Beitrag von Wibke am Mittwoch, 23.Februar.2005, 10:22
Ja, stimmt, INGE, "Ein Ort für die Ewigkeit" spielt wohl irgendwann in den 60er Jahren. Aber konnte man damals wohl wirklich schon Fotos so gut fälschen, daß man es auf der einen Seite beim normalen Betrachten nicht sehen, es aber auf der anderen auch nicht durch technische Verfahren feststellen konnte ? Ich hoffe, du verstehst, was ich meine *g*. Ist aber auch nicht so dramatisch, Val McDermid hat mich trotzdem locker überzeugt, ihre Bücher weiter zulesen.
MAJA und VIOLA: ich habe bei uns in der Zeitung auch von diesem Mädchen aus England gelesen, daß durch ihr Schulwissen wußte, daß ein Tsunami droht. Interessant fand ich dabei die Vorstellung, daß so ein kleines Mädchen zu seinen Eltern geht, die Befürchtung äußert und das dann die Eltern ihrer Tochter so vertrauen, daß sie die Leute am Strand wirklich mobil machen. Da kenne ich ganz andere Eltern, die jede Weisheit ihrer Kinder anzweifeln...
Euch allen einen schönen Tag ! Wibke
Beitrag von INGE am Mittwoch, 23.Februar.2005, 10:10
Gelesen: Ian Rankin "Ein eisiger Tod" Zwei Jugendliche, die verdächtigt werden die Tochter des Oberbürgermeisters von Edinburgh entführt zu haben, stürzen sich nach der Verfolgungsjagd der Polizei von einer Brücke in den Fluss. Inspector Rebus findet in ihrer Wohnung völlig überraschend Firmengeschäftspapiere. Das und ein weiterer Selbstmord, absichtlich vor den Augen eines Stadtrats, lassen Rankin in wirtschaftlichen und politisch hohen Kreisen ermitteln... Zwar wieder spannend und flüssig geschrieben, aber die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die einzelnen Stränge, die zur Handlung geknüpft wurden, waren mir zu unwahrscheinlich. Dass eine 16jährige zufällig Teile eines Telefongesprächs mithört und aus Andeutungen einen Wirtschaftskomplott erahnt - das kann ich einfach nicht abnehmen. Außerdem bekam Rebus bei mir dicke Minuspunkte - er hat den Tod der Katze seiner Ex verursacht. Nun wartet der nächste erschienene Band über Rankin auf mich, aber lt. meiner Krimiliste liegen in der Chronologie leider 4 nicht ins deutsche übersetzte Romane dazwischen.
VIOLA, ich kann mich einfach noch daran erinnern dass dir die beiden Romane von Caleb Carr auch sehr gut gefielen. Für bestimmte Details hatte ich schon immer ein sehr gutes Gedächtnis. Leider war es für schulische Belange nicht so oft abrufbar*g*.
WIBKE: "Ein Ort für die Ewigkeit" spielte doch in den 60er Jahren wenn ich mich nicht irre. Da waren sie bestimmt noch nicht so weit mit der Technik, festzustellen, ob Fotos echt oder gefälscht sind. Schönen Tag wünscht Inge
Beitrag von Maja am Dienstag, 22.Februar.2005, 23:32
Hallo zusammen, Stephan: "Die Rote" ist notiert für den Fall, dass ich nicht genug von ANDERSCH kriege ;-).
viola: Habe diesen Fall (ist inzwischen schon eine Weile her) in der Zeitung von einem 10jährigen Mädchen aus England gelesen. Allerdings war dort der Grund, dass sie in der Schule zwei Wochen vorher das Phänomen Tsunami in Erdkunde durchgenommen hatten und sie sich erinnerte, dass alles mit Bläschen im Wasser und Zurückziehen des Meeres beginnt. Sie sorgte somit indirekt dafür, dass rd. 1000 Einwohner und Touristen (die in Richtung Landesinnere flüchteten) überleben konnten. Mich hat dieser Artikel nicht nur beim Lesen, sondern noch Tage danach beschäftigt.
Grüße Maja
Beitrag von viola am Dienstag, 22.Februar.2005, 21:19
Nachtrag: habt ihr übrigens mitgekriegt, dass eine Familie den Tsunami an Weihnachten wohl nur deshalb überlebt hat, weil der Sohn das Buch "Der SCHWARM" gelesen hatte, und deshalb wußte, dass ein Zurückziehen des Meeres nichts Gutes bedeuten konnte und er mit seiner Mutter auf einen Hügel floh?
Beitrag von viola am Dienstag, 22.Februar.2005, 21:13
JUDITH LEE hieß sie, hihi, VANDAM - ich habe das "Brikett" ja grad flachgeklopft geHÖRT... - ich hoffe also, man schreibt ihren Namen tatsächlich so - und interessanterweise hab ich mir auch immer so eine Art "CONDI" vorgestellt...
Beim Hören fiel auch auf, dass die Frauenstimmen kaum unterscheidbar ( also austauschbar?) waren - ausser die der Kettenraucherin (deiner Iglu-Oma *G*) und eben erwähnter Möchtegern-Weltbeherrscherin.... Aber es ist doch schön, dass Frauen überhaupt als hervorragende Wissenschaftlerinnen vorkommen - das ist doch auch schon mal ein Fortschritt....*G*
Sollten wir uns mal eine Satzung geben, die Hausaufgabenhilfe ausschließt?
Ist allerdings schon ein Klopfer, dieses Brikett von DER SCHWARM und dann noch zwei andere Bücher lesen zu "müssen". Leistungskurs? (Klingt auf jeden Fall interessanter als der altbacke Sch***, den wir uns damals reinziehen musten.)
Ich kann nur mit einer Meinung dienen: Von den genannten Romanen kenn ich nur DER SCHWARM, den habe ich vor einem halben Jahr gelesen und habe das Buch jetzt auch nicht vorliegen, daher die Namen der Figuren nicht parat.
Die Frauen sind z.T. nicht sehr glaubwürdig beschrieben. Das sind Kerle mit T*tten - so denkt, fühlt, spricht, reagiert keine Frau. Alice zum Beispiel, die Geliebte von diesem Möchtegern-Umweltschützer-Indianer. *Ich* bin ja schon ein burschikoses Frauenzimmer, aber *das* ist ein Kerl.
Die wurde eben gebraucht, um Sexszenen in die Handlung zu bringen. Ansonsten war sie recht unnütz.
Die Kollegin, mit der der Held zu Beginn des Buches etwas widerwillig was anfängt, dient eingentlich auch nur dazu, ihn als einsamen Woif darzustellen. Zu sonst ist die nix gut.
Damit's ein bisschen prickelt, haben sie auch dem Inuit Leon Arawak eine Kollegin zugesellt, für die er sich interessiert. Er stellt sich dabei genau so an wie in der Frage seiner Abstammung: Irgendwie tappig.
Für die Handlung an sich wäre es völlig irrelevant gewesen, ob die Wissenschaftler Männlein oder Weiblein sind, aber es muss in einem erfolgreichen, auf Verfilmung angelegten Buch halt ein pass Liebesgeschichten und Sexszenen geben.
Interessant war die ehrgeizige Politikerberaterin (sollte das Condi sein?) Da war es glaub wichtig, dass das eine Frau ist - das machte den krankhaften Ehrgeiz glaubwürdig. Als Frau in einer Machtposition musst du heute noch mindestens doppelt so gut sein wie die in Frage kommenden Männer. Und bei ihr ist dieser Ehrgeiz halt umgekippt.
Eine ältere Wissenschaftlerin (die, die Arawak mal abends am Strand trifft und die so beschrieben wird, dass man unwillkürlich an die Iglu-Oma aus dem Werbefernsehen denken muss) gibt's auch noch. Auch so ein einsamer Wolf wie die Herren in dem Buch. Als Person schien sie mir damals recht interessant, aber wenn das ein älterer Herr gewesen wäre, hätte sich auch nicht so rasend viel am Plot geändert.
Nur umgekehrt wird kein Schuh draus: Der deutsche Held sowie der Pseudyo-Indianer und "ich-will-kein-Inuitt-sein"-Anawak, das können nur Männer sein. Frauen würden sich nie so anstellen. ;-)
Beitrag von Stephan am Dienstag, 22.Februar.2005, 15:18 EMail: tranefan@web.de
Hallo zusammen
Thema Andersch: Ich habe "Die Rote" im Rahmen eines VHS-Literaturkurses üueber Nachkriegsliteratur gelesen. Eine Emanzipationsgeschichte, die im Italien der 50er Jahre spielt. Etwas hoelzern, vor allem die weibliche Hauptfigur. Eher gut gemeint als gut
Beitrag von Mona am Dienstag, 22.Februar.2005, 14:41 EMail: fernetto@web.de
hi, ich muss in Deutsch meine Facharbeit schreiben. Thema ist Frauenrollen im Thriller. Die Bücher, die ich dazu lesen soll sind "Die Libelle" von John le Carré, "Der Schwarm" von Frank Schätzing und "Im Profil des Todes" von Iris Johansen. Was sagt ihr zu den Frauenrollen in diesen Büchern? Sind sie da angebracht oder wäre es besser, wenn Männer diese Rollen bekommen hätten? Vielen Dank, Mona
Beitrag von Maja am Dienstag, 22.Februar.2005, 13:31
Hallo zusammen, Valentine und Maria: Danke für eure Mühe. Welch Glück, habe inzwischen in den Onlinekatalogen "meiner" Bibliotheken eure sechs genannten Bücher gesichtet. Werde mir höchstwahrscheinlich tatsächlich als erstes die Gesammelten Erzählungen ausleihen.
Maria: Sollte ich für den Briefwechsel von Arno SCHMIDT wohl besser vorher ein Buch von ihm gelesen haben (oh, noch eine Bildungslücke :-(); wenn ja, was empfiehlst du? Oder gehts fürs Erste auch so - zumal aus Sicht eines "ANDERSCH-Entdeckers"??
Wibke: "Paula" von ALLENDE habe ich vor Jahren auf Spanisch gelesen. Ein Buch, dass dem Leser Isabel Allende als Mensch näherbringt und ihn auch erkennen läßt, welch starke Frau sich dahinter verbergen muss. Ein solch schwieriges Thema und doch ein so wohltuendes Buch!
Zum Thema Ian Rankin bzw. Krimis allgemein: Habe gerade einen neuen Autor dieses Genre für mich entdeckt, Horst ECKERT. Hat jemand schon Bücher von ihm gelesen? Habe mir seinen Erstling "Annas Erbe" für unterwegs geschnappt, da nächsten Monat eine Lesung in der Nähe stattfindet. So bin ich dann nicht ganz "unbefleckt" ;-).
Liebe Grüße Maja
Beitrag von MaReime am Dienstag, 22.Februar.2005, 10:21
VANDAM, Du hast mir natürlich gleich den Mund wässrig gemacht, aber ich habe eigentlich schon einiges in die Richtung... werde mal im Buchhandel "sichten". War gerade auf der Homepage von diesem marixverlag.de - kannte ich gar nicht, haben ein interessantes Angebot! Übrigens habe ich bei Amazon einen neuen NICCI FRENCH entdeckt, liegt schon im Warenkorb... Da da drin aber auch diverse einfach mal so deponierte Kinderbücher liegen trau ich mich gar nicht abschicken *schluck*... und dann müsste ja wohl auch ein IAN RANKIN drauf oder dieser Isländer...
Bei Jokers.de abgeschleppt und mich köstlich amüsiert:
Ursula Zakis (Zusammenstellung)/Cornelia von Seidlein (Illustrationen): Wenn die weißen Riesenhasen abends übern Rasen rasen Kindergedichte aus vier Jahrhunderten
Ein ideales Vorlesebuch für Kinder und eine wunderschöne literarische Anthologie! Diese Sammlung der bekanntesten und beliebtesten Gedichte für und über Kinder reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Thematisch geordnet und alle Bereiche kindlichen Lebens umfassend, verführen die Verse zum Vorlesen und Schmökern. geb. mit SU, 340 Seiten, Format: 12,5 x 20,0 cm
früher EUR 17,90 jetzt EUR 9,95 ISBN 3-937715-26-6 Bestell-Nr.: 626-00027
(Text vom Marix-Verlag entführt)
Ich liebe Blödsinn mit Hintersinn. Und auch mal ohne. :-) Und davon hat's hier jede Menge. Vom Schimpfgedicht bis zur Erkenntnis, worüber sich Raben streiten.
Von manchen Gedichten fürchte ich allerdings, kriegen Kids Alpträume. Mord und Totschlag kennen sie aus den Medien, aber Trauer und Kummer?
Aber sowas ist nett:
DER KATER UND DER WETTERHAHN Ein junger Kater sah den goldnen Wetterhahn, <br> Der auf dem Turme stand, für wahr und lebend an. <br> „Welch schöner Wuchs! Wie glänzend sein Gefieder! <br> Das wär' ein Bissen! - Doch er regt sich nicht. <br> Wie kommt es? - Zephyr haucht, indem er dieses spricht; <br> Und kreischend dreht der Hahn sich hin und wieder. <br><br>
Entschlossen schleicht nunmehr der Held<br> Sich in den Turm, besteigt durch eine Lücke<br> Des hohen Daches steiles Feld, <br> Erreicht den Gipfel nun, ballt sich; mit stierem Blicke<br> Belauert er den Hahn, der, steif und ungestört, <br> Ihm bald den Kopf und bald den Rücken kehrt. <br> Nun spitzt der Kater seine Klauen, <br> Versucht es, sie dem Hahn ins Fleisch zu hauen: <br> Umsonst; die Klauen fassen nicht. <br> Des Irrtums überzeuget, spricht<br> Zuletzt der Kater: „Wie? Von unten schien der Wicht<br> So resch und fett. Ich wagte seinetwilen<br> Das Leben gar. Ich Tor! Er taugt ja nur zum Trillen.“ <br><br>
Wie mancher hoher, goldner Mann<br> Ist, nah gesehen, ein platter Wetterhahn! <br><br>
Autor: Ludwig Heinrich von Nicolai (1737 - 1820)
Vielleicht ist das doch mehr für erwachsene Kindsköppe als für Kinder?
Beitrag von Maria am Dienstag, 22.Februar.2005, 02:32 Homepage: Alfred Andersch
MAJA: Ich habe Andersch auch erst die letzten zwei Jahre fuer mich entdeckt und habe dementsprechend wenig von ihm gelesen, hier meine kurze Liste bzw. Empfehlungen:
Laengst habe ich noch nicht alle Erzaehlungen im Diogenes-Tb
"Gesammelte Erzaehlungen"
gelesen, waeren aber ein guter Einstieg fuer dich.
In Andersch' langjaehrigem Briefwechsel mit Arno SCHMIDT, - von 1952 bis zum Tod des letzteren 1979 -, habe ich ihn auch als Mensch schaetzen gelernt (er hat sich ruehrend des damals, in den Fuenfziger Jahren, fast verhungernden Arno Schmidt angenommen). Dieser Briefwechsel ist seinerzeit im Haffmanns Verlag erschienen, vielleicht hat deine (Uni-)Bibliothek ein Exemplar:
Arno SCHMIDT, "Der Briefwechsel mit Alfred Andersch", hrsg. von Bernd RAUSCHENBACH, 1985.
"Kirschen der Freiheit", "Verschwunden in Providence" sowie "Der Vater eines Moerders":
Diese drei, allesamt Novellen bzw. laengere Erzaehlungen, habe ich absurderweise auf Englisch gelesen, weil sie mir in einem modernen Antiquariat zufaellig untergelaufen sind. "Vater eines Moerders" habe ich letzten Sommer im Passauer Domantiquariat in einer sehr schoenen gebundenen Diogenes-Ausgabe fuer ein paar Euro gekauft, aber diese deutsche Originalversion nicht gelesen, obwohl sie seit Monaten auf meinem Nachttisch subbt. ;-)
Nachdem sich sein Todestag zum 25ten Male jaehrt, koennte es vielleicht ja auch die eine oder andere Sonderausgabe seiner Werke geben. Ich werde bei Gelegenheit sicher nach mehr Buechern von Andersch Ausschau halten. Berichte uns bitte, wie deine Bekanntschaft mit diesem Schriftsteller weiter verlaeuft.
Lieben Gruss, Maria
Beitrag von Marankin am Montag, 21.Februar.2005, 22:14
VAL, ich kenne IAN RANKIN nicht, falls Du mich weiter unten meintest :-) Und jetzt ein Glas Rotwein und Gute Nacht!
Beitrag von Wibke am Montag, 21.Februar.2005, 20:49
Ja, MARION M, ich habe mich auch gefragt, ob "Paula" die richtige Lektüre für die letzten Tage der Schwangerschaft ist ( unsere Kleine war beim Lesen noch nicht auf der Welt ). Ich habe deshalb einfach mit dem Lesen begonnen und immer vor Augen gehabt, daß ich das Buch vielleicht jederzeit anbrechen muß. Aber trotz der traurigen Tochter-Geschichte hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Das lag wohl auch daran, daß ja nicht nur von Paula erzählt wurde. Die Lebensgeschichte von Isabel Allende fand ich unglaublich fesselnd ! Und obwohl Paulas Geschichte sicher sehr traurig ist, habe ich auch viele sehr tröstliche Dinge entdeckt, z.B. die Unterhaltung zwischen Isabel und ihrem Mann, als es um die Frage geht, wie es sein wird, wenn Paula für den Rest ihres Lebens behindert sein wird.
Zum "Ort für die Ewigkeit": mich haben eher so Kleinigkeiten gestört wie die Frage, ob es nicht möglich ist, ganz sicher festzustellen, ob Fotos getürkt sind oder nicht. Vielleicht bin ich für diese Frage aber auch einfach ein zu großer Foto-Laie *g*.
Seit gestern lese ich übrigens "In Sachen Signora Brunetti" von Donna Leon !
Liebe Grüße an Euch alle ! Wibke
Beitrag von Marion M am Montag, 21.Februar.2005, 20:37
WIBKE: kleine Frageam Rande: ist PAULA die richtige Lektüre, wenn man gerade eine süsse kleine Tochter in den Armen hält? Ein gutesbuch ist es natürlich schon ... ich habe dabei weinen müssen.
VALENTINE: mir hat bei KEIN ORT FÜR DIE EWIGEIT gefallen, wie die Autorin den Zeitsprung bewältigt, mit viel Atmosphäre ... ob der Ortsplan so o.k. war, das kann ich nicht beurteilen, hat mich aber nicht gestört ...
Ich habe ein paar TIPPs für euch ...
JOANA TROLLOPE: Bruder und Schwester. Neuerscheinung Anfang März ... David und Nathalie sind als Kinder zweier verschiedener Mütter wie Bruder und Schwester bei liebevollen Adoptiveltern aufgewachsen. Jenseits der 30, aben beide selbst längst Familien gegründet, als sich Nathalie plötzlich entschließt, sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu machen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, daß ihr Bruder David das gleiche tut. Diese Suche nach der eigen Identität führt die beiden in den Abgrund ihrer Seelen und stürzt das scheinbar wohlgeordnete Familienleben an allen Fronten ins Durcheinander. Aus dieser Konstellation heraus, inszieniert Trollope ein psychologisches Kammerspiel der ganz feinen Art. Es gelingen ihr meisterliche Charakterstudien aus der gut situierten britischen Mittelklasse. Dabei bleibt das Buch im Ton ganz zurückhaltend und unspektakulär. Wer ABBITTE mochte, oder ANNE TYLER, dem könnte das auch gefallen ...
Dann auch ganz neu erschienen: ARNALDUR INDRIDASON: Menschensöhne
Mir hat NORDERMOOR gefallen, ich fand es aber nicht so spektaklär gut ... ebenso dieses Buch, es liegt übrigens zeitlich vor den anderen bereits auf Deutscht erschienen Büchern des Autors. Und er wird jetzt teuer als Hardcover gehandelt!
Grüße in die Runde! Marion M
Beitrag von Valentine am Montag, 21.Februar.2005, 15:46
WIBKE: "Ein Ort für die Ewigkeit" fand ich auch teilweise nicht ganz logisch, vor allem mit dem Ortsplan hatte ich Schwierigkeiten, irgendwo war da ein Bock drin ;-)
MAJA: ich kenne nur "Sansibar oder der letzte Grund" von Andersch und habe es, weil als Schullektüre gelesen, in nicht allzu guter Erinnerung ... aber da es eines seiner bekanntesten Werke ist und mir unter anderen Umständen womöglich sogar gefallen hätte, wäre das bestimmt kein schlechter Einstieg.
Hallo zusammen, angesichts der Tatsache, dass sich der Todestag von Alfred Andersch dieses Jahe zum 25ten Male jährt, würde ich gern Versäumtes nachholen und das ein oder andere Werk von ihm kennenlernen. Wer hat seine Bücher bereits gelesen und kann gezielt Empfehlungen aussprechen?
Erwartungsvolle Grüße Maja
Beitrag von Val am Montag, 21.Februar.2005, 11:16
Das ist ja toll. Dann empfehle ich auch die IAN RANKIN Krimis, falls du sie nicht alle schon kennst. Hab ich weiter unten erwähnt.
Falls du viele kennen solltest, welche empfiehlst du dann?
LG Val
Beitrag von MarVal am Montag, 21.Februar.2005, 11:09
Danke, VAL! Und die neue Krimireihe spielt in Edinburgh? Auch gut, da war ich nämlich gerade. Liegrü MarVal
Beitrag von Val am Montag, 21.Februar.2005, 11:09
Man (Frau) kann jedes Buch einzeln lesen. Nur mal zur Info: So schnell wird nicht geheiratet... Wichtig ist auch die Rolle von Mma Makutsi, sie ist sehr schlau. Richtig interessant wird's mit ihr in MORALITY FOR BEAUTIFUL GIRLS.
Beitrag von Val am Montag, 21.Februar.2005, 11:01
Hi, MARRAMOTSE
Mit TEARS OF THE GIRAFFE stehst du an zweiter Stelle. Dank folgt MORALITY FOR BEAUTIFUL GIRLS, THE KALAHARI TYPING SCHOOL FOR MEN and THE FULL CUPBOARD OF LIFE.
Die neue Reihe von Alexander McCall Smith mit der Hobbydetektivin Isabel Dalhousie in Edinburg ist eingeläutet mit THE SUNDAY PHILOSOPHY CLUB. Auch ganz ganz super.
und hier noch der link zur diesjährigen vergabe des clemens brentano preises der stadt heidelberg.
Beitrag von Ela am Montag, 21.Februar.2005, 10:15
--- Neueste UN-Prognosen für 2050: Wie viele Menschen werden auf der Erde leben?
Hannover, 21. Februar 2005. Wie viele Menschen werden in Zukunft auf der Erde leben? Und wie sieht die Entwicklung der Bevölkerung in den einzelnen Regionen aus? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Demographen der Vereinten Nationen in ihren aktuellen Projektionen zu den Bevölkerungszahlen weltweit. Im Auftrag der Vereinten Nationen stellt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung die neuesten UN-Zahlen am 24. Februar in Deutschland vor.
Alle zwei Jahre gibt die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen ihre neuesten Prognosen zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis zum Jahre 2050 bekannt. (...)
Lesen Sie die vollständige Ankündigung auf unserer Homepage: http://www.weltbevoelkerung.de/pressetexte.html ---
Beitrag von Ela am Montag, 21.Februar.2005, 10:14
--- SWR 2 Programm-Information Orientierung im Dickicht der Neuerscheinungen SWR2-Diskussionsrunde zur März-Bestenliste mit Verena Auffermann, Helmut Böttiger und Eberhard Falcke, Moderation: Elke Schmitter / Erste Live-Veranstaltungen am 1. April in Karlsruhe
Baden-Baden. Seit Februar 2005 sendet SWR2 RadioART: Literatur jeden ersten Dienstag im Monat eine Gesprächsrunde zur jeweils aktuellen SWR-Bestenliste. In der knapp einstündigen Sendung diskutieren vier Jurymitglieder über ausgewählte Bücher der jeweils aktuellen Liste und geben so Orientierung im Dickicht der Neuerscheinungen. Über die März-Bestenliste diskutieren am 1. März von 21.03 Uhr bis 22.00 Uhr Verena Auffermann, Helmut Böttiger und Eberhard Falcke, die Moderation hat Elke Schmitter.
Ab April werden die Sendungen unter Live-Bedingungen als öffentliche Veranstaltungen aufgezeichnet. Termin für die erste Veranstaltung ist der 1. April, 20 Uhr, in Karlsruhe ( Literarische Gesellschaft, PrinzMaxPalais).
Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels erscheinen in Deutschland Jahr für Jahr rund 80000 neue beziehungsweise neu aufgelegte Bücher. Das entspricht etwa 220 Titeln pro Tag. In den Buchhandlungen türmen sich die Bücherberge, eine kompetente Beratung wird immer seltener. Umso wichtiger sind Instrumente zur Orientierung im Bücherdschungel wie die seit 1975 bestehende SWR-Bestenliste. Vom damaligen SWF-Literaturredakteur Jürgen Lodemann begründet, sollte die Qualitätsliste ein Gegengewicht zu der am Verkauf orientierten Bestsellerliste schaffen. Eine Jury aus derzeit 34 renommierten Literaturkritikern wählt jeden Monat zehn Bücher, "denen sie möglichst viele Leser und Leserinnen wünscht". Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, ist die SWR-Bestenliste auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autoren, Themen und Formen. Entsprechend suchen die Jurymitglieder auch nach Autorinnen und Autoren, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlages zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen: Das garantiert monatlich Neues, Überraschendens und Unterhaltendes.
SWR-Bestenliste in SWR2 jeweils am ersten Dienstag im Monat, 21.03 Uhr, in SWR2 RadioART: Literatur
Di, 1. März, 21.03 Uhr Über die März-Bestenliste diskutieren Verena Auffermann, Helmut Böttiger und Eberhard Falcke Moderation: Elke Schmitter
Weitere Sendetermine im ersten Halbjahr 2005: 5. April / 10. Mai / 7. Juni, jew. 21.03 Uhr
Veranstaltungen ab April 2005: 1. April, 20 Uhr: Literarische Gesellschaft, PrinzMaxPalais, Karlstraße 10, Karlsruhe (Sendung: 5.4.) 29. April, 20 Uhr: SWR Studio, Mannheim, Wilhelm-Varnholt-Allee 5 (Sendung: 10.5.) 27. Mai, 20 Uhr: Literarische Gesellschaft, PrinzMaxPalais, Karlstraße 10, Karlsruhe (Sendung 7.6.) Eintritt für die Veranstaltung im Studio Mannheim frei / Karten für die Veranstaltung in Karlsruhe an der Abendkasse zum Preis von 10 € (ermäßigt 7 €, für Mitglieder des SWR2 RadioClubs 6 €)
Im Internet kann die SWR-Bestenliste abgerufen werden unter www.swr.de/bestenliste Dort sind auch Hinweise zu allen Sendungen und Veranstaltungen zu finden. ----
Beitrag von Marramotswe am Montag, 21.Februar.2005, 08:15
WIBKE: Schön, dass es Euch gut geht! DIE VIERTE HAND fand ich in manchen Szenen einfach sensationell (wie die Hand verloren wird, und die Assistentin in die Schubkarre mit dem Fleisch fällt etc.); zum Schluss dünnt es etwas aus, finde ich. Ich habe gestern mit einem MMA RAMOTSWE-Krimi angefangen namens TEARS OF A GIRAFE (oder ähnlich). Weiß eine von Euch zufällig, wo ich damit in der Reihe stehe? Muss man irgend etwas wissen im Voraus, wenn man nicht das erste Buch zuerst liest? Bei mir heiratet Mma Ramotswe offensichtlich als erstes einmal... Liebe Grüße in die Runde Marramotswe
Beitrag von Wibke am Sonntag, 20.Februar.2005, 21:02
Hallo Ihr Lieben, herzlichen Dank für Eure Glückwünsche ! Das Leben zu Viert läßt sich bisher recht gut an.
Auch zum Lesen bin ich in den letzten Wochen gekommen: Für unseren Lesezirkel haben wir "The ring" von Koji Suzuki gelesen. Ich fand es spannend, eben Horror a la Stephen King. Und da es abstrakt genug war, konnte ich es auch problemlos lesen.
Anschließend las ich "Paula" von Isabell Allende, ein Buch, daß schon ewig auf meinem SUB lag. Das Warten hat sich aber sehr gelohnt ! Ein wunderbares Buch !
Danach gab's mit "Die vierte Hand" wieder einen Roman von John Irving. Dieser Autor hat mich bisher noch nie enttäuscht und auch diesmal habe ich mich mit der Geschichte pudelwohl gefühlt.
Mit "Ein Ort für die Ewigkeit" habe ich endlich auch meinen ersten Krimi von Val McDermid gelesen. Das Buch habe ich in der Klinik gelesen, wo ich soviel Zeit zum Lesen hatte, daß ich das Buch gar nicht aus der Hand legen mußte. Ich fand es nicht immer ganz logisch, aber dafür sehr kurzweilig und spannend.
Gestern habe ich dann mit "Atlas der Liebe" von Almudena Grandes ein Buch beendet, das auch schon ewig auf meinem SUB lag. Und auch bei diesem Buch hat sich das Warten gelohnt ! Mir hat es sehr gut gefallen, ich bin richtig versunken. Eine tolle Geschichte von vier wunderbaren, interessanten Frauen.
Ihr seht, meine Lesejahr 2005 hat bestens begonnen *g*!
Ich wünsche euch eine schöne Woche !
Liebe Grüße von Wibke
Beitrag von Austen am Sonntag, 20.Februar.2005, 20:50
MarPrada: Habe "Der Teufel trägt Prada", so der deutsche Titel erst vor zwei Wochen im Schiurlaub gelesen und es hat mir eigentlich recht gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, interessante Modeszene, sympathische Protagonistin. Die Schriftstellerin war übrigens selbst mal Assistentin einer Modezeitschrift-Herausgeberin, daher das Ganze ziemlich authentisch! Gelesen habe ich in einem Rutsch "Die fabelhaften Strudelbakers" von Zvi Jagendorf,ein absoluter Glücksgriff! Manchmal reizen mich Bücher alleine wegen ihres Titels und dieses Buch war ein solches. Es handelt von zwei jüdischen Familien, die während des zweiten Weltkriegs nach London flüchten und ist mit einer wunderbaren Leichtigkeit geschrieben, und geht doch ziemlich unter die Haut! liebe Grüße Austen
Beitrag von Hier ist der Link am Sonntag, 20.Februar.2005, 08:38 EMail: zum Buch Homepage: Devil wears Prada
http://www.zeit.de/2004/41/Vogue_41
Beitrag von MarPrada am Sonntag, 20.Februar.2005, 08:37
Melde mich aus dem Ski-Urlaub zurück, war wunderbar. Da ich auf meine alten Tage ja erst das Ski fahren gelernt habe/lerne, habe ich vormittags einen gemütlichen Kurs für Erwachsene gemacht und hatte dann nachmittags noch genug Kraft, Mann, Schwägerin und Kindern hinterher zu hecheln. Der Alltag mit vollen Waschmaschinen, lästigen Mails und leerem Kühlschrank schmeckt dann meist so gar nicht. Und auf die Waage gehe ich erst in einer Woche!!! Fertig gelesen habe ich THE DEVIL WEARS PRADA, das ist nette Unterhaltungslektüre, wenn auch sicher kein grosses Stück Literatur, sondern eher eine Aufzählung von Anekdoten. LAUREN WEISBERGER arbeitet darin ja ihre Zeit als Assistentin der VOGUE-USA-Chefredakteurin ANNA WINTOUR auf, und was sie da erlebt, ist haarsträubend. Zu dem Buch gibt es in der ZEIT einen guten Artikel, den man schnell ergooglen kann; ich trau mich aber gar nich ihn hier reinzustellen. :-)Wer hat das Buch schon gelesen? Die Episoden mit der Freundin "Lily" und Freund "Alex" waren eher überflüssig, finde ich. Aber zum Schluss konnte ich das Buch doch nicht aus den Händen legen, als es drum ging, ob sie nun von Paris zurück fliegt oder nicht, ob sie den "Versuchungen des Glamour erlegen ist" oder eben nicht. Alles in allem auf jeden Fall lesenswert, auch auf Englisch gut zu "wuppen". Weisberger schreibt ja anscheinend noch an einem Buch namens "The Devil wears Dolce", bin gespannnt, worum das geht. Liebe Grüße erst einmal an alle, MarPrada
Beitrag von viola am Freitag, 18.Februar.2005, 18:56
Mensch, INGE, du hast ja ein Gedächtnis wie ein Elefant!!!! Oder war der Tipp damals von dir? Jedenfalls erinnere ich mich, dass "Die Einkreisung" eines der ersten Bücher war, die ich mir auf Empfehlung des Bücherforums gekauft habe!!
Lese gerade "In der Schwebe" von Tess Gerritsen - ein Medical-Thriller, der überraschenderweise im Weltraum spielt ohne Science-Fiction zu sein - klasse! Hab so die leise Ahnung, dass Frank Schätzing sich für seinen "SChwarm" auch ein wenig hat von ihr inspirieren lassen.... Mit den 10CDS vom SCHWARM bin ich nun fast durch - ich überlege schon die ganze Zeit, wohin ich mit dem Aúto fahren könnte am Wochenende, um das Buch fertig hören zu können ***G*** - denn eigentlich könnte ich zu Hause bleiben - aber bis Montag morgen warten zu müssen, erscheint mir zuuuu lang.... *G* ( Sorgen hab ich , ts, ts.....)
Beitrag von Val am Freitag, 18.Februar.2005, 15:36
Danke, euch allen.
Wer kennt schon das neue neue RANKIN TORE DER FINSTERNIS. Das kommt noch dran, aber erstmal CARR!
ValgehtwiederinsBett
Beitrag von Valentine am Freitag, 18.Februar.2005, 13:44
VAL: SONNIGES Rhein-Main-Gebiet?! Habt Ihr die Sonne komplett für Euch vereinnahmt? ;-)
Einen der Caleb-Carr-Krimis hab ich auch mal gelesen, gefiel mir auch recht gut. Ich glaube, das war jedoch nicht die Einkreisung, sondern der andere ...
LG Valentine
Beitrag von gertie am Freitag, 18.Februar.2005, 13:12
hier ist noch ein fan von calebs carr *einkreisung* *wink*
lg und ein schönes WE euch allen gertie
Beitrag von BarbaraB am Freitag, 18.Februar.2005, 12:30
...VIOLA, Du sprichst mir aus der Seele...
Schönes Wochenende von der schneeschaufelschwingenden BarbaraB
Beitrag von am Freitag, 18.Februar.2005, 12:03
...nochmal Inge, die auch Ian Rankin Fan ist ...
Beitrag von INGE am Freitag, 18.Februar.2005, 12:01
Liebe VAL, mit Caleb Carr und "Die Einkreisung" hast du einen Super-Griff getan. Gell, VIOLA, das sagst du auch! *g*. Es gibt auch noch einen weiteren Band um, Dr. Kreisler "Engel der Finsternis" schnelle Grüße von Inge
Beitrag von Val am Freitag, 18.Februar.2005, 11:30
Hallo aus dem sonnigen Rhein-Main Gebiet. Hab einen Supertipp von einer lieben Freundin bekommen: CALEB CARR: The ALIENIST deutsch: die EINKREISUNG. Sie hat's mir ausgeliehen. Die Rezis bei Krimi-Couch und überall sind ja toll. Schon die ersten Seiten sind einfach vielversprechend und Caleb Carr scheint überaus klug zu sein. Es macht auf mich den Eindruck eines ganz besonderen Lese-Leckerbissens.
Hab gestern das ältere BLUTSCHULD von IAN RANKIN beeendet. Danke, DANIELA von der Leselust. Einfach auch sehr sehr informativ (Nord-Irland/Schottland Konflikt) und äußerst spannend. Wer von euch hier ist denn Ian RANKIN/Caleb CARR -Fan?
Liebe Grüße von Val
Beitrag von Eva am Donnerstag, 17.Februar.2005, 11:03
Hi @ll: Rehi an alle "alten" verschollen Geglaubten! *g* Schön, dass ihr wieder zu unserer Gemeinschaft gehört!
Bezüglich Hitliste 2004 möchte ich mich gleich vorab entschuldigen und mitteilen, dass ich heute den letzten Tag im Büro bin und derzeit zuhause keinen PC habe, es also voraussichtlich bis Ende des Monats dauern wird bis ich die Liste ins Netz stellen kann...
Am Sonntag gehts in einen kurzen Schiurlaub mit 3 von meinen Süßen, dieses Jahr ohne Ehemann, weil dieser sich einen Muskelriss in der Wade zugezogen hat und deshalb daheim bleibt *seufz*. Nicht gerade der große Wunschtraum eines Urlaubs, wenn ich mich allein um alles kümmern muss... Dafür hoffe ich auf großen SUB-Abbau, falls ich dann am Abend Ruhe hab ***gggg***
ich habe das gerade aus dem brigitte bücherforum geklaut *G*
aus der pressemitteilung/pressestelle stadt mannheim zum projekt: --- Hier kann man seinen Tipp abgeben:
Welches Buch im Mittelpunkt stehen wird, bestimmen die Leserinnen und Leser. Ab sofort sind alle Bürgerinnen und Bürger des „Rhein-Neckar-Dreiecks“ aufgerufen, ihre Buchvorschläge einzureichen. Diese können bis zum 18. Februar in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Mannheim im Fachbereich Bildung, bei allen lokalen Büchereien und Bibliotheken des Dreiecks abgegeben werden oder an das Projektbüro direkt geschickt werden: Projektbüro 1 Buch, Wolfgang Widder, c/o Stadtbücherei Heidelberg, Poststraße 15, 69115 Heidelberg. E-Mail: wolfgang.widder@t-online.de.
Und so sieht das Buch aus:
Gesucht wird ein Roman (bitte keine Erzähl- und Lyriksammlungen oder Sachbücher vorschlagen), der für Jugendliche ab 16 Jahren sowie für Erwachsene aller Altersgruppen geeignet ist. Geschrieben sollte er von einem/er deutschsprachiger/en Autor/in der Gegenwart sein, so dass Lesungen veranstaltet werden können. Das Buch sollte als Taschenbuch erhältlich sein, nicht zu umfangreich (bis 250 Seiten) und nicht wesentlich mehr als 10 Euro kosten, damit es möglichst viele Leser erreichen kann ---
Beitrag von Valentine am Donnerstag, 17.Februar.2005, 09:45
MARA: ich vermisse den Frühling auch schmerzlich. Ich kann keinen Schnee mehr sehen *würg* :-((((
Ich lese eigentlich "in guten wie in schlechten Zeiten", wobei mir in Krisenzeiten natürlich viele Szenen, über die ich sonst einfach hinweggelesen hätte, direkt ans Herz greifen, wenn ich meine momentane Situation oder zumindest gewisse Parallelen dazu wiedererkenne...
Zum Thema SZ-Bibliothek: weiß jemand, wie lang es die Bücher noch geben wird?
LG Valentine
Beitrag von viola am Mittwoch, 16.Februar.2005, 15:22
In ganz schlechten Zeiten hilft mir nur eine Art von Literatur: die Bibel, speziell die Psalmen - vorformulierte Gebete, wenn man selber keines gescheiten Gedankens mehr fähig ist, Zuspruch von oben - Zuversicht...... Alles andere scheint mir dann nur schal zu sein, billige Flucht... so habe ich es erlebt - und ebenso wie ihr: ein Zeichen für Besserung ist dann immer, wenn man wieder an einem Buch BLEIBEN kann...
Beitrag von Mara am Mittwoch, 16.Februar.2005, 15:06
Habe soeben Eure Beiträge zum Thema "Literatur in guten wie in schlechten Zeiten" gelesen und finde es sehr interessant, was die einzelnen Damen dazu sagen. Ich selbst habe auch die Erfahrung gemacht, dass man in Krisenzeiten häufig nicht in der Lage ist, auch nur daran zu denken, ein Buch aufzuschlagen, weil die Seele keine Ruhe findet. Tatsächlich bedeutet die Wiederentdeckung der Literatur dann auch, dass der Seelenfrieden wieder hergestellt oder zumindest auf dem Weg der Besserung ist. Man kann den Gedanken sogar noch weiterspinnen. Die Entscheidung, zu welcher Art von Literatur man gerade Zugang hat, ist mitunter auch von weniger prägnanten "Ereignissen" von aussen bestimmt. So beobachte ich bei mir, dass die Jahreszeiten einen ganz gewaltigen Einfluß darauf haben, was ich lesen mag. Früher las ich z.B. historische Romane nur im Winter (strange...). Im Moment bin ich von den historischen Romanen ganz abgekommen, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich durch eine neue Beziehung mehr im "hier und jetzt" lebe.
DIE FRAU DES ZEITREISENDEN habe ich auch nch ca. 1/3 weggelegt, da ich keinen richtigen Zugang zu dem Buch gefunden habe. Science Fiction und Fantasy sind einfach nicht mein Ding. Da ich das Buch aber im Original angelesen habe, ist mir aber die Sprachgewaltigkeit der Autorin sehr positiv aufgefallen. Vor allem Ihre eigenen Wortkreationen wie z.B. das Wort "somewhen" fand ich grandios.
Wünsche allen noch einen schönen Nachmittag im waremn Kämmerlein. Frühling will es wohl dieses Jahr gar nicht werden...
Beitrag von nelly am Mittwoch, 16.Februar.2005, 13:05
PETRA,
das buch bekommst du in jeder buchhandlung/internetbuchhandlung.
DORIS *ggggg*
gruß nelly
Beitrag von Petra am Mittwoch, 16.Februar.2005, 12:58
Weiß jemand von euch ob man "verpasste" Bücher aus der SZ-Reihe in jeder Buchhandlung auch jetzt noch einfach nachbestellen kann? Habe erst nachträglich entdeckt, dass DER ENGLISCHE PATIENT auch erschienen ist und hätte dieses Buch gerne aus dieser Reihe der SZ.
Wer etwas weiß, bitte melden. Danke vorab. Liebe Grüße Petra
Beitrag von Doris am Mittwoch, 16.Februar.2005, 11:43
Upps, GERTIE, nun hast du mich aber eiskalt erwischt :-o *schäm* *ggg* Nun denn, dann merke das Buch schon mal für die Topliste 2005 vor *gggg*. Ich hatte da so eine Ahnung, das das Buch ein Tophit wird, als ich es an Weihnachten geschenkt bekommen habe! (Schon alleine die Aufmachung ist vielversprechend) Dann habe ich reingelesen und war begeistert, hab mich aber selbst gemahnt diszipliniert zuerst noch angefangene Bücher zu Ende bringen...und hab es glatt vergessen bis ich VALS Eintrag und heute Früh auf DVD die Elke Heidenreich Sendung LESEN sah. Das kommt davon, wenn man vor lauter noch zu lesenden Büchern den Überblick verliert!
DIE FRAU DES ZEITREISENDEN habe ich nun 2/3 ausgelesen und GERTIE es hat mich gepackt, genau wie du vorausgesagt hast. Wird zwar kein Tophit 2005 werden, aber ist eine rundum schöne und seltsame Liebesgeschichte, die mir derzeit gut tut. (Das Buch lag übrigens auch mindestens ein halbes Jahr ungelesen rum!) Danach gehts dann voller Elan an die grauen Seelen *genau*!!!!
Meine Wunschliste wird übrigens immer grösser. Nun MUSS ich mir auch noch unbedingt MARIE UND BLANCHE und EVE GREEN zulegen *ggg*! Ich bin unverbesserlich! *gggg*
VAL: Gedichte sprechen mich auch insbesondere in Krisenzeiten sehr an! Ich liebe aber auch lustige Gedichte und habe mir zum Geburtstag den Gedichtsband HELL UND SCHNELL gewünscht! Dir weiterhin gute Besserung und eine gute Lesezeit!
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von gertie am Mittwoch, 16.Februar.2005, 11:17
moin zusammen! @ DORIS - bring mich nicht aus der fassung! du hast die grauen seelen noch auf dem SUB, aber schon in deiner topliste von 2004?? *ggg*
die liste hab ich fast fertig aufbereitet- habt noch ein wenig geduld mit mir bitte - und stelle sie dann ins orga-forum, solang bis unsere liebe eva (*wink*, die mail kommt bald!) *vernünftig* online eingearbeitet hat.
lg gertie
Beitrag von Val am Mittwoch, 16.Februar.2005, 10:47 EMail: gerwine13@yahoo.de
DORIS: Danke für deine lieben Wünsche, ich kann sie gut gebrauchen. Ja, ich relativiere mich ein wenig. In Krisenzeiten war ich nicht die, die ein Buch zuende bringen konnte. Viele Bücher mußte ich weglegen. Hatte auch Konzentrationsschwierigkeiten. Habe aber immer zu Büchern gegriffen. Die ganz kleinen waren es dann, die mich trugen. Oder ein Gedicht hier und da...du weißt, liebe DORIS!
Hoch lebe die Literatur immer und überall.
Lieben Gruß
Val
Beitrag von Doris am Mittwoch, 16.Februar.2005, 07:04
VAL: Dir gute Besserung und alles Gute!
Den Ausspruch der Elke Heidenreich (ich hab die Sendung noch vor mir auf DVD) kann ich voll und ganz bestätigen, obwohl es schlimme Zeiten in meinem Leben gab, in denen ich keinen Zugang zu Büchern hatte. Sobald ich mich wieder auf Bücher einlassen konnte, gings bergauf!
DIE GRAUEN SEELEN habe ich hier noch ganz oben auf dem SUB liegen. Sobald ich die Frau des Zeitreisenden gelesen habe mache ich mich an das Buch!
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Val am Dienstag, 15.Februar.2005, 22:34 EMail: gerwine13@yahoo.de
Elke Heidenreich gerade eben in "Lesen":
Ich glaube fest an die lebensrettende Kraft von Musik und von Literatur und von solchen Büchern wie diesen hier: Die grauen Seelen, Marie und Blanche. (Die grauen Seelen: Philippe Claude, Marie und Blanche: Per Olav Enquist)
Elke Heidenreich hat heute Geburtstag, sie wird 62.
Hier ist eine, die das erstere absolut bestätigt. Ohne meine Literatur hätte ich die Jahre von 1999 bis zum Tod meines Mannes im August 2003 gar nicht geschafft. Sie war einer meiner wichtigsten Rettungsanker.
Dieser Ausspruch von E.H. hat mich so glücklich gemacht, weil sie das sagt, was ich erlebt habe.
So hört Ihr wieder von mir nach längerer Zeit.
Ich lese gerade von Amy Tan: DIE ANDERE SEITE DES HIMMELS. GEDANKEN ÜBER DAS LEBEN.
Ihr neuestes Werk, in USA schon 2003 erschienen.
Und den Krimi von Ian Rankin: BLUTSCHULD. Mein erster Krimi von ihm. Ist gut.
Ich grüße euch mit Schal-um-Hals-gewickelt. Mich hat's erwischt.
VALENTINE: Schnell den Link zu mehreren Rezensionen von Orhan PAMUKS "Schnee" (darfst ihn gerne in die Leselust stellen, falls er dort noch fehlt). Muss sausen. Arbeiten. *hehe*