Beitrag von INGE am Sonntag, 18.September.2005, 21:58
Hallo BIANCA, habe gerade heftig über deinen Namen bzw. Person gegrübelt ... beim letzten Wort war dann alles klar*g*
Das ist ja mal wieder ein Wahlkrimi, man kann gespannt sein wie es denn nun weiter geht.
Zuletzt gelesen: Boris Akunin "Fandorin", das bedeutet wohl wieder mal eine neue Krimiserie für mich. Mir hat dieser Einsteigerband ausgezeichnet gefallen: gute hist. Beschreibungen, Spannung, unerwartete Wendungen - beste Unterhaltung! MARION M hat diese Serie hier ja schon gelegentlich empfohlen! lg, Inge
Beitrag von Bianca am Sonntag, 18.September.2005, 21:24 Homepage: www.inselhombroich.de
Da gucke ich nach bestimmt zwei Jahren hier rein und entdecke lauter alte Namen: ein Grund, mich auch mal wieder zu melden, wenn es erlaubt ist.
Inzwischen bin auch ich umgezogen und wohne nicht mehr in Köln. Im Moment lese ich nicht so viel, habe aber die Lyrik für mich entdeckt und möchte Euch gleich einen Band ans Herz legen, nämlich "Verzückte Distanzen" von Monika Rinck. Die Dame ist Jahrgang 1969 und schreibt unglaublich schön und dicht. Außerdem kann sie auch gut vortragen, wie ich vorgestern Abend bei einer Veranstaltung (s.Link/Aktuelles) feststellen durfte.
Nachtzug nach Lissabon habe ich auch gelesen und genossen; allerdings war mit die Idealisierung des Arztes gegen Ende fast zuviel. Ja, er wurde auch mehrschichtig gezeichnet, aber das fand ich beinahe kokett. Trotzdem war´s ein Lesegenuss und ich würde das Buch unbedingt empfehlen.
In zwei Wochen fahre ich für den ganzen Oktober nach Tokio, mal sehen, wieviel ich vorher noch senfen kann. Ich hoffe, auch nach langer Abstinenz noch willkommen zu sein.
Liebe Grüße
Bianca (formerly known as Luca)
Beitrag von Chrissie am Samstag, 17.September.2005, 21:13
Schönen Abend, nach längerer Zeit möchte ich mich auch gerne wieder melden, leise mitgelesen habe ich ja auch wieder seit längerer Zeit und freue mich so viele bekannte Namen wieder zu lesen.
DIRK/VIOLA: ich trinke nachmittags sehr gerne Grünen Tee und zwar „Sonne des Ostens“. Heute habe ich ein Buch begonnen, auf das ich mich schon sehr freute und zwar „Lolita lesen in Teheran“von Azar Nafisi. ... Als die iranische Literaturprofessorin Azar Nafisi den Schleier nicht länger tragen will, wird sie von der Universität Teheran verwiesen – und erfüllt sich einen Traum. 2 Jahre lang kommen sie und 7 ihrer besten Studentinnen jeden Donnerstag-Morgen heimlich zusammen, um verbotene Klassiker der westlichen Welt zu lesen........ ....Das Buch ist ein Kampf gegen die Unfreiheit und für ein normales, menschenwürdiges Leben. Es ist ein Zeugnis für die magische Macht der Literatur und die Möglichkeit, mit ihrer Hilfe in eine andere, bessere Welt zu flüchten.“ Ich habe noch nicht viel gelesen, aber das wenige begeistert mich bereits. Meine zuletzt gelesenen Bücher waren Tobias Wolff: „Alte Schule“, Ian McEwan „Saturday“ Orhan Pamuk „Das neue Leben“, Juli Zeh „Adler und Engel“ alles wirklich gute Bücher. Aber natürlich lese ich auch weiterhin gerne Krimis und da habe ich den Heinrich Steinfest gefunden mit seinen wirklich schwarzen skurilen Krimis. Zwei davon habe ich bereits verschlungen: „Cheng“ und „Ein sturer Hund“.
Es hat mich auch sehr gefreut, MARIA zu treffen. Liebe Grüße an alle Chrissie
Beitrag von gertie am Samstag, 17.September.2005, 18:09
VIOLA - das buch konnte ich mehr als günstig ergattern, und hab es daher für dich gekauft *g*. jammern über verlorengegangene RBs ist übrigens ausdrücklich erlaubt hier!! das bringt mich dann immer mal wieder dazu, bei einigen leuten nachzufragen! lg gertie
Beitrag von INGE am Samstag, 17.September.2005, 17:32
DIRK, bei mir beginnt jeder Morgen mit einer Kanne Vanille Sahne Grün!
Gelesen:
Gilbert Adair "Der Schlüssel zum Turm" Klappentext: Der Engländer Guy Lantern sieht sich, kaum hat er mit seinem Auto den Norden Frankreichs erreicht, von haarsträubenden Ereignissen überrollt. Ein Blitzschlag, der ihn unverhofft zu einem silberfarbenen Rolls-Royce kommen läßt, bildet dabei nur den bizarren Auftakt. In Saint-Malo lernt Guy schon bald die ebenso schöne wie rätselhafte Béa kennen, die ihm von der geheimnisumwitterten Existenz eines wertvollen alten Gemäldes berichtet. Doch damit nicht genug, tritt auch noch ein groteskes Gaunerduo auf den Plan, das den beiden durch die halbe Bretagne nachsetzt, bis die Geschichte ihren nicht nur geographischen Höhepunkt auf dem Mont Saint-Michel findet. Dies sind nur einige der Ingredienzen, mit denen Gilbert Adair einen weiteren seiner «mit Scharfsinn und snobistischer Ironie polierten Kunstkrimis» (Der Spiegel) schafft. Und wie so häufig jongliert der britische Autor dabei bravourös mit den mannigfachen Erwartungen und vorschnellen Urteilen des Lesers, läßt unvermittelt Wahrheit in Lüge und Ernst in Komik umkippen. Eine buntschillernde und doch leichtfüßige Hommage an Alfred Hitchcock und ein durchtriebener Kriminalroman um Kunst und Betrug. Mal was anderes, aber so einige Dinge erschienen mir ein wenig unausgegoren, so 100%ig begeistert war ich nicht.
Lisa Marklund "Der rote Wolf" Der zuletzt erschienene Roman um die Journalistin Annika Bengtson führt bei den Ermittlungen zurück in die Terror-Zeit der 70er Jahre. Damals wurde ein Anschlag auf ein Flugzeug eines Militärflughafens verübt und ein Soldat kam dabei ums Leben. Der Initiator dieser Aktion verließ Schweden und war dann in anderen Ländern als Profikiller tätig - soviel war den Ermittlern immer bekannt. Nun scheint es, dass dieser frühere Terrorist in seine Heimat zurück gekehrt ist. Als erstes stirbt ein Kollege Annikas, von dem sie detailliertere Informationen bekommen sollte. Neben den Nachforschungen muss sich Annika auch noch auf dem privaten Sektor mit Eheproblemen herumschlagen. So ganz an die Qualität der vorhergehenden Bücher kommt der Roman nicht ran, aber ich habe mich doch recht gut damit unterhalten. Aber irgendwie wirkt Annika mit der Zeit bei ihren ganzen Alleingängen ein wenig übertrieben und mutiert zur Superheldin.
Dick Francis "Todsicher" Das ist der erste veröffentlichte Krimi von DF und natürlich ist da pralles Leben in der Pferde-und Rennwelt angesagt. Gehört sicher nicht zu seinen besten Büchern, war aber recht nett zu lesen und auch von der Spannung her sehr kurzweilig.
Euch allen ein schönes WE, das Wetter lässt uns wohl genügend Zeit zum Lesen!
Beitrag von Dirk am Samstag, 17.September.2005, 16:29
Hallo, habe den 'fünften Winter des Magnetiseurs' gerade zu Ende gelesen und kann es euch nur weiterempfehlen: Ein Roman über einen Wunderheiler, über die Sehnsucht der Menschen nach Heilung, darüber, sich gerne täuschen zu lassen, wenn es denn hilft, und über das Umschlagen solcher Hoffnungen in Rache und Hass. Mit verschiedenen Stilarten toll und packend geschrieben. Jetzt muß ich endlich einkaufen und gleich bei einer Kanne Tee am liebsten den nächsten Roman von Per Olov Enquist. Liebe Grüße Dirk
PS Sind hier eigentlich noch andere LiebhaberInnen des Grünen Tees vertreten? :-))
Beitrag von ElisabethR am Samstag, 17.September.2005, 15:38 EMail: elro@buecherforum.org
Hallo,
auch ich melde mich seit längerer Zeit einmal wieder und streue gleich Asche auf mein Haupt!!! Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich gestern beim Aufräumen im Keller zwei REISEBÜCHER gefunden habe.....Das kommt daher, dass ich vor einem Jahr umgezogen bin und jetzt so langsam die letzten Kisten wegräume und irgendwie sind diese Bücher in die Kiste mit den aussortierten Büchern geraten. Da ich selber aber meine Bücher lieber spät als nie wiederbekomme, melde ich hier mit einem roten Kopf: RENATE DORRESTEIN: EIN HERZ VON STEIN (das habe ich im Reisebuchforum gefunden) Soll ich es an MANU schicken oder gleich an die Besitzerin WIBKE zurück? Und dann habe ich noch BALDURSDOTTIR: MÖWENGELÄCHTER. Es gehört MANU. Dir also eine doppelte Bitte um Entschuldigung für meine Schlamperei. Meldet Euch bitte mit Postadresse, damit die Bücher bald weiterreisen
Im Moment lese ich das neue Buch von BODO KIRCHHOFF: WO DAS MEER BEGINNT. Eine Geschichte um eine evtl Vergewaltigung an einem Gymnasium...aber eigentlich geht es um das Wesen der Liebe. Besonders interessant ist die Darstellung einer Lehrerkonferenz....
Liebe Grüße an alle ElisabethR
Beitrag von viola am Samstag, 17.September.2005, 13:06
GERTIE!!!!!!!!!!!! Hattest du einen "Golf" übrig? Hab ich zu sehr über meinen Verlust desselben gejammert?? Oder bist du einfach NUR nett????????
Jedenfalls: ich freu mich riesig und bedank mich aufs herzlichste bei dir!
Sag mir,wenn ich dir auch mal einen Stein in den Inselgarten werfen kann!!!!
Beitrag von viola am Samstag, 17.September.2005, 10:30
Höre gerade "Bei lebendigem Leib" - die Geschichte einer Palästinenserin, die von ihrem Schwager aus Gründen der "Ehre" angezündet und von einer Frau von Terre des Hommes gerettet wurde... macht mich soooooo wütend ...
Beitrag von Val am Freitag, 16.September.2005, 22:11
@Maria, danke sehr, das wird mich festigen in meinem Entschluß, diese schöne Stadt unbedingt zu besuchen und dort einen schönen Milchkaffee zu trinken...
Lieben Gruss
Val
Beitrag von MarionNRW am Freitag, 16.September.2005, 19:29
@mary: 334 S. Zum Inhalt würde ich mich vertrauensvoll an amazon.de wenden... ist wohl ein autobiographischer Erlebnisbericht einer Liebe zwischen einer Deutschen und einem Iraner im Iran. Kenne es selber aber nicht.
Beitrag von mary am Freitag, 16.September.2005, 18:04
Kann mir jemand sagen, zu welches Genre und wie dick das Buch "Mögen deine Hände niemals schmerzen" von Bruni Prasske ist?...danke
Beitrag von Valentine am Freitag, 16.September.2005, 13:38
DIRK: "Perlmanns Schweigen" hat mir auch gut gefallen, die vielen versponnenen Beobachtungen von Perlmanns Gedankengängen fand ich sehr beeindruckend ausgedacht und dargestellt.
Allerdings kann ich auch nachvollziehen, wenn das vielen Leuten zu langweilig ist, weil Perlmann einen Großteil des Buches nur denkt ;-)
Nach Hamburg komme ich bestimmt auch mal, besagte Bruecke findest du auf der Karte unterm Link. Und weg, mit liebem Gruss, Maria
Beitrag von Dirk am Donnerstag, 15.September.2005, 22:18
herzlichen Dank fürs nette Willkommen :-) BRUNA: Perlmanns Schweigen ist wirklich auch sehr gut, allerdings spielt es in einem sehr speziellen Milieu, nämlich Tagung und ein versponnener Wissenschaftler unter dem zunehmenden Druck, dort einen Vortrag halten zu sollen, den er schlichtweg noch nicht einmal angefangen hat. Und der Tag rückt immer näher, grandios,wie Mercier dann vorführt, wie er immer subtilere Selbstbelügungsmechanismen ersinnt. Denn das eigentliche Problem sind ja zunächst nicht die anderen und ihre Erwartungen, denn die wissen ja nichts von diesem Mangel. Insgesamt sehr dicht und gut geschrieben. Habs vor Jahren gelesen und immer noch so präsent, spricht für Mercier. - Und den Nachtzug fand ich noch einen Tick besser, trotzdem.
Und lese gerade von PO Enquist 'der fünfte Winter des Magnetiseurs' und bin da durchaus auch sehr angetan. Jetzt meint ihr vielleicht, dass ich nur noch lobe (oder nur noch tolle Bücher lese ... :-) Letzteres ist in der Tat eigentlich mein Ziel, denn das Leseleben ist immer viel zu kurz und die Zeit zu schade für ein nicht so gutes Buch. Meint mit guten Wünschen zur Nacht Dirk
Beitrag von Val am Donnerstag, 15.September.2005, 21:11
Kennedybruecke???
Ich kenne die in Hamburg, ist sie gemeint??
Da würde ich mich sehr freuen.
Lesensmäßig bin ich zur Zeit in den Otori Clan und die anderen Clans abgetaucht und komm nicht mehr heraus. Gemeint ist: GRASS ON HIS PILLOW das zweite Buch, das erste hab ich schon fertig ACROSS THE NIGHTINGALE FLOOR. Einfach superwundervoll für meine Begriffe. Viel viel besser als HARRY den ich ja sehr gerne lesen und mitten in Band 4 aufgehört habe, weil ich zu den Otoris überredet wurde. Eine wunderbare Sprache, bin begeistert!
herzlichst Val
Beitrag von viola am Donnerstag, 15.September.2005, 19:31
SUSANNE.. klar... bin schon bei MARIONNRWs Beitrag drauf gekommen **G** - aber obwohl ich die zwei Russen verwechselt habe - gelesen habe ich sie beide!
Beitrag von Susanne am Donnerstag, 15.September.2005, 19:07
Ein hallo in die Runde,
auf Grund eines Arztbsuches war ich heute wirklich mal um 18 Uhr zu Hause (die ersten 3 Abende dieser Woche erst nach 21 Uhr, das ist wirklich mal ein ganz neues Lebensgefühl :-)). Habe mir eine schöne CD in den Player geworfen (Glenn Gould spielt das Wohltemperierte Klavier) und kann mal so richtig ausführlich bei einer Tasse Tee surfen -herrlich. Der Arzt hat mir klar weniger Stress verordnet...
DIRK/BRUNA - schön, mal wieder von Euch zu lesen! MARIA, nein, ich bin nicht "die Susanne mit dem köstlichen was-auch-immer Kuchen" **gg**. Um ehrlich zu sein, habe ich es nicht so mit Kochen und Backen. Aber nachdem ich jetzt, auf Grund einer dienstlichen Abwesenheit meines Mannes, schon seit 4 Monaten am Wochenende nur TK-Kost oder kaltes esse oder mich mit Bekannten vorzugsweise im Restaurant treffe, freue ich mich richtig auf's Kochen, wenn er in 2 Wochen wieder zu Hause sein wird. Ich bin Susanne M, falls Du Dich erinnerst.
"NACHTZUG NACH LISSABON" habe ich im Sommer auch gelesen, hatte es im letzten Jahr meinem Mann zu Weihnachten geschenkt. Es hat mir auch gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass ich "DER SCHATTEN DES WINDES" um Klassen besser fand. Die Bücher sind ja von der Thematik und vom Aufbau her sehr ähnlich. Am "NACHTZUG" hat mich ein bisschen gestört, dass ich diesen Amadeo (?) ziemlich unsympathisch fand. Bin mir nichs so sicher, ob der Name korrekt ist, ich meine auf jeden Fall diese Figur, deren Leben der Lehrer erforscht.
DANIELA, ich hatte bei Dir in der Leselust schon Deinen Kommentar zum ROTH gelesen und daraufhin beschlossen, dass ich bis zum TB warte. Du hast wahrscheinlich gar nicht so unrecht mit Deiner Vermutung, dass sich viele Kritiker ob dieses Themas keine negative Kritik erlauben.
Ich selber lese gerade "VITA", von dem, glaube ich, MARION M hier vor ein paar Monaten so geschwärmt hat. Es ist im weitesten Sinne eine Auswanderergeschichte und ich habe mich am Anfang schwer getan :-). Irgendwie wollte der Funke einfach nicht überspringen. Nach der Hälfte hat sich das geändert und ich schaue schon jetzt traurig auf die wenigen verbleibenden Seiten.
Einen schönen Abend Euch allen, Susanne
PS: Muss kurz VIOLA korrigieren, sorry: Die "Auferstehung" ist von Tolstoi ;-). Ein sehr faszinierendes Buch.
Beitrag von MarionNRW am Donnerstag, 15.September.2005, 15:42
NARYA, mir fällt auch absolut nichts ein. Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Buch eines deutschsprachigen Autors handeln sollte und Tolstoj dann nicht in Frage kommt? Morgen recherchiere ich mal ein bisschen in der Bibliothek, vielleicht finde ich ja doch noch etwas.
DIRK und BRUNA, welcome back!
Und ein Lesebericht kommt von mir auch noch, bin allerdings im Moment sehr leseunlustig und lese nur noch 'Klobücher'...
LG, MarionNRW
Beitrag von Maria am Donnerstag, 15.September.2005, 09:18
DIRK: Schoen, dich hier wieder lesen zu duerfen! :-)
(Nebenbei, an alle die im Moment "nur" mitlesen: man muss nur in die Tasten hauen, schon ist man wieder dabei).
Ich habe im Moment zum genuesslichen Lesen wenig Musse und maenderte deshalb bis gestern in Altbekanntem herum, "Liebe in der Zeit der Cholera" und "A Private Life of Henry James". Es erstaunt mich immer wieder, dass mir Buecher, die ich schon kenne (und liebe, eine Voraussetzung zum Wiederlesen), auch beim zweiten oder dritten Male nicht langweilen. Im Gegenteil, ich bin immer mehr davon ueberzeugt, dass wirklich gute Buecher (in den Augen des Lesers) tatsaechliche mehrere Leseerfahrungen bieten. Eine Freundin, die zufaellig auch das erste Buch dieser Tage wiedergelesen hat (und sich wundert, wie wenige der Details ihr bekannt vorkamen - geht mir ebenso *g*), stimmt mir hier zu. Schopenhauer hat in seinem Aufsatz ueber das Lesen auch darueber geschrieben.
BRUNA: Die angesprochene GORDON-Biographie ueber Henry James und den zwei Frauen, die eine wichtige Rolle gespielt haben in seinem Leben, Mary Temple und Fennimore Cooper, scheint es auf Deutsch nicht zu geben. Vielleicht magst du meine englischsprachige Ausgabe probieren, man erfaehrt schon sehr viel mehr (und Interessantes) ueber das Leben dieser zwei Frauen. Eines meiner Lieblingskapitel befasst sich mit jenem geheimnisvollem Bootsausflug auf dem James die Kleider seiner Freundin in der Lagune versenkte. Ich muss bei Gelegenheit den TOIBIN Text dazu noch einmal lesen.
Mein Maendern werde ich wohl fuer die naechsten Tage unterbrechen, denn gestern habe ich bei meinem morgendlichen Streifzug mit Kind und Hut in der Auslage der kleinen Graetzelbuchhandlung "Eine Liebe in Paris" von Rempco CAMPERT entdeckt. Da um sieben Uhr das Geschaeft noch nicht offen war, durfte unser Max am Nachmittag einen weiteren langen Spaziergang geniessen, weil ich das Buch kaufen musste. :-) Natuerlich wars mal wieder einer jener Tage, wo fast keine Zeit zum Lesen bleibt. Zum Glueck habe ich auf dem Nachhauseweg vom Kino gestern Nacht fast eine halbe Stunde auf die Strassenbahn warten muessen. So sass ich ganz romantisch bei Mondenschein an der Strassenbahnhaltestelle an der Kennedybruecke und hab die ersten zwei Dutzend Seiten gelesen. Schoen, kann nicht warten, bis ich weiterlesen darf.
Gesehen habe ich gestern den Film "In der Hoehle des Gelben Hundes". Empfehlenswert. Doppelten Genuss hatte ich, weil ich mit einer Freundin im Kino war, die selber Filmemacherin ist und auch schon in der Mongolei, wo der Film spielt, gedreht hat.
Pascal MERCIERs "Nachtzug nach Lissabon" habe ich auch angefangen. Wie du, MARKEI, schon festgehalten hast, braucht man dazu die noetige Ruhe, die mir fehlt zur Zeit. Vielleicht habe ich es auch zu nahe an die Lektuere (die zweite auch hier) von NOOTEBOOMS "The Following Story" gelesen, das eins meiner Lieblingsbuecher ist. Ein ganz klein wenig erinnert mich dieses MERCIER Buch auch an Antonio TABUCCHIS "Requiem fuer Lissabon" (heiss geliebt und mehrere Male gelesen - ich geb zu, ich bin eine notorische Wiederleserin).
Es laufen zur Zeit so viele Filme, die ich sehen moechte. Habt ihr Empfehlungen?
Lieben Gruss in die Runde, Maria
Beitrag von bruna am Donnerstag, 15.September.2005, 09:15
guten morgen DIRK wie schön dich auch wieder zu lesen. PASCAL MERCIER will ich auch schon lange lesen ... werde vielleicht mit *perlmanns schweigen* beginnen. das kennt ihr sicher?!
GERTIE danke für den hinweis auf CLEVERLY. die *kaschmir-rose* hat uns ja sehr gut gefallen, nicht wahr ;-) übrigens habe ich jetzt gesehen, dass im dezember schon ein nächster band erscheinen wird.
DANIELA ich habe bereits ca. 150 seiten von *späte familie* gelesen ... na ja (mehr will ich noch nicht sagen *g*) hast du von KEHLMANN auch *ich und kaminski* gelesen? das buch mochte ich gar nicht und bin nun ziemlich skeptisch bei seinen büchern. außerdem habe ich ihn in wien bei einigen lesungen erlebt - und ehrlich gesagt: ich mag ihn nicht *g*.
hat schon jemand von A.L. KENNEDY *paradies* bei mir liegt es schon zu hause. habe von freunden gehört, dass es *schwierig* zu lesen wäre und volle konzentration verlangt.
Beitrag von MarMercier am Donnerstag, 15.September.2005, 08:09
Hallo DIRK, ich fand das Buch von PASCAL MERCIER auch sehr schön - jedenfalls bis zur Hälfte... weiter bin ich nicht gekommen; ich finde, das ist ein Buch, für das man Zeit und Muße braucht, und ich hatte es nur geliehen. Jetzt wünsche ich es mir zum Geburtstag, dann lese ich es nochmal von vorn in einem Rutsch!
Beitrag von gertie am Mittwoch, 14.September.2005, 22:23
DIRK - auch dir ein welcome back! wie schön, dass sich immer mal wieder ein paar von den *alten* hier einfinden!!
BRUNA - übrigens ist das neue buch von barbara cleverly erschienen: die juwelen von simla! ich habs mir vorhin gleich bei amazon bestellt *g*.
Hallo zusammen, nachdem Bruna hier schrieb, dass sie nach langer Abstinenz sich mal wieder traue, wollte ich mich anschließen. Hab schon immer mal wieder hineingeschaut, und wenn ich eure Kommentare und Berichte so lese, ist es auch seltsam schön vertraut. Komm leider durch meine Arbeit längst nicht mehr so viel zum Lesen und so natürlich auch nicht mehr so zum drüber Schreiben. Und nix zu schreiben ist ja irgendwie auch blöd. Um anzufangen, schreib ich euch von den beiden Büchern der Ferien, als da sind: Der Krimi 'Tod in Lissabon' von Robert Wilson, der in mindestens zwei-vier Erzähl- und Zeitebenen spielt, superspannend und einfach ein Klasseroman ist. Und dann, um bei der Stadt zu bleiben :-), den Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. Und das ist nicht nur das tollste Buch, das ich seit langem gelesen habe (um nicht zu hoch zu greifen), sondern auch so bewegend, dass man das eigene Leben zugleich auch auf dem Spiel stehen sieht. Und immer in der Angst liest, dass das Buch bald zu Ende ist. Also ganz wunderbar - und zum Baldwiederlesen. Soweit für den Wiedereinstand, wenns erlaubt ist...
Beitrag von viola am Mittwoch, 14.September.2005, 16:13
NARYA: also ein Osternbuch ohne religiösen Bezüge...! das ist ja mehr als seltsam! Fällt mir "Die Auferstehung" von Dostojewski ein.... aber da ist ja schon der Titel religiös...
Beitrag von Narya am Dienstag, 13.September.2005, 22:07 EMail: narya_f@yahoo.com
Hallo!
Ich brauche dringend Hilfe.Also am Ende des Jahres muss ich eine Prüfung bestehen. Sie besteht darin,dass wir eine Mappe vorbereiten müssen. Mein Thema lautet "Ostern" und ich muss auch ein Buch in meiner Mappe analysieren.Ich habe bis jetzt alles dazu gemacht, außer dem Buch. Es muss ein Roman oder eine Erzählung für Erwachsenen oder für Jugendlichen sein,aber auf keinen Fall eine Kindererzählung, religiöses Buch oder Bastelnbücher,und ews muss aus einem deutschen Autor sein. Ich habe auch vielmals im Internet gesucht aber ich hab nichts gefunden. Und im Moment kann ich nicht nach Deutschland fahren. Ich weiß,dass es furchtbar schwierig ist, deshalb bitte ich euch um Hilfe.Wenn jemand mir helfen würde, werde ich ihm sehr dankbar sein.
Ich warte auf eure Antworte. Liebe Grüße aus Bulgarien
Beitrag von Valentine am Dienstag, 13.September.2005, 11:23
VIOLA: "Das verborgene Wort" hat mich auch sehr begeistert. Ich hatte gar keine besonders hohen Erwartungen an das Buch und war dann total angetan. Ein Highlight 2005.
LG Valentine
Beitrag von Maria am Dienstag, 13.September.2005, 10:15
Nachsommer
Hinter den Glaesern mit "Sturm", den kleinen vergitterten Fenstern die Rosen mit glaenzenden Faeden.
Aus: "Das Glueck zwischendurch", Prosa und Verse von Franz WEINZETTL.
Beitrag von Nelly am Dienstag, 13.September.2005, 08:28
Hallo zusammen,
ich hechel gerade durch *Sturmfieber* von Alice Blanchard. Sehr spannend, ich hab mal bei amazon die Inhaltsangabe geklaut.
"Charlie Grover wusste, welche Zerstörungskraft Tornados entfalten können, und dieser hier hatte erbarmungslos gewütet: zerborstene Gasleitungen, eingestürzte Häuserwände, verwüstete Straßenzüge. Aber was ist mit den Leichen auf der Farm der Peppers? Grover, Polizeichef eines kleinen Ortes in Oklahoma, ist davon überzeugt, dass die Familie einer noch brutaleren Macht zum Opfer gefallen ist. Und seine Recherchen geben ihm Recht. Alle Indizien deuten auf einen Ritualmord. Es stellt sich schon bald heraus, dass es sich nicht um eine Einzeltat handelt: Offensichtlich ist ein Verrückter am Werk, der sich den teuflischen Tornados an die Fersen heftet und in deren „Schutz scheinbar wahllos Menschen umbringt. Aber wo soll Grover mit seinen Ermittlungen anfangen? Im Herzland der Wirbelstürme jagen schließlich nicht nur die Meteorologen den Stürmen hinterher, sondern auch Einheimische, die in dem riskanten Hobby, Abenteuer und Nervenkitzel suchen. Selbst Grovers eigener Vater erliegt gelegentlich dem Sturmfieber."
Unruhige Zeiten Durchschlafen ist nicht mehr: An allen Ecken und Enden der internationalen Literatur tauchen derzeit die Themen Schlafmangel und Schlaflosigkeit auf - ein Überblick von A. L. Kennedy bis Nicholson Baker (in der Augustausgabe von literaturkritik.de, s. Link)
Und ich werf mich jetzt ins Bett, aufdass ich mein Schlafpensum nicht zu sehr schmaelere, Maria :-)
Beitrag von Mareiki am Montag, 12.September.2005, 08:54
VIOLA: welcome back. Gell, DAS VERBORGENE WORT ist ein unglaublich gutes Buch? Ich kann mir vorstellen, dass JAN WEILER als HB ganz lustig ist, zum Lesen finde ichs gerade ein wenig fad. JEtzt aber nur ein Tipp: Geht CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK gucken!!! Wir haben es gestern im Kino gesehen, einfach herrlich. Ich habe das Buch von ROALD DAHL jetzt jedem Kind schon einmal vorgelesen, und der Film übertraf fast noch die eigenen Phantasien. Ganz herrlich. Und JOHNY DEPP ist einfach grossartig. Die Kinder und die jeweils dazu gehörenden Eltern sind auch super besetzt, und die Umpa-Lumpa-Lieder, zu denen ich mir beim Vorlesen immer Melodien zurechtbiegen musste, sind im Film einfach toll, vor allem die dazu tanzenden geklonten Umpa-Lumpas. Echt ein Spass. Für allzu kleine oder zartbesaitete Kinder aber nix. Meine sind 7 und 9, das fand ich gerade richtig, und sie kannten eben das Buch und wussten, dass Augustus Glupsch und Konsorten überleben... so, jetzt schnell losgelegt, lg M
Beitrag von Daniela am Sonntag, 11.September.2005, 22:43 Homepage: www.die-leselust.de
Hallo ihr Lieben, ich bin begeistert, wie viel hier in der letzten Zeit wieder los ist und freue mich auch sehr, einige "alte" Namen wieder zu entdecken, wie zum Beispiel Bruna ;-))
In der letzten Zeit höre ich ja auch vermehrt Hörbücher (ich habe mir statt des geplatzten Irland-Urlaubs einen riesigen MP3-Player geleistet) und kann daher auch in der Hinsicht mal ne Empfehlung abgeben: DIE LIEBESBLÖDIGKEIT vom Autor selbst gelesen hat mir gehört ziemlich sicher besser gefallen als wenn ichs "richtig" gelesen hätte. Und ansonsten höre ich grad mal wieder "About a Boy", gelesen von Alan Cunnings oder so; das ist für alle, die mal wieder ein bisschen ins Englische reinhören wollen eine von Herzen kommende Empfehlung, ich kenne die Geschichte ja nun wirklich schon gut, auch die Verfilmung, und habe selbst das Hörbuch schon 3 x durch, aber immer noch habe ich meine Freude an dem schönen Englisch ;-))
BRUNA, ich hab die Shalev noch nicht gelesen, wir wollten es aber ab 20. (in etwa) im LL-Forum gemeinsam lesen. Vielleicht hast du ja Lust, mitzulesen?
Zu PHILIP ROTH: Verschwörung gegen Amerika - ich habs mittlerweile auch gelesen, war aber nicht besonders begeistert. Ich lese Roth wirklich sehr sehr gerne, und die Art, wie er mich in Geschichten hineinziehen kann, finde ich bemerkenswert, aber in diesem Roman war er zu sehr damit beschäftigt, sein alternatives historisches SZenario aufzubauen um für sein eigentliches Talent noch Platz zu machen. Na, und das Ende vom Buch hat mich richtiggehend genervt... Ne, schade, den Lobpreisungen in manchen Feuilletons kann ich mich so überhaupt nicht anschließen!
MARIA: Danke für die Links, ich habs jetzt erst hier gesehehn, schön, dass es dann doch noch geklappt hat ;-)
LESEN! hatte ich diesmal sogar eingeschalten; aber... natürlich klingelte noch während der ersten Minuten das Telefon, und als mein Gespräch beendet war, war die Sendung auch zu Ende. Aber diese ersten Minuten erschienen mir auch viel "ruhiger" als die male davor.
Eigentlich dachte ich ja, dass ich mir dieses Buch von Colm Toibin sparen könnte, weil ich ja kein so großer HJ-Fan bin, aber... nun ja, ich werde erstmal ein anderes von Toibin lesen, damit ich mal seinen Stil kennen lerne ;-)
Meine Wochenendlektüre hat mir auch viel Vergnügen bereitet: DANIEL KEHLMANN - Die Vermessung der Welt. Die Biographien von Gauß und Humboldt werden hier romanhaft miteinander verknüpft, allerdings wird da wenig detailverliebt erzählt. Ich fands klasse!
So, und nun werde ich mal versuchen, DRUCKFRISCH heute abend nicht zu verpassen; ich würde doch zu gerne hören, was Denis Scheck mal wieder zur Bestsellerliste zu sagen hat ;-)
LG, Daniela
Beitrag von Viola am Sonntag, 11.September.2005, 22:20
retour de la nature....
ach, drei Wochen Ferien.... herrlich... ausser dem BF hab ich nix vermisst... Spass...
MARIEKE: wir haben auf der Fahrt durch Italien "MARIA, ihm schmeckt's nicht" als HB gehört - kam auch bei 13 jährigen Jungen richtig gut an!
Ansonsten hab ich neben einem enttäuschenden "STEINERNE SEGEL" von Ake Edwarson und einem guten Krimi "MANN OHNE MAKEL" von Ditfurth vor allem Ulla Hahns "DAS VERBORGENE WORT" gelesen und war total begeistert! Bin froh, dass meine Freundin das dabei hatte..... es fand ein reger Bücheraustausch zwischen allen Lesenden der beiden Familien statt... so - morgen geht die Schule wieder los und damit das "normale Leben" oder sollte ich lieber schreiben der "normale Wahnsinn"?
denn: Stilblüte aus Klassenarbeit, in den Ferien wieder gefunden: - Warum bezeichnet man Pferde als Steppentiere? - Pferde sind Stepper, sie steppen mit ihren Hufen
na dann, guts Nächtle!
Beitrag von Viola am Sonntag, 11.September.2005, 22:19
retour de la nature....
ach, drei Wochen Ferien.... herrlich... ausser dem BF hab ich nix vermisst... Spass...
MARIEKE: wir haben auf der Fahrt durch Italien "MARIA, ihm schmeckt's nicht" als HB gehört - kam auch bei 13 jährigen Jungen richtig gut an!
Ansonsten hab ich neben einem enttäuschenden "STEINERNE SEGEL" von Ake Edwarson und einem guten Krimi "MANN OHNE MAKEL" von Ditfurth vor allem Ulla Hahns "DAS VERBORGENE WORT" gelesen und war total begeistert! Bin froh, dass meine Freundin das dabei hatte..... es fand ein reger Bücheraustausch zwischen allen Lesenden der beiden Familien statt... so - morgen geht die Schule wieder los und damit das "normale Leben" oder sollte ich lieber schreiben der "normale Wahnsinn"?
denn: Stilblüte aus Klassenarbeit, in den Ferien wieder gefunden: - Warum bezeichnet man Pferde als Steppentiere? - Pferde sind Stepper, sie steppen mit ihren Hufen
Wollte auch mal hier posten ... bin so zufällig reingeschneit und wollte gern - wenn es erlaubt ist - ein bißchen Werbung machen für meine Büchertauschbörse. Ist alles noch im Aufbau, aber ich hoffe, das sich mehr daraus entwickelt. Habt Ihr womöglich Lust dazu? Dann schaut doch einfach mal rein ...
Michael Dirda A clash between two radically different families is at the heart of Zadie Smith's biting new novel. By Michael Dirda Sunday, September 11, 2005; Page BW15
*** Her new novel is masterly on almost any level -- impressive in its command of every register of English, never tiresome despite its length and astonishingly sympathetic to every sort of human frailty. (....) To this satirical, wise and sexy book, the correct critical response should largely be either gratitude and admiration or a simple "Wow." ***
DANIELA: Wollte diesen Beitrag eigentlich bei dir reinstellen, ging aber nicht (fehlerhafte Browserdaten).
Fuer T.C. BOYLE fans eine Sammlung von Artikeln und Rezensionen aus der New York Times.
Beitrag von Maria am Freitag, 9.September.2005, 21:45
REIKEMA: Ja, es fehlen einem die Worte. Es kam ihr wohl vom Herzen. :-(
Irgendwie gestalten die Tage sich im Moment so intensiv, dass ich auch wohl heute wieder nur meine paar Zeilen "Liebe in Zeiten der Cholera" schaffen werde.
Habe in einer kleinen Buchhandlung hier im Bezirk (weil ich dort taeglich mit meinem Hund vorbeigehe) nach dem von Frau Heidenreich empfohlenen Roman "Eine Liebe in Paris" gefragt. Leider war es weder vorraetig noch in absehbarer Zeit lieferbar. Angeblich hat der Verlag Auslieferungsprobleme. Schade. Hat jemand unter uns in das Buch hineinlesen koennen?
Ein schoenes Wochenende euch allen und vor allem so schoenes Spaetsommerwetter wie wir es die letzten Tage hatten. Nur die frisch gefallenen Kastanien, von denen ich jeden Morgen zwei drei von den schoensten auflese, mahnen, dass es schon September ist.
Beitrag von Maireke am Freitag, 9.September.2005, 08:05
MARIA, vielen Dank für den Artikel. Man ist wirklich fassungslos, oder? Hier ist immer noch so ziemlich Lesepause wg. Arbeit. Im Bett zieh ich mir immer ein paar Seiten JAN WEILER: MARIA, IHM SCHMECKTS NICHT rein. Wer war da so enthusiastisch? Ich finde es halbwegs nett, aber begeistert bin ich nicht. Ist nicht mein Humor. Eine italienische Hochzeit wie die beschriebene habe ich allerdings auch miterlebt mit hunderten von entfernten Verwandten und einer unglaublichen Opulenz an Essen. Aber die Sprache von de Antonio gehte mir lansa abe sicher auffe nerve! liegrü M
"Everybody is so overwhelmed by the hospitality," Barbara Bush commented from Houston on NPR Monday evening, adding, with a chilling matriarchal chuckle, "And so many of the people in the arena here, you know, were underprivileged anyway. This is working very well for them."
(Tina Brown in der heutigen Washington Post, s. Link).
Beitrag von Maria am Donnerstag, 8.September.2005, 10:03 Homepage: snipurl.com/hisr
INGE: Danke und lieben Gruss zurueck! :-)
BRUNA: Meine James-Biographie:
Lyndall GORDON, A Private Life Henry James. Two Women and His Art. W.W. Norton & Co., New York . London. 1998
.... "Lyndall Gordon's account of the life of Henry James provides an exception to this rule. Gordon takes us to the heart of James's emotional life by detailing his relationships with two extraordinary women with whom he was particularly close. First was James's cousin, Mary Temple, a brilliant young woman whose death of tuberculosis in 1870 at the age of 24 profoundly affected James. The second woman was Constance Fenimore Woolson, a minor novelist whom James befriended in his middle years, and who ended her own life (it seems) by throwing herself out of an upstairs window in Venice in 1894." (Auszug von amazon, mehr unter obigem Link)
Und an die Arbeit muss ich, lieben Gruss, Maria
Beitrag von INGE am Mittwoch, 7.September.2005, 21:39
Eine Woche lang war ich mit Harry Potter Band 4 beschäftigt, fand ihn recht nett. Dann gabs einen Krimi: Ian Rankin "Der kalte Hauch der Nacht" Dieses Mal ermittelt Rebus u. a. in einem ca. 20 Jahre zurückliegenden Mordfall: bei den Umbauarbeiten eines hist. Gebäudes zum schottischen Parlament wird eine eingemauerte Leiche gefunden. Kurz darauf kommt der mit Erfolgsaussichten behaftete Kandidat der schott. Labour Party durch Mord ums Leben. Die Ermittlungen gehen zäh voran, zudem muss sich Rebus mit einem jungen Kollegen mit Ellbogenmentabilität durchsetzen. Siobhan Clarke ermittelt nebenbei in einem Vergewaltigungsfall und ausserdem kommt überraschend ein alter "Bekannter" von Inspektor Rebus, der bis dahin inhaftierte Edelganove Edinburghs mit aufs Spielfeld. Mir hat der Krimi recht gut gefallen, man erfährt wieder so einiges über Edinburgh und Schottland. Die Handlung wird von den verschiedenen Protagonisten erzählt und dabei kommt jeweils ein schönes Charakterbild der einzelnen Ermittler heraus.
Doppelter und ganz herzlicher Gruß nach Wien!!! Und an alle anderen natürlich auch. lg, Inge
MARIA - ich finde nicht, dass HENRY JAMES in TOIBINs roman unsympathisch dargestellt wurde. natürlich ist sein verhalten gegenüber ihm nahestehenden menschen und sein sich immer wieder zurückziehen wenn seine freundInnen ihn bräuchten nicht zu verstehen. d.h. verstanden habe ich seine beweggründe schon, aber man kann dieses verhalten nicht als *edel*, als freundschaftlich bezeichnen. er wollte sich eben vor zu großer nähe (vor allem was die frauen in seinem leben anbelangt) schützen. und wie du sagtest, MARIA, war er sicher ziemlich verklemmt. ich fand die entstehungsgeschichten zu seinen romanen sehr gut beschrieben und sehr interessant. auch das schicksal von HJs schwester alice und das seiner ihm sehr nahe stehenden freundin constance sehr interessant und bewegend. ich würde gerne über beide mehr erfahren. leider gibt es ja die biographien und briefe nicht in deutscher übersetzung. ich muß einmal zu hause graben *g*, denn ich glaube bei meinem letzten paris besuch eine biographie oder einen band mit briefen bei shakespeare & comp. erstanden zu haben.
MARIA welche biographie von HJ hast du gelesen? *henry james: a life* von LEON EDEL soll sehr gut sein.
*portät eines meisters in mittleren jahren* werde ich ganz sicher noch einmal lesen. um das event. bald zu tun, bin ich sogar am überlegen das buch beim nächsten treffen meiner lesegruppe vorzuschlagen ;-)
ich fahre heute für fünf tage aufs land und habe vor den neuen roman von Z. SHALEV *späte familie* zu lesen. kennt schon jemand hier das buch?
HB-TIPP: der von ANGELA WINKLER wunderbar gelesene roman von VIRGINIA WOOLF *mrs. dalloway*. höre es bereits zum zweiten mal *g*
Colm TOIBIN: So, nun der richtige Link zur amazon-Seite, auf der ihr nicht nur den meiner Meinung nach sehr schoenen Schutzumschlag meiner (amerikanischen) Ausgabe sehen, sondern auch die ersten drei Seiten des ersten Kapitels nachlesen koennt.
Euch auch einen so herrlichen Spaetsommertag wie wir in hier haben, wuenscht Maria
BRUNA: Ich habe Colm TOIBINS Roman ueber Henry JAMES auch gelesen (im Original), einer der schoensten Romane, die ich kenne. Ich war etwas ueberrascht, dass Frau Heidenreich meinte, der Schriftsteller kaeme "unsympathisch" rueber. Meine Reaktion war ein Gefuehl von Empathie fuer diesen, was das Ausleben seiner eigenen Emotionen anbelangt, tragisch verklemmten Menschen. Wie ging's dir, Bruna? Wie gefiel dir die Uebersetzung? Ich habe auf Toibin Empfehlung noch eine Biographie ueber Henry James gelesen, die wuerde ich dir sehr ans Herz legen (und danach wirst du womoeglich den Toibin-Roman noch einmal lesen wollen *g*). Auf eigene Intitiative habe ich auch noch eine Biographie ueber seinen Bruder, den beruehmten Psychologen William JAMES gelesen, auch diese hochinteressant. Am auffaelligsten die eigenartigen Erziehungsvorstellungen (um nicht zu sagen, Erzeihungsexperimente) von Vater James, der selber im Grunde an seinen eigenen Ambitionen scheiterte. Man koennte sagen, aus Unfaehigkeit. Was er seinen Kindern zumutete, u. a. auch das staendige Umziehen, grenzt meiner Meinung nach an Misshandlung. Kein Wunder, dass Henry so ein unstetes, getriebenes Wanderleben fuehrte.
Allen, die an Toibins Roman interessiert sind, empfehle ich, sich ein paar ruhige Minuten in einer Buchhandlung zu goennen und die ersten zwei drei Seiten lesen. Gefallen die, gefaellt euch auch der Rest. ;-) Fuer Englischleser gibt es, glaube ich, das erste Kapitel bei der New York Times nachzulesen. Suche euch gerne den Link, falls gewuenscht.
"Eine Liebe in Paris" wuerde ich auch gerne lesen. Liebaeugele mit einem Abstecher in die Buchhandlung. Aber erst muss ich heut Abend mit Monsieur zum Elternabend an der neuen Schule unserer Juengsten.
Lieben Gruss, Maria
Beitrag von gertie am Mittwoch, 7.September.2005, 13:27
dank booklooker.de bin ich nun bald im besitz der beiden granach-bücher *freu*.
MARIA - ich hab's mir fast so gedacht *g*, welcome back in der *alten welt*. lg gertie
Beitrag von Valentine am Mittwoch, 7.September.2005, 12:36
BRUNA: wie schön, mal wieder von Dir zu lesen! Wär toll, wenn Du wieder öfter herkämst!
LG Valentine
Beitrag von Maria am Mittwoch, 7.September.2005, 12:21
BRUNA: Ich freue mich riesig, dich wieder zu "lesen"!
GERTIE: Ja, verfahr wie vorgeschlagen. Danke. (Du hast mal gefragt nach einem gewissen Ort. Antwort: Wien! *g*)
Mir hat die Sendung mit Elke Heidenreich, "LESEN!", auch ausgesprochen GUT gefallen. Leider auch fast jedes Buch. :-)
Mehr spaeter, sehr herzlich, Maria
Beitrag von gertie am Mittwoch, 7.September.2005, 11:41
moin zusammen! BRUNA - welcome back *g*
die beiden letzten werbungsbeiträge hab ich nun gelöscht, in der hoffnung, dass es euch mitschreiberInnen recht ist/war. soll ich mit künftigen einträgen dieser art immer so verfahren?
gestern abend bin ich zufällig in die LESEN-sendung reingekommen, hatte es völlig vergessen. mir hat es auch ausnehmend gut gefallen, sogar die BERBEN, die ich eigentlich üüüüüüberhaupt nicht leiden kann, sagte mir einigermassen zu, wie sie da so engagiert über die vorgestellten bücher sprach. nur ihre spinnenfinger müsste sie ein bisschen besser unter kontrolle haben, das fand ich nahezu grässlich, wie sie mit denen in der luft rumfuhrwerkte *grusel*. das buch von A. GRANACH hab ich gleich auf meinem imaginären wunschzettel vermerkt *g*. die beiden kannte ich allerdings vorher auch nicht. lg gertie