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    Beitrag von Marklickklickklickzooom am Donnerstag, 23.August.2007, 12:12

    MARIA: Ich brauche meine Kamera eben auch beruflich, ich muss manchmal bei Kunden Portraits machen, Fabrikationsanlagen fotografieren etc. Wenn ich da mit so etwas ganz kleinem komme, dann sagen die, na, sowas hat meine Frau ja auch... Für "normal", Reisen und Schnorcheln hatten wir eine Olympus C-770 Ultrazoom, die war absolut toll, gibts aber nicht mehr. Das Nachfolgemodell ist viel kleiner und soll auch gut sein. SOWEIT ZUR LITERATUR! SORRY!
    Liebe Grüsse, muss jetzt tatsächlich auf Fotosafari
    M



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 23.August.2007, 08:34
    EMail: Wilhelm Genazino : Die Liebesblödigkeit Homepage: readingease.twoday.net/stories/4163233/

    EVA ud Mari....kaka:
    Die obige Buchbesprechung und deine Meinung, Mar ..., haben mich überzeugt, dass ich diesen Genazine unbedingt lesen muß. ;-)

    MARIIIIIKE:
    Ich hatte auf deinen vorigen Beitrag eine Antwort geschrieben, leider weigerte sich das BF, diesen zu veröffentlichen.

    Wie geht es dir mit deiner Kamera? Ich habe mittlerweilen so viele Kamerabeschreibungen und Kritiken gelesen, dass ich zum Schluß gekommen bin, dass am ehesten eine neue kleine Sony Cybershot vielleicht doch wieder die beste Kamera für mich wäre. Klein, handlich, gut. Ich fürchte, wenn ich was Größeres mitschleppen muß, dann komme ich nicht zum Photographieren, auch weil sie viel "auffälliger" wäre. So eine richtige digitale Spiegelreflex wäre was Schönes, aber irgendwie gefriert mir bei den Preisen der Mut schon im Ansatz.



    Beitrag von Marimaramaruschkaka am Mittwoch, 22.August.2007, 21:21

    EVA, wenn Du hier zurückblätterst - so um den 19.März herum haben sich hier einige zu GENAZINO geäussert. Ich selbst schrieb im Februar dies:
    Dann kam WILHELM GENAZINO: DIE LIEBESBLÖDIGKEIT; das fand ich sehr amüsant. Ein bisschen überdreht mit ganz vielen, kleinen Beobachtungen und spitzfindigen Formulierungen, die wirklich Spass machen, zum Beispiel, wenn der Autor in eine schummrige Bar über einen "toten Teppich" läuft. Der Held will sich zwischen zwei Dauergeliebten entscheiden und gleichzeitig erkennt er, dass er altert. Ein wenig hat er mich an ZENO COSINI erinnert, der Tonfall insgesamt auch ein wenig an MAX GOLDT.

    ... aber ich stand mit meiner Meinung recht alleine da. Fast alle fandens blöd :-)



    Beitrag von eva am Montag, 20.August.2007, 20:26
    EMail: eissnerkeck@aol.de

    Hallo,
    ich als eher stille Mitleserin, die aber auch schon mal Bücher empfohlen hat, würde zu gern wissen, ob jemand hier "DIE LIEBESBLÖDIGKEIT" von Wilhelm Genazino gelesen hat.
    Ein befreundeter Kollege hat es gerade dem Ehemann zur Hochzeit geschenkt, altermäßig passt der Schenkende zum Titelhelden, der Beschenkte allerdings nicht, außerdem hat der sich ja nun gerade für eine Frau entschieden und das Thema Altern aus männlicher Sicht beschäftigt ihn bestimmt nur, wenn überhaupt, ganz am Rande.
    Außerdem meinte der befreundete Kollege, das sei sowieso eher ein Männerbuch und er habe in der U-Bahn laut gelacht.
    Mittig gewinnt das Buch doch deutlich an Schwung und wird auch recht heiter, die typisch männliche (?) Besorgtheit um die eigene Gesundheit ist schon ein wenig komisch, zwischendurch ein paar auf mich befremdlich wirkende, weil schonungslose Beschreibungen der körperlichen Beschaffenheit einer der Geliebten aus ganz männlicher Sicht, und vieles, was so sehr intellektuell bemüht erscheint, man könnte es ja auch Freude am Spiel mit der Sprache nennen, der Autor ist Büchner-Preisträger, so empfindet die Romanfigur selige
    Unglückseitelkeit, meint, sich aus Gründen der Altersanhänglichkeit nun doch für eine der beiden Frauen, mit denen er liiert ist, entscheiden zu müssen und vermutet, an Liebesverblödung oder Liebesblödigkeit zu leiden. Also bitte, ist das nun die hohe Kunst der deutschen Gegenwartsliteratur oder bin ich einfach zu ignorant?
    Würde mich über Meinungsäußerungen sehr freuen.
    Herzliche Grüße
    Eva



    Beitrag von Mareikä am Freitag, 17.August.2007, 12:09

    Ooooooh, Mädels, ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, mich so lang nicht gemeldet zu haben - und auch jetzt nur zwischen Tür und Angel! Lesemäßig war eh nicht viel los, hing an Elisabeth George fest (jetzt gerade wieder), schwer emotional durchgeschüttelt hat mich KLUUN: MITTEN INS GESICHT. Eine Frau hat Brustkrebs, ihr Mann schreibt, wie das Paar damit umgeht, er ist ein notorischer Fremdgeher etc- das ist sehr heftig zu lesen, oszilliert immer zwischen machohaftem Sexgeprotze und tiefster Verzweiflung und medizinischen Torturen.
    MARIA - ich habe mir vor einer Stunde eine neue KAMERA gekauft und bin ganz aufgeregt!!!! Ich lade gleich die Akkus auf. Es ist eine Nikon D 40 x, meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Ich bin gespannt, ob ich damit überhaupt umgehen kann! Aber ich freu mich wie ein Schneekönig :-)
    Habt ein schönes WE, bald mehr!
    M



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 16.August.2007, 15:53

    Liebe WIBKE,
    liebe MARION,
    ich möchte euch im Nachhinein alles Liebe und Gute für das neue Lebensjahr wünschen!

    Ich lese, meist nur absatzweise, "The Box of Matches" von Nicholson BAKER wieder. Es gefällt mir bei dieser zweiten, genüßlichen Lektüre fast besser als bei der ersten. Der Autor bringt so viele Gedanken zu Papier, denen ich gerne nach den Lesepausen nachhänge.

    Ich habe einen Roman von Anita BROOKNER, "The Next Best Thing", angefangen, die erste Seite schon etliche Male gelesen, vielversprechender Anfang, aber zu mehr hat es noch nicht gereicht. Kennt zufällig jemand diesen Roman?

    Spiele immer noch mit meinem Wien-Blog, eigentlich ein Wunder, irgendwie "finde" ich die Zeit dafür. Im Moment spinnt meine Kamera, vielleicht sollte ich doch mal in eine neue investieren (DORIS H und DIRK, eure Aufnahmen lassen mich atemlos!).

    GABRIELE,
    hast du GUT GEGEN NORDWIND gelesen? (DORIS H, gestehe dem Autor eine mail geschickt zu haben - was sonst? *smile* -, habe auch eine Antwort bekommen, eine kurze. Irgendwie war's mir dann peinlich, überhaupt geschrieben zu haben. Wie so eine kleine Mädchen Geschichte, dem Omar Sharif wollte ich nach Dr. Schiwago auch schreiben, wenigstens das habe ich mir erspart. *grin*). Was machen deine Wienpläne? Email addy findest du über meinen blog: merisi.blogspot.com

    Einen lieben Gruß in die Runde,
    Maria



    Beitrag von Wibke am Montag, 13.August.2007, 09:26

    Liebe MARION, herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag ! Ich hoffe, du hast einen wunderbaren Tag.

    Herzlichen Dank für Eure guten Wünsche zu meinem Geburtstag ! Es war ein schöner, sonniger !! Tag *g*.

    Schnelle Grüße, Wibke



    Beitrag von Julia am Dienstag, 7.August.2007, 15:50
    EMail: harms@flatlights.com

    Hallo,
    ich stecke gerade mitten in der Recherche meiner Magisterarbeit des Faches Germanistik und: ich brauche Eure HILFE! Ich bin auf der Suche nach Literatur (ab dem Mittelalter aufwärts) in denen Helden die Hauptrolle spielen. Helden: bekleiden meißt eine Außenseiterposition, leben für ihre Ziele, stellen ihre persöhnlichen Bedürfnisse für den Dienst an der Gemeinschaft zurück, etc...
    Ich bin für alle Tipps und Buchvorschläge sehr dankbar und danke Euch schon im Vorraus für Eure Mühen.
    Lg, Julia



    Beitrag von M.arion am Montag, 6.August.2007, 11:20

    WIBKE, auch von mir noch herzliche Geburtstagsglückwünsche nachträglich!!



    Beitrag von gertie am Sonntag, 5.August.2007, 12:21

    Liebe WIBKE,
    zwar bin ich einen Tag zu spät, aber ich möchte trotzdem noch meine herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag aussprechen!

    lg
    gertie



    Beitrag von Marion am Donnerstag, 2.August.2007, 10:09

    Guten Morgen, ich hatte / habe Urlaub, drei Wochen, heute kommen meine Jungs aus dem Zeltlager zurück, das bedeutet viiiiiel Wäsche :-( und dabei liegt hier noch genug für eine Mega-Bügelorgie. Zum Lesen komme ich nicht sehr viel im Augenblick, und wenn, dann erwische ich meistens nur Mittelmaß.

    Kein Mittelmaß war Joachim FRIEDRICH: Kaltes Wasser. amazon: Als Anna aufwacht, kann sie sich an nichts erinnern. An rein gar nichts. Sie weiß nicht, wer sie ist. Sie hat die Menschen, die sich ihre Eltern nennen, noch nie zuvor gesehen. Ja sie kennt nicht einmal mehr den Begriff "Eltern". Bis sie sich die Hände wäscht. Mit kaltem Wasser. Plötzlich schießt eine Erinnerung in ihr hoch. Eine entsetzliche Erinnerung. - Fand ich sehr spannend und sicherlich gut geeignet für Jugendliche.

    Petra A. Bauer: Wer zuletzt lacht, lebt noch. amazon: „Wer kann töten Mann und malen lustige Gesicht in Blutt?“ Das fragt sich nicht nur die Putzfrau, die die Leiche des Schauspielers Christoph Bruckner fand und den Smiley entdeckte, den der Mörder in die Blutlache geschmiert hatte. Auch der liebenswert-frechen Kommissarin Robina Bernhardt und ihrem neu zugeteilten Partner Holger Schultze-Diepersdorf, gibt der Fall Rätsel auf. Die Ermittlungen führen mit einem Filmteam quer durch den Ostteil Berlins und fördern so manche Überraschung zutage – so auch eine zweite Smiley-Leiche … . Das war eine Ausbeute von der Criminale im April. Ich fand es nur mäßig spannend und auch schlecht redigiert, aber der Schluss war überraschend. Kann ich nur bedingt empfehlen.

    Helen Fielding: Hummer zum Dinner. amazon: Ein neuer Roman von der Autorin des Bestsellers "Schokolade zum Frühstück": Rosie Richardsons Affäre mit dem Fernsehmoderator Oliver Marchant ist nur von kurzer Dauer, denn Oliver kennt in Wahrheit nur eine Leidenschaft: sein eigenes Ego. Rosie zieht sich aus der Welt der High Society zurück, um ein Flüchtlingscamp in Afrika zu leiten. Als eine Heuschreckenplage die Region bedroht, greift Rosie zu verzweifelten Mitteln - sie wendet sich an die Medien. Leider folgen nicht nur einige wohlmeinende Prominente ihrem Hilferuf, auch Oliver höchstpersönlich kommt angereist. Peinlichkeiten und Pannen nehmen unaufhaltsam ihren Lauf ... 'Schokolade zum Frühstück' fand ich ja ganz amüsant und wollte etwas ähnlich lustiges lesen, aber dieses Teil hier ist absoluter Schrott, total langweilig und realitätsfern (nicht, dass ich viel Realität bei Werken dieser Art erwarte ;-) )

    Michael Bresser / Martin Springenberg: Schwein gehabt. Münsterland-Krimi. amazon: Dieter Nannen, Prokurist aus Essen, erbt überraschend einen Bauernhof im tiefsten Münsterland. Leider sind keine agrarökonomischen Erlöse zu erwarten, da sich der Viehbestand auf ein Schwein und mehrere Kaninchen beschränkt. Womit Geld verdienen? Warum nicht als Privatdetektiv? Nannen wird wider Erwarten auch gleich ein Fall übertragen: Er soll die Tochter des Arztes überwachen, die der Schule fernbleibt und auch dem Drogenkonsum nicht abgeneigt zu sein scheint. Als das Mädchen noch am selben Tag tot aufgefunden wird, ahnt Nannen, dass er besser die Finger von dem Auftrag gelassen hätte ...
    - Liest sich lustig, ähnlich wie die Bücher von Kathrin Heinrichs. Der Fall entgleitet den beiden Autoren aber, es passieren mehr Morde in einem kleinen Kaff als in ganz NRW in einem halben Jahr, um eine Amazon-Rezi sinngemäß zu zitieren, ich fand das Ende ziemlich abgehoben.

    Martha GRIMES: Inspektor Jury kommt auf den Hund. amazon: Als Inspektor Jury eines Abends im Pub von einem äußerst redseligen Fremden angesprochen wird, will er eigentlich nur eines: In Ruhe ein Glas Wein trinken. Daraus wird jedoch nichts, denn die Geschichte, die dieser Mann namens Harry Johnson zu erzählen hat, zieht Jury sofort in ihren Bann. Johnson erzählt nämlich von seinem Freund Hugh Gault, dessen Frau, Kind und Hund ein Jahr zuvor auf mysteriöse Weise in der ländlichen Idylle Surreys verschwunden waren. Jury kann nicht anders und schaltet sich in die Ermittlungen ein. Keine Sekunde zu spät, wie sich herausstellt: Denn als Jury nicht nur mit Hugh Gault, sondern auch mit dessen tot geglaubter Ehefrau zusammentrifft, zählt er bereits eine Leiche zuviel und zwei Personen zu wenig im Umkreis von Harry Johnson ... Ein Fest für alle Fans von Martha Grimes: wunderbar britisch, meisterhaft psychologisch und herrlich humorvoll. - Eigentlich hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, eigentlich ... aber dann kam die Enttäuschung. Der Titel müsste heißen: Inspektor Jury lässt sich verar...., ich habe selten etwas so langweiliges gelesen. Gefreut hatte ich mich auf ein Wiedersehen mit Melrose Plant und Agatha und all den anderen, bekommen habe ich Quantenphysik und Hunde mit parapsychologischen Fähigkeiten. Langweilig. Gut, dass es nur aus der Bücherei geliehen war...

    Annett, das von dir gesuchte Buch kenne ich leider nicht.

    Grüße an alle! Marion



    Beitrag von Annett Rudovsky am Dienstag, 31.Juli.2007, 20:57
    EMail: annett.rudovsky@gmx.de

    Hallo,
    ich suche eine Geschichte, die ich selber zu DDR-Zeiten gelesen habe. Leider kann ich mich nur noch an den Inhalt und nicht an den Titel erinnern.
    Kann von Euch eventuell einer helfen.

    Die Geschichte geht wie folgt.
    Ein kleines Zicklein wird von seiner Mutter allein gelassen, damit sie neue Futterquellen suchen kann. Damit das Zicklein seine Mutter in Gefahrensituationen rufen kann, bekommt es ein Glöckchen. Immer kurze Zeit nachdem die Mutter weg ist, läutet das Zieglein das Glöckchen, weil ihm z.B. ein Sandkorn ins Auge geweht wurde. Immer läuft die Mutter eilig zurück und ärgert sich bald. Doch einmal kommt der Wolf und das Zicklein läutet wieder, doch die Mutter denkt es sei wieder nur eine Nichtigkeit. Erst in letzter Minute kann sie das Zicklein retten.

    Wär schön, wenn Ihr mir den Titel nennen könntet oder mir sogar mitteilen könntet ob und wo es noch zu bekommen ist.

    Vielen Dank
    Annett



    Beitrag von Ela am Dienstag, 31.Juli.2007, 16:37

    SWR Bestenliste

    August 2007

    1. (-) 105 Punkte

    RICHARD FORD: Die Lage des Landes
    Roman. Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert.
    Berlin Verlag, 688 Seiten, EUR 24,90
    mittelschwere Letüre

    Der dritte Roman um den amerikanischen
    Durchschnittshelden Frank Bascombe, den einstigen
    Sportreporter und jetzigen Immobilienmakler.
    Er ist 55 und scheint es geschafft zu haben.
    Aber dann kommt alles knüppeldick: Seine zweite
    Frau verläßt ihn, sein Arzt diagnostiziert Krebs
    und George W. Bush gewinnt die ominösen Wahlen von 2000.



    2. (-) 55 Punkte

    IAN McEWAN: Am Strand
    Roman. Aus dem Englischen von Bernhard Robben.
    Diogenes Verlag, 208 Seiten, EUR 18,90
    leichtere Lektüre

    "Kühl und mit einer Präzision, die ans Bösartige grenzt,
    verfolgt McEwan in dieser genialen Tragödie der
    Verkennungen, wie zwei Liebende einander immer wieder
    verfehlen, um Millimeter nur und am Ende endgültig.
    (...) Sich lieben, so lautet die Definition,
    die McEwan uns mit diesem Buch andient, hieße aus zwei
    Käfigen einen zu machen. Ob daraus Glück folgen kann,
    ist eine Frage des Zufalls und seiner Interpretation."
    (Hubert Spiegel)



    3. (2.) 52 Punkte

    NICOLAS BORN: Briefe 1959-1979
    Herausgegeben von Katharina Born.
    Wallstein Verlag, 663 Seiten, EUR 34,00
    leichtere Lektüre

    Der früh verstorbene Autor auf dem Weg zu einem Klassiker
    der Nachkriegsmoderne. Nach den Gedichten jetzt die Briefe
    und Briefwechsel: mit Peter Handke, Günter Kunert,
    F.C. Delius, Günter Grass, Rolf Dieter Brinkmann,
    Dieter Wellershoff, ...
    (Leseprobe vorhanden)



    4. (-) 40 Punkte

    WARLAM SCHALAMOW: Durch den Schnee
    Erzählungen aus Kolyma, Band 1
    Aus dem Russischen von Gabriele Leupold.
    Verlag Matthes & Seitz, 342 Seiten, EUR 22,80
    mittelschwere Lektüre

    Schalamow wurde 1929 zum ersten Mal verhaftet, dann 1937
    ein zweites Mal und in die sibirischen Lager deportiert.
    Seine dokumentarisch-nüchternen Berichte aus dem Gulag
    bilden den Auftakt zu einer geplanten Werkausgabe.



    5. (-) 36 Punkte

    ROR WOLF: Pfeifers Reisen
    Gedichte. Verlag Schöffling & Co., 264 Seiten, EUR 19,90
    mittelschwere Lektüre

    Zum 75. Geburtstag von Ror Wolf neue Gedichte und bisher
    unveröffentlichte aus früheren Jahren. Ein lyrisches Resümee:
    "In einer Grube in gekrümmter Lage,/ von Erde ganz und
    insgesamt bedeckt, / bemerken wir, wie schlecht die Erde schmeckt,
    / ihr Leute, jetzt, am Ende unserer Tage."



    6. (-) 31 Punkte

    MARTIN MOSEBACH: Der Mond und das Mädchen
    Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, EUR 17,90
    mittelschwere Lektüre

    Gerade haben sie geheiratet, das junge Paar Hans und Ina,
    da ist sie schon wieder mit ihrer Mutter unterwegs und der
    zurückgelassene Bräutigam auf der Suche nach einer Wohnung
    in Frankfurt. Dort, wo einer erfolgreichen Bankkarriere
    nichts im Wege zu stehen scheint. Gleich hinterm Hauptbahnhof
    findet er eine Bleibe - mit einer verhängnisvollen Nachbarschaft.



    7. (1.) 30 Punkte

    ARNOLD STADLER: Komm, gehen wir
    Eine Liebesgeschichte
    Roman. S.Fischer Verlag, 395 Seiten, EUR 18,90
    mittelschwere Lektüre

    Nur zum Bräunen sind Rosemarie und Roland nach Capri gefahren.
    Und dann treffen sie Jim. Am Anfang ihrer Liebesgeschichte zu
    dritt steht die Erfüllung. Und dann beginnt schon die Erinnerung
    und das Warten darauf, dass es wieder so wird, wie es einmal
    gewesen ist - für einen ganz kurzen Augenblick.



    8. (-) 28 Punkte

    MONIKA MARON: Ach Glück
    Roman. S. Fischer Verlag, 224 Seiten, EUR 18,90
    leichtere Lektüre

    Immer der gleiche Alltag zwischen Ehe und Arbeit. Und dann taucht
    plötzlich ein schwarzer Hund auf, der alles durcheinanderbringt,
    weil er sich leidenschaftlich über seine neue Herrin zu freuen
    scheint. Tier lehrt Mensch. Als Johanna den Anruf einer alten
    russischen Aristokratin erhält, ergreift sie die Chance zum
    Ausbruch und fliegt nach Mexiko.



    9. (-) 19 Punkte

    MARCUS BRAUN: Armor
    Roman. Suhrkamp Verlag, 187 Seiten, EUR 17,80
    mittelschwere Lektüre

    "Wie von einem geheimen Kraftwerk angetrieben, ist Marcus Braun
    ein geradezu hyperaktiver Erzähler - dem ruhigen, coolen,
    fast schon ausgezehrten Tonfall zum Trotz. Ein Springteufel.
    Er steckt in allen Köpfen, ansatz- und absatzlos springt er
    von einem zum anderen und wieder zurück, von einer Tonlage
    zur nächsten." (Elmar Krekeler)



    10. (3.) 18 Punkte

    THOMAS VON STEINAECKER: Wallner beginnt zu fliegen
    Roman. Frankfurter Verlagsanstalt, 367 Seiten, EUR 19,80
    mittelschwere Lektüre

    "Steinaecker hat einen Familienroman geschrieben, der nicht,
    wie gewohnt, verschiedene Etappen der Vergangenheit aufrollt,
    sondern dieselben in die Zukunft verlagert. Er entfaltet
    in einer rasanten Ästhetik der Gleichzeitigkeit eine satirisch
    zugespitzte Pop- und Fernsehwelt." (Helmut Böttiger)



    Persönliche Empfehlung im August von Kirsten Voigt (Karlsruhe)

    ARNO GEIGER: Anna nicht vergessen
    Carl Hanser Verlag, 249 Seiten, EUR 19,90

    "Die Figuren in Arno Geigers Erzählungen "Anna nicht vergessen"
    leben selten selbstbestimmt: Anna, das vernachlässigte Kind,
    sowieso nicht. Aber auch die verlassenen, hoffnungslos liebenden
    Erwachsenen sind Flüchter, zwanghaft, grotesk verzweifelt.
    Eifersucht fällt sie an, Sehnsucht spricht aus ihren manischen
    Monologen, am Alltag schürfen sie sich die Seele auf und leiden
    aberwitzig, aber auch komisch. Geigers Erzählungen verblüffen
    und beeindrucken nicht erst durch ihre mitunter skurrilen Wendungen,
    sondern schon in ihrer Anlage, durch die präzise Engführung von
    Perspektiven, die Mühelosigkeit, mit der dieser Autor sein Ziel
    findet." (Kirsten Voigt)



    Südwestrundfunk
    Fernsehen Kultur und Gesellschaft
    76522 Baden-Baden
    Tel. 07221/929-2846


    SWR-Bestenliste im INTERNET:
    www.SWR.de/bestenliste

    copyright: SWR



    Beitrag von Viola am Montag, 30.Juli.2007, 17:12

    Hallo WIBKE,
    habe gesehen, dass es den "Kevin" nun auch recht günstig bei Bertelsmann gibt, falls du dort Mitglied bist...
    ABBITTE wird dir ganz bestimmt gefallen, wie ich dich kenne! *G* Hat mir übrigsns sehr viel besser gefallen als SATURDAY.....



    Beitrag von Wibke am Montag, 30.Juli.2007, 07:26

    Guten Morgen Ihr Lieben,
    gestern habe ich einen langen Beitrag für Euch verfaßt und dann stürzte mein PC ab und alles verschwand....

    Heute habe ich leider nur Zeit für eine Kurzfassung:
    ich lese gerade Abtprimas Notker Wolfs " Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland" ( zieht sich etwas, gefällt mir noch nicht so ganz, bin gespannt, was die letzten 100 Seiten ergeben ) und die Klemperer-Tagebücher, die ich ja Stück für Stück weiterlese. Sie gefallen und faszinieren mich nach wie vor, trotzdem kann ich nur 10-20 Seiten pro Tag lesen, mehr geht nicht.

    Für unseren Lesezirkel morgen habe ich noch einmal "Modellfliegen" von Marcel Möring gelesen. Auch das mag ich nach wie vor sehr und ich finde es interessant, wie viele neue Details ich beim zweiten Lesen entdecke.

    VIOLA, auf "Wir müssen über Kevin" reden bin ich auch schon sehr gespannt.

    Ich muß gestehen, daß ich mir die Lösung des neuen HP vorletzten Samstag "ergoggelt" habe *g*. Auf Englisch lese ich ihn nicht und bis Ende Oktober hätte ich die Lösung sowieso erfahren - da kann ich sie mir auch sofort holen *g*.

    In der neuen "Brigitte" wird mit "Am Strand" der neue Roman von Ian McEwan vorgestellt: Klingt sehr interessant, gelesen habe ich bisher noch nichts von McEwan, auch wenn ich schon ein paarmal um z. B. "Abbitte" herum geschlichen bin.
    Wie gefallen Euch denn die McEwan-Romane ?

    Ich wünsche Euch eine schöne Woche !

    Schnelle Grüße, Wibke



    Beitrag von Markus am Samstag, 28.Juli.2007, 10:19
    EMail: markus_kammann@gmx.de

    Hallo Bücherforum,

    Suche nach sehr guten Taschenbüchern, vor allem aus dem Bereich Fantasy. Leider sollten sie nicht zu teuer sein.

    Im übrigen kann ich allgemein die Bücher von James Barclay und James Clemens weiter empfehlen. (Wenn man Fantasy mag.)

    Ich danke im Voraus



    Beitrag von Eva am Donnerstag, 26.Juli.2007, 23:22

    Hallo Leute!
    Meld mich auch mal wieder aus der Versenkung, bin aber immer noch firmentechnisch im Dauerstress *seufz*. Derzeit hab ich jedoch den neuen HP immer in Griffweite und jede freie Minute verwende ich dazu ein paar Zeilen weiter zu lesen *g*
    Liebe Grüße an euch alle und ein herzliches Willkommen an alle, die sich immer wieder neu hier finden.

    Eva



    Beitrag von viola am Montag, 23.Juli.2007, 22:55

    Alle, die hier was suchen sei mal wieder www.booklooker.de empfohlen. Oder abebooks.de ...

    Hab heute "Wir müssen über Kevin reden" durchgelesen - war vor einiger Zeit hier mal ein Tipp und wurde auch diskutiert, daraufhin hatte ich einen Suchauftrag bei oben erwähnter internet-site..

    Hat mich - wie euch ja auch, die ihr es gelesen habt, sehr tief berührt. Oftmals hätte ich zwischendurch die Frau gerne geschüttelt. Wie kann man nur so lax mit einem solchen Kind umgehen....

    Wird mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen....

    Nun greife ich zu etwas "Leichterem": Emmas Glück.... on verra.....



    Beitrag von Ela am Montag, 23.Juli.2007, 18:20

    LISA versuch's mal mit Douglas Adams, falls er den "Anhalter durch die Galaxis" noch nicht hat. Oder "Die letzten ihrer Art", auch von Adams, nicht Fantasy, aber wirklich gut.



    Beitrag von Katja am Dienstag, 17.Juli.2007, 12:40
    EMail: katjabernstein@gmx.net

    Hallo Ihr Leseratten!
    Ich lese gerade "The Return - Eine Untote will Rache" von Daniela Tietjen. Kann ich nur weiter empfehlen. :)



    Beitrag von Hermi am Montag, 16.Juli.2007, 14:42

    hallo Hans,

    vielleicht findet deine tochter etwas zu ihrem aufsatzthema in "klapp und klar, berufe im rampenlicht", erschienen bei ars edition verlag.

    viel erfolg!

    Hermi



    Beitrag von Hans Arden am Montag, 16.Juli.2007, 12:44
    EMail: hans.arden@online.de

    Hallo! Meine Tochter will ein Aufsatz über Filmmachen schreiben. Kennt jemand Litteratur für Kinder über Drehbücher entwerfen und schreiben? Für Hilfe wäre ich sehr dankbar

    Gruß

    hans Arden



    Beitrag von Antje am Sonntag, 15.Juli.2007, 13:08

    Liebe Hanna,

    es gibt von Sabine Bode auch gute Bücher über die Verarbeitung von Trauer - allerdings keine Romane, sondern Sachbücher.

    Ich hatte Kontakt mit der Autorin und kann nur sagen, sie setzt sich mit sehr schweren Themen in ihren Büchern überaus einfühlsam auseinander. Auf meine Mails antwortete sie zudem sehr sehr nett. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, kann nur sagen, daß die Bücher sehr hilfreich sein können.

    Viele Grüße

    Antje



    Beitrag von Kioki am Samstag, 14.Juli.2007, 23:53

    Hallo Hanna,

    ich fand HERZSEE von Sally Friedman sehr gut. Die einzige Rezension bei amazon ist allerdings von mir - also hol´ dir vielleicht noch andere Meinungen dazu. Das Buch scheint´s sehr billig second hand zu geben.

    Alles Gute, Kioki



    Beitrag von Doris am Donnerstag, 12.Juli.2007, 16:34

    upps, ich wollte gerade noch die Tippfehler korrigieren und habe versehentlich auf die falsche Taste gedrückt.

    LG Doris



    Beitrag von Doris am Donnerstag, 12.Juli.2007, 16:33
    Homepage: www.amazon.de/Ohne-ein-Wort-Linwood-Barclay/dp/3548267432/ref=sr_1_1/302-5047851-3870419?ie=UTF8&s=books&qid=1184250763&sr=8-1

    Danke HILLA für deine Empfehlung

    Ich habe ZOLI ganz unter vom SUB (Stapel ungelesener Bücher) liegen und befördere es nun postwendend direkt nach oben! Bisher habe ich mich noch geziert das Buch in Angriff zu nehmen, das ich vor einigen Monaten zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, aber das soll sich nun ändern!

    Im Moment lese ich NUR ;-) eine spannenden Krima, der aber durchaus empehlenswert ist:
    Ohne ein Wort von Linwood Barclay (siehe Link)


    LG Doris



    Beitrag von Hilla am Donnerstag, 12.Juli.2007, 13:02

    Wenn auch im Verborgenen, so doch immer und fast von Anfang an dabei, melde ich mich heute, um Euch ein Buch ans Herz zu legen, dass mich in den letzten Tagen sehr bewegt hat:

    ZOLI, Autor Colum McCann.Es ist die Geschichte einer jungen Zigeunerin, die aus ihrer Welt katapultiert wird, weil sie lesen und schreiben lernt. Das Thema hat mich sehr berührt, ich habe aber auch einiges über die Welt der Zigeuner gelernt, und zwar nicht nur die romatische Seite, sondern auch die dunklen Seiten, die uns "Normalen" heute ja auch immer wieder mal aufstoßen. Ob zu Recht oder Unrecht, mag dahin gestellt sein.

    Die Sätze dieses Autors sind wie Samt, wie Streicheln der Seele. Wenn er ein Schneetreiben schildert, habe ich trotz der Sonne (ich las in Italien) die Flocken gespürt und wenn er schildert, wie Zoli trauert, war ich traurig.

    Ich kann "ZOLI" nur empfehlen.

    Ich wünsche Euch einen schönen Sommer! Irgendwo muss er ja sein!

    Hilla



    Beitrag von Hanna am Dienstag, 10.Juli.2007, 14:48

    @Andrea: dankeschön, werde heute abend gleich in die Stadt gehen und mir die Bücher besorgen.



    Beitrag von Andrea am Dienstag, 10.Juli.2007, 13:01

    Ja, WIBKE, Du warst auf alle Fälle schon vor mir da...

    HANNA, wie wäre es mit dem "Jahr des magischen Denkens" und "IM" von Connie Palmen? Schau mal bei amazon, ob es Dir von der Inhaltsangabe her zusagt.



    Beitrag von Hanna am Dienstag, 10.Juli.2007, 11:52

    Hallo,
    habe das forum durch Zufall entdeckt.
    Vielleicht könnt ihr mir helfen, ich suche Bücher über "Trauer".
    Habe "PS.Ich liebe Dich" und "weil du bei mir bist" und würde gerne weitere Romane darüber lesen, da es bei meiner eigenen Trauer viel hilft.
    Könnt ihr mir noch welche empfehlen?

    Gruß
    Hanna



    Beitrag von Wibke am Sonntag, 8.Juli.2007, 12:40

    Na, ANDREA, dann stoße ich doch gerne mit Dir an *g* ! Ich weiß gar nicht mehr genau, wie lange ich jetzt schon dabei bin. Hmmm, muß ich doch mal gelegentlich nach sehen...

    Ich habe inzwischen Martin Suters " Die dunkle Seite des Mondes" gelesen. Das hat mir, wie bisher alles von Suter, überaus gut gefallen. Eine spannende, gut geschriebene Geschichte und wohl auch gut recherchiert.

    Jetzt lese ich "Verdammnis", den zweiten Krimi von Stieg Larsson. Die Ausführlichkeit macht mich manchmal fast kribbelig, sie erinnert mich aber auch immer wieder daran, daß ich nicht mehr durch meine Bücher durch hetzen will *g*.

    "Gut gegen Nordwind" habe ich noch nicht gelesen, aber Ihr macht mich doch sehr neugierig. Ich werde es auf meine Buchleseliste setzen.

    Euch einen schönen Sonntag !

    Herzliche Grüße, Wibke



    Beitrag von AlexCross am Donnerstag, 5.Juli.2007, 20:19

    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach dem Buch "The Stand" von Stephen King, aber in der gekürzten Fassung mit rund 800 Seiten. Kann diese Version nirgends mehr auftreiben. Wisst ihr eine Möglichkeit?

    Danke



    Beitrag von Andrea am Mittwoch, 4.Juli.2007, 17:32

    uiuiui, bei mir ist zur Zeit der absolute Wurm drin, ich schaffe es noch nicht mal, hier regelmäßig mitzulesen und erst recht nicht zu posten,

    aber *pling* anstoßen will ich mit Euch, denn seit sieben Jahren bin ich jetzt dabei!

    Glattauer sein "Gut gegen Nordwind" habe ich gelesen, es ist mir in mehreren Buchhandlungen als regelrechter Geheimtipp präsentiert worden und ich kannte ja Eure Begeisterung..., die ich ebenfalls nicht ganz soooo teile, aber es ist ein kleines Büchlein, dass sich einprägt, dieses Treffen der beiden fand ich sowas von genial, das Raten, das Abschätzen, Daniele formulierte schon vor, dem bin ich eher geneigt zuzustimmen.

    Dann habe ich von Shalev "Späte Familie" gelesen und fand dieses sehr beeindruckend, das könnte eines meiner Jahresbücher sein, ich finde, es ist das beste der Autorin, ich denke und hoffe, sie steigert sich mit jedem Buch, denn genauso geht es mir mit ihren Büchern, da ist so viel persönlich und ich finde mich selbst, erkenne mich,

    mehr gibt meine Ausbeute leider nicht her, aber ich hoffe, die Zeiten werden wieder besser!

    LG



    Beitrag von Gabriele am Mittwoch, 4.Juli.2007, 16:37

    So, ihr habt mich überzeugt. Jetzt höre ich sofort im Büro auf und gehe "gut gegen Nordwind" kaufen. Eher das Buch, weil ich so viel im Alltag über Kopfhörer laufen lassen muss, dass ich dann die Stille liebe und meine eigenen Kopfkino-Ideen.

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Gabriele

    PS: Doris- Danke für die vielen tollen Bilder in der Community; Maria - danke für den Blog, jetzt werde ich nach vielen vielen Jahren mal doch die Bundeshauptstadt anpeilen, soviel Lust hast mir darauf gemacht. Ela - danke für die Bestseller-Listen. Vielelicht auch irgendwelche neue Ideen/Links für andere Welt-Bücher und CDs?



    Beitrag von viola am Mittwoch, 4.Juli.2007, 15:36

    na, eure Bericht machen mir richtig Lust auf den Glattauer.... aber noch hab ich leider keine Ferien und so les ich bloß kurz vor dem Einschlafen - das aber mit Vergnügen. ZORRO von Isabel Allende.... macht wirklich Spaß! Sie kann einfach gut erzählen...



    Beitrag von Maria am Mittwoch, 4.Juli.2007, 11:15
    EMail: "Gut gegen Nordwind" Homepage: danielglattauer.com

    DANIELA:
    Ich hatte mir die Zeit gestohlen, mein sehr positives Urteil über Glattauers Roman zu untermauern, leider hat mir irgendeine Tastenkombination einen bösen Streich gespielt. Alles ist hin, um den lieben Augustin zu zitieren.

    Mir bleibt leider keine Zeit, noch einmal von vorne anzufangen. Es sei nur gesagt, dass ich seit "Gut gegen Nordwind" kein besseres gelesen habe, es bleibt mein Buch des Jahres.

    Noch eine brennende Frage: welche Bücher sind deiner Ansicht nach in ihrer "Art wirklich neu und aufregend" gewesen?

    DORIS:
    Ich habe das Buch gelesen und fand es überhaupt nicht mühsam. Ganz und gar nicht, im Gegenteil!

    Einen lieben Gruß an alle!



    Beitrag von Doris am Mittwoch, 4.Juli.2007, 09:08

    DANIELA, ich glaube meine Begeisterung für "Gut gegen Nordwind" rührt hauptsächlich daher, daß ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Die Stimmen der Protagisten hatten es mir von Anfang an angetan und mich mitgerissen. Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen anstelle gehört hätte, wäre es mir teilweise zu mühsam gewesen, schon allein wegen der andauernden Zeitangaben.

    ENIGMA, habe ich übrigens als eine wunderbare und literarisch höherstehende und doch emotianal tiefschürfende Fortsetzung dazu erlebt.

    LG Doris



    Beitrag von Daniela am Mittwoch, 4.Juli.2007, 08:08
    Homepage: www.die-leselust.de

    Guten Morgen ihr LIeben,
    darf man sich hier wieder melden, obwohl ich schon lange nur noch still mitlese, weil mir einfach die Zeit fehlte, um auch noch mitzuschreiben? ;-))

    Jetzt, im Urlaub, könnte das ja mal wieder anders gehen ;-)

    Wie jetzt, MARIA, du willst nichts von der SWR-Liste? Ich habs in Erinnerung, dass du doch von STADLER so begeistert warst? Ich hab da nämlich grad erst an dich gedacht, als ich "Der Tod und ich, wir zwei" halb gelesen habe... ich wurde mit ihm nämlich leider nicht so recht warm. Da gabs zwar ein paar schöne Beschreibungen, aber insgesamt hat mich einfach keiner der Protagonisten interessiert, und die paar boshaft-witzigen Bemerkungen dazwischen haben nicht ausgereicht, mein Leseinteresse aufrecht zu halten.

    Aber ich kann ja auch die hier beschworene absolute Begeisterung für Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" nicht teilen. Ich fands zwar auch nett und hübsch, aber weder besonders tiefschürfend noch in seiner Art wirklich neu und aufregend (zumal die Protagonisten dafür, wie alt sie eigentlich sein sollten, unglaublich altmodisch agieren, das "Sie" alleine ist ein Anachronismus). Wie gesagt: ich habs auch sehr gerne gelesen, hatte Spaß daran, weil es sich dank Glattauers gutem Stil toll liest, aber zu mehr hats bei mir nicht gereicht.

    Doris, das "Enigma" hab ich auch mit viel Begeisterung gehört, und das, wo ich Schmitt doch sonst gar nicht mag ;-)

    Ich hätte auch noch eine Buchempfehlung für euch. Das Buch, das mich zuletzt wirklich begeistert hat, stammt von einer österreichischen Autorin, ANNA MITGUTSCH, und heißt "Zwei Leben und ein Tag".
    (http://www.f5.parsimony.net/forum5557/messages/31031.htm)
    Eine Art Melville-Biographie eingebettet in die GEschichte einer gescheiterten Beziehung. Edith schreibt ihrem Exmann Briefe, in denen sie sowohl die Beziehung aufarbeitet, als auch ihrer beider gemeinsame Begeisterung für Melville einfließen lässt, Parallelen sucht, Zusammenhänge aufzeigt. Dass der gemeinsame Sohn nicht der Norm entspricht, dass er autistisch ist, war ebenfalls eine Zerreißprobe für die Beziehung, der sie letztlich nicht standgehalten hat. Aus der Sicht des jungen Mannes erlebt man dann die andere Titelseite des Buches, den einen Tag (im Gegensatz zu den zwei Leben). Das ist sehr klug und unaufgeregt geschrieben, und die Autorin hat zusätzlich geschafft, was ich nicht für möglich gehalten hätte: sie hat mich so für Melville interessiert, dass ich nun unbedingt endlich auch "Moby Dick" lesen muss. (und mit mir meine gesamte Lesegruppe...)

    So, und nun nutze ich das Regenwetter hier am Attersee weiter, um im Bett noch ein wenig in Stewart O´Nans "Halloween" zu lesen.

    Liebe Grüße, und bis hoffentlich bald wieder,
    Daniela



    Beitrag von Doris am Dienstag, 3.Juli.2007, 17:53
    Homepage: www.amazon.de/Enigma-CD-Eric-Emmanuel-Schmitt/dp/3898131513/ref=pd_bowtega_2/302-6625946-8849638?ie=UTF8&s=books&qid=1183477533&sr=1-2

    Und noch eine unbedingte Hörbuchempfehlung:

    Enigma von Eric-Emmanuel Schmitt

    intensiv und zutiefst verstörend.
    Irgendwie thematisch sogar noch eine hochphilosophische Ergänzung zu meiner Empfehlung "Gut gegen Nordwind"
    Anstelle E-mail Fernbeziehung ein "altmodischer" Briefkontakt.

    Ich stelle immer mehr fest, daß es mich zu Hörbüchern hinzieht, auch wegen der Stimmen (wenn sie denn gut sind, wie bei beiden Hörbüchern) Dabei kann ich dann die verschiedensten Dinge wir z.b. bügeln, kochen oder putzen erledigen und genieße die Zeit!

    LG Doris



    Beitrag von am Dienstag, 3.Juli.2007, 16:48

    Irgendwie verstehen die Zauberlehrling meinen Humor nicht und schneiden zur Strafe den Rest meines hochgeistigen Beitrags ab. schnippschnapp.
    M.



    Beitrag von Ela am Dienstag, 3.Juli.2007, 14:47

    Eben kam der Newsletter des Picus-Verlages.
    Falls jemand in der Umgebung von Passau wohnt - hier die Ankündigung einer Lesung:
    -----------
    Montag, 9. Juli 2007, Lesung
    Christiane Schlötzer liest aus ihrem Buch
    Das Mädchen mit dem falschen Namen. Türkische Tabus. Picus Reportagen.
    Bücher Pustet, Nibelungenplatz 1, 94032 Passau, 19.30 Uhr.
    ---------



    Beitrag von maria am Montag, 2.Juli.2007, 18:08

    VALENTINE:
    Ich muß zugeben, dass ich es nicht weiß. Glaube mich dumpf zu erinnern, dass es im Deutschen Regeln dafür gab.

    ELA:
    Der HERODOT ist eines jener Bücher, in die ich immer wieder mal reinlese, wenn ich nicht Rechtes zum Lesen finde oder einfach Lust auf ihn. Ich werde mal in die Insel-Ausgabe reinlesen in einer Buchhandlung, manchmal habe ich nämlich Schwierigkeiten, wenn ich auf eine andere Sprache umsteige (der Loeb war ja Englisch, und für mein Empfinden, eine ausgezeichnete Übersetzung, gar nicht angestaubt). So habe ich ein paar Antonio LOBO ANTUNES Bände hier liegen, die ich mir im Überschwang der Gefühle auf Englisch gekauft hatte, aber erst im nachhinein festgestellt habe, dass mir die deutsche Übersetzung fiel besser gefällt (das "Handbuch der Inquisitoren", congenialer kann man sich eine Übersetzung nicht wünschen).

    Und jetzt muß ich schnell hinaus ins Gewitter, um meine Büchereibücher zurückzutragen. "Paris is a Woman" DVD auch dabei, leider doch nicht angeschaut (so geht's mir immer wieder, frage mich, wozu ich noch DVDs heimtrage).

    Einen schönen Abend euch allen!



    Beitrag von Valentine am Montag, 2.Juli.2007, 13:36

    MARIA - heißen die nicht Sydneysider?

    LG
    Valentine



    Beitrag von Maria am Montag, 2.Juli.2007, 13:25

    DORIS:
    Ich werde wohl erst gegen Ende Juli Zeit finden.
    Neben anderen Dingen ist meine Mutter im Krankenhaus, und wenn es irgendwie geht, möchten wir gegen Ende der Woche doch nach Italien fahren. Ich kriege es nicht auf die Reihe, ein bisschen mehr Muße in meine Tage zu bringen.

    Ich habe angefangen, Peter CAREYs "30 Tage in Sidney" zu lesen. Die ersten 60 Seiten haben mir Lust gemacht, diese Stadt einmal zu erleben, der schönen Buchten wegen. Angeblich hält der Rest der Stadt nicht, was der Hafen verspricht, warnt mich ein gebürtiger Sidneyaner (wie nennt man sie wohl wirklich?). So ein paar “shrimps on the barbie“ würden mich trotzdem verleiten, denke ich. Und die Blauen Berge.

    ELA:
    Nichts auf der SWR Liste verleitet mich zum Kaufen. Kennst du eines der Bücher?

    Eine schöne Woche euch allen,
    Maria



    Beitrag von frieslaender73 am Montag, 2.Juli.2007, 09:39

    Hallo Joke...ich als Hundeliebhaber habe mir das Buch "Moin Moin, Maja" zugelegt und muss sagen, das ist wirklich eine gute und lustige Lektüre. Meine Kinder haben das Buch auch mit großem Interresse gelesen und fanden es auch echt klasse, was für witzige, schöne, spannende und traurige Geschichten die Hundemischlingsdame Maya erlebt. Dieses Buch ist wirklich sehr zu empfehlen.



    Beitrag von Doris am Samstag, 30.Juni.2007, 11:25
    EMail: savitadh@aol.com

    Maria, ich nehme dich beim Wort. Lass uns diesem genialen Autor einen Leserbrief schreiben!! Du kannst dich gerne diesbezüglich an mich wenden. Meine Rezension werden wir dem Brief dann anhängen.
    STERNCHEN du kannst dich ja uns anschliessen. Ich fand das Ende (siehe Rezension) ja auch enttäuschend, aber auch authentisch. Und doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.....

    Ebenfalls eine unbedinte Hörbuchempfehlung
    Die schönsten Jahre von Elke Heidenreich

    LG Doris



    Beitrag von Maria am Freitag, 29.Juni.2007, 23:15
    EMail: DANIEL GLATTAUER, Gut gegen Nordwind Homepage: www.danielglattauer.com/dag/daginfo.php

    DORIS:
    Es freut mich ungemein, dass du auch so viel Freude mit dem Hörbuch gehabt hast wie ich mit dem Buch. Ich habe fast eine ganze Nacht daran gelesen, weil ich nicht aufhören wollte und am (zum Glück) Sonntagmorgen danach noch vor dem Aufstehen die letzten Seiten, die mir der Schlaf vorenthalten hatte. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir das das letzte Mal mit einem Buch passiert ist. Ich hoffe innigst auf irgendeinen neuen Roman vom Herrn Glattauer. Vielleicht sollten wir ihm einen "Leserinnen"-Brief schreiben?

    Ich lege oben den Link zu Glattauers "Dag" Kolumne, damit tröste ich mich mittels einer österreichischen Zeitung über die Wartezeit hinweg.

    DIRK:
    Hast du dich noch immer nicht zur Lektüre dieses Buchs verführen lassen? *lock* Ich hätte so gerne eine männliche Stimme dazu. :-) Morgen sind die Buchläden offen!

    Ich habe mir Kapuscinskis "Reisen mit Herodot" vorgemerkt. Ich habe den Herodot seinerzeit nach der Lektüre von "Der Englische Patient" von ONDAATJE wieder hervorgekramt, ich hatte eine Loeb's Classical Ausgabe, die ich aber in der Zwischenzeit verloren habe. Irgendwer hat die deusche Insel-Ausgabe empfohlen, vielleicht verwechsle ich auch was. Hast du eine Empfehlung, bitte?

    Ein schönes Wochenende euch allen,
    Maria



    Beitrag von Doris am Freitag, 29.Juni.2007, 20:10
    Homepage: www.amazon.de/gp/product//3552060413/ref=cm_rv_thx_view/302-8000274-4561627

    DANIEL GLATTAUER
    Gut gegen Nordwind
    Meine ***** Rezension bei amazon unter dem Link.

    LG Doris



    Beitrag von Joke am Donnerstag, 28.Juni.2007, 15:47
    Homepage: gertrud-janssen-albers.de/

    Hallo,
    habe kürzlich ein Buch gelesen, dass nicht nur eine Lektüre für Erwachsene, sondern sicherlich auch sehr gut geeignet für Kinder ist. Dieses Buch hat den Titel "Moin Moin Maya" und wurde aus der Sicht des Hundes Maya von der Besitzerin geschrieben, es beinhaltet viele kleine lustige, traurige und spannende Geschichten aus dem Leben eines Hundemischlings. Ich finde dieses Buch sehr lesenswert und sehe es als gutes Geschenk an.



    Beitrag von becky am Mittwoch, 27.Juni.2007, 17:16

    hey leute ich lese gerade das buch die novizin von trudi canavan also den zweiten von die gilde der schwarzen magier aber iwi weiß ich nicht wie der dannyl aussieht und das würde mich mal interessieren

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