| Titel | Text | Autor |
| Am Abgrund des Lebens | Psychogramm eines jugendlichen Mörders. Ganz schick gemacht. | Graham Greene |
| Wo warst du Adam? | Das Ende des Krieges aus mehreren Blickwinkel, die scheinbar gegenseitig unbeeinflußt doch zusammen verwoben sind. Gnadenlos wird das Desaster der Wehrmacht während des Rückzuges geschildert. | Heinrich Böll |
| Die wilde Geschichte vom Wassertrinker | MEHR; MEHR DAVON: eins der wenigen Bücher, bei dem ich während des Lesens laut lachen mußte. Ist aber keine Komödie oder so........ | John Irving |
| Neue Vahr Süd | Ich fande es unterhaltsam. Vorallem die Bundeswehrerlebnisse fand ich sehr authentisch. | Sven Regner |
| Das Land des Lachens | oje, oje: der autor denkt wohl sein Name wäre eine Verpflichtung. Ein sogenannter phantastischer Roman: vom Stil her geht es grad noch, aber der Inhalt ist saublöde und peinlich platt. | Jonathan Carroll |
| Eine Art Familientreffen | Nachkriegsgeschichte einer Jüdin die in England blieb und nach Berlin gerufen wird, da ihre Mutter im Sterben liegt. Dort wird sie mit Erinnerungen konfontiert und der Angst die Russen könnten Berlin angreifen. Sehr authentisch und spannend. | Judith Kerr |
| Der Zauberberg | Also viel zu dick das Buch. Aber auf alle Fälle lohnt sich eine Kur aufm Berg. Stillstehen als Krankheitschance | Thomas Mann |
| Betty blue | Traurigschön mit leicht komischer Komponente die vor absoluter Tragik rettet. Lesen und nochmal lesen. | Philippe Djian |
| Shades of Grey | Kein einziger schöner Satz. Inhaltlich genauso arm wie der Stil. Pure Zeitverschwendung! | E. L. James |
| Ragnarök | Ein überschaubarer Einstieg in die germanische GötterSagenWelt. Macht nicht unbedingt Lust auf mehr Bücher von ihr, aber auf den germanischen Götterhimmel. Insofern lohnenswert. | A. S. Byatt |
| Jeder stirbt für sich allein | Sehr feine Charakterstudien der NS-Zeit. Wird sowieso absolut unterschätzt der Fallada. Es müssen endlich mehr Karten geschrieben werden. Und diese dann heimlich auslegen. Zum Beispiel: Lasst euch nicht verarschen! Zeitlos schönes Hobby und heutzutage nicht mehr mit dem Tod bestraft. Immerhin.... | Hans Fallada |
| Der tönerne Gott | Zu Beginn erscheint der Held noch recht passabel, bissl arrogant vielleicht. Zum Schluss entpuppt er sich als charakterloser, selbstverliebter Depp. Schöne Beschreibung der Bohemistenfraktion und deren Szene im München der Zwanziger: er und seine Freunde im Fortgang der Zeit. Und heute sollt ihr einen großen Bogen um mich machen, ihr Künstler alle! | Lion Feuchtwanger |
| Der Mann der Hunde liebte | Spannende Trotzki Sichtweise. Insgesamt zunehmend langatmig und sprachlich schlicht. | Leonardo Padura |
| Rot ist mein Name | Wunderschöne Pamuk-Sprache, aber thematisch nicht alles meins. Eine Hand voll Perspektiven weniger und wenn dafür einige Ausgewählte mehr zu Wort kämen, würde das Ganze lesbarer sein und tiefer fallen. | Orhan Pamuk |
| Der letzte Weynfeldt | Zu offensichtlich und absehbar die Geschichte - zu klischeehaft die Menschen. Nur sprachlich schmeckt es nach Suter. Gehen dir die Ideen aus, lieber Martin? | Martin Suter |
| Der Himmel so fern | Spontankauf mit dem Ziel kitschig-leichter Urlaubsunterhaltung. Ziel leider größtenteils verfehlt. Zu viele Tote für wohligen Kitsch und zuviel Kitsch für ernsthaften Tod. Und dann noch das Ende...... | Kajsa Ingemarsson |
| Ein ganzes halbes Jahr | Schön traurig. Schnörkelfreie und einfache Sprache. Schlicht, bissl kitschig und großzügig angereichert mit Klischees, aber auf diese Weise dringt das schwierige Grundthema leicht in Kopf und Herz und bleibt dort hängen. Auch noch Wochen später zum ab und an hervorholen aus der gedanklichen Erinnerungskiste um über das Schöne und Traurige nachzudenken. Und über eigene Wünsche zu den Themen Liebe und Sterbehilfe. Lesen. | Jojo Moyes |
| Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand | Politik, Weltkriege und anderer Menschenirrsinn liebevoll charmant erzählt. Auf die Dauer etwas zu viel Sprengstoff und Alkohol. Vielleicht westlicher Buddhismus? "Es kommt wie es kommt..." Wenn das Buch zufällig in die Hand kommt, ruhig lesen. | Jonas Jonasson |
| Eine Handvoll Worte | Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ein Buch für ins Bett krabbeln und erst wieder aufstehen, wenn es ausgelesen ist. Schön. | Jojo Moyes |
| Ich und Kaminski | Schön satirischer Stil, geschrieben über einen Kunstkritiker. Erinnert mich bissl an beste Kir-Royal-Tradition. Und zum Schluß hat wer sie alle verarscht. Lesenswert.
| Daniel Kehlmann |