Hautfarbe, Nasenform usw. erklären? Zunächst haben unsere Vorfahren als Urmenschen in Horden in Afrika zusammengelebt. Offensichtlich haben sich dann in verschiedenen Regionen der Erde Rassen des Menschen entwickelt. Natürliche Grenzen (Meere und Ströme), Klimafaktoren, aber auch religiöse Anschauungen förderten die Aufspaltung. Auch Infektionskrankheiten haben vermutlich die Aufspaltung in Rassen begünstigt, indem sie von manchen Menschen besser, von anderen schlechter überstanden wurden. Die Häufigkeit der Erbanlagen einer Bevölkerung ist zwar zu jedem bestimmten Zeitpunkt festgelegt (was sich an den Blutgruppen dieser Menschen zeigen läßt), aber dieser Genbestand kann sich doch im Laufe vieler Jahre ändern. Das kann man sich an dem folgenden angenommenen Beispiel für die Aufspaltung von Erbanlagen klarmachen: Nehmen wir an, wenige Menschen wurden aus einer großen Menge Schiffbrüchiger auf eine einsame Insel verschlagen. Unter ihnen ist eine Person mit einer dunkleren Hautfarbe als die anderen. Der Einfachheit halber nimmt man an, dass die Ausprägung dieses Merkmals durch wenige dominante Gene bewirkt werde. Wenn diese Inselbewohner untereinander Kinder bekommen, wird bei mehreren von ihnen eine dunkle Hautfarbe zu sehen sein. Im Laufe vieler Generationen haben vielleicht sämtliche Menschen auf dieser Insel eine dunkle Haut. In der großen Masse der übrigen Menschen, aus der die wenigen Inselbewohner ursprünglich herausgetrennt wurden, ist dies aber nicht der Fall, da sich in ihr dominante Erbanlagen bei weitem nicht so schnell verbreiten wie in einer kleinen Bevölkerung. So hat sich also in diesem Beispiel die Häufigkeit bestimmter Gene in einer Bevölkerung von selbst verändert. Diese Beispiel kann man verallgemeinern und auf die Entstehung der Menschenrassen anwenden. Bei einer Menschenrasse handelt es sich um eine Gruppe non Menschen, die genetisch mehr oder weniger isoliert ist, also zu anderen Gruppen keine Fortpflanzungsbeziehungen unterhält. Der Genbestand dieser Gruppe unterscheidet sich von dem der Bewohner anderer, ähnlich isolierter Gebiete. Drei Rassenkreise werden heute hauptsächlich unterschieden: der europide, der mongolide und der negride Rassenkreis (siehe Abbildung 1).

URL:www.ph-heidelberg.de/stud/heppn/reli_2_7.htm
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Datum:7.8.01

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