Beitrag von Dirk am Sonntag, 23.Oktober.2005, 11:15
Guten Morgen, am Morgen des Friedenspreises habe ich doch endlich auch den Pamuk mit dem 'Neuen Leben' fertig gelesen. Keine leichte Kost, aber toll verschachtelt, verschlungen-spannende Geschichte, die so fein erzählt ist, dass man viele Spuren sicher erst beim Wiederlesen entdecken wird. Und immer wieder steht die Frage Buch-neues Leben- neues Leben durch Lesen im Mittelpunkt. Mit herrlichen Formulierungen: 'Und wenn die Bücher bei mir das Bedürfnis zu reden weckten, so fand das Gespräch oft zwischen den verschiedenen Stimmen in meinem Kopf statt. Manchmal hatte ich das Gefühl, die nacheinander gelesenen Bücher flüsterten intensiv miteinander, so dass in meinem Kopf ein Orchester mit INstrumenten entstanden war, derem Murmeln aus allen Richtungen kam, und ich merkte, dass ich das Leben nur dank der Musik in meinem Kopf ertrug.' Schöner kann man es doch wohl kaum sagen, oder? UNd allein für solch einen Satz wird es sicher nicht das letzte Buch von Pamuk sein, dass ich gelesen habe. Jetzt aber, quasi als dissonanter Kontrast fürs Kopforchester, weiter in Henry James! Schönen Sonntag Dirk
Beitrag von Val am Sonntag, 23.Oktober.2005, 06:30 EMail: bayger@web.de
Wer von euch war denn auf der Buchmesse?
Doris (Guten Morgen Doris!) und ich hatten wieder einen Freitag voller Eindrücke auf der Buchmesse. Mit einem Koreanischen Schaumgummikissen reinigen wir jetzt unser Handy- und Digicamdisplay...keine Angst, wir lesen auch mehr in unseren mitgebrachten Büchern und vielen Katalogen. Unsere Hände cremen wir mit Weleda Sanddorn Handcreme ein, verteilt von hübschen Rosenmädchen. Wo? Auf der Buchmesse natürlich, die Messe der Superlative.
Ihr seht, wir hatten Spass...
Einen schönen Oktobertag euch allen und liebe Grüße
Val
Beitrag von Chrissie am Freitag, 21.Oktober.2005, 16:18
MARIA: Aber gerne, bei mir ist es unter der Woche einigermaßen ruhig. Ich werde versuchen, Die Sendung mit PAMUK aufzunehmen. Nun muß ich raus, eine Stunde Nordic Walken, es ist heute der Abschluß eines kleines Nordic Walkens Kurses. Es freut mich nicht ganz so, weil es doch nieselt und kalt ist. Liebe Grüße Chrissie
Beitrag von Maria am Freitag, 21.Oktober.2005, 13:10
CHRISSIE: Kann ich bei dir Asyl beantragen? Bei mir will keine Ruhe einkehren. ;-) Danke fuer den PAMUK-Tipp, leider habe ich Besuch. Vielleicht gibt es ja eine Wiederholung.
Lesemaessig kann man mich vergessen, dafuer habe ich zwei (alte) Filme gesehen: "Night on Earth" und "21 Grams". Letzterer ist kein Muntermacher, aber laesst einen im Endeffekt so richtig dankbar dafuer sein, dass man gesund und wohlauf ist.
Beitrag von Chrissie am Freitag, 21.Oktober.2005, 09:22
Schönen Guten Morgen,
bei uns in Wien nieselt es und ist grau in grau. Da kann man es sich so richtig schön gemütlich machen zu Hause. Da ich leider in letzter Zeit 3 Bücher begonnen habe und keines hat mir gefallen oder mich zum Weiterlesen verführt, bin ich dank meiner Tochter etwas ganz anderem verfallen. Vielleicht kennt ihr es auch schon: nämlich die SUDOKUS. Ich probierte es schon vor einigen Tagen, ich habe es bei uns zuerst in der Presse gefunden und habe gestern bereits einen dicken Sammelband mit Sudokus gekauft (leichte, mittelschwere, schwere, kniffelige). In der WELT ist darüber ein Artikel zu finden.
Und noch etwas habe ich in der WELT gefunden. Ein Interview mit Orhan PAMUK über Literatur, Nationalismus, die Tradition des Islam und Dostojewskis Haßliebe. (Http:/www.welt.de/data/2005/10/20/791216.html?prx=1). Um an Sonntag gibt es auf ARTE um 17.15 eine Doku über Orhan Pamuk. BARBARAPIA: wie gehts dir mit dem Buch von Pamuk?
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende Chrissie
Beitrag von am Freitag, 21.Oktober.2005, 07:11
Beitrag von Maria am Mittwoch, 19.Oktober.2005, 18:43 EMail: Lange Url Homepage: www.snipurl.com
www.tinyurl.com
Ihr Lieben,
so lange Url-Ungetuemer kann man ueber tinyurl oder snipurl auf buecherforumgerechte Laenge kuerzen.
Lieben schnellen Gruss, Maria
Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 19.Oktober.2005, 17:22
Danke, GERTIE!
Beitrag von gertie am Mittwoch, 19.Oktober.2005, 16:16
so, ich hab uns mal wieder auf die richtige grösse zurechtgestutzt ;-))
lg gertie
Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 19.Oktober.2005, 15:13
Jetzt will ich doch auch mal wieder ein *gelesen* vermelden: Daniel Evan WEISS: La Cucaracha oder: Die Stunde der Kakerlaken. amazon: Hochzufrieden und vergnügt lebt in der New Yorker Wohnung des jüdischen Rechtsanwalts Ira Fishblatt eine hochgebildete Kakerlakenkolonie der Spezies "Blatella germanica". Als Larven haben die putzigen Kerlchen in der Bibliothek des Anwalts gehaust und sich eine erstaunliche Bildung angefressen. Die Probleme der Kakerlaken beginnen erst, als Fishblatts anarchistische und lustvolle Freundin, von den Tierchen liebevoll "die Zigeunerin" genannt, den Anwalt verläßt und ihre Nachfolgerin Ruth sich als Putzteufel und neurotische Hygienefanatikerin entpuppt. - Anfangs war es wirklich witzig, aber zwischendrin ging dem Autor doch etwas die Puste aus. So wirklich gut war es nicht.
Katarzyna GROCHOLA: Die himmelblaue Stunde. Kurzrezi von amazon: Als ihr Mann sie aus der gemeinsamen Wohnung wirft, beschließt Judyta, den Traum vom Häuschen auf dem Lande zu verwirklichen. Erfolgreich nimmt sie es mit Handwerkern, Ungezieferheeren und schlammigen Pfaden auf, die so gar nicht zu ihren eleganten Stilettos passen. In ihrer Zeitschriftenkolumne schreibt sie sich den Ärger von der Seele und behauptet: Alle Männer sind gleich. Ein Leser will das nicht auf sich sitzen lassen und verwickelt sie in einen witzigen Briefwechsel. Schon bald wartet Judyta mit Herzklopfen auf die himmelblauen Umschläge. - Tja, wieder ein Fehlgriff, und dabei war das Buch in unserem Bibliotheksbesprechungsdienst so gut weggekommen. Langweilig und vorhersehbar.
Karin ALVTEGEN: Schuld. Das kennt wahrscheinlich schon jede hier amazon: Peter Brolin steht mit seiner Firma vor dem Bankrott, als er von einer geheimnisvollen Fremden gebeten wird, gegen Bezahlung einen Botengang zu leisten. Die Sendung geht an Olof Lundberg, den Leiter einer florierenden Werbeagentur. Inhalt des Päckchens: ein menschlicher Zeh. Noch ahnt Brolin nicht, dass sich der Terror bald auch gegen ihn richten wird und er Schatten seiner Vergangenheit heraufbeschwört, vor denen ihn auch die erfahrene Kriminalkommissarin Bodil Anderson nicht bewahren kann. - Superspannend, gut geschrieben, verblüffende Lösung und vor allem wenig Seiten, keiner von diesen Taschenbuchklötzen, die man gar nicht erst beginnen will. Empfehlung. Ruth BERGER: Miss Lucy Steele. -Amazon: Südengland zum Ende des 18. Jahrhunderts: Vor den Küsten tobt der Krieg, und auch in der Familie des Marineleutnants Thomas Steele steht nicht alles zum Besten. Die schäbige Dachwohnung ist alles andere als standesgemäß, jedes Kleidungsstück schon dutzendfach geflickt und gewendet, doch es fehlt eben an Geld. So trauert der Hausherr auf dem Diwan seinem auf See verlorenen Bein hinterher, derweil Mrs. Steele heimlich zur Rumflasche greift. Um die Töchter muss man sich wirklich Sorgen machen. Vor allem um die Ältere, die nichts im Kopf hat als den Wunsch, mit einem Liebhaber - irgendeinem! - dem Elternhause zu entfliehen. Lucy, die Jüngere, ist zwar vernünftiger, aber leider ohne jeden gesellschaftlichen Schliff. - Lucy Steele ist eine Figur aus Jane Austens 'Sense and Sensibility', und die bekannte Geschichte wird aus einem anderen Gesichtswinkel gesehen. Leider gelingt es der Autorin nicht so ganz: sie versucht zwar, den Stil Austens zu kopieren, aber es bleibt halt eine Kopie, verwendet Wörter und Phrasen, die es damals so nicht gab, und warum sie Lucy sowohl ein voreheliches Verhältnis mit Edward, eine Abtreibung und dann noch eine Vergewaltigung antut kann ich auch nicht nachvollziehen. Gut beschrieben hingegen sind die Nöte allein stehender armer Frauen zu der Zeit, immer vom Wohlwollen und von der finanziellen Unterstützung Dritter abhängig mit dem einzigen Ziel im Leben, sich einen halbwegs gut betuchten Ehemann zu angeln. Ich sollte keine Jane-Austen-Folgeromane mehr lesen, die taugen alle nichts...
Jetzt lese ich Juris Jurjevics: Der Trudeau Vektor. Amazon: Die Temperatur liegt bei minus vierzig Grad, und die meteorologische Tendenz ist sinkend in diesem Oktober in der Arktis, in dem sich die Sonne längst für eine Monate lange Nacht im ewigen Eis verabschiedet hat. Schlechteste Voraussetzungen also für die mehrere Dutzend Mitarbeiter des Direktors der kanadischen Forschungsstation Trudeau, Emile Verneau, um vier Wissenschaftler ausfindig zu machen, zu denen urplötzlich -- einmalig in der Geschichte der Station -- jeglicher Funkkontakt abgebrochen ist. Aber dann findet die Truppe die Vermissten doch, allerdings tot und eigenartig verkrampft in der Arktis. Weichteile wie Lungen oder Augen sind auf geheimnisvolle Art und Weise zersetzt. Deshalb wird die Wissenschaftlerin Jessie Hanley herangeschafft, um Licht in das Dunkel der Todesfälle zu bringen. Und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr ... - Sogenannter 'Wissenschaftsthriller', liest sich bis jetzt gut, mal sehen, wie es sich entwickelt.
VANDAM, es tut mir so leid für Dich, dass deine Katze gerade an diesem Tag gestorben ist!
Grüße an alle, Willkommen an alle Neuen, Gute Besserung für alle Kranken! MarionNRW
Beitrag von Maria am Dienstag, 18.Oktober.2005, 14:50
BRUNA: Ich war heute im 1. Bezirk und habe keine einzige Buchhandlung gefunden, die das Buch in der Auslage angeboten haetten. War leider zu sehr unter Zeitdruck, um ein Geschaeft zu betreten. Ich freue mich aber fuer ihn.
Beitrag von bruna am Dienstag, 18.Oktober.2005, 10:24
ja, ARNO GEIGER hat den DEUTSCHEN BUCHPREIS bekommen. wollte mir schon längst einmal das buch ansehen und werde das nun auch wirklich tun. war schon ewig nicht in einer buchhandlung (abgesehen von der lesung im LEPORELLO *g*).
lese immer noch für meine lesegruppe A.L. KENNEDYs *alles was du brauchst, und kann auch beim zweiten mal nur sagen: einfach gut geschrieben. die charaktere´sind einfach toll gezeichnet und die empfindungen der personen herzergreifend spürbar.
heute und morgen hab ich wieder feiertag: *laubhüttenfest* ;-))
Beitrag von wer auch immer... am Dienstag, 18.Oktober.2005, 09:29 Homepage: tinyurl.com/ex6ev
MARIA - das gedicht von hebbel passt im moment wahrhaftig so unglaublich gut, so einen wunderbaren frühherbst hab ich schon lange nicht mehr erlebt. lg gertie
"Von Amanshauser bis Roth - Wichtigste Neuerscheinungen des Bücherherbstes" -
unter diesem Titel, s. obigen Link, werden elf Buecher kurz vorgestellt, mit der Option, eine ausfuehrlichere Besprechung anzuklicken.
Hat jemand schon Daniel KEHLMANNS "Die Vermessung der Welt" gelesen? Es lockt mich sehr, ebenso Arno GEIGERs "Es geht uns gut".
INGE: Mein Hund ist heute schon eineinhalb Kilometer ins Kaffeehaus und zurueck marschiert. Am liebsten waeren wir beide noch laenger herumgestreunt bei dem herrlichen Wetter. Nur der Hunger hat uns heimgetrieben. ;-)
Herbstbild
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zweigen nur, Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.
Friedrich Hebbel 1813 - 1863
(Das Abtippen hat mir erspart: http://www.derkleinegarten.de/aktuell_gedicht_herbst_3.htm - bieten eine Fuelle von Gedichten nebst schoenen Bildern).
Einen schoenen Herbstsonntag euch allen, Maria
Beitrag von Inge am Freitag, 14.Oktober.2005, 21:42
VANDAM, ich kann dir das so sehr nachfühlen mit deiner Dusty!! Wir sind ja auch ein Katzenhaushalt, der auch schon Verluste verkraften musste. Von dir bekam ich dazu übrigens mal die Adresse vom virtuellen Tierfriedhof ...
Zuletzt gelesen:
Polina Daschkova "Die leichten Schritte des Wahnsinns" Moskau 1996. Lena, Literaturjournalistin und Mutter einer 2jährigen, forscht nach beim angeblichen Suizid eines alten Freundes. Die Spuren führen zurück in die gemeinsame Jugend... Flott geschrieben, aber ein wenig zu sehr konstruiert und unglaubwürdig.
Tess Gerritsen "Kalte Herzen" Die junge Ärztin Abby ist in einer renommierten Klinik Bostons und es wird ihr sogar eine Stelle im Herztransplantationsteam angeboten. Nachdem es um ein Spenderherz Quereleien gibt forscht Abby nach... Tja, ich mag eigentlich keine Krimis, die sich im Krankenhausmilieu abspielen - ist wohl bei mir Berufskrankheit. Zugegeben, der Krimi las sich spannend, auch die medizinischen Details sind nicht an den Haaren herbei gezogen (die Autorin war erfolgreiche Internistin). Man hechelt der Geschichte schon hinterher, die allerdings doch recht dick aufgetragen ist am Ende. Waren bei Nebenpersonen im Buch ein paar interessante Charakterschilderungen, so blieben die Hauptdarsteller (ausser dem russ. Jungen) allesamt recht schwarz-weiss gezeichnet und irgendwie blutleer. Ich buche es ab unter "junk food krimi" - schnell mit Appetit runtergeschlungen, aber am Ende bleibt ein Völlegefühl und der nächste Genuss dieser Art darf bitte länger auf sich warten lassen.
Stephen Freyn "Das Spionagespiel" ist ja hinlänglich bekannt. Ein sehr stimmungsvoller Entwicklungsroman, Freyn lässt einen mit seinen Beschreibungen die Nachforschungen der Jungs so richtig miterleben.
schönes Herbstwochenende mit viel Sonne wünscht Inge
BRUNA: Es scheint, die Schweden wollen das Werk und die persoenliche Integritaet eher nicht so populaerer bzw. kommerziell weniger erfolgreichen Kandidaten anerkennen, die persoenlich und mit ihrem Werk auch eine politische Meinung vertreten. Wenn ich den Preis so sehe, kann ich damit leben. Man muss sich wohl daran gewoehnen und in Zukunft erwarten, dass die Juroren auch eine gewisse politische Dimension beruecksichtigen. Ich muss zugeben, dass mir die Idee gefaellt. Dario Fo und Elfriede Jelinek, Imre Kertész, Gao Xingjian und Naipaul und sogar Coetzee passen doch in diese Kriterien, nicht wahr?
http://snipurl.com/ij53 Dieser Link fuehrt zum FAZ-Artikel "Stock und Stolz" von Gina Thomas, London. Er ist im Moment noch online abrufbar. Hier ein kurzes Zitat:
**** Peter Hall, der zahlreiche Stücke von Pinter inszeniert hat, nannte ihn einen großen Dichter des Theaters. Tom Stoppard zeigte sich hoch erfreut: Pinter habe sich fünfzig Jahre lang nicht erschüttern lassen. Michael Frayn rühmte ihn „als einen mutigen Mann mit einem großen Herzen, der für die Unterdrückten eingetreten ist”. Und David Hare pries ihn als großen britischen Intellektuellen, „der frische Luft in den muffigen Dachboden der konventionellen englischen Literatur geblasen hat, indem er darauf besteht, daß alles, was er macht, eine öffentliche und politische Dimension hat”. ****
Noch ein Artikel, ebenfalls FAZ (selber noch nicht gelesen):
Harold Pinter Ständig aufgebracht und außer Kontrolle
Link: http://snipurl.com/ij5b
Pinter ist uebrigens mit Antonio FRASER verheiratet, eine unabhaengig von ihrem Mann sehr erfolgreiche Biografienschreiberin. Haben wir nicht erst kuerzlich von ihr gesprochen?
Beitrag von Ilka am Freitag, 14.Oktober.2005, 15:03
Danke an Ela und Chrissi, dann habe ich schon mal ein Geburtstagsgeschenk. Mein Motto ist, immer nur das zu verschenken, was mir auch gefallen würde.
Allen einen schönen sonnigen Herbsttag!!!!
Beitrag von bruna am Freitag, 14.Oktober.2005, 10:43
ehrlich gesagt finde ich die vergabe des lit. nobelpreises langsam als farce. wird immer uninteressanter
falls euch der artikel zur preisvergabe aus der FAZ interessiert, könnnte ich ihn hier her kopieren. er ist aber ziemlich lang.
CHRISSIE ich habe *der schatten des windes* nur angelesen. ist nicht mein fall ;-)
liebe grüße
Beitrag von Chrissie am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 20:06
Gestern habe ich das Buch „Der Schatten des Windes“ ausgelesen und bin wie auch alle hier ziemlich begeistert. Auf den ersten Seiten hat es sich ein wenig gezogen, aber bald habe ich nicht mehr zu lesen aufhören können. Eine schöne Geschichte über Bücher, bißchen Spaniens Geschichte, Liebe, Hass, was will man mehr.
Den heurigen Literaturnobelpreisträger kenne ich leider überhaupt nicht. Habe über ihn ein bißchen gegoogelt, aber näher gekommen ist er mir nicht.
Ich habe mir heute auch die BRIGITTE mit dem Bücher Extra gekauft, habe es auch schon durchgelesen. Ist diesmal recht dünn. Auch gekauft habe ich mir den SPIEGEL special- BÜCHER 2005 und dieses Heft gefällt mir sehr gut. Es gibt neben zahlreichen Rezensionen auch gute Reportagen über Thomas Mann, Elias Canetti, auch über das Mozartjahr wird geschrieben usw.
ILKA: auch ich habe das Papierhaus gelesen und auch mir hat es gut gefallen (und wie ELA schon schrieb, nur das Ende war ein wenig seltsam). Hier dreht sich auf ca. 100 Seiten alles um Bücher in jeder Hinsicht. Das Buch ist auch schön gemacht und nicht nur Bibliophile werden ihre Freude daran haben.
Als nächstes Buch habe ich mir den Daniel KEHLMANN vorgenommen mit „KAMINSKI UND ICH“. Es beginnt ganz gut und ein wenig humorvoll ist es auch.
Beitrag von Ela am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 16:39
ILKA mir hat das PAPIERHAUS sehr gut gefallen, am Ende wird's ein bißchen seltsam, so für unsereins, aber gerade das hat mir am Besten gefallen.
Beitrag von Wibke am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 16:08
Ach ja, Harold Pinter, den kenne ich noch aus dem Englischunterricht. Mein Lehrer, der ein war riesiger Fan von ihm war, feiert heute bestimmt auch *g*. Und aus irgendeinem Grund denke ich immer, der "Fänger im Roggen" wäre von Pinter... Das er von Salinger ist, lerne ich wohl nie *g*.
Schönen Tag euch allen ! Wibke
Beitrag von gertie am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 13:56
Harold Pinter war mir bisher nur bekannt als autor und regisseur von boulevard-theaterstücken. die wikipedia-seite hab ich mir vorhin auch schon angeschaut, die titel seiner werke sind mir grösstenteils unbekannt... ;-)
Und wieder keiner meiner Wünsche erfüllt... Jetzt warte ich schon soooo lange auf Antunes, Enquist und Philip Roth. Nix wars. Bei Perlentaucher läßt sich entnehmen: Der Nobelpreis für Literatur 2005 geht an den englischen Dramatiker Harold Pinter, "who in his plays uncovers the precipice under everyday prattle and forces entry into oppression's closed rooms", wie es auf der Website der Schwedischen Akademie heißt.
Harold Pinter (http://www.haroldpinter.org/home/index.shtml) wurde am 10. Oktober 1930 in London als Sohn eines jüdischen Schneiders geboren. Er studierte u.a. an der renommierten Royal Academy of Dramatic Art, ab 1950 veröffentlichte er erstmals Gedichte und arbeitete als Schauspieler und Sprecher für die BBC. Seit Mitte der 1950er Jahre schrieb Pinter eine große Zahl von Dramen (Der Liebhaber, Der Hausmeister, Die Teegesellschaft, Die Geburtstagsfeier u.v.a.), Drehbüchern, politischen Essays und Erzählungen, wobei er auch oft eigene Stücke zu Fimscripts umarbeitete. Als Theaterregisseur inszenierte er auch Stücke von James Joyce, Tennessee Williams, Simon Gray u.a.
Seit den achtziger Jahren hat sich Pinter immer wieder gegen Krieg und Unterdrückung, Folter und Todesstrafe gewandt. Er setzte sich für politisch verfolgte Autoren ein, in Israel, dem Iran und der Türkei demonstrierte er vor den Botschaften und protestierte brieflich bei den Staatspräsidenten gegen künstlerische Zensur und Verbote. Zuletzt engagierte er sich vehement gegen den Irakkrieg.
Scheint ja auch ein bißchen ein Friedensnobelpreis zu sein. Nunja, ich lese trotzdem Enquist weiter. Und Antunes. Und Roth. Grummelt, aber immerhin bei herrlichHerbstwetter Dirk
Beitrag von BarbaraPia am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 13:18
Wer, um himmelswillen ist Harold Pinter? Kennt den jemand von euch?
Ich mach mich jetzt im Internet schlauf! Barbara
Beitrag von Austen am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 12:46
Hallo Maria, habe mir schon die Brigitte gekauft, die Bücherbeilage scheint ja sehr nett zu sein! Danke für den Tipp! lg Ingrid PS: Ganz der Ihre von Connie Palmen habe ich abgebrochen, obwohl es schon gut geschrieben ist, aber das Herumgetue von fünf Frauen um so einen beziehungsunfähigen, egoistischen Mann ging mir schon ein wenig auf die Nerven! Dafür liest sich das Jesus-Video von Andreas Eschbach sehr spannend, wollte ich ja schon lange lesen!
Beitrag von Ilka am Donnerstag, 13.Oktober.2005, 12:12
Hab heut beim stöbern für ein Geburtstagsgeschenk heut dies gefunden. Hört sich gut an. Kennt es jemand?
Das Papierhaus von Carlos M. Dominguez. Rezi, schnell bei Amazon kopiert.
Die Literaturdozentin Bluma Lennon kauft in einer Buchhandlung eine alte Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson und wird an der nächsten Straßenecke - als sie gerade beim zweiten Sonett angelangt ist - von einem Auto überfahren. Ein argentinischer Kollege an der Universität Cambridge übernimmt ihre Vertretung. Bald erhält er ein an Bluma adressiertes Buch, das vollständig von Zementresten verklebt ist und ihm ein großes Rätsel aufgibt. Schließlich reist er auf den Spuren des Absenders über Buenos Aires nach Montevideo, um das Geheimnis dieses seltsamen Buchs zu lüften und stößt dabei auf die Geschichte eines Mannes mit einer außergewöhnlichen Liebe zu Büchern.
Mit erzählerischer Leichtigkeit, eindrucksvollen Bildern und einem poetischen Stil überzeugt Carlos María Domínguez in einer melancholischen Geschichte über die Leidenschaft für Bücher und darüber, wie sie das Schicksal der Menschen verändern können.
Danke für die guten Wünsche und für das Trösten und Mitleiden wegen des Verlusts unserer Katze. War halt meine erste und dienstälteste Katz'.
Ich seh sie im Geiste im Philadelphia-Himmel. Ihr kennt doch die alberne TV-Werbung mit den Engeln, die auf ihren Wolken schweben und Streichkäse essen? Dieser Käse war ihr Allerliebstes, das würd' passen.
+++
Commissario Brunetti: Ich hab die Reihe von Anfang an verfolgt, aber vor zwei Bänden aufgehört. Manche Fälle hab ich nicht kapiert, bzw. ich hatte das Gefühl, es verläppern sich irgendwelche Handlungsstränge im Nichts. Das Familien- und Korruptionsgedöns und das Gekoche hat sich irgendwann auch abgenutzt - mich reizt das nicht mehr.
Die Verfilmungen fand ich grau-en-voll. Mich schüttelt's, wenn die Leut' Italiener sein sollen und dann haben die Schauspieler Gott-weiß-welche deutschen Akzente. Einer der Polizisten scheint gar Österreicher zu sein. Ich liebe Dialekte und Akzente - aber Schauspieler in "ausländisch" sein sollenden Produktionen haben bittschön ein astreines akzentfreies Bühnenhochdeutsch zu sprechen. Alles andere ist Bauerntheater und nimmt einem jegliche Illusion.
Wie spricht man eigentlich korrekt den Nachnamen von Donna Leon aus? Ich tu immer so, als sei es spanisch. Aber sie ist ja eine Amerikanerin, und wahrscheinlich sagt man Li-en oder so. Daran könnte ich mich nach all den Jahren des Falsch-Aussprechens nur schwer gewöhnen.
In meiner Ignoranz wusste ich nicht, dass Stendhal ein Romanfragment hinterlassen hat. Nun ist es bei Spiegel-Gutenberg online gestellt worden:
Stendhal Amiele Romanfragment Deutsch von Arthur Schurig Mit Fragmenten und Aufzeichnungen aus dem Nachlaß des Autors
Beginnt ganz interessant:
Erstes Kapitel Carville
"Ich finde, wir sind ungerecht gegen die landschaftliche Schönheit der Normandie, die uns so nahe liegt, daß wir sie von Paris aus am Abend erreichen. Man rühmt die Schweiz; aber ihre Berge muß man mit drei Tagen Langerweile und den Scherereien mit den Zollbeamten und Paßämtern bezahlen. In der Normandie ist unser von der Gradlinigkeit der Großstadt und ihren Mauern ermattetes Auge alsbald von einem Meer von Grün umflutet. Paris entschwindet und mit ihm das trübselige graue Flachland. Die Landstraße schlängelt sich durch eine Reihe anmutiger Täler, zwischen ansehnlichen Hügeln, deren bewaldete Rücken sich zuweilen recht keck am Himmel abzeichnen. Der beengte Horizont regt die Phantasie an: ein ungewohntes Vergnügen für den Pariser."
(Na, Arno-Schmidt-gemaesse Landschaft ist es jedenfalls nicht, in die Stendhal uns da fuehrt. *g*)
Was beim Projekt Gutenberg sonst noch neu dazugekommen ist, kann man hier nachpruefen: http://gutenberg.spiegel.de/info/neu/neu.htm
Ist schon ein Graeuel, wenn man abends so inhaltsreiche mailhinweise zugestellt bekommt. Verteil ich halt mein Glueck, wer weiss, wem es nutzt. :-)
Beitrag von Martina am Dienstag, 11.Oktober.2005, 15:11 EMail: mays06@web.de
Hallo! ich suche literatur über das gomboloy von erik hanussen.wer kennt sich in dieser kategorie aus und kann mir weiterhelfen??
Ich habe eben wieder versucht, den Artikel von Elke HEIDENREICH ueber ihren Besuch bei Ljudmila ULITZKAJA auf der Brigitte-Seite zu finden. Das Heft mit der Buecherbeilage erscheint wohl offiziell erst am 12., aber bei der Sucheingabe Ulitzkaja habe ich schon die noetigen Informationen zu ihrer Lesung in Hamburg gefunden. Siehe Link.
Mehr ein ander Mal (MARwien: ja, Wien laesst fast keine Wuensche offen *g*). Wollte nur schnell auf die Lesung hinweisen, muss wieder an die Kandarre. Zum Glueck befluegelt mich das schoene Wetter, muss dringendst ein paar Kisten mehr aussortieren.
Liebgruss, M.
Beitrag von bruna am Dienstag, 11.Oktober.2005, 12:50
VANDAM auch von mir noch alles liebe.
MARIA hat ja schon erwähnt, dass wir gestern bei einer lesung mit LJUDMILA ULITZKAJA waren. es war sehr interessant. zunächst hat die autorin kurz aus ihrem neuen roman *ergebenst, euer schurik* auf russisch gelesen. ihre übersetzerin hat dann doch sehr lang deutsch aus dem buch gelesen. anschließend gab es ein ausführliches gespräch, bei dem LJUDMILA ULITZKAJA auch über die entstehung und die hintergründe zu diesem roman erzählt hat. sie hat 17 jahre lang an diesem buch geschrieben, wobei zwischendurch immer wieder andere bücher entstanden sind. sie hat auch ausführlich darüber gesprochen, dass es für diesen schurik ein reales vorbild gibt, bzw. gab, denn dieser freund der familie lebt inzwischen nicht mehr, wußte jedoch, dass LU ihn als vorbild für eine literarische gestalt auserwählt hat.
es war also wirklich ein netter abend, der wie immer bei LEPORELLO mit einem geselligen beisammen sein und einem buffet geendet hat *g*
wünsche euch einen schönen herbstnachmittag bruna
Beitrag von MaRoma am Dienstag, 11.Oktober.2005, 11:57
MARIA, ich habe gar nicht so viel eingekauft! Weisst Du warum? Ich konnte zum Schluss Essen nicht mehr sehen - vor allem keine Spezialitäten! Am letzten Abend habe ich profane Tomatenspaghetti und einen Salat gegessen (weil vorher zuviel Wildschweingnocchi, Steinpilze in allen Varianten, mit Kartoffelcreme gefüllte Trüffelravioli, Meeresfrüchte in allen Varationen, Waldbeerzabaione, Thunfisch, Lamm a la romana.... ist gut, ich hör schon auf!)Castagnaccio habe ich auch gegessen - lecker! Werde mal googlen, wie man diesen Kastanienkuchen macht. Galleria Borghese hatte ich von hier aus schon reserviert. Auch die Vatikanischen Museen!!! Habe uns für eine englische Führung angemeldet, die wir zwar nicht mitgemacht haben, durch die wir aber die Schlange von 3000 Leuten nonchalant überholt haben und einfach drin waren (kostet 10 Euro mehr pro Nase, aber lohnt sich...). Ich habe mich in Italien auch wieder so wohl gefühlt, es war herrlich, mal wieder richtig viel Italienisch sprechen zu können (es kommt dann ja immer so langsam wieder, zum Schluss habe ich sogar viel italienisch geträumt). Es waren übrigens gar nicht soooo viele Touristen da, dafür dass Hochsaison war. Vor allem Japaner und Amerikaner, gar nicht viele Deutsche. Wie man sich vorstellen kann, bin ich auf dieser Reise nicht sehr viel dünner geworden *räusper*, deswegen gibts hier jetzt Gemüse en gros und Rotweinlimitierung. Herzallerliebste Grüsse vor allem nach WIEN! Ich beneide Euch um Eure GOYA-Ausstellung und Euer reges Kulturleben; gestern blieben wir nach Desperate Housewives noch lange auf ORF hängen... Für VANDAM noch nachträglich alles Liebe und "a big hug"
Beitrag von Martine am Dienstag, 11.Oktober.2005, 11:54
@Vandam, jetzt weiß ich gar nicht was ich zuerst machen soll, dir nachträglich alles Gute oder Beileid zu wünschen. Ich habe auch so einen Katzengreis hier sitzen: blind, vefressen und senil, und denke auch, bald ist meine Zeit mit ihm zu Ende. Da hört man so eine Nachricht mit Grausen. Aber schau, Dusty hat es doch gut gemnacht, sie ist da gestorben, wo sie gelebt hat. Und so, wie ich ich kenne, gut gelebt hat! Und in Erwartung all der Sahnestückchen und Leckerchen die bei einem Geburtstag so fü sie abfallen, hat sie sich zu einem stärkenden Nickerchen hingelegt und ist mit erwartungsvollen Träumen ins Jenseits hinübergerutscht... Ich hoffe sehr, das kann dich ein wenig über den Verlust hinwegtrösten.
Unsere Zeit mit den Fellschweinen ist halt einfach endlich, das ist so eingerichet, und uns trifft es hart, wenn wir sie verlieren. Ich bin mir sicher, die Dusty sitzt jetzt im Katzenhimmel und schnurrt gemütlich.
Ich stelle mir immer vor, daß die Vierfüßler gar nicht allzuweit, nur eben in einer anderen Dimension sind. Und daß ich, am Ende meines Lebens sie wiedersehe.
Liebe Grüße. Ich denk an dich. Martine
Beitrag von Maria am Dienstag, 11.Oktober.2005, 11:32
Natuerlich meinte ich die "Kunst des Lesens", in Bezug auf die bildenden Kuenste, die Wahl des richtigen Augenblicks.
GERTIE: Ich werde mir das Inskaestchenschreiben wohl nie abgewoehnen. Denkst du dass es irgendwann einmal doch moeglich waere, so wie in der LESELUST einen Beitrag erst mal zur Probe abzuschicken? Es ist halt so, dass ich meist was Anderes tun sollte, als hier zu schreiben.
Liebe Dank!
Beitrag von Maria am Dienstag, 11.Oktober.2005, 11:28
MaROMA: Ich vergeh gleich vor Sehnsucht! In der renovierten Galleria Borghese war ich schon, an Berninis Apollo und Daphne kann ich bei keinem Rombesuch vorbei. Werde mich nie sattsehen koennen daran. Wer nicht vorgebucht hat, kann Karten erwischen, man muss nur an der Kassa stehen, wenn die Galleria oeffnet. Vorbuchen ist natuerlich ideal, aber auch da wuerde ich den fruehen Morgentermin waehlen. So mancher Tourist verschlaeft ihn naemlich und das Museum ist in der Regel da noch weniger frequentiert.
Umbrien und Latium gehoeren zu meinen Lieblingslandschaften in Italien. Und um diese Jahreszeit sowieso. Castagnaccio, Cinghiale, Torellini con Zucca e Salvia .... hast du dieses Mal dein Auto wieder mit Spezialitaeten vollgeladen? ;-)
Liebenswuerdigerweise hat mich BRUNA gestern zu einer Lesung von Ljudmila ULITZKAJA ins Leporello eingeladen. Vielleicht erzaehlt sie euch ja noch davon, ansonsten versuche ich es spaeter, so es jemanden interessiert. Ich habe mich uebrigens gestern noch in "The Funeral Party" festgelesen, BRUNA ("Froehliches Begraebnis" oder so auf Deutsch). Seinerzeit hatte ich die Lektuere abgebrochen. Es braucht eben ein jedes Buch den richtigen Augenblick (der auch in der Kunst des Lebens zaehlt *g*).
Euch auch einen so sonnigen Herbsttag wie wir in hier haben wuenschend, herzlich, Maria
Beitrag von BarbaraPia am Dienstag, 11.Oktober.2005, 10:33
Also am Wochenende bin ich doch nicht zum Lesen gekommen. Wir waren in den Bergen bei diesem schönen Wetter. Also, nichts Neues von der Lesefront.
VANDAM, auch von mir liebe Grüße zum Geburtstag an die Waage-Frau. Mein Vater hat heute, er zählt aber ein paar Jahre mehr *ggg* Ich habe ihm Brussig: Wie es leuchtet und den Tipp von hier: Stille Jahre in Gertlauken geschenkt. Die beiden Bücher kann ich dann auch noch lesen, wenn ich meine Eltern besuche.
Barbara
Beitrag von MaROMA am Dienstag, 11.Oktober.2005, 09:44
...also das kann ich jetzt unmöglich alles nachlesen... SCHÖN!!! Ich war in Rom, Umbrien, in der Toskana und habe es genossen, mit meiner Familie (Kinder und Schwiegermutter) alles wiederzusehen oder neu zu entdecken. MARIA: Warst Du schon in der renovierten GALLERIA BORGHESE? Ein Traum!!! Und Umbrien im Herbst, das ist einfach zu schön. Liebe Grüsse an alle, ich miste jetzt meinen Keller aus, weil Kinder aus dem Haus und Kunden noch im Glauben, ich sei in Italien...
Beitrag von Doris am Dienstag, 11.Oktober.2005, 08:20
VANDAM, laß dich mal in den Arm nehmen. Ich weiß aus eigener schmerzhafter Erfahrung wie schlimm es ist ein Haustier zu verlieren. Nur BITTE, red dir nun nicht ein, in Zukunft müsste dein Geburtstag immer von so traurigen Ereignissen überschattet werden!! Es könnte nämlich dann auf eine selbst erfüllende Prophezeihung hinauslaufen. Mir kam da so ein tröstender Gedanke: Vielleicht war es ja ein Gruss deiner Mutter!? Deine Mutter kannte doch deine Dusty bestimmt auch? Vielleicht brauchte sie sie, da wo sie ist, als Gesellschaft und ein Teil von dir. Du kannst den Gedanken einfach wegwischen, ich wollte ihn dir aber doch mal mitteilen.....
Ich wünsche dir nachträglich alles alles Gute für dein kommendes Lebensjahr, vor allem aber viele gute Momente und Freude!
Lieben Gruss Doris
Beitrag von Maria am Montag, 10.Oktober.2005, 23:46
VANDAM: Sei gedrueckt; tut mir Leid, dass dein Geburtstag von einem so traurigen Ereignis ueberschattet war. Moege im neuen Lebensjahr nur Schoenes auf dich warten!
Der neuen BRIGITTE (Nr. 22/2005) liegt ja das Extra-Heft bei, in dem "die schoensten Buecher des Herbstes" vorgestellt werden und in selbigem findet sich ein mehrseitiger Bericht ueber ein Treffen zwischen Elke HEIDENREICH und Ljudmila ULITZKAJA. Zum Lesen fand ich noch keine Zeit.
DIRK: Kannst du es glauben, dein Buch lag heut schon in unserem Briefkasten? Lieben Dank einstweilen. Habe in der Strassenbahn ein wenig hineingeschnuppert. Ich fuerchte, ich werde mich auf die Seite der Resistenz schlagen. *ggg*
Beitrag von Eva am Montag, 10.Oktober.2005, 20:22
VANDAM, auch von mir nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Es ist immer traurig, wenn ein lieber Mensch/liebes Tier nicht mehr ist, hammerhart ist es jedoch, wenn es ausgerechnet immer deinen Geburtstag trifft.
Zu solcher Häufung an einem Datum kann ich beitragen: Meine Mutter ist zum 15. Geburtstag meines ältesten Sohnes gestorben, heuer zu seinem 17. gabs dann den Ausgleich - meine Kousine hat eine kleine Tochter bekommen!
Liebe Grüße an alle hier und ein herzliches Willkommen an alle, die sich hier (wieder) eingefunden haben *freu*
Eva
Beitrag von Chrissie am Montag, 10.Oktober.2005, 18:27
VANDAM: auch von mir noch nachträglich Alles Gute zu Deinem Geburtstag!
Das mit der Katze tut mir leid für dich, auch wenn sie schon alt war.
ich sagte heut schon: Schad, dass ich nicht das kleinste Bisschen esoterisch veranlagt bin, ich hätte sonst eine Geschichte mit dem Titel "Der Geburtstagsfluch" zu erzählen gehabt.
Unbefangen feiern ist bei uns wohl nicht. An meinem 43. Geburtstag wurde meine Mutter beerdigt. Und gestern, an meinem 45., kommen wir mit den Gästen nach dem Mittagessen ins Haus, liegt meine älteste Katze (Dusty) tot im Wohnzimmer. Gut, sie war schon 16,5 Jahre alt und nach einem Schlaganfall blind. Mit ihrem Tod war zu rechnen. Aber es ist schon eine herbe Sache, dass sich meine Lieben gern meinen Geburtstag zum Sterben aussuchen.
Und zudem ... so witzig isses ja auch nicht, wenn Gäste kommen und es liegt ein totes Tier unter der Kaffeetafel. Der Gatte meinte: "Besser als *auf* dem Tisch." Ja, das schon. Aber nicht viel.
Jetzt graust uns schon vor meinen kommenden Geburtstagen. Auch ganz ohne Aberglaube: Es scheint eine gewisse statistische Häufung der Todesfälle zu diesem Termin zu geben ...
Beitrag von gertie am Montag, 10.Oktober.2005, 09:36
gestern hatten wir ein geburtstagskind:
VANDAM - nachträglich alles liebe zum geburtstag!
lg gertie
Beitrag von bruna am Montag, 10.Oktober.2005, 08:48
guten morgen MARIA der junge herbst zeigt sich in unserer stadt heuer ja wirklich von seiner besten seite. so könnte es bleiben bis zum nächsten frühling *ggg*
ich lese zur zeit ein buch, das schon jahrelang in meinem regal steht: A.L. KENNEDY *stierkampf*. ein wirklich interessanter und spannender text. sowohl was die autorin über sich selbst preis gibt, als auch ihre abhandlung zum thema stierkampf. bisher habe ich stierkämpfe ja ziemlich kathegorisch abgelehnt. nicht, dass ich nun ein fan derselben sein werde. aber mein blickwinkel hat sich nun doch etwas geändert.
habt ihr schon wetten bezüglich literaturnobelpreis laufen?? *g* na ja, ich geb nicht auf und drücke wieder für PHILIP ROTH die daumen. alle jahre wieder ... *gggg*
Gerne geschehen, CHRISSIE! ;-) Leider habe ich bis jetzt nicht Zugang gefunden zu diesem Roman. Er verweigert sich mir sozusagen. Dabei hat mir "Schnee" vom selben Autor (Orhan PAMUK) sehr gut gefallen, auch als zeitgeschichtliches Dokument.
Der oben verlinkte Artikel ueber New Orleans hat zwar nichts mit Literatur zu tun, aber da der eine oder andere Roman doch auch in dieser Stadt spielt, der Artikel sehr gut recherchiert ist und guten Einblick in ihr Schicksal offeriert, sei er denjenigen offeriert, die sich dafuer interessieren.
Lieben Gruss, Maria, die wegen des schoenen Herbstwetters nicht recht zum Lesen kam
Beitrag von Chrissie am Sonntag, 9.Oktober.2005, 19:00
MARIA: danke für Aufschreiben des ersten Satzes vom "Das neue Leben".