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Referat über ROCHEN
Rochen haben einen platten Körper und einen langen, dünnen Schwanz. Sie können von 10cm (Zitterrochen) bis 7m (Sägerochen) lang werden. Mantas können bis zu 6m Flügelspannweite erreichen.
Da ihre Augen etwas erhöht sitzen und ihre Nasenlöcher durch gefranste Hautlappen geschützt werden, können sie sich völlig im Sand verbergen. Rochen können sich so gut tarnen dass, Taucher manchmal versehentlich auf
sie steigen.
Da sich ihr Maul auf der Körperunterseite befindet, wären ihre Kiemen bald durch Sand und Schlamm verstopft, wenn sie auf diesem Weg das Wasser, das sie zum Atmen brauchen, aufnehmen würden. Aus diesem Grund besitzen die Rochen ein Atemloch hinter jedem Auge an der Körperoberseite, durch die sie Wasser aufnehmen und wieder ausstoßen.
Da ihre Augen etwas erhöht sitzen und ihre Nasenlöcher durch gefranste Hautlappen geschützt werden, können sie sich völlig im Sand verbergen. Rochen können sich so gut tarnen dass, Taucher manchmal versehentlich auf sie steigen.
Eine Besonderheit stellt die Familie der Zitterrochen dar, die mit Hilfe eines elektrischen Organs Beute mit elektrischen Entladungen von 60-230 V lähmen kann.
Manche Rochenarten haben auch einen Giftstachel (Stechrochen), der sogar ein lebensgefährliches Gift enthalten kann.
Vorkommen und Verbreitung
Es gibt verschiedene Arten von Rochen :
Sägerochen, Zitterrochen, Geigenrochen, Stechrochen , Adlerrochen und Teufelsrochen (Mantas).
Sie bevölkern Meere aller Temperaturen und viele sind sogar ins Süsswasser vorgedrungen.
Rochen ernähren sich von: Plankton (z.B. Manta), Muscheln, Wirbellose, Tintenfische (z. B. Adlerrochen, Stechrochen).
Zur Paarung finden sich Rochen oft in großen Gruppen zusammen
Sozialleben:
Unter allen Knorpelfischen haben Rochen das größte Gehirn und das sozialste Verhalten- sie fressen einander nicht auf wie die Haie. Einige Rochenarten leben allein, aber andere legen in großen Verbänden weite große Strecken zurück. Diese Gruppen können Hunderte, ja sogar Tausende von Tieren umfassen. Rochen versammeln sich gerne an bestimmten Plätzen, wo sie, wenn der Platz nicht ausreicht, sogar übereinander liegen. Wie Haie besitzen sie Elektrosensoren, mit denen sie andere Tiere warnehmen können.
Verschiedene Rochenarten:
Sternrochen:
Er hat ein stumpfwinkeliges Maul. Sein Rücken ist mit 12-19 cm großen Dornen besetzt. Sein Körperumriss ist rautenförmig.
Der Sternrochen lebt im Nordatlantik meist in einer Tiefe von 50-100 m.
Diese Art bevorzugt Wassertemperaturen unter 10° C. Ihre ca. 6 cm langen und 5 cm breiten, leeren Eikapseln findet man an Flachstränden häufig angeschwemmt. Die Jungen sind beim ausschlüpfen knapp 10 cm lang und werden fortpflanzungsfähig, wenn sie bereits eine Länge von 30 bis 40 cm erreicht haben. Der Sternrochen lebt
auf Meeresgründen sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und wurde bereits in sehr großer Tiefe (1000m) nachgewiesen. Als Nahrung bevorzugt er kleine Bodentiere, vor allem Würmer, Krabben und Garnelen aber auch kleine Fische.
Glattrochen:
Der Glattrochen ist 2-2.5 m lang. Er hat ein spitzwinkeliges Maul. Er kommt im Nordostatlantik vor und lebt auf sandigem Grund in 100-200 m Tiefe.
Er kann bis zu 100 kg schwer werden und seine außergewöhnlich großen Eikapseln können bis zu 24cm lang werden.
Riesenmanta:
Er kommt im Atlantischen Ozean von North Carolina bis Brasilien vor.
Er hat eine Länge von 5,2 m. Der Riesenmanta auch unter dem Namen Teufelsrochen bekannt ist der größte heute lebende Rochen. Er hat riesige spitze Brustflossen, einen ziemlichen kurzen Schwanz und eine kurze Rückenflosse. Das Kopfende ist breit und weist zwei fleischige Fortsätze seitlich des Maules auf diese können eingerollt oder ausgestreckt werden und dienen bei der Nahrungsaufnahme als Schaufeln. Der Name ,,Manta"
Beruht auf der Ähnlichkeit der weiten beweglichen Flossen dieses Fisches mit einem Mantel oder einer Decke.
Wie so viele andere Riesen des Ozeans ernähren sich die Mantas von winzigen Planktonwesen. Die sie beim Durchfiltern des Wassers durch die Kiemenspalten aufnehmen.
Sie schlucken auch Fische und große Krebstiere. Die Jungen schlüpfen im Mutterleib aus und kommen vollentwickelt zur Welt.
Der Geigenrochen:
Der Geigenrochen ist nach dem Musikinstrument benannt, an dessen Form er ein wenig erinnert. Er hat den flachen Kopf und körper eines Rochen, aber Rückenflossen und Schwanzflossen eines Haies. In 35 Millionen hat er sich kaum verändert. Er dürfte damit die älteste Rochenart sein.
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