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Headline:Nürnberger UmweltBank geht an die Börse
Stichwort:Geld
Rubrik:Geld
Datum:3.April.2001, 15:01
Text:Seit Gründung vor vier Jahren erfolgreich – 24.000 Kunden setzen auf Umweltprojekte - Börseneinführung im Juni

Nürnberg, 28. März 2001 – Die UmweltBank AG geht als erste „grüne Bank“ Deutschlands an die Börse. Die Bilanzsumme hat sich von 77 Mio. DM (1997) auf 415 Mio. DM (2000) erhöht. Die Erstnotiz im Freiverkehr ist für die letzte Juniwoche geplant.

Unbeeindruckt von den Turbulenzen auf dem Parkett will der Gründer und Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp die junge Bank an die Börse bringen. Denn Ökologie liegt im Trend und das Unternehmen entwickelt sich dynamischer als vorhergesehen.

Ausgestattet mit einem Kapital von 50,5 Mio. DM, das 733 stille Gesellschafter (12,5 Mio. DM) sowie 3.300 private Aktionäre (38 Mio. DM) mit der UmweltBank riskierten, startete das Unternehmen im Januar 1997 mit einer Vollbanklizenz. Schon im ersten Geschäftsjahr wurde mit einem Geschäftsvolumen von 102 Mio. DM und rund 7.000 Kunden ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Nach vorläufigen Zahlen 2000 erhöhte sich das Geschäftsvolumen auf 466 Mio. DM, die Anzahl der Kunden stieg auf 24.000. Auch das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 3,5 Mio. DM.

Als einzige Bank Deutschlands ist die UmweltBank ausschließlich auf den Umweltbereich spezialisiert und bietet als Direkt- und Beraterbank eine breite Palette ökologischer Geldanlagen an: vom Tagesgeldkonto und UmweltSparbriefen über Beteiligungen an Windparks bis zu Umweltaktien und -fonds. Im Gegensatz zu der älteren Ökobank und der bereits 1974 gegründeten GLS-Bank, die beide genossenschaftlich organisiert sind, bietet die UmweltBank auf Grund ihres Unternehmenskonzepts gute Renditen an.

Mit den Kundengeldern wurden innerhalb von vier Jahren 1.300 Umweltprojekte finanziert, von der Solaranlage über das Ökohaus bis zum Windpark. Popp hat für die Zukunft noch einiges vor: „Innovative Themen wie Biogas und Biodiesel stehen bei uns ebenso in den Startlöchern wie off-shore-Windparks und Solarhäuser ohne Heizung.“

Für das weitere dynamische Wachstum wird neues Kapital benötigt. Deshalb bietet die UmweltBank zur Vorbereitung des Börsengangs ihren Aktionären eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 1:5 an. Zehn Prozent der jungen Aktien sind für ein Mitarbeiterbeteilungsmodell reserviert. Der Ausgabepreis soll zwischen 6,50 und 8,50 Euro liegen und wird am 2. Mai auf der Bilanzpresse-konferenz bekannt gegeben. Die Zeichnungsfrist für Altaktionäre läuft vom 5. Mai bis zum 25. Mai. Mit dieser Kapitalerhöhung gibt die UmweltBank ins-gesamt 868.329 junge Aktien mit eigener Wertpapierkennnummer aus. Der Börsenhandel für die dann insgesamt 4.815.279 Inhaberaktien soll in der letzten Juniwoche starten.

„Wenn unsere erfolgreiche Unternehmensentwicklung anhält, sind später Kurse zwischen 9 und 12 Euro und darüber hinaus vorstellbar“, meint der 42-jährige Bankgründer Popp: „denn Ökologie und Nachhaltigkeit sind die Themen der Zukunft.“ Auch einen Segmentwechsel, zum Beispiel in den Smax, will Popp nicht ausschließen.

Quelle:Deutsche Umweltbank
Link:www.umweltbank.de

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