Beitrag von Doris am Donnerstag, 27.Januar.2005, 18:36
DYKE: Ich erinnere mich noch sehr genau daran, das er die Kakerlaken vom Boden gegessen hat. *graus* Bei mir ists auch schon 30 Jahre her, aber das Buch und auch der Film später hat sich doch tief in mein Gedächnis eingegraben, wenngleich ich nicht mehr in der Lage wäre eine derart detailerte Inhaltsangabe wie Du soeben anzugeben ;-)))
Tja Hoeller G., das fällt dir aber sehr früh ein! :-)) tzztzzz, diese Schüler heutzutage ;-)!
Liebe GRüsse Doris
Beitrag von dyke am Donnerstag, 27.Januar.2005, 18:01
Lieber Hoeller G.,
habe das Buch vor ca. 30 Jahren gelesen. Henri Charrière, auch Paipillon genannt, der er auf seiner Brust ein Schmetterling tätwiert ist, ist ein kleinr Gauner. eines Tages wird er für einen Mord, den er nicht begangen hat, verurteilt und landet in der Strafkolonie Bagno, Franz.-Guyana. Das Leben ist hart, es herrschen unmensclihce Zustände, harte Arbeit, statt Essen einen Fraß, sadistische Aufseher. Papillon denkt nur an eins Flucht. Aber sie mißlingt, er kommt in Einzelhaft. Aber er gibt nicht auf. Letztendlich gelingt ihm die Flucht, onst hätte er das Buch ja nicht schreiben können, oder.
Zu mehr reicht es leider nach der Zeit nicht mehr.
Aber scheint doch mehr zu sein, als bei Dir nach einem halben Jahr, oder??
Hättest vielleicht doch bei Hausaufgaben.de investieren sollen.
LG Dyke
Beitrag von Maria am Donnerstag, 27.Januar.2005, 15:58
BARBARA B: @ AVIATOR: Ich haette meine Gedanken fuer mich behalten sollen, wo ich ueber den Film nichts weiss; ich muss mich entschuldigen fuer meine unqualifizierten kaustischen Bemerkungen. Kein Grund, aber eine Erklaerung: ich habe gestern die Pressekonferenz jenes anderen "Piloten" gesehen und am Film habe ich mich ungerechterweise abreagiert.
Da ich morgen in der Schule eine Buchvorstellung abhalten muss, aber dazu leider keine brauchbare Inhaltsangabe finde, benötige ich eure Hilfe. Das Buch, um dass es sich handelt, nennt sich 'Papillion' und wurde von Henri Charierre verfasst (ISBN: 3596212456). Falls es euch möglich wäre mir eine Inhaltsangabe über das oben genannte Buch zu schicken wäre ich euch zutiefst dankbar! (Ich würde mir die Inhaltsangabe selber schreiben, es ist nur so dass ich das Buch vor ca. einem halben Jahr gelesen habe und mich daher nicht an alle (wichtigen) Einzelheiten erinnern kann...)
Schöne Grüße,
Hoeller G.
Beitrag von BarbaraB am Donnerstag, 27.Januar.2005, 11:36
...der AVIATOR hat mir supergut gefallen. Die "Schleimbacke" hat sich total in die Rolle gehängt und wie ich glaube noch nie so intensiv gespielt...Es ist kein Film nur für den amerikanischen Markt, denn immerhin haben die diversen Erfindungen die ganze Fliegerei revolutioniert, auch wenn der Größenwahn des Erfinders gewaltig war.
MARION M, schade daß Du dir den UNTERGANG nicht angesehen hast. Bruno Ganz ist überragend!!! Was ist ein "Typisches Eichingerprodukt"???
ELA, lese mit Vergnügen "Deine" Liste.
MARIA, ja, die Bücher der Büchergilde sind wirklich schön, habe bereits einige Prachtemplare. Die Schillerausgabe kenne ich noch nicht.
Lese gerade BRONSTEIN`S KINDER von Jurek Becker. Ein bedrückendes Buch, aber lesenswert.
Sieben Grad minus, herrlicher Sonnenschein und dickepacke viel Schnee vor der Türe - was für ein schönes Winterwetter!!!
Beitrag von Maria am Donnerstag, 27.Januar.2005, 04:59
MARION M Ich werde nach dem Film "Die Geschichte vom weinenden KAMEL" Ausschau halten, danke fuer den Hinweis!
Zu AVIATOR gab's auffallend viele Artikel in den Tageszeitungsbeilagen. Naja, gut beworben eben. Ich sag's ja nicht gern, aber er scheint mir wirklich fuers amerikanische Publikum gemacht. Naja, sie haben halt eine Schwaeche fuer Jungs, die zum Spielen fliegen lernen. *aetz* (*lach* VALENTINE)
"SIDEWAYS" wurde auch fuer einen Oscar nominiert? Habe ich ueberlesen und muss deshalb schnell gestehen, ihn gesehen zu haben. In der New York Times war so eine jubelnde Kritik, da konnte ich nicht widerstehen. Fuer meinen Geschmack hat er aber nicht geboten, was ich glaubte, erwarten zu koennen. Das Interessanteste am Film war der Umstand, dass man einen Einblick gewinnen konnte, wie aermlich ein Gutteil der amerikanischen Bevoelkerung lebt (was von den Kritikern angeschwaerzt wurde, sowas zeigt man doch nicht in polite company *g*).
Nach dem 11. September damals habe ich mir jene CD gekauft, auf der RAY CHARLES "Ameria the Beautiful" singt. Wurde irgendwo live aufgenommen, hat mich sehr beruehrt, aber heute ist jenes Amerika, das er damals besungen hat, fuer mich Geschichte. Zuviel hat sich getan seither.
ELA: Danke! Hat jemand die Briefe von INGEBORG BACHMANN / HANS WERNER HENZE gelesen? Ich habe ein paar einzelne, die in Rezensionen zitiert wurden gelesen, und ich weiss nicht, ob ich mehr davon lesen moechte. Einfach aus Mitgefuehl; vor allem, da HW Henze noch lebt, bin ich erstaunt, dass sie veroeffentlicht werden konnten. Es scheint mir ein bisschen pietaetslos. Wer verdient uebrigens daran?
Eine meiner Lieblingsbuchhandlungen stellt in ihrem Newsletter eine CD mit Wiegenliedern vor:
____________ "LULLABIES FROM THE AXIS OF EVIL (getting many requests after an article in the Post), it has finally arrived. The CD is the idea of Norwegian producer Erik Hillestad, who, after the 2002 State of the Union speech, went to the countries of “the axis…and their allies” and recorded lullabies. Songs were then build around these field recordings, and combined with singers from the “non-axis” world (Lila Downs, Rickie Lee Jones, even the National Cathedral Girls choristers) singing English-language versions of the same lullabies. The result is an interesting hybrid -- though, for me, the most successful track is one of the two unadorned songs, by sisters Mahsa and Marjan Vahdat, from Iran." _________________________
Hat man davon bei euch schon gehoert? Muss ich bei Gelegenheit mal reinhoeren.
Beitrag von Valentine am Mittwoch, 26.Januar.2005, 11:59
DORIS: die Hauptrolle in "Aviator" spielt Schleimschmalzbacke Leo das Cabrio - schon allein deshalb liegt der Film ziemlich weit außerhalb meines Interessebereichs *würg*
LG Valentine
Beitrag von Ela am Mittwoch, 26.Januar.2005, 11:06
SWR-Bestenliste Februar 2005
34 Literaturkritiker und -kritikerinnen nennen monatlich - in freier Auswahl - vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie "möglichst viele Leser und Leserinnen" wünschen, und geben ihnen Punkte (15,10,6,3). Die Addition ergab für Februar folgendes Resultat (in Klammern die Position der Januar-Bestenliste):
Februar 2005
1. (-) 113 Punkte JOHN UPDIKE: Sucht mein Angesicht Roman. Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson. Rowohlt Verlag, 3320 Seiten, Euro 19,90 mittelschwere Lektüre
Eine ältere Malerin und eine junge Kunsthistorikerin führen ein Gespräch über Ehen, Affären und Kunst: Guy alias Andy Warhol, Jack alias Jackson Pollock, Updikes neuer Roman erzählt die Geschichte der amerikanischen Nachkriegskunst.
2. (-) 104 Punkte AHARON APPELFELD: Geschichte eines Lebens Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer. Rowohlt.Berlin Verlag, 208 Seiten, Euro 17,90 leichte Lektüre
Ein kleiner, behüteter Junge in Czernowitz, und dann kommt der Krieg: Ghetto, Lager, Überleben in den Wäldern - und endlich die Flucht nach Palästina.
3. (-) 61 Punkte WILHELM GENAZINO: Die Liebesblödigkeit Roman. Carl Hanser Verlag, 208 Seiten, Euro 17,90 leichte Lektüre
Zwei Frauen als Geliebte und Apokalypse als Spezialthema - das passt, wird aber im Alter ein bisschen viel. Der Held will sich entscheiden. Doch für wen? Sandra, Judith?
4. (-) 52 Punkte GERHARD ROTH: Das Labyrinth Roman. S. Fischer Verlag, 464 Seiten, Euro 19,90 mittelschwere Lektüre
"Ich nahm mir vor, ein Buch zu schreiben über die Könige, die Geisteskranken und die Künstler - und nicht zuletzt über mich selbst." (Gerhard Roth)
5. (5.-6.) 46 Punkte DENIS JOHNSON: Train Dreams Novelle. Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell. marebuchverlag, 111 Seiten, Euro 18,00 mittelschwere Lektüre
Ein Tagelöhner, Brückenbauer am Anfang des 20. Jahrhunderts, Frau und Kind sind bei einem Feuer umgekommen, jetzt ist er unterwegs, für immer. Eine Geschichte vom dunklen Amerika der Unbehausten, der Ortlosen.
6. (8.) 44 Punkte INGEBORG BACHMANN / HANS WERNER HENZE: Briefe einer Freundschaft Piper Verlag, 537 Seiten, Euro 24,90 mittelschwere Lektüre
"Wer diese Briefe liest, gerät leicht in die etwas unheimliche Rolle eines Zwillingsforschers. Denn er kann minutiös studieren, wie zwei Menschen, zwei Künstler, zwei Höchstbegabte unter verblüffend ähnlichen inneren und äußeren Bedingungen und mit sehr ähnlichen Visionen, Wünschen und Zielen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen." (Ursula März)
7. (1.) 43 Punkte FRIEDERIKE MAYRÖCKER: Gesammelte Gedichte Suhrkamp Verlag, 855 Seiten, Euro 27,80 schwere Lektüre
Vom "Frühkusz" des Augusts bis zu gefallenen "Lindenblütenblättern", vom gereimten Beginn bis zum verdichteten Heute: rund 1000 Gedichte in zeitlicher Folge von 1939 bis 2003.
8. (4.) 33 Punkte BRIGITTE KRONAUER: Verlangen nach Musik und Gebirge Roman. Verlag Klett-Cotta, 389 Seiten, Euro 22,00 mittelschwere Lektüre
Eine zufällige Reisegesellschaft in Ostende: gro-o-o-ße Gefühle über Meer, Musik, Malerei und kleine Begierden, Eitelkeiten, Verstimmungen. D as Erhabene passt in jedes Herz. Am Ende erklingt der Liebestod.
9. (-) 30 Punkte ANDREJ BITOW: Geschmack Novelle. Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze. Suhrkamp Verlag, 83 Seiten, Euro 14,80 mittelschwere Lektüre
Eine Zugfahrt von Leningrad nach Moskau, Bilder da draußen, Bilder im Kopf, das Grab Pasternaks, eine Beerdigung. In jeder Sekunde etwas Neues, in jedem Augenblick das Gleiche: Sinnlosigkeit, Ekel und der Geschmack einer Pirogge vom Bahnhofsbüfett im Mund.
10. - 11. (-) 29 Punkte GUSTAVE FLAUBERT: Bouvard und Pécuchet Aus dem Französischen von Caroline Vollmann. Haffmans bei Zweitausendeins, 480 Seiten, Euro 24,90 mittelschwere Lektüre
Neu übersetzt: Ein Roman über die Auswirkungen des Internets, geschrieben im 19. Jahrhundert! Zwei Bürobeamte sammeln das Wissen ihrer Zeit, maßlos, maßstabslos. Am Ende wissen sie: wer alles gleichwertig weiß, weiß nichts.
10. - 11. (7.) 29 Punkte MARISA MADIERI: Wassergrün Eine Kindheit in Istrien Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend. Zsolnay Verlag, 158 Seiten, Euro 16,90 leichte Lektüre
Ein Familienschicksal im Herzen Mitteleuropas: 1947 werden die Italiener Jugoslawiens gezwungen, sich zu einer Nation zu bekennen. Fiume heißt jetzt Rijeka. Die Familie Madjarich zieht nach Triest, aus Madierich wird zuletzt Madieri.
Persönliche Empfehlung im Februar von Wolfgang Werth (München)
VOLKER MÜLLER: Tausend und eine Leidenschaft Feuilletons, Szenen, Reisebilder, Essays aus Deutschland zum Tschechow-Jahr Ingo Koch Verlag, Euro 20,00
"Kurios in jedem Sinne des Wortes ist diese Recherche nach Wirkungen Tschechows auf deutsche Leser: Nicht weil er sich für einen Experten hielt, hatte sich Volker Müller (Jahrgang 1952, wohnhaft in Greiz/Thüringen), ans Thema "Tschechow in Deutschland" gemacht. Auf Belehrungen und Entdeckungen erpicht, suchte er Kenner auf, grub in Archiven, las Tschechow nach oder neu. Mitunter geriet er ins Abwegige, öfter traf er auf Überraschendes. Und nicht zuletzt gelang ihm ein Selbstporträt als DDR-geprägter Spurensucher, der es genießt, seiner Wahrnehmungslust keine Grenzen mehr gesetzt zu sehen..." (Wolfgang Werth)
Die "Bestenliste" im Fernsehen: Literatur im Foyer mit Thea Dorn Freitag, 11. Februar um Mitternacht, SÜDWEST Fernsehen Sonntag, 20. Februar um 10.00 Uhr, 3sat Gäste: Thommie Bayer, Christine Eichel, Birgit Vanderbeke, Sarah Wiener
Freitag, 25. Februar um Mitternacht, SÜDWEST Fernsehen Sonntag, 6. März um 10.10 Uhr, 3sat Gäste: Walter Kempowski, Gila Lustiger, Eva Menasse
NEU: Die "Bestenliste" im Hörfunk: RadioART: Literatur Dienstag, 1. Februar um 21.03 Uhr, SWR2 mit Elke Schmitter, Ursula März, Martin Ebel, Jens Jessen
Südwestrundfunk Fernsehen Kultur und Gesellschaft 76522 Baden-Baden
www.swr.de/bestenliste
copyright: SWR
Beitrag von gertie am Mittwoch, 26.Januar.2005, 10:03
moin zusammen!
@ DORIS - das *gletschergrab* hüpfte letzte woche fast wie von allein in meine tasche, bevor ich auf die insel fuhr. dort hab ich es dann auch gelesen, hat mir auch wieder gut gefallen, obwohl es so ganz anders ist, als die bisherigen krimis von INDRIDASON. ich bin neugierig, was du von diesem buch meinst. ich fand den schluss ziemlich *überraschend*.... lg gertie
Beitrag von Nick am Mittwoch, 26.Januar.2005, 09:31
Hallo Doris, habe vor einiger Zeit ein Filmchen (auf arte??) zur Entstehung, Vor- und Nachbereitung des Films "Nomaden der Lüfte" gesehen, in dem auch immer wieder Auszüge aus dem eigentlichen Film gezeigt wurden. War von diesem "Make of..." Tage lang absolut fasziniert. Und durch deinen Beitrag, Doris, schwirrt mir nun eine Frage im Kopf herum (jeder, der weiterhelfen kann, darf ebenfalls antworten *g*):
Gibt es ein gutes Buch zu einem ähnlich ausgefallenen Projekt, bei dem die Mitarbeiter aus den verschiedensten Richtungen kam, unvorbelastet waren und sich anschließend trotz gelebter (zeitlich begrenzter) Verzichte so völlig damit identifizieren konnten und teilweise als Folge ganz andere Lebensabschnitte einläuteten? Würde mich sehr freuen, wenn jemand von euch etwas in dieser Richtung empfehlen kann.
LG Nick
Beitrag von Doris am Mittwoch, 26.Januar.2005, 09:04
MARION M: Ich drücke gemeinsam mit die die Daumen für den Oskar für diesen so wunderbaren und anrührenden Film "Die Geschichte von weinendem Kamel" Neben Nomaden der Lüfte der Dokumentarfilm der letzten Jahre, der mich vollkommen überzeugt hat! Von dem Film AVIATOR habe ich bis dato noch nichts gehört! Muss ich das, bzw. hab ich da was versäumt? Dem Film UNTERGANG, insbesondere aber dem grandiosen Bruno Ganz in der Rolle als Hitler würde ich den Oskar als bester Schauspieler von Herzen gönnen!
Ich habe mir die CD von ZUCCHERO & Co gekauft und danke für den wunderbaren Tipp! Eine wirklich gute Laune Musik!
Aufgrund einer Gehirnerschütterung kann ich derzeit nur häppchenweise lesen. Aber das wird schon wieder!
GERTIE: Ich habe mir von ARNALDUR INDRIDASON ein neues Buch gekauft: GLETSCHERGRAB und endlich wieder ein Taschenbuch!
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Marion M am Mittwoch, 26.Januar.2005, 07:49
OSCAR NOMINIERUNGEN:
"Die Geschichte vom weinenden KAMEL" ist ein wunderbarer, kleiner Film, hier aus der Münchner HFF, war ein echter "Publikumsrenner" 400.000 Besucher für einen kleinen Abschlussfilm, das ist schon eine Menge ... spielt in der mongolischen Wüste. Ist nominiert als bester Dokumentarfilm und ich würde es dem Film sehr wünschen, daß er einen OSACAR abräumt! Aber allein die Nominierung ist schon eine Riesensache!
AVIATOR interessiert mich null und ich weiß nicht, ob dieser Film außerhalb der USA jemanden interessieren kann ...
Genau das selbe gilt für mich für den UNTERGANG, ich hab ihn nicht gesehen, weil er mich nicht interessiert ... ein echtes Eichinger-Produkt allein BRUNO GANZ gehört mein ganzer Respekt ...
RAY habe ich am Wochenende gesehen, der Hauptdarsteller und die Musik sind klasse. der Film hat Längen und endet dann etwas abrupt und hat am Schluss auch noch seinen patriotischen Schwenk: Ray Charles, gefeiert von den aalglatten Politikern in Georgia ... na ja!
NEVERLAND und SIDEWAYS laufen in Deutschland noch nicht ...
Grüße von Marion M, die derzeit fast nix liest außer Zeitung
Beitrag von Maria am Mittwoch, 26.Januar.2005, 04:37 Homepage: OSCAR Nominierungen
Ist mir auch noch nie passiert, dass ich keinen einzigen der nominierten Filme gesehen habe (naja, die letzten zehn Minuten von "Being Julia" mit Annette Benning: *gaehn*). Habe ich was verpasst?
Beitrag von Maria am Mittwoch, 26.Januar.2005, 01:32
Liebe GERTIE, liebe VANDAM: Herzlichen Dank fuer eure Ausfuehrungen! Ich werde vorsichtshalber ein neues Emailkonto aufmachen, denn ich trau mir selber nicht. :-)
VIOLA, BARBARA B: Ich bin definitiv ein VOLLTISCHLER und kann auch mehrere Projekte jonglieren. Ich bin ueberzeugt, dass die Volltischlerei in meinen Genen eingebettet ist. Wenn ich so wie gestern einen Tag mit Schreibtischhygiene (copyright Brigitte Vanderbek *g*) verbringen muss, faellt meine Laune auf Kellerniveau. Der Witz ist, dass die Menschen, die glauben, mich zu kennen, mich fuer eine super organisierte Person halten. Ja, der Schein. :-)
Lieben Gruss in die Runde!
Beitrag von gertie am Dienstag, 25.Januar.2005, 23:01
@ VANDAM - album-mitbenutzung und album angucken sind aber zweierlei dinge! der mitbenutzer muss freilich das passwort haben, aber derjenige, der *nur* gucken soll, kriegt den link zum freigegebenen album, und das wars.
Nachtrag zum Voll- und Leertischler: Ich kenne die Begriffe Beschreibung dessen, wie einer seinen Arbeitsplatz organisiert. Der Volltischler arbeitet wie ich, hat alles zugerümpelt und sitzt in einem Krater von Papieren. Zum Schreiben hat er maximal eine DIN-A-4-große Fläche frei.
Der Leertischler räumt immer alles weg, was er gerade nicht braucht und hat nur das aufm Tisch, war er zur Erledigung der momentanen Aufgabe benötigt. So war mein Kollege, der vor 2 Jahren in Rente ging. Ich hab nie begriffen, wie er das machte. Kehrseite: Ich mache 5 bis 8 Sachen zugleich, und er kriegte die Vollmeise, wenn er Job A bearbeitete und man ihn zu B was fragte.
Hm ... dann muss ich bei den yahoo-Alben die Möglichkeit haben, ein Passwort für die Album-Mitbenutzung durch Freunde zu vergeben, das nicht identisch ist mit meinem Passwort für die Mails. Denn wenn ich *das* in die Welt hinausblöke, kann mit Sicherheit jeder meine Mails lesen. *Wer* sich damit einloggt, ist schließlich wurscht. Wer E-Mail-Addy und Passwort hat, gilt als legitimer Benutzer.
Ich hab die Funktion eines öffentlichen Albums einmal genutzt und dafür eine neue Adresse eröffnet. Ich hab eh schon ein Dutzend davon, da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an. Ich bin eine multiple Internetpersönlichkeit ...
Beitrag von Mareiki am Dienstag, 25.Januar.2005, 22:12
BARBARA und VIOLA, lasst Ihr uns mal mitlachen? Ist ein Leertischler einer der seinen Schreibtisch aufräumt?
Beitrag von gertie am Dienstag, 25.Januar.2005, 20:02
@ MARIA - in der hilfe zum fotoalbum bei yahoo steht folgendes: <<<<Wenn ich meine Fotos freigebe, werden dann auch andere persönliche Funktionen von Yahoo! wie Mails öffentlich? Nein - die Freigabe betrifft nur das jeweilige Album in Yahoo! Fotos >>>>
also musst du dein passwort für deine mailaddy nicht ändern, geschweige denn ne neue adresse einrichten. lg gertie
Beitrag von am Dienstag, 25.Januar.2005, 17:46
Drei Mal duerft ihr raten, wer sich vorhin einen anonymen Beitrag erlaubt hat.
Neugierig geworden, habe ich nun zu amazon gelinst. Die deutsche Uebertragung kann man wohl noch billig gebraucht kaufen, Kommentare zum Buch selber habe ich bei amazon.com gefunden, s. Link:
"The funniest book that anyone is likely to read in, well, a month of Sundays...An excellent novel...Updike is dazzling in his wordplay."
-- The Cleveland Press
"Updike is playful, witty, ironic, ever-fresh, ever-provocative, and ever so ever erotic....A Month of Sundays is both poignant and very funny...One of America's most original, most subtle, and most engaging writers."
-----------
Zu UPDIKE im FALTER.at (scheint recht ausfuehrlich zu sein, habe den Artikel aber selber noch nicht gelesen .... spaeter, am Abend, hoffe ich aber):
http://snipurl.com/caac
Zeugniskonferenzen bescheren mir heute einen kurzen Arbeitstag, dafuer darf ich am Nachmittag mit der Kleinen Erledigungen nachrennen. :-)
Einen schoenen Abend in die Runde!
Beitrag von Maria am Dienstag, 25.Januar.2005, 17:30 Homepage: snipurl.com/ca9b
@EVA@offoff: Hat ich doch's geahnt! *gg* Heisst also, man braucht eine neue Emailadresse, sonst koennt ja dann jeder in Zukunft meine mails lesen. *lach*
Und jetzt noch on topic ein Artikel in der gestrigen FAZ, auf den mich ein lieber Freund hingewiesen hat:
__________________
Reise Im Rhythmus von Rosinante Von Leo Wieland
24. Januar 2005 "In einem Ort von La Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnern will . . ." Mit dieser mysteriösen Anspielung beginnt das Buch, das vor 400 Jahren die Phantasie der Lesewelt entzündete und noch immer weit über Spanien hinaus leuchtet: "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra.
Nun haben zehn Professoren von der Madrider Complutense-Universität, wie sie sagen, das Rätsel gelöst. Das Dörfchen Villanueva de los Infantes in der Provinz Ciudad Real sei jener sagenhafte Ort, in dem der hagere Landjunker lebte und von dem er zusammen mit seinem "Schildknappen" Sancho Pansa auszog, Abenteuer zu erleben, Heldentaten zu vollbringen und mit gezückter Lanze gegen jene Windmühlen anzustürmen, die er in seinem erhitzten Kopf für gefährliche Riesen hielt.
____________________________
Weiterlesen duerft ihr in der FAZ unter obigem Link.
Nachdem ich ueber die Schneetage Orhan PAMUKS Roman "Snow" ausgelesen habe, grase ich im Moment ein bisschen rum auf leichter verdauliche neue Leseabenteuer und landete bei John UPDIKES "A Month of Sundays". Kennt zufaellig jemand diesen Roman, ueber einen Pfarrer, dem eine Zwangsruhepause in einem Erholungsheim in der Wueste Arizonas (oder New Mexikos) verordnet wird. Die ersten drei Seiten versprechen Heiteres. Mal sehen.
Lieben Gruss in die Runde!
Beitrag von BarbaraB am Dienstag, 25.Januar.2005, 15:40
...BINGO, Viola...lach...
Liebe Grüße BarbaraB
Beitrag von Eva am Dienstag, 25.Januar.2005, 14:54 Homepage: off off off topic
@ Maria: JAAAAAAAAA!!
Beitrag von Maria am Dienstag, 25.Januar.2005, 13:52 Homepage: off off topic
EVA: Ja, das mit dem Passwort fuer die Alben, ist das dasselbe wie fuer die mails?
Beitrag von Viola am Dienstag, 25.Januar.2005, 12:55
BARBARAB: ich bin keiner!!!! ( wäre es aber gerne!)**G**
Beitrag von Mareikiller am Dienstag, 25.Januar.2005, 10:59
BARBARA B: Bei der Büchergilde gibt es auch eine neue künstlerisch gestaltete Schillerausgabe, stach mir ins Auge, für mich aber zu teuer, da ich wohl eh nie etwas lesen werde... oder vielleicht doch? MARIA STUART will ich mir mal in der Badewanne "reinziehen", das müsste man doch schaffen, wenn man zwei Mal heisses Wasser nachfüllt? Ich habe unter Schiller übrigens nicht leiden müssen in der Schule. Wir haben fast gar keine Klassiker gelesen und überhaupt recht wenig für meinen Geschmack. Ich lese im Moment doch nicht Gotthelf, sondern zum Amusement und zur Weiterbildung DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD. Das ist ganz nett zu lesen, wenn ich auch vieles schon von WOLF SCHNEIDER kenne, dessen Bücher mir das Schreiben beigebracht haben (so einigermassen jedenfalls). Was schön bei dem Buch von BASTIAN SICK ist: Er erstellt tatsächlich ein paar praktische Tabellen, die auch dem Profi gut weiterhelfen. Kommt nach "laut" Genitiv oder Dativ z.B. etc. Ich finde es jedenfalls recht lehrreich und halbwegs amüsant, wenngleich es auch Kapitel gibt, die ein wenig gesucht und schnarchig sind. Werde mal seine Spiegel-Online-Kolumne besuchen! Gruss in die Runde von dem Mareikiller
Beitrag von BarbaraB am Dienstag, 25.Januar.2005, 09:20
...ja, es Schillert dieses Jahr gewaltig. Habe gestern in meiner Buchhandlung ein Superexemplar von Schillers Werken gesehen. Dunkelblauer Samt mit Goldschnitt, übergroß und meßbuchschwer. Da ich ein Fan von schönen Büchern bin, werde ich wohl zugreifen, obwohl 50 Euro sind auch kein Pappenstiel...
Wißt Ihr was ein Leertischler ist ?!?!
15 cm Neuschnee liegen vor der Türe und wollen weggeschafft werden...ich eile...
Schönen Tag Euch allen BarbaraB
Beitrag von Eva am Dienstag, 25.Januar.2005, 07:17
@ Maria Auf der Eingangsseite von Yahoo unter Fotos kannst du dir mit deiner - sofern vorhandenen ID, sprich Mail-Addy - ein Fotoalbum aufmachen, ist eigentlich selbst erklärend und du hast Platz für 30 MB! Ist sehr praktisch, du kannst die Fotos auf Ordner aufteilen und manche dieser Ordner öffentlich zugänglich machen oder nur ausgewählten Personen den Zugang ermöglichen... Ich bin bei meinem Album leider bald am Ende und werde mal ausmisten müssen *seufz*
Jetzt hol ich mir einen Tee und dann muss ich was arbeiten *ächz*. Schönen Tag allerseits!
Beitrag von Maria am Montag, 24.Januar.2005, 21:34
VIOLA & DYKE: Gleich zwei lang nicht gehoerte Woerter auf einmal, R&R (Riesenrind&Reiter), das erhellt doch noch meinen Tag etwas. Ich habe den ganzen lieben langen Tag Schreibtischhygiene betrieben und war demzufolge uebelster Laune als ich hier nach Aufmunterung suchte. Noch zwei Stoesse Papier ....
Draussen rieselt schon wieder leise der Schnee.
DANIELA: Du erinnerst dich vielleicht an UNION SQUARE in New York? Habe heute ein Bild vom dortigen Metroeingang gesehen, da lag wohl einen Meter hoch Schnee.
Darf ich noch eine Frage stellen? Angeblich kann man bei Yahoo ein Fotoalbum aufmachen. Hat jemand Erfahrung damit?
Back to the fun!
Beitrag von Viola am Montag, 24.Januar.2005, 17:11
Danke, DYKE, (bin schon ein Riesenrind...**G**.)
Beitrag von dyke am Montag, 24.Januar.2005, 16:58
@Viola
Klar, bei BOOKLOOKER seit letztem Jahr. Oben sind Reiter für Buch / Film / Musik
LG Dyke
Beitrag von Viola am Montag, 24.Januar.2005, 16:55
sagt mal, gibt es sowas wie booklooker auch für Schallplatten? Habe beschlossen, mein Leben ( nein, nur meine Schränke...**G** Mann und Kind bleiben da!) zu entrümpeln.
Beitrag von Eva am Montag, 24.Januar.2005, 16:13
So, jetzt könnt ihr euch endlich auf der Eingangsseite für das Kölntreffen anmelden! **gg**
Den Link zum Büchertausch-Forum habe ich abgeändert zu www.buchticket.de!
Wenn das mit der Liste dann auch so schnell ginge.... *seufz*
Beitrag von Viola am Montag, 24.Januar.2005, 15:55
MARIA: danke für die Blumen... **G** Hab einen ähnlich schönen Ausblick heute wie du. Bin dafür aber heute morgen 3h zur Arbeit geSTANDEN!! Ohne HB (Barthelby) wär ich glatt aus Langeweile eingegangen....
Beitrag von ElisabethR am Montag, 24.Januar.2005, 15:45
... und VIOLA, das Buch von der DAMM gibt es natürlich schon auf CD, ich glaube 3 CDs 25 Euro...
Beitrag von ElisabethR am Montag, 24.Januar.2005, 15:42
das war von mir....
Beitrag von am Montag, 24.Januar.2005, 15:41
VIOLA, BARBARAB. BINCHEN und alle... Ich muss ja zugeben, dass ich mich SCHILLER zunächst hauptsächlich über die Sekundärliteratur nähere.
Im Insel Verlag gibt es gerade eine schöne Ausgabe seiner sämtlichen Gedichte und Balladen für sage und schreibe 10 Euro. Die habe ich mir zugelegt und schon mal meine Lieblingsballade "Der Ring des Polykrates " gefunden. Man muss es ansonsten häppchenweise genießen und sich an seinen "pathetischen" Tonfall gewöhnen. Seine Dramen schaue ich mir lieber im Theater an. Da wird es wohl noch reichlich Gelegenheit dazu geben.
SIGRID DAMM nähert sich Schiller nur sehr zögernd. Sie beschränkt sich auf eine Beschreibung seiner Lebensumstände und der Personen in seiner Umgebung. Eine Interpretation und Einordung seiner Werke gibt es nicht. Das stört mich aber weiter gar nicht. Mir gefällt es gerade, den Mensch Schiller kennenzulernen. Sie zitiert viel aus seinen Briefen, dadurch wirkt es sehr authentisch. Man darf jedoch nicht vergessen, dass es vor allem ihre eigene Sichtweise ist und man muss natürlich ihren Scheibstil mögen, der oft von Staccatos und Halbsätzen geprägt ist.
SAFRANSKI geht in seiner Biografie vor allem auf die Bedeutung von Schillers Werk ein. Sein Buch wird im allgemeinen gut besprochen. Wer sich dafür interessiert: Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) kann man das Buch für 4 Euro bestellen (ist nicht fest gebunden, aber wohl seiten -und inhaltsgleich mit der Verlagsausgabe)
MARIA, das finde ich toll, dass du deinen eigenen Dichter des Jahres findest, man muss ja nicht alle Jahrestage und Jubiläen und jeden Hype mitmachen. (oder hatte FONTANE letzte Jahr einen Jahrestag???) Es ist schon auffällig, wie die Verlage jetzt alles aus den Schubladen holen, was mit Schiller zu tun hat. Bei mir trifft`s halt grad ein offenes Interesse.
Beitrag von Maria am Montag, 24.Januar.2005, 14:50
mit einer Frage: Ich habe eine mail mit Absender "rejoice@gmx.de" im Postkasten liegen. Ist nicht das erste Mal, bis jetzt habe ich sie immer geloescht, im heutigen Betreff heisst es "Edition Rejoice". Kennt ihr so einen Verlag?
Beitrag von Maria am Montag, 24.Januar.2005, 14:45
Hallo, ihr Lieben!
Dieses Forum braucht eine Eingangswarnung, "Achten, lesen Sie auf eigene Gefahr!" oder so .... :-) Segelte ganz unschuldig fruehmorgens hier durch und nun geht mir dank "Mareikeblümchen" B.Bluemchens "TÖÖÖRRRRRÖÖÖÖÖÖ!" nicht mehr aus dem Kopf und der lieben ELA und der genialen Idee dieses Pennsylvanischen Professor, Gedichte zum Runterladen anzubieten werde ich mir am Ende doch auch einen "iPod" zulegen muessen. In unserem Tuermattenblatt habe ich erst gestern erfahren, dass es auch einen Baby iPod gibt, fuer "nur" 99 Dollar (plus 5 % Steuer). Ich waere dafuer, das "Buecherforum"-Eingangsschild noch mit ein paar Euroscheinen zu versehen .... ;-)
Ein wunderbarer Blick bietet sich mir, wenn ich aus dem Fenster gucke: auf Grund der arktischen Temperaturen hat es den Schnee der letzten Tage wohl fuer ein paar Wochen festgefroren und der gestrige Sturm hat sein Uebriges getan, die letzten Schneewolken ins Meer hinaus zu jagen, sodass die Sonne von einem dunkelblauen Himmel lacht und die Schneepracht wie mit Diamentenstaub bestreut glitzert.
Husch und an die Arbeit (ob's die CAT noch ab und zu hier vorbeistreunt?).
Beitrag von Binchen am Montag, 24.Januar.2005, 12:46
... obwohl mir Schillers Maria Stuart den Deutschunterricht bis zur 12 verleidet hat - ich mochte nix altes mehr lesen ...
hat mich der Bericht von Sigrid Damm über Schiller in der Brigitte Kultur ganz schön neugierig gemacht ...
wenigstens Damms Buch hat bei mir eine Chance verdient. Mal sehen, wann sie sich bei mir einschleicht Liebe Grüße Binchen
Beitrag von BarbaraB am Montag, 24.Januar.2005, 12:36
... HOUSE OF THE FLYING DAGGERS war gestern mein "Sonntagsabend-Vergnügen". ELA muß Dir Recht geben, hat mir auch sehr gut gefallen!
OCEAN`S 12 fand ich ein bißchen albern, vor allem wenn Brad Pitt in sekundenlangen Großeinstellungen krachend in knackige Chips biss...
ELISABETH R, schreibst Du noch ein bißchen über DAS LEBEN DES FRIEDRICH SCHILLER. Schleiche schon geraume Zeit um diese Lektüre...Mag die Bücher der SIGRID DAMM auch sehr.
Muß wieder nach draußen, es schneit und schneit und schneit...die Schaufel wartet.
Beitrag von gertie am Montag, 24.Januar.2005, 11:50
Guten Morgen zusammen! Das Festland hat mich wieder, auf meiner Insel war es diesmal äußerst stürmisch, wie wohl überall in Deutschland! Glücklicherweise haben meine Eltern ein beheiztes und windfreies Haus *ggg*.
Wie ich sehe, sind die Tops und Flops zahlreich diesmal bei einzelnen – war wohl ein Fehler von mir, keine Begrenzung in der Anzahl anzugeben * gg* . Jetzt fehlt nur noch meine Angabe, dann hab ich die Liste fertig.
Meine Tops des Jahres waren: Todeshauch von A. Indridason Engelsstimme von A. Indridason Tod und Teufel von F. Schätzing Mann ohne Makel von C. von Ditfurth Die Frau des Zeitreisenden von A. Niffenegger Ein perfekter Freund v. M. Suter Das Geheimnis der Kaschmirrose v. B. Cleverly Eismond v. J.C. Wagner Was keiner sieht v. Renate Dorrestein
Die Flops: Das Schiff im Noor v. J. Precht Pompeji v. R. Harris Der Schatten des Windes v. Zafon (hab mich selten so gelangweilt bei einem Buch *grummel *) Verliebt, verlobt, verstorben v. W. Morgan Der Muttermörder v. Anne B. Ragde
lg gertie
Beitrag von Ela am Montag, 24.Januar.2005, 09:46
http://chronicle.com/weekly/v51/i20/20a02502.htm From the issue dated January 21, 2005 ONLINE
Professor Establishes Repository for iPod Poetry By BROCK READ
Alan Filreis, a professor of English at the University of Pennsylvania, has a vision for the future of the college campus: students walking from class to class listening to poetry on their iPods.
With a new online repository, PennSound, Mr. Filreis hopes to make that vision a reality. His project collects recordings of contemporary poets reading their own work and turns them into digital "singles" available for free downloading.
PennSound's Web site (http://writing.upenn.edu/pennsound) made its debut this month and it already offers more than 1,500 recordings. The selections include a number of milestones of modern poetry, like Ted Berrigan's first reading of his famed Sonnets, and a series of recent antiwar poems read by writers at the State University of New York at Buffalo.
Most of the poems on the site are recorded not as part of lengthy reading sessions but as song-length MP3's. Short recordings, Mr. Filreis explains, are inviting to casual listeners, who may not want to sit through hourlong readings, and are useful to academics, who can more easily analyze individual works by listening to them over and over.
The easily digestible recordings also give users an unprecedented chance to hear poetry in action instead of reading it on the page, says the professor. "People have been able to read a lot more poetry since the Web has been around," he says. "But in many cases, this is the first time they can hear poems being read."
For students of poetry, listening to a poem is an entirely different experience from seeing it, Mr. Filreis believes.
"I've been able to download MP3's and play them in the classroom, and what a difference it makes," he says. "As a teacher, I can step out of the way a little bit and say, 'Now, here's Allen Ginsberg.' I think it really gives the students a sense of immediacy."
PennSound, Mr. Filreis says, is the latest in a series of digital projects that have sought to expand the reach of poetry.
For several years Penn's writing center has held monthly Webcasts of poetry readings. And popular Web sites like UbuWeb (http://www.ubu.com) have collected poetry readings and works of literary criticism.
Mr. Filreis says he makes sure to obtain the rights from poets to distribute readings of their works. So far, most of PennSound's recordings have come from the libraries at Penn and at Buffalo, where the site's co-director, Charles Bernstein, taught before moving to Philadelphia.
But Mr. Filreis expects that PennSound will soon be accepting recordings from more poets and academics who want to distribute their works to a broader audience.
"There's a democratic spirit to our project," he says. "Institutions with writing centers don't have to be the only places where people can get a sense of what's happening in our field anymore."
http://chronicle.com Section: Information Technology Volume 51, Issue 20, Page A25
Beitrag von Mareikeblümchen am Montag, 24.Januar.2005, 08:20
@MARIA: Korrigenda: Benjamin B. bläst mitnichten "Trara" sonder TÖÖÖRRRRRÖÖÖÖÖÖ!
Beitrag von Eva am Montag, 24.Januar.2005, 07:57
@ Maria: Du meinst Benjamin Blümchen **ggg**! Jaja, diese Kassetten liefen bei uns auch wochenlang...
Gelesen: Die Liste - John Grisham Nett zum Weglesen, aber nix gegen seine früheren Bücher. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob Grisham nur was schreibt, damit wieder ein Buch erscheinen kann...
Ganz der Ihre - Connie Palmen Bücher dieser Frau lese ich immer wieder gerne, dieses wird sicherlich zu den Top 2005 gehören. Ich habe bei ihr ständig das Gefühl, dass sie sich jeden Satz drei mal überlegt, bevor sie ihn niederschreibt. Ich finde in ihren Büchern immer soo viel zum Nachdenken...
Und jetzt noch schneeflockige montägliche Morgengrüße hinaus in die weite Welt...
Beitrag von Doris am Montag, 24.Januar.2005, 07:16
Sorry ein "r" fehlte, DEIRDRE MADDEN heißt die Autorin
hier ein Link dazu: (aufgeteilt wegen der Überlänge)
Beitrag von Doris am Montag, 24.Januar.2005, 07:07
DANIELA, was ist denn los, mehr Flops als Tops im vergangenen Jahr ;-)?!
Das Tyler Buch hat mir auch sehr gut gefallen!! Und Dir speziell möchte ich mein jetziges Topbuch sehr ans Herz legen. Ich bin mir zu 99 % sicher, das es dir gefällt und zwar:
Deidre Madden Eine Liebe in Dublin Klett-Cotta
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Daniela am Montag, 24.Januar.2005, 01:28 Homepage: www.die-leselust.de
Und nun die TOP-Titel des vergangenen Jahres; zu meiner großen Freude auch zwei Österreicher dabei ;-))
TOP- ***** KRIMI Harry Kemelman - Am Sonntag blieb der Rabbi weg Rowohlt, TB, 224 Seiten Rabbi Small zeichnet vor allem aus, dass er sich weigert, in irgendwelche gruppendynamischen Prozesse hineingezogen zu werden. So verhindert er dann auch auf recht ungewöhnliche Weise die Spaltung seiner kleinen Gemeinde - und löst ganz nebenbei noch einen Mordfall... ein großartiger Krimi, der diesen TIck "mehr" liefert als andere - eine Empfehlung!
Und die restlichen TOPS: Francois Cheng - Regenbogen überm Jangtse Kindler, Saison: 2001 / 2, HC, 472 Seiten Eine sehr langsam, gemächlich erzählte Geschichte von den 30er Jahren bis zu den 90ern in China; für alle, die sich für China interessieren ein Muss. Besonders bemerkenswert sind die wundervollen Landschaftsbeschreibungen - wahre Wortgemälde. Eine Empfehlung!
Norbert Gstrein - Die englischen Jahre Suhrkamp, Saison: 2001 / 2, TB, 389 Seiten Eine junge Frau, die mehr über die verschwundene Autobiographie des Schriftstellers Gabriel Hirschfelder erfahren möchte, enteckt zu ihrer Überraschung, was er mit seiner Aussage, er habe während des Krieges einen Mann getötet, gemeint haben mag. Ihre Reise auf seinen Spuren führt ihn zur Isle of Man, wo während des 2. Weltkriegs sowohl Nazis als auch Juden interniert waren; sie erfährt von einem ehemaligen Luxusdampfer, der mit einer Ladung Häftlinge unterwegs war nach Neufundland, sein Ziel jedoch nie erreichte... Während in der Gegenwart die Frauen in seinem Leben zu Wort kommen, waren es für mich gerade die Rückblenden, die uns ins Jahr 1940 versetzen, die meine große Begeisterung für dieses Buch begründen: mehrere Erzählstimmen und Ereignisse parallel zu erzählen erfordert zwar einen Leser, der gewillt ist, sich einzulesen und sich dieser Stimmenvielfalt zu überlassen, doch wer das kann, wird belohnt mit einem berauschenden Leseerlebnis. Eine unbedingte Empfehlung!
Erich Hackl - Anprobieren eines Vaters Diogenes, Saison: 2004 / 1, HC, 301 Seiten Der oberösterreichische Autor steht für Toleranz im Denken und Handeln; er hält das Leben von Menschen fest, die zur Alltagsgeschichte gehören, die sich durch ihr Engagement, durch ihren Mut, ihre Haltung ausgezeichnet haben. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, von meiner Seite eine unbedingte Empfehlung
Barbara Honigmann - Ein Kapitel aus meinem Leben Hanser, Saison: 2004 / 2, HC, 120 Seiten Die Mutter der Autorin sprach stets nur von "einem Kapitel aus ihrem Leben", wenn die Rede auf ihre Ehe mit dem britischen Doppelagenten Kim Philby kam; klare Aussagen waren von ihr dazu nicht zu haben, und so erzählt nun auch ihre Tochter weniger nackte Fakten, als Bilder, die sie selbst erlebte, Geschichten, die ihr dazu zugetragen wurden, und entwirft damit ein wunderbar erzähltes Bild eines hochinteressanten Lebens des 20. Jahrhunderts. Fesselnd, authentisch, und doch nie indiskret hat dieses Buch sich nachhaltig in mein Gedächtnis eingebrannt
Siri Hustvedt - What I Loved Englisch, Saison: 2003 / 1, TB, 370 Seiten Der Erzähler und Erica, Bill und Violet - zwei intellektuelle Paare in New York, die eine lebenslange Freundschaft finden, die auf geistiger Ebene durch intensiven Austausch über Kunst, auf gefühlsmäßiger durch Sympathie und gemeinsam erlittene Schicksalsschläge verbindet. Bills Installationskünste, die ausführlich (und dennoch zu meinem großen Erstaunen nicht langweilig!) beschrieben werden, Violets Doktorarbeit über Hysterie, der Tod eines Kindes, das Entgleiten des anderen - "What I Loved" ist für mich eines der emotional umwerfendsten Bücher des Jahres, dazu noch in wunderbarer, klarer Sprache verfasst und von verschwenderischem Themenreichtum. Wer bislang Paul Auster gerne las, sollte nun zu diesem Buch seiner Frau greifen - mit diesem Roman hat sie ihn überflügelt.
Colum McCann - Everything in this Country Must Englisch, Saison: 2000 / 1, TB, 131 Seiten Die Konflikte in Irland sind zentrales, wenn auch eigentlich nur unterschwelliges Thema dieser Erzählungen; wie in der Titelgeschichte, in der die falsche Seite hilft, ein Pferd aus dem tosenden Fluss zu retten - und dafür dann erschossen wird... Die Brutalität versteckt sich zwischen den Zeilen, und man kann den Autor nicht genug dafür preisen, wie er seine Themen auch durch seine unglaublich facettenreiche Sprache zum Ausdruck bringt. Lesen!!!
Rohinton Mistry - Das Gleichgewicht der Welt Fischer, TB, 860 Seiten Vier Lebensläufe verweben sich zur Zeit des Ausnahmezustands in Bombay - eine Zufallsgemeinschaft, deren unterschiedliche Kasten ein Panorama der Gesellschaft bieten. Immer fassungsloser erlebt man als Leser mit, welcher Willkür der Einzelne ausgesetzt ist; ein großartiges, mitreißendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird
Philip Roth - Mein Leben als Sohn dtv, TB, 210 Seiten Wenn ein großartiger Schriftsteller offen vom Sterben seines Vaters erzählt - was sollte dabei rauskommen als ein wundervolles, anrührendes Buch? Wirklich großartig - auch empfehlenswert für diejenigen, die mit Roth bislang weniger anzufangen wussten
Aleksandar Tisma - Die Schule der Gottlosigkeit dtv, Saison: 1995, TB, 141 Seiten Vier Erzählungen sind in diesem schmalen Band enthalten - und jede einzelne geht ungeheuer unter die Haut. Sie zeigt Menschen an ihren Grenzen, in ihrer ganzen Grausamkeit, und dabei auch noch Menschlichkeit - und gerade das macht diese (auch stilistisch einprägsamen) Texte so nachhaltig beeindruckend.
Monique Truong - Das Buch vom Salz C.H. Beck, Saison: 2004 / 2, HC, 334 Seiten Dass der Erzähler dieser Geschichte ausgerechnet der Koch von GertrudeStein in Paris sein soll ist nur insofern interessant, dass neben wunderbar sinnlichen Beschreibungen von der Zubereitung exquisiter Gerichte, der Schilderung einer Kindheit in Vietnam, das Entdecken der eigenen Homosexualität auch noch das Paris der 20/30er auf wunderbare Weise vor den Leseraugen entsteht; ein sinnlicher Genuss!
Anne Tyler - Im Krieg und in der Liebe List, Saison: 2004 / 2, HC, 336 Seiten Szenen einer Ehe - Streit, Versöhnung, drei Kinder; ein Durchschnittsleben. Aber als Buch eine Ausnahmeerscheinung, weil dieser Alltag so genau und vielschichtig fühlbar gemacht wird, mit allen widersprüchlichen Gedanken und Emotionen, dass es gleichzeitig auch ein Spiegel für eigene Verhaltensmuster ist.