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Headline:Nachhaltig meint umweltverträglich und sozial gerecht
Stichwort:Nachhaltige Politik
Rubrik:Nachhaltige Entwicklung
Datum:5.Juni.2001, 14:53
Text:Die Grünen fordern den Bundesrat auf, im Hinblick auf den Weltgipfel „Rio +10“, der im September 2002 in Johannesburg stattfinden wird, für ein Nachhaltigkeitskonzept einzutreten, das diesen Namen verdient. In eine nachhaltige Entwicklung ist insbesondere auch die Wirtschaft einzubinden.

Im grossen und ganzen sind die Grünen mit der Standortbestimmung, die die DEZA im Hinblick auf die Konferenz in Johannesburg in Vernehmlassung geschickt hat, einverstanden. Unvereinbar mit einer nachhaltigen Entwicklung ist für die Grünen indessen die Rolle der Wirtschaft, wie sie im Konsultationsentwurf umschrieben wird. Als nachhaltige Strategie für die Zukunft will der Bundesrat unter anderem die Liberalisierungspolitik der WTO weiterhin unterstützen. Die Grünen erinnern in der Vernehmlassung daran, dass diese Politik die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft und insbesondere in den Südländern zu einer massiven Verschlechterun der Lebensbedingungen der Merhrheit der Bevölkerung geführt hat.
Gemäss UNO-Definition meint nachhaltige Entwicklung „Ein Entwicklungsmodell, das die Befriedigung der Bedürfnisse einer Generation ermöglicht, angefangen mit ihren mittellosesten Angehörigen (the poorest), ohne die Möglichkeit künftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.“ Eine nachhaltige Entwicklung in diesem Sinne ist nur möglich, wenn die Wirtschaft auf die beiden Nachhaltigkeitskriterien „umweltverträglich“ und „sozial gerecht“ verpflichtet wird.

Präzisierend zum Konsultations-Entwurf schlagen die Grünen für eine nachhaltige Entwicklung im nächsten Jahrzehnt folgendes vor:

§ Die Weiterführung der Öffnungspolitik gegenüber UNO und EU und eine verstärkte internationale Kooperation

§ Die Bindung der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit an ökologische, soziale, menschenrechtliche und demokratiepolitische Auflagen

§ Eine intensivierte Weiterführung der Lokalen Agenda 21

§ Die Verpflichtung der Wirtschaft, ökologische und soziale Kriterien einzuhalten

§ Eine möglichst rasche Umsetzung der ökologischen Steuerreform gemäss der grünen Initiative „Für eine gesicherte AHV – Energie statt Arbeit besteuern“




Quelle:Gruene Schweiz
Link:www.gruene.ch

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