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Headline:Nun Tempo 30 in Wohnquartieren
Stichwort:Verkehr
Rubrik:Mobilität
Datum:4.März.2001, 17:22
Text:Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) ist schwer enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung zur Volksinitiative "Strassen für alle". Immerhin wurde nun acht Wochen lang in einer nie gekannten Intensität über Tempo 30 diskutiert. Und nicht einmal die verbissensten Gegner haben bestritten, dass Tempo 30 in den Quartieren sinnvoll ist.


Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) hat den Kampf für mehr Verkehrssicherheit durch Tempo 30 innerorts verloren. In zwei Punkten war er trotzdem erfolgreich:

Die VCS-Initiative hat Tempo 30 in Wohnquartieren zum Durchbruch verholfen: Die Realisierung von Tempo-30-Zonen in Gemeinden wird einfacher werden.


«Strassen für alle» war die bislang grösste nationale Kampagne für mehr Verkehrssicherheit: Tempo 30 innerorts war acht Wochen lang in aller Munde.


Die Gegner der Initiative haben «Strassen für alle» mit irreführenden und wenig glaubhaften Argumenten bekämpft. Leider hat sich auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in einem unbegreiflichen Kniefall vor Autowirtschaft und Automobilverbänden gegen die Initiative gewendet - dies obwohl «Strassen für alle» unserer Gesellschaft jedes Jahr 120 Verkehrstote und 6000 Verletzte erspart hätte. Den vielen Bekenntnissen für mehr Verkehrssicherheit müssen nun Taten folgen.

Der VCS wird dafür kämpfen, dass Bund, Kantone und Gemeinden andere Massnahmen ergreifen, um schwächere Verkehrsteilnehmer wirksamer zu schützen als bisher. Es ist absehbar, dass dieser Weg teurer und komplizierter sein wird als die Realisierung der VCS-Initiative.


Quelle:VCS
Link:www.vcs-ate.ch

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