Nachfrage nach Putenfleisch gestiegen

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Nachfrage nach Putenfleisch gestiegen

    23.April.2001
    Bonn - Putenfleisch liegt im Trend. Bereits seit Jahren
    steigt der Pro-Kopf-Verbrauch an Putenfleisch und
    Truthahnspezialitäten kontinuierlich. Das Auftreten von BSE in
    Deutschland und das Ausbrechen der Maul- und Klauenseuche in
    Großbritannien und anderen EU-Ländern hat diese Nachfrageentwicklung
    im ersten Quartal 2001 noch deutlich verstärkt. Als Reaktion auf
    diese Marktentwicklung versuchen ausländische Anbieter eine Erhöhung
    der Einfuhrmengen in die EU und nach Deutschland zu erreichen.
    Aktuell hat bereits der ungarische Geflügelproduktrat eine
    außerordentliche Quotenerhöhung für die zollfreie Einfuhr von
    Putenfleisch in die EU beantragt.

    Angesichts dieser bevorstehenden Importerhöhungen, bekräftigt der
    Verband Deutscher Putenerzeuger e. V. (VDP) seine Forderung nach
    einer obligatorischen Herkunftskennzeichnung. "Es ist im Sinne des
    Verbrauchers, dass auf der Verpackung eindeutig erkennbar ist, woher
    das Putenfleisch stammt", erklärte hierzu Dr. Siegfried Hart,
    Geschäftsführer des VDP. Gibt es bereits große Unterschiede bei der
    Haltung und Aufzucht von Geflügel innerhalb der EU, sind diese noch
    stärker im Vergleich zu Drittländern. Dies betrifft auch das
    Verfütterungsverbot von Tiermehlen, das nicht für Drittländer gilt,
    sowie den freiwilligen Verzicht der deutschen Putenerzeuger auf den
    Einsatz antibiotischer Leistungsförderer. Die deutschen Putenerzeuger
    haben deshalb für mehr Verbrauchersicherheit und für eine bewusste
    Entscheidung beim Kauf von Geflügelfleisch auf freiwilliger Basis
    bereits eine offene und vor allem nachvollziehbare Deklaration der
    deutschen Herkunft eingeführt. "Wir möchten mehr Transparenz im Markt
    schaffen. Nur so können wir das Vertrauen der Verbraucher gewinnen.",
    erläuterte Hart. Die D/D/D-Herkunftskennzeichnung auf dem Etikett
    dokumentiert, dass die Puten in Deutschland geschlüpft, in
    Deutschland aufgezogen und in Deutschland geschlachtet worden sind.
    Diese Form der lückenlosen Kennzeichnung der Herkunft fordert der VDP
    auch obligatorisch für die gesamte EU und Importe aus Drittländern.
    - ots -









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