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    Beitrag von Ela am Freitag, 30.März.2007, 16:55

    SWR Bestenliste

    April 2007

    1. (-) 77 Punkte

    ULF ERDMANN ZIEGLER: Hamburger Hochbahn
    Roman. Wallstein Verlag, 330 Seiten, Euro 19,90
    mittelschwere Lektüre

    Ein Held in mittleren Jahren, im Mittelmaß angekommen,
    zieht Bilanz: Ich, Thomas Schwarz.
    Damals, in den Zeiten des Deutschen Herbstes,
    damals, nach dem Fall der Mauer, heute, nach dem 11. September.



    2. (4.) 66 Punkte

    INGO SCHULZE: Handy
    Dreizehn Geschichten in alter Manier
    Erzählungen. Berlin Verlag, 280 Seiten, Euro 19,90
    leichtere Lektüre

    Ein Ferienbungalow in der Nähe Berlins, nächtliche Randalierer,
    ein etwas wehrhafter Nachbar, Mailboxansagen wie aus dem
    tiefsten Weltraum - und alles per Handy verbunden.
    Wer sich ins Netz begibt, kommt nicht mehr raus.



    3. (-) 45 Punkte

    CORMAC McCARTHY: Die Straße
    Roman. Deutsch von Nikolaus Stingl.
    Rowohlt Verlag, 256 Seiten, Euro 19,90
    mittelschwere Lektüre

    Nach der Katastrophe: Zerstörte Landschaften, grauer Schnee,
    Eiseskälte. Zwei sind unterwegs: Ein Vater und
    sein kränkelnder Sohn.



    4. (-) 43 Punkte

    ANTJE RÁVIC STRUBEL: Kältere Schichten der Luft
    Roman. S. Fischer Verlag, 190 Seiten, Euro 17,90
    mittelschwere Lektüre

    Ein Feriencamp in Schweden. Die Betreuer sind Glückssucher,
    sehnsüchtig, unzufrieden, unterschwellig aggressiv.
    Plötzlich taucht eine junge Frau auf und nennt Anja "Schmoll".
    Eine Liebesgeschichte beginnt:
    Wen liebst du, wenn du mich liebst?



    5. (1.) 39 Punkte

    PETER HANDKE: Kali
    Eine Vorwintergeschichte
    Suhrkamp Verlag, 160 Seiten, Euro 16,80
    mittelschwere Lektüre

    "Wir sehen Peter Handke in seiner ganzen Fähigkeit
    zur sentimentalen Aufladung ontologischer
    Kindlichkeitsutopien samt ihren christlichen
    Erlösungsszenerien. Und wir sehen Peter Handkes
    grandioses ästhetisches Temperament, dessen Experimente
    den schlichten Wahrheitsanspruch solcher Erlösung,
    gleichsam aus den Kulissen der Erzählung heraus,
    infrage stellen." (Ursula März)



    6. (-) 38 Punkte

    ITALO CALVINO: Die unsichtbaren Städte
    Aus dem Italienischen übersetzt von Burkhart Kroeber.
    Carl Hanser Verlag, 176 Seiten, Euro 17,90
    mittelschwere Lektüre

    "Warum Klassiker lesen?", hat Italo Calvino einmal gefragt.
    Heute ist der 1985 Verstorbene selbst einer.
    Ein Meisterwerk in neuer Übersetzung.



    7. (-) 37 Punkte

    KARIN KERSTEN: Hohe Tannen
    Roman für Freunde
    Verlag Klöpfer & Meyer, 364 Seiten, Euro 22,50
    leichtere Lektüre

    "Mutige Menschen mittleren Alters werden mit so etwas fertig.",
    denkt Hedel beim Kochen für die neun Freunde. Womit?
    Dass immer etwas anbrennt.Dass Zicki das alte Sägewerk,
    einen ehemaligen Zwangsarbeiterbetrieb, abreißen lassen will.



    8.-9. (-) 31 Punkte

    GALSAN TSCHINAG: Die neun Träume des Dschingis Khan
    Roman. Insel Verlag, 252 Seiten, Euro 17,80
    mittelschwere Lektüre

    "Ich habe mich für Dschingis Khans Leben seit meiner
    Jugend interessiert. Sein Geist hat mich angezogen
    und seine Zielstrebigkeit sowie einige seiner Tugenden,
    wie zum Beispiel die Treue zu Gefährten.
    Aber auch seine menschlichen Schwächen sind mir
    vertraut und nah." (Galsan Tschinag)



    8.-9. (7.-8.) 31 Punkte

    RICHARD YATES: Easter Parade
    Roman. Aus dem Amerikanischen von Anette Grube.
    DVA, 304 Seiten, Euro 19,95
    leichtere Lektüre

    "Keine der Grimes-Schwestern sollte im Leben glücklich werden,
    und rückblickend schien es stets, daß die Probleme mit der
    Scheidung ihrer Eltern begonnen hatten. Das war 1930,
    als Sarah neun Jahre alt war und Emily fünf." ,
    so lauten die ersten beiden unmissverständlichen Sätze.



    10-11. (-) 25 Punkte

    URS FAES: Liebesarchiv
    Roman. Suhrkamp Verlag, 227 Seiten, Euro 19,80
    mittelschwere Lektüre

    Einmal war der Vater für einige Monate verschwunden,
    das war die "Vaterlücke". Jetzt steht eine ältere Frau
    vor dem Sohn und sagt: "Ich habe ihn geliebt".
    Bald darauf stirbt sie. Thomas erbt ihre Erinnerungen:
    das Liebesarchiv.



    10.-11. (9.-10.) 25 Punkte

    WOLFGANG HERRNDORF: Diesseits des Van-Allen-Gürtels
    Eichborn.Berlin Verlag, 188 Seiten, Euro 17,90
    mittelschwere Lektüre

    Wahre Helden unserer Zeit: der eine verliert die Lust auf
    die Party seiner Freundin, sitzt mit einem Nachbarjungen
    auf dem Balkon, trinkt, raucht und redet über die Krise
    angeblicher Sensationen. Nichts Besonderes passiert.
    Alles geschieht.



    Persönliche Empfehlung im April von Julia Schröder (Stuttgart)

    JOSEF HASLINGER: Phi Phi Island
    Ein Bericht
    S. Fischer Verlag, 204 Seiten, Euro 17,90

    "Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Josef Haslinger
    hat das Paradies überlebt. Er erzählt von den Verheerungen
    des Tsunami von 2005 auf einer der schönsten thailändischen
    Inseln, denen er und seine Familie glücklich entronnen sind,
    und erinnert uns - faktentreu und unpathetisch - daran,
    dass wir die Dinge nicht in der Hand haben, auch wenn wir
    daran glauben müssen, um existieren zu können." (Julia Schröder)


    Literatur im Fernsehen:

    'Literatur im Foyer' mit Thea Dorn
    Freitag, 13. April 2007 um Mitternacht im SWR Fernsehen
    Sonntag, 22. April 2007 um 13.30 Uhr in 3sat
    Gast: Jonathan Franzen, es liest: Matthias Schweighöfer

    Freitag, 27. April 2007 um Mitternacht im SWR Fernsehen
    Sonntag, 29. April 2007 um 13.30 Uhr in 3sat
    Gäste: André Glucksmann, Alexander Osang,
    Hans Joachim Schädlich


    Die 'Bestenliste' im Hörfunk:

    'SWR2 Literatur'
    Dienstag, 3. April um 20.03 Uhr
    mit Ursula März, Peter Hamm, Martin Lüdke
    und Helmut Böttiger


    Südwestrundfunk
    Fernsehen Kultur und Gesellschaft
    76522 Baden-Baden
    Tel. 07221/929-2846

    SWR-Bestenliste im INTERNET:
    www.SWR.de/bestenliste

    copyright: SWR



    Beitrag von Inge am Freitag, 30.März.2007, 14:56

    MARION/MARIA: Mich hat das Buch "Beim Leben meiner Schwester" so berührt, weil das Thema genetische Krankheit und deren Behandlung in meinem Freundeskreis immer aktuell ist.
    Man sieht dann Dinge wie Genforschung etc. aus einem doch anderen Blickwinkel.
    Vor einigen Jahren war ein britisches Ehepaar ein großes Thema in der Presse, da die beiden ein genetisch passendes Kind für das bereits erste, schwer erkrankte Kind zur Welt bringen wollten (also die gleiche Situation wie im Roman von Jodie Picault). Es dauerte einige Elefantenrunden beim zuständigen englischen Gericht, bis sie dazu die Genehmigung bekamen.
    Den Schluss des Romans habe ich auch nicht als typisch amerikanisch betrachtet. Aber ich fiel aus allen Wolken, denn damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Ich stimme da mit dir überein, MARIA, oft schreibt das reale Leben die so irrwitzigen und absurden Drehbücher.

    lg und allen ein schönes Wochenende! Inge



    Beitrag von M.aria am Freitag, 30.März.2007, 08:25
    Homepage: snipurl.com/1ef0r

    MARI*ON:
    Jodi PICOULTs "Beim Leben meiner Schwester" habe ich seinerzeit auf Empfehlung einer amerikanischen Freundin gelesen, die eine pädiatrisch-neonatologische IntensivstationIntensivstation leitet. Zu ihrem täglichen Brot gehört neben der medizinischen Seite eben auch das täglich Miterlebenmüssen wie die schwere Krankheit eines unschuldigen kleinen Menschen die einzelnen Familien treffen, wie sie mitleiden und auch wie diese Empathien Zweifel und Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, verzweifelte Suche nach Kuren und sogar Wundermitteln bei Eltern und Geschwistern auslösen, wie manchmal die Vorstellungen und Wünsche der einzelnen Familienmitglieder weit auseinanderklaffen und so fort. Ich weiß nicht, was einen amerikanischen Schluß von einem deutschen unterscheidet, ich fand ihn eigentlich sehr passend, zeigt er doch letztendlich, wie ohnmächtig man als Einzelner gegen das Schicksal, in diesem Fall lebensbedrohende Krankheiten, ist. Die Konflikte, die eine jede der handelnden Personen durchlebt und versucht zu lösen, entwickeln ihre eigene Dynamik, manchmal machen sie Null und Nichtig, was der Einzelne sich nach schwerem Ringen entschieden hat. Die Ironie des Schicksals, würde ich sagen, gerade mit diesem Ende hätte sie in ihrer Grausamkeit kaum eindrücklicher dargelegt werden können, meiner Meinung nach und von meiner Freundin habe ich absurdere Wendungen gehört, aus dem wirklichen Leben. Ich habe mich bei der Lektüre schon auch gefragt, was ich unternehmen und vor allem, was ich unterlassen würde, wenn ich vor derartige Entscheidungen gestellt werden würde. Ich habe keine "richtige" Antwort, so wie auch die Helden des Romans vielleicht nicht "die richtigen" Entscheidungen treffen, aber diejenigen, mit denen sie glauben, leben zu können.

    Oben ein Link zu einer Serie von schönen Photographien, einige auch von Büchern.



    Beitrag von Mari*on am Donnerstag, 29.März.2007, 21:53

    Guten Abend! Ich hoffe, ich komme jetzt mal endlich zu meinen Leseerlebnissen, ohne gestört zu werden... über was habe ich denn schon alles geschrieben?
    Jodi PICOULT: Beim Leben meiner Schwester. - Darüber hat INGE ja gerade berichtet, und ich kann ihr nur zustimmen. Den Schluss fand ich allerdings ziemlich amerikanisch, eine unerwartete Wendung. Damit hätte ich nicht gerechnet. Auch habe ich mich lange damit beschäftigt, ob es legitim ist, ein Kind in die Welt zu setzen um ein anderes zu retten, vor allem, wenn man bewusst einen genetischen Zwilling er-zeugt. Unser Nachbar ist vor ein paar Monaten gerade 60jährig an Leukämie gestorben, und so hat das Thema eine besondere Brisanz für mich.

    Colum MCCANN: Zoli. Auch ohne die Empfehlung bei Elke Heidenreich hätte ich dieses Buch gelesen, denn Der Tänzer und Der Himmel unter der Stadt, zwei weitere seiner Titel, haben mir sehr gut gefallen. Ich mag MCCanns Sprache sehr. amazon sagt zum Inhalt: Zoli Lackowa ist Roma, geboren vor dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Bratislava. Als junges Mädchen überlebt sie den Holocaust in den Wäldern und lernt dort, höchst ungewöhnlich für eine Zigeunerin, lesen und schreiben. Nach Kriegsende beginnt sie, die Gesänge ihres Volkes in Gedichtform zu publizieren. Doch sowohl ihrer Familie als auch der sozialistischen Regierung sind ihre freisinnigen Texte bald ein Dorn im Auge – und ihre Sippe verstößt sie. Auch ihr Geliebter, der irische Journalist und Ethnologe Stephen Swann, verrät sie, weil er Repressalien fürchtet. Nun ist sie ganz allein, eine Verfemte. Mit nichts als dem, was sie am Leib trägt, macht sie sich auf in jenen Westen, in dem es wahre Freiheit geben soll. Drei Jahre dauert ihre Reise; sie führt durch den Eisernen Vorhang, ihr Ziel ist ungewiss. Und noch länger wird es dauern, bis Zoli ihren verräterischen Geliebten wieder trifft… Dies ist ein groß angelegtes Panorama Europas zur Zeit des Kalten Krieges: poetischmelancholisch, magisch, in einer Sprache, die einen erschauern lässt. Doch zuallererst ist es die Geschichte einer starken jungen Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt. - Auch dieses Buch hat mir gefallen, allerdings gefielen mir die beiden erstgenannten besser. Ein Genuss war es allemal.
    Susanne MISCHKE: Sautot. Nach Liebeslänglich eine sehr kleine Geschichte, mal gerade 64 Seiten stark. amazon sagt: Eine Hochzeit in einem niedersächsischen Dorf mit allem, was dazugehört. Die Gäste tauschen Gehässigkeiten und Tratsch aus und natürlich wird reichlich getrunken. Nicht lange schnacken, Kopf in den Nacken! Doch am nächsten Morgen liegt einer von ihnen tot im Dorfteich. Drei Einstiche einer Mistforke zieren seine Brust. Schnell wird die Außenseiterin des Dorfs verdächtigt, aber auch die Braut hätte Grund genug, sich an Jan, dem Dorf-Gigolo, zu rächen. - Das war wirklich nett zu lesen, vor allem, wenn man das Landleben kennt ;-) und macht auch Lust auf noch mehr Mischke. Ich werde bei Gelegenheit mal meinen SUB plündern.

    Viktor Arnar INGOLFSSON: Das Rätsel von Flatey. amazon: 1960: Eine nahezu verweste Leiche wird auf einer Insel bei Flatey im Breiafjord entdeckt. Drei Fischer hatten sich zur Seehundjagd auf diese unbewohnte Insel begeben. Bei dem Toten handelt sich um einen seit Monaten vermissten dänischen Handschriftenforscher. Die Polizei ist ratlos, denn der Tod scheint mit einem Rätsel aus einem mittelalterlichen Codex in Verbindung zu stehen. Als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Rücken ein Adlermotiv eingeritzt ist, besteht kein Zweifel mehr: Die Morde sind in alter Wikingertradition inszeniert ... - Das war eine wirkliche Entdeckung, ich fand diesen Krimi superspannend und gut gemacht. Das harte Leben auf der Insel ist gut wiedergegeben, die Ermittlungen laufen relativ gemütlich ab ohne all den technischen Schnickschnack, mit dem heutzutage die Mordfälle gelöst werden, und die Lösung ist überraschend, aber logisch. Nur - das Adlermotiv ist nicht wirklich eingeritzt, das ist schon was anderes und eklig, aber das tut hier nichts zur Sache. Das zweite Buch habe ich mir bereits besorgt, laut Krimicouch soll es aber nicht so gut sein wie das erste. Warten wir es ab.

    Und jetzt lese ich Jonathan FRANZEN: Die Unruhezone. So hundertprozentig fesselt es mich nicht.

    SANDRA, wenn dir Leipzig schon groß vorkommt, dann fahre mal nach Frankfurt zur Buchmesse ;-). Fiktive Biographie: Du könntest versuchen Antonia BYATT: Besessen. Da geht es um ein fiktives Dichter(liebes)paar. Ein paar Postings vorher hattest du nach einem Buch über Prostituierte gesucht, dazu ist mir noch eingefallen Lisa MOOS: Das erste Mal und immer wieder. Autobiographische Schilderung einer Prostituierten.

    CHRISSIE, DIRK, schön, wieder von euch zu hören! DORIS, das ist aber ein tolles Bild, Gratulation zum 10. Platz - und noch nachträglich die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche. TENDER BAR interessiert mich übrigens auch. MARTRIVI: Feigling! Wenn du erzählst, was du gekauft hast, erzähle ich auch, was ich mir aus der Bücherei entliehen habe :-)

    WIBKE: Oh, da machst du im Augenblick ja so einiges mit... Traurig, dass euer Hund gestorben ist, aber denke an die schönen Stunden zurück, die ihr zusammen verbracht habt. Und sie muss nicht mehr leiden.

    Viele Grüße an alle, und lest schön! Mari*on



    Beitrag von M.aria am Donnerstag, 29.März.2007, 19:25

    SANDRA:
    Du hast es richtig gemacht, wenn keine Antwort kommt, einfach nachbohren! :-)
    Zu deiner Definition des gesuchten Genres muß ich zugeben, sowas kenne ich nicht. Zu fiktionalisierten Biographien hingegen fiele mir spontan Peter CAREY ein, den Titelheld seines Romans "The True History of the Kelly Gang" hat es wirklich gegeben.

    CHRISSIE:
    Welcome back, das freut mich, dass du dich hier wieder meldest! :-)

    "The Curious Incident of the Dog in the Night-time" von Mark HADDON habe ich auch sehr gerne gelesen. Michael Dirda hat HADDONS neuen Roman kürzlich rezensiert und mich neugierig darauf gemacht.

    Und der GLATTAUER hat mit seinem "Gut gegen Nordwind" schon eine Handvoll Forumianerinnen gut unterhalten. Ich würde auch meinen, es war für mich das herausragendste Buch des vergangenen Jahres. :-)

    MAR Figlio:
    Streber! :-)))
    Ich habe 80 or so Seiten gelesen, und halt mich mal lieber stille bis ich fertig bin. Auf Italienisch läse es sich sicher flüssiger, mir scheint, dass der Autor im Original auch allerhand Sprachwitz versprüht. Ich amüsier mich grad durch den Auftritt der neuen Hausbewohnerin. Der Commissario ist aber schon ein kleiner Tausendsassa. *hehe*

    Hast du etwas ganz und gar Leichtesseitesamüsantes mitgehen lassen? Rück raus damit, aber sofort, wer A sagt, muß auch B sagen (wirklich, wie kannst du es wagen, nur vage Andeutungen zu machen, die uns den Schlaf kosten? *tztz*! :-)




    Beitrag von Sandra am Mittwoch, 28.März.2007, 23:03

    MAR: Ich weiß nicht. Nein, ich suche nach Biografien, die WIRKLICH wie Biografien geschrieben sind, also eher journalistisch, aber doch erfunden sind.

    CHRISSIE: Arne Dahl mag ich auch sehr! Tiefer Schmerz war wunderbar. Manchmal ist das Ende zu sehr Mankell-mäßig, aber sonst gefällt er mir weitaus besser als Mankell.



    Beitrag von Chrissie am Mittwoch, 28.März.2007, 20:41

    MARIA: danke für dein Mail und den kleinen Anstoß doch auch wieder mal zu schreiben.
    EVA/GERTIE: ganz vielen Dank für die mühsamen Aufräumearbeiten, ich gestehe mich haben diese grauseligen Spams schon gestört. Auch herzlichen Dank an die kleinen Helferlein hier.

    Die TOP Liste zeigt auch 2 Bücher, die mich voriges Jahr besonders berührten und zwar "Der Drachenläufer" und "Pferde stehlen".

    Momentan lese ich mich wachsender Begeisterung "DIE ANTIQUARIN" von Sheridan Hay, ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Die 18jährige Rosemary ist nach dem Tod ihrer Mutter nun ganz alleine auf der Welt und wird von einer mütterlichen Freundin kurzerhand ins Flugzeug nach NY gesetzt, um etwas von der Welt zu sehen und nicht in der australischen Provinz zu versauern. Sie findet auch ganz schnell Arbeit in dem riesigen Antiquariat "Arcade", das sicher kein Homiglecken ist. Und hier beginnen auch die Abenteuer, aber so weit bin ich noch nicht.

    Bei den Krimis bin ich immer noch den Nordländern treu, besonders gut gefallen mir hier ARNE DAHL und ANNE HOLT.

    Stolz bin auch, dass ich ein englisches Buch fast zu Ende gelesen habe, "the curious incident of the dog in the night-time. Ein wirklich kleines Highlight. Auch habe ich mit meiner Tochter von Robert Swindells "Abomination" gelesen. Sie braucht das jetzt in der Schule. Und noch so einige engliche Jugenbücher.

    ELA: ich bin ja keine Fantasy Leserin und doch hat mir von George R.Martin "Die Herren von Winterfell, Teil 1" wirklich so gut gefallen. AUSTEN hat es mir seinerzeit empfohlen, aber vielleicht kennst du es ja schon. Und einen Tipp hätte ich auch noch: Maria Szepes "Der rote Löwe", wurde mir auch empfohlen, das habe ich aber noch nicht fertiggelesen.
    Leider wie bie allen hier, so viele Bücher und so wenig Zeit zum Lesen.Ich habe ja seit ich meine Tochter habe, nur in Teilzeit gearbeitet, aber seit Dezember habe ich einen 40Std.Job und dabei bleibt es leider auch nicht immer.

    WIBKE: sei ganz lieb umarmt.

    Wenn nicht schon alle den GLATTAUER "Gut gegen Nordwind" gelesen haben, wäre das diiiiieeeee Empfehlung, um sich gut zu unterhalten.

    Liebe Grüße an alle
    aus Wien
    Chrissie




    Beitrag von Mar "Erste!" am Mittwoch, 28.März.2007, 20:29

    Tja, MARIA, ich bin durch :-)
    Alles in allem würde ich dem CAROFIGLIO 7 von 10 Punkten geben... eine 2 minus im Notensystem? Es las sich gut weg, nur einiges kam mir doch ein bisschen arg oberlflächlich und klischeehaft vor: der einsame Streiter, der sich eine Zigarette nach der nächsten anzündet, der ständig von diversen Frauen "angemacht" wird etc. Der Fall selbst ist gar nicht so spektakulär, die Gerichtsgeschichte selbst finde ich ganz schön, zum Teil auch mit ganz guten Gedanken (ICH VERRATE NATÜRLICH NICHTS). Der Sprachstil der Übersetzung ist ein bisschen monoton, finde ich. Trotz dieser kleinen Meckereien hat mir das gut gefallen, und ich werde die nächsten CAROFIGLIOS sicher auch noch lesen. Der nächste Band hat einen etwas spannenderen Plot, so scheint mir, und ELISABETH hat uns ja schon Appetit darauf gemacht - vielen Dank für diesen Tipp!!!
    Krimitechnisch schlug ich in der Buha heute doch nicht zu: kein attraktiver Erst-Band-Tursten da. Stattdessen habe ich mir zum CANETTI etwas ganz anderes mitgenommen... aber ich trau mich nicht es Euch zu erzählen :-) :-) :-)
    SANDRA: Erfundene Biographien, das finde ich eine spannende Frage! Ist aber vielleicht ein bisschen schwierig abzugrenzen, oder? Ist jeder Romanheld, dessen Leben von Kindheit bis zum Tod geschildert wird, dann eine erfundene Biographie?



    Beitrag von Sandra C. am Mittwoch, 28.März.2007, 19:31

    Auch wenn es hier sehr schwierig ist zu kommunizieren, stelle ich eine weitere Frage. :-) Kennt jemand Biografien, die aber von erfundenen Leuten handeln? Ich kenne nur Filme darüber (von W. Allen z.B.) - hat jemand einen Buchtipp? Dann habe ich aber auch für die nächste Zeit genug gefragt, kann ja nicht nur Bücher kaufen, sondern muss sie auch mal lesen!



    Beitrag von Doris am Mittwoch, 28.März.2007, 19:29
    Homepage: www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/643412/display/8405971

    Das ist ja Klasse DIRK, das du der Dirk aus der FC bist. Dort haben wir uns ja weit besser kennengelernt als hier. Tja, das Fotografieren geht leider auf Kosten des Lesens. Aber vielleicht interessiert es ja dich und euch, daß ich zum Geburtstag ein Fotobuch mit Werken von JIM RAKETE geschenkt bekommen habe. Sehr interessante s/w Fotos mit Portraits von Prominenten.

    Außerdem habe ich noch zwie Bücher geschenkt bekommen:

    Tender Bar von J.R. Moehringer
    und
    die Antiquarin von Sheridan Hay.
    Unter dem Link findet ihr ein Foto, mit dem ich den 10 Platz (von 2000) bei einem Türen-Contest gemacht habe.

    Liebe Grüsse Doris



    Beitrag von Dirk am Mittwoch, 28.März.2007, 17:41
    Homepage: Herodot

    ELA&MARIA so geht es mir auch mit dem Herodot, dass ich mir dann (in einer zweibändigen dtv-Ausgabe) das Original angeschafft habe, um es nebenher zu lesen. Anlaß war seinerzeit aber nicht Kapuscinski, sondern Ondaatje mit seinem sagenhaften englischen Patienten. Jetzt also wieder Herodot. Das macht es doch auch spannend, wenn solch geheimnisvolle Wahlverwandtschaften und Lesenetze entstehen zwischen Zeiten und Orten. So viel. So weit.
    Liebe Grüße
    Dirk

    PS. MARIA: Doris und ich haben uns in der fotocommunity nicht nur wieder entdeckt, nein, wir mühen uns auch beide, dort die Verbindung zwischen Bildern und Texten, sprich Gedichten, hineinzubringen. DORIS ist in der Hinsicht unglaublich findereich.



    Beitrag von Valentine am Mittwoch, 28.März.2007, 15:42

    MARIA - Earl Grey nehme ich immer gerne :-)

    MARMÖRDERSUCHENDE: nachdem ich von Val McDermid ein relativ unblutiges, eher psychologisches Buch gelesen hatte, war ich sehr überrascht, als mir mal ein Tony-Hill-Buch in die Hände fiel *bäh* (und ich bin diesbezüglich nicht so wahnsinnig zartbesaitet).

    Übrigens hoffe ich sehr, den HOLLINGHURST heute abend endlich abzuschließen...

    WIBKE: auch von mir einen dicken Knuddler - so ein Viecherl wächst einem unheimlich ans Herz...

    LG
    Valentine



    Beitrag von M.aria am Mittwoch, 28.März.2007, 15:38
    Homepage: Supermarkttaschenbücherklappentexte

    MAR.mörderSheWrote:
    Demnächst werden lange Schlangen bewußt gefördert werden, um den werten Kunden mehr Zeit zum Supermarkttaschenbücherklappentextlesen zu geben!

    Darauf brauche ich eine frische Kanne Tee!
    Meinl Earl Grey anybody? (Muss euch ja auf Wien einstimmen!)



    Beitrag von Marmörderisch am Mittwoch, 28.März.2007, 12:56

    WIBKE: auch eine Umärmelung!
    Vielen Dank, INGE, VALENTINE et altri für Euer Feedback zu TURSTEN und MC DERMID. Ich habe von MC DERMID ECHO OF A WINTERNIGHT oder ähnlich gelesen, das war zum Glück nicht eklig. Auf den Supermarkttaschenbücherklappentexten (:-) ) hörte mir sich das aber auch ein bisschen zu gruselig an (viel mit Quälen etc.), das mute ich mir im Moment lieber auch nicht zu. TURSTEN werde ich mal gucken, ob mir der NOVEMBERMÖRDER in die Hände gerät.
    Liebe Grüsse aus der sonnigen CH, M



    Beitrag von M.aria am Mittwoch, 28.März.2007, 12:00

    Guten Morgen, INGE!
    Ihr mit euren Krimilisten werdet mich auch noch zur Serientäterin machen! :-) Herrn CAROFIGLIO bin ich nun schon bis Seite 70 gefolgt, eine Leistung, da ich "nebenbei" auch noch Muss-Lesestoff abarbeiten muß!



    Beitrag von M.aria am Mittwoch, 28.März.2007, 11:57
    Homepage: snipurl.com/1dym9

    GERTIE:
    Den leider etwas nach unten gerutschten Link book.puddle etc. hatte ich für dich gedacht, falls du dich fragst, wo ich Flippers Freundin gefunden habe, die ich euch vorstellen wollte (s. Link oben). ;-))



    Beitrag von Inge am Mittwoch, 28.März.2007, 11:56

    MARTURSTEN - ich mag die Krimis von Helene Tursten recht gerne. Da ich "Serientäter" bin, kann ich nur raten, dass du sie in der richtigen Reihenfolge liest:
    Der Novembermörder D
    Der zweite Mord
    Die Tätowierung
    Tod im Pfarrhaus
    Der erste Verdacht
    Feuertanz

    Außerdem hat die Protagonistin Irene Huss doch teils ein lebhaftes und anstrengendes Familienleben.
    "Tätowierung" war übrigens einer der Krimis mit der "härteren" Gangart dieser Serie.
    Dabei fällt mir ein, dass ich den letzten Band auch noch nicht gelesen habe...

    McDermid hat verschiedene Serien und auch ein paar "standalone". Wie VALENTINE schon sagt, spannend sind sie und teils halt recht heftig. Das bezieht sich hauptsächlich auf die Serie um den Psychologen Tony Hill und DCI Carol Jordan. Und auch hier ist wegen der gemeinsamen Geschichte der beiden, die Reihenfolge am besten einzuhalten.




    Beitrag von M.aria am Mittwoch, 28.März.2007, 11:55
    EMail: Flippers neue Freundin Homepage: snipurl.com/1dym9

    WIBKE:
    Ich kann gut nachvollziehen, wie sehr einen auch der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft! Sei umärmelt! Ich bin aber froh, dass es eurer jungen Familie gut geht. Der Verlust naher Menschen ist immer schwer, auch wenn man weiß, dies gehört zum normalen Lebenslauf. Ich tröste mich immer damit, dass man umso intensiver die Tage mit denjenigen leben muß, die man noch um sich hat, auch als Vermächtnis im Gedenken an diejnigen, die schon gehen mußten, dass wir an ihrer Statt leben und lieben. Und sich nicht zu sehr von der Trauer tragen lassen, mehr von der Freude, diese lieben Menschen im Leben gehabt zu haben.

    VIOLA:
    Eine Superidee, ich bin schon hier und bereit, euch beim Organisieren zu unterstützen! Hast du noch meine mail addy?

    ANDREA:
    Was soll ich denn noch "abbildern", um dich wirklich hierherzuzaubern? :-)))

    Liebe VORBEILESERIN,
    schön, dass du dich ein bisschen verweilt hast!
    Auf bald?

    MARSuperMARkt:
    Bei uns im Merkur stehen auch die Bücherkarusselle an der Kassa! Habe mir prompt den GAVALDA-Roman, von dem ihr so geschwärmt habt, gekauft. Man kommt den Büchern immer weniger aus! :-)

    Ich hoffe, ihr alle habt auch so einen blassblauen Frühlingshimmel über euch wie wir ihn hier haben (war schon in aller Früh durch den Wienerwald unterwegs, - weil ich mit Töchterchen deren Malereien in die Schule verfrachtet habe, weil sie ausgestellt werden, nicht weil ich so sportlich wäre *g* -, da lag noch Frost auf den Wiesen).

    Laßt es euch gut gehen!
    www.m.erisi.blogspot.com (den Punkt bei m.erisi einfach weglassen)







    http://bookpuddle.blogspot.com/



    Beitrag von Inge am Mittwoch, 28.März.2007, 11:46

    Liebe WIBKE, danke, dass du uns hier deinen Kummer erzählst, auch ich hatte mir so meine Gedanken gemacht! Krankheitsfälle und Verluste im Familien-und Freundeskreis sind einfach furchtbar, kommen immer wieder auf einen zu und müssen ertragen werden. Ich hoffe, dein Schwiegervater erholt sich wieder. Die Sorge um die eigenen Eltern kann ich auch gut nachvollziehen. Ich musste mich von meinen Eltern schon verabschieden, auch wenn es für beide eine Erlösung war, es schmerzt trotzdem sehr.
    Zu Juna kann ich nur sagen, dass ich - und sicher ganz viele andere hier - dich absolut verstehen!!
    Ein geliebter Vierbeiner ist halt nicht einfach "nur" ein Haustier, sondern schlichtweg ein Familienmitglied, an dem man nun mal sehr hängt.
    Ich kann mich an frühere Erzählungen über Juna gut erinnern. Diese Art von Abschied, wie du sie nehmen konntest, geht zu Herzen, ist aber sicher besonders wertvoll.
    lieber Gruß von Inge



    Beitrag von Wibke am Mittwoch, 28.März.2007, 10:47

    Guten Morgen Ihr Lieben,

    ich bin ganz ganz überrascht und gerührt über eure Reaktionen auf meine wenigen Sätze ! Ich danke euch sehr ! MARION und MANU, ich melde mich.

    Als erstes möchte ich aber Entwarnung geben: meinen Mann und meinen Kindern geht's gut !

    Trotzdem geht es momentan hin und her und die Frage, was mich trägt, schwebt immer wieder über mir.
    Mein Schwiegervater hat kurz vor Silvester einen Schlaganfall gehabt, es geht ihm zwar jetzt wieder besser, aber er ist doch ganz schön angeschlagen und keiner weiß genau, in welche Richtung sich alles entwickeln wird.

    Anfang Januar starb dann ein Mentor meines Mannes, ein alter Mann, sicher, der Tod war auch nicht überraschend - und obwohl mein Mann in den letzten Jahr zu diesem Mann nicht mehr solch einen engen Kontakt hatte wie früher, war es doch ein Schlag.

    Mitte Februar starb dann ganz überraschend ein guter Bekannter und Arbeitskollege meines Mannes an einem Herzinfarkt - er war erst Anfang 50, ein absolut lebenslustiger, sportlicher Vater von zwei Kindern - von jetzt auf gleich - das hat uns sehr getroffen.

    Auch meine Eltern machen mir Sorgen, nicht akut, aber sie bauen immer mehr ab und das macht mir Angst....

    Ja, und dann am Freitag, als ich Euch geschrieben habe, wußte ich schon, daß für unsere Juna, unsere Beaglehündin, das Sterben begonnen hat.
    Ich weiß, so viele Menschen verstehen die Trauer um ein Tier nicht - mich trifft sie aber so sehr.

    Wir haben Juna am Wochenende 48 Stunden begleitet - Sonntag morgen um 5:45 Uhr ist sie dann neben mir gestorben, ich konnte sie streicheln und mit ihr reden und ihr hoffentlich noch ganz viel von der Liebe geben, die sie uns in den letzten 12,5 Jahren gegeben hat.

    Für mich war das Wochenende eine Fügung des Himmels - Juna war seit einem Jahr herzkrank und hatte jetzt die zweite schwere Lungenentzündung innerhalb von 8 Wochen, der Tierarzt hatte uns diesmal nur wenig Hoffnung gemacht.
    Uns war ganz klar, daß wir sie einschläfern lassen würden, wenn sie sich zu sehr quält und uns war genauso klar, daß wir diesen Weg mit Ihr gehen würden. Trotzdem, das Einschläfern hätte ich ihr so gerne erspart und dann kam es auch so.
    Ich habe die letzte Nacht bei ihr verbracht und als sie keinen Kraft mehr hatte, ist sie neben mir eingeschlafen - ach je, mir laufen schon wieder die Tränen....

    Ich bin sehr dankbar, daß wir diese letzten 48 Stunden alle so intensiv mit ihr verbringen konnten - und ich glaube, es war für sie ganz wichtig, daß die ganze "Meute" da war.

    Allerdings kämpfe ich auch mit schlechtem Gewissen - seit die Kinder da sind, mußte Juna doch ganz viel zurück stecken - und wenn der Stress und der Trubel ganz groß wurden, bekam Juna als erstes einen Anpfiff.
    Na ja, das wird wohl immer so sein und damit werde ich auch zurecht kommen.

    So, daß war jetzt mal ein Thema ganz ohne Buch - aber das Schreiben hat mir gut getan und nach Euren lieben Reaktionen wollte ich Euch natürlich auch nicht im Unklaren lassen.

    Ganz liebe Grüße,
    Wibke



    Beitrag von Valentine am Mittwoch, 28.März.2007, 10:44

    MAR_ANTWORT: Val McDermid schreibt spannende, aber auch ziiiiemlich ekelige Krimis.

    Von Helene Tursten habe ich bisher zwei Bücher gelesen, die nette, aber nicht überragende Krimilektüre waren.

    ANDREA: jaja, Aschebersch sagt mir was, seit 27 1/2 Jahren ;-)

    LG
    Valentine



    Beitrag von Mar Fragend am Mittwoch, 28.März.2007, 10:28

    Im Supermarkt überkam mich eben so eine spontane Krimikauflust... Ich blieb aber standhaft und wollte Euch nur mal zu Eurer Meinung nach HELENE TURSTEN fragen. GERTIE, täusche ich mich, oder bist Du da ein Fan? Wenn ja, ist es wichtig, mit welchem Buch man einsteigt? VAL MC DERMID lachte mich auch an; sagt Euch DIE TÄTOWIERUNG was?
    lg,m



    Beitrag von Vorbeileserin am Mittwoch, 28.März.2007, 10:18
    Homepage: www.darrenshan.com

    Vielleicht noch was Unbekanntes für ELA dabei?

    Vampire:
    zwar Jugendbuch, aber gut und spannend: die Reihe von Darren Shan, angefangen bei Mitternachtszirkus

    Vampir + Werwolf:
    Diner des Grauens von Martinez - amüsant!

    Wenn Dir Marzi gefallen hat, solltest Du auch Niemalsland von Neil Gaiman lesen (überhaupt alles von Gaiman ;))

    Klassische Fantasy: Grüner Reiter von Krisen Britain – einer meiner Lieblinge der letzten Zeit, warte sehnsüchtig auf Teil 3



    Beitrag von viola am Dienstag, 27.März.2007, 20:20

    aaaalso - in den Pfingstferien habe ich noch nichts vor - und in WIEN war ich noch nie......**G***
    Wie wärs????



    Beitrag von Andrea am Dienstag, 27.März.2007, 19:19

    wenn Du, liebe MARIA mit Deinen schönen Fotos aus Wien so weiter machst, hast Du uns wirklich bald dort, überzeugen musst Du uns nicht mehr, es liegt wohl nur an der Zeit, an der es mangelt, aber jeden Tag schaue ich mir Deine neuen Aufnahmen an, vielen Dank auch dafür, ist ja auch ein bisschen wie verreisen!

    WIBKE, MANU, schön auch von Euch zu lesen!

    MAROKKO, ist bestimmt auch ein tolles Reiseziel, aber irgendwie habe ich doch BABEL gesehen und gleich gedacht, mutig, dahin zu fahren, was natürlich wiederum Quatsch ist,...also viel Spaß MAROKINE!

    liebe grüße auch an alle anderen hier!



    Beitrag von M.aria am Dienstag, 27.März.2007, 18:05

    Weiß nicht, wie ich das geschafft habe, die DIRDA-Rezension nach unten zu verschieben, jedenfalls führt der Link in meinem ersten Beitrag zur Washington Post Site mit der Besprechung!



    Beitrag von M.aria am Dienstag, 27.März.2007, 18:04
    EMail: Sally Vickers, Instances of the Number 3 Homepage: snipurl.com/1dver

    Link zu amazon.com!



    Beitrag von M.ARIA am Dienstag, 27.März.2007, 18:02
    EMail: Salley Vickers Homepage: snipurl.com/1dt40

    ELA:
    Danke für deine Meinung zu "Miss Garnet und der Engel von Venedig" von Salley VICKERS. Zum Glück hatte ich mich geirrt, Dirda bezieht sich auf einen anderen Roman dieser Autorin, nämlich auf "Instances of the Number 3"!

    Neugierig gemacht, habe ich bei amazon.com nachgeschaut, und den Moment wie ich die Illustration auf dem Buchumschlag erkannte, erinnerte ich mich schlagartig, diesen Roman tatsächlich gelesen zu haben! Ich hatte ihn in der Bücherei gesehen und der schöne Einband und der Titel ließen mich das Buch mit nach Hause nehmen. Und ich habe mich damals köstlich amüsiert mit der Lektüre.

    Irgendwann werde ich also den neuen Vickers-Roman doch lesen müssen. ;-)

    Es sei dir aber trotzdem ganz lieber Dank ausgesprochen, liebe ELA, auch deinen schönen langen Beitrag neulich habe ich mit Interesse gelesen. Meist komme ich hier nur kurz vorbei, Zeit zum Komentieren knapp und später vergesse ich, was ich schreiben wollte. Kürzlich habe ich mir auch eingebildet, in einem Beitrag "unsere" SABINE aus San Franzisko wiedererkannt zu haben, doch nicht mehr gefunden danach. War vielleicht im Spam untergegangen. Auch ihr lieben anderen Schreiber/innen, nicht direkt ansprechen heißt noch lange nicht, dass ich eure Beiträge nicht gerne gelesen habe. Das Schöne an diesem Forum war für mich auch immer, über Bücher und Leseabenteuer zu erfahren, für die ich keine Zeit hatte. Irgendwo muß ja ein jeder von uns eine Auswahl treffen und sich für ein Buch entscheiden heißt meistens auf eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten zu verzichten. Schön, wenn man von anderen Lesern mehr darüber erfahren kann.

    Seit das Buch "Meine Reisen mit Herodot" irgendwo besprechen worden ist, möchte ich mir eine deutsche Ausgabe des eigentlichen Herodots kaufen. Hat jemand von euch zufällig eine Empfehlung?

    MANU, schön, dich wieder zu lesen!
    SUSANNE, ich hoffe, bei euch ist mittlerweilen der Frühling eingekehrt. Monsieur und ich waren heute auf Achse, Verschiedenes zu erledigen und auf der Heimfahrt gegen 13 Uhr hatten wir 17° und wir waren froh, uns zuhause dann der Mäntel entledigen zu können.

    Irgendwer hat Bücherforumstreffen in Köln erwähnt: WIEN IST DOCH AUCH EINE REISE WERT!
    Ich könnte euch bei der Unterkunft helfen (Mailadresse habt ihr ja, oder?).

    Einen schönen Abend euch allen!




    In a heady new novel, a sensitive psychiatrist observes the art of the mind.
    In a heady new novel, a sensitive psychiatrist observes the art of the mind.
    By Michael Dirda
    Sunday, February 25, 2007; Page BW10

    THE OTHER SIDE OF YOU
    By Salley Vickers
    Farrar Straus Giroux
    262 pp. $24

    In Salley Vickers's earlier novel about love and loss, Instances of the Number 3, she wrote: "Some say this is what is meant by the law of karma, a stepping aside from a moment of possibility only to be forever haunted by its unrealised spectre." That Henry Jamesian sense of a missed life -- of what might have been -- suffuses The Other Side of You and reminds us that Vickers is a novelist in the great English tradition of moral seriousness.

    Dirda schließt seine Buchbesprechung mit diesen Worten ab:

    "If you enjoy the work of Marilynne Robinson, Penelope Fitzgerald, James Salter or Anita Brookner, you should be reading Vickers. All these authors reflect, with grace and gravity, on life's moments of sorrowful epiphany, so achingly summarized by the Elizabethan playwright Thomas Heywood:
    O God! O God! That it were possible
    To undo things done; to call back yesterday. . . . "




    Beitrag von Ela am Dienstag, 27.März.2007, 09:58

    MARIA meinst Du Miss Garnet und der Engel von Venedig? Ich hab's mir nach Anlesen in der Buchhandlung damals sogar als HC zugelegt.... und nach ca. 20 Seiten wurde es dann einfach nur furchtbar.
    Von meiner Seite also dringendes Abraten.

    INGE stimmt! Angel of Darkness, das wars! Jetzt erinnere ich mich wieder. Ja, die Milieubeschreibungen waren dort auch gut.

    Ich habe den Herrn Baker jetzt auf dem Nachttisch liegen, für Balkon-Lesen ist er mir momentan etwas zu lese-intensiv. Ausgetauscht wurde er gegen MEINE REISEN MIT HERODOT von Ryszard Kapuscinski. Das kann man in Häppchen lesen mit zwischendurch in die Sonne blinzeln. :-)

    Ich wünsche Euch einen schönen Tag!



    Beitrag von manu am Montag, 26.März.2007, 22:50

    DORIS
    auch von mir
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG!!

    WIBKE
    muss schon den ganzen tag an dich denken! fuehl dich gedrueckt! versuche mich ganz bald mal bei dir zu melden!

    es ist ja echt wieder richtig nett hier!
    LIEBEN DANK EVA UND ALLEN ANDEREN FLEISSIGEN MITHELFERINNEN!!
    wie frueher...wieder was los!

    was ich so gelesen hab...muss ich erst ueberlegen *g*

    z.zt. geniesse ich:
    ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN anna gavalda
    wohl nicht umsonst sieger unserer bestenliste!
    danke GERTIE fuer´s bearbeiten!

    und natuerlich ENDLICH die sonne!!!
    hoffentlich bleibt´s jetzt mal so schoen, dann kann man/frau wieder auf dem balkon gemuetlich schmoekern....

    so, nun bin ich auch schon wieder weg...
    bis ganz bald!

    liebe gruesse
    an alle ("neuen", "alten", und ueberhaupt!)

    manu

    p.s.: ist nicht bald mal wieder ein KOELNTREFFEN faellig *gg*??



    Beitrag von M.aria am Montag, 26.März.2007, 22:06
    Homepage: Salley VICKERS

    DORIS:
    Alles Liebe dir zum Geburtstag,
    Gesundheit, Zufriedenheit und viele, viele gute Bücher im kommenden Lebensjahr!
    Ich habe seit gestern ein paar Mal an dich gedacht, hatte nämlich gesehen, dass du in DIRKS Photoalbum einen Kommentar abgegeben hast. Ist die Cyberwelt nicht klein? Wusstet ihr, dass ihr euch hier auch schon begegnet seidm (nicht, dass ich neugierig bin *g*)?

    Mein Biorhythmus passt sich wohl besser der Sommerzeit an als mein Verstand. Zehn Uhr, und ich habe das dringende Bedürfnis nach Bett und lesen. Oder ist es doch der CAROFIGLIO? (MAR.OKKO, wunderbare Bettlektüre, so drei Seiten lang vorm Einschlafen *g*. Nicht vergessen: Brav gemacht, dir selber geholfen, Montessori Prinzip. Erziehen dich deine Kinder auch?).

    Wollte ich auch längst fragen:
    Hat jemand von euch den Venedig-Roman von Salley VICKERS gelesen? Ist mir nun von zwei Seiten als lesenswert empfohlen worden und Michael DIRDA hat kürzlich eine sehr positive Rezension zu ihrem neuen Roman, "The Other Side of You", geschrieben. Bei Interesse suche ich euch den Link.



    Beitrag von Inge am Montag, 26.März.2007, 21:21

    ELA, Caleb Carrs "Die Einkreisung" und "Engel der Finsternis" spielen Ende des 19 JH in New York. In beiden Romanen ermittelt Dr. Kreisler, ein Vorgänger Sigmund Freuds, in Mordserien. Die Parallele zu Kevin Baker ist, dass das damalige Leben in NY historisch sehr detailliert beschrieben wird. Wie bei "Dreamland" wird das Schicksal und Elend der Bewohner bzw. Einwanderer beschrieben.



    Beitrag von nochmal ich am Montag, 26.März.2007, 20:58

    hab den Link gefunden, werde morgen nochmal drin rumstöbern, MARIA, danke.



    Beitrag von Marofiglio am Montag, 26.März.2007, 20:56

    MARIA, stellst Du nochmal einen Link zu Deinem Blog rein (zu faul zum Suchen). Zu CAROFIGLIO, ja, sicher enttäuschend der olle Psychiater... nur leider macht man eben manchmal genau diese Erfahrung mit Ärzten (MANCHMAL!!! Will hier nicht undifferenziert sein), dass sie einen nicht ernst nehmen und mit ihren Standards abspeisen. Und die Reaktion vom Avvocato (das Zeug schluck ich nicht wenn das an die Potenz gehen kann), die fand ich doch seeeehr italienisch :-) Aber klar: das Ganze bleibt ziemlich an der Oberfläche, aber gute Unterhaltung isses :-)



    Beitrag von gertie am Montag, 26.März.2007, 20:20

    Liebe DORIS, du bist zwar leider ein seltener Gast geworden, aber deinen Geburtstag habe ich nicht vergessen ;-)
    Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe und Gute für dich!!
    lg
    gertie



    Beitrag von M.aria am Montag, 26.März.2007, 19:41

    MAR:OKKO:
    Hast du den Marokko-Link von meinem Blog schon gesehen?

    CAROFIGLIO liest sich gut. :-)
    Bin aber erst auf Seite 40, am Psychiaterbesuch habe ich allerdings auch schon teilgehabt. Hat mich enttäuscht, diese Szene. Abgesehen, dass der Psychiater fahrlässig handelt, wenn er einem Patienten eine lange Liste von Medikamenten verschreibt und ihn dann drei Monate (oder waren es sechs?) wieder sehen möchte, hat mich die Einstellung des Avvocato erst recht geärgert. Verhärtet nur die Stereotype, dass Menschen mit psychischen Problemen sich nur nicht hart genug am Riemen reissen (der gute Avvocato verschreibt sich zwei Mal in der Woche boxen *hehe*). Was sich der gute Carofiglio dabei gedacht hat?

    Ich bin aber gespannt, wie es weitergeht. Wie dir ergeht es auch mir, versuche ständig, ins Italienische zu übersetzen, und ich bin überzeugt, dass die Übersetzung gegenüber der Originalsprache einiges an Nuancen und Leseflüssigkeit verliert. Ich habe zum Beispiel Tabucchi auf Deutsch gelesen und mich nicht daran gestört, auch die GINBURG. Ob das an besseren Originaltexten liegt, will ich nicht einmal anfangen zu spekulieren.

    Ich habe den Tatort nicht gesehen, aber bei den paar Folgen, die ich in der Vergangenheit kennengelernt habe, hatte ich mehr als einmal den Eindrück, dass viel mit Klischees gearbeitet wurde (was zum Beispiel meiner Meinung nach nicht so ist bei den Montalbano Verfilmungen, die ich kenne, im Gegenteil).



    Beitrag von Marokko am Montag, 26.März.2007, 18:53

    ...ging mir ähnlich wie Dir, VIOLA! Ich mag die zwei auch, aber die Dorftypen waren ja wirklich sehr stereotyp und die Auflösung kam dann so hopplahopp, dass ich sie gar nicht richtig kapiert habe... eher blöd!



    Beitrag von viola am Montag, 26.März.2007, 17:33

    Hallo Tante aus MAROKKO....
    Tatort am Sonntag - nun ja - ich hab bei diesen düsteren Bildern ja immer das Gefühl, ich müsste meinen Fernseher putzen....und Werbung für den Osten war es ja beileibe nicht.... ein Klischee am andern....
    Die zwei Berliner mag ich schon - und die Thalbach auch - aber dass sie so dusslig sein mussten!!!!!
    Jetzt versteht man das Wort "Polizeipannen"....
    Wie erging es dir??



    Beitrag von Marokko am Montag, 26.März.2007, 17:04

    LOTTALITTA - ich kann leider nicht helfen :-(. Ich habe von RICHARD POWERS schon viel gehört, aber noch nichts gelesen; kannst Du was für den Einstieg empfehlen?
    Ich freue mich, in ein paar Tagen fliegen wir nach MAROKKO, deswegen habe ich mir schnell von ELIAS CANETTI: STIMMEN VON MARRAKESH bestellt, kennt das jemand?
    MARIA, was macht der CAROFIGLIO? Liest sich glatt weg, gell? Ich könnte mir vorstellen, dass es auf italienisch noch ein bisschen authentischer rüberkommt; manchmal würde mich sehr interessieren, wie es original daherkommt, zB. wenn die Übersetzerin schreibt, jemand könne "partout" dies und das nicht, oder das jemand Bier in sich "hineinschüttet". Ich bin jetzt so ungefähr bei der Hälfte, der Prozess fängt gerade an. Sehr glaubwürdig finde ich beschrieben, wie der eigentliche Sunnyboy plötzlich mit Angstattacken fertig werden muss, seine fundamentale Verunsicherung; vor allem die Szene, wie der Arzt ihm ein paar Tabletten mitgibt und davon abrät, die Beipackzettel zu lesen; das habe ich neulich 1:1 auch erlebt... Ansonsten bis jetzt ein solider, ordentlicher Krimi (der sich natürlich ein eigemogeltes Italo-Rezept nicht verkneifen konnte, ohne geht es wohl nicht...). Ich bin gespannt, wies weitergeht.
    Ansonsten reisen im Gepäck mit: BERNHARD SCHLINK: DIE HEIMKEHR, ROTH: JEDERMANN, ANDREA DE CARLO (das Neueste, Titel vergessen, fängt aber prima an). Meine Tochter hat auch schon ihren Lesestoff eingepackt (10 Tage? 10 Bücher!)
    Einen lieben Gruss in die Runde, vor allen auch an WIBKE.
    Und kurze Frage an VIOLA: Was sagst du zum TATORT vom Sonntag ;-)?



    Beitrag von lottalitta am Montag, 26.März.2007, 14:49
    EMail: a.roth@student.unimaas.nl Homepage: www.lovelybooks.de/users/anja

    Hallihallo!


    Als Neuling hier wollte ich mal um Hilfe bitten:
    Ich lese gerade 'The Echo Maker' von Richard Powers. In diesem Buch kommen ja unheimlich viele Links zur Hirnneurologie und Forschung vor: Hat jemand das Buch zufällig auch gelesen und kann mir sagen, ob das alles so auf 'echtem Wissen' basiert?

    Würde mich mal interessieren!

    Herzlichen Dank,

    Anja



    Beitrag von Valentine am Montag, 26.März.2007, 13:37

    ELA: mittlerweile geht es wieder so einigermaßen mit dem Buch, aber dass ich am Wochenende kaum darin gelesen habe, spricht Bände :-/

    LG
    Valentine



    Beitrag von Sandra am Sonntag, 25.März.2007, 23:22

    Kurzer Bericht über Leipzig: Ich war vorgestern und gestern, aber gestern waren mir viel zu viel Leute. Ich hatte Angst, im Gedränge erdrückt zu werden!

    Chr. Nöstlinger sagte ab, leider leider, dafür habe ich am Freitag André Pilz und Clemens Meyer Lesen sehen. Für mich unverständlich, warum bei Pilz so viele sehr, sehr junge BesucherInnen waren, obwohl der Moderator mehrmals darauf hinwies, dass die Lesung erst ab 16 sei. Es kann doch nicht sein, dass 13-Jährige eine so drastische Szene vorgelesen bekommen! Habe mir natürlich trotzdem Widmung abgeholt. :)

    Unglaublich, wie viele Manga-Fans die Messe gestürmt haben, alle verkleidet, wer das nicht gesehen hat, glaubt es nicht. Sehr nett. Ich habe mich jedenfalls vorab informiert, an welchem Stand mich was erwartet. Blind drauflos zu gehen, ist völlig sinnlos, Reizüberlutung pur.



    Beitrag von Susanne am Sonntag, 25.März.2007, 11:55

    Ich glaube, DIRK und ich wohnen in der gleichen Ecke Deutschlands und wir können nur mit leichtem Neid nach Wien zu MARIA schauen - der sonnige Sonntag sei Euch von Herzen gegönnt, hier ist es grau in grau. Dafür soll ab morgen der Frühling wiederkommen. Da wir ja nun eine Stunde Helligkeit geschenkt bekommen haben, werde ich schon mal mein Bike aus dem Keller holen und rekapitulieren, wie sich mein Cabriodach öffnet *freu*.

    Ich freue mich auch, dass sich so viele "Alte" hier melden und erinnere mich genau wie MARIA an die Zeiten, als wir von der Bri-Comm ausgezogen sind. WIBKE, auch von mir einen Drücker, ich habe auch zwischen den Zeilen gelesen. Das Buch von J. DIDION steht auch bei mir im RUB und es wird mich voraussichtlich auch in diesem Jahr begleiten. Bisher habe ich mich zugegebenermaßen noch nicht rangetraut, irgendwann ist es wohl früh genug.

    Ich lese gerade in einem Weihnachtsgeschenk von meinen Schwiegereltern, das ich im Jahr 2005 bekommen habe, nämlich "Zeitlupe" von COETZEE, seinem ersten Roman nach dem Nobel-Preis. Meine Schwiegereltern haben es mir sicher geschenkt, da wir in 2005 unseren großen Südafrika-Urlaub gemacht haben und ich seither dem Land vollkommen verfallen bin. Aber "Zeitlupe" spielt gar nicht in Südafrika, sondern in Australien **gg**. Es handelt von Paul Rayment, einem ca. 60-jährigen Mann, der mit seinen Eltern aus Frankreich nach Australien umgesiedelt ist. Er erleidet auf seinem Fahrrad einen Unfall, ein Auto fährt ihn an. Als Folge muss ihm das rechte Bein bis über das Knie hinauf amputiert werden. Da er alleinstehend ohne Kinder ist, kommt nach seiner Heimkehr eine Pflegerin zu ihm, eine Kroatin, in die er sich verliebt.

    Ich habe zwischenzeitlich meine Probleme mit dem Buch gehabt, da es einige Wendungen enthält, die ich als ziemlich unrealistisch empfinde, aber nun hat es sich wieder "gefangen" und ich bin gespannt auf die letzten 30 Seiten, die ich mir später in meinem Lesesessel zu Gemüte führen werde. Mich hat vor allem beeindruckt, wie man als Leser (die Geschichte wird aus Sicht von Paul erzählt) gemeinsam mit ihm im Laufe des Buches eine anderes Bild von ihm erhält. Insgesamt sicher empfehlenswert, aber auch ich mag nun so schnell nichts mehr aus der "Alt Herrenriege" lesen **gg*. Mir hat der "Jedermann" von PHILIP ROTH übrigens sehr gut gefallen.

    Gestern ist mir übrigens was eigenartiges in der Buchhandlung aufgefallen. Ich habe ein Buch in die Hand genommen, einen Krimi, der der 2. aus einer Serie um eine Pathologin ist. Die Autorin ist KATHRYN FOX und wird auf der Krimicouch hochgelobt. Da ich mir nicht sicher war, ob es der 1. oder der 2. Band ist, habe ich es nicht mitgenommen. Zu Hause habe ich festgestellt, dass es der 2. ist, aber der Klappentext den Inhalt des 1. Bandes wiedergibt. Ich muss am Montag gleich noch mal schauen, ob ich mich getäuscht habe, oder ob der Verlag geschlampt hat.

    Schönen Sonntag!



    Beitrag von M.aria am Sonntag, 25.März.2007, 10:56
    Homepage: bookpuddle.blogspot.com/2005/05/sebalds-austerlitz-and-goats.html

    DIRK:
    Ich weiß nicht, wie das Wetter bei euch spielt, hier haben wir einen strahlenden Sonntagmorgen, und ich habe mich mit Hund fast verlaufen, aus schierer Freude an so viel Schönheit rundherum nach dem Dauerregen. Während ich meine Fotos runterlade, habe ich schnell hier herein geblickt, und mit Freude dich entdeckt! Es geht, glaube ich, ja uns allen so, dass man eigentlich keine Zeit hat, hier mitzuschreiben (entsprechend sehen meine Beiträge ja auch aus *g*), aber ich muß einfachen zugeben, dass ich mich sehr freue, dass es diese Gemeinschaft immer noch gibt, so viele Jahre seit ich sie bei BRIGITTE entdeckt hatte im Dezember 1998 sind vergangen, seit Februar 1999, wenn ich mich recht erinnere, melde ich mich immer wieder hier.

    Keins der aufgezählten Bücher gelesen, DIRK, aber neugierig auf deine Meinung dazu.

    Ich habe deine Foto-Site vorgemerkt, irgendwann am Abend werde ich einen Spaziergang durch deine Bilderwelt machen. Ich habe einen kleinen Foto-Blog, mit Schnappschüssen aus meiner neuen Heimat Wien (und kleinen Seitensprüngen anderswohin). Ich möchte those fleeting moments festhalten, mit einer kleinen Idiotenkamera, die ich jederzeit in der Tasche trage. ;-)
    Hier der Link: merisi.blogspot.com

    WIBKE:
    Ich habe versucht, zwischen deinen Zeilen zu lesen. Sei umarmt.

    Jetzt aber in die Küche, sonst gibt's wirklich nur frische Luft heute. ;-)

    Ich wünsche euch allen auch einen so brilliant auftretenden Sonntag wie wir ihn heute haben!



    Beitrag von Dirk am Samstag, 24.März.2007, 17:23
    EMail: dirksteinfort@t-online.de

    ein liebes Hallo in die Runde!
    Marion&Maria: das ist ja geradezu rührend, wie und dass hier an einen gedacht wird. Ach, die Zeit und die Tage, es rauscht nur so dahin. Gerne schaue ich ab und an hier vorbei, nimm mir auch immer vor, mitzuschreiben und von meinem Leseleben zu berichten... und dann, schon wieder eine Woche rum- also jetzt. Nach solch netter Erinnerung (-:
    Ein neues (altes, wieder ausgegrabenes) Hobby nimmt auch noch viel Zeit ein, die Fotografie, da gibt es zwar manche Vernetzungen (kennt ihr etwa John Bergers, Eine andere Art zu erzählen? Großartig!). Aber unterm Strich bruacht es eben viel Zeit. Und gelesen werden will ja auch. Und gelebt.
    Also nenne ich hier mal meine aktuelle Lektüre, die besteht aus drei Romanen:
    Murakami, Mister Aufziehvogel
    Pattison, Das tibetische Orakel
    Balzac, Verlorene Illusionen (manche erinnert sich vielleicht noch an mein Faible für Vollmann. Das hält an!)
    Soweit liebe Grüße
    Dirk
    und setze noch diesen Link in die Photowelt:
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/759640



    Beitrag von Wibke am Freitag, 23.März.2007, 22:42

    Hallo Ihr Lieben,

    ja, ich weiß, seit einiger Zeit beginne ich meine seltenen Beiträge immer in der Art "endlich finde ich mal wieder Ruhe und Muße für Euch", und so geht's mir auch heute *g*.

    Mein Alltag ist so voll und ich habe immer das Gefühl, daß ich euch lang und ausführlich schreiben möchte ( und dafür eben Ruhe und Muße brauche )... , dabei könnte ich ja auch immer mal wieder kurz hier "reinspringen"... das sollte ich mir wirklich vornehmen !
    Denn das geht sicher auch immer wieder schnell zwischendurch *g*.

    Mich haben die Spams nicht so sehr gestört, trotzdem, EVA, auch ich bin dir sehr dankbar ! Denn durch deine Lösung hat sich ja das Forum genial wieder belebt ! Schön !

    Danke auch an GERTIE für die Bestenliste 2006 !
    Beim Wühlen habe ich eben dort gesehen, daß DORIS und MAREIKE "Das Jahr magischen Denkens" auf ihrer Bestenliste hatten.
    Letzte Woche wurde im Radio das Hörbuch dazu vorgestellt und ich war wie elektrisiert ! Dieses Thema interessiert mich zur Zeit sehr, vielleicht steht mir ein hartes Jahr bevor. Und die Frage, was mich eigentlich trägt, dreht sich schon seit Monaten in meinem Kopf...
    Diese Buch möchte ich unbedingt lesen, bei meinem nächsten Besuch in der Buchhandlung ist es fällig.

    Gelesen habe ich in den letzten Wochen und Monaten mit "Die Geisha" von Arthur Golden und "Der Besuch des Leibarztes" von Per Olov Enquist zwei "alte" Bücher, ich hinke, wie immer, mal wieder weit hinterher.

    Den Hype um "Die Geisha" kann ich kaum verstehen, ich fand das Buch "nur" recht interessant.
    Ich habe immer auf das Packende gewartet, aber das kam dann gar nicht...

    "Der Besuch des Leibarztes" dagegen hat mich sehr gepackt, zwar erst nach 50 Seiten, aber die zu überstehen hat sich allemal gelohnt.
    Ein tolles Buch, eine tolle Geschichte und dazu noch gut geschrieben.
    Ich ärgere mich jetzt nur ein ganz klein wenig, daß ich mir das Buch nicht für den Sommerurlaub in Dänemark aufgehoben habe.
    Vor Jahren habe ich Per Olov Enqist bei einer Lesung dieses Buches erlebt - die Lesung war toll und obwohl das Buch jetzt so lange auf meinen SUB lag ( danke nochmal an VAL *g*) hat es für mich in keinem Punkt verloren.

    "Meineid" von Petra Hammesfahr habe ich auch gelesen. Ihre Bücher finde ich entweder genial oder ziemlich daneben. Dieses gehört in letztere Rubrik - es war zwar spannend, aber doch viel zu konstruiert und vorhersehbar.

    Für den letzten Lesezirkel habe ich "Eriks Zimmer" von Cilla Naumann gelesen, eine schwedische Familiengeschichte, in der Erik, der scheinbar perfekt 25-jährige Sohn von Sonja und Olov eines Tages wegen Mordes verhaftet wird.
    Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mir einiges an Illusionen genommen.

    Endlich habe ich auch meinen ersten Krimi von Arne Dahl gelesen :"Misterioso" ! Hat mir gut gefallen, spannend, gut umgesetzt und mit interessanten Personen besetzt. Davon werde ich sicherlich noch mehr lesen.

    Vorgestern habe ich "Eve Green" von Susan Fletcher beendet.
    Auch diese Geschichte hat mir gefallen.
    Eve kommt als 8jährige Waise zu ihren Großeltern nach Wales und erlebt dort, daß die 12jährige Rosie verschwindet...Die Geschichte wird von der jetzt erwachsenen Eve im Rückblick erzählt.
    Für mich ein sehr gelungenes Buch.

    Hat jemand von Euch schon das Büchlein "Als wären wir schön" von Fred Paronuzzi gelesen ? Dazu gingen bei uns im Lesezirkel die Meinungen sehr weit auseinander, es reichte von "wunderschööön!" bis "strohdumm".
    Das Buch handelt von Jeremie, einem jungen, etwas einfältigem Franzosen, der für einen Schüleraustausch drei Schüler in die USA begleitet. Er wohnt in diesen vier Wochen bei Rose, einer 20 Jahre älteren, übergewichtigen und vom Leben sehr enttäuschten Frau. "Jeremie und Rose verlieben sich auf der ersten Blick - so, als wären sie schön"
    Das Buch hat nur 140 Seiten, ich werde die letzten 10 gleich lesen - bisher gefällt mir die Geschichte sehr. Ich hoffe, daß bleibt auch so, schließlich habe ich schon Bücher gelesen, die auf den letzten 10 Seiten alles wieder verloren haben, was mir vorher gut gefallen hat *g*.

    Als nächstes werde ich mich mal wieder den Tagebüchern von Victor Klemperer widmen.
    Die mag ich nach wie vor - und ich wühle mich nach wie vor gerne damit durch einen Teil der deutschen Geschichte.

    So, jetzt ist mein Beitrag wirklich lang geworden ! Na ja, um diese Zeit stört mich ja auch niemand *g*

    Euch allen ein schönes Wochenende !

    Liebe Grüße von Wibke, die auch dringend einen neuen Lippenstift braucht, solch einen Kauf aber wegen mangelnden Farbgefühls absolut schwierig findet *g*



    Beitrag von Ela am Freitag, 23.März.2007, 21:34

    und da hat mein Schlepp wieder ein Eigenleben entwickelt...

    noch mehr Fantasy.

    Im Bereich Vampirjäger bin ich auf die Dhampir-Reihe von Barb Hendee gestoßen. Mittlerweile habe ich festgestellt, daß das auch eine von diesen Endlos-Reihen zu sein scheint, das ist eher unschön. Aber die ersten beiden Bände (Dhampir, Thief of lives), haben mir gut gefallen. Magiere ist die Tochter einer Sterblichen und eines Vampirs, was sie aber nicht weiß. Das macht sie zur Dhampir, einer Vampirjägerin. Leesil ist ein Halb-Elf, der der Leibeigenschaft entflohen ist, in der seine Familie lebt. Sie sind Reise- und Arbeitsgefährten als Vampirjäger, bis Magiere dessen müde wird und sich irgendwo niederlassen will. Sie kaufen eine Gaststätte in einer kleinen Hafenstadt, aber kurz nach ihrer Ankunft nehmen die seltsamen Todesfälle zu und sie müssen wieder auf die Jagd gehen.

    In die Kategorie "Schund" würde ich dagegen Kim Harrisons Geschichten um die Hexe Rachel Morgan einordnen. Außerdem auch die Weather Warden-Serie von Rachel Caine. Das tut mir eigentlich leid, denn die Idee ist wirklich nett (rachsüchtige Stürme z.B.). Aber weibliche Hauptfiguren, deren Hauptproblem der Sitz ihres Bikinis, abgebrochene Absätze (auf der Flucht zieht man auch keine High Heels an!!) etc. sind, dieses Barbie-Getue.... Nee, echt nicht! *schauder* (gilt auch für Kim Harrison, dumm und Barbie-Getue...)
    Und dann bekam ich von einer wohlmeinenden Kollegin, die bei sich gerade aussortierte ("Du liest doch Fantasy?!"), You slay me von Katie MacAlister.. die weibliche Hauptperson verpatzt einen Kurier-Job, stellt dabei aber fest, daß sie die vorbestimmte Gefährtin eines Lindwurms - der in Menschengestalt natürlich umwerfend gut aussieht - ist. Aber sie hat keine Lust dazu und will sowieso erstmal ihren Job zurück und ... naja... Barbie halt.
    Ich sag's nur mal, weil die Benotungen z.B. bei amazon alle recht gut sind. Aber vielleicht bleibt's dem deutschen Markt sowieso erspart, ich habe alles auf Englisch gelesen.

    Seitdem läuft die The Crow-DVD mindestens 1x wöchentlich, sozusagen als Reinigungsritual ;-))

    In die Kategorie "lesbar aber nicht überragend" fällt dagegen die Raben-Trilogie von James Barclay. Auf Englisch "Chronicles of the Raven", auf Deutsch weiß ich nicht. Kam ungefähr zeitgleich mit der Novizin in Deutschland auf den Markt. Der Rabe ist in diesem Fall eine verschworene Gemeinschaft von Kriegern, die sich als Söldner durchschlagen und noch nie verloren haben. Auf einmal, gerade als sie überlegen, endlich seßhaft zu werden, sterben sie weg wie die Fliegen. Das hat mich anfangs sehr irritiert und gestört. Ich meine.... das passierte alles schon auf den ersten ca. 50 S. des ersten Buches... wie sollte es dann weitergehen? Aber es findet sich dann doch. Allerdings nichts für zarte Gemüter, ziemlich düster, wenig bis kein Humor oder Durchatmen. Das wird mit der Zeit sehr anstrengend. Ich mache in der Mitte von Band 2 gerade Pause.

    Das war's von der Fantasy- und Randbereiche-Front. ;-)

    ANDREA die lesefördernden Hotels nennen sich NH.

    VALENTINE von Holinghurst habe ich hier The Swimming-Pool Library angefangen herumstehen. Wie Du auch habe ich ein Problem mit der Sprache. So gewollt künstlich.

    Schönen Abend noch!



    Beitrag von Ela am Freitag, 23.März.2007, 20:24

    Danke für alle Hinweise zu Fantasy und Vampiren. Leider kenne ich das - als langjährige Fantasy-Leserin - natürlich alles schon.
    Das Leseleben ist schon schwer... *seufz

    PAT ja, genau, Lycidas, Lilith, Lumen. Mir hat's ausgesprochen gut gefallen. M.E. hat er nur sehr wenige Anleihen bei anderen Geschichten gemacht, was in der Fantasy-Bücherwelt schon eine große Leistung ist. Außerdem gefällt mir sein Stil sehr. Ich denke, das ist schon etwas für "Anfänger". :-) Allerdings wird's danach schwer, etwas zumindest stilistisch Ähnliches zu finden. Cornelia Funke vielleicht, aber von ihr kenne ich nur ein Buch.

    INGE Und ich frage mich, seit ich Dreamland vom Grabbeltisch gefischt habe, warum mir der Titel im Kopf herumschwirrte. Siehste, Forums-Tips graben sich gleich durch ins Langzeitgedächtnis! ;-)
    Caleb Carr... Das ist aber London, richtig? Und Krimi? Ich glaube, von dem habe ich auch schon etwas gelesen.

    Nochmal zum Thema Fantasy, wie gesagt, es gab diesen Winter bei mir kaum etwas Anderes... ;-)
    In dem Rahmen bin ich auch auf die eher aktuell angesiedelten Gestaltwandler-Geschichten gestoßen. Nicht Fantasy, aber auch nicht wirklich Phantastik.
    Für "nett und 2. Teil auch lesen wenn er erscheint" wurde befunden: Moon Called von Patricia Briggs. Mercedes ist Automechanikerin, als Gestaltwandlerin wird sie zur Coyotin, lebt in Nachbarschaft zu einem Werwolf-Rudel, einer ihrer besten Freunde ist ein Vampir. Und plötzlich wird alles durch ein fremdes, aggressives Rudel Werwölfe durcheinandergebracht.



    Beitrag von Inge am Freitag, 23.März.2007, 17:57


    Wie schön, dass gleich ein paar neue Namen hier zu lesen sind - herzlich willkommen PAT, SANDRA und ELISABETH.

    Zuletzt gelesen – ein Buch, das MARION und VALENTINE kürzlich erst erwähnten:
    Jodie Picault „Beim Leben meiner Schwester“
    Die 13jährige Anna ist eine "genetische Komposition", um ihrer 2 Jahre älteren, an Leukämie erkrankten Schwester das Leben zu retten. Das zieht sich die Jahre hindurch, nach einigen Stammzell/Thrombozyten- und einer Knochenmarksspende soll sie nun der Schwester mit einer Nierenspende nochmal das Leben verlängern. Doch Anna nimmt sich einen Anwalt, da sie nicht weiter als menschliches Ersatzteillager fungieren will...
    Aus der Sicht von Anna, ihrem Bruder Jesse, den Eltern Brian und Sara wird die tragische Familiengeschichte erzählt. Ein zweiter, kleiner Erzählstrang erzählt die Geschichte von Annas Anwalt Campbell und seiner Jugendliebe, die auch mit der juristischen Entscheidung zu tun hat.
    Ich fand die Geschichte sehr beeindruckend und realistisch dargestellt. Man kann sich auch gut in beide Seiten hinein versetzen und erahnen, wie unglaublich schwer solche Entscheidungen sein mögen .
    Für mich war der Roman auch sehr bewegend, weil in meinem nahen Umfeld das Thema Transplantation zur Zeit recht aktuell ist.
    Wer das Buch lesen will, sollte davor auf keinen Fall die Kritiken bei amazon dazu lesen. Hier wird mal wieder alles vorweg verraten. Ich habe diese Beiträge zum Glück erst nach der Lektüre gelesen. Denn diese Total-Vorab-Infos über Buchinhalte habe ich fürchterlich dick! Ach ja, und auch die amazon Rezension stimmt bzgl. des ersten Kapitels so überhaupt nicht...

    ELA – Bakers „Dreamland“ war vor einigen Jahren eines meiner Bücher-Highlights - absoluter Lesegenuss! Diese realhistorische Beschreibung von N.Y. erinnerte mich auch an die Romane von Caleb Carr.
    Zu Vampiren fällt mir auch nur Anne Rice ein. Dann gibt es doch diese Serie „Wächter der Nacht“, eine Mischung aus Fantasy & Krimi (?), die in Russland der absolute Renner war. Sah die Romane neulich in der Buchhandlung aufliegen, vielleicht wär das was für dich? Ach ja, und den dicken Fuss immer schön hochlagern!

    MARIA: Es waren doch einige der Montalbano-Verfilmungen im TV zu sehen.
    Und zu der Richterin - wie ANDREA schon erwähnt, da ist heute nochmal ein ausführlicher Artikel in der Tageszeitung. Die Frau Richterin ist zutiefst unglücklich über die Entwicklung des Falles.

    schönes Wochenende Euch allen!



    Beitrag von Andrea am Freitag, 23.März.2007, 17:08

    na klar VIOLA und natürlich auch noch an Dein EXODUS-Video...

    VALENTINE, also da, wo ich wohne, ist wenige hundert Meter weiter Hessen, wir gehören zum Landkreis "Ascheberch" und wahrscheinlich können wir uns gleich zum Büchertausch treffen...

    Ausgelesen habe ich vorgestern auch des nachts, ELIZABETH FLOCK "Ich und Emma", ein Buch erzeählt aus der Sicht der achtjährigen Carrie, die, seit dem ihre Mutter einen neuen Partner hat, die Hölle auf Erden durchlebt und alles für ihre kleine Schwester Emma tut, da das Buch eigentlich insgesamt erst durch das Ende wirkt und alles andere dann vorwegnehmen würde, mag ich gar nicht viel darüber schreiben, nur hat es mich ziemlich mitgenommen, wie immer, wenn ich Bücher lese, in denen Gewalt eine Rolle spielt, ebsonders gegenüber Kindern.

    Apropos MARIA, die Richterin ist ja nun entsprechend zurückgepfiffen worden, aber da ich habe da ähnlich wie Du gezuckt, als ich es las.

    So, dann schauen wir mal, ob es in Bad Kissingen auch Buchhandlungen gibt und sollten die den GLATTAUER haben, dann ist er mir.

    Liebe Grüße aus dem verschneiten Spessart!

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