Beitrag von Mariki am Mittwoch, 7.März.2007, 12:50
Gell, BARBARA, das ist gemein. Wir zwei allein gegen all diese Spamer! Unterstützt uns Mädels!!!
Beitrag von Barbara am Montag, 5.März.2007, 10:54 EMail: B.Kermer@aon.at
Die Pilgerin: Reichsstadt Tremmlingen im 14.Jahrhundert: Hier führt die junge und schöne Tilla als Tochter eines wohlhabenden Kaufherrn ein behütetes Leben. Da stirbt ihr Vater - und verfügt in seinem Testament, dass sein Herz in Santiago de Compostela in der Nähe des Apostels Jakob begraben werden soll ¿ Tillas Bruder schert sich jedoch nicht um den letzten Willen seines Vaters und um dessen Wunsch, seine Tochter mit Damian, dem Sohn des Bürgermeisters, zu verheiraten. Stattdessen zwingt er seine Schwester zur Ehe mit seinem besten Freund, dem ärgsten Feind des Stadtoberhaupts. Doch noch in der Hochzeitsnacht stirbt Tillas ungeliebter Ehemann, und seine Verwandten wollen die junge Witwe in den Wahnsinn treiben. Tilla hat nur eine Chance: Sie muss fliehen! Als Mann verkleidet verlässt sie ihre Heimatstadt - im Gepäck das Herz ihres Vaters. Ihr Ziel heißt Santiago de Compostela ... Bewertung : Super interressant und für jeden Historienfan ein Muß also ***** Sterne Barbara
Beitrag von MoniqueM am Montag, 5.März.2007, 00:24
Hallo, ich bin Hobby-Autorin und hoffe, es ist kein Problem, wenn ich hier ein bisschen für meinen kostenlos lesbaren Online-Roman werbe. Es geht um ein Thema, das (so denke ich jedenfalls) viele Frauen beschäftigt, nämlich: Wie wäre es, wenn ich diesen oder jenen Star treffen würde. Wer mal reinschmökern möchte findet den Text auf www.hollywood-online-roman.de. Und wie gesagt: alles kostenlos. Ein Eintrag im Gästebuch wäre toll
...das ist ja wirklich grauslich hier... Ich habe KARIN FOSSUM: DER MORD AN HARRIET KRONSHAGEN (oder so) gerade durch. Es soll darin dargestellt werden, wie ein Mann fast zwangsläufig zum Mörder wird (so Klappentext). Ein bisschen in guter alter HIGHSMITH-Manier verfolgen wir den Täter, erleben die Geschichte aus seiner Perspektive, verstehen seine Sehnsüchte und Hoffnungen und die Abgründe, in die er stürzt. Natürlich hoffen wir irgendwie, dass die Sache für ihn gut ausgeht, aber natürlich auch nur so halb, denn er ist ja schliesslich ein brutaler Mörder. Das liest sich gar nicht schlecht, nur passiert eigentlich ein bisschen wenig, wenn man ehrlich ist. Ich will hier keinen Spoiler setzen, darum nicht mehr zur Auflösung - nur soviel, es fehlen mir ein wenig die Volten, die Überraschungen, die dramatischen Zuspitzungen. Da ist PATRICIA HIGHSMITH doch einfach unübertroffen. Auch die Figur des Kommissar Sejer, den ich in anderen Fossums recht gern gewonnen habe, bleibt vollkommen blass im Hintergrund. Alles in allem nicht sehr begeisternd, aber auch nicht ganz schlecht. Im Moment lese ich zur Abwechslung DER KLEINE NICK IN DEN FERIEN :-) Euch einen schönen Sonntag Mariki
Beitrag von INGE am Freitag, 2.März.2007, 09:25
Hallo VIOLA, mir gefiel die dänische Krimiserie "Der Adler" auch sehr gut" Literarische Vorlage existiert wohl nur im Hinblick auf die Titel der einzelnen Sendungen - allesamt der Ilias entnommen. Im ZDF gibts eine homepage zur Serie www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,2242949,00.html hg, Inge
ich wollte nur kurz auf das neue Update auf unserer Liebesromanwebseite www.happy-end-buecher.de hinweisen. Wir haben uns diesmal sehr ins Zeug gelegt und viele neue und aktuelle Rezensionen online gestellt. Von Autoren/innen wie u.a. Marjorie Jones, Woodiwiss, Lisa Kleypas, Loretta Chace,Catherine Anderson, Elizabeth Chadwick,Jacquie D'Alessandro, Diane Gaston,Kinley MacGregor, Lisa Jackson, Lydia Joyce,Betina Krahn,Caroline Linden, Suzanne Robinson u.v.m.
Zusätzlich haben wir uns in unserer Rubrik "Das besondere Thema" diesmal mit den Zeitreiseromanen/Timetravel beschäftigt. Außerdem gibt es jede Menge an deutsschprachigen und englischen Buch/Autorentipps dazu. Eine komplette Buchliste inclusive Klappentexte kann man sich ebenfalls auf unserer Webseite natürlich gratis downloaden (pdf Datei).
Als Autorinnentipp stellen wir diemsal eine "Grande Dame" des historischen Liebesromanes vor- Jo Beverley.
In den Liebesromannews könnt Ihr Neuigkeiten über folgende Autorinnen erfahren:
Julie Ann Long, Michelle Styles, Julia Quinn, Gaelen Foley,Rebecca Gable, Mary Jo Putney,Lisa Kleypas,Nicole Jordan.
Eine Umfrage gibt es diesen Monat ebenfalls. Wählt Eure Tops & Flops 2006 im Liebesromanbereich.
Und last but not least haben wir natürlich sämtliche Neuerscheinungen für März & April 2007 im deutschsprachigen Bereich & im englischsprachigen Original aufgelistet. Es gibt also eine Menge Neues bei uns zu entdecken :-)
Wir würden uns freuen, wenn Ihr mal vorbeischauen würdet.
Liebe Grüße Nicole & Anke
Beitrag von Ela am Donnerstag, 1.März.2007, 09:30 Homepage: SWR Bestenliste
SWR Bestenliste
März 2007
1. (-) 125 Punkte
PETER HANDKE: Kali Eine Vorwintergeschichte Suhrkamp Verlag, 160 Seiten, 16,80 EUR mittelschwere Lektüre
'Wir sehen Peter Handke in seiner ganzen Fähigkeit zur sentimentalen Aufladung ontologischer Kindlichkeitsutopien samt ihren christlichen Erlösungsszenerien. Und wir sehen Peter Handkes grandioses ästhetisches Temperament, dessen Experimente den schlichten Wahrheitsanspruch solcher Erlösung, gleichsam aus den Kulissen der Erzählung heraus, infrage stellen.' (Ursula März)
2. (-) 90 Punkte
WILHELM GENAZINO: Mittelmäßiges Heimweh Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, 17,90 EUR leichtere Lektüre
'Der letzte Satz, den der Existenzialhumorist Genazino seinem Helden in den Mund legt, lautet: 'Ich bin beschädigt, ich habe Zeit.' Spätestens da ist der Humor tief schwarz geworden. Wunderbar! Wer so vom mittelmäßigen Unglück erzählen kann, der muss von Besserungsaussichten verschont bleiben.' (Eberhard Falcke)
3. (-) 72 Punkte
ANNA MITGUTSCH: Zwei Leben und ein Tag Roman. Luchterhand Literaturverlag, 352 Seiten, 19,95 EUR
Nach einem heimatlosen Leben in Amerika, Asien und Osteuropa trennen sich Edith und Leonard. Gabriel, der erwachsene Sohn, wohnt bei der Mutter. Was bleibt, sind die Briefe der Mutter an ihren Ex-Mann: Versuche zu verstehen, was den Sohn zum Außenseiter machte, woran die Beziehung letztlich zerbrach.
4. (-) 62 Punkte
INGO SCHULZE: Handy Dreizehn Geschichten in alter Manier Erzählungen. Berlin Verlag, 280 Seiten, 19,90 EUR leichtere Lektüre
Ein Ferienbungalow in der Nähe Berlins, nächtliche Randalierer, ein etwas wehrhafter Nachbar, Mailboxansagen wie aus dem tiefsten Weltraum - und alles per Handy verbunden. Wer sich ins Netz begibt, kommt nicht mehr raus.
5. (-) 37 Punkte
SILKE SCHEUERMANN: Die Stunde zwischen Hund und Wolf Roman. Verlag Schöffling & Co., 124 Seiten, 17,90 EUR mittelschwere Lektüre
Zwei Schwestern, die sich nach Jahren wiedersehen. Die Schöne, Begehrte, die ewig Helfende. Die eine will das nicht länger sein, ie andere ist längst auf dem Weg in den Abgrund des Alkoholismus.
6. (-) 31 Punkte
WOLFGANG SCHLÜTER: Anmut und Gnade Roman. Eichborn Verlag, 359 Seiten, 30,00 EUR mittelschwere Lektüre
Paris im Jahre 2003. Krieg in den Vorstädten. Zur gleichen Zeit probt ein Orchester eine Oper von Jean-Philippe Rameau. Aber was heute einen friedlichen Kontrapunkt zu den Unruhen setzt, war bei der Entstehung äußerst umkämpft. Ein Symbol im Streit um die Zukunft der Oper.
7.-8. (-) 30 Punkte
WILLIAM BOYD: Ruhelos Roman. Aus dem Englischen von Chris Hirte. Berlin Verlag, 368 Seiten, 22,00 EUR mittelschwere Lektüre
'Traue niemandem'. Das ist die wichtigste Regel für einen Spion. Eva Delektorskaja floh aus Russland vor der Revolution. 1939 rekrutiert sie der britische Geheimdienst. 1976 erzählt sie der Tochter von ihrem ruhelosen Leben.
7.-8. (-) 30 Punkte
RICHARD YATES: Easter Parade Roman. Aus dem Amerikanischen von Anette Grube. DVA, 304 Seiten, 19,95 EUR leichtere Lektüre
'Keine der Grimes-Schwestern sollte im Leben glücklich werden, und rückblickend schien es stets, daß die Probleme mit der Scheidung ihrer Eltern begonnen hatten. Das war 1930, als Sarah neun Jahre alt war und Emily fünf.' , so lauten die ersten beiden unmissverständlichen Sätze.
9.-10. (-) 28 Punkte
WOLFGANG HERRNDORF: Diesseits des Van-Allen-Gürtels Eichborn Verlag, 188 Seiten, 17,90 EUR mittelschwere Lektüre
Wahre Helden unserer Zeit: der eine verliert die Lust auf die Party seiner Freundin, sitzt mit einem Nachbarjungen auf dem Balkon, trinkt, raucht und redet über die Krise angeblicher Sensationen. Nichts Besonderes passiert. Alles geschieht.
9.-10. (-) 28 Punkte
PER PETTERSON: Im Kielwasser Roman. Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Carl Hanser Verlag, 190 Seiten, 19,90 EUR mittelschwere Lektüre
Damals, 1990, sterben der Vater, die Mutter und die zwei jüngeren Brüder beim Brand auf einer Fähre. Ein Tod ohne Abschied. Seitdem verwahrlost Arvid, der Zweitälteste. Die Toten kehren in den Alpträumen wieder. Aber für das Versäumte gibt es keine gemeinsame Sprache.
Persönliche Empfehlung im März von Rainer Schmitz (München)
THOMAS LANG: Unter Paaren Roman. C.H. Beck Verlag, 208 Seiten, 17,90 EUR
'Thomas Lang erzählt von der Liebesmelange der beiden Pärchen Rafa und Per sowie Inita und Pascal. Wer hat was mit wem? Jeder glaubt, bestens über die anderen Bescheid zu wissen. Dem Bachmann- Preisträger des Jahres 2006 ist ein virtuoses und atmosphärisch dichtes Kammerspiel unausgesprochener Verdächtigungen und feinst nuancierter Spannungen gelungen.' (Rainer Schmitz)
Literatur im Fernsehen:
'Literatur im Foyer' mit Thea Dorn Freitag, 9. März 2007 um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 11. März 2007 um 13.30 Uhr in 3sat Gäste: Doris Dörrie, Hartmut von Hentig, Silke Scheuermann
'Literatur im Foyer - extra' mit Thea Dorn Montag, 19. März 2007 um 23.20 Uhr in 3sat Donnerstag, 22. März 2007 um 22.55 Uhr im SWR Fernsehen Martin Walser zum 80. Geburtstag
'Literatur im Foyer' mit Thea Dorn Freitag, 23. März 2007 um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 25. März 2007 um 13.30 Uhr in 3sat Von der Buchmesse in Leipzig: Wilhelm Genazino, Christina von Braun, Robert Ide und Sascha Lange, poetry-slam mit 'The Boyz with tha Girlz in tha Back' u.a.
'Literatur im Foyer mit Martin Lüdke Freitag, 2. März 2007 um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 4. März 2007 um 13.30 Uhr in 3sat Gäste: Ingo Schulze, Wolfgang Herrndorf, Verena Auffermann, Ijoma Mangold, Richard Kämmerlings
Die 'Bestenliste' im Hörfunk:
'SWR2 Literatur' Dienstag, 6. März um 20.03 Uhr mit Verena Auffermann, Kirsten Voigt, Hubert Winkels und Helmut Böttiger
SWR-Bestenliste im Internet www.swr.de/bestenliste
copyright: SWR
Beitrag von Valentine am Mittwoch, 28.Februar.2007, 15:08
ANDREA - ich hatte dieselben Gedankengänge; bei Celia hat sie sich in der Schwangerschaft ja auch nicht als so hässlich und unförmig empfunden.
Ich frage mich auch, ob die erste Schwangerschaft so schlimm war, weil sie bereits irgendwie gespürt hat, was für ein Mensch da in ihr heranwächst, oder ob umgekehrt ihre Einstellung in irgendeiner Weise zu Kevins Wesensart beigetragen hat.
Des weiteren stellte sich mir auch die Frage, ob man solche Charakterzüge wegerziehen kann, ob mit einer anderen Erziehung ein anderer Mensch aus Kevin geworden wäre, oder ob es Charaktereigenschaften gibt, die so oder so durchkommen, egal was man als Mutter oder Vater macht...
LG Valentine
Beitrag von Andrea am Mittwoch, 28.Februar.2007, 11:49
VALENTINE nochmal zu KEVIN, habe eben noch gescrollt und meinen Beitrag wieder gelesen, dabei kam mir der Gedanke, dass Eva für Celia wahrscheinlich bereit war, da sie so ganz anders als Kevin war, von Anfang an, selbst die Schwangerschaft war ja von ihr unbedingt gewollt, allein die beiden Schwangerschaften zu vergleichen und dabei denke ich, ist Franklin natürlich auch ein anstrengender werdender Vater gewesen, während sie Kevin erwartete, eigentlich hatten sie in dieser Zeit schon begonnen, sich auseinander zu entwickeln. Naja auf jeden Fall ein Buch, dass ewig nachklingen wird, ich jedenfalls brauche noch, um all das zu verarbeiten.
Liebe Grüße an alle hier,
Andrea
Beitrag von Antje am Dienstag, 27.Februar.2007, 18:48
Hallo
ich stecke gerade im aktuellen Buch von Vikram Seth - Zwei Leben - Portrait einer Liebe.
Das Buch wurde sehr gelobt in verschiedenen Veröffentlichungen - normalerweise hat man oft den Eindruck, na ja - ein Verlag hat ne schöne Anzeige platziert, dann wird halt gelobhudelt.
Aber ich war schon nach den ersten Seiten gepackt von der Familiengeschichte, die sich da ganz unspektakulär ausbreitete.
So gar nichts glamuröses bietet sich dem Kind Vikram, als ein seine Tante Henny und den Onkel in London kennenlernt - was soll sich auch bieten bei nem ältlichen Zahnarzt und seiner etwas pedantischen und förmlich wirkenden Frau?
Ich kann das Buch sehr empfehlen (auch wenn ich erst im ersten Drittel stecke).
Antje
Beitrag von Valentine am Dienstag, 27.Februar.2007, 15:23
INGE - das Buch von Shalev hat mir auch sehr gut gefallen. Ihre Bücher sind unheimlich intensiv beim Lesen, und selbst "Liebesleben", das ich inhaltlich eigentlich gar nicht nachvollziehen konnte, hat mich sehr in den Bann gezogen.
Meine jüngste Empfehlung ist WIR MÜSSEN ÜBER KEVIN REDEN von LIONEL SHRIVER:
Eva Khatchadourians Leben hat sich von einem Tag auf den anderen brutal verändert. Sie ist eine dieser Mütter, über die man überall spricht: ihr Sohn Kevin hat an seiner Schule mehrere Mitschüler getötet oder schwer verletzt. Sie zieht sich vor den gaffenden Blicken und den betroffenen Konversationsversuchen ihrer Mitmenschen zurück, lebt alleine, ohne den Ehemann und die Tochter und natürlich ohne Kevin. In Briefen an ihren Mann rekapituliert sie das Geschehene.
Einst hat sie sich quasi aus dem Nichts einen Verlag für alternative Reiseführer aufgebaut, ihr Mann Franklin ist Location Scout für die Werbe- und Eventbranche. Eva jettet für ihre Recherchen um die Welt, sie und Franklin treffen Freunde, gehen aus, genießen das Leben. Doch eines Tages spürt Eva wider jedes Erwarten ihre biologische Uhr ticken und möchte doch noch schwanger werden. Was auch klappt. Doch von Anfang an empfindet sie ihre Schwangerschaft als beschwerlich und unangenehm, kommt mit den körperlichen und seelischen Veränderungen nicht zurecht.
Und dann, am 11. April 1983, wird Kevin geboren. Ein seltsames Baby – ständig brüllt es wütend, lehnt seine Mutter ab, trinkt nicht an der Brust. Als er größer wird, hockt er apathisch auf dem Boden, statt zu spielen, zerstört liebgewonnene Dinge, ist nach wie vor kalt und abweisend zu seiner Mutter, kann nicht mit anderen Kindern umgehen und hat nur zu seinem Vater einen gewissen Draht. Eva ist entsetzt und weiß nicht, wie sie sich verhalten soll. Franklin glaubt ihr nicht, wenn sie ihm die schlimmsten Episoden des Tages erzählt, weil Kevin anders ist, wenn sein Vater in der Nähe ist – worunter die Beziehung zwischen den Eltern natürlich leidet.
Acht Jahre nach Kevin kommt Celia zur Welt, ein süßes, anhängliches Baby, all das, was Kevin niemals war. Auch zu seiner Schwester findet er keine Beziehung. In der Schule bleibt er ein Außenseiter und hat nur wenige, schwache Freunde. Und eines Tages kommt es zu der schrecklichen Tat, die keiner kommen sah.
Das Buch ist wirklich keine leichte Kost. Schonungslos gewähren uns die Briefe Einblick in Evas Leben und lassen sie dabei wahrlich nicht immer sympathisch erscheinen. Diese unglaubliche Negativität während der Schwangerschaft, die drastischen Beschreibungen, wie sie ihren Körper hasst und auch das „Ding“, das die Veränderungen hervorruft, machten mir schwer zu schaffen, ich war sogar nahe daran, das Buch wegzulegen.
So wenig ich Evas ablehnende Haltung in ihrer Schwangerschaft begreifen konnte, so sehr habe ich mit ihr unter Kevins Wesensart gelitten. Dieses Kind war nie ein knuddeliges, süßes, liebes, lustiges Kerlchen, sondern ein zorniges, abweisendes, berechnendes Wesen, ein Alptraum von einem Jungen, der genau zu wissen scheint, wie er anderen Leid zufügen kann.
Das Buch entwickelt einen unheimlichen erzählerischen Sog. Die Geschichte schlägt unerwartete Haken, erzählt von Brutalität, Ablehnung, Ängsten, Sehnsüchten, ohne pathetisch oder gar schmalzig zu werden. Abgesehen von Kevins Bluttat gibt es einige schlimme Ereignisse in dem Buch, aber die sachliche, scharf beobachtende Erzählweise ließ es nie zuviel werden, wie es oft bei schicksalsgebeutelten Tränendrüsenbüchern passiert.
Man fragt sich mit der Protagonistin, ob man das hätte verhindern oder voraussehen können. Woher kommt Kevins Wesen? Ist es angeboren, anerzogen, hat er die negativen „Schwingungen“ in der Schwangerschaft gespürt? Eine Horrorvorstellung, ein solches Kind zu bekommen, das mich teilweise an Ben aus „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing erinnert hat.
Das einzige, was mich gelegentlich wirklich gestört hat, waren Fäkalausdrücke, die nicht immer hätten sein müssen. Ansonsten lautet mein Fazit: Kein schönes, aber ein gutes und lesenswertes Buch, das mir an die Nieren ging und das ich so schnell sicher nicht vergessen werde.
Beitrag von viola am Montag, 26.Februar.2007, 17:40
Nach einer Faschingsferienwoche im Schwarzwald bei herrlichem Sonnenschein kann ich auch mal wieder was Lesenswertes berichten: Gefesselt wurde ich von SCHAM von Karin Alvtegen. Wie immmer beschreibt sie wunderbar nachvollziehbar den ganz normalen (?) Wahnsinn.... herrlich spannend - aber auch bedrückend.
Nicht ganz so fesselnd fand ich SATURDAY von McEwan - da gefiel mir ABBITTE weitaus besser. Kann den ganzen Hype um sein Buch nicht ganz nachvollziehen....
Ebenso geht es mir momentan mit der hochgelobten Familiengeschichte der Louise JACOBS: Café Heimat. Es geht personen-, zeit- und ortsmäßig wild durcheinander, auch der Lektor muss geschlafen haben - manche Sätze sind so durcheinander, dass man sie drei mal lesen muss, bis man annähernd den Sinn versteht. Und an Tippfehler muss man sich wohl auch immer mehr gewöhnen - selbst bei teuren Ausgaben ....
Gehört habe ich den "kleinen Nick" von Goscinny - gelesen von Rufus Beck - goldig.....
Jetzt hätte ich gerne mal wieder einen richtig fesselnden Krimi - habt ihr eigentlich im ZDF die Krimireihe "DER ADLER" verfolgt? M.E. das Beste, was es in den letzten Jahren gab. ( seit "Auf alle Fälle Fitz"..) Weiß jemand, ob es einen Buchvorlage gibt?
Beitrag von INGE am Freitag, 23.Februar.2007, 17:27
...da hat mein Wordprogramm den Titel des letzten Buchs verschluckt. Ihr habt es eh schon gemerkt, es geht um Zeruya Shalev "Späte Familie".
Beitrag von INGE am Freitag, 23.Februar.2007, 17:25
V + V: Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen...*gg*
Ein paar "gelesen" der letzten Zeit: Paul Wilson "Tod in Lissabon" Kurzbeschreibung amazon: In Lissabon wird ein junges Mädchen ermordet. Bei seinen Ermittlungen stößt Inspektor Zé Coelho auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückweist: Einst ging ein deutscher SS-Offizier im neutralen Portugal auf die Jagd nach einem kriegswichtigen Metall - und setzte einen Teufelskreis aus Mord und Erpressung in Gang. Und daher sind neugierige Inspektoren noch heute so manchem offiziellen Würdenträger ein Dorn im Auge... Gewinner des Deutschen Krimipreises 2003 in der Sparte internationale Bücher. Dieser Krimi mit historischem Ausflug in die jüngere Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Geschickt werden die verschiedenen Zeitstränge miteinander verbunden, anfangs war ich wirklich ratlos, wie das alles zusammenhängen könnte. Die Zusammenhänge mit dem Salazar-Regime lassen auch mal wieder geschichtliches Interesse bzw. Nachlesen im Geschichtslexikon zu.
Ann Granger "Mord wirft lange Schatten" Fall 13 von Mitchell&Markby hat mir gut gefallen, sehr zügig zu lesen. Die letzten Bände der Serie fand ich allesamt recht gut.
Mein erstes Buch von der Autorin, bisher hatten mich ihre Romane von der Thematik her einfach nicht interessiert. An "Späte Familie" konnte ich nicht vorbei, da es im Buchclub als HC für 3 Euro zu bekommen war*g* Die Geschichte von Ella und ihrer Trennung vom Ehemann hat mich recht schnell in einen Lesefluss gezogen. Die Intensität und Sprachgewalt der Autorin finde ich schon sehr bemerkenswert. Einesteils hatte mich das Verhalten von Ella sehr genervt, andererseits fand ich dann doch etliche Gedankengänge und Handlungen ihrerseits zumindest nachvollziehbar. Alles in allem, ein sehr intensives Buch.
schönes WE wünscht Inge
Beitrag von Valentine am Freitag, 23.Februar.2007, 13:55
VANDAM - die Sch***erei und zwei kurze Arme :-P
Beitrag von Vandam am Freitag, 23.Februar.2007, 13:52
Also, diese Spammer, die soll doch der Blitz beim Sch***en treffen!
Ich habe gestern ein Hörbuch als Rezensionsexemplar bekommen: TIERPRAXIS DR. SCHIMMEL, Link siehe oben.
Die Geschichten selbst sind wohl aus einem älteren/alten Kinderbuch von Margret Rettich. Ob alt oder neu - ich amüsiere mich köstlich. Auch wenn das für Kinder gedacht ist und nicht für so'ne olle Kuh wie mich. ;-)
Lebendig und abwechslungsreich vorgelesen von Ronny Great, mit Musik und mit Geräuschen. Und die Geschichten ... zu klasse.
Da ist der ratlose Hase, der sich selbst für den Osterhasen hält und deshalb mit seinem "Output" so gar nicht zufrieden ist: Gewöhnliche Hasenköttel. Und der Affe, dem man den Hergang seines Unfalls mühsam aus der Nase ziehen muss. Die kurzsichtige Giraffe. Der zahme Löwe, der todunglücklich ist, weil sich alle vor ihm fürchten. Der Igel, mit dem niemand spielen will ... Und dann erst die seltsamen Methoden des Dr. Schimmel, der natürrrrlich kein gewöhnlicher Tierarzt ist, sondern, wie der Name schon sagt, ein Pferd ...
Obwohl Hörbücher sonst gar nicht mein Medium sind, das Ding find ich super!
Beitrag von Valentine am Freitag, 23.Februar.2007, 11:51
ANDREA - ich stehe noch ziemlich am Anfang des Buches und bin sehr gespannt zu erfahren, wie Eva dorthin gekommen ist, wo sie steht, ohne Mann, ohne Familie, kaum Sozialkontakte...
LG Valentine
Beitrag von Andrea am Freitag, 23.Februar.2007, 11:08
ich VALENTINE, ich stehe noch immer wie neben mir, dieses Buch ist ja ein ganz schön harter Brocken, habe es am vergangenen Wochenende ausgelesen und fand es beeindruckend, wobei ich ehrlich gesagt ziemlich ambivalent der Mutter gegenüberstehe, einerseits kann ich sie gut verstehen, andererseits kann ich so eine Fremdheit zum eigenen Kind irgendwie nicht nachvollziehen, das war schon ein Knackpunkt, andererseits würde ich sie dafür nie verurteilen wollen..., man kann auch nicht sagen, sie hätte Kevin besser nie bekommen sollen, denn die Beziehung zur Tochter war dann schon eine ganz andere, das lässt viele Fragen offen und es fällt mir schwer, dieses Buch loszulassen.
Beitrag von Andrea am Freitag, 23.Februar.2007, 11:02
OWENMARIKI, yepp, mein absolutes Lieblingsbuch und ich kann auch die Verfilmung empfehlen "Simon Birch", obwohl es bei mir auch zu den IRVING-Büchern keine vorgesetzten Bilder braucht, ich habe das alles in meinem Kopfkino und ich hoffe, dass der Mann noch ewig lebt und schreibt, aber mir fehlen noch die VIERTE HAND und das ZIRKUSKIND, die hebe ich mir auf für den nächsten Leseurlaub oder den nächsten extremen Anfall von Leseunlust. Irgendwann auch zu meinen Leseerlebnissen mal wieder mehr, ich denke aber auch, die SPAMS müssen wir ignorieren und DANK an die Löscherinnen!
Beitrag von Valentine am Freitag, 23.Februar.2007, 11:02
MARIKI - "Owen Meany" fand ich einfach nur KLASSE!
Ich lese gerade "Wir müssen über Kevin reden" von Lionel Shriver, hat das schon jemand von Euch gelesen?
2Grumpy Old Bookman" weis in seinem Blog vom February 18, 2007 "Monday meanderings" auf einen Artikel über die Tagebücher einer Hausangestellten der "Bloomsbury Group" hin ("housekeeper" auf Deutsch fällt mir gerade nicht ein). Link oben.
Beitrag von M. am Freitag, 23.Februar.2007, 10:12
MAIKIKI: Ich war in Venedig. ;-)))) (In Gedanken noch immer. *g*)
Lese aus gegebenem Anlaß "The City of Falling Angels" von John BERENDT, zum zweiten Mal. Jetzt, wo ich die Stadt endlich aus eigener Erfahrung kenne, gefällt es mir nach den ersten 80 Seiten fast noch besser als bei der ersten Runde.
Einen lieben Gruß in die Runde, M. (Diese Spams sind manchmal ekelerregend, ein Skandal, daß dies ungestraft geschehen kann. Unverständlich aber auch die Verantwortlichen von Baseportal, die sollten doch endlich einmal Barrieren einbauen wie sie es anderswo mittlerweilen längst gibt!).
Beitrag von Mariki am Freitag, 23.Februar.2007, 08:24
ANTJE, das freut mich, dass Du meinen kleinen Beitrag zu Irving wohl noch gelesen hast, bevor er beim Spam-Aufräumen verschwand ;-) No Problem, Admins! Ich hatte das Buch in unseren Flitterwochen dabei, worüber mein Mann nicht immer erfreut war :-). Greifst Du jetzt gleich zum nächsten IRVING? ANDREA, ich habe den OWEN MEANY immer noch auf dem Nachttisch, ich habe ihn mir unseligerweise in einer englischen, extrem eng und klein gedruckten Fassung bestellt, warum er im Stapel immer wieder nach unten rutscht... Aber erinnere ich mich richtig, dass es einer Deiner Lieblings-IRVINGS ist? Oder wie ist Deine persönliche Rangliste, ANDREA? Ein schönen, frühlingshaftes Wochenende wünsche ich Euch allen - und ich frage mich: Wo steckt MARIA?
Beitrag von Antje am Donnerstag, 22.Februar.2007, 18:35
Hallo,
seufz - jetzt hab ich den irving durch - was bin ich begeistert - 830 Seiten und wenns nach mir gegangen wäre, hätt er auch noch 200 weitere Seiten lang sein können!
Wobei ich den Schluß völlig überzeugend finde.
Auch war ich von der ganzen Behandlung des Themas Abtreibung begeistert (sofern das ein Thema ist, das einen begeistern kann?!)
Ich finde, es beleuchtet schon schlüssig den Zwiespalt - den, in dem Dr. Larch meiner Ansicht nach schon steckt und dem er sich stellt und die Ansicht, die Homer vertritt - sehr überzeugend - und die er dann den Realitäten opfert.
Ich finde es eine hervorragende literarische Aufarbeitung des Themas.
Einfach ein Buch, das alles hat.
Und nochmal - sprachlich so toll. Ich mag es, wenn Bücher beim Lesen die Bilder im Kopf aufsteigen lassen. Und bei diesem Buch kann man wirklich danach die Welt von Homer beschreiben, als ob man selbst dort gewesen sei.
Europa-Website der Goethe-Institute: Odysseus auf der Suche nach Europa.
Aus der Projektbeschreibung geklaut :-): --------------- Über das Odysseus-Projekt "Odysseus auf der Suche nach Europa": Das Goethe-Institut nimmt den Besucher mit auf eine virtuelle Reise durch die Idee Europas. In jeder Woche der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands steht – inspiriert von den Themen der Odyssee – ein Stück Europa, ein neuer Blick auf Europa, eine überraschende Situation im Mittelpunkt: Medienkünstler, Fotografen, Denker und moderne Nomaden zeigen ein Stück europäischer Identität, ihre ganz subjektive Standortbestimmung. [...] ---------------
Suche alles über Bibliotheken und Büchereien. Verkaufe auch antiquarische Bücher. Siehe WEB Site.
Beitrag von Mariki am Mittwoch, 21.Februar.2007, 16:19
ANTJE, das ist mein absoluter LIEBLINGSIRVING, ein tolles Stück Literatur, finde ich. Da ist einfach alles drin, auch diese ganze Abtreibungsgeschichte ist sehr breit ausgeleuchtet, finde ich, sehr interessant. Ausserdem ist es so sinnlich geschrieben, die Behausungen der Apfel-Plantagen-Arbeiter konnte man förmlich durchschnuppern, oder? Ich habe noch einiges von IRVING gelesen, aber sooooo toll fand ich ausserdem nur noch GARP, das ist auch absolut mitreissend und so facettenreich. Die WITWE und die HAND sind mir bei der Lektüre ein wenig entglitten, das HOTEL NEW HAMPSHIRE fand ich zwar gut,hatte aber den wirklich tollen Film mit Jodie Foster schon vorher gesehen und war deshalb ein wenig vorbelastet. So, liebe Grüsse in die Runde, ich muss jetzt 60 Muffins (natürlich verschiedene *grummel* für einen Schulausflug backen), Mariki
Beitrag von Andrea am Mittwoch, 21.Februar.2007, 13:45
Ach ANTJE, das freut mich, ich bin ja selbst begeisterte IRVING-Leserin und habe Jahre gebraucht, bis ich meinen ersten vom SUB angelte...
Beitrag von Antje am Dienstag, 20.Februar.2007, 15:02
Hallo,
lang lang habe ich es auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen lassen (ich brauch das dringend als Sicherheit, zu jeder Laune das richtige Buch noch auf Vorrat zu haben!)
Aber jetzt bin ich fast durch - durch John Irvings "Gottes Werk und Teufels Beitrag"
Und ich verstehe, warum der Mann als Autor so beliebt ist. Im gesamten Buch gibt es eigentlich handlungstechnisch gar nicht solche Spannungsspitzen oder dramaturgische Höhepunkte - aber die Sprache (oder in diesem Fall wohl natürlich auch die Übesetzung) lassen einen immer dabeibleiben. Der Handlungsstrang ist fesselnd und überspannt so viele Jahre und Menschen - ich bin begeistert und es wird sicher nicht mein letzter Irving sein.
Viele Grüße
Antje
Beitrag von Mariki am Dienstag, 20.Februar.2007, 12:56
Mein Lesejahr hat dieses Mal gut angefangen mit JOAN DIDION: DAS JAHR DES MAGISCHEN DENKENS. Faszinierend, wie die Autorin sich immer wieder analysiert, beobachtet, ohne jemals wirklich sentimental zu werden. Ich konnte ihre Gedankengänge - gab es Omen? Hätte sie den Tod ihres Mann nicht verhindern können, wenn...? etc - gut nachvollziehen, auch das Erschrecken, als ein Jahr nach dem Tod plötzlich Kalendertage auftauchen, an denen sie nicht mehr sagen kann: Heute vor einem Jahr haben wir dies und das gemacht. Ein wirklich wertvolles Buch.
Dann kam WILHELM GENAZINO: DIE LIEBESBLÖDIGKEIT; das fand ich sehr amüsant. Ein bisschen überdreht mit ganz vielen, kleinen Beobachtungen und spitzfindigen Formulierungen, die wirklich Spass machen, zum Beispiel, wenn der Autor in eine schummrige Bar über einen "toten Teppich" läuft. Der Held will sich zwischen zwei Dauergeliebten entscheiden und gleichzeitig erkennt er, dass er altert. Ein wenig hat er mich an ZENO COSINI erinnert, der Tonfall insgesamt auch ein wenig an MAX GOLDT.
Dann habe ich ZADIE SMITH: ÜBER SCHÖNHEIT gelesen. Ein ziemlicher Wälzer, in dem es vor allem um zwei Familien aus dem Universtitätsbereich geht, deren Väter sich spinnefeind sind und deren Kinder, Ehefrauen etc. die verschiedensten Verbindungen miteinander knüpfen. Die eine Familie ist schwarz, die andere auch - bis auf den Vater. Deswegen kommt noch viel Auseinandersetzung mit der eigenen Ethnie (?), dem Heranwachsen, der Sexualität "früher" und heute (die Professoren schlafen recht gern mit ihren Studentinnen...); es geht um das, was eine Ehe zusammen hält und um das, was sie immer wieder zerstört - mir hat das sehr gut gefallen. Es ist ausserdem wirklich unterhaltsam zu lesen.
Zwischendurch habe ich immer mal wieder eine Kurzgeschichte von ULLA HAHN: LIEBESARTEN gelesen; aber die haben mir nicht sooo zugesagt. Einige wenige haben mich berührt, bei vielen fand ich es eher ingrid-nollig, mit einem bemüht schräg-leisen Humor, der bei mir irgendwie nicht so ankommt.
Jetzt habe ich angefangen: DER MORD AN HARRIET KROHN, das neueste Buch von KARIN FOSSUM. Meine lieben Fans der Autorin - es fängt mal wieder so düüüüüüüster an, mit hässlichem-brutalen Mord, einsamer Seele etc. - bin gespannt, wies weitergeht!
Liebe Grüsse in die Runde, lassen wir uns von dem blöden Spammern doch nicht alles vermiesen!
P.S. Liebe BARBARA, ich kenne die PILGERIN nicht. Überhaupt habe ich glaube ich einen ziemlich anderen Geschmack als du; ich mag so Historisches Zeug eher nicht; deswegen wirst du von mir wohl selten ein Feedback bekommen.
Beitrag von Barbara am Dienstag, 20.Februar.2007, 09:43 EMail: B.Kermer@aon.at
Hallo! Hat hier jemand das Buch Die Pilgerin gelesen ? BZW ich möchte es mir ausborgen und ich will wissen ob es lesenswert ist ! Ich lese aktuell das Buch die Geheimnisse der österreichischen Geheimbünde Bewertung folgt in den nächsten Tagen ! Danke Barbara
Beitrag von Rosi am Montag, 19.Februar.2007, 17:09
Hab wieder einige Bücher gelesen, und möchte euch davon berichten.
Andrea Maria Schenkel - Tannöd: Alle Bewohner eines einsamen Bauernhofes werden erschlagen aufgefunden. Keiner im Dorf hat sie wirklich gemocht. Erzählt wird aus der Sicht des Täters, der Opfer und der Nachbarn. Sehr spannend erzählt, man muss es fast in einem durchlesen, hat aber nur 120 Seiten.
Günther Loewit - Krippler: Erzählt wird das Leben des Pfarrers Krippler. Schon als Kind weiss er, dass er Priester wird. Mitten im Theologie-Studium lernt er eine Frau kennen. Beide verlieben sich,er entschließt sich aber doch für den Priesterberuf, in der Hoffnung, seine Geliebte zu vergessen. Als er Pfarrer in einem Dorf wird, begegnen sich die beiden wieder. Sie ist mit dem Arzt verheiratet. Alte Wunden brechen wieder auf, und er muss sich schließlich eingestehen, dass er als Pfarrer nicht so glücklich geworden ist, wie er es sich gewünscht hat. Es ist das zweite Buch von Loewit, ein österreichischer Schriftsteller,der als Arzt in NÖ lebt. Für mich sehr gut beschrieben, die Tragik des Protagonisten, wie es leider für viele katholische Priester sein wird. Hätte er die Frau geheiratet, wäre er auch nicht glücklich geworden.
Georg Klein - Die Sonne scheint uns: Vier Männer und eine Frau sollen in einem abbruchreifen Hochhaus nach einer "Sonne" suchen. Sie dürfen vorher nicht aus dem Hochhaus, haben aber auch keinen Proviant, keinen Plan und keine Schlafstätte. Nach 2 Tagen fangen sie dann endlich an, sich auf die Suche zu machen. Zuerst alleine, dann in paarweise. Es fängt wirklich spannend an, man begreift dann, was sie suchen sollen aber irgendwie fehlt der Schluß. Vielleicht habe auch nur ich es nicht begriffen, und es kann mir jemand von Euch helfen. Würde mich freuen!!
Antonio Skarmeta - Mit brennender Geduld: Wollte nun ein tolles Buch lesen, und wurde natürlich nicht enttäuscht. Wunderbar erzählt Skarmeta die Geschichte vom verliebten Briefträger, von der wunderbaren Schwiegermutter, und von der Freundschaft zu Pablo Neruda. Ihr kennt das Buch bestimmt fast alle, werde mir nun bald den Film ansehen.
Marion NRW: Habe im Jänner das neue Buch von P.J. Tracy gelesen. Es erscheint im März und heisst "Memento". Es ist das erste Buch, das ich von den beiden Damen gelesen habe. Ich fand es wirklich super, spannend geschrieben und die Story war interessant, auch irgendwie weit hergeholt, sowie wie du auch das andere Buch beschrieben hast. Aber trotzdem gut. Werde dann im März darüber berichten und dank deiner Beschreibung wohl auch "Mortifer" kaufen!!!
Nun hab ich wieder einen Krimi begonnen: Skin River. Fortsetzung folgt in ein paar Wochen.
Alles Liebe von Rosi!
Beitrag von Barbara am Montag, 19.Februar.2007, 09:30 EMail: B.Kermer@aon.at
Antje: Ich wollte nur fragn ob ihr mich jetzt wieder akzeptiert ! Ok ? Mein nächstes Buch bewerte ich morgen ! Danke Barbara
Beitrag von MarionNRW am Freitag, 16.Februar.2007, 20:12
Guten Abend allerseits! Ich kann mal wieder ein paar 'gelesen' vermelden: P.J. TRACY: Mortifer. amazon: Totenstille. Kein Laut ist zu hören. Die Stadt scheint wie ausgestorben. FBI-Agentin Sharon und die Computerspezialistinnen Grace und Annie stehen vor einem Rätsel. Von einer Wagenpanne in die Geisterstadt verschlagen, treffen sie statt auf die erwartete Hilfe auf ein brutales Söldnerheer, das Jagd auf sie macht. Vollkommen auf sich allein gestellt, kämpfen die drei Frauen ums nackte Überleben ... Die Amazon-Bewertungen sind höchst unterschiedlich: von Bockmist bis Superklasse ist alles dabei. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und fand es sehr spannend (was auch an den vielen kurzen Kapiteln liegt, diese Schreibweise sagt mir sehr zu). Natürlich ist die Handlung nicht gerade wahrscheinlich, und ein paar Sachen störten mich auch: wie kann man eine Landschaft, in der ein tödlicher Giftgasunfall passierte, so aufräumen, dass nicht mal die kleinste Käferleiche irgendwo rumliegt? Von größeren Tieren ganz zu schweigen...; oder wieso muss dauernd Annies Oberweite erwähnt werden? Ein wenig leidet die Geschichte aber am Gesetz der Serie: da ich vermute, dass noch mehr Bände um diese Figuren geplant sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand davon stirbt 8 von 10 Punkten.
Sujata MASSEY: Japanische Perlen. amazon: Nur widerwillig ist Rei Shimura ihrem Verlobten aus Japan nach Washington gefolgt. Aber schon rasch bietet sich ihr eine neue Herausforderung: Sie soll ein trendiges Japan-Restaurant mit Antiquitäten ausstatten. Doch als bei der Eröffnung ihre Cousine entführt wird, sind wieder einmal Reis ermittlerische Qualitäten gefragt. Mit Haut und Haaren stürzt sich die attraktive Detektivin in einen neuen Fall – und gerät mitten in den tödlichen Kampf der Washingtoner Restaurantszene. -
Nun, Massey konnte es auch mal besser. Ich empfand diesen Fall Reis an den Haaren herbeigezogen, und auch dieses Hin und Her mit Lover Hugh nervt allmählich. Ich habe das Buch zwar ausgelesen, zufrieden war ich aber nicht damit. 5 von 10 Punkten.
Bat-Chen SHACHAK: Ich träume vom Frieden. amazon: Mit zehn Jahren beginnt Bat-Chen ein Tagebuch zu führen. Sie notiert den Alltag eines jungen Mädchens, das aufmerksam in die Welt blickt und davon träumt, Schriftstellerin zu werden. Doch wenn man in Israel aufwächst, gehören nicht nur die Familie, die Freunde, die Schule zum Alltag, sondern auch die Angst. Die Angst vor Anschlägen, die Angst, dass die Eltern, die Geschwister tot sein könnten, wenn man aus der Schule kommt. »Vielleicht bin ich bloß ein naives kleines Mädchen, aber darf ich mir nicht Frieden und Sicherheit wünschen?«, schreibt Bat-Chen. An ihrem 15. Geburtstag wurde sie Opfer eines Selbstmordattentats. Ihr Tagebuch ist ein bewegendes Dokument der Sehnsucht nach Frieden.
Wer ein Tagebuch erwartet hatte, in dem Dinge stehen wie 'x hat mich heute angeschaut, mein Gott, wie ist der süüüüüß' wird enttäuscht sein . Bat-Chen (übersetzt 'Gänseblümchen') schreibt hier eindringlich von ihrem Wunsch nach Frieden in ihrem Land, vom Terror, von Gasangriffen und von ihrem Leben mit der Familie. Ein Begleittext erklärt die Umstände des Lebens in Israel und einige historische Begebenheiten. Auch über den Selbstmordattentäter wird berichtet, er ist immer nur 'er', namenlos. Wenn es sich auch mit Sicherheit nur um Auszüge aus dem Tagebuch handelt, es hat mich doch sehr beeindruckt, welche Gedanken dieses junge Mädchen formuliert hat. Sehr empfehlenswert! 9 von 10 Punkten.
Und nun lese ich gerade ein Buch mit dem interessanten Titel 'Halbnackte Bauarbeiter'. Ich werde berichten.
Schönes Wochenende! Und schaut nicht zu tief ins Glas... Marion (gibt es außer mir noch eine andere? MarionM und MarionW, lest ihr noch mit?)
Beitrag von Antje am Freitag, 16.Februar.2007, 18:00
Liebe Barbara,
jeder darf hier teilnehmen - das merkst Du daran, daß Du Dich nicht registrieren mußt.
Man darf hier plaudern und auch über anderes als Bücher schreiben - und wenn Du eine Weile dabei bist, wirst Du sehen - da gibt es viele spannende Dinge, die man hier teilen kann (und damit meine ich nicht diesen ätzenden Spam, bei dem man kaum mit dem löschen nachkommt).
Was sicher schwierig ist, hier Brocken hinzuschmeißen und dann eine Reaktion zu erwarten.
M. hier noch einmal der Fotolink, mit meinem aktuellen Valentinsfoto. Unterhalb des Bildes auf Alle Fotos klicken, dann kommst du auf meine weiteren Fotos.
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Barbara am Donnerstag, 15.Februar.2007, 08:21 EMail: B.Kermer@aon.at
Hallo ich bin nun verständnisvoller und werde nur noch Bücher die ich lese hier bewerten ! dürfte ch jetzt wieder an eurer Gemeinschaft teilnehmen ? Ich möchte einfach neu anfangen ! In Ordnung ? Ich lese aktuell das Buch Cupido es handelt um eine Frau die bei der Polizei arbeitet und einen Vergewaltigungsmord aufklären muß aber den Mörder kennt sie persönlich ! Er hat sie schließlich auch einmal vergewaltigt Das Ende hab ich noch nicht gelesen
Bis in ein paar Tagen die neue Barbara
Beitrag von Ela am Mittwoch, 14.Februar.2007, 12:59
Ich hab's von der Website der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. geklaut:
------- Würdigung algerischer Frauenliteratur Maïssa Bey (Algerien) erhält den diesjährigen Förderpreis der Initiative LiBeraturpreis. Die Laureatin wird ihn am 24. März in Leipzig entgegennehmen. Die Autorin wurde 1950 in Algerien geboren und lebt heute in Sidi bel Abbès. Schon vor ihrer Einschulung sprach sie dank ihres Vaters, eines Lehrers, Französisch, studierte später Französisch in Algier und unterrichtete es auch lange Jahre. Französisch ist ihre Sprache geblieben und somit auch die Sprache ihres Schreibens. ....... weiter geht's auf der Website: http://www.litprom.de/preise.html#c574 ----------
Gruß, Ela
Beitrag von gertie am Montag, 12.Februar.2007, 14:02
nun ich auch noch mit meiner liste der tops und flops 2006:
Krimis:
Kein Friede den Toten – Harlan Coben Osterfeuer – Ella Danz Der Wald ist Schweigen – Gisela Klönne Die Chemie des Todes – Simon Beckett Scharaden - Walter Satterthwaith
Flops: Jagd auf Amanda – A. Klavan Stunde der Schatten – A. Klavan
Belletristik: Sommerdiebe – Truman Capote Das Erdbeerfeld – Renate Dorrestein
Beitrag von INGE am Montag, 12.Februar.2007, 11:38
Dann schicke ich auch gleich meine Bestenliste hinterher...
Anna Gavalda "Zusammen ist man weniger allein" Daniel Kehlmann "Die Vermessung der Welt" Alice Hoffman "Der Flusskönig" John von Düffel "Houwelandt" Fred Uhlmann "Der wiedergefundene Freund"
Krimi:
Elisabetz George "Wo kein Zeuge ist" Hakan Nesser "Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod" Dennis Lehane "Shutter Island" Anna Maria Schenkel "Tannöd"
und die Zitrone geht an Lorraine Fouchet "Hundert Möglichkeiten sein Leben zu ändern"
Herzliche Grüße von Inge
Beitrag von Mriki am Samstag, 10.Februar.2007, 10:40
Ich habe noch gar keine Bestenliste 2006 abgeliefert. Hier wäre sie!
Absoluter Favorit: Arno Geiger: Es geht uns gut. Ansonsten: Khaled Hosseini: Drachenläufer Claude-Alain Sulzer: Ein perfekter Kellner Irene Dische: Großmama packt aus Alice Munro: Himmel und Hölle
Krimi: Elisabeth George: Wer die Wahrheit sucht
Non-fiction: Joan Didion: Das Jahr des magischen Denkens
Den fleissigen Listenmacherinnen herzlichen Dank!
Ich bin jetzt eine Woche aushäusig, dann freue ich mich auf ein hoffentlich bald wieder spamfreieres und lebendiges Bücherforum... Lassen wir uns nicht unterkriegen, Mädels!
Beitrag von M. am Freitag, 9.Februar.2007, 10:25
VALENTINE: Ich muß grinsen über deine Bemerkung "Um nicht zu spoilern". :-)))
DORIS: Ich habe deinen Foto-Link verschustert, wärst du so lieb und stellst ihn wieder einmal herein?
KIOKI: Schön, dich wieder einmal zu lesen! Leider kenne ich das Gedicht nicht.
Ich schmunzle nur, wenn ich wieder einmal eine Hausaufgabe sehe und muß daran denken, wie oft ich mich etwas vor mich schon hergeschoben und mich unnötig lang mit den Gedanken daran rumgequält habe, anstatt mich an die Arbeit zu machen! Ich prokrastiniere zum Verzweifeln gerne und kann es mir nicht und nicht abgewöhnen. Nur bei Anderen sehe ich immer gleich, was für ein Fehler das ist. ;-)
Ich habe brav eine weitere Erzählung aus Colm TOIBINS "Mothers and Sons" gelesen, deren dreie ingesamt nun. Ehrlich gesagt, auch als Toibin-Liebhaber muß man dieses Buch nicht unbedingt jedem ans Herz drücken, sind nämlich genau die Art von Erzählungen, die es einem so schwer machen, Gefallen an diesen zu finden. Sehr gute Handarbeit, ohne Frage, aber es interessieren mich die Figuren nicht genug, um wirklich Vergnügen darin zu finden, sie näher kennenzulernen.
Ein schönes Wochenende auch allen, hier heizt die Sonne durch die Fenster, dass man meinte, es wäre schon März. Gestern hatten wir einen Himmel mit dem blauesten Blau, das man sich vorstellen kann.
Und dir, liebe Mitleserin, die kürzlich Geburtstag hatte, sei nachträglich herzlich gratuliert. Viel Freude im neuen Lebensjahr in all deinen Unternehmungen und vor allem, Gesundheit!
Alles Liebe, M.
Beitrag von Maria am Donnerstag, 8.Februar.2007, 20:19 EMail: mariagirl@web.de
Ich empfehle das Buch "Richard Ratte" von Oliver Kluge. Es ist eine fabelhaft erzählte Tiergeschichte, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist!
Beitrag von Kioki am Mittwoch, 7.Februar.2007, 21:54
Tja, manchmal hilft tatsächlich nur SELBER LESEN. Soll auch ganz gut sein. Zumal man dann auch auf eventuelle Nachfragen nach der Vorstellung antworten kann.... Konsalik dürfte sich doch zügig querlesen lassen, oder? Viel Erfolg jedenfalls. Gruß, Kioki
Andere Frage, habe ich eben auch schon ins Literaturcafe-Forum gestellt: Kennt jemand "IN EINER WINTERNACHT", ein Gedicht von GISELA STEINECKERT? Der Sturm neulich hat mein Exemplar, das ich mir vor Jahren mal aus einer Zeitschrift getrennt hatte, weggeweht (tatsächlich!) - und dann war´s natürlich auch sofort unwiderbringlich fort. Im Internet finde ich nur eine Version, bei der mir zumindest eine Zeile (die letzte der dritten Strophe) falsch vorkommt. Zum Nachgucken: Das Gedicht ist auf www.ostmusik.de als Songtext abgedruckt. Hier der Anfang:
In der Winternacht kann ich es spüren ob mir kalt ist oder noch warm der Wind steht dann vor meinen Türen und den Leib wärmt kein Atem kein Arm
Hat noch drei weitere Strophen. Weiß vielleicht auch jemand, in welchem Gedichtband es abgedruckt ist?
Also ich muss ein Buch vorstellen das ist von Heinz G. Konsalik der Titel ist Wer sich nicht wehrt. Ich bräuchte ein paar Informationen über den Inhalt wie WANN WO WER SIND HAUPTPERSONEN und eine Zusammenfassung wäre nicht schlecht bei google siehts schlecht aus. Danke!!!
Beitrag von Valentine am Mittwoch, 7.Februar.2007, 14:08
Kürzlich ausgelesen: Trudi CANAVAN - DIE MEISTERIN.
Sonea hat sich, zunächst widerstrebend, allmählich an Akkarin als ihren neuen Mentor gewöhnt, und geht weiterhin ihren Studien an der Universität nach.
Währenddessen erschüttern weiterhin rätselhafte Morde die Stadt. Immer wieder werden Tote aufgefunden, die von harmlosen Schnittwunden abgesehen keinerlei Verletzungen aufweisen. Gerüchte über unglaublich mächtige Magier aus dem Nachbarland Sachaka kursieren, die angeblich die Macht über Kyralia an sich reißen wollen. Gibt es sie wirklich, oder hat der Hohe Lord das Gerücht in die Welt gesetzt, um von seinen eigenen dunklen Machenschaften abzulenken?
Sonea ist zwischen ihren Überzeugungen und dem Einfluss ihres Mentors hin- und hergerissen und steht schließlich vor einer schwerwiegenden Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändern kann.
Um nicht zu spoilern, sei vom Inhalt gar nicht mehr verraten.
Der dritte Teil der „Gilde der Schwarzen Magier“ ist düsterer, kriegerischer und blutiger als die ersten beiden Bände. Die Handlung entführt uns nicht nur in die Unterwelt Kyralias, die wir schon aus den ersten Teilen kennen, sondern auch ins wilde und rauhe Sachaka, wo ganz neue Gefahren drohen.
Viele überraschende Wendungen treiben die Handlung voran, einige Figuren entwickeln sich in eine gänzlich unerwartete Richtung. Neue Bindungen werden geknüpft, alte gelöst, der beschauliche Lehrbetrieb an der Universität weicht fieberhafter Planung zur Rettung Kyralias, und man bangt als Leser bei den diversen Kampfszenen um das Leben der Protagonisten.
Es bleibt also weiterhin spannend, doch für mich hatte das Buch zwischendurch auch ein paar Längen, die man hätte straffen können. Die interessante Charakterentwicklung und ein gelungener Schluss machen das aber wieder wett.
Und es gibt gute Nachrichten für alle Fans – es bleibt nicht bei einer Trilogie, sondern wir dürfen Sonea zukünftig auch in weiteren Büchern begleiten.
Fazit: ***(*)
LG Valentine
Beitrag von M. am Mittwoch, 7.Februar.2007, 10:12
SUSANNE: You got mail! (Deine lag bei mir im Spam-Kasten *lach*)
Einen schönen Tag euch allen, M.
Beitrag von Susanne am Dienstag, 6.Februar.2007, 16:53
MARIA, sorry, ich muss mal kurz off topic hier posten: Ich hatte Dir vor ein paar Tagen eine Mail über Deine Blog-Addy geschickt (Stichwort Ostküste USA). Nun war ich ein paar Tage verreist und wurde in der Zeit mit SPAM überschwemmt :-). In einem Wutanfall habe ich alle Mails gelöscht, ich bin zwar der Meinung, dass ich alles vorher überflogen habe, aber bei fast 300 Mails ist mir vielleicht was durchgerutscht. Hast Du meine Nachricht bekommen??