Willkommen beim Bücherforum
Bücherforum

 
Büchertausch
Archiv
Literatur-Links

 
Häufige Fragen
Orga-Forum
Termine

Home



    Beitrag von M. am Montag, 5.Februar.2007, 08:53

    ROSI:
    Lieben Dank für deine Eindrücke.
    Ich werde noch darauf antworten, heute habe ich nicht die Muße und Zeit. Hast mich aber sehr neugierig auf ein Buch gemacht. ;-)

    MARIDIDIO:
    Das freut mich, dass du nun auch dieses nachhaltige Buch liest! Und "Über Schönheit" hat der Michael Dirda so ausführlich besprochen, dass ich auch beinahe zum Kaufen verführt worden bin. Jetzt warte ich mal auf deine Eindrücke.

    Ein Stückchen Apfelkuchen zum (Kuchen-)Gabelfrühstuck? Wird hier serviert: m er i si.blog spot. c o m (Leerbuchstaben weglassen bitte, wegen der Roboterspammer habe ich versucht, den Namen zu verschlüsseln).

    Eine schöne Woche euch allen,
    dir liebe GERTIE ganz besonders,
    verbunden mit dem Wunsch auf weniger Spam,
    M.



    Beitrag von Marididion am Sonntag, 4.Februar.2007, 09:57

    ...ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir gestern auch JOAN DIDION gekauft und gleich die ersten 80 Seiten verschlungen. Allerdings auf Deutsch, für Englisch brauche ich immer richtig Muße. ZADIE SMITH: ÜBER SCHÖNHEIT kam auch ncoh dazu, meine Mutter hat mich ganz wild drauf gemacht... Schönen Sonntag!



    Beitrag von rosi am Samstag, 3.Februar.2007, 14:11

    @ Maria - Komme nur am Wochenende zum Schreiben.
    Gerne schreibe ich über Glavinic - Arbeit der Nacht. Ich lese ihn generell gerne, seit dem hervorragendem Krimi - Der Kameramörder.
    Bei der Arbeit der Nacht hat mich das Thema sehr interessiert. Seit der Wand von Haushofer liebe ich solche Bücher über das Alleinsein.
    Ein Mann wacht eines Tages in Wien auf, und stellt langsam fest, dass er allein ist. Allein in Wien, in Österreich, in Europa. Am Anfang beginnt er sich zu arrangieren, besorgt sich Essen aus dem Supermarkt, den Gasthäusern, holt sich ein neues Auto. Doch dann glaubt er sich immer beobachtet. Er nimmt sich selbst beim Schlafen auf, sieht sich die Video's tagsüber an. Kann nicht sagen, ist er es, der da schläft oder doch jemand anderes. Mehr möchte ich nun nicht verraten. Ein Buch ohne Dialoge, nur der Protagonist, und die Spannung steigt. Ich konnte mich total hineindenken, hätte es vielleicht auch einige Zeit genossen. Und auch sehr glaubwürdig, bis auf eine kleine Kritik, Strom und Benzin waren immer vorhanden.
    Also für mich das Lese-Highlight des Jahres!

    Lese nun Tannöd von Schenkel, Deutscher Krimipreis 2007. Nach den ersten paar Seiten, glaube ich auch zu Recht. Sehr interessant geschrieben, immer aus der Nacht der Nachbarn, der Opfer und des Mörders. Auch das Ländliche spricht mich sehr an.

    Wünsche allen viel Zeit zum Lesen am Wochenende.



    Beitrag von gertie am Samstag, 3.Februar.2007, 13:31

    Björn - wenn du dir die mühe machst und diese seite aufmerksam liest, findest du sogar die antwort auf deine frage!



    Beitrag von Björn am Samstag, 3.Februar.2007, 00:08
    EMail: bjoern-fck@web.de

    Hat eigentlich wer was dazu gefunden? Denn im mom bin ich auch auf der Suche nach dieser Lösung :(

    Frage:

    Es wird das Werk gesucht, in welchem die folgende Texpassage – und das wortwörtlich – exakt genau wie unten beschrieben - steht.



    Textstelle:

    England, 1170
    Im Dom ermordet

    Vier Höflinge des englischen Königs Heinrich II. ermorden den Erzbischof von Canterbury, Thomas Becket, in der Kathedrale von Canterbury.

    Thomas Becket wandte sich gegen die >>Constitutions of Clarendon<< von 1164, die dem König weitgehende Rechte gegenüber dem Klerus einräumen.

    Vor einer drohenden Verhaftung floh Becket zum Papst. Nach seiner Rückkehr exkommunizierte er die Bischöfe, die Heinrichs Sohn gekrönt hatten.



    Beitrag von Birgit am Freitag, 2.Februar.2007, 13:58
    EMail: BirgitRobert@gmx.de

    Hallo Gertie,
    vielen Dank für die Antwort. Ja, ich weiß, daß das Buch in Kürze erst als TB rauskommt; hab gedacht, daß es evtl. eine gebundene Ausgabe gibt, die schon länger auf dem Markt ist und es deswegen auch schon eine deutsche Ausgabe gibt.



    Beitrag von gertie am Freitag, 2.Februar.2007, 08:51

    @ Birgit - das buch erscheint als englisches TaBu erst am 7. februar, da wird es das noch nicht auf deutsch geben.

    @ antje - danke fürs angebot, aber ich guck ja auch andauernd nach, das geht schon im moment. aber ich behalte dein angebot im hinterkopf ;-))



    Beitrag von Antje am Donnerstag, 1.Februar.2007, 22:46

    Hallo Gertie,

    ich bin auch tagsüber ziemlich viel online und wenn man Dich beim Spam-löschen irgendwie unterstützen kann - ich hätte die Möglichkeit, das eben auch zu machen. Vermutlich muß man irgendwie mir Rechten ausgestattet sein. Ist es administrativ große Mühe und irgendwie schwierig?

    Viele Grüße

    Antje



    Beitrag von Birgit am Donnerstag, 1.Februar.2007, 22:36
    EMail: BirgitRobert@gmx.de

    Hallo,
    ich bin ein großer Fan von Paullina Simons´ "Die Liebenden von Leningrad". Gerade habe ich herausgefunden, dass es noch einen dritten Teil gibt , der als englische Version "The Summer Garden" heisst. Weiss jemand, ob es das Buch als deutsche Übersetzung gibt?



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 1.Februar.2007, 11:04
    EMail: Joan Didion Homepage: tinyurl.com/378bwj



    Ihr lieben DIDION Leserinnen,
    DANIELA, die du danach gefragt hast:

    Auf der Suche nach einem anderen Buch habe ich in meinem Regal eines jener Bücher aus der Reihe "VINTAGE READERS" entdeckt, die jeweils eine Auswahl aus den Werken von "great modern writers" in preiswerten Tb-Ausgaben anbieten:

    Vintage Didion
    Verlag: Vintage, New York (2004)
    Sprache: Englisch
    ISBN-10: 1400033934

    Obiger Link führt zu amazon.de!


    Noch drei Empfehlungen für den Einstieg (je nachdem, an welchen Themen man Interesse hat):

    Zwei Romane:
    Joan DIDION, "Run River"
    (spielt in Kalifornien)

    Joan DIDION, "The Last Thing He Wanted"
    (spielt in Costa Rica Mitte Achtziger)


    sowie dieses Sachbuch, eine Ode an ihre Heimat Kalifornien und die Pionierfrauen:

    Joan DIDION, "Where I Was from"
    (Vintage International Taschenbuch)

    "In admirably lean, piercing prose, she describes her ancestors, women who could shoot, handle stock and shake snakes from their boots every morning. These pioneers had lived through an arduous crossing far removed from the noble odysseys chronicled by California mythmakers and arrived in wrecked wagons, facing desolation and death."

    amazon-Link: http://tinyurl.com/2uvwop

    Einen lieben Gruß an euch alle!




    Beitrag von Doris am Mittwoch, 31.Januar.2007, 16:06

    Bei mir sinds Tippfehler und keine Rechtschreibfehler ;-)))) Sorry!



    Beitrag von Doris am Mittwoch, 31.Januar.2007, 16:05

    MARION NRW, das tröstet mich aber ungemein, das dir die Sommerdiebe auch nicht gefallen haben. Mir gings nämlich genauso und ich habe mich nicht getraut , es zu sagen, weil das Buch so hochgelobt wurde :-)

    Stimmt, mir fehlt bei dem Buch von JABOBS auch ein Personenverzeichnid und nun werde ich wahrscheinlich noch mehr auf die Rechtschreibfehler achten als bisher. Aber mir gefällts nach wie vor und ich finde es zudem auch sehr informativ.

    Das Hörbuch Sinn und Sinnlichkeit fand ich auch zum Gähnen langweilig.

    Und besser jetzt das"verwundete Herz" als nie! Nach wie vor ist das eines meiner absoluten Favoritenbücher.


    LG Doris



    Beitrag von viola am Mittwoch, 31.Januar.2007, 16:00

    Marikizino ( oder so **G**) habe gerade die "Liebesblödigkeit" ausgehört..... ja - manchmal echt zum Schmunzeln und Nachdenken - andererseits macht mich diese Altherrenmelancholie manchmal fast wahnsinning - ging mir schon bei Roths "Jedermann" so.... kann nicht gar so viel damit anfangen - bin vielleicht zu jung oder zu weiblich dafür???



    Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 31.Januar.2007, 14:49

    nochmal mit den Lesehighlights 2006:

    Krimi:
    Gisa KLÖNNE: Der Wald ist Schweigen
    P.J. TRACY: Der Köder
    Christian von DITFURTH: Mit Blindheit geschlagen
    ... und die Ann-Granger-Krimis mit Markby und Mitchell

    Roman:
    Anna GAVALDA: Zusammen ist man weniger allein
    Rosemarie MARSCHNER: Das Bücherzimmer
    Carmen POSADAS: Kleine Infamien


    Sachbuch/Biographie
    Franz KOTTEDER: Die Billig-Lüge
    Vikram SETH: Zwei Leben
    Madge JENISON: Zwei Buchhändlerinnen in New York
    Martin DOERRY: Mein verwundetes Herz (jaja, ich weiß, ich hinke Jahre hinterher ;-) )

    FLOPS:
    Alexandra MARININA: Auf fremdem Terrain
    Truman CAPOTE: Sommerdiebe (nicht hauen!!!)
    Jane Austen: Sinn und Sinnlichkeit - Hörbuch, gelesen von Sibell Kekili (wie kann man ein so tolles Buch nur so verschandeln?)

    Grüße, Marion



    Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 31.Januar.2007, 14:35

    DORIS, dieses Buch über die Kaffeeröster Jacobs habe ich auch gelesen, hat mir sehr gut gefallen! Interessant fand ich die Spurensuche, wie sie da auf mal einen alten Freund der Großmutter auftut oder die alte Tante, die gezwungen ist, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ärgerlich fand ich die vielen Rechtschreibfehler, und ich hätte gerne ein Personenverzeichnis oder einen Stammbaum gehabt.



    Beitrag von hier ein Link am Mittwoch, 31.Januar.2007, 08:34
    EMail: zu Genazino! Homepage: www.perlentaucher.de/buch/20158.html



    Beitrag von Marikizino am Mittwoch, 31.Januar.2007, 08:22

    ...nur mal ein kurzer Gruß; ich stecke in Arbeit im Moment... Abends stecke ich die Nase zur Zeit in GENAZINO: DIE LIEBESBLÖDIGKEIT, und das gefällt mir bislang sehr gut. Wie eine Kreuzung als ITALO SVEVO und MAX GOLDT... Hat eine von Euch es gelesen? Einen wunderschönen Tag Euch allen!



    Beitrag von Doris am Dienstag, 30.Januar.2007, 16:37

    AUSTEN, genau so wie du habe ich das Buch Das Jahr magischen Denkens" von Joan Didion auch gelesen. Ein Buch, mit Tiefgang, das lange im Gedächnis haften bleibt.

    ANTJE, ich muss dir vollkommen rechtgeben, auch wenn BARBARA sich nun beleidigt zurückgezogen hat. Diese fordernde Art und Weise, die sie hier an den Tag gelegt hat, missfällt mir auch sehr. Aber ich denke, sie ist noch sehr jung und ungeduldig und wir sollten nicht ganz so streng mit ihr sein :-)

    Lesemässig stecke ich derzeit voller Enthusiasmus mit meiner Nase in dem Buch

    Louse Jakobs Cafe Heimat

    Das wäre vielleicht auch etwas für Hendrik, auch eine breit angelegte Unternehmergeschichte des der Kaffeerösterei Jacobs.

    Danke GERTIE, daß du dich um die Spam kümmerst. Ja, es ist schon mehr als lästig, aber euch ist da ja kein Vorwurf zu machen. Wäre schön, wenn da bald eine Lösung gefunden würde.

    Liebe Grüsse
    Doris



    Beitrag von Barbara am Montag, 29.Januar.2007, 15:43
    EMail: B.Kermer@aon.at

    Es tut mir Leid !
    Ich werde ab heute nicht mehr hier rein schreibn
    da ich verletzt worden bin!
    Alles Gute an alle vielleicht bin ich euch in 4 jahren gut genug
    Danke für alles
    Barbara Kermer



    Beitrag von M. am Montag, 29.Januar.2007, 12:21
    EMail: Thomas Glavinic - Die Arbeit der Nacht

    Hallo Rosi!
    Den "Nachtzug" habe ich auch sehr gerne gelesen, "Jane Eyre" sowieso. Glavinics Roman kenne ich nur von den guten Kritiken, kann mir aber bis jetzt nicht vorstellen, dass ich ihn lesen werde. Würdest du darüber schreiben wollen, um eine Skeptikerin wie mich zum Lesen zu überreden?

    Einen Lieben Gruß an alle in der Runde,
    M.aria




    Beitrag von Rosi am Sonntag, 28.Januar.2007, 15:40

    Ich hoffe, ich kann meine Liste noch abgeben:

    1. Thomas Glavinic - Die Arbeit der Nacht
    2. Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon
    3. Charlotte Bronte - Jane Eyre

    Krimis:
    1. Simon Beckett - Die Chemie des Todes
    2. Dan Brown - Sakrileg
    3. Arnaldur Indridadon - Menschensöhne

    Zur Zeit lese ich Vikram Chandra - Der Gott von Bombay:
    Erzählt werden paralell zwei Geschichten, die eine von Sartai Singh, Polizist in Bombay, und die andere von Gangsterboss Gaitonde.
    In Indien ist jeder korrupt, am meisten die Polizei. Singh hebt sich ab, er nimmt nur kleine Geldbeträge, so dass er ganz gut zurecht kommt.
    Gaitonde ist ein schlimmer Gangster und Mörder.
    Chandra beschreibt das heutige Indien sehr gut.
    Ich habe bis jetzt nicht gewusst, das alle derartig korrupt sind. Es wird gemordet, als wäre es das Normalste. Aber derartig gut geschrieben, dass man das Buch schlecht weglegen kann. Aber Chandra hat ja noch ein Buch über Gaitonde und Singh geschrieben - Paradise Bombay. Also Indien wird mich noch länger beschäftigen.

    Liebe Grüße von Rosi



    Beitrag von M. am Sonntag, 28.Januar.2007, 10:58

    GERTIE:
    Es sei dir gedankt, diese unappetitlichem Spams sind ja wie Sisyphus' Marmorblock, Mühe ohne Ende.
    Wollte dir ein Blümchenbild schicken, aber irgendwie mag mein Server nicht mit deinem sprechen. Wenn du Lust hast, guck auf meinem Blog vorbei (m.er.isi.blogspot.com - vom ersten Wort die ersten zwei Punkte weglassen, möchte nur nicht, dass sich die Spammers den Weg erangeln können).

    Ich habe gestern Colm TOIBINS "Mothers and Sons" zu lesen begonnen, eine Sammlung von Erzählungen. Ich habe so lang wie möglich den Schlaf bekämpft, weil mir diese ersten Seiten sehr sehr gut gefallen haben.

    Einen schönen Sonntag dir und euch allen in der Runde,
    Maria



    Beitrag von gertie am Samstag, 27.Januar.2007, 14:55

    jetzt bin ich edgültig angefixt von der DIDION nach deinem bericht heute, AUSTEN! muss ich mal losgehen und ausschau halten *g*.

    übrigens wollte ich mal allen DANKE sagen, die sich trotz des übermässigen spams nicht abhalten lassen, zu posten. ich such immer noch nach einer möglichkeit, das abstellen oder zumindest verkleinern zu können *seufz*
    lg und ein schönes WE euch allen
    gertie



    Beitrag von Austen am Samstag, 27.Januar.2007, 08:15

    Diese Woche habe ich "Das Jahr magischen Denkens" von Joan Didion beendet.

    Es gab da so Sätze, die ich sehr schön fand, z.B.:
    "Man setzt sich zum Abendessen, und das Leben, das man kennt, hört auf."
    oder
    "Ein einziger Mensch fehlt dir und die ganze Welt ist leer".

    Joan versucht mit dem Verstand die Ursache des Todes ihres Mannes zu ergründen, geht in diesem magischen Jahr immer wieder in die gemeinsame VErgangenheit zurück. Doch hier scheitert der Verstand. Was ich mir schon dachte, ist, dass religiöse oder spiritelle Menschen doch mehr Trost in ihrer Religion finden könnten.

    Joan und John waren beide Schriftsteller, sie sahen sich täglich 24 Stunden lang und waren 40 Jahre verheiratet - hier muss ein Verlust ganz besonders spürbar und beständig präsent sein.

    Es war für mich jedenfalls ein Buch, das zum Nachdenken anregt: über die Ehe, über Dankbarkeit für die eigene Beziehung, über den Umgang mit dem Tod usw.
    Schlucken musste ich, als ich erkannte, dass die hellen Buchstaben auf dem Buchdeckel den Namen John ergaben.

    Eines noch: es stimmt, Trauer wird heutzutage nicht mehr so gelebt in der Gesellschaft. Als ich noch ein KInd war, war es noch normal, eine Trauerschleife bei dem Tod eines Freundes oder Verwandten zu tragen. Und vorher noch wochenlang schwarze Kleidung. Heute wird versucht, sich möglichst nichts anmerken zu lassen und möglichst schnell zur Tagesordnung überzugehen. Dadurch werden die Trauernden aber auch alleine gelassen.

    Maria, du hattest recht, ein absolutes Top-Buch!
    liebe Grüße
    Austen



    Beitrag von Tulitei am Samstag, 27.Januar.2007, 08:10
    EMail: Tulitei@gmx.de

    Moin Hendrick!

    Vielleicht wäre von Thomas Mann "Buddenbrooks - Verfall einer Familie" (1901) etwas für Dich.


    Viel Erfolg mit Deiner Arbeit.

    Schönes Wochenende,

    Tulitei



    Beitrag von Hendrik Reimers am Freitag, 26.Januar.2007, 14:05
    EMail: hennerikgmx.de

    Hallo,
    ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit und suche nach Buechern, in denen ein Unternehmer eine wichtige Rolle spielt, bzw. die Person des Unternehmers beschrieben wird, wie z.b. in Fitzgeralds The Last Tycoon. Kann mir jemand ein paar andere Werke nennen?
    Mit freundlichen Gruessen
    Hendrik Reimers



    Beitrag von phil am Freitag, 26.Januar.2007, 10:41

    also das rätsel wurde gelöst aber nicht von mir :-(

    es war: Chronik der Menschheit - Harenberg - Chronik Verlag Dortmund.



    Beitrag von MarionNRW am Donnerstag, 25.Januar.2007, 21:02

    PHIL, ich würde bei diesem Stil eher auf etwas tippen wie Rolf VOLLMANN: Die wunderbaren Falschmünzer. Das hört sich sehr kurz und knackig an ;-)

    Worum geht es bei diesem Rätsel? GAGOLGA ist es nicht, oder?

    Schönen Abend! MarionNRW



    Beitrag von phil am Donnerstag, 25.Januar.2007, 19:04

    Das gesuchte Teil ist 30 cm hoch, 24 cm breit und ca. 7,4 cm tief - ein schöner Brocken (Gewicht kann ich jetzt nicht liefern, habe keine Waage im Zimmer).

    Insgesamt hat das Werk 1.216 Seiten....



    Beitrag von am Donnerstag, 25.Januar.2007, 18:07
    Homepage: nicht-klagen-kaempfen.de

    amazon.de:
    Kein Buch für "zwischendurch". Es ist ein Buch das Satz für Satz gelesen werden muss! Deutsch-deutsche Zeitgeschichte pur, mit allen Licht und Schattenseiten. Man ist beim Lesen dieser Lebens-und Firmengeschichte regelrecht dabei und fühlt mit der Familie. Ein wichtiger Punkt noch: es ist nicht politisch korrekt, verheimlicht und schönt nichts und nennt die Dinge beim Namen!
    Es sollte in jeder Privat- und Geschäftsbibliothek stehen.

    Leserbrief von Rolf Herman Kox, Remscheid:
    Hier im Buchhandel bestellt, habe ich es am Montag abholen können. Ich habe dann zunächst in der zweiten Hälfte zu lesen begonnen, fast bis zum Schluß, und dann nochmal ganz von vorne. Einige Artikel auch mehrfach! Glauben Sie mir, es ist nicht nur wie aus dem Leben! Stellenweise ist es noch spannender wie ein guter Krimi!



    Beitrag von Antje am Donnerstag, 25.Januar.2007, 17:51

    Hallo nochmal

    allein mit dem Stichwort "Geschichte Ägypten" bringt Amazon 756 Bücher.... und die Suche läßt sich durchaus noch erweitern.... also vermute ich, es gibt reichlich Bücher zum Thema Ägyptologie....

    Das Thema Geschichte bringt 48560 Ergebnisse - meinst Du, Du wirst da fündig?

    Antje



    Beitrag von Antje am Donnerstag, 25.Januar.2007, 17:47

    Hallo Barbara,

    guck mal Deine Postings an - da ist es eigentlich jeder leid, darauf zu antworten - vor allem, nachdem von Dir eigentlich nie Austausch, sondern immer nur weitere Stenogramm-Ähnliche Anfragen mit vielen Ausrufezeichen kommen.

    Du schreibst, Du arbeitest in einem Bücherfachmarkt - wenn man Fragen habe, solle man Dir mailen - aber gleichzeitig fragst Du, ob jemand Neuerscheinungen kennt.

    Überleg mal - es gibt soviel Möglichkeiten, sich über Neuerscheinungen zu informieren - aber Du nutzt wohl keine davon.

    Was trägst Du zum Forum bei - außer kurz hingeschmetterte Anfragen mit vielen Satzzeichen?

    Und schau mal Deine Anfrage ab "ob es Bücher über Ägyptologie oder Geschichte gibt". Was soll man Dir denn darauf antworten?

    Ich sage mal: Ja

    Soviele, daß man diese Fächer sogar studieren kann!

    Was willst Du denn? Reiseführer, Bildbände, Sprachführer, welche Geschichte? Deutsche Geschichte, chinesische Geschichte, Vorchristlich, Nachchristlich, Römisch, Japanisch, Amerikanisch, Neuseeländisch, Mesopotamisch, Persisch?

    Zu allem gibt es ganze Bibliotheken voll.

    Jeder amerikanische Präsident hat eine komplette Bibliothek, die sich AUSSCHLIESSLICH seiner Amtszeit widmet - und das sind maximal 8 Jahre - und es füllt eine ganze Bibliothek.

    Also: Was willst Du?

    Viele Grüße

    Antje



    Beitrag von phil am Donnerstag, 25.Januar.2007, 10:31

    @Vandam
    wir habe ein Rätselsuche und ich wäre über jede hilfe dankbar!



    Beitrag von <-Tw!$ter-> am Donnerstag, 25.Januar.2007, 08:56
    EMail: A3romaster@gmx.de

    Hallo. Habe das Buch Red Fox von Anthony Hyde. Ich brauche deshalb eine Inhaltsangabe, da ich die für ein Schulprojekt brauche. ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir diese Inhaltsangabe an meine E-Mailaresse schicken könntet: A3romaster@gmx.de Ich danke euch schon mal im Voraus



    Beitrag von Barbara am Donnerstag, 25.Januar.2007, 08:22
    EMail: B.Kermer@aon.at

    Es tut mir Leid aber ich will auch einmal
    eine Antwort bekommen für was hätte ich mich sonst hier reingeschrieben ?
    Es tut mir auch Leid wenn ich hier unhöflich geworden bin !!!
    Ach ja weiß hier irgendwer ob es Bücher über Agyptologie und über spezielle Geschichtsbücher gibt ?
    Ich danke im Vorhinein
    Barbara



    Beitrag von M. am Mittwoch, 24.Januar.2007, 23:53
    Homepage: Perlentaucher.de

    BARBARA:
    Dies hier ist ein f r e i w i l l i ge r Austausch, daran ändern auch drei Fragezeichen n i c h t s . Die bringen nichts und dein Benehmen ist schlicht unhöflich.

    Neuerscheinungen werden z. B. regelmäßig in den Tageszeitungen besprochen. Bei Perlentaucher kannst du dich täglich über die neuesten Rezensionen informieren.



    Beitrag von Barbara am Mittwoch, 24.Januar.2007, 19:41
    EMail: B.Kermer@aon.at

    Hallo!!!
    werde ich eigentlich ignoriert ????
    Kann mir irgendwer Geschichtsbücher und sonstige Bücher empfehlen ???
    Weiß irgendwer Bücherneuerscheinungen ???
    Bitte mailt oder schreibt mir eine Antwort hier ins Forum !!!!!!
    DANKE BARBARA



    Beitrag von Vandam am Mittwoch, 24.Januar.2007, 17:33
    Homepage: tiergeschichten.wordpress.com

    Was ist das da unten mit dem Mord im Dom anno 1170? Ein Hilfegesuch (Rätsel, Hausarbeit, whatever) - oder eine Denksportaufgabe?

    Ich frag nur, weil ich gerne helfe, aber mir weniger gern unnütz die Zeit vertreibe.



    Beitrag von Valentine am Mittwoch, 24.Januar.2007, 15:09

    PHIL - bist Du sicher, dass der Text so in einem Buch vorkommt? Klingt für mich eher nach Klappentext oder kurzer Inhaltsbeschreibung.

    Mir fällt spontan "Mord im Dom" von T.S. Eliot ein, darauf würde die Beschreibung passen. In Folletts "Säulen der Erde" wird Thomas Beckett auch mal kurz gestreift.

    LG
    Valentine



    Beitrag von phil am Mittwoch, 24.Januar.2007, 11:48
    EMail: ph.heidrich@gmx.de

    Frage:

    Es wird das Werk gesucht, in welchem die folgende Texpassage – und das wortwörtlich – exakt genau wie unten beschrieben - steht.



    Textstelle:

    England, 1170
    Im Dom ermordet

    Vier Höflinge des englischen Königs Heinrich II. ermorden den Erzbischof von Canterbury, Thomas Becket, in der Kathedrale von Canterbury.

    Thomas Becket wandte sich gegen die >>Constitutions of Clarendon<< von 1164, die dem König weitgehende Rechte gegenüber dem Klerus einräumen.

    Vor einer drohenden Verhaftung floh Becket zum Papst. Nach seiner Rückkehr exkommunizierte er die Bischöfe, die Heinrichs Sohn gekrönt hatten.





    DANKE



    Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 24.Januar.2007, 11:37

    Kann es sein, dass diese Spams immer länger werden? Danke an alle fürs Löschen!

    Gelesen: Susanne Mischke: LIEBESLÄNGLICH. Mathilde ist eine schrullige Lehrerin Anfang vierzig, die ihr Leben voll im Griff hat, wenn sie sich auch nach einem ständigen Partner sehnt. In einer Zahnarztpraxis begegnet sie Lukas Feller, gut aussehend, charismatisch, und sie ist einem Flirt nicht abgeneigt. Nur, dass Lukas Handschellen trägt und von zwei Beamten bewacht wird, ist er doch ein verurteilter Mörder. Aber irgendetwas fasziniert sie an ihm, sie schreiben sich Briefe, treffen sich im Gefängnis und zu guter Letzt heiraten sie, obwohl (oder gerade, weil?) er noch etliche Jahre absitzen muss. Doch dann steht Lukas vor Mathildes Tür, entlassen, weil jemand anderes die Schuld an dem Mord, für den er verurteilt wurde, auf sich genommen hat. Jetzt beginnt für Mathilde ein Alptraum: sie hat zu lange allein gelebt und ist das Zusammenleben mit einer anderen Person nicht gewohnt. Und Lukas macht sich in ihrer Wohnung mehr als breit... Bei einem Ausflug sieht sie Lukas' anderes Gesicht, es macht ihr Angst. Dann kommt ihre Mutter ums Leben, und der ermittelnde Kommissar verdächtigt Lukas, und sie insgeheim auch, ohne dass sie es nachweisen können. Mathilde reicht die Scheidung ein, und jetzt läuft Lukas zur Hochform auf. Mathildes Leben ist in Gefahr. Als Lukas wieder hinter Schloss und Riegel ist und Mathilde ein neues Leben im Ausland beginnen möchte, schlägt er noch einmal zu - und ruiniert sie noch einmal.
    Ein superspannender Thriller, den man nicht aus der Hand legen möchte! Das Thema des Gefangenen und seiner Bewunderin (prison groupie) habe ich noch nicht im Roman behandelt gefunden, also mal was Neues. Beim Ende habe ich zwar zuerst gestutzt, aber es ist doch schlüssig, etwas anderes hätte nicht gepasst. Kann ich nur empfehlen! Schon jetzt ein Highlight für 2007 (die von 2006 kommen noch).

    Dann noch: Ann Granger: Ein Hauch von Sterblichkeit. Dazu muss ich sicherlich inhaltlich nichts mehr sagen ;-) Markby und Mitchell Band 9, hat mir gut gefallen, ein guter Band der Reihe.

    Schönen Tag! Hier ist strahlender Sonnenschein.



    Beitrag von Tulitei am Mittwoch, 24.Januar.2007, 10:16
    EMail: Tulitei@gmx.de

    Hallo Forumisten :-)

    Es gibt da ein paar unbeantwortet Fragen über ein älteres Gesangbuch. Vielleicht kann jemand weiterhelfen.
    Titel: (Neue) Zions Harfe
    Druck: 1879 (4. Auflage); Druck von Zürcher und Furrer, Zürich

    Auf dem Schmutztitel sind zwei Stempel:
    1. Stempel (rechteckig): YMCA Dargeboten von der "Kriegsgefangenhilfe" des Weltkomitee der Christlichen Vereine Junger Männer GENF
    2. Stempel (rund): Lutheran Commission For Prisoners of War
    UNITED STATES OF AMERICA

    Das Gesangsbuch scheint vollständig zu sein, schwarzer "Kartoumschlag" und hat Gebrauchsspuren (wen wunderts).

    Ich gehe davon aus, dass dieses Gesangsbuch an deutschsprachige Kriegsgefangene ausgegeben wurden. Nur weiß ich nicht zu welcher Kriegsgelegeneheit.

    Vielen Dank für Eure Infos :-)

    Grüßle,

    Christian



    Beitrag von M. am Mittwoch, 24.Januar.2007, 07:28

    HEIKE:
    Es tut mir Leid, dass ihr ständig mit diesen ekelerregenden comment-spams zu tun habt. Ich wünschte, es wäre möglich, hier eine Sperre einzubauen, ähnlich wie bei blogspot. Man muß dort eine Hürde mittels Buchstabentest überwinden, bevor der Kommentar veröffentlicht wird. Diese können diese Spamroboter nicht nehmen. "MySpace" hat jetzt einen dieser Spam-Kaiser verklagt. Wenn man liest, wie dreist die sich im Web Daten aneignen bzw. von Anderen bezahlte Räume überschwemmen, steigt einem die Wut hoch.

    Mach dir keine Gedanken wegen versehentlicher Beitragslöschungen. Es tut mir wegen euch Leid.

    Alles Liebe,
    M.



    Beitrag von heike am Dienstag, 23.Januar.2007, 22:11

    MARIA ich glaube, dein beitrag ist beim löschen der spams versehentlich mitgelöscht worden. sorry!



    Beitrag von Ela am Dienstag, 23.Januar.2007, 19:12

    Ich habe mal wieder den Newsletter der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung für Euch. Gibt es leider so nicht online, deshalb der lange Text:

    --------------
    Liebe Leserin, lieber Leser,

    anbei erhalten Sie die neueste Ausgabe der DSW [news] mit aktuellen
    Nachrichten und Fakten zu den Themen Bevölkerung, reproduktive Gesundheit
    und nachhaltige Entwicklung sowie Neuigkeiten über die Arbeit der
    Stiftung.

    Ihr DSW [news]-Redaktionsteam

    __________________________________________________

    Weltentwicklungsbericht 2007: Entwicklungsländer müssen jetzt in
    Jugendliche investieren

    Fast ein Viertel der Weltbevölkerung ist heute zwischen 12 und 24 Jahre
    alt. Der größte Teil dieser Jugendgeneration – insgesamt 1,3 Milliarden
    junge Menschen – lebt in Entwicklungsländern. Arme Länder, die jetzt in
    Gesundheit und Bildung ihrer Jugend investieren, können mit einem kräftigen
    Wirtschaftswachstum und einem massiven Rückgang der Armut rechnen, so der
    Ende 2006 vorgestellte Weltentwicklungsbericht 2007 der Weltbank. Diese
    Investitionen würden in den nächsten 40 bis 50 Jahren maßgeblich den Kampf
    gegen die weltweite Armut beeinflussen. "Die hohe Zahl junger Menschen in
    den armen Ländern eröffnet großartige Chancen, birgt aber auch Risiken", so
    François Bourguignon, Chefvolkswirt der Weltbank. Wenn die Jugendlichen
    keine Zukunftsperspektive haben, könne es zu gesellschaftlichen Spannungen
    kommen. Zum Beispiel sei der Auslöser für den ethnischen Konflikt auf Sri
    Lanka ursprünglich die aufgestaute Unzufriedenheit tamilischer Studenten
    gewesen, denen der Zugang zu Universitäten sowie andere Möglichkeiten des
    staatsbürgerlichen Engagements verwehrt worden waren, so der Bericht.

    Die Hälfte aller Arbeitslosen ist unter 25 Jahre alt

    Junge Menschen stellen weltweit ein Viertel der Erwerbsbevölkerung, aber
    fast die Hälfte aller Arbeitslosen. Allein im Nahen Osten und in Nordafrika
    müssten bis 2020 etwa 100 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden,
    um den Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt aufzufangen. Hinzu kommt, dass etwa
    130 Millionen der 15- bis 24-Jährigen nicht lesen und schreiben können.
    Arme Jugendliche haben oft nur geringe Bildungschancen. Die Weltbank
    empfiehlt daher, massiv in die Grundschulbildung zu investieren, um eine
    Basis für die Berufsausbildung zu schaffen. 20 Prozent der Unternehmen in
    Ländern wie Algerien, Bangladesch, Brasilien, China und Sambia, nennen
    niedrige Bildungsraten und geringe Berufsqualifikation als "größte
    Hemmnisse für den Geschäftsbetrieb".

    "Demographische Dividende" nutzen

    Heute biete sich für viele arme Länder zudem die einmalige Gelegenheit,
    die "demographische Dividende" während des Zeitfensters zu nutzen, in dem
    die erwerbsfähige Bevölkerung zunimmt und gleichzeitig der Anteil der Alten
    und Kinder, die versorgt werden müssen, vergleichsweise niedrig ist. Dies
    wirkt sich sehr positiv auf die Entwicklung der Länder aus, weil
    wirtschaftliche Produktivität, Investitionen und Konsum steigen. Ein Teil
    des Aufschwungs der asiatischen Tigerstaaten ist der "demographischen
    Dividende" zuzuschreiben.

    Mit sinkenden Fertilitätsraten schließt sich das Fenster, wenn die größte
    Jugendgeneration eines Landes nicht mehr erwerbstätig ist. Dies ist derzeit
    in den meisten Industrieländern zu beobachten, in denen die "Baby Boomer"
    bald das Rentenalter erreichen, so dass die Gesellschaften nun vor der
    demographischen Herausforderung der Alterung stehen. "Die meisten
    Entwicklungsländer haben nur ein kleines Zeitfenster, bevor die
    Rekordzahlen an Jugendlichen ins mittlere Alter kommen und sie ihre
    'demographische Dividende' einbüßen", sagt Emmanuel Jimenez, Hauptautor des
    Berichts. Die Zahl junger Menschen erreiche in vielen armen Ländern in der
    nächsten Dekade ihren Höchststand.

    Der Bericht betont zudem die Bedeutung der Gesundheitspolitik. Eine gute
    Gesundheitsversorgung sei nicht allen jungen Menschen zugänglich. Ein
    durchschnittlicher 15-Jähriger habe in den Industrieländern heute eine
    90-prozentige Chance 60 Jahre alt zu werden. In Afrika südlich der Sahara
    läge die Wahrscheinlichkeit dagegen nur bei 50 Prozent – vor allem wegen
    Krankheiten wie Aids. In den am stärksten von HIV/Aids betroffenen Ländern
    würden sogar nur 20 Prozent der jungen Männer 60.

    Reproduktive Gesundheit entscheidend

    Mehr als die Hälfte der weltweit fünf Millionen HIV-positiven Menschen
    sind zwischen 15 und 24 Jahre alt. Die Mehrheit von ihnen sind junge Frauen
    und Mädchen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. In Afrika
    südlich der Sahara ist Aids die führende Todesursache der 15 bis
    29-Jährigen. Schätzungen zufolge könnte das Bruttoinlandsprodukt in
    Südafrika, wo die Infektionsrate unter jungen Menschen über 20 Prozent
    beträgt, um 0,8 bis 1,5 Prozent im Jahr sinken. Um den Verlust an
    "Humankapital" zu verhindern und die Gesundheitssituation zu verbessern,
    empfiehlt der Bericht, Jugendliche durch Aufklärung möglichst früh an
    gesundes Verhalten heranzuführen.

    Viele junge Menschen seien zudem schlecht darauf vorbereitet, eine Familie
    zu gründen. Sie hätten oft nur mangelhafte Kenntnisse über gesundes
    Verhalten und verfügbare reproduktive Gesundheitsdienste. Gleichzeitig
    bekommen 60 Prozent der jungen Frauen in Entwicklungsländern ihr erstes
    Kind bevor sie 25 Jahre alt sind. Familienplanung ist laut
    Weltentwicklungsbericht eine entscheidende Maßnahme, um den
    Gesundheitszustand junger Frauen zu verbessern.
    Den World Development Report 2007 mit dem Titel \"Development and the Next
    Generation\" können Sie unter http://www.worldbank.org/wdr2007 als pdf
    herunterladen.
    __________________________________________________

    Neue Studie: Immer mehr junge Frauen in Afrika nutzen Kondome

    Die zahlreichen Kampagnen zur Nutzung von Kondomen in Afrika zeigen
    Wirkung. Dies geht aus einer in der medizinischen Fachzeitschrift The
    Lancet veröffentlichten Studie hervor, die die Weltgesundheitsorganisation
    (WHO) gemeinsam mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine
    durchführte.

    Von 1993 bis 2001 untersuchten Experten das Sexualverhalten von mehr als
    130.000 unverheirateten Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren in 18
    afrikanischen Ländern. Dabei zeigte sich, dass die Nutzung von Kondomen
    innerhalb des Untersuchungszeitraumes von 5,3 Prozent auf 18,8 Prozent
    stieg. Die Zahl der Frauen dieser Altersklasse, die noch keine sexuellen
    Erfahrungen gemacht haben, änderte sich hingegen kaum.

    Darüber hinaus stellten die Experten fest, dass der Einsatz von Kondomen
    in gleichem Maße zunahm, wie die Anwendung von Verhütungsmitteln in den
    industrialisierten Ländern im Zeitraum von 1965 bis 1998. John Cleland von
    der London School of Hygiene and Tropical Medicine, einer der Autoren der
    Studie, erklärt: "Wenn die Kondomnutzung auf diesem Niveau bleibt oder
    sogar weiter steigt, wird sich das auch auf die HIV-Übertragungsrate
    auswirken."

    Große Chance für afrikanische Frauen

    In Afrika sind derzeit 60 Prozent der HIV-infizierten Erwachsenen Frauen.
    Dass nun die Bereitschaft, Kondome zu benutzen steigt, sieht Cleland als
    große Chance, diesem Trend entgegen zu wirken. Der Autor schlägt vor, die
    Kondomnutzung zukünftig enger an Themen der Familienplanung zu binden. Denn
    auf die Frage, warum sie zum Präservativ greifen, antworteten 60 Prozent
    der Frauen, sie wollten in erster Linie Schwangerschaften verhüten. Cleland
    vermutet außerdem, dass es den Frauen möglicherweise leichter fällt, ihren
    Partner vom Gebrauch eines Kondoms zu überzeugen, wenn dies dem Zweck der
    Schwangerschaftsverhütung dient und weniger dem Schutz vor ansteckenden
    Krankheiten.

    Hinsichtlich zukünftiger Kondomkampagnen erklärt Cleland daher: "Die
    zentrale Botschaft der Studie ist, dass das Thema Schutz vor ungewollten
    Schwangerschaften stärker mit der Prävention von HIV-Infektionen verbunden
    werden sollte. Es wäre sehr wahrscheinlich effektiver, Kondome zur
    Vermeidung von Schwangerschaften zu verteilen als zur Bekämpfung von
    Krankheiten wie HIV/Aids."

    Stärkere Integration von HIV/Aids und reproduktiver Gesundheit notwendig

    Mit dieser Erkenntnis unterstreicht die Studie, was internationale
    Organisationen wie der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA),
    die Internationale Familienplanungsorganisation (IPPF) und jüngst auch die
    WHO fordern: eine stärkere Vernetzung von Maßnahmen zur Aids-Bekämpfung mit
    Dienstleistungen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, wozu auch
    Themen der Familienplanung zählen. In der entwicklungspolitischen Praxis
    wird der Integration dieser Bereiche jedoch immer noch wenig Platz
    eingeräumt.

    Quelle: Push Journal, 28. November 2006.
    Im Rahmen ihres Youth-to-Youth-Programms engagiert sich auch die DSW für
    die Verbreitung von Verhütungsmitteln in Afrika. Mehr zu diesem Programm
    erfahren Sie unter
    http://www.weltbevoelkerung.de/projektarbeit/was_wir_tun.shtml
    __________________________________________________

    Bevölkerung in Nigeria wächst rapide

    In Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, leben heute mehr als
    140 Millionen Menschen. Dies gab die Nationale Bevölkerungskommission im
    Dezember 2006 bekannt, nachdem sie die erste Volkszählung seit 15 Jahren
    durchgeführt hatte. Damit ist die nigerianische Bevölkerung seit 1991 um 50
    Millionen Menschen gewachsen.

    Grund zur Sorge bietet darüber hinaus die Tatsache, dass in Nigeria mehr
    Männer als Frauen leben: 71 Millionen Nigerianer stehen 68 Millionen
    Nigerianerinnen gegenüber, ein Verhältnis von 105 Männern zu 100 Frauen.
    Experten werten dies als Indikator für eine schlechte gesundheitliche
    Versorgung der Frauen. Und in der Tat ist die Müttersterblichkeit in
    Nigeria sehr hoch: 800 Frauen sterben pro 100.000 Lebendgeburten.

    Präsident fordert moderateres Bevölkerungswachstum

    Der nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo forderte in einer
    landesweiten Fernsehansprache anlässlich der Volkszählung ein niedrigeres
    Bevölkerungswachstum. Die derzeitige Zuwachsrate von 3,2 Prozent müsse auf
    etwa zwei Prozent jährlich sinken. Nur so ließen sich die Pläne
    verwirklichen, das Wirtschaftswachstum alle acht bis neun Jahre zu
    verdoppeln.

    "Größere Familien führen außerdem zu mehr Armut", so der Präsident. Eine
    Möglichkeit dem vorzubeugen sieht Obasanjo in einer besseren Bildung für
    Mädchen. Er kritisierte diskriminierende Traditionen und forderte, dass
    "reaktionären Praktiken wie Kinderheirat Einhalt geboten werden" müsse.
    Quelle: Push Journal, 10. Januar 2007.
    __________________________________________________
    Müttersterblichkeit in Nepal alarmierend hoch

    Nepal hat einen traurigen Rekord zu beklagen: Jedes Jahr sterben in dem
    Himalaja-Staat 5.000 bis 6.000 Frauen an Komplikationen während der
    Schwangerschaft oder bei der Geburt. Die hohe Müttersterblichkeit kostet
    Nepal jährlich 25 Mal mehr Menschenleben als der Bürgerkrieg zwischen
    Maoisten und Regierung seit 1996. Dies geht aus dem aktuellen The World
    Desasters Report 2006 hervor, den das Rote Kreuz und der Rote Halbmond im
    Dezember 2006 veröffentlicht haben.


    Viele Todesfälle könnten verhindert werden

    Nahezu die Hälfte der Fälle von Müttersterblichkeit ist auf postnatale
    Blutungen zurückzuführen. Sie wären einfach zu verhindern, wenn die Frauen
    in einem Krankenhaus entbinden würden und Zugang zu Bluttransfusionen
    hätten. Doch rund 90 Prozent der nepalesischen Frauen bekommen ihr Kind
    zuhause – ohne jegliche medizinische Betreuung durch einen Arzt, eine
    Krankenschwester oder eine Hebamme. Insgesamt liegt die
    Müttersterblichkeitsrate in Nepal bei 740 Todesfällen pro 100.000
    Lebendgeburten. Im Vergleich dazu: In Deutschland sind es nur acht von
    100.000.

    Gesundheitsversorgung miserabel

    Dem Bericht zufolge ist die medizinische Versorgung in Nepal generell sehr
    schlecht. Landesweit gibt es nur 87 Krankenhäuser, 1.300 Ärzte und 90.000
    Krankenschwestern für die 26 Millionen Nepalesen. Hinzu kommt, dass die
    meisten Menschen im Himalaja-Staat sehr arm sind: 81 Prozent der
    Bevölkerung leben von weniger als zwei US-Dollar am Tag. Sie können sich
    einen Arzt oder Krankenhausbesuch schlichtweg nicht leisten.

    Wenn die Mütter sterben, steigt auch die Säuglingssterblichkeit erheblich.
    Zwei Drittel der nepalesischen Babys, die ihre Mutter verloren haben,
    überleben den ersten Monat nach der Geburt nicht. Insgesamt sterben in
    Nepal jedes Jahr 50.000 Säuglinge in ihrem ersten Lebensjahr.
    Quelle: Gorkhapatra (nepalesische Tageszeitung), 19. Dezember 2006.
    __________________________________________________

    AIDS im Jahr 2030 dritthäufigste Todesursache

    Gemäß einer im November 2006 veröffentlichten Studie der
    Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Aids im Jahr 2030 - nach
    Herzkrankheiten und Schlaganfällen - die dritthäufigste Todesursache sein.
    In ihrer letzten Prognose vor zehn Jahren ging die WHO noch davon aus, dass
    die Zahl der aidsbedingten Todesfälle zurückgehen werde. Heute jedoch ist
    klar, die Immunschwächekrankheit fordert immer mehr Opfer.
    Die Autoren der Studie, Dr. Colin Mathers und Dejan Loncar, schätzen, dass
    in den kommenden 25 Jahren weltweit etwa 117 Millionen Menschen in Folge
    von Aids sterben werden. Bei einem verbesserten Zugang zu antiretroviralen
    Medikamenten könne diese Zahl jedoch auf 89 Millionen Menschen gesenkt
    werden. "Die zukünftige Entwicklung hängt stark davon ab, was die
    internationale Gemeinschaft heute unternimmt", so Mathers. "Die
    prognostizierten Aids-Zahlen zeigen, dass gerade im Bereich der Prävention
    mehr getan werden muss."
    Die Ergebnisse der aktuellen WHO-Studie können sie unter
    http://www.plos.org/press/plme-03-11-mathers.pdf einsehen.
    __________________________________________________

    Neues DSW-Factsheet "Natürliche Ressourcen"

    Die Menschheit wächst. Schon heute leben mehr als 6,5 Milliarden Menschen
    auf der Erde. Natürliche Ressourcen stehen dagegen nur begrenzt zur
    Verfügung. Durch Familienplanung kann das Bevölkerungswachstum verlangsamt
    und so der Druck auf die natürlichen Ressourcen vermindert werden.

    Wie knapp heute bereits Wasser, Ackerland und Wald in vielen Ländern der
    Welt sind, erfahren Sie in unserem neuen Factsheet "Natürliche Ressourcen".
    Sie können das Factsheet ab sofort unter
    http://weltbevoelkerung.de/publikationen/factsheets.shtml herunterladen
    oder gegen eine Schutzgebühr von 0,50 Euro bestellen
    (info(at)dsw-hannover.de).

    Impressum:

    DSW [news]
    Herausgeber: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
    Göttinger Chaussee 115 | D-30459 Hannover
    Tel.: 0511/943 73-0 | Fax: 0511/234 50 51
    E-mail: info(at)dsw-hannover.de
    www.weltbevoelkerung.de

    Der Abdruck von Artikeln, Grafiken oder Auszügen ist erlaubt, wenn Sie den
    Vermerk "Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung" hinzufügen. Um die
    Übersendung eines Belegexemplars wird gebeten.

    Hinweise, Fragen und Anregungen zu den DSW [news] sind herzlich
    willkommen: dswnews@dsw-hannover.de
    -------------



    Beitrag von Barbara am Dienstag, 23.Januar.2007, 15:23
    EMail: B.Kermer@aon.at

    Hallo?
    Schreibt mir bitte einer mal eine Antwort ?
    lest weiter unten !!!
    Danke Barbara



    Beitrag von M. am Dienstag, 23.Januar.2007, 14:57

    "Bitte"



    Beitrag von M. am Dienstag, 23.Januar.2007, 14:57

    Entschuldigt die Fehler.
    Heute habe ich auch eine gute Ausrede:
    Seit gestern versuche ich, an die 600 Seiten durchzuackern, trotz Fieber. :-(



    Beitrag von Maria am Dienstag, 23.Januar.2007, 14:55
    Homepage: Joan Didion

    DANIELA:
    Ich hatte ein paar kurze Hinweise zu DIDION hier gelassen, Freitag glaube ich. Leider sind sie in diesem verheerenden, ekelregendem Spam-Regen untergegangen.

    Hast du sie zufällig gesehen gehabt?
    Wenn nicht, versuche ich es bei Gelegenheit von Neuem. Didion ist eine/r jene/r Autor/innen, in die man idealerweise in der Bibliothek-Bücherei hineinliest, um einen die Themen auch ansprechen können. Besser nicht draufloskaufen.

    VANDAM und VALENTINE:
    Danke für eure Schilderungen, ich habe die Bücher vorgemerkt für spätere Geschenke an liebe Verwandte, die sicher Gefallen dran finden werden.

    Alles Liebe,
    Maria



    Beitrag von Barbara am Dienstag, 23.Januar.2007, 12:37
    EMail: B.Kermer@aon.at

    Danke Valentine !
    ich finde diese Bücher auch voll super !
    was liest du sonst so?
    kennst du das Geschäft Thalia ?
    Das ist ein Bücherfachmarkt und ich arbeite bal wieder dort eine Woche lang !
    wenn du oder wer anderer hier Infos brauchen über Bücher oder sonst welche Medien der kann mir eine E-Mail schreiben!
    Arbeitet wer in einem Bücherfachmarkt ?
    Wenn ja in welchen ?
    Weis wer bücherneuerscheinungen ?
    Danke Barbara

    [ Erste Seite ] [ Vorherige Beiträge ] [ Weitere Beiträge ]


powered in 0.05s by baseportal.de
Erstellen Sie Ihre eigene Web-Datenbank - kostenlos!