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Headline:Migros unterstützt Helvetas-Trinkwasserprojekte
Stichwort:Entwicklungshilfe
Rubrik:NGOS
Datum:19.März.2001, 20:41
Text:Migros unterstützt Helvetas-Trinkwasserprojekte
In einer Solidaritätswoche zum Weltwassertag unterstützt die Migros zusammen mit Vittel Trinkwasserprojekte von Helvetas, einer schweizerische Entwicklungshilfe-Organisation. In der Woche vom 19. bis 24. März 2001 gehen 20 Prozent des Umsatzes aus Vittel-Verkäufen an Helvetas.

„Damit will die Migros mithelfen, einen Beitrag zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung in der Dritten Welt zu leisten“, erklärt Peter Bösch, verantwortlicher Sortimentschef im Migros-Genossenschafts-Bund. „Verschmutztes Trinkwasser ist für viele schwere Krankheiten verantwortlich. Deshalb ist Solidarität wichtig. Mit dem Kauf von Vittel kann man sich dafür engagieren, dass betroffene Menschen im Süden sauberes Wasser trinken können.“ Die Solidaritätswoche findet in allen Migros-Filialen der Schweiz statt.

Das Geld fliesst z.B. in das Dorf Mueda in Moçambique
Helfen bedeutet bei Helvetas immer Hilfe zur Selbsthilfe. Das heisst: Helvetas baut einem Dorf nicht einfach „pfannenfertig“ einen Trinkwasserbrunnen, sondern die Einheimischen müssen sich von Beginn weg für das Projekt engagieren. Wie zum Beispiel im Dorf Mueda in Moçambique.
Noch vor kurzem mussten hier die Frauen täglich bis zu 20 km weit gehen und dann erst noch ihren Eimer mit 30 Liter Wasser 300 Meter hinauf zum Hochplateau tragen, auf dem das Dorf liegt. Dank Helvetas steht jetzt im Dorf allen BewohnerInnen eine Trinkwasser-Zapfstelle zur Verfügung und das Wasser für Mueda und die Nachbardörfer wird aus der Ebene hinaufgepumpt.
Es ist kein einfaches Unterfangen, die Anlage auch wirklich in Betrieb zu halten. Doch die Bevölkerung weiss um den Wert des sauberen Wassers und leistet ihren Beitrag dafür. So hat jedes Dorf eine Person gewählt, die an der Wasser-Zapfstelle arbeitet. Und wer Wasser holt, muss pro Eimer einen von der Gemeindeversammlung festgelegten Betrag an den Betrieb der Anlage bezahlen. Frau Philomena Albino, Mutter von drei Kindern, sagt dazu: „Das ist mit unseren finanziellen Möglichkeiten nicht ganz einfach. Aber das ist uns die Gesundheit wert!“


Quelle:Newsletter Miosphere
Link:www.miosphere.ch/d/news/index.php3?id=60

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