Beitrag von bruna am Mittwoch, 7.September.2005, 11:06
guten morgen, na ja eigentlich ist ja schon vormittag *g* nun muß ich mich nach jahren meiner bücherforum- enthaltsamkeit doch wieder einmal melden, wenn ich darf.
MARIA ich freue mich sehr, dich nun so nah zu wissen ;-))
als bekennde *nicht-freundin* von frau heidenreich *g* hat sie mich gestern in LESEN! wirkich überrascht - und sogar angnehem! ihr gast durfte diesmal doch ziemlich ungestört und lange reden *g*. auch hat sie gute bücher sehr gut präsentiert.
COLM TOIBINs romanbiographie HENRY JAMES habe ich mit begeisterung gelesen und kann ich sehr empfehlen. *eine liebe in paris* hatte ich in der buchhandlung schon einige male in der hand. klingt wirklich gut. ich werde es auch irgendwann lesen, allerdings schrecken mich die preise für derart schmale bücher zunächst immer vom kauf ab. von A. und G GRANACH habe ich bisher leider noch nie gehört. irgend wie wundert mich das. na ja, besser später als nie !
beendet habe ich den neuen CAMILLERI *der falsche liebreiz der vergeltung*. es handelt sich um drei geschichten. es gibt keine morde in diesen kriminalgeschichten, und doch sind sie spannend, atmosphärisch dicht und wie immer auch amüsant. die erste und längste erzählt wie montalbano commissario in vigàta wurde. seine liebe zum meer, zu gutem essen und seine unkonventionelle arbeitsweise sind wie immer sympathisch dargestellt. in der zweiten geschichte gibt es nun doch tote. ein unbekannter tötet tiere mit einem kopfschuß. er beginnt mit einem fisch aus dem teich eines restaurants. danach müssen ein huhn, dann ein hund auf diese weise ihr leben lassen. immer größere opfer sucht sich der täter aus, was montalbano schließlich doch zum eingreifen zwingt, denn dass irgendwan in dieser serie ein mensch das opfer sein würde, steht für den commissario fest. in buchstäblich letzter sekunde gelingt es ihm ein blutbad zu vermeiden. in der letzten geschichte geht es um die entführung eines kindes, die zunächst nicht nach entführung aussieht. ein familiendrama.
in all diesen geschichten gibt es natürlich auch wieder das bewehrte team von montalbano: den pedantischen, notizzettel liebenden fazio. den etwas trotteligen, aber doch liebenswerten catarelle, der mich immer wieder zum schmunzeln bringt, auch mimi augello und all die anderen.
für CAMILLERI/MONTALBANO fans ein *must have*, wie ich finde!
ich lese nach wie vor häufig hier mit und ab und zu melde ich mich mal zu Wort. Und nun wollte ich Euch erzählen, dass in der neuesten Kulturbeilage des Spiegel ein Artikel über Buchkritiken veröffentlicht ist. Es ist ganz interessant. Es geht darum, dass die Buchkritiken, die bei amazon reingestellt werden, zum größten Teil wohl von Laien, mittlerweile mehr Einfluss auf die Käufe der Leser haben als die professionellen Kritiken in den Feuilletons der großen Zeitungen. Es gibt einige Top-Rezensenten bei Amazon, die in dem Artikel vorgestellt werden. Ich fand es ganz interessant, weil ich auch oft bei amazon nachschaue wie dort ein Buch eingeschätzt wird. Und ich glaube, dass das einige von Euch auch so handhaben, oder?
Ansonsten habe ich gerade die Schopenhauerkur von Yalom gelesen und für gut befunden.
Ist hier Schleichwerbung erlaubt? Ich hab weit über 300 Artikel bei booklooker online - unter dem selben Nick wie oben. :-) Und wenn ich meine Buchbeschreibungen selber dichte, weil der Klappentext nix taugt, gibt es immer was zu grinsen.
Was ich eigentlich erzählen wollte: Pleiten, Pech und Pannen rund um eine Rezension.
Vor Monaten habe ich einer Autorin versprochen, ihr Buch zu besprechen. Da ich einen Teil ihrer Geschichten schon kannte und die mir gefallen, ist davon auszugehen, dass diese Besprechung für sie erfreulich ausfällt. Aber meint ihr, ich kriege das gebacken?
Die Autorin hatte mir ein Besprechungsexemplar geschickt, das ich im Urlaub lesen wollte. Ich packte es in meinen Koffer - just in diesen, der auf dem Weg von Stuttgart nach Bulgarien spurlos veschwunden ist. Also: Buch futsch.
Bei Amazon bestellte ich mir ein Exemplar nach, weil es mir zu peinlich war, mit der Geschichte bei der Autorin vorstellig zu werden und noch eins zu schnorren. Gestern schau ich rein - ist das Buch falsch aufgebunden. Von 148 Seiten sind 16 aus einem ganz anderen Buch. Die farbigen Abbildungen, die drin sein sollten, fehlen völlig. Irgendwer hat da bei der Produktion einen fremden Bogen mit reingewurschtelt.
Das Buch ist so total unbrauchbar, denn keine der Geschichten ist aufgrund der falschen Seiten komplett. Wieder nix mit Buchbesprechung.
Ich habe bei amazon reklamiert und ein neues Exemplar angefordert. Gleichzeitig habe ich den Verlag angeschrieben. Es nutzt mir ja nix, wenn die generell einen Fehler bei der Fertigung drin haben und nun *alle* Bücher so falsch verarbeitet sind.
Ich hab die Autorin angeschrieben und hoffe, dass sie nicht glaubt, dass ich mich davor drücken möchte, mein Versprechen einzulösen.
In diesem Job ist der Wurm drin.
Heideblitz nochmal, ich will doch nix weiter als ein heiles, vollständiges und nicht plötzlich verschwindendes Exemplar von DAS AUGE DER ELSTER.
Beitrag von Doris am Samstag, 3.September.2005, 08:59 EMail: savitadh@aol.com
Sowas ist mir auch schon lange nicht mehr vorgekommen! Ich habe ein Buch begonnen zu lesen und es hat mich derart gefesselt und erschüttert, daß ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Im Bett gelegen und geweint und gelacht und es für mich außer Konkurrenz als Buch des Jahres erklärt habe. Dieses Buch "fiel" mir in der Buchhandlung sozusagen gerade frischgedruckt in die Hände, und ich wusste sofort, nicht nur aber auch wegen des wunderschönen Covers, daß es etwas ganz Besonderes ist. Und zwar handelt es sich um dieses Buch
Erika Pluhar Reich der Verluste
Dieser Briefwechsel der schwermütigen Marga, die sich nach einem Liebesbankrott zur "Selbstfindung" auf eine einsame Insel zurückgezogen hat, mit der handfesten, jüngeren Hausmeistersfrau Maria, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und sagt was sie denkt, ist das Tief- und Feinsinnigste was ich in diesem Jahr gelesen habe.
Meine Frage an euch: Hat jemand von euch Bücher, CD´s, Hörspiele, Gedichte u.u.u von Erika Pluhar und kann sie mir evtl. mal leihweise zur Verfügung stellen?
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Mara am Freitag, 2.September.2005, 11:28
Habe heute zwei Tips für Euch: den Göttinger Literaturherbst und die Buchmesse in Ffm., zwei Events im Oktober, bei denen es reichlich Lesungen und andere Veranstaltungen gibt. Schaut mal rein: http://www.literaturherbst.com http://www.buchmesse.de
Liebe Grüße zum Wochenende!
Beitrag von Valentine am Donnerstag, 1.September.2005, 11:10
ELA: der neue Schmitt hört sich sehr interessant an, danke für den Tip!
LG Valentine
Beitrag von Ela am Mittwoch, 31.August.2005, 18:33
aus dem Amman Newsletter:
Vor kurzem erst bekam Ismail Kadare den Man Booker International Prize. In der Begründung der Jury hieß es, Kadare stehe in einer Tradition des Geschichtenerzählens, die auf Homer zurückgehe. Nun ist ein neuer Roman des Albaners in deutscher Erstübersetzung im Ammann Verlag erschienen: »Das verflixte Jahr«. Hier erzählt Kadare von den Wirren der albanischen Geschichte, packt sie in ein einziges verflixtes Jahr und verbindet Realismus und Komik zu einer Liebeserklärung an seine Heimat, die der Leser mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge, aber unvermindert mit Begeisterung liest.
Ismail Kadare: Das verflixte Jahr. Roman. Aus dem Albanischen übersetzt und mit einem Glossar versehen von Joachim Röhm. 192 Seiten. Leinen mit Lesebändchen. EUR 17,90 / CHF 31,70. ISBN 3-250-60044-X.
-------- Nach den Welterfolgen »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran«, »Oskar und die Dame in Rosa« und »Das Kind von Noah« gibt es nun einen neuen Roman von Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt. In »Das Evangelium nach Pilatus« dreht sich alles um das Christentum, genauer gesagt um die Passionsgeschichte. Ganz Jerusalem ist in Aufruhr: Eine der drei Leichen der am Vorabend gekreuzigten Männer ist verschwunden. Die Menschen sprechen von Wunder und Auferstehung, und manche sagen, der Gekreuzigte sei ihnen erschienen. Pilatus hat wenig Verständnis für die jüdischen Verrücktheiten. Die Lage muß beruhigt, der Tote muß gefunden werden, die Ermittlungen beginnen. Eric-Emmanuel Schmitt erzählt uns eine sehr vertraute Geschichte so, als hörten wir sie zum ersten Mal.
Eric-Emmanuel Schmitt: Das Evangelium nach Pilatus. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große. 304 Seiten. Leinen mit Lesebändchen. EUR 18,90 / CHF 33,40. ISBN 3-250-60064-4.
------- »Juan de Mairena«, der von Antonio Machado geschaffene potentielle Begründer einer Weisheitsschule für das Volk, ist Zeit seines Lebens Lehrling seiner selbst und Schulmeister der anderen. Er bürstet Fragen gegen den Strich und fühlt jeder Antwort auf den Zahn: Wäre die Poesie nicht besser ohne ihre Dichter? Was, wenn Kant Maler gewesen wäre? Und muß zwei plus zwei tatsächlich vier ergeben? Es gelingt Machado, den Leser in eine wahrhaft essentielle Gedankenwelt und zu den bedeutendsten Künstlern, Philosophen und Theoretikern zu entführen. Er zeigt, daß das Denken (also auch das Lesen!) pures Vergnügen sein kann.
Antonio Machado: Juan de Mairena. Sprüche, Scherze, Randbemerkungen und Erinnerungen eines zweifelhaften Schulmeisters. Aus dem Spanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Fritz Vogelgsang. 320 Seiten. Halbleinen mit Lesebändchen. EUR 29,90 / CHF 51,90. ISBN 3-250-10493-0.
Beitrag von Sandra am Mittwoch, 31.August.2005, 14:56
@ Martine und Maria
Ich danke Eich für Eure Mithilfe!
Schönen Tag noch!
Beitrag von Valentine am Dienstag, 30.August.2005, 13:09
Thema "Alternate History": ich finde so etwas äußerst interessant, das Buch von Ditfurth reizt mich aber nicht mehr, seit ich erfahren habe, dass es inhaltlich in eine ganz andere Richtung zielt, als ich dachte.
"Vaterland" fand ich klasse, und gerade lese ich "Geschichte machen" von Stephen Fry. Das Buch ist zwar einerseits schreiend komisch, regt andererseits aber auch zum Nachdenken an. Was, wenn Hitler nie geboren worden wäre? fragt ein Geschichtsdoktorand und schafft mit Hilfe eines verschrobenen Physikers das scheinbar Unmögliche - Alois Hitler wird aufgrund einer Brunnenvergiftung zeugungsunfähig. Sehr interessant, was da anstelle von Hitlers Aufstieg geschieht...
Wie gesagt, ich finde den Gedanken recht faszinierend, reale Personen anders agieren zu lassen, als es wirklich geschehen ist ... die "was wäre, wenn"-Frage reizt mich einfach.
Thema Chick-Lit: kürzlich habe ich "Die Tricks der Tiffany Trott" von Isabel Wolff gelesen. Einiges war ja schon ganz witzig, aber dieses ewige Namedropping und die Oberflächlichkeit der Protagonistin ging mir mit der Zeit rasend auf den Wecker. Und vieles war mir zu gewollt witzig.
SANDRA: Zu deiner Anfrage faellt mir spontan MICHENERs "Chesapeake" ein (Deutsch: "Die Bucht"). Erzaehlt die Geschichte der Besiedelung der Chesapeake Bay (einer mehr als hundert Meilen langen Bucht, die an die Bundesstaaten Delaware, Maryland und Virginia grenzt), anhand von mehreren Familien, angefangen vom 16. Jahrhundert bis in die Siebziger Jahres des Zwanzigsten. Ich verlinke oben zu Amazon.com, sieh dir doch die Leserkommentare an, um Genaueres zu erfahren.
Lieben Gruss, Maria
Beitrag von Martine am Montag, 29.August.2005, 14:43 Homepage: www.geomaler.de
@SANDRA:Hitorischer Roman über Amerika
Schau mal da: http://www.geschichte-im-roman.de/
Da wirst du sicher fündig.
Gruß Martine
Beitrag von Sandra am Montag, 29.August.2005, 14:27 EMail: Sandi-m-l@web.de
Hallo, ich habe da mal eine wichtige Frage an alle Bücherforumleser. Ich suche für meinen Geschichtsleistungskurs einen historischen Roman über Amerika. Er sollte so im 17., 18. oder 19. Jahrhundert spielen, historische Ereignisse der USA beinhalten oder den "American Dream" widerspiegeln.
SUSANNE/INGE: Ich glaube auch, dass ich bei MAUPINS Roman das Ende "verstanden" habe, es mag aber wohl sein, dass ich beim Wiederlesen die Geschichte anders interpretieren koennte. Oder auch nicht. Auch ich hatte das Buch ausgeliehen, es aber mit dem Gefuehl, ein schoenes Buch gelesen zu haben ganz zufrieden zurueckgegeben. Erinnert mich an "Schiffbruch mit Tiger", wo ich am Ende lieber die Geschichte glaubte, die eher die phantastischere war (um einen Spoiler zu vermeiden, druecke ich mich so aus). Mir ist uebrigens die Szene mit den Versicherungsagenten in lebhafter Erinnerung, da habe ich beim Lesen mehrsmals laut gelacht. Was will man mehr? :-)
SUSANNE: Jetzt mal eine doofe Frage: du bist doch "die" Susanne mit dem koestlichen Rhabarberkuchen? Entschuldige, seit ihr keine Email-Addys mehr anhaengt, habe ich manchmal Schwierigkeiten beim Identifizieren. ;-) Ja, unglaublich, wie lange wir schon aus der Bri-Community ausgezogen sind! Selber schreibe ich nun im siebten Jahr mit. Ich habe sehr viel gelernt dabei. Nicht nur ueber Buecher ( - obwohl ich es wunderbar finde, ueber so viele mehr Bescheid zu wissen als ich je im Leben lesen koennte! Ich habe Bekannte, die kann ich zu Lektueren raten, weil ich sie zu euren Lesegeschmaeckern zuordnen kann *g*).
Die von dir genannten Buecher mit fiktiven Szenarien scheinen mir instinktiv nicht zu denjenigen zu gehoeren, wo mich das Fiktive stoeren wuerden, ohne dieses Gefuehl jetzt verstehen zu koennen.
Eine schoene Woche euch allen, herzlich, Maria
Beitrag von Inge am Sonntag, 28.August.2005, 21:50
SUSANNE, nun bringst du mich zum Grübeln. Ich mochte Maupins "Der nächtliche Lauscher" sehr gerne, habe es (lt. meiner Lesenotizen) im Februar letzten Jahres gelesen und es gehörte zu meiner Jahresleseliste. Aber für mich war das Ende eigentlich eindeutig *grübel* Nochmaliges spontanes Nachlesen geht nicht, da der Roman aus der Bib entliehen war.
So, nun gehe ich mit Harry Potter und der Feuerkelch in die Wanne. Da der 4. Potterfilm im Winter anläuft muss ich doch schnell noch das Buch vorweg bearbeiten. schönen Abend wünscht Inge
Beitrag von Susanne am Sonntag, 28.August.2005, 16:48
MARIA: Vielen Dank für Deine lieben Zeilen, über die ich mich sehr gefreut habe. Es ist schon beeindrucken, wenn man über mehrere Jahre die Lebenswege der Schreiber/innen dieses Forums (so weit möglich) mitverfolgt. Auch wenn ich so selten aktiv mitschreibe und mich viele der Neuen gar nicht kennen, fühle ich mich doch ein Stück hier zu Hause **gg**. Na ja, immerhin kenne ich noch das alte Forum zu Bri-Zeiten, die nun auch schon fast 5 Jahre vorbei sind.
Danke für Deine (nachvollziehbare) Meinung zu PHILIP ROTH. Bin gleich mal zu amazon gesurft und habe mir den Einband der deutschen Ausgabe angeschaut. Hier war man klüger, hat ein Briefmarkenmotiv gewählt mit einem dicken schwarzen Kreuz, was aber eben kein Hakenkreuz ist. Deine Einschätzung bzgl. real existierender Personen, die man anders agieren lässt, ist auch verständlich. Mein Mann hat z.B. von Christian von DITFURTH "DIE MAUER STEHT AM RHEIN" und "DER 21. JULI" mit Begeisterung gelesen, zwei Bücher, die sich mit fiktiven Szenarien beschäftigen (Was wäre, wenn z.B. Hitler das Attentat am 20.07.44 nicht überlebt hätte), aber ich habe mich noch nicht rangetraut. Allerdings muss ich gestehen, dass ich vor einigen Jahren von Robert HARRIS "VATERLAND" gelesen habe, was ich sehr spannend fand. Hier geht es ja um die Möglichkeit, dass Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen hat und das Großdeutsche Reich Bestand hat. Na ja, ich werde mir den ROTH mal anschauen, denn er reizt mich schon sehr. Ich liebe seine Romane, mein liebster bisher war "AMERIKANISCHES IDYLL".
Gestern Abend habe ich den MAUPIN beendet. Ein sehr beeindruckender Roman über die Liebe, das Leben ... und über die Macht von Geschichten. Womit wir wohl bei Deiner Frage wären, MARIA **gg**? Ich fand das Ende einfach genial und ich habe es so verstanden, dass dem Leser hier kein eindeutiges Ende gegeben werde wollte, sondern dass man/frau sich selber entscheiden soll, was er/sie glauben möchte. Wie hast Du es empfunden?
Wir haben endlich mal wieder einen richtigen Sommertag erwischt, ich habe den Tag mit einer Joggingrunde begonnen und bin bis jetzt auf dem Balkon gelegen, natürlich mit einem Buch :-).
Beitrag von Maria am Sonntag, 28.August.2005, 14:09
SUSANNE: Ich konnte waehrend der letzten Monate meist auch nur mitlesen und sporadisch einen kurzen Beitrag schreiben hier, so ist mir auch nicht immer klar, wer regelmaessig mitschreibt, wer sich nach laengerem wieder meldet oder ob ich ForumianerInnen, die ich vermisse, einfach nur ueberlesen habe. Um es kurz zu fassen: ich freue mich, von dir zu lesen und auch ueber alle anderen, die sich hin und wieder (zurueck)melden.
@Philip ROTH, Verschwoerung gegen Amerika: Ich hatte mich auf den "neuen" Roth ja sehr gefreut, doch konnte ich mich letztendlich zum Kauf nicht durchdringen. Ich war, um das Buch zu erwerben, in eine meiner Lieblingsbuchhandlungen gegangen und war ganz geschockt, als mein Blick auf den Umschlag fiel, das ein grosses Hakenkreuz zierte. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, was Roth und sein Verleger sich dabei gedacht haben. Ich habe seither viele Rezensionen ueber den Roman und einige Interviews mit Roth gelesen und mir ist immer noch nicht danach, es auch zu lesen, auch weil ich im allgemeinen nicht gern Romane lese, in denen wirkliche Personen als Figuren auftreten, die ganz anders handeln zum Beispiel, als sie es in ihrem Leben taten. Warum kann man nicht gleich fiktive Figuren erfinden, moegen sie auch wirklichen aehneln?
So, das war kurz mein Grund, warum ich als Roth-Leserin (ich denke, ich habe wohl ein Dutzend seiner Buecher gelesen) diesen Roman wohl nicht mehr lesen werde.
Mit Armistead MAUPIN hast du einen schoenen Roman erwischt. Wenn du ihn zu Ende gelesen hast, waere ich sehr neugierig auf deine Reaktion. Ich war mir zum Schluss nicht ganz sicher, ob ich alles "richtig" verstanden hatte. ;-)
Einen schoenen Sonntag euch allen in der Runde, herzlich, Maria
Beitrag von Susanne am Samstag, 27.August.2005, 10:56
Hallo Ihr alle,
ich lese nach wie vor regelmäßig hier mit (meist am Wochenende), komme aber nur noch selten dazu, selber zu posten (akuter Zeitmangel :-(). Seit neuestem haben wir nun aber DSL und so macht das Surfen auch wieder mehr Spaß. Ich freue mich, dass auch noch andere "Alte" den Weg wieder (?) hierher gefunden haben und wieder andere fleißig posten.
MARIA, ich habe eine kurze Frage an Dich: In Deutschland erscheint ja gerade der neue Roman von PHILIP ROTH ("VERSCHWÖRUNG GEGEN AMERIKA"). Hast Du diesen schon gelesen und wenn ja, kannst Du ihn empfehlen? Ich lese ROTH im Allgemeinen sehr gerne, aber man weiß ja nie **gg**.
Meine derzeitige Lektüre gefällt mir übrigens sehr gut - ARMISTEAD MAUPIN "DER NÄCHTLICHE LAUSCHER". Sehr subtil, spannend und bewegend. Vielleicht schaff ich es ja bei Gelegenheit, einen "Abschlußbericht" hier reinzustellen.
Allen Geburstagskindern der letzten Zeit liebe nachträgliche Glückwünsche und Euch allen ein schönes (hoffentlich sonniges) Wochenende!
Beitrag von Maria am Freitag, 26.August.2005, 17:44 Homepage: Martin MOSEBACH
Darf ich euch zur Jause frischen Griesschmarrn mit Holunderkompott rueberschieben?
Eine Freundin hat mir von Martin MOSEBACH die Romane
"Die schöne Gewohnheit zu leben. Eine italienische Reise" sowie
"Westend"
ans Herz gelegt.
Dieser Schriftsteller stammt aus Frankfurt am Main, erhielt u.a. den Heimito von Doderer-Literaturpreis 2001 und den Heinrich von Kleist-Preis 2002. "Die schoene Gewohnheit" werde ich mir so bald wie moeglich kaufen. Meine Freundin meint, ich solle "Westend" gleich mitnehmen, wuerde mir bestimmt auch gefallen. Sind Mosebach-Leser / Leserinnen unter uns?
Meine Abendlektuere ist zur Zeit das neue Buch von Friederike MAYROECKER, eine Art Gedanken-Tagebuch. Die ersten 120 Seiten gefielen mir recht gut. Ein Buch zum "Haeppchenlesen", langsamen Geniessen, Reflektieren.
Geselligkeit und Bibliothek. Lesekultur im 18. Jahrhundert. Herausgegeben von Wolfgang Adam und Markus Fauser in Zusammenarbeit mit Ute Pott. Wallstein-Verlag, Göttingen 2005,
in dem es auch um weibliches Lesen und der eigenen Wissenslust geht.
MARA/VAL/WUSEL: Wusel, sei herzlich willkommen und entschuldigt bitte, du und MARÁ, dass ich meine Kafka-Bemerkungen an die falsche Adresse gerichtet habe. Ich gucke zur Zeit schnell mal zwischendurch rein, wenn ich eigentlich nicht sollte. ;-) Die weibliche Neugierd eben. :-))
Hat jemand schon den neuen NOOTEBOOM-Roman ueber die Engel gelesen?
LiebGruss, Maria
Beitrag von Val am Mittwoch, 24.August.2005, 20:18
Tschuldigung, MARA, es ist ja WUSEL die nach Kafka gefragt hat...also, meine Empfehlung war für WUSEL
MAREIKE: Gerne, wenn moeglich. Braeuchte allerdings ein bisserl mehr Zeit. *rats*
MARA: Die Universitaet von Pisa unterhaelt eine sehr schoene KAFKA-Seite, auf der du u. a. Texte probelesen kannst, Kafkas Original-Manuskripte angucken, viele Bilder vorfindest. Ansonsten, ja, die Erzaehlungen, wie VAL schon vorschlaegt, waeren ein guter Einstieg. Ich habe zuletzt "America" ("Der Verschollene") von ihm gelesen und Teile seiner Briefe an Milena.
Gelesen habe ich und euch ans Herz legen moechte ich mein Lieblingsbuch von diesem Sommer:
Hermann BROCH - Ruth NORDEN, "Transatlantische Korrespondenz" (Suhrkamp).
Schoenen Abend euch noch, Maria
Beitrag von Val am Mittwoch, 24.August.2005, 16:40 EMail: bayger@web.de
MARA: falls du es noch nicht getan hast, fange doch bei seinen Kurzgeschichten an und da mit DIE VERWANDLUNG.
Das, finde ich, ist ein guter Einstieg.
Ich grüße alle wieder einmal, bin zurück aus einem entspannenden Urlaub im Hohenloher Land. Mir bisher unbekannt, aber wegen der Ruhe sehr zu empfehlen, wer es mag.
Dort habe ich von ARITHA VON HERK Alle meine Schweine gelesen, eine Art Klassiker aus der alten Reihe "neue frau" bei Rowohlt. Weil ich doch auf einem Bauernhof war, allerdings ohne Schweine. Dafür sah ich wunderbare Coburger Schweine im Wildtierpark Bad Mergentheim...
***ggg***
Beitrag von Linnea am Mittwoch, 24.August.2005, 15:06
Mara: kann ich nachvollziehen, aber bei mir darf es nicht zu grauselig werden, bin da doch weinerlich. Lese deswegen auch gerne Elizabeth George, eben wegen des Plots und der Psychologie, die dahinter steckt. Von Jane Green habe ich mehrere gelesen, muß aber zu meiner Schande gestehen, daß ich mich an keinen einzigen Titel erinnere, genauso bei Wendy Holden. Alles was ich sagen kann ist, daß ich die Bücher wohl genossen habe. Aber so ist das bei mir mit der Chick-Lit, das meiste bleibt nicht hängen, ich genieße die Bücher im Hier und Jetzt und dann vergesse ich sie auch wieder - Massenkonsum, irgendwie.
Beitrag von Mara am Mittwoch, 24.August.2005, 14:50
MarionNRW: Danke für die freundliche Wiederaufnahme!
Linnea: Mit Genuß hat das bei den gausamen Krimis weniger was zu tun, aber die fesseln einfach durch unglaublich spannenden und detailierten Plot. Außerdem kommen bei beiden von mir genannten Autoren noch höchst interesante Familiengeschichten der Protagonisten dazu. Besonders Karin Slaughter hat da einiges zu bieten mit Geschwisterbeziehungen und Verhältnis zu den Eltern.
The other woman liegt ungelesen auf dem SUB, aber von Jane Green kenne ich schon was, ist sicher Dein Geschmack. Und was ist mit Wendy Holden? Kennst Du was von ihr? Interessanter Nachname übrigens... Gab es hier nicht mal einen Herrn mit gleichem Pseudonym? Was ist aus ihm geworden???
Beitrag von Linnea am Mittwoch, 24.August.2005, 14:36
Wusel: wo ich doch gerade beim "Buch zur Stimmung" war....es ist fraglich, ob es die passende Stimmung zu Kafka gibt, und wenn es sie gibt, dann möchte ich sie nicht haben. Nein, mit entspanntem Genuss haben seine Bücher bestimmt nichts zu tun. Andererseits kann man ja bei grausamen Krimis auch nicht von Genuss sprechen, oder Mara? Kafkas Bücher sollte man aber nur lesen, wenn man wirklich gerade gut drauf ist. In gewisser - irrer - Weise sind sie ja spannend und interessant. Eine echte Herausforderung ist Kafka allemal. Chick-Lit: zur Entspannung immer wieder gerne! Eben wie Mara sagt, der pure Eskapismus. Und dann muß es doch auch wieder was mit bißchen mehr Tiefgang sein, die Herausforderung für´s Hirn, quasi ;-). Mara: "The other Woman", nee, noch nicht gelesen. Sollte ich? MarionNRW: daß Ihr uns noch kennt!!!!!!
Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 24.August.2005, 14:07
...unter Lesegenuss verstehe ich auch was anderes als Kafka, liebe/r Wusel (herzlich willkommen hier bei uns!). Allerdings auch nicht gerade Olivia Joules, das war mir nun doch zu viel. In meinem Lesetagebuch stand dazu: liest sich wie das Buch zum Film, ohne dass der Film schon gedreht ist. Schokolade zum Frühstück hingegen habe ich gern gelesen. Ich gebe es zu, ich lese gerne ChickLit, obwohl ich eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre ;-) , gerade habe ich wieder so eine Phase. Ein herzliches Willkommen auch an die Bücherbegeisterte, und Mara und Linnea welcome back.
LG, MarionNRW
Beitrag von Mara am Mittwoch, 24.August.2005, 13:51
Liebes Wusel,
will Dich ja nicht verschrecken, aber Kafka und Lesegenuss??? Ich konnte mit selbigem Herrn noch nie etwas anfangen, schon in der Schule war er mr ein Graus und daran hat sich nichts geändert. Aber wenn Du in Suizid-Stimmung bist... Nein, Spaß beiseite, sonst entfache ich hier noch den Mega-Sturm bei allen Kafka-Fans. Aber Bücher die beginnen: Eines Morgens erwachte Gregor Samsa und war ein großes Insekt... Welchen Lesegenuss genau suchst Du dabei?
Linnea: wie wunderbar, wieder von Dir zu lesen! Habe von Fiona Walker "Lots of love" auf dem SUB (zum 2. Mal aus der Bib geliehen, da Urlaub im Anmarsch ist, vielleicht schaffe ich es ja diesmal). Kennst Du denn "The other woman" von Jane Green.
Nein, ich lese nicht nur ChickLit, aber das sind im Sommer (wir wollen ihn trotz des Wetters so nennen) eben die Bücher zur Stimmung. Da der Herbst nun bald naht werfe ich mal die Frage auf: was sind Eure "Herbstbücher". Bitte reichlich Tips, die ich in den Urlaub mitnehmen kann...
Liebe Beitragsschreiber & -leser, liest jemand von euch hin und wieder KAFKA?
Ich möchte endlich einen Versuch wagen und seine Werke nach und nach kennenlernen. Nun bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten, welche Reihenfolge seiner Bücher eurer Meinung nach empfehlenswert ist und den höchstmöglichsten Lesegenuss mit sich bringt.
Freue mich über jeden Tipp rund um diesen für mich noch unentdeckten Autor!
Liebe Grüße Wusel
P.S.: Mindestens genau so sehr freue ich mich dieses Forum gefunden zu haben :-).
Beitrag von Linnea am Mittwoch, 24.August.2005, 12:13
Mara - hier hält der Sommer gerade wieder Einzug, aber wer weiß,wie lange. Ja, Winter-Bücher und Sommer-Bücher...oder ist es vielmehr eine Frage von "das Buch zur Stimmung"? Olivia Joules war definitiv zu viel für meine Nerven. Einebücherbegeisterte: wenn Du den Humor von Helen Fielding magst, dann ist sicherlich Fiona Walker auch etwas für Dich.
Beitrag von Einebücherbegeisterte am Mittwoch, 24.August.2005, 11:54
Mara- auch ich habe "Die Geheimnisse der Olivia Joules" gelesen und bin ehrlich begeistert. Kann mir jemand sagen ob das Buch "Hummer zum Dinner" auchvon Helen Fielding ähnlich ist und ob es sich dadurch lohnt zu lesen ??
Beitrag von Mareike am Mittwoch, 24.August.2005, 11:31
MARIA - wie schön kurz von Dir zu lesen! Bald wieder mehr? lg MAREIKE
Beitrag von Mara am Mittwoch, 24.August.2005, 11:27
Maria: Danke für den Tip, habe den sehr interessanten Artikel gerade gelesen. Helen Fieldings "Olivia Joules" ist ein Paradebeispiel dafür (hat mir übrigens nur mäßig gefallen, in der Tat zu sehr "overactive imagination" der Autorin).
MARA: Krimis + ChickLit, zu diesem Thema hat sich neulich in der New York Times Marilyn Stasio geaeussert:
Essay A Girl's Guide to Killing By MARILYN STASIO Published: August 21, 2005
"HERE'S something I pulled up from the memory bank the other day, after cruising the mystery aisles of my neighborhood bookstore and discovering that many of the new titles had a distinctly chick-lit ring."
Lieben Gruss, Maria
Beitrag von Mara am Dienstag, 23.August.2005, 15:49
Im Forum scheint es im Moment viel´um Krimis zu gehen. Habe gerade ausgelesen: Arne Dahl "Tiefer Schmerz" und war gefesselt, wie sich jemand eine solche Geschichte mit unglaublichen Grausamkeiten ausdenken kann. toller Plot, ein echter Schweden-Thriller - empfehlenswert! Bin nun zu Karina Slaughter (der Name ist Programm!) übergegangen "A faint cold fear", habe aber erst 2 Kapitel gelesen, trotzdem aber schon einen guten Eindruck erhalten, es war schon ziemlich grauenhaft. Werde noch mehr von beiden Autoren lesen.
Geht es Euch auch so, dass Ihr bestimmt Literatur nur zu bestimmten Jahreszeiten lest? Früher habe ich immer historische Romane nur im Winter gelesen (vielleicht war der suggerrierte Pestgeruch in der Sommerhitze nicht ertragbar...). Krimis lese ich jedenfalls eher im Sommer, außerdem jede Menge Chick-Lit. Davon habe ich letztens so viel gelesen, die sind irgendwie austauschbar. Ein schöner Eskapismus ist es dennoch, wenn man abschalten will.
Grüße Euch alle aus dem diesigen Bonn, habe den Eindruck, der Herbst hat Einzug gehalten. Kürbisse und Pflaumenkuchen sind im Anmarsch...
Ich habe ein Buch geschrieben und veröffentliche es unentgeltlich Kapitel für Kapitel auf meiner Website. Drei Kapitel sind schon draußen, sieben werden es am Ende sein. Ich freue mich über alle Leser, Kritiker und Gutfinder. Schaut einfach mal rein unter http://www.aribosse.de Ich habe keine finanziellen Interessen, bin Hobby-Schreiber und will einfach nur mal versuchen, wie ein Publikum auf meine Schreibe reagiert. LG, Ari
Beitrag von evaluna am Montag, 22.August.2005, 22:21 EMail: eissnerkeck@aol.com
Ein spontaner Buchtipp, zumal es, wie ich sehe, gerade um Krimis geht: Ich lese gerade von JEFFERY DEAVER "Lautloses Duell" Abgesehen davon, dass ich schon einiges Spannendes von ihm gelesen habe, ist dieser Roman für diejenigen, die sich für's Internet und Hacker interessieren, außerordentlich spannend. Er hat sich außerordentlich viel Mühe mit den Hintergrundinformationen gegeben, man kann also auch noch nebenbei etwas lernen und dass, obwohl die Erstausgabe aus 2001 stammt. Einfach klasse!!!
Heute ist das Forum etwas zickig. Technisch gesehen, natürrrlich.
Die Elizabeth-George-Verfilmung hab ich gestern nicht gesehen, bin bei Sabine Christiansen hängen geblieben. Aber macht nix, ich kannte den Film ja eh schon.
Das Mordmotiv fand ich etwas schwach. Da baut sich eine mords Geschichte auf, im wahrsten Sinne des Wortes. Es schien mir rundum nachvollziehbar, was sie Haupt- und Nebenfiguren so umtrieb - und dann muss der Typie wegen so einem Sch*** dran glauben.
Aber vermutlich ist es so: Die Leute morden aus nicht besonders raffinierten Gründen. Das ist bei Diebstahl und Betrug auch so. Immer wenn es bei einem meiner Arbeitgeber einen Skandal gab und jemand wegen unlauterer Machenschaften gehen musste, waren es irgendwelche Pipifax-Aktionen, wegen derer einer seinen Job riskiert hat. Einer hat mal Klopapier geklaut, wurde erwischt und gefeuert. Wegen Klopapier! Man fasst es nicht.
Beitrag von ...mitten drin rausgeflogen... am Montag, 22.August.2005, 13:39
...wollte noch sagen, dass ich die Linley-Verfilmung gestern recht gelungen fand! Ist eh einer meiner LieblingsGeorges gewesen ... lg Marikel-Marukel
Beitrag von Mar am Montag, 22.August.2005, 13:38
MARION M: Herzlichen Glückwunsch auch von mir
Beitrag von gertie am Sonntag, 21.August.2005, 21:01
MARION M - herzlichen glückwunsch zum geburtstag, alles gute und liebe für dich!
Hallo Marcio, ich weiß nicht, ob dir schon jemand ein Buch empfohlen hat, doch tu ich es auch einfach mal *lächel Es nicht im direkten Sinne, das was du möchtest,doch es hat Ähnlichkeit- die "Botschaft" ist eher versteckt. Das Buch heißt "Die Zehnte" von Holly Black und ist aus dem Genre der Fantasy. Es ist wunderschön, romantisch, und eindrucksvoll.Vielleicht hilft dir der Tipp. Ansonsten würde ich dir natürlich den Klassiker "Romeo und Julia" empfehlen. Viele Grüße
Beitrag von Antje am Sonntag, 21.August.2005, 09:47
Hallo Kerstin,
hast Du mal bei amazon reingeguckt? Da gibt es 3 ausgesprochen aussagekräftige Zusammenfassungen/Rezensionen.
Wenn Du es allerdings für ne Schularbeit brauchst, mußt Du es trotzdem lesen - so umfangreich ist es nicht.
Suche eine Zusammenfassung vom Buch "Gebranntes Kind sucht Feuer" von Cordelia Edvardson.
Falls dieses Buch jemand gelesen hat, würde sehr gerne eure Meinung darüber hören.
Wer eine Zusammenfassung oder Ähnliches hat, mit dem er glaubt mir weiterhelfen zu können, bitte schreibt mir!
Unter: Kerstin_Wimmer@gmx.net
Liebe Grüße Kerstin
Beitrag von Vandam am Donnerstag, 18.August.2005, 16:22
ich sag ja, die Titel sind so gut wie nicht auseinanderzuhalten. :-)
Am wenigsten im Gedächtnis geblieben ist mir der Fall mit dem toten Pärchen im Moor. Aus manchen anderen Büchern sind mir die Nebenfiguren noch nach Jahren im Gedächtnis: Die gehörlose Elena ... die an MS erkrankte Tierschützerin ... die pakistanische Mischpoche und das das entstellte Mädchen aus "Deception on his Mind" ...
Beitrag von Valentine am Donnerstag, 18.August.2005, 15:18
Ätz, Teil 1 ist natürlich "A Great Deliverance".
Sorry, Valentine
Beitrag von am Donnerstag, 18.August.2005, 15:16
VANDAM: der schlaue Josephphilosophierer war das spätere Mordopfer ;-)
Gott schütze dieses Haus = A Suitable Vengeance (leicht geistig behindertes Mädchen kniet mit Axt neben kopfloser Leiche)
Keiner werfe den ersten Stein = Payment in Blood (mit Dolch erstochene Dramaturgin auf schottischem Landsitz)
Auf Ehre und Gewissen = Well-Schooled in Murder (Mordfall im Nobelinternat)
Mein ist die Rache = A Suitable Vengeance (der chronologisch erste Fall, der auf Howenstow spielt)
Denn bitter ist der Tod = For the sake of Elena
Denn keiner ist ohne Schuld = Missing Joseph
Asche zu Asche = Playing for the Ashes (richtig, der tote Cricketspieler)
Im Angesicht des Feindes = In the presence of the enemy (entführte Politikerinnentochter)
Denn sie betrügt man nicht = Deception on his Mind(der Fall mit der kleinen Hadiyyah, der Barbara Havers den Rang kostet)
Undank ist der Väter Lohn = In Pursuit of the Proper Sinner (Pärchen wird tot im Moor gefunden, das Mädel ist die Tochter von Lynleys Exkollegen)
Nie sollst du vergessen = A Traitor to Memory (Geiger mit Spiel-Blockade und Gedächtnislücken)
Wer die Wahrheit sucht = A Place of Hiding (Deborah und Simon auf Guernsey *g*)
Merci für die Auflistung der Elizabeth-George-Krimis in der korrekten Reihenfolge!
Es kann durchaus ätzend werden, wenn man eine Reihe in der falschen Reihenfolge liest. Was habe ich mich immer geärgert über Anne Perrys Inspektor-Pitt-Serie! Davon habe ich im Lauf der Jahre -zig Bände auf Deutsch und auf Englisch aus vier oder fünf verschiedenen Verlagen daheim rumliegen gehabt. Manche erschienen gar unter verschiedenen deutschen Titeln. Da war ums Verrecken keine Reihenfolge reinzukriegen!
Und leider nahm Perry auf vergangene Fälle Bezug. Da hast du dann in Band X gelesen, dass Charlotte dem armen Vikar begegnet, dessen Ehefrau in einem Anfall von Wahnsinn den Dingsbums erstochen hat. Ganz klasse, wenn dir einen Monat später der Fall mit dem erstochenen Dingsbums erst in die Hände fällt.
Ich weiß zwar nie, wo ich meinen Hausschlüssel, meine Handtasche oder die Brille hingeschmissen habe, aber dass die Pfarrersfrau die Mörderin war, das merke ich mir wie nix!
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Die deutschen Titel von E. Georges Romanen finde ich allesamt entsetzlich. Schwülstig und dabei nichtssagend und ununterscheidbar. Klar, man weiß immer, wenn man so einen bekloppten Titel hört, dass das einer von Liz' Krimis sein muss, aber sonst weiß man nix.
Im Original ist das doch ein bisschen aussagekräftiger. "For the Sake of Elena" ist der Fall mit der ermordeten gehörlosen Studentin. "Missing Joseph" müsste der Fall mit dem geklauten Kind sein, das eine Frau als ihr eigenes aufzog - und dann einen Mitwisser mit Schierling umme Ecke brachte. Irgendwie ging es da um das Thema "fehlende Väter". Deborah vermisste ihren Vater Joseph und irgendwer machte sich schlaue Gedanken, weil Joseph nie auf den Gemälden mit drauf ist, die Maria und den kleinen Jesus zeigen.
Zu den deutschen Titeln fällt mir gar nix ein. Naja, Asche zu Asche dürfte der sein, in dem der Sportler im Haus verbrennt.