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Headline:Erster Ökostrompfad der Schweiz eröffnet
Stichwort:Ökostrom
Rubrik:Energie
Datum:13.August.2002, 17:31
Text:Erster Ökostrompfad der Schweiz eröffnet
Eine Wanderung zu den Energiequellen

Zwischen Bernina Ospizio und Cavaglia im Puschlav hat die Rätia Energie (RE) zusammen mit der Rhätischen Bahn (RhB) am 22. Juni den ersten Ökostrompfad der Schweiz eröffnet.

pd - Auf der Wanderung durch eine der schönsten Gebirgslandschaften der Schweiz folgen die Besucher der Kraft des Wassers und entdecken die eindrücklichen Spuren, die es im ganzen Tal hinterlassen hat. Zwölf Informationstafeln entlang des Lehrpfades von Ospizio Bernina bis Cavaglia erzählen den Wanderern Spannendes über die Stromproduktion und -verteilung sowie die Geschichte, Geologie und Natur des Berninamassivs. Endpunkt des Ökostrompfades sind die "Marmitte dei Giganti", die Kochtöpfe der Riesen, wie die Einheimischen die Gletschermühlen bei Cavaglia nennen.

Während der zweieinhalbstündigen, leichten Wanderung erfahren die Besucher, was Ökostrom ist und wie er produziert wird. Ihr Körper verbrennt vom Berninapass bis Cavaglia 0,34 Kilowattstunden oder 295 Kilokalorien - mit der Energie von 4 Äpfeln oder einem Schokostengel können sie ihre Batterien wieder aufladen.

Die beiden Bündner Unternehmen RE und RhB verbindet eine lange, gemeinsame Geschichte: Bei der Gründung der Kraftwerke Brusio (heute RE) vor hundert Jahren wurde der Strom für den elektrischen Betrieb der Berninabahn (RhB) sowie für die Versorgung der aufstrebenden Industrie in der Lombardei genutzt. Das 1906 gebaute Kraftwerk Campocologno nahe der Grenze war damals die grösste Anlage in Europa.

Heute übernimmt die Rätia Energie wieder eine Pionierrolle: Der Strom aus den Kraftwerken Palü und Cavaglia erfüllt als "PurePower Graubünden" die weltweit strengsten Kriterien für ökologisch produzierten Strom. Als erste Speicherkraftwerke der Schweiz erhielten die beiden PurePower Zentralen 2001 das Umweltgütesiegel "naturemade star".

"PurePower Graubünden" kann in der ganzen Schweiz zu einem Aufpreis von 5 Rappen pro Kilowattstunde bezogen werden. Davon fliessen 3 Rappen in einen Ökofonds und in die Förderung erneuerbarer Energien. 2,5 % des Ökostroms stammen garantiert aus den erneuerbaren Energiequellen Sonne oder Biomasse.

Quelle:PurePower Graubünden
Link:www.repower.ch

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