Jugendinitiativen im Ostseeraum vernetzten ihre Projekte

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Jugendinitiativen im Ostseeraum vernetzten ihre Projekte

    28.Februar.2001
    B.Y.Co. - Baltic. Youth. Cooperation.

    Ab dem 1. September 2001 wird für Jugendliche die Möglichkeit bestehen, bei einer Umweltgruppe im Ostseeraum ein Jahr mitzuarbeiten z.B. bei den
    schwedischen Feldbiologen oder bei der polnischen Grünen Föderation. Dort
    kann bei lokalen Projekten wie dem Ökomobil, in der Kampagne "Baltic Exess
    Fishing" in Szczecin oder der Urwaldkampagne in Nordschweden mitgeholfen und
    na-türlich eigene Ideen umgesetzt werden. Einmal im Jahr treffen sich alle B.Y.Co.-TeilnehmerInnen auf einem Seminar, um gemeinsame Kampagnen zu
    planen.
    Die Idee für B.Y.Co. ist im Rahmen verschiedener internationaler Treffen
    entstanden und vor allem während der im Som-mer 2000 veranstalteten
    "Harbourtour 2000" konkretisiert und dieses Konzept entwickelt worden. Wir
    wollen mit diesem umweltpädagogischen Modellprojekt Eigeninitiative anregen,
    dabei ist die Hauptzielgruppe die TeilnehmerInnen an B.Y.Co. sowie
    Jugendliche und Erwachsene, die wir direkt durch Bildungsmaßnahmen
    erreichen. Hierzu ist ein hierarchiefreies Arbeitsumfeld nötig, was sich vor allem in den von Jugendlichen selbstorganisierten Umwelt-Bildungsprojekten
    wiederfindet.

    B.Y.Co. steht für Baltic Youth Cooperation und soll Jugendlichen die
    Möglichkeit bieten, in Projekten mitzuarbeiten, die Umweltbildung
    praktizieren. Interkulturelle Jugendbegegnung bedeutet im Rahmen dieses Projektes nicht nur, in andere Länder zu fahren, um die Situation dort
    kennenzulernen, oder, daß Jugendliche kommen, um über ihre Länder zu
    berichten, B.Y.Co. will einen aktiven Austausch mit der Arbeit an einem
    Gemeinschaftsprojekt. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Einrichtungen
    in verschiedenen europäischen Ländern soll die Bedeutung für die
    Umweltbildung in ganz Europa gestärkt und weiter vorangebracht werden. Es
    sollen aber auch unterschiedliche Methoden der Umweltbildung ausgetauscht
    werden, wodurch ein auf Dauer angelegter intensiver Austausch mit
    Umweltjugendgruppen im Ostseeraum angestrebt ist. Ein Netzwerk von
    Umweltbildungseinrichtungen soll entstehen, so können lokale Umweltprojekte im Ostseeraum unterstützt und Berufsperspektiven für die teilnehmenden Jugendlichen aufgezeigt werden.

    B.Y.Co. wird in den ersten beiden Modelljahren ab September je 15
    Einsatzstellen, schwerpunktmäßig im Ostseeraum in den Ländern Deutschland,
    Polen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Luxemburg und Litauen, für
    eine freiwillige, möglichst einjährige Tätigkeit von Jugendlichen im Bereich
    Umweltbildung schaffen und vernetzen. Die TeilnehmerInnen sollen dabei
    selber umweltpädagogische Konzepte und Methoden kennen- und anwenden lernen
    und damit dauerhaft zu MultiplikatorInnen werden. Im Mittelpunkt der pädagogischen Tätigkeiten stehen dabei besonders innovative Projekte, die moderne Methoden der Umweltbildung wie Naturerlebnispädagogik,
    Projektarbeit oder Zukunftswerkstätten anwenden. Durch die Zusammenarbeit
    verschiedener Träger aus unterschiedlichen Ländern wird die europäische Dimension der Umweltbildung gestärkt. Durch Austausch der TeilnehmerInnen über Ländergrenzen hinweg erhoffen sich die InitiatorInnen von B.Y.Co. neue Impulse für die Umweltbildung in den jeweiligen Ländern. Durch Publikationen im Rahmen des Projektes wird eine weitere Verbreitung von durch Jugendliche selbstorganisierter Umwelt-, Bildungs- und Projektarbeit ermöglicht.
    Stand der Dinge. Über den weiteren Verlauf von B.Y.Co. informiert in Kürze die Internetseite www.Lovis.de und Ecojobs.de. Der Gründungskongreß von B.Y.Co., zu dem VertreterInnen aus allen Einsatzstellen aus dem Ausland erwartet werden, ist vom 1.-5. März in Bad Oldesloe. Dieser Kongreß wir als vorbereitende Maßnahme mit Mitteln von der EU des Programms "YOUTH" finanziert.
    Kontakt Gruppen die Interesse haben an B.Y.Co. mitzuwirken und Jugendliche, die
    Interesse haben sich ein Jahr im Ausland zu engagieren (bis 31.3.01) können sich an folgende Kontaktadressen wenden:
    JUP!, Jugend-Umwelt-Projektwerkstatt, Turmstr. 14a, 23843 Bad Oldesloe,
    Tel.:04531/4512, FAX: 04531/7116, eMail: jup@inihaus.de, Internet:
    www.Projektwerkstatt.de
    oder
    JUP-Lübeck, c/o Alternative, Willy-Brandt-Allee 9, 23554 Lübeck,
    Tel/Fax: 0451/70 70 646, eMail: jupluebeck@t-online.de
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