Beitrag von Sabrina am Mittwoch, 16.Juli.2008, 05:14 EMail: Sabrinaban@gmx.de
hallo zusammen,
ich hoffe irgendeiner von euch kann mir weiterhelfen!
Ich suche nun schon seid tage nach einem bestimmten buch, leider weiß ich nicht mehr wie der Titel war, da ich es vor vier oder fünf jahren das letzte mal gelesen habe. Ich weiß nur noch das es darüber auch eine verfilmung gibt und es in dem Buch darum geht: "das ein Junges Mädchen schwer erkrankt und sterben muss, ich bin der Meinung sie sei eine Pfarrerstochter und ihr größter wunsch ist es zu heiraten. Jedenfalls findet sie ihre große liebe und die beiden heiraten, aber kurz nach der hochzeit stirbt das Mädchen!"
vielleicht kann mir einer weiterhelfen und mir sagen wie das buch oder der film heißt.
vielen dank und liebe grüße, sabrina
Beitrag von sinali am Montag, 14.Juli.2008, 16:47 EMail: berlin102a@web.de
hallo liebe leutchen !! suche seit längerem bücher die mystery und etwas historisches enthalten bis jetzt habe nur ein jugendbuch gefunden das aber auch sehr empfehlenswert ist "gemmas visionen" dieses buch ist genau mein geschmack leider finde ich irgendwie nichts was eine ähnliche handlung bzw. das histroische mit dem mysteriösem verbindet! vielleicht kann mir einer von euch etwas empfehlen!? ganz liebe grüße und einen schönen tag ! sinali
Beitrag von tom am Sonntag, 13.Juli.2008, 09:42 EMail: news@pqtuning.de
hallo ich hätte da mal eine frage an alle die eventuell gelesene bücher,preisgünstig abgeben. ich suche: band1-6 oder 1-7 ist eigentlich egal von stephen king die "fantasy-saga" der schwarze turm. bitte melden falls ihr sie habt und nicht mehr benötigt. thx im vorraus
Hallo, ich habe eine Seite eines neuen Buches entdeckt. Die Aussagen darin sind schon sehr lange mein Lebensinhalt. Wollte meine Freude mit euch teilen. www.erstausgabe.com LG Silvia
Ich bekam gerade die Lieferung meiner Buchhändlerin in einer Papiertüte verpackt. Auf der Tüte war ein Gedicht aufgedruckt samt link. Die Idee finde ich nett, Einkaufstüten mit Literatur zu verschöneren, deshalb setze ich den link von der Tüte zu dem Tütenanbieter einfach mal hier rein. Vielleicht kann es ja jemand gebrauchen. :-)
habt ihr Lust, einen umfangreichen Standpunkt zum Thema „Zufriedenheit mit Romanen“ abzugeben? Warum kauft, leiht und lest ihr Bücher – oder warum nicht? Wie zufrieden seid ihr mit veröffentlichten Romanen? Ist immer was für euch dabei, oder fehlt euch etwas? Waren gekaufte Bücher für euch ein Reinfall oder ward ihr positiv überrascht?
Hier geht’s zur Umfrage. Ich freue mich sehr auf eure Teilnahme!
www.voycer.de/umfrage/?sid=99729
Alle Teilnehmer bleiben natürlich anonym.
Diese Umfrage wird privat von mir, einer Leserin und unbekannten (Freizeit-)Autorin, durchgeführt und ist zusammen mit einigen Mitgliedern des Federfeuer-Schreibforums entstanden. Zugleich bin ich Studentin der Germanistik/Soziologie und habe Freude und freiwilliges Engagement für Umfragen.
Wenn genügend Leser teilnehmen, werde ich von den Ergebnissen der Umfrage berichten.
Kenne die Bücher die ich lese und du kennst mich^^
Beitrag von Wibke am Freitag, 4.Juli.2008, 11:20
Hallo Ihr Lieben,
mir geht's wie vielleicht auch der einen oder anderen hier: zum Nachlesen komme ich, aber zum Schreiben fehlen mir momentan etwas Zeit, Ruhe und Muße - mein Alltag mit all seinen Aktivitäten hat mich gut im Griff. Trotzdem, es geht mir gut ! Viel Zeit verbringe ich momentan mit der Planung meines Geburtstags Anfang August - ich werde schon 40! In diesem Jahr lade ich nur Leute ein, die mir in den letzten 10 Jahren wichtig waren - und da sich viele nicht kennen bin ich gespannt, wer dann mit wem zusammen sitzt, Sekt trinkt und quatscht *g*. Das Thema "Buch" kommt an meinem Geburtstag auch nicht zu kurz - von meinen Geschwistern und Eltern bekomme ich das Bücherregal "bookworm" und meine Freunde helfen mir bei der Anschaffung eines ganz großen Bücherregals.
Wo wir schon beim Thema sind: VIOLA, du hast doch heute Geburtstag, oder ? Alles Liebe und Gute !
MARION, schön, daß dir "Leo Kaplan" gefallen hat. Mir ging's genauso. Hast du inzwischen schon mehr von de Winter gelesen ? "Malibu" fand ich ok, aber nicht so gut wie "Leo Kaplan". Übrigens lese auch ich oft "hinterher" - mein SUB ist einfach zu groß. Und doch bin ich imer wieder überrascht, wie gut mir Bücher auch dann noch gefallen, wenn sie schon jahrelang auf meinem SUB lagen - mein Geschmack scheint sich nur langsam zu entwickeln *g*.
GERTIE, danke für die Bestenliste!
Was habe ich gelesen ? Unglaublich beeindruckend und berührend fand ich "Wir müssen über Kevin reden" von Lionel Shriver - das Buch kommt sicher auf meine Bestenliste 2008. Die Frage von Schuld und Unschuld hat mich hin und her geworfen - und immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich eigentlich meine Kinder erziehe. Das Buch wirkt ganz schön nach...
Dann habe ich "Das Schweigen" von Jan Costin und "Die dunkle Stunde der Serenissima" von Donna Leon gelesen - beides war für mich gewohnt bewährte Krimikost, mit der ich mich wohlgefühlt habe.
Mein erstes Buch von Doris Lessing habe ich jetzt auch gelesen: "Das fünfte Kind". Auch das hat mir gefallen und gezeigt, wie manche Dinge ihren Weg gehen.
Für den letzten Lesezirkel habe ich " Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena gelesen: ein Schmöker mit einem netten Thema, aber einer für mich nicht gelungenen Sprache - das war dann doch enttäuschend. So ein Buch hätte man schöner und liebevoller umsetzen können.
Von A. Indridason habe ich "Frostnacht" gelesen - bei 30°C Außenthemperatur vielleicht nicht ganz passend - trotzdem ein gutes Buch !
Momentan lese ich von Matthias Jung " Mut zum Ich: auf der Suche nach dem Eigensinn" von "Wolfsmale" von Ian Rankin.
Ich hoffe, es geht Euch allen gut und ihr genießt den Sommer und eure Bücher!
Herzliche Grüße, Wibke
Beitrag von Ela am Donnerstag, 3.Juli.2008, 20:48
Wie üblich zum Monatsanfang:
----------- SWR Bestenliste
Juli 2008
1. (-) 70 Punkte
PETER RÜHMKORF: Paradiesvogelschiß Gedichte. Rowohlt Verlag, 144 Seiten, 19,90 Euro Mittelschwere Lektüre
"Ballade von den geschenkten Blättern" hat er den Auftakt seines letzten Gedichtbandes genannt, dem Tod und der Krankheit abgerungen. Am 8. Juni ist
der große Dichter Peter Rühmkorf verstorben. Jedes Wort konnte ihm zur Dichtung werden, weil schon das erste Wort Dichtung war.
2. (-) 56 Punkte
ROBERTO BOLAÑO: Exil im Niemandsland Fragmente einer Autobiographie. Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt und Heinrich von Berenberg. Berenberg Verlag, 160 Seiten, 19,00 Euro Leichtere Lektüre
Ein Klassiker ist einer, der den Kanon neu ordnet, sagt der chilenische Schriftsteller Roberto Bolaño - und er ist selber schon einer. "Exil im Niemandsland" versammelt Gedanken, Essays, Interviews und den Entwurf seiner letzten Rede aus dem Jahr 2003.
3. (-) 40 Punkte
ANJA JARDINE: Als der Mond vom Himmel fiel Erzählungen. Verlag Kein & Aber, 302 Seiten, 18,90 Euro Leichtere Lektüre
"Alle sind gut vernetzt, die Wege um den Globus kein Problem, und die Aussichten waren bis vor kurzem noch glänzend. Doch plötzlich herrscht in den innersten Bezirken schiere Einsamkeit, versierte Weltläufigkeit schlägt um ins Eisige. Anja Jardine trifft den Punkt, vielsagend, erfahrungsreich." (Eberhard Falcke)
4. - 5. (9.-10.) 35 Punkte
HIROMI KAWAKAMI: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß Eine Liebesgeschichte. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, 17,90 Euro Mittelschwere Lektüre
Sie ist Ende dreißig und immer noch auf der Suche - ohne wirklichen Antrieb. Er ist in den 60ern, verwitwet und nicht ganz sicher, ob er sein Leben nicht schon gelebt hat. Und: Er ist ihr ehemaliger Japanischlehrer. Sie treffen sich zufällig. Immer wieder. Eine Liebesgeschichte beginnt, eine Annäherung - mit den Mitteln der Distanz.
4. - 5. (-) 35 Punkte
REINER STACH: Kafka Die Jahre der Erkenntnis S. Fischer Verlag, 728 Seiten, 29,90 Euro Mittelschwere Lektüre
"Vollständiges Begreifen meiner Lage", das ist das Motto von Franz Kafkas Schreiben. Eine unendliche Analyse, die die Welt und unser Denken radikal verflüssigt. Und uns in Bewegung hält, weil wir als Kafka-Deuter den Strom kanalisieren wollen.Wie vollständig man Kafkas Leben begreifen kann, beweist Reiner Stach im zweiten Band seiner großen Kafka-Biographie, die vom Jahr 1916 bis zu Kafkas Tod im Jahr 1924 reicht.
6. (-) 34 Punkte
SIEGFRIED LENZ: Schweigeminute Novelle. Verlag Hoffmann und Campe, 128 Seiten, 15,95 Euro Leichtere Lektüre
Der 82jährige Siegfried Lenz hat noch einmal alle überrascht: "Schweigeminute" erzählt eine Liebesgeschichte zwischen Stella, der Lehrerin, und ihrem Schüler Christian, dringlich und distanziert zugleich, einfühlsam und zurückhaltend; ein leidenschaftliches Verhältnis, das ohne Zukunft bleibt. Bleiben muss.
7. (-) 31 Punkte
IRIS HANIKA: Treffen sich zwei Roman. Literaturverlag Droschl, 240 Seiten, 19,00 Euro Leichtere Lektüre
"Da wird vom rührenden Glück zweier Tölpel erzählt, durchaus heutiger Tölpel in durchaus heftig-heutiger Sprache - na ja, wie die Leute halt in Berlin so reden, und dann wird auch wieder ganz albern-schwebend erzählt von Momenten, in denen die beiden lächelnd und zart einverstanden sind damit, in der Welt zu sein, in diesem Moment, in dieser Stadt, und das Tolle ist, dass man tief bewegt mit den beiden sympathisiert und denkt: So geht es manchmal auch, ja, doch,
solche Erfahrungen gelungenen Lebens kann man bisweilen schon machen." (Jörg Drews)
8. (4. - 5.) 28 Punkte
KATHARINA FABER: Fremde Signale Ein Album. Roman. Bilger Verlag, 440 Seiten, 22,00 Euro Mittelschwere Lektüre
Drei Schutzengel erzählen von Katharina, die in den friedlichen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zu Welt kommt. Drei Engel, die selber Schutz gebraucht hätten, das wird immer klarer: Michail, sowjetischer Soldat, der im Kampf gegen die Deutschen fällt, Linette, die kurz vor der Französischen Revolution jung einer Hirnhautentzündung erliegt, und Boris, ein hochbegabter Außenseiter, der mit 13 Jahren an Krebs stirbt.
9. (-) 27 Punkte
ALBERTO VIGEVANI: Ende der Sonntage Zwei Erzählungen. Aus dem Italienischen übersetzt von Marianne Schneider. Friedenauer Presse, 144 Seiten, 16,00 Euro Leichtere Lektüre
Zwei Erzählungen, zwei melancholische Abschiede: da war einmal der Gaukler, Zauberer und Clown, Signor Cavallini, das Herzstück eines Varietés, und dann der Financier Herr Alzheryan, ein Freund des Vaters.Gestalten aus der Kindheit, gerade noch selbst modern, fallen sie der Moderne zum Opfer.
10. - 12. (-) 21 Punkte
LUKAS BÄRFUSS: Hundert Tage Roman. Wallstein Verlag, 198 Seiten, 19,90 Euro Mittelschwere Lektüre
Er ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker. In seinem ersten Roman erzählt Bärfuss eine Liebesgeschichte in den Zeiten des Völkermords: David ist Entwicklungshelfer in Ruanda. Er bleibt im Land, als das Gemetzel beginnt. Am Ende flieht er mit den Mördern über die Grenze. Und trifft im Flüchtlingslager seine einstige Liebe wieder.
10. - 12. (-) 21 Punkte
ROMAIN GARY: Frühes Versprechen Roman. Aus dem Französischen von Giò Waeckerlin Induni. Verlag Schirmer Graf, 416 Seiten, 22,80 Euro Mittelschwere Lektüre
Eine Mutter, die sich auf ihren Sohn fixiert und sich für ihn eine große Zukunft ausdenkt: als Schriftsteller, als Botschafter, als Größe im französischen Geistesleben. Ein Sohn, der die frühen Versprechen alle erfüllt und einen autobiographischen Roman darüber schreibt - ironisch, leichthändig. Eine Art Liebeserklärung und ein Beweis dafür, dass die Phantasie sehr wohl die Wirklichkeit bestimmen kann.
10. - 12. (-) 21 Punkte
VIRGINIA WOOLF: Tagebücher 5 / 1936 - 1941 Herausgegeben von Klaus Reichert. Aus dem Englischen von Claudia Wenner. S. Fischer Verlag, 602 Seiten, 39,00 Euro Mittelschwere Lektüre
Der letzte Band der Tagebücher. Sie enden mitten im Krieg, Die Bedrohung durch die Deutschen wird immer größer. Die Londoner Wohnung ist durch Bomben zerstört, nachts fliegen deutsche Flugzeuge über Südengland hinweg. Virginia Woolfs Depressionen werden immer dunkler und unbeherrschbarer. Das Schreiben hilft und erschöpft. Am 28. März 1941 nimmt sie sich das Leben.
Persönliche Empfehlung im Juli von von Peter Hamm (München)
Giorgio Orelli: Sagt es den Amseln / Ditelo ai merli Gedichte. Italienisch-Deutsch. Ausgewählt und übersetzt von Christoph Ferber. Limmat Verlag, 224 Seiten, 23,50 Euro
"Der 1921 geborene Tessiner Giorgio Orelli ist neben dem Waadtländer Philippe Jaccottet der bedeutendste Lyriker der Schweiz. Sein schmales Werk, das sich radikal jeglichem Zeitgeist verweigert, besticht durch lichte, lichtdurchlässige Verse, in denen das Alltägliche ereignishaft gesehen wird und - wie in den Bildern Morandis, Orellis Lieblingsmaler - in sinnlichem Glanz erscheint. Mit diesem Gedichtband beweist Orelli, dass er zur Reihe der großen italienischen Lyriker Montale, Quasimodo und Saba zählt." (Peter Hamm)
Literatur im Fernsehen
"Literatur im Foyer" mit Thea Dorn
Sonntag, 6. Juli um 10.15 Uhr in 3sat Gäste: Michael Kumpfmüller, Clemens Meyer, Jenny Erpenbeck (Wiederholung vom 29. Februar)
Copyright SWR Die SWR-Bestenliste im INTERNET: www.SWR.de/bestenliste
Beitrag von Austen am Donnerstag, 3.Juli.2008, 20:12
Hi, jetzt war ich schon solange nicht da, war schwer mit anderem beschäftigt (Thomas Godoj), doch irgendwie hat es mich heute hergezogen und jetzt weiß ich auch warum: die beliebte Bestenliste, gleich mal nachschauen gehe.
Ach ja, gelesen habe ich zuletzt: "Liebesdurst" von Yukio Mishiam,ganz tolles Buch, Kino im Kopf, intelligent geschrieben, kann ich nur empfehlen. liebe Grüße aus Wien
Beitrag von Ela am Mittwoch, 25.Juni.2008, 21:25 Homepage: www.politeia.net
Habe ich hier schon mal auf Politeia hingewiesen? Ich bekomme den newsletter ins Büro und finde ihn immer ziemlich informativ. Themen und Infos, die man zum Thema EU/Europa sonst eher selten bekommt.
Einfach mal von der Website geklaut:
POLITEIA is active in the field of active (European) citizenship and democracy through participation in the following ways:
The digital Politeia Newsletter The newsletter brings relevant developments in the Politeia network, European politics, in the field of civic and political education, back ground information, the signalling of recent books, magazines and other (electronic) publications, conferences, profiles of European non-governmental organisations, interesting websites, etcetera. The newsletter is published four times a year. You can subscribe by clicking on the subscribe button on the right top of this page.
The Website This website is the communication channel of POLITEIA. It enables the partners and other interested organisations to share their knowledge and experience to other network participants.
Projects In 2006 four partners have been active in a project to exchange best practices in the field of participation and citizenship of underrepresented groups. Read more about this project in the section Politeia projects under About us.
Beitrag von Marion am Mittwoch, 25.Juni.2008, 21:03
kauft euch ein ebook ich habe 3 und sie sind einfach super.
Beitrag von gertie am Dienstag, 24.Juni.2008, 12:13
Die TOPs und FLOPs 2007 sind im Orga-Forum nachzulesen.
Beitrag von gertie am Freitag, 20.Juni.2008, 14:54
Upps!! Die Liste war mir völlig aus dem Gedächtnis entschwunden, fertig ist sie ja ... Ich mach mich gleich daheim dran und stell sie dann ins Orga-Forum.
Aber wieso muss das anonym gefragt werden?????
Beitrag von stille Mitleserin am Freitag, 20.Juni.2008, 13:54
Wo ist jetzt eigentlich die Bestenliste für 2007?
Beitrag von Karla am Sonntag, 15.Juni.2008, 14:07 EMail: waupi@web.de
Ich weiß nicht, ob ich hier wirklich richtig bin. Ich suche ein gutes, hilfreiches Buch über Paare. Damit meine ich, Beziehungsprobleme. Es gibt tausende Bücher darüber, doch weiß ich nicht, welches Buch das Richtige für uns wäre.
Vielleicht ist diese Site ja doch recht hilfreich und jemand kann mir helfen.
Lieben Dank!
Beitrag von xxxxx am Donnerstag, 12.Juni.2008, 15:20
Deppatte - das sagt schon alles *ROFL*
Beitrag von Rechtschreibberatung am Donnerstag, 12.Juni.2008, 12:00 Homepage: www.duden.de
Liebe Sahra, du solltest auch besser den Duden studieren, statt zu versuchen andere Bücher zu lesen.
Beitrag von Sahra am Mittwoch, 11.Juni.2008, 14:15
Was ich vom Buch "Feuchtgebite" von Charlotte Roche halte: ich finde dieses Chambre schon cliché-haft genug und da muss man nicht auch noch so was schreiben, das find ich apsolud unprovessionell. Meine Meinung und Ende der Deppatte.
Hallo jessy/jessica, ich denke, dass du vielleicht "Gut gegen Nordwind" und die eMails zwischen Emmi und Leo meinst!? Ein Buch, auf dass ich übrigens durch dieses Forum bzw. die Begeisterung einer Leserin/Schreiberin hier (Maria, DANKE dafür an dieser Stelle!) aufmerksam wurde. Als ich den Roman ausgelesen hatte, war ich beinahe traurig, dass es schon vorbei war. Noch heute denke ich gern an diese Lektüre zurück.
Die url führt zum Buch bei amazon.
Liebe Grüße von einer "ansonsten still im Hintergrund"-Leserin ;o) dieses Forums
Beitrag von Ela am Mittwoch, 28.Mai.2008, 16:58
Newsletter der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW).
Gruß, Ela ---------
Liebe Leserin, lieber Leser,
anbei erhalten Sie die neueste Ausgabe der DSW [news] mit aktuellen Nachrichten und Fakten zu den Themen Bevölkerung, reproduktive Gesundheit und nachhaltige Entwicklung sowie Neuigkeiten über die Arbeit der Stiftung.
Afrika: Zahl der HIV-Infizierten steigt noch bis 2030
Anders als in allen anderen Regionen der Welt wird die Zahl der HIV-infizierten Erwachsenen in Afrika südlich der Sahara noch über Jahrzehnte hinaus wachsen. Eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Population Council zeigt, dass erst vom Jahr 2030 an mit einem Rückgang der HIV-Patientenzahlen gerechnet werden kann.
Vor allen Dingen zwei Gründe sind für diese Entwicklung ausschlaggebend: erstens die rasant wachsende Bevölkerung in den Ländern Afrikas südlich der Sahara und zweitens die steigende Lebenserwartung von HIV-Infizierten. Denn dank der besseren Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten kann der Ausbruch der Immunschwächekrankheit Aids immer häufiger verzögert werden.
HIV-Präventionsmethoden wie Impfstoffe und Mikrobizide stärker fördern
Aufgrund der wachsenden Bevölkerung und der steigenden Lebenserwartung wird auch auf globaler Ebene die Zahl der HIV-Infizierten in den kommenden Jahrzehnten auf dem heutigen Niveau von 29 Millionen Erwachsenen verharren. Die Autoren der Studie – darunter DSW-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Büttner, stellvertretender Direktor der UN-Bevölkerungsabteilung – plädieren daher dafür, stärker in bestehende und neue Präventionstechnologien zu investieren, um die HIV-Epidemie doch noch einzudämmen.
Die männliche Beschneidung sowie Impfstoffe und Mikrobizide seien hierfür geeignete Maßnahmen. Während die Beschneidung bei Männern von der Weltgesundheitsorganisation bereits offiziell als Schutz vor einer HIV-Infektion empfohlen wird, befinden sich Impfstoffe und Mikrobizide noch in der Entwicklung.
Inwiefern diese Präventionsmethoden zukünftig den Verlauf der Aids-Epidemie beeinflussen können, hängt laut Studie maßgeblich davon ab, wann sie auf den Markt kommen und inwiefern sie für die Betroffenen erhältlich sein werden. Zwar sei schon heute klar, dass weder die männliche Beschneidung, noch Impfstoffe oder Mikrobizide einen hundertprozentigen Schutz vor einer HIV-Infektion gewähren können. Dennoch lohnten Investitionen in diese Technologien. Denn jede einzelne Infektion, die verhindert wird, reduziere das Risiko für weitere Infektionen in der Zukunft und könne so möglicherweise Millionen neue Todesfälle abwenden.
Quelle: J. Bongaarts, T. Büttner, G. Heilig, F. Pelletier: Has the HIV Epidemic peaked?, Population Council, New York 2008 Foto: Andrea Künzig/DSW __________________________________________________________________________
Philippinen: Kindersegen birgt Leben in Armut und Hunger
Der jüngst veröffentlichte offizielle Armutsbericht des philippinischen National Statistical Coordination Board (NSCB) sieht im Bevölkerungswachstum und den steigenden Rohstoffpreisen die Hauptursachen dafür, dass die Zahl armer Familien zunimmt. Im Jahr 2006 lebten 4,7 Millionen Familien in Armut – also jede vierte. Drei Jahre zuvor waren es noch vier Millionen Familien.
"Millionen Filipinos sind arm, weil sie große Familien haben, die sie so nicht geplant haben", erklärt Benjamin de Leon, Präsident des philippinischen Forums für Familienplanung und Entwicklung, eine unabhängige Expertenkommission. "Wenn wir das Problem des Bevölkerungswachstums nicht zur Priorität erklären, ist jedweder Kampf gegen die Armut aussichtslos."
Bevölkerungswachstum und Nahrungsmittelkrise sind doppelte Herausforderung
Heute leben knapp 90 Millionen Menschen auf den Philippinen. In nur etwa fünf Jahren werden es voraussichtlich 100 Millionen sein. Jüngsten Regierungsangaben zufolge ist die jährliche Wachstumsrate der Bevölkerung auf 2,04 Prozent gesunken und damit so niedrig wie nie zuvor.
Entwarnung allerdings könne nicht gegeben werden, erklärt der ehemalige Gesundheitsminister Alberto Romualdez. Schließlich wachse die Bevölkerung noch immer um zwei Millionen Menschen pro Jahr. Bei der derzeitigen Nahrungsmittelkrise und den steigenden Preisen für Reis sei dies ein doppeltes Problem: "Wir müssen immer mehr Menschen ernähren, während die Nahrungsmittel gleichzeitig immer teurer werden." Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Philippinen. Jedes Jahr muss die Regierung für ihr 90-Millionen-Volk mehr als eine Million Tonnen Reis einkaufen, so viel wie kein anderes Land der Welt.
De Leon pflichtet dem ehemaligen Gesundheitsminister bei: "Bevölkerung und Nahrungsmittelproduktion sind zwei eng miteinander verbundene Faktoren. Man kann nicht einen ignorieren und hoffen, so das Leid des Landes zu mildern."
Die philippinische Regierung unter Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo hält jedoch an ihrer konservativen Familienplanungspolitik fest: In Übereinstimmung mit der römisch-katholischen Kirche propagiert sie seit Jahren "natürliche" Verhütungsmethoden wie sexuelle Abstinenz. Dabei sind 89 Prozent der Filipinos der Ansicht, ihre Regierung müsse deutlich mehr in moderne Familienplanungsmethoden investieren. Das ergab eine Umfrage im vergangenen Jahr.
Die Aussichten hierfür sind allerdings schlecht. Gerade hat die Regierung die Zusammenarbeit mit der US-Behörde für Internationale Entwicklung (USAID) zum Ende des Jahres für beendet erklärt. Vor allen Dingen für die arme Bevölkerungsschicht ist dies verheerend, denn USAID verteilt im ganzen Land Verhütungsmittel kostenlos. Experten befürchten, dass die Geburtenrate sprunghaft ansteigt, sobald die noch vorhandenen Vorräte an Kontrazeptiva aufgebraucht sind. Quelle: Washington Post, 21. April 2008; Los Angeles Times, 7. Mai 2008 und People and the Planet, 12. Mai 2008 __________________________________________________________________________
Afrikanische Experten fordern mehr Geld für reproduktive Gesundheit
Experten aus Burkina Faso, Gambia, Ghana und Nigeria haben die westafrikanischen Regierungen aufgefordert, 15 Prozent ihrer Staatsausgaben für den Gesundheitsbereich zu reservieren. Denn nur wenn die Gesundheit der Menschen in der Region verbessert werde, könne Westafrika die Millennium-Entwicklungsziele noch erreichen. Mit diesem Appell endete eine Konferenz zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit in Westafrika, die im April in der nigerianischen Hauptstadt Abuja stattfand.
10.000 Frauen sterben jährlich infolge von unsicheren Abtreibungen
Darüber hinaus forderten die Konferenzteilnehmer stärkere Investitionen in die Aus- und Weiterbildung des Gesundheitspersonals. Der Generaldirektor der internationalen Familienplanungsorganisation in Nigeria Ibrahim M. Ibrahim erklärte, dass Afrika südlich der Sahara zu der Region mit der höchsten Müttersterblichkeit weltweit zähle. Viele dieser Todesfälle seien auf unsichere Abtreibungen zurück zu führen, mindestens 10.000 Frauen würden jedes Jahr an den Folgen eines solchen Eingriffs sterben. "Wir können nicht weiter so tun, als wäre alles gut, obwohl überhaupt nichts gut ist", kritisierte Ibrahim die Einstellung vieler Regierungen.
Sexuelle und reproduktive Gesundheitsrisiken in Afrika am größten
Bereits 2001 hatten die Regierungen der Afrikanischen Union (AU) versprochen, 15 Prozent der Staatsausgaben in den Gesundheitssektor zu investieren. Bislang allerdings haben erst zwei der 53 AU-Mitgliedsstaaten dieses Versprechen eingelöst – Botswana und die Seychellen. Jedes Jahr sterben weiterhin mehr als acht Millionen Afrikaner und Afrikanerinnen an vermeidbaren Erkrankungen. Sexuelle und reproduktive Gesundheitsprobleme machen dabei den Großteil der Krankheitslast aus.
Quelle: This Day (Lagos), 17. April 2008; allafrica.com, 30. April 2008 Foto: Andrea Künzig/DSW __________________________________________________________________________
Aktuellen Berechnungen der Weltbank zufolge haben Migranten im vergangenen Jahr schätzungsweise 318 Milliarden US-Dollar in ihre Heimatländer überwiesen. Der größte Anteil der weltweiten Rücküberweisungen floss nach Indien (27 Mrd. US-Dollar), gefolgt von China (25,7 Mrd. US-Dollar) und Mexiko (25 Mrd. US-Dollar).
Allein 240 Milliarden US-Dollar flossen dabei in Entwicklungsländer. Die Summe dieser Rücküberweisungen ist damit mehr als doppelt so hoch, wie die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Sie beliefen sich 2006 auf etwa 104,4 Milliarden US-Dollar.
Migration trägt zur Entwicklung von Ländern bei
Die finanziellen Transfers, die Migranten jedes Jahr tätigen, um ihre Familien in den Heimatländern zu unterstützen, leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung. Wie eine aktuelle Studie des Entwicklungszentrums der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, fließt der Großteil der Rücküberweisungen derzeit jedoch in den Konsum. Um langfristig positive Effekte in der Armutsreduzierung zu erreichen, müsse es gelingen, mehr Mittel in die Bildungs- und Gesundheitsvorsorge zu lenken, so der Bericht.
Quelle: D. Ratha/Z. Xu: Migration and Remittances Factbook 2008, Washington D.C. 2008; OECD Development Centre: Policy Coherence for Development 2007. Migration and Developing Countries, November 2007 Eine aktuelle Grafik zum Thema Rücküberweisungen erhalten Sie hier http://www.weltbevoelkerung.de/pdf/rueckueberweisungen.pdf __________________________________________________________________________
Prominente geben ihre Stimme gegen Armut ab
Zwei Monate vor Beginn des G8-Gipfels in Japan kamen Anfang Mai Prominente in Hannovers Innenstadt zusammen, um Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre Versprechen zur Bekämpfung der weltweiten Armut zu erinnern. Unter ihnen befand sich Oberbürgermeister Stephan Weil, der sich für bezahlbare Nahrungsmittel in armen Ländern stark machte. Auch Dominik Decker von der hannoverschen Erfolgsband Marquess und Christof Stein-Schneider von Fury in the Slaughterhouse gaben ihre Wünsche an die G8-Staats- und Regierungschefs ab. Außerdem beteiligten sich hunderte Hannoveraner an der Aktion. Alle gesammelten Wünsche werden am Vorabend des G8-Gipfels, der vom 7. bis 9. Juli in Hokkaido stattfinden wird, an Bundeskanzlerin Merkel übergeben.
Unter dem Motto "Wünsch Dir was von den G8" ruft die bundesweite Kampagne "Deine Stimme gegen Armut" alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die reichsten Länder der Welt an ihre Versprechen zu erinnern, sich noch mehr für die Armutsbekämpfung und für bessere Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern einzusetzen.
Unter http://www.deine-stimme-gegen-armut.de können auch Sie sich an der Aktion beteiligen, die von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung unterstützt wird. Bild (v.l.n.r.): Dominik Decker von Marquess, Künstler und Musiker Spax, Christof Stein-Schneider von Fury in the Slaughterhouse (Foto: Christian Donner) __________________________________________________________________________
Impressum:
DSW [news] Herausgeber: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) www.weltbevoelkerung.de
Der Abdruck von Artikeln, Grafiken oder Auszügen ist erlaubt, wenn Sie den Vermerk "Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung" hinzufügen. Um die Übersendung eines Belegexemplars wird gebeten.
Hinweise, Fragen und Anregungen zu den DSW [news] sind herzlich willkommen: dswnews at dsw-hannover.de
Die DSW [news] werden mit Unterstützung der Europäischen Union hergestellt. Für den Inhalt ist allein die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.
Beitrag von egal am Mittwoch, 28.Mai.2008, 11:19
Glattauer: Gut gegen Nordwind
Beitrag von jessy am Dienstag, 27.Mai.2008, 14:57
hallo, ich habe mal ne frage!!! ich habe mal so ein buch gesehen das wie eine e-mailunterhaltung geschriebn ist aber ich weiß nicht mehr wie das hieß!!!
kann mir bitte wer ein rat geben und sagen wie es heißt!!!????!!
bitte ist wichtig!!
eure jessica
Beitrag von Marion zum Zweiten am Donnerstag, 22.Mai.2008, 15:20
Sorry, ich hatte das Gefühl, mein PC verabschiedet sich gleich, da hab ich mal schnell auf abschicken gedrückt ;-) hier geht es weiter:
Amelie FRIED: Schuhhaus Pallas. Amazon: "Im November 2004 erhielt die renommierte Journalistin Amelie Fried einen Anruf ihres Mannes aus den USA. Bei Recherchen im Leo Baeck Institut war er auf den jüdischen Verwandten Max Fried gestoßen: ein Name, mit dem Amelie Fried nichts anfangen konnte. Trotzdem begann sie zu recherchieren, als sie erfuhr, dass Max Fried in Auschwitz ermordet worden war -- und rekonstruierte so ihre eigene, unglaubliche (und unglaublicher Weise von den überlebenden Opfern verschwiegene) Familiengeschichte rund um das Ulmer Schuhhaus Pallas, die tief hineinführt in die dunkelste nationalsozialistische Vergangenheit. Eine Geschichte „von unten“, die nicht von den Parteibonzen, sondern von Nachbarn und örtlichen Polizisten bestimmt und geschrieben wurde." - Mit diesem Buch hatte ich Schwierigkeiten: es hat mich überhaupt nicht berührt, eine Aufzählung von Namen und Begebenheiten ohne Herzblut. Ohne den Stammbaum am Schluss des Buches wäre ich wahrscheinlich verzweifelt.
Jodie PICOULT: Neunzehn Minuten. Amazon: "Lacy Houghton hat es eilig. Soeben hat sie erfahren, dass es an der High School ihres Sohnes Peter im beschaulichen Sterling in New Hampshire ein Massaker gegeben haben soll. Ein Amokläufer hat zehn Schülerinnen und Schüler in den Tod gerissen. Jetzt will Lacy wissen, ob Peter eines der Opfer ist. Als ein Mädchen seinen Namen nennt, fragt sie, wo sie Peter Houghton finden kann. Und das Mädchen antwortet: „Er ist der, der schießt“. Für Lacy Houghton bricht eine Welt zusammen. Ebenso wie für den Rest des Ortes -- und für Josie Cormier, die die Bluttat im Unterschied zu ihrem Freund Matt überlebt hat. In der Kindheit hat Josie die schützende Hand über Peter gehalten, wenn er in der Vorschule wieder einmal von seinen Kameraden gepiesackt wurde. Sie wäre eine perfekte Zeugin. Aber sie kann sich, wie sie sagt, an nichts erinnern..." - Das ist wieder starker Tobak! Der Amoklauf von Erfurt oder die verschiedenen Massaker in den USA sind sicherlich vielen im GEdächtnis. Dieses Buch versucht, eine Erklärung dafür zu finden, warum jemand so etwas tun kann, und fast bekam ich als Leserin Mitleid mit dem armen Peter, der sich nur rächen wollte. Das Ende wartet, ähnlich wie bei 'Beim Leben meiner Schwester', noch mit einer überraschenden Wendung auf.
Dora HELDT: Urlaub mit Papa. Amazon: "Es sind doch nur zwei Wochen." Die Stimme meiner Mutter klang sehr entschlossen. Und er ist dein Vater. Andere Kinder würden sich freuen." Mama, was heißt hier andere Kinder? Ich bin 45."Es sollte ein entspannter Arbeitsurlaub werden: Christine (45) und Dorothea (40) wollen für ein paar Tage nach Norderney, um ihrer Freundin Marleen bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird Christine von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mit in den Urlaub zu nehmen. Schon die Hinreise bringt die beiden Frauen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Denn Heinz (73) hat seine ganz eigene Sicht der Dinge. Kaum auf der Insel angekommen, übernimmt er auch sofort das Zepter auf der Baustelle. Es kommt für Christine jedoch noch schlimmer, als Papa Gisbert von Meyer kennenlernt. Der frettchengleiche Inselreporter ist ihm sofort sympathisch, bekommt er doch billige HSV-Karten und ist wie Papa ein großer Kenner des deutschen Schlagers. Folglich findet Heinz es auch ganz in Ordnung, dass der Schreiberling Christine aufs Heftigste umwirbt. Zumal ihm Meyer nicht so gefährlich erscheint wie Johann Thiess, der mysteriöse Gast in Marleens Pension, der Christine mit seinen sanften Augen völlig aus der Fassung bringt. Gisbert hat nämlich erfahren, dass die Polizei auf den Nordseeinseln nach einem Heiratsschwindler fahndet. Mithilfe von Papas neuen Freunden Carsten (72), Kalli (75) und Onno (63) soll Johann zur Strecke gebracht werden." - Nach all der schweren Kost wollte ich etwas Leichtes zum Lachen, doch das blieb mir manches Mal im Halse stecken, der Wiedererkennungseffekt war zu groß. Trotzdem eine leichte Lektüre für den Liegestuhl.
So, das wars für heute. Grüße, Marion
Beitrag von Marion am Donnerstag, 22.Mai.2008, 13:20
Hallo Ihr Lieben! Ich nutze den Feiertag und berichte mal wieder über selbst Gelesenes, damit Ihr nicht immer die Eigenwerbung oder über die verzweifelte Suche nach Büchern lesen müsst ;-)
(MYRI: das von Dir gesuchte Buch heißt "Küß mich, Engel" und ist von Susan Elizabeth Phillips.)
Laura DOERMER: Trappentreu. - Amazon: "Mit außerordentlicher atmosphärischer Dichte erzählt Laura Doermer die Lebensgeschichten von Frauen einer Familie von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.Laura Doermer erzählt die Geschichte einer Familie, die über Generationen durch die Schicksale der Frauen zusammengehalten wird: Mütter und Töchter, deren immer gleiche Hoffnungen daran zerschellen, dass stets geschieht, was sie am heftigsten zu vermeiden suchen: Kinder kommen zur Welt, bevor eine ordentliche Familie gegründet ist - die Männer erweisen sich als zögerlich, schon verheiratet oder als Tyrannen. Die heile Familie bleibt ein trügerischer Wunschtraum. Aus der Armut, für die die elende Wohnung in der Trappentreustraße des Münchner Westends steht, scheint es kein Entkommen zu geben.Vom München der siebziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannt sich der Erzählbogen des Romans, beginnend mit der Kammerjungfer Marie, die mit dem aus dem Badischen kommenden Schreiner Adam Fassbender "in die Schande fällt". Immerhin kann sie ihm vier Jahre nach der Geburt des Kindes die Heirat abtrotzen. Ihrer Enkeltochter Lieselotte, die 1916 geboren in der Mitte der Generationenkette steht, gelingt es, die Kinder und sich selbst durch die dunklen Jahre des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit zu bringen. Im Wirtschaftswunderland scheint das Leben für die vierte Generation besser zu werden, auch wenn die Nachkommen am Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts vor ganz neuen Problemen stehen." - Der Titel ist gewöhnungsbedürftig, aber wer einen schön geschriebenen Familien- und Frauenroman sucht, der wird hier fündig.
Marina LEWYCKA: Caravan. - Die Abenteuer einer bunt zusammengewürfelten Truppe ausländischer Erdbeerpflücker in England. Sie kommen aus Polen, der Ukraine, Afrika und China und haben sehr verschiedene Lebenswege und Ansichten darüber, was wichtig ist im Leben. Dann sind da noch erpresserische Arbeitgeber, die Behörden und Gangster, die ein Auge auf die frauen geworfen haben. Als ihr ausbeuterischer Farmer überfahren wird, ergreift die Mannschaft in einem klapprigen Caravan die Flucht. - Skurrile Situationen, lebendige Personenbeschreibungen, interessante Erzählperspektiven (u.a. aus der Sicht eines Hundes), mich hat es beim Lesen sehr amüsiert, wobei mir teilweise das Lachenim Halse stecken blieb.
Kate WHITE: Zu schön zum Sterben. - amazon: "Die Reporterin Bailey Weggins hat Liebeskummer und ist überarbeitet. Mit der Erholung im Wellness-Hotel ist es jedoch vorbei als sie über eine, in einen doch angeblich so gesunden Seetangwickel versteckte Leiche stolpert. Natürlich stellt Bailey vor Ort einige Fragen, doch erst zurück in New York erhält sie den entscheidenden Hinweis, was hinter der Fassade des luxuriösen Wellness-Hotels wirklich geschieht. Als die Polizei auch noch den Falschen verhaftet, stürzt Bailey sich in die Ermittlungen - und wer könnte etwas dagegen haben, dass sie dabei eng mit der örtlichen Polizei, vertreten durch den attraktiven Detective Jeffrey Beck, zusammenarbeitet?" - Netter Krimi, Bd. 2 einer Reihe. Warum kann ich nicht mal mit dem 1. Band anfangen???
Kathrin HEINRICHS: Bauernsalat. Vincent Jakobs löst seinen dritten Fall. "Ex-Kölner Vincent Jakobs entdeckt das Landleben der besonderen Art: Bauer Schulte-Vielhaber wurde von der Leiter gestürzt. Natürlich kann Vincent seine Nase nicht aus Schweinestall und Heuschober heraushalten und muss feststellen, dass die Lösung des Falls tief unter dem Misthaufen der Vergangenheit verborgen liegt…" - Ganz nett, aber manchmal ist es mir doch zu viel mit der bemüht lustigen Schreibe.
Birgit VANDERBEKE: Geld oder Leben. Amazon: "Entweder man glaubt daran oder eben nicht. Das ist ja mit vielen Dingen so: Gott, Demokratie, die große Liebe, das Gute im Menschen oder das Leben nach dem Tod. Die Icherzählerin in Geld oder Leben glaubte als Kind als Erstes an Schokolade. Die geliebte Großmutter dagegen "glaubte an Hüte und Handschuhe. Im Herbst auch an Pfifferlinge". Und während die Großmutter immerfort Pfifferlinge in Gläser einweckt, ziehen Papa, Mama, Tochter und Sohn in den Westen und glauben ab sofort an die Freiheit, an das Geld und Autos mit viel PS. Das heißt: Die Tochter rebelliert -- vor allem innerlich -- gegen das, woran um sie herum so geglaubt wird. Um diesen kritischen Blick des Mädchens und später der jungen Frau geht es in Birgit Vanderbekes Werk." - Kennt wahrscheinlich jede/r hier, nur ich habs jetzt erst gelesen ... ich mag ja Vanderbekes Sprache sehr, und dieses Buch habe ich auch sehr genossen.
Susanne MISCHKE: Der Tote vom Maschsee. amazon: "Im grünlichen Wasser des Maschsees treibt ein kalkweißer Körper. Julia Alexa Wedekin, Tochter aus gutem Hause und Jahrgangsbeste der Polizeihochschule, hat gerade ihre Umzugskisten in Hannover verstaut, als sie schon ihren ersten Fall zu lösen hat. Doch nur der brummige Hauptkommissar Völxen ist froh über die engagierte Unterstützung - endlich kann er sich mehr seiner Schafzucht widmen. Die Kollegen in der Mordkommission dagegen sind skeptisch: Der raubeinige Fernando Rodriguez und die kluge, aber unnahbare Oda Kristensen glauben, dass der Fall eine Nummer zu groß für die junge Kommissarin ist. Denn der Tote im Hannoverschen Maschsee ist ein namhafter Psychiater, dem sein Mörder symbolträchtig die Zunge herausgeschnitten hat ... " - Ich mag die Bücher von Susanne Mischke sehr. Dieses hier ist ein gut gemachter Krimi, spannend, man bleibt dran. Ihr vorheriges Buch "Liebeslänglich" fand ich allerdings besser.
Leon DE WINTER: Leo Kaplan. - amazon: "Leo Kaplan hat kein kleines Problem. Obschon verheiratet mit der schönen Hannah, treibt es ihn immer mal wieder zu einem Seitensprung, diesmal in die Arme einer jungen Studentin, die den berühmten Schriftsteller glühend verehrt. Was sie nicht ahnt: seit 30 Monaten leidet Kaplan nun schon an einer quälenden Schreibblockade. Kaum hat er den Ort des Techtelmechtels verlassen, wird er auf der Straße vom Freund der Studentin heftigst malträtiert. Dem Gehörnten glücklich entronnen, wünscht er nichts sehnlicher, als in die Arme seiner Frau sinken zu dürfen, doch zu Hause überrascht ihn Hannah mit der Nachricht, dass sie seit Monaten einen anderen liebt und Kaplan sich eine neue Bleibe suchen soll. Leo Kaplan hat kein kleines Problem. In seinem meisterlich gewobenen, monumentalen Sittengemälde führt uns Leon de Winter -- zum Schreien komisch, zum Heulen traurig -- durch ein Kuriositätenkabinett heutiger Existenzen und ihrer Befindlichkeiten. Kaplans Freundeskreis ist ein einziges Tollhaus voller Sinnsucher, Sexsüchtiger, Sushi-Fresser und Naturschwärmer im Versace-Look. Am Beispiel seiner ersten Frau, Evelien, früher hochpolitisch, heute Jesus dienend und Regenwaldschützerin, spürt der Schriftsteller die tiefe Verzweiflung hinter all diesen Masken. In diesem Moment der Reinheit denkt Kaplan an Ellen de Waal zurück, seine erste große Liebe. Siebzehn Jahre hat er sie nicht gesehen, nun fühlt er, dass sie seine Rettung sein könnte." - Das hat wahrscheinlich auch jede/r hier bereits gelesen, es lagerte lange auf meinem SUB. Mir hat es gefallen und ich werde mal sehen, was die Bibliothek an weiteren Büchern de Winters im Bestand hat.
Markus ZUSAK: Die Bücherdiebin. Hier ein Auszug aus einer Amazon-Rezension, die sehr gut ausgedrückt ist: "Markus Zusak macht in seinem Roman den Tod zum Hauptdarsteller und gibt ihm menschliche Züge. Der Autor schafft es sogar, dass man sich auf eine gewisse Art und Weise mit dem Tod auseinandersetzt und sich fast mit ihm anfreundet. Denn in diesem Fall ist der Tod mehr als nur ein Bote, der die Menschen aus dem Leben holt. In diesem Fall hat der Tod ein Herz und eine Seele.
In einer sehr leicht geschriebenen Art und Weise erzählt der Tod vom Leben der Bücherdiebin Liesel. Als Liesel das allererste Buch im Alter von 10 Jahren stiehlt, versinkt sie quasi in den Sog und die Faszination, die Worte in ihr auslösen können. Sehr oft habe ich mich in den Beschreibungen wiedererkannt, da auch ich eine Buchliebhaberin bin. Ich kenne das Gefühl, an Büchern zu riechen oder aber sie mit den Händen zu berühren und dabei ganz tiefe Emotionen zu spüren.
Die Bücherdiebin wird auch Ihnen etwas stehlen. Nämlich Zeit. Aber diese werden Sie ihr, sofern Sie sich auf diese sehr phantasievolle Reise einlassen, gerne geben. Die Randgeschichte dieses Buches spielt im zweiten Weltkrieg und gibt dem Leser die Möglichkeit, sich an die schreckliche Zeit von damals zu erinnern, die die meisten von uns ja nur aus dem Schulunterricht oder Lehrbüchern kennen. Liesel hat Freunde in ihrem Leben, die teilweise ihre Leseleidenschaft teilen und sie noch mehr zu etwas sehr Besonderem machen. Doch werden diese Menschen Liesel ihr ganzes Leben lang begleiten oder aber wird der Tod an ihre Stelle rücken?" - Mich hat dieses Buch auch sehr beeindruckt. Müsste ich jetzt mein Votum für die Jahresbestenliste abgeben, es wäre mit Sicherheit dabei und das einzige Buch überhaupt, das ich nominieren würde.
Amelie FRIED: Schuhaus Pallas.
Beitrag von Ben am Dienstag, 20.Mai.2008, 13:08
Die Autorin Silvia Cristini hat ein Nachfolgewerk von "Fluoreszierend" geschaffen...es heisst: "wenn Tote sterben"....da ich Fluoreszierend schon der Hammer fand (Krimi-Schocker), freue ich mich sehr auf den neuen Band... Ab Juni im Handel, bereits gesehen auf Amazon.de Grüsse Ben
Beitrag von Myri am Samstag, 17.Mai.2008, 21:58 EMail: kleinemaya@web.de
Hallo, ich bin seit langem auf der suche nach einem Buch das ich vor längerer Zeit gelesen hab. Ich kann mich leider nur an die Handlung erinnern, aber nicht mehr an den Titel. Es geht um eine junge Frau die gezwungen wird zu heiraten. Ihr neu angetrauter Mann heisst glaube ich Alex. Sie muss mit ihm zu seinem Zirkus fahren und dort mit ihm leben. Als Sie irgendwann schwanger wird und ab haut stellt sich raus das sich beide doch ineinander verliebt haben und das der angetrauter kein armer Schlucker ist sondern ein Professor mit viel Geld der den Zirkus nebenher managt. Wäre echt super wenn mir einer weiterhelfen könnte. Such schon lange verzweifelt nach Titel und Autor. Freu mich auf jede E-Mail von euch.
ich suche ein Buch. Eine Frau hats geschrieben. Über Schwangerschaft. Dass man ishc männlicher fühlt, wenn man einen Jungen bekommt, weiblicher fühlt, wenn man ein Mädchen bekommt. Kann mir jemand den Titel oder die Autorin nennen?
Danke!
Beitrag von Rühmann am Dienstag, 29.April.2008, 11:42 EMail: Rolfrueh@aol.com
Suche ein neutral geschriebenes Buch, über die Geschichte der Päpste. Wer kann helfen?
Beitrag von Georg am Sonntag, 13.April.2008, 15:37 EMail: f.g.karl@web.de
Suche den Titel einer kurzen Geschichte über den Nordirlandkonflikt, vielleicht eine Erzählung??, in der ein Scharfschütze einen anderen Scharfschützen ausschalten will/soll und dies schließlich auch schafft. Dann stellt er fest, dass jener sein eigener Bruder war. Ich kenne weder den genauer Titel, noch den Autor. Die Geschichte war auch schon in Schullesebüchern abgedruckt. Wer kann mir weiterhelfen?
Beitrag von Ela am Donnerstag, 27.März.2008, 18:15
Die Lebensgeschichten zweier Ornithologen in den Extremen des 20. Jahrhunderts. Der eine berühmt, auch berüchtigt für seine Schlüsse von der Natur auf die Gesellschaft, der andere, mittelmässig, sein Biograph.
Fast wäre er bei einem Busunglück im Ausland gestorben, aber dann erscheint gerade noch rechtzeitig eine junge Frau und rettet sein Leben. Sie verschwindet. Liebesentbrannt macht er sich auf die Suche nach seinem Schutzengel.
3. (-) 49 Punkte
CLEMENS MEYER: Die Nacht, die Lichter Stories S. Fischer Verlag, 272 Seiten, 18.90 Euro Leichtere Lektüre
Die Kurzgeschichten des diesjährigen Leipziger Bücherpreisträgers: Nachtgestalten mit Träumen, die sich manchmal in Alpträume verwandeln.
4. (6) 45 Punkte
MARTIN WALSER: Ein liebender Mann Roman. Rowohlt Verlag, 288 Seiten, 19.90 Euro Leichtere Lektüre
73, 19 - Goethes Schicksalszahlen: 1823 verliebt er sich in Marienbad in Ulrike von Levetzow. 54 Jahre liegen zwischen ihnen, fast ein ganzes Leben. Aber ein liebender Mann zählt nicht. Er macht ihr einen Heiratsantrag. Und wird abgewiesen. Aber: "Keine Liebschaft war es nicht" wird die historische Ulrike in ihren Erinnerungen sagen. (Leseprobe vorhanden)
5. (-) 42 Punkte
YASMINA REZA: Frühmorgens, abends oder nachts Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Carl Hanser Verlag, 208 Seiten, 17.90 Euro Mittelschwere Lektüre
Die französische Starautorin durfte Nicolas Sarkozy im Wahlkampf begleiten. Ein Tagebuch, eine Reportage, ein Einblick in die Rituale der Macht.
6. - 7. (-) 31 Punkte
WILLA CATHER: Meine Antonia Roman. Aus dem Amerikanischen von Stefanie Kremer. Knaus Verlag, 320 Seiten, 19.95 Euro Leichtere Lektüre
"Wer ?Meine Antonia? einmal gelesen hat, vergisst es nicht mehr. Ihre Heldin gehört jenem Kosmos an, in dem Oblomow und die Buddenbrooks, Emma Bovary und Anna Karenina, Lady Chatterley und Tom Saywer miteinander verkehren; sie alle lebendig genug, um ihre Schöpfer zu überleben." (Elke Schmitter)
6.-7. (-) 31 Punkte
BRUNO SCHULZ: Die Zimtläden Aus dem Polnischen von Doreen Daume. Carl Hanser Verlag, 232 Seiten, 21,50 Euro Mittelschwere Lektüre
Einer der großen polnischen Erzähler des 20. Jahrhunderts, von den Nazis 1942 im Drohobyczer Ghetto erschossen. Eine Neuübersetzung seines Hauptwerks.
8. - 9. (-) 28 Punkte
WJATSCHESLAW KUPRIJANOW: Im Geheimzentrum Erzählungen. Aus dem Russischen von Peter Steger. ERATA Literaturverlag, 130 Seiten, 16,95 Euro Mittelschwere Lektüre
Ein Unbekannter der zeitgenössischen russischen Literatur, Mathematiker, Sprachwissenschaftler und Autor von Gedichten und Geschichten. Sein Witz erinnert an die Prosa von Daniil Charms, dem Meister der Groteske.
8. - 9. (-) 28 Punkte
MARTIN MOSEBACH: Stadt der wilden Hunde Nachrichten aus dem alltäglichen Indien Carl Hanser Verlag, 173 Seiten, 16,90 Euro Mittelschwere Lektüre
Der Büchnerpreisträger Martin Mosebach auf seiner Reise durch Indien. Nach dem Roman "Das Beben" jetzt das essayistische Porträt eines Landes zwischen Tradition und Aufbruch.
10. (-) 27. Punkte
SILVIA BOVENSCHEN: Verschwunden S. Fischer Verlag, 176 Seiten, 17.90 Euro Mittelschwere Lektüre
Nach dem großen Erfolg von "Älter werden" jetzt "Verschwunden": Ein Erzählreigen über Menschen und Dinge, die verloren gehen. Im Mittelpunkt: Daniela, eine Scheherazade, die gegen das eigene Verschwinden anerzählt.
Persönliche Empfehlung im April von Eberhard Falcke (München)
TRUMAN CAPOTE: Die Hunde bellen Alle Reportagen, Porträts und Reiseskizzen Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Verlag Kein & Aber, 912 Seiten, 29.90 Euro
"Oft führte er sich auf wie der Größte aller Glitterati, doch er war ein erstaunliches Arbeitstier (wenn ihn Alkohol und Drogen nicht mattsetzten). Er schrieb eine großartige Prosa, klar, detailgenau, stachlig, ohne Metaphernqualm. Darum ist die Zürcher Capote-Werkausgabe eine Freude und der Band mit den gesammelten Reportagen, Porträts, Reisebildern, Dialogen und Selbstgesprächen eine tolle Ergänzung - wie ein Tausend-Seiten-Magazin, geschrieben von lauter Edelfedern. Capote war magisch angezogen von jedem Aufruhr des Lebens, gleich ob luxuriös oder kriminell, bescheiden oder brillant, lächerlich oder erhaben. Das ist beste Unterhaltung für Intelligenz und Gefühl, ob die Hunde nun bellen oder nicht." (Eberhard Falcke)
Literatur im Fernsehen
'Literatur im Foyer' mit Thea Dorn
Freitag, 11. April um Mitternacht im SWR Fernsehen Gäste: Sigrid Damm, Helmut Krausser, Charlotte Roche
Freitag, 25. April um Mitternacht im SWR Fernsehen '68 und kein Ende?' mit Daniel Cohn-Bendit, Dietmar Dath, Reinhard Mohr, Stefan Wolle
'Literatur im Foyer' mit Martin Lüdke
Freitag, 18. April um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 20. April um 10.15 Uhr in 3sat Gäste: Feridun Zaimoglu, Margriet de Moor, Martin Mosebach, Verena Auffermann, Ijoma Mangold
Die 'Bestenliste' im Hörfunk
'SWR2 Literatur' Dienstag, 1. April um 20.03 Uhr mit Ursula März, Elmar Krekeler, Hajo Steinert Moderation: Kirsten Voigt
SWR-Bestenliste im INTERNET: www.SWR.de/bestenliste
Copyright: SWR
Beitrag von Ela am Sonntag, 23.März.2008, 17:59
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage!
DANIELA: jetzt weiß ich, warum Du mit dem Herrn Mosebach Probleme hattest! Der Nebelfürst hatte mir ja gefallen, aber der Stil, der mir in dem Buch gefallen hat, ließ mich bei Der Mond und das Mädchen ständig genervt aufstöhnen. Wie kann sowas einen Preis gewinnen? Bah! Die Gehilfin liegt übrigens auch schon bereit, aber jetzt muß ich erst einmal erholen und lese weiter in Mark Twains europäischen Reisen.
MARIA wie auch sonst kenne ich von dieser hier herein kopierten Liste gar nichts, nicht einmal die Autoren-Namen. ;-) Danke auch für Deine Einschätzung des Buches von Herrn Powers. Der Klang der Zeit hatte mir seinerzeit gut gefallen, aber ich fand damals schon, daß ein bißchen Kürzen dem Buch gut getan hätte.
AUSTEN ich habe Brideshead auch vor Kurzem gekauft, weil ich die Serie (und das Buch) genau wie Du damals so geliebt habe. Und nun verzweifle leicht an dem Oxbridge Englisch... Ob die BBC sich wohl überreden ließe, eine US-Tonspur einzubauen? ;-))))
WIBKE nee, ich habe Feuchtgebiete auch nicht gelesen, habe es eigentlich auch nicht vor, weil ich Frau Roche schon als Moderatorin manchmal so verwirrend fand, daß ich das nicht auch noch lesen möchte. ;-) Allerdings gab es irgendwo eine längere Leseprobe, auf der Brigitte-Website, glaube ich, die habe ich ausgedruckt (aber noch nicht gelesen), einfach um einen Eindruck zu bekommen.
DANIELA/HEIKE: Die Vermessung der Welt als Flop des Jahres finde ich auch etwas erstaunlich, aber das Buch hat es trotzdem bei weitem nicht auf meine Bestenliste 2007 geschafft. So gut ist es dann doch nicht. Aber wie Daniela schon sagt: Etwas/ein Autor, den ich gern lese.
ANTJE Danke! Ich werde mal sehen, ob ich irgendein Exemplar in einem großen/internationalen Buchladen finde, um mir Aufbau etc. anzusehen.
Ebenfalls Grüße aus dem Schnee, Ela
Beitrag von Wibke am Samstag, 22.März.2008, 07:27
Guten Morgen,
ich war in den letzten beiden Wochen endlich mal wieder bei zwei Lesungen: Connie Palmen hat aus "Luzifer" gelesen und Erik Fosnes Hansen hat sein Buch " Das Löwenmädchen" vorgestellt. Es waren zwei sehr unterschiedliche, aber sehr nette und interessante Abende. Und "Luzifer" mußte ich mir dann einfach leisten *g*.
Ich lese gerade "Die vierte Schwester" von Kate Atkinson. Eine Freundin hat es mir mit den Worten "Lies mal und sag mir, wie es dir gefällt" in die Hand gedrückt. Nach 60 Seiten kann ich noch nicht viel sagen.
Für unseren letzten Lesezirkel habe ich "Ein gesegnetes Kind" von Linn Ullmann gelesen. Bis 20 Seiten vor Ende gefiel es mir gut - das mir viel zu offene Ende ließ mich dann doch sehr unbefriedig zurück.
Liest übrigens jemand "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche ? Das haben wir im Lesezirkel heftig besprochen - ohne das es bisher jemand gelesen hat *g*.
Euch allen ein schönes, eingekuscheltes Osterfest !
Liebe Grüße von Wibke, deren Blick heute über eine Schneelandschaft schweifen kann
ELA: Lauter mir unbekannte Autoren und Autorinnen, kennst du welche? Leider ist mir so gar nicht nach Lese-Experimenten. Lese im Moment wieder einmal "Touch the Water, Touch the Wind" von Amos OZ, und es gefällt mir immer noch.
Von Friederike Mayröcker gibt es ein neues Buch, „Paloma“. Zum Inhalt verweise ich auf die oben verlinkte Rezension in der Spectrum-Beilage der Wiener Tageszeitung DIE PRESSE, da ich das Buch noch nicht gekauft habe. Wird aber sicher meines werden, demnächst.
Hat zufällig jemand Richard FORDS "Eine Vielzahl von Sünden" gelesen? Zwischendurch habe ich die eine oder andere Seite dieser Erzählungen wieder gelesen, auch so ein Klassiker für mich, der mit jedem Wiederlesen Freude auslöst. Angeblich soll die deutsche Übersetung voller Anglizismen sein, was ich bei Perlentaucher aufgeschnappt habe. Ford ist ein Meister der Sprache, schade.
Mit einem lieben Gruß wünsche ich euch schöne Lesestunden!
Beitrag von Ela am Dienstag, 11.März.2008, 10:46
Hi, Fährt jemand nach Leipzig zur Buchmesse? Dann interessiert Euch vielleicht der newsletter des Ammann Verlages: ------ Buchmesse in Leipzig 13. bis 16. März 2008
Liebe LeserInnen, liebe Freunde des Ammann Verlags
An diesem Donnerstag geht’s los; vier Tage lang dreht sich auf dem Messegelände in Leipzig alles nur um das Buch. Gastland dieses Jahr ist Kroatien.
Sie können den Ammann Verlag in der Halle 5 am Stand D 101 besuchen und sich alle Bücher aus unserem diesjährigen Frühjahrsprogramm ansehen, sich in unsere Backlist vertiefen und, wenn Sie Glück haben, auch dem einen oder anderen Autor begegnen.
Von Donnerstag bis Sonntag ist die Buchmesse von 10.00 bis 18.00 Uhr für alle geöffnet. Am Sonntag besteht die Möglichkeit die Bücher am Stand zu kaufen.
Ulrich Peltzer ist mit seinem Roman Teil der Lösung nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2008 in der Kategorie: Belletristik.
Unsere Highlights haben wir hier für Sie aufgelistet:
Ulrich Peltzer mit seinem neuen Roman Teil der Lösung Lesung Donnerstag, 13. März, 13 Uhr Stand der Schweizer Verlage Halle 4 A 301
Dominique Laure Miermont mit der Biographie Annemarie Schwarzenbach – Eine beflügelte Ungeduld Lesung Donnerstag, 13. März, 14 Uhr Stand der Schweizer Verlage Halle 4 A 301
Katja Oskamp mit ihrem Roman Die Staubfängerin Lesung Donnerstag, 13. März, 15 Uhr
Stand der Schweizer Verlage Halle 4 A 301 Lesung Moritzbastei Universitätsstr. 9, Leipzig
Bücherlese. Live-Radio-Sendung SR 2 KulturRadio Samstag, 15. März, 15 Uhr ARD-Hörbuchforum Halle 3 Stand C 400
Marius Hulpe mit seinem Lyrik-Debüt wiederbelebung der lämmer Lesung Samstag, 15. März, 15 Uhr Lyrik im Schlösschen Gohliser Schlösschen, Leipzig-Gohlis
Dace Rukðâne mit ihrem Roman Warum hast du geweint Lesung mit Präsentation Samstag, 15. März, 10 Uhr Leipzig liest, Forum International Halle 4 Stand B 502
Lesung mit Präsentation Sonntag, 16. März, 14 Uhr Leipzig liest, Forum International Halle 4 Stand B 502
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ammann Verlag & Co.
Beitrag von Betty am Sonntag, 9.März.2008, 13:12
Ich neugierig sein auf Silvia Cristinis neuster Krimi (Buchhandel.de) ISBN 978-3-8316-1355-7
Ich glaube, so wie ich gelesen habe, ist das eine Polizistin, die Krimis schreibt...mal was anderes ;-)
Kim Lardenda "Fluoreszierend"
Wenn Kim Lardenda an den Tatort gerufen wird, handelt es sich nicht um ein übliches Delikt. Diesmal führt die Spur zu einem schaurigen Fund. Selbst sie als erfahrene Ermittlerin stösst diesmal an ihre Grenzen und sie glaubt ihren Verstand zu verlieren. Mit Hilfe ihrer übersinnlichen Kräfte versucht sie den Fall zu lösen und bemerkt, dass diesmal das Glück nicht auf ihrer Seite ist. Ein kräfteraubendes Ermittlungsverfahren mit Hindernissen beginnt …
Beitrag von Maria am Freitag, 7.März.2008, 16:41
AUSTEN: Ich meinte natürlich "Revolutionary Road"! Kommt davon, wenn man das Schreibfenster zu lange offen hat, weil man "nebenbei" was anderes macht. Entschuldige. :-) Was O'Nan schreibt, bezieht sich auf Yates allgemein.
Beitrag von Maria am Freitag, 7.März.2008, 16:36 Homepage: snipurl.com/216xm
AUSTEN: Hast du "Easter Parade" schon gelesen? Wenn nicht, sieh dir die Rezis bei amazon an (Link oben). Der zweite Leser, "scathing, September 19, 2001" zitiert aus einem Artikel, den Stewart O'Nan über Yates geschrieben hat. Auf der Freyung bin ich eben über den Ostermarkt gelaufen. Schönes Wochenende!
Beitrag von Austen am Freitag, 7.März.2008, 13:05
Maria, ich habe von Richard Yates erst "Easter Parade" gelesen, die mir sehr gefallen hat, war ja mein Erstling von Yates. Was empfiehlst du mir als nächstes? Momentan lese ich "Eine Handvoll Staub" von Evelyn Waugh und fand zu ihm durch die DVDs "Wiedershen mit Brideshead", die ich erst kürzlich erstanden habe (diese Serie hat mir ja schon vor über 20 Jahren so gut gefallen!). liebe Grüße euch allen! Austen
Beitrag von Marikerikiki am Freitag, 7.März.2008, 08:00
Hallo meine Lieben. DER LETZTE WEYNFELDT - DANIELA, WIBKE... et altri... was soll man dazu sagen? Es liest sich schwuppdiwupp ganz nett so weg, und plötzlich war da so eine Pointe, über die man vor lauter schwuppdiwupp ganz wegliest. Klar ist das alles suterig-schön geschrieben, aber dieses Mal sind die Figuren arg holzschnittartig, finde ich. Hat so ein bisschen was von PRETTY WOMAN! Tatsächlich habe ich vor lauter lockerleichtem Geplätscher die Pointe auch nicht ganz kapiert. Allgemein sind hier die Charakteren, die Beschreibungen, die Wohnungen wirklich immer nur ganz grob skizziert. Wenn ich das zum Beispiel mit EIN GANZER KERL von TOM WOLFE vergleiche - da gibt es ja auch oft die Beschreibungen von älteren reichen Männern, von jungen Frauen, von reichen Frauen, die nicht älter werden wollen, von goldenen Wasserhähnen in braunen Marmorbädern etc - da sind die Figuren viel plastischer, mehr aus Fleisch und Blut, da geht es viel mehr um Illusionen, Betrug, Hoffnungen etc - kurzum, MARTIN: Du hast mich wieder einmal enttäuscht. Ich finde nach SMALL WORLD und meinem Liebling DIE DUNKLE SEITE DES MONDES hat er nicht mehr viel Gutes gebracht. Auf meinem Nachttisch liegt noch VANDERBEKES FRAÚ CHOI, da habe ich die ersten zehn Seiten schon ein paar mal gelesen...????... Hm. Dann habe ich, obwohl ich gar keine Lust dazu hatte, angefangen mit diesem ISHIGURO (ALLES WAS WIR GEBEN WOLLTEN oder so ähnlich). Es hat mich doch jetzt ziemlich in den Bann gezogen nach drei, vier Kapiteln - mal schauen. ARNO GEIGERs ANNA NICHT VERGESSEN, ein Band mit Erzählungen, scheint mir auch ein ziemlicher Flop. Jetzt habe ich mir dieses TANNÖD mal gekauft, mal sehen, ob mir das gefällt. einen big hug in die Runde und liebe Grüsse M
Beitrag von Ela am Freitag, 7.März.2008, 07:33
SWR Bestenliste März 2008
1. (5.) 65 Punkte
WASSILI GROSSMAN: Leben und Schicksal Roman. Aus dem Russischen von Madeleine von Ballestrem, Arkadi Dorfmann, Elisabeth Markstein und Annelore Nitschke. Claassen Verlag, 1088 Seiten, 24,90 EUR mittelschwere Lektüre
"Leben und Schicksal des Volkes, das sein Land vom nazistischen Aggressor befreite und das der nach der kriegsentscheidenden Wende von Stalingrad zu scheinbarer Allmacht erstarkten Stalin-Diktatur unterlag: Am Beispiel und aus der Perspektive zahlreicher Personen, die alle Schichten und Kreise der Sowjet-Gesellschaft repräsentieren, zeigt Wassili Grossman in seinem bitteren Epos, dass es kein richtiges Leben im Falschen geben kann." (Wolfgang Werth)
2. (-) 64 Punkte
PHILIP ROTH: Exit Ghost Roman. Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren. Carl Hanser Verlag, 304 Seiten, 19,90 EUR leichtere Lektüre
Die Rückkehr des jetzt 71-jährigen Nathan Zuckerman: Nach einer Prostataoperation ist er impotent und inkontinent. Eine Behandlung verspricht Hoffung. Er lernt ein junges Paar kennen und verliebt sich in Jamie. Seine Gefühle sind jünger als er. In diesem Widerspruch siedeln Trauer, Wut, Melancholie.
3. (-) 59 Punkte
BRIGITTE KRONAUER: Die Kleider der Frauen Geschichten Reclam Verlag, 176 Seiten, 4,80 EUR mittelschwere Lektüre
26 kurze Erzählungen der Büchnerpreisträgerin von 2005, präzise Miniaturen über ein spannungsreiches Verhältnis: Wie viel Ich steckt in meinen Kleidern?
Der Roman eines Jahrhunderts, erzählt entlang eines Hauses am Scharmützelsee. Erdgeschichte, Naturgeschichte, politische Geschichte verwoben in biographischen Miniaturen. Das 20. Jahrhundert zwischen Idylle und Verlust.
5. (1.) 52 Punkte
PETER HANDKE: Die morawische Nacht Erzählung. Suhrkamp Verlag, 561 Seiten, 28,00 EUR mittelschwere Lektüre
"Handke hat Vergnügen daran gefunden, sich von außen zu betrachten und mitunter zu lächeln über das, was er da sieht. 'Die morawische Nacht' ist der Versuch eines Dichters, mit sich und der Welt ins Reine zu kommen. Für jemanden, der den Streit oft mehr zu lieben schien als den Frieden, ist das erstaunlich gut gelungen." (Hubert Spiegel)
6. (-) 50 Punkte
MARTIN WALSER: Ein liebender Mann Roman. Rowohlt Verlag, 288 Seiten, 19,90 EUR leichtere Lektüre
73, 19 - Goethes Schicksalszahlen: 1823 verliebt er sich in Marienbad in Ulrike von Levetzow. 54 Jahre liegen zwischen ihnen, fast ein ganzes Leben. Aber ein liebender Mann zählt nicht. Er macht ihr einen Heiratsantrag. Und wird abgewiesen. Aber: "Keine Liebschaft war es nicht" wird die historische Ulrike in ihren Erinnerungen sagen.
7. (9.) 45 Punkte
HANNA KRALL: Herzkönig Verlag Neue Kritik, 174 Seiten, 19,50 EUR mittelschwere Lektüre
"?Herzkönig? ist ein Lebensbericht von hunderttausend ähnlichen Lebensberichten, den aber nur Hanna Krall so gnadenlos nüchtern auf engstem Raum erzählen kann. ... ?Herzkönig? ist eine ergreifende (wahre) Erzählung vom Überleben. Schicksale vor dem Vergessen zu bewahren, ist Hanna Kralls Lebensaufgabe." (Verena Auffermann)
8.-9. (-) 25 Punkte
JONATHAN LITTELL: Die Wohlgesinnten Roman. Aus dem Französischen von Hainer Kober. Berlin Verlag, 1392 Seiten, 36,00 EUR mittelschwere Lektüre
In Frankreich umstritten und heiß diskutiert, jetzt auf Deutsch: Die fiktive Lebensbeichte des coolen Edelnazis Max Aue, eine entfesselte Biographie zwischen Kultur und KZ. Die Historiker haben die Frage gestellt: Wie konnten normale Männer zu Massenmördern werden? Littell antwortet mit einem literarischen Monster, einer Art Nazi-Hannibal Lecter.
8.-9. (3.) 25 Punkte
RICHARD YATES: Verliebte Lügner Short Storys. Aus dem Amerikanischen von Anette Grube. DVA, 320 Seiten, 19,95 EUR mittelschwere Lektüre
Der zweite Band mit Kurzgeschichten des 1991 verstorbenen amerikanischen Schriftstellers: Erzählungen von den Schattenseiten des amerikanischen Traums. "Chronist des Zeitalters der Angst" nennt ihn sein Kollege Stewart O'Nan voller Bewunderung.
Autobiographisches Großgedicht, das der Konfrontation zweier Welten entspringt, der schwäbischen Heimat, Heslach, einem Stadtteil von Stuttgart, und dem Gelesenen und Gehörten: Helmut Heißenbüttel, Ezra Pound, Johann Fischart, Captain Beefheart.
Persönliche Empfehlung im März von Martin Ebel (Zürich)
Uzodinma Iweala: Du sollst Bestie sein! Roman. Aus dem Englischen von Marcus Ingendaay. Ammann Verlag, 157 Seiten, 18,90 EUR
"Täter reden nicht, sagt man über die Mörder des "Dritten Reiches". Kindersoldaten, die zum grässlichen Tun gezwungenen Opfer, reden auch nicht - die Autobiographien, die derzeit gehandelt werden, sind zumindest in ihrer Authentizität zweifelhaft. Uzodinma Iweala, der erst 25-jährige afro-amerikanische Autor, fingiert nicht. Er hat einen Roman geschrieben, aus der Perspektive eines Kindersoldaten, irgendwo in Afrika. In einer eigenen Sprache, die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt. Atemlos spricht sie, entsetzlich ist, was sie sagt. Wie die Glieder derer, die er töten muss, zerhackt der Erzähler die Sätze, sinnlos und monoton, und die Schnitte gehen tief. Ein zutiefst quälendes Leseerlebnis." (Martin Ebel)
Literatur im Fernsehen
'Literatur im Foyer' mit Thea Dorn
Freitag, 14. März um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 16. März um 13.30 Uhr in 3sat 'Vom Glanz und Elend der Bücherwelt' Gäste: Klaus Eck, Wolfgang Ferchl, Michael Krüger, Antje Kunstmann u.a.
'Literatur im Foyer' mit Martin Lüdke
Freitag, 7. März um Mitternacht im SWR Fernsehen Sonntag, 9. März um 13.30 Uhr in 3sat Gäste: Martin Walser, Dieter Borchmeyer u.a.
Südwestrundfunk Fernsehen Kultur und Gesellschaft 76522 Baden-Baden Tel. 07221/929-2846
SWR-Bestenliste im INTERNET: www.SWR.de/bestenliste
Copyright: SWR
Beitrag von Antje am Donnerstag, 6.März.2008, 23:13
Hallo Ela,
Fodor´s ist in USA eine "Marke" wie in Europa Baedeker...
Einer DER klassischen Reiseführerverlage. Gibts schon seit 1938, Herr Fordor (ein gebürtiger Ungar) wollte Reiseführer etwas unterhaltsamer machen.
Inzwischen gibts mehr als 300 Reiseführer, man versucht, immer topaktuell zu sein. Es gibt zu den gedruckten Reiseführer immer noch tagesaktuelle Ergänzungen online. Wenn ich mich recht erinnere, wird auch auf nen guten Restaurantteil immer Wert gelegt. Inzwischen gehören die zum Großverlag Random House.
Auf jeden Fall generell gute Bücher - aber wie auch bei DuMont oder anderen Verlagen hier: Jeder Reiseführer ist so gut wie sein Autor, und das kann innerhalb einer Reihe durchaus mal schwankend in der Qualität sein.
Antje
Beitrag von Ela am Donnerstag, 6.März.2008, 11:47
Hi,
Mal eine kurze Frage in den Raum geworfen: Kennt jemand die englischsprachigen Reiseführer "Fodor's"? Selbst beim englischsprachigen amazon gibt's dazu leider nur wenige Rezensionen.
Beitrag von Maria am Donnerstag, 6.März.2008, 09:53
P.S.: Anstatt zu schreiben, die Idee einer "Verbindung" hätte ich wohl besser "Verknüpfung" wählen sollen.
Beitrag von Maria am Donnerstag, 6.März.2008, 09:51
Ihr Lieben!
GERTIE UND ELA: *ggg*
DANIELA: Es freut mich ungemein, daß dir Richard YATES' Revolutionary Road (Zeiten des Aufruhrs) gefallen hat. Ich glaube mich erinnern zu können, daß wir hier über diesen Roman schon einmal diskutiert haben (ELA, hast du ihn damals gelesen gehabt?). Naja, er hat ja schon fast 50 Jahre auf dem Buckel. Für mich ist und bleibt Yates einer der begabtesten Schriftsteller der amerikanischen Literaturszene der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, vielleicht der beste. Ist in der deutschen Übersetzung auch das Vorwort von Richard FORD enthalten?
Ihr lest ja alle auch englische Bücher, ich habe eben bei amazon.com nachgeschaut, seine "Collected Stories" sind (noch!) sehr günstig in der Paperback-Ausgabe von Holt lieferbar. Fast 500 Seiten wunderbarer Prosa!
Ich habe vor kurzem "Das Echo der Erinnerung" von Richard POWERS gelesen, auf Deutsch, weil ich es an meine Nicht weitergeben möchte. Ehrlich gesagt, fand ich den Roman an vielen Stellen viel zu langatmig (es schlich sich wieder einmal das Gefühl ein, daß bei Autoren mit einem gewissen Erfolgstatus kein Lektor mehr wagt, einzugreifen und zu kürzen). Ich habe das Buch zu Ende gelesen, weil mich die Idee einer Verbindung zwischen dem Erinnerungsvermögens der Kraniche und der kognitiven Psychologie faszinierte. Die Szenen mit den Kranichen am Platte-Fluß gehören für mich zu den besten. Powers Wissen über den neuesten Stand der Hirnforschung fand ich beeindruckend, leider droht der Roman aber auch gerade unter der schieren Lust, dieses ausführlichst auszubreiten, zu ersticken. Ein wunderbares Manuskript, leider nicht gekürzt und überarbeitet bevor es veröffentlicht wurde. Ich freue mich auf eure Meinungen zu Powers Roman!
Ich lese nun von Gabrielle WITTKOP einen kleinen Kriminalroman, der im Venedig des ausgehenden 18. Jahrunderts spielt, "DER WITER VON VENEDIG".
Auf Empfehlung einer Freundin habe ich "THE UNCOMMON READER" von Alan BENNETT bestellt. Kennt jemand dieses Buch? Es soll ausgesprochen amüsant sein.
Mit einem lieben Gruß in die Runde, Maria
Beitrag von gertie am Mittwoch, 5.März.2008, 13:48