Willkommen beim Bücherforum
Bücherforum

 
Büchertausch
Archiv
Literatur-Links

 
Häufige Fragen
Orga-Forum
Termine

Home



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 16.Februar.2006, 19:19

    Auf 3SAT heute um 20.15 Uhr:
    AMUR - Fluss zwischen zwei Weltreichen.

    Der literarische Bezug? Andrei MAKINE, "Liebe am Fluss Amur"Andrei Makine's Buch "Die Liebe am Fluss Amur", ein Roman, der mir in der englischen Uebertragung auf Grund seines ungewoehnlichen Einbands aufgefallen war: Ein Bild von einer Flusslandschaft in Schwarz-Weiss vor einem zuckerlrosa Hintergrund (ja, ich geb's es zu, manchmal habe ich einen Hang zum Kitsch *g*). Aus diesem Zufallsgriff wurde eines jener Leseerlebnissse von denen man als Leser traeumt: Eintauchen ins Erzaehlte und am liebsten erst wieder Atem schoepfen, wenn man zu Ende gelesen hat. Inhaltsangabe aus einem Leserkommentar bei amazon: "Die Geschichte dreier Jugendlicher in einem abgelegenen Dorf in der Taiga, in deren abgeschiedenes Leben plötzlich die grosse weite Welt in Gestalt von französischen Belmondo-Filmen einbricht, ist nicht nur eine Geschichte über Freundschaft, Erwachsenwerden und die erste Liebe. Es ist zugleich ein Buch über die Befreiung und Freiheit des Einzelnen, das sich Öffnen für und Aufbrechen in eine neue Welt. Dabei macht es die poetische Sprache Makines möglich, diese Schritte mit den Jungen zu erleben. Man spürt förmlich die Kälte des sibirischen Winters, die Einsamkeit der Wälder und kleinen Dörfer, aber auch den Drang nach Leben." Das Bedauernswerte fuer mich liegt darinnen, dass ich diesen Hardcover nicht besitze, ich hatte das Buch nur geliehen und nie gekauft. Dumm, sowas. Jetzt haette ich es gerne zum Nachlesen.

    Neugierig bin ich nun aber auf die Dokumentation heute Abend. Ich hoffe, weder Mann noch Kind wollen Olympia schauen. ;-)

    Einen schoenen Abend euch allen,
    herzlich, Maria



    Beitrag von Fred am Donnerstag, 16.Februar.2006, 19:16
    EMail: Jan2003@gmx.de

    @ DYKE Vielen Dank. Man in the high castle war genau das buch was ich gesucht habe :)



    Beitrag von dyke am Donnerstag, 16.Februar.2006, 17:49

    @FRED

    noch 2 Versuche

    Philip K. Dick: The man in the high castle (Das Orakle vom Berg) von 1962

    Nomran Spinrad: The iron dream (Der stählerne Traum) von 1972

    Beide Bücher haben mehrere Auflagen in Englsich udn Deutsch über die Jahre. Allerdings kenne ich kein COver, wie von Dir beschrieben

    LG Dyke



    Beitrag von INGE am Donnerstag, 16.Februar.2006, 12:17

    FRED: Ich glaube, du meinst den neuesten Roman von Philip Roth "Plot against America", gibt es auch bereits auf deutsch "Verschwörung gegen Amerika".
    Roth spielt mit der Fiktion, dass der berühmte Fliegerheld und Antisemit Charles Lindbergh anstelle von Roosevelt amerikanischer Präsident wird. Daraus entwickelt sich dann ein ganz anderes Amerika ...



    Beitrag von M. am Donnerstag, 16.Februar.2006, 11:07

    Ich bau mal wieder Mist. Keine Ahnung, wo mein Text hingekommen ist. VALENTINE wollte ich zwei Tage zu spät, aber trotzdem herzlich liebe Grüße zum Namenstag hierlassen (wäre doch meine Catherina eine Valentina geworden, wenn ich meinen Kopf durchgesetzt hätte *g*).
    Den Rest ein ander Mal. Lieben Gruß, Maria



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 16.Februar.2006, 11:04
    EMail: Eine Cappuccinolänge Homepage: www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=4810017





    Beitrag von Fred am Mittwoch, 15.Februar.2006, 22:14
    EMail: Jan2003@gmx.de

    @ Heidi danke für deine Mühe aber Fatherland ist leider ein anderes Buch.. trotzdem vielen Dank.



    Beitrag von Maria am Mittwoch, 15.Februar.2006, 20:01
    Homepage: www.nytimes.com/2006/02/15/books/15bere.html

    Venice Bristles at the Savannah Treatment
    THE CITY OF FALLING ANGELS
    By John Berendt.
    414 pp. The Penguin Press. $25.95.
    (Das erste Kapitel kann man finden, indem man unter obigem Link die linker Hand angebrachte Spur verfolgt, i. e. über die Rezension führt der Weg zur Leseprobe).
    Im Moment läuft mir die Zeit jeden Tag mit Windeseile davon. *ächz*



    Beitrag von Heidi am Mittwoch, 15.Februar.2006, 18:42

    FRED: Meinst du FATHERLAND von ROBERT HARRIS
    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0061006629 ? Gibt es auch auf Deutsch (VATERLAND)-
    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453072057 - und ist auch verfilmt worden.

    VIOLA: UNSCHARFE BILDER steht noch auf meiner Leseliste, nachdem ich vor einiger Zeit auch so begeistert war von ULLA HAHNs DAS VERBORGENE WORT. Ich hoffe, du findest es auch nicht allzu schlecht? Ich urteile übrigens auch nur aus dem Bauch heraus!

    Gruß von Heidi



    Beitrag von viola am Mittwoch, 15.Februar.2006, 16:00

    Der wahre Zweck eines Buches ist es, den Geist hinterrücks zum eigenen Denken zu
    verleiten.

    Christopher D. Morley
    amerikanischer Schriftsteller und Redakteur (1890 - 1957)

    Sollten wir dieses Zitat mal unsern denkfaulen, nach Inhaltsangaben anfragenden Schülern schicken???? *G*



    Beitrag von Fred am Mittwoch, 15.Februar.2006, 15:57
    EMail: Jan2003@gmx.de

    Hallo an alle Bücherwürmer!

    Ich habe folgendes Problem:
    Ich suche ein Buch und ich kenne nur das Cover :( ich weiß das klingt fast unmöglich aber ich hoffe ihr könnt mir helfen...

    Also das Buch handelt davon, was passiert wäre, wenn die Nazis den 2. WK gewonnen hätten und ist in Englisch geschrieben.
    Auf dem Cover ist eine amerikanische Flagge mit Hakenkreuzen anstelle von Sternen abgebildet.

    Ich hoffe es kennt jemand dieses Buch, denn ich konnte es weder bei Amazon noch bei Thalia finden (es gibt einfach zu viele von der Sorte)

    Wenn ihr das Buch kennt schreibt bitte Name und Autor an meine e-Mail Addy.


    Danke schonmal im Vorraus


    Fred



    Beitrag von Sascha Huth am Mittwoch, 15.Februar.2006, 13:33
    EMail: CGNHappy@o2online.de Homepage: ---

    Hallo Leseratten...

    ich habe da mal eine Frage. Ich suche das Buch "Die Heinzelmännchen von/zu Köln" Ich habe dieses Buch als Kind Anfang der 80er Jahre gehabt und suche es nun für meine 4 jährige Tochter.
    Das besondere an dem Buch war, dass die eine Hälfte in Druck-, die andere Hälfte in Schreibschrift gedruckt war. Ich kann mich leider an die Farbe des Covers nicht mehr erinnern.

    Könnt Ihr mir evtl. weiter helfen?

    Danke schonmal im Vorraus.

    Sascha



    Beitrag von Val am Dienstag, 14.Februar.2006, 22:46
    EMail: bayger@web.de Homepage: www.20six.de/victory

    @ INGE Habe auch die Mulvaneys zum großen Teil gelesen. Ich fand's großartig, mir hatte jemand die Oates sehr ans Herz gelegt. Leider habe ich oft nicht die nötige Muße, so einen Mammutroman zu beenden. Andere Dinge interessieren mich und haben dann oft Vorrang.

    Lieben Gruß

    Val



    Beitrag von INGE am Dienstag, 14.Februar.2006, 22:16

    "Gemütslagen" ...



    Beitrag von INGE am Dienstag, 14.Februar.2006, 22:15

    Ich habe von der Oates "Wir waren die Mulvaneys" gelesen. Eine lesenswerte, gut angelegte Familienchronik, aber vollends überzeugt hatte mich der Roman nicht. Die psychologische Ausleuchtung der Charaktere, ihre Zerrissenheit und die sonstigen Gemütlsagen waren aber großartig geschildert.

    Sehr gut gefiel mir "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda, ein wunderschöner Roman.
    Nun habe ich mit Tracy "Der Köder" begonnen, aber die Personen mit ihrem speziellen Humor sind bisher nicht so ganz meine Richtung.
    Gute Nacht, Inge



    Beitrag von Viola am Dienstag, 14.Februar.2006, 21:47

    HEIDI: ich habe den Arno Geiger schon gelesen - nun ja.... nicht so ganz mein Geschmack, muss ich sagen, da kenn ich bessere Familienaufarbeitungsromane.....ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum er so hoch gelobt wurde - aber ich hab wohl einfach einen Banausengeschmack....bin nicht literarisch gebildet... vielleicht entgehen mir dadurch auch die Besonderheiten... ich beurteile eher nach meinem ungebildeten Bauchgefühl... und das blieb hier unberührt....

    Ebenso übrigens bei Ulla Hahns "Unscharfe Bilder", das ich gerade lese - im Sommer war ich ja hell begeistert von ihrem autobiographischen Roman "Das verborgene Wort" - drum griff ich jetzt zu diesem, aber es reißt mich nicht vom Hocker bis jetzt. Es handelt von einer Tochter, die ihren im Altersheim lebenden Vater mit den Bildern der Wehrmachtsausstellung konfrontiert und nun seine Beteiligung am Krieg erfährt...



    Beitrag von Heidi am Dienstag, 14.Februar.2006, 19:26

    MARIA/AUSTEN: So sind halt die Geschmäcker verschieden. Ich bin mit der OATES nie so richtig warm geworden, obwohl ich sie auch nicht schlecht finde. Allerdings kenne ich neben ZOMBIE auch nur ihre ganz frühen Romane, JENE z.B. Collegeromane lese ich im Grunde gerne, vielleicht überlege ich es mir nochmal mit deinem Angebot, MARIA.

    Ja, INGRID, DIE STADT DER BLINDEN ist heftig. Ich habe wohl nicht zu Unrecht so lange damit gewartet.

    MARIA: Das ist aber schade, dass sich in deinem Bücherregal so wenige Frauen befinden *g*. Bei mir ist es ja gerade umgekehrt. Brauchst du Empfehlungen *g*?

    http://www.boersenblatt.net/102415/ : "Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2006 ist benannt: John von Düffel (Autor), Volker Hage ("Der Spiegel"), Elmar Krekeler ("Die Welt"), Terézia Mora (Autorin), Pia Reinacher (Kritikerin), Stephan Samtleben (Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus Hamburg) und Denis Scheck (Deutschlandradio, "Druckfrisch" / ARD) ermitteln den besten deutschsprachigen Roman 2006."

    Wer hat denn schon den letztjährigen Preisträger, ARNO GEIGER mit ES GEHT UNS GUT gelesen?

    MILKA: Zur Zeit braucht man doch nicht mal das Buch zu lesen (obwohl ich es sehr empfehle!), sondern nur ins Kino zu gehen.

    Gruß von Heidi



    Beitrag von milka am Dienstag, 14.Februar.2006, 18:02

    brauch dringend eine inhaltsangabe von oliver twist



    Beitrag von Austen am Dienstag, 14.Februar.2006, 16:27

    Maria, du musst die Oates weiterlesen! Ich mag sie sehr! Im Vorjahr habe ich die zu meinen Highlights zählenden amerikanischen Begierden von ihr gelesen und schwarzes Wasser. Dann kenne ich noch "Blond" , "Im Zeichen der Sonnenwende" und "Ich schließe mich selbst ein"(handelt von der möglichen Geschichte eines Bildes- ganz toll!). Von der Oates hat mich noch kein Buch enttäuscht. Allerdings Zombie mag ich nicht lesen.
    Gibt es die Beasts schon auf Deutsch?
    liebe Grüße
    Ingrid
    Heidi: die Stadt der Blinden ist heftig, gelt!



    Beitrag von Maria am Dienstag, 14.Februar.2006, 12:00

    HEIDI:
    Schade, ich hatte mir fast gewünscht, jemand würde mich überzeugen mögen, mehr von JC OATES zu lesen. Ich habe so wenige zeitgenössische Romanschriftstellerinnen in meinem Leseraster, ging es mir durch den Kopf als ich das kleine OATES-Büchlein "Beasts" für ein paar Euro kaufte. Nicht dass ich jetzt anfangen möchte, in meinen Regalen eine 50/50 Regel einzuführen (und nicht nur deshalb nicht, weil ich es ja immer sehr interessant bis amüsant finde, über das andere Geschlecht aus deren eigener Feder zu lesen *g*), aber so ein bisschen mehr Ausgewogenheit dachte ich mir. Zeit also, die Gelegenheit zu nutzen und eine der meistgelesenen amerikanischen Autorinnen zu lesen. Gesagt, getan. Da sass ich und las ich und dachte mir ueber die ersten Seiten hinweg, wenn du jetzt nicht wüsstest, dass das eine hochgelobte Schriftstellerin geschrieben hat, wuerdest du das Buch weglegen. Ja, sie schreibt und beschreibt gut, die Atmosphäre in diesem kleinen College, in dem die Handlung spielt. Noch besser gefiel mir, wie sie die innere Welt ihrer Heldin zu schildern wusste, ihre Gedanken und Wuensche und vor allem die erotischen, denn das ist ja in den USA meist ein Tabuthema. Und gerade letzteres hat mich zum Weiterlesen angehalten, weil ich es wichtig finde, dass man darueber schreibt, vor allem auch ueber die "Anfälligkeit" dieser blutjungen Maedchen (auf amerikanischen Colleges sind Siebzehnjährige keine Seltenheit), die oft aus behüteten Elternhäusern kommen, die eigenen Zeitgenossen einfach nicht erfahren genug finden und sich prompt in den attraktiven Professor verknallen, der ihr Vater sein könnte, aber eben jenem Bild der Männlichkeit entspricht, von dem junge Mädchen "träumen". Wie leicht so ein Mädchen in Situationen geraten kann, die nicht zu ihrem besten sind, darum geht es in "Beasts", es gerät in einen Srudel von sexueller Abhängigkeit und, unter Drogen gesetzt, Pornographie. Frau Oates hat sich da eine sehr zeitgenoessische "gothic tale" ausgedacht, in Wirklichkeit wird es so extreme Faelle hoffentlich nicht geben. Trotzdem, eine Lektuere wert. Und wieder einmal auch ein Hinweis darauf, wie wichtig es auch fuer die scheinbar schon erwachsenen Kinder ist, mit den Eltern eine wirklich offene Beziehung zu haben (die funktioniert im Roman eben nicht).

    Nur mal schnell umrissen, warum ich den Roman lesenswert finde. Wer hat denn sonst noch Leseerfahrung mit Frau Oates? (Ich habe ein paar Buecher von ihr gelesen, Jahre her, "Black Water" allein habe ich in Erinnerung behalten).

    Lieben Gruss,
    M.

    Kurzbeschreibung von "Beast":
    "Gillian is a senior at a small New England collge. She is infatuated with her professor, Andre Harrow, and even though she knows that he has a history of becoming involved with his female students she works her way into his life and becomes facinated by his anti-establishment ideas, his artist wife, Dorcas, and the Bohemian lifestyle that they enjoy. Gillian embarks on an affair with both Andre and Dorcas, and she enters their strange, manipulative world of sexual games and power struggles."
    J.C.OATES, "Beasts" -
    http://www.allreaders.com/Topics/info_24426.asp



    Beitrag von Doris am Dienstag, 14.Februar.2006, 09:27

    HEEEIIIDIII, hier bin ich! ;-) Ich habe gerade viel um die Ohren. Mein LEHM kam mit einer Grippe aus China zurück und liegt nun quengelnd im Bett, meine Patentante ist vorgestern gestorben, in der Schule ist viel los, gestern war ich das erste Mal im Chor...u.u.u. Ich brauche Urlaub!!

    Danke VAL für deinen Link! Den werde ich mir bei Gelegenheit näher betrachten.

    Lesemässig läuft derzeit nicht allzuviel. Women von Brigitte und dann fallen mir schon die Augen zu.....

    LG - Doris



    Beitrag von Andi am Montag, 13.Februar.2006, 22:49
    EMail: konz_andreas@web.de

    Hi ich hab ein Problem: ich hab vor langer zeit mal ein Buch gelesen und will das jetzt wieder lesen aber ich hab den titel vergessen :-(. ich glaub es is en Jugendbuch. Da gings um nen ritter, der ne geheime botschaft überbringen soll und der dann von nem attentäter verfolgt wird. Wenn jemand das buch kennt schreibt mir bitte ne antwort oder ne mail! thx



    Beitrag von Heidi am Montag, 13.Februar.2006, 19:14

    MARIA: Lieben Dank für das Angebot, aber im Moment bin ich nicht so gut auf die OATES zu sprechen *g*, seit ich vor einigen Wochen ZOMBIE gelesen habe. Das ist wirklich selbst für mich abgebrühte Leserin ein bißchen zu harter Stoff gewesen. Ich weiß, sie kann auch anders, aber jetzt muss sie erstmal ein Weilchen auf mich warten *g*.

    Ich lese zur Zeit wieder "harten Tobak", wie DORIS es genannt hat (wo steckst du denn???), DIE STADT DER BLINDEN von JOSE SARAMAGO. Abgesehen mal vom Inhalt (die Menschen einer Stadt werden nach und nach alle blind und da dies ansteckend zu sein scheint, werden sie durch die Stadtverwaltung und das Militär unter qualvollen Bedingungen interniert), finde ich den Schreibstil SARAMAGOs sehr interessant, quasi ohne Punkt und Komma, ohne Anführungszeichen bei wörtlicher Rede, ohne Absätze. So entsteht für mich ein eine Art von atemlosen Erzählen. Schon gewöhnungsbedürftig aber auch außerordentlich spannend.

    Gruß von Heidi



    Beitrag von Val am Montag, 13.Februar.2006, 18:43
    EMail: bayger@web.de Homepage: www.20six.de/victory

    @HEIDI: vielen Dank für dieses öffentlich Lob!
    Das beflügelt!

    Zur Zeit lese ich doch tatsächlich Bonhoeffer aus aktuellem Anlaß, vielmehr die Rowohlt monographie, die ja viele Texte enthält. Bin sehr tief beeindruckt.

    LG
    Val



    Beitrag von am Montag, 13.Februar.2006, 16:38



    Beitrag von Maria am Montag, 13.Februar.2006, 15:51

    HEIDI:
    Nein, BEASTS ist ein anderes Buch. Dem Himmel sei Dank, habe eben ZOMBIE bei amazon aufgeschlagen. Wenn dich Beasts interessieren sollte, kann ich es gerne ins Reisebücherforum stellen. Ist eine dieser Billigausgaben, wenig Gewicht.

    Habe leider nicht mehr Zeit.



    Beitrag von Heidi am Montag, 13.Februar.2006, 15:06

    MARIA: Du liest gerade BEAST von der OATES? Ist das der deutsche Titel ZOMBIE? Da bin ich sehr gespannt auf deine Meinung!

    Obwohl ich ja ATWOOD-Fan bin und auch ab und zu gerne Science Fiction lese, konnte ich mit ORYX und CRAKE nicht so viel anfangen. Ich hoffe auf Besseres in nächster Zukunft. Deine Links habe ich mir ausgedruckt. Hat jemand denn die PENELOPIADE von ihr gelesen?

    VAL: Dein www.20six.de/victory gefällt mir gut!

    Gruß von Heidi



    Beitrag von Val am Montag, 13.Februar.2006, 12:29
    EMail: bayger@web.de Homepage: www.20six.de/victory

    @MARIA nein futuristisch ist auch nicht so meins.
    Aber der Bericht ist gut. Die Frage stelle ich mir oft: für wen schreibe ich?

    Auch für euch!

    www.20six.de/victory
    www.haikuschreiben.blogspot.com

    LG
    Val



    Beitrag von Maria am Montag, 13.Februar.2006, 10:30

    VAL:
    Freut mich, wenn jemand was anfangen kann mit den Links. :-)

    ATWOOD war übrigens mehr als einmal Gast bei Diane REHM. Falls du eine der Sendungen aus dem Archiv suchen willst und Hilfe brauchst, melde dich. Ich habe ihren Roman "Orynx and Crake" nur angelesen, leider scheine ich keine Geduld zu haben, für futuristische Szenarien.

    Muss eisern Disziplin üben und arbeiten. Ein ander Mal zu meinen Gelesenen, Joyce Carol OATES' "Beast" und TREICHELS "Der Verlorene".

    Lieben Gruss mit Schneetreiben,
    Maria



    Beitrag von Val am Sonntag, 12.Februar.2006, 20:26
    Homepage: 20six.de/victory/;

    Danke, MARIA, für deine immer so tollen links und diesmal von einer meiner Lieblingsautorinnen:

    MARGARET ATWOOD!

    Lg

    Val

    http://haikuschreiben.blogspot.com/



    Beitrag von Val am Sonntag, 12.Februar.2006, 20:08
    EMail: bayger@web.de Homepage: www.20six.de/victory

    Liebe Heidi,

    danke dir für die Info über Karin Struck. Zwar habe ich nichts fertig gelesen, aber sie ist ein Verlust.

    Ich grüße euch alle nach langer Zeit

    Val

    www.haikuschreiben.blogspot.com



    Beitrag von Maria am Samstag, 11.Februar.2006, 16:15
    Homepage: Aus Book World, Sunday, February 12, 2006

    The Writing Life
    A Canadian novelist learns to rephrase a basic question in the far north.
    By Margaret Atwood
    Sunday, February 12, 2006; Page BW13
    http://www.washingtonpost.com/
    wp-dyn/content/article/2006/02/09/AR2006020901725.html

    Margaret Atwood: Storyteller With a Cause . . . or Two
    http://www.washingtonpost.com/
    wp-dyn/content/article/2006/02/09/AR2006020901722.html

    What becomes of the brokenhearted? They end up in Dan Rhodes's stories. (Rezension; M.) By Michael Dirda
    Sunday, February 12, 2006
    DON'T TELL ME THE TRUTH ABOUT LOVE
    By Dan Rhodes
    http://www.washingtonpost.com/
    wp-dyn/content/article/2006/02/09/AR2006020901757.html

    (Ich habe die Links vorsichtshalber je einmal unterteilt).



    Beitrag von Antje am Samstag, 11.Februar.2006, 06:59
    EMail: Antje@buecherforum.org

    Hallo,

    ich hab eine persönliche Frage an Maria - ein Freund muß demnächst nach Herndon/VA (also bei Wahsington DC.)

    Ich bin jetzt nicht mehr sicher, ob Du da noch lebst, falls ja, würdest Du mir eine Mail schreiben und darf ich Dir einige Fragen stellen?

    Danke!

    Antje



    Beitrag von Wibke am Freitag, 10.Februar.2006, 10:23

    Guten Morgen, Ihr Lieben,

    gestern bin ich wieder schwach geworden. Eigentlich hatte ich mir doch fest vorgenommen, solange kein neues Buch zu kaufen, bis mein SUB die magische Marke "25" erreicht hat.
    Noch dümpelt er irgendwo zwischen 40 und 50 und diesmal wollte ich wirklich stark bleiben *g*.
    Na ja, wie es eben so geht, gestern sehe ich, ganz, ganz stark reduziert, Stephen L. Carters "Schachmatt" und Hakan Nessers "Sein letzter Fall" und da mußte ich einfach zugreifen.
    Zumal beide Bücher auf meiner Buchwunschliste stehen.
    Diese Büchersucht hat mich wirklich voll im Griff ! Ich werde den Abbau auf "25" wohl nie schaffen *g*

    He, INGE, wir haben ja - mal wieder - den gleichen Büchergemschack ! "Zusammen ist man weniger allein" steht auf meiner Buchwunschliste und "Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod" liegt seit Weihnachten auf dem SUB *g*.

    Hmm, wir haben jetzt ja hier eine ganz schön große Treichel-Erwartung geweckt. Ich bin gespannt, ob sie wirklich bei allen erfüllt wird.

    Schönen Tag euch allen !

    Liebe Grüße, Wibke



    Beitrag von x9ng am Donnerstag, 9.Februar.2006, 15:48
    EMail: martha.l.lange@gmx.net Homepage: www.myblog.de/bookshelf

    Hallo

    ich suche schreibbegeisterte Fachbücherleser. Wenn ihr ein lieblings fachbuch habt mit dem ihr sehr gut arbeiten könnt dann schreibt doch eine kleine rezension darüber. ich versuche gerade in der art wie diese seite http://www.myblog.de/quotes (ebenfalls meine Seite) eine seite mit fachbücherrezensionen auf die beine zustellen.

    die adresse: http://www.myblog.de/bookshelf
    vielleicht könnt ihr ja mal da vorbeischauen.

    wenn ihr tatsächlich rezensionen dort veröfentlicht haben wollt dann schreibt sie mir über das dortige kontaktformular. ich freu mich über alles was ihr mir schickt.

    Auch für anderweitige Anregungen wäre ich dankebar.



    Beitrag von Heidi am Donnerstag, 9.Februar.2006, 15:03

    Ich habe gerade gelesen, dass Karin Struck gestorben ist:

    Die Schriftstellerin Karin Struck ist nach langer Krankheit am vergangenen Montag im Alter von 58 Jahren gestorben.

    Karin Struck, 1947 geboren, wuchs im Bauern- und Arbeitermilieu auf. In ihrem ersten Buch "Klassenliebe" (Suhrkamp,1973), dem sie den Untertitel "Roman" gab, berichtete sie von ihrer Herkunft, ihrer Zeit als Fabrikarbeiterin und ihrer Affäre mit einem Intellektuellen. Mutterschaft, Sexualität Geschlechterkampf und Religion waren zentrale Themen auch der folgenden Romane: "Lieben" (Suhrkamp,1977), "Trennung" (Suhrkamp,1978) und "Ingeborg B. Duell mit einem Spiegelbild" (Langen-Müller,1993).

    Ich habe seinerzeit, mein Gott, das ist mittlerweile auch schon wieder 25, 30 Jahre her, ihren Roman DIE MUTTER sehr gerne gelesen. Er wurde damals in der Frauenbewegung SEHR kontrovers diskutiert, die eine Hälfte der Bewegung konnte ja mit einer Frau als Mutter eh nicht viel anfangen *ggg*.

    MARIA: Wow, mit Tschechow verglichen zu werden, ist ja wirklich ein Riesenlob.

    ANDREA et al: IM KRIEG UND IN DER LIEBE ist wirklich ein ganz tolles Buch. Ich habe es im letzten Urlaub gelesen!

    Gruß von Heidi



    Beitrag von Maria am Donnerstag, 9.Februar.2006, 09:43
    EMail: Alice MUNRO am 22. 2. 2006 Homepage: www.wamu.org/programs/dr/06/

    HEIDI:
    Am 22. Februar, man kann online entweder mithoeren oder spaeter aus dem Archiv holen:
    Readers' Review of "Hateship, Friendship, Courtship, Loveship, Marriage" by Alice Munro

    "Time magazine named Canadian author Alice Munro among the world's 100 most influential people of 2005. Her short stories have been compared with those of Chekhov. Diane invites listeners to take a look at nine of those stories in this month's Readers' Review."

    Sonnige Gruesse,
    M.









    Beitrag von Andrea am Mittwoch, 8.Februar.2006, 20:05

    Tja, HEIDI, das könnte hinkommen, ich hatte vielleicht wirklich eine komplett andere Erwartungshaltung und war nicht wirklich begeistert.

    begeistert bin ich dagegen vom Irving, ich habe seinerzeit die Rezensionen von DANIELA gelesen und es mag sein, dass es hier und da hätte straffer sein können, aber dann wäre es ja kein IRVING mehr, ich finde dieses weite Ausholen toll und dann später, hunderte Seiten später, tauchen Sachverhalte und Protagonisten wieder auf, das macht es dann auch für mich aus, die Figuren bleiben erhalten,

    so wie die von Anne Tyler, ihr Im Krieg und in der Liebe war ja eines meiner Top-Titel 2005, noch immer ist Paula präsent.

    MARrezi, das scheint auch ein interessantes Buch zu sein, aber den Tip habe ich auch oft gegeben, dass den Kindern manchmal Bücher gefallen können, die wir nur mit spitzen Fingern anfassen würden, ich erinnere mich an Bücher von Thomas Brezina, so ein Schnellschreiber, der aber gerade oft zur Förderung des Lesens beim männlichen Nachwuchs beitrug und irgendwann fliegen diese Bücher von ganz allein aus der Sammlung des Juniors.

    Och VIOLA, toll, das hat bestimmt Spaß gemacht, so anstrengend es auch war, Friedi und ich machen ja gerade eine Ausbildung zu Gästeführern und da sind auch Erlebnisführungen zu besetzen und so kann man ein bisschen die Neigung zum Theaterspielen ausleben!

    und jetzt noch schöne Grüße an alle!



    Beitrag von viola am Mittwoch, 8.Februar.2006, 16:53

    ANDREA: schön, wieder von dir zu lesen!
    Es handelte sich um ein Theaterprojekt unserer Gemeinde - Laien unter professioneller Anleitung - das Stück heißt "47 Tage Paradies" und handelt von einem Laborarzt, der sich nach einem verpfuschten Leben auf eine Insel zurückzieht, dort verrückten Typen und unterschiedlichsten Lebensentwürfen begegnet und dabei ins Nachdenken über den Sinn seines Lebens kommt.... witzig und berührend... waren sehr erfüllte Tage ( 4 Aufführungen hintereinander)und nun sitz ich ein bißchen im Loch.... Refraktärzeit ... muss ich wahrscheinlich mit einem Buch überwinden, nur hab ich grad nichts Adäquates zur Hand....



    Beitrag von MarRezi am Mittwoch, 8.Februar.2006, 15:09
    Homepage: www.warumjungennichtmehrlesen.de

    vielleicht interessiert's Euch, ich habe eine kleine Rezi für unsere Elternzeitschrift geschrieben:

    Auf die Bücher, fertig, los!

    Katrin Müller-Walde: Warum Jungen nicht mehr lesen und wie wir das ändern können.
    Campus Verlag, 239 Seiten, CHF 34,90

    Immer häufiger sind es Jungen, die in der Schule ins Hintertreffen geraten, weil ihre Lesekompetenz nicht ausreicht. Lesen gilt als uncool, als Weiberkram, als kompliziert und anstrengend: muss man sich doch in andere Personen hineinversetzen, in andere Welten. Ego-Shooter-Spiele am PC versprechen den schnelleren Kick.
    Wenn Sie zu Hause auch einen lesefaulen Jungen haben, bietet dieses Buch Hilfestellung: Katrin Müller-Walde – selbst am Verzweifeln über ihren Sohn – hat gründlich recherchiert und Erfolgsgeschichten gesammelt. Dabei setzt sie nicht auf billige Patentrezepte, sondern geht das Thema von erfreulich vielen Seiten an, gibt mehr Anregungen als hier festgehalten werden können: von Bücherpicknicks in der Schulbibliothek über vorlesende Väter bis zur sinnvollen Einbindung des Internets.

    Lesen und lesen lassen: von Dieter Bohlen bis Michael Ende
    Ein guter Rat: Am besten gleich die Scheu vor Büchern ablegen, die uns „pädagogisch nicht wertvoll“ erscheinen. Interessieren Sie sich für die Freizeitaktivitäten Ihres Kindes und suchen Sie entsprechende Bücher aus. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Eminem-Biographie? Einem spannenden Sachbuch zu Extremsport? Eine Prise Quatsch, ein bisschen Sex und ordentlich Spannung, da bleiben die Älteren am Ball. Hauptsache, die Jungen trainieren das Lesen, dann halten sie später auch bei einer anspruchsvolleren Lektüre durch. Mehr Ideen: Verbinden Sie Lesestunden mit angenehmen Gefühlen (zum Beispiel mit einer Tasse heisser Schokolade!). Überrumpeln Sie Ihr Kind mit einem witzigen Buch und übergeben Sie es mit dem Kommentar, dass es sich wahrscheinlich um einen totalen Fehlkauf handle. Und vor allem: Lesen Sie selbst! Bei den abschliessenden rund 70 Seiten Leseempfehlungen „von Jungs für Jungs“ (von 12 bis 18 Jahren) ist sicher für Sie, den Sohnemann und auch die Tochter etwas dabei.



    Beitrag von Daniela am Mittwoch, 8.Februar.2006, 13:02
    Homepage: www.die-leselust.de

    Hallo ihr Lieben,
    ich melde mich nach meinem Urlaub auch wieder zurück, hatte jetzt aber ganz schön zu tun, die vielen Seiten nachzulesen, die ihr in der Zwischenzeit fabriziert habt. Schön, dass hier wieder so viel Leben herrscht!

    Allen Geburtstagskindern noch nachträglich herzliche Glückwünsche!

    Und nun zu BÜCHERN...

    LESEN! gestern hab ich natürlich verpasst, war im Kino, ich hatte mich aber im Vorfeld sehr gefreut, dass sie ANNE TYLER - Im Krieg und in der Liebe vorgestellt hatte. War für mich ein echtes Lesehighlight und hatte mich sehr sehr berührt, hoffentlich verkauft sich das Taschenbuch dadurch jetzt gut...

    HANS-ULRICH TREICHEL: ich mochte den Verlorenen sehr gerne, auch die anderen Bücher, die ich von ihm gelesen habe; ich hatte ihn dann auch mal in ner Lesung erlebt und hatte einen ähnlich schönen Abend wie Wibke. Nur der MENSCHENFLUG ist IMHO nicht besonders geglückt, ist eine schwerfällige Fortsetzung.

    MAREIKE: ich konnte mit TIEFE von Henning Mankell so gar nichts anfangen, auch ROTE ANTILOPE gefiel mir nicht, und DER CHRONIST DER WINDE, als Hörbuch konsumiert, hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. Meiner Ansicht nach kannste dir ,wenn du mit den Krimis schon nichts anfangen kannst, auch seine anderen Bücher ersparen, gibt noch genug anderes Lesenswertes ;-))

    Der neue IRVING hat bei mir auch keine Begeisterungsstürme ausgelöst. Ich hab den Anfang ja noch ganz gerne gelesen, aber je weiter ich kam, umso widerwilliger hab ich zum Buch gegriffen. Mich haben die Sexgeschichten aus der Mädchenschule nicht angerührt, sondern eher genervt; immer wieder dasselbe, interessant eigentlich nur aus dem Hintergrund heraus, dass Irving selbst Ähnliches erlebte. In der NYT stand irgendwann in einer Rezension zu lesen, dass der Rezensent genervt immer wieder nur über "das und das ist toll, wenn einem dabei eine Frau den Penis hält" zu lesen; mir gings ähnlich.
    Und dann zog sich die Geschichte auch noch so unendlich... Von mir nur 2 von 5 Punkten. Vielleicht bin ich aus Irving aber auch einfach rausgewachsen.

    Im Moment bin ich fieberhaft am Hörbuchhören; höre gerade alle 6 Harry-Potter-Bände, die ich ja schonmal gelesen habe, von Rufus Beck gelesen und kann kaum die Hörer vom Kopf nehmen ;-))

    LG, Daniela



    Beitrag von Maria am Mittwoch, 8.Februar.2006, 11:44

    WIBKE/INGE:
    Ihr erinnert mich gerade zur rechten Zeit daran, dass ich unbedingt ein Buch von TREICHEL lesen moechte. Bin gerade dabei meinen Griffel hinzuwerfen und mit Monsieur und Tochter auswärts zu essen und da muesste doch eine Buchhandlung zu finden sein auf dem Weg. ;-)

    DORIS/WIBKE/INGE:
    Ich habe erst kuerzlich von Anne TYLER "Back When We Were Grownups" nach Jahren wiedergelesen. Wie vor Jahren schon, kann ich mich nicht wirklich mit der Schicksalergebenheit der Helding abfinden. Was mir immer an Anne Tyler und auch an diesem Roman gefaellt ist ihr unbestechliches Auge, ihr Talent, zwischenmenschliche Beziehungen auch anhand scheinbar unwichtiger Details punktgenau zu beschreiben. Und irgendwie bleiben einem ihre Figuren im Gedaechtnis. Vor kurzem war ich nah daran, mit einem "My name is not Rebecca" zu protestieren. Habe ich dann aber anders formuliert, weil ja keiner wissen koennte, dass ich mich auf eine Romanheldin Tylers berufen wollte. ;-) Some of her stories are sleepers, they continue to grow on you long after you have put the book aside. So geschehen mit "Im Krieg und in der Liebe". Habe ich das erste Mal im schnellen Lesetempo gelesen und diese Lesart tat ihr nicht gut. Bei der zweiten Lektuere hingegen ist sie mir viel naeher gekommen, und ich kann DORIS' Empfehlung beipflichten. Lohnt sich auch im Original, Frau Tyler pflegt eine sehr sehr schoene, praezise Sprache ohne unoetigen Schnickschnack. Und natuerlich laengst als Tb erhaeltlich.

    Und jetzt muss ich zusehen, dass ich puenktlich bei Tisch erscheine. Euch einen schoenen Tag noch.



    Beitrag von INGE am Mittwoch, 8.Februar.2006, 10:26

    Ich hätte Lesen" auch beinahe übersehen, MARIA.
    Zum Glück lief vor den Tagesthemen noch ein kleiner Spot dazu!
    "Der Verlorene" wurde von der Leiterin unseres Literaturkurses schon sehr empfohlen. Sie könnte glatt mal die Vertretung für Frau Heidenreich übernehmen, da sie oft die gleichen Tipps wie diese vorweg auf Lager hat. Nur die Hektik fehlt ihr *g*.
    WIBKE, mir gefiel Ann Tylers "Atemübungen" sehr gut, sie bekam dafür den Pulitzerpreis. Es ist eine sehr sympathisch geschriebene Geschichte über eine amerik. Familie, alles spielt sich an einem einzigen Tag ab. Maggie, die Ehefrau und Mutter der Familie, hat eine grundlegende Eigenschaft: sie möchte das Leben ihrer nahen Mitmenschen positiv beeinflussen - man könnte auch sagen, sie mischt sich sehr gerne in das Leben anderer ein.
    Es gibt Rückblicke auf das Leben der Familie und immer ist ein guter Schuss Situationskomik mit dabei.

    Hakan Nesser "Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod" war ganz gut, aber ab der Mitte verlor das Buch doch ein wenig für mich.
    Nun lese ich voller Begeisterung Anna Galalda "Zusammen ist man weniger allein"

    Liebe Grüße, Inge



    Beitrag von Doris am Mittwoch, 8.Februar.2006, 10:11

    WIBKE: Im Krieg und in der Liebe kann ich dir nur empfehlen. Ein dicht geschriebenes Buch, kein Klassiker aber auch weit mehr als nur ein Schmöcker. Schau doch mal die Rezensions bei Danielas Leselust an.

    Der Treichel liegt auch noch bei mir rum und wartet darauf gelesen zu werden.

    Liebe Grüsse
    Doris



    Beitrag von Wibke am Mittwoch, 8.Februar.2006, 09:57

    Ja, MarMankell, ich habe den "Verlorenen" von Treichel bereits gelesen, er ist schon 1998 erschienen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann die "Lesen!"-Meinungen dazu von gestern abend nur bestätigen.
    Ich habe Treichel vor einigen Jahren bei einer Lesung zu "Tristanakkord" erlebt, es war ein wunderbar witziger, netter Abend.
    "Menschenflug" werde ich mir sicher gönnen, schon allein wegen des Lilienthal-Fotos *g*.

    Hat denn jemand schon "Im Krieg und in der Liebe" gelesen von Anne Tyler gelesen ? Das hörte sich doch auch interessant an. Ich habe von ihr noch gar nix gelesen, vor Jahren habe ich mal ein Buch gekauft ( "Atemübungen" ? ), es dann aber meiner Schwiegermutter geschenkt, die im Krankenhaus lag. Sie hat sich nie dazu geäußert, das lag wohl aber weniger an der Qualität des Buches als vielmehr am Nicht-Gelesen-haben ihrerseits *g*.

    Schnelle Grüße, Wibke



    Beitrag von Maria am Mittwoch, 8.Februar.2006, 09:35

    MARmANKELL.
    Habe im Radio ein Interview mit MANKELL ueber das Buch gehoert und mir gedacht, ueber Pharma-firmen und Aids lese ich lieber keinen Roman. Da reichen mir die harten Tatsachen.

    LESEN! habe ich nicht gesehen. Weiss nicht, ob es einen dooferen Grund dafuer geben kann als meinen: Ich hatte 22.45 Uhr als Sendezeit im Kopf. Fragt mich nicht, warum - um 21.03 noch, als ich die untenstehende kleine Erinnerung hier reinstellte, waere ich fast noch auf die Zdf-Seite gegangen, war dann aber zu computerueberdruessig und setzte mich mit statt dessen mit einem Stoß Papier vor den Fernseher, schaltete ihn aber erst um 22.45 Uhr ein. Auch gut, waere nur gern frueher ins Bett gegangen gewesen. :-)

    Ausgelesen habe ich Madame DURAS' "Der Liebhaber" (in der 5 Euro Ausgabe der SZ). Die Schilderung von Ort und Zeit haben mich beeindruckt, die Liebschaft selber ist ja zum Traurigwerden wie das Schicksal von Duras' Mutter und ihren Kindern. So ein verhindertes Leben.



    Beitrag von MarMankell am Mittwoch, 8.Februar.2006, 07:30
    Homepage: www.espace.ch/artikel_176984.html

    Oben ein Link zum neuen MANKELL: KENNEDYS GEHIRN. Kommt recht gut weg, ist die gleiche Rezensentin, die neulich den UPDIKE ein bisschen gerupft hat, MARIA. Hier noch ein Link zu MANKELL: TIEFE: http://www.espace.ch/artikel_82830.html; das scheint ja sehr gut zu sein. Ich hatte mit den WALLANDER-KRIMIS immer ein wenig Mühe, vielleicht ist das ja ein Einstieg?

    LESEN! habe ich gestern gesehen; das war ja mal wieder HEKTISCH!!! Den UPDIKE habe ich gestern bei amazon umbestellt, ich Schaf hatte nicht gesehen, dass ich eine Ausgabe bestellt hatte, die erst in vier bis sechs Wochen lieferbar ist... Jetzt hoffe ich, das Buch noch vor den Skiferien nächste Woche zu bekommen.
    Hat jemand von Euch die besprochenen Bücher von HANS ULRICH TREICHEL gelesen? Mir sagte das nichts, hörte sich aber gut an.
    Hier wird's langsam hell - ich wünsche uns allen einen sonnigen Tag! Liegrü: Marquelquechose



    Beitrag von Lesen! Heute! am Dienstag, 7.Februar.2006, 21:03
    EMail: :-)



    Beitrag von Heidi am Dienstag, 7.Februar.2006, 17:53

    ANDREA: Ich habe nochmal in mein DTV-Taschenbuch KLEINE AUSSICHTEN geschaut, und in meinen Augen stimmt dort der Klappentext insoweit, dass von Kindheit und Erwachsenwerden die Rede ist. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich solche Texte auch interpretiert werden *g*. Allerdings war das Lesen, wenn ich mich recht erinnere, genauso bedrückend und bleiern wie das Leben dort in der damaligen Zeit. An ein vorsichtiges Eingreifen der Autorin, die aus heutiger Sicht die möglichen Beweggründe zurechtrückt (steht so auch im Klappentext) kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern.

    Doch ist das Thema "irreführende oder schlichtweg falsche Klappentexte" ein immer aufs Neue ärgerliches Thema. Ich glaube mich zu erinnern, dass VANDAM vor langer Zeit hier auch mal aus der Sicht der Schreiberinnen berichtet hat (wo bist du eigentlich, VANDAM?). Ich lese gerade DAS GETEILTE HAUS von SHAUNA BALDWIN SINGH, das mir trotz des Klappentextes gefällt *g*. Dort ist nämlich davon die Rede, dass die beiden willensstarken Ehefrauen des reichen Grundbesitzers mit allen Mitteln um Macht und Einfluss kämpfen *g*, was einfach so nicht stimmt. Die zweite Ehefrau Roop, einst ein lebhaftes, energisches kleines Mädchen, wird durch ihre Erziehung zu einem schwachen, angepassten Wesen. Die einzige willensstarke Frau in dem Buch ist Satya, die Erstfrau. Das klingt jetzt irgendwie nach Schnulze, ist es aber bei weitem nicht. Thema des Buches ist nicht nur diese Roop sondern auch der Weg Indiens und Pakistans in die Unabhängigkeit aus der Sicht einer Sikh-Familie. Eine vollkommen fremde Welt für mich.

    Gruß von Heidi



    Beitrag von Andrea am Dienstag, 7.Februar.2006, 15:51

    eigentlich habe ich ja gar keine Zeit, aber auf eine kleine Pause...

    mir haben die KLEINEN AUSSICHTEN nicht so gefallen, HEIDI, ich habe da irgendwie nicht so richtig den Zugang gefunden, auch war der Klappentext irreführend und das hat mich gestört, ich habe nicht erwartet, dass es in diesem Buch nur um die Kindheit und Schulzeit geht, sondern mehr Aufbruch.

    VIOLA, was führt Ihr denn auf, ich denke immer noch gern an Friedis Theaterzeiten zurück.

    und jetzt wieder ab an die Arbeit!

    [ Erste Seite ] [ Vorherige Beiträge ] [ Weitere Beiträge ]


powered in 0.05s by baseportal.de
Erstellen Sie Ihre eigene Web-Datenbank - kostenlos!