Jetzt sind die Postings wieder da. Verstehe ich nicht. Haben wir ein Forumsgespenst?
Beitrag von Vandam am Montag, 13.März.2006, 11:30
Ups - was ist denn hier los? Grad waren doch noch viel aktuellere Forumseinträge da? Das neueste, was ich jetzt sehe, ist vom 6.3.! Komisch ...
Räuchern die uns schon aus, weil wir Kohle schuldig sind? Ich hab meine schon überwiesen ...
Irgendwo in einem der verschwundenen Postings war die Rede von DER BLINDE MÖRDER. Ich hab zwei oder dreimal mit dem Lesen angefangen, fand das Buch absolut shize und uninteressant - und hab es dann auf- und hergegeben. Geht mir selten so, dass mir die Probleme der Protagonisten vollkommen schnurzegal sind, aber da war es so.
Beitrag von Daniela am Sonntag, 12.März.2006, 23:18 Homepage: www.buecher.de
Hallo Maria, alle Rezensionen aus der FAZ, auch die zum MELNITZ, kannst du bei Buecher.de nachlesen ;-) ich bin ja sonst eher amazon-Anhänger, aber diesen Service nutze ich hin und wieder sehr gerne...
Eine Besprechung in der FAZ ueber obigen Roman unter dem Titel:
Unser Mann in Mekka Ilija Trojanow erzählt von Richard Burton, einem der großen Abenteurer des 19. Jahrhunderts
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Ich habe in Oe1 ein laengeres Interview mit dem Autor gehoert, das mich sehr neugierig gemacht hat auf seinen Roman. Zufaellig jemand schon hineingeguckt?
MarDISCH: In der Brigitte, die diese Woche herauskommt, findet sich ein Interview mit Irene Dische.
Beitrag von MarDische am Samstag, 11.März.2006, 17:45
...musste leider heute noch kurz in den Buchladen, um ein Geschenk für eine Bekannte zu kaufen, da sprang mich IRENE DISCHE: GROSSMAMA PACKT AUS geradezu an. Las während des Judokurses der Tochter die ersten eineinhalb Kapitel - KÖSTLICH!!!! Ganz wunderbar, wenn das so bleibt, dann müssen NESSER und UPDIKE und IRVING und andere erst einmal in die zweite Reihe des SUBS zurück :-) Übrigens habe ich PRIME im Kino gesehen, diesen Film mit Meryl Streep und Uma Thurmann, ganz nett! (Hier in der CH ist alles immer im Original, weiss gar nicht, wie der auf Deutsch heisst) Habt ein schönes WE M.
Beitrag von Daniela Müller am Samstag, 11.März.2006, 17:03 EMail: danim1703@aol.com
Hallo! Ich bin ganz verzweifelt, weil ich (inzwischen 32 Jahre jung) ein Buch suche, dass ich als Kind gelesen habe. Nur fällt mir der Titel/Autor absolut nicht mehr ein. Was ich von dem Buch noch weiß, ist folgendes: es handelt sich um ein Gespenst mit Namen Bodo Karl Philipp Franz Traugott Ludwig Eberhard... (auf jeden Fall ein seeehr langer Name), der mit seinen Gespenstereltern in einem Turm (?)an einer Schule lebt und dort so einiges erlebt. Es war glaube ich ein eher schüchternes, verängstigtes Gespenst. Hm... keine wirklich gute Beschreibung, oder? Aber ich möchte dieses Buch so gerne wieder finden, da ich es als Kind bestimmt 9 Mal gelesen habe, so gut hat es mir gefallen. Kann mir jemand weiterhelfen? Weiß jemand zufällig den Titel dieses Buches? Wenn ja, wäre eine kurze Mail an meine E-Mail-Adresse supertoll!! Schon jetzt ein herzliches Dankeschön!!!
Dieser Roman zwingt mich, nach Lesezeit zu suchen, wo ich eigentlich gar keine habe. Fast fuenfhundert Seiten habe ich nun gelesen und lerne nun die vierte Generation dieser juedischen Kaufmannsfamilie kennen. Einerseits kann ich nicht erwarten, weiterlesen zu duerfen, andererseits schmerzt es mich, nur noch an dreihundert Seiten vor mir zu haben. BRUNA, wolltest du dir den "Melnitz" nicht auch goennen?
Auf der Suche nach der Melnitz-Rezension in der FAZ, - die ich letzte Woche in der Zeitung gesehen, aber nur angelesen hatte, um unvoreingenommen zuerst den Roman selber zu lesen -, habe ich ein Interview mit Paula FOX entdeckt (s. Link). Im Verlag C.H. Beck ist nun auch auf deutsch der zweite Band ihrer Memoiren, „Der kälteste Winter”, erschienen. Die Melnitz-Rezi konnte ich nicht mehr finden.
Meine Juengste hat eine frische Kanne Ostfriesensonntagstee gebraut und der Lesesessel wartet.
@ INGE hi, super, daß du den FLUSSKÖNIG so positiv bewertest, es liegt hier bei mir auf dem Tisch. Ich liebe Alice Hoffmann von früher, schon länger her, daß ich sie las, fand es toll.
Schönes Wochenende, weiß jemand, wann wieder Lesen kommt mit Elke H. hab den Faden verloren. Hier noch eine Rezi für euch:
- Susan Hastings, Im Bann des roten Mondes - - Läuterung einer eurozentristischen Französin - Ein weiteres Buch in der Literaturgattung „Europäerin kommt nach Afrika, liebt bereits jemanden von dort oder lernt auf der Reise, während des Aufenthalts oder durch andere Umstände jemanden kennen“. Das setting dieses Romans ist Algerien 1891. Die französische Protagonistin Denise bewundert ihre Landsmännin, die berühmte Schriftstellerin George Sand wegen ihrer unkonventionellen und unabhängigen Lebens- und Denkweise. Auch Denise ist aus ähnlichem Holz geschnitzt und pflegt den Zeitgeist solcher Frauen. Ihr Vater ist Archäologieprofessor, sie hat ihn auf vielen Reisen begleitet und kennt einen großen Teil der Welt. Diesmal hat es ihren Vater ins Hoggar Gebirge in der Wüste Sahara geführt; er wird vermisst. Denis fährt allein nach Algier, um ihn zu suchen. Verlobt ist sie mit dem Eisenbahningenieur Philippe. Denise ist überzeugt von den europäischen Erfolgen in Wissenschaft und Forschung, glaubt an den Fortschrittsgedanken, sprich: „den armen, unzivilisierten ‚Eingeborenen’ die europäischen Errungenschaften zu bringen“. Auf eigene Faust und gegen den Willen ihres Verlobten fährt sie von Algier aus mit zwei Algeriern und zwei Automobilen in die Wüste, um ihren Vater zu suchen. Es kommt, wie es kommen muß: die Algerier lassen sie nachts mittellos in der Wüste sitzen und machen sich mit den Autos, sämtlichem Gepäck, Nahrung und Wasser aus dem Staub. Wir lesen nun von der Rettung Denise durch Tuareg Krieger, die sie mit in ihr Zeltlager nehmen, aufnehmen und gesund pflegen. Die Begegnung mit diesem stolzen alten Volk ändert allmählich die Sichtweise Denise. Sie wohnt während dieser Zeit im Zelt der Mutter und Schwester eines der Hauptfiguren dieser Gruppe, die sie aufgenommen hat: Arkani, der alle Attribute besitzt, die einen Mann begehrenswert machen: Klugheit, Schönheit, Adel und vieles mehr. Er spricht Französisch und wird zum Lehrer für Denise in den Belangen und Verhaltensweisen seines Volkes. Dann wird er zur Liebe ihres Lebens. Von manchen stilistischen Gemeinplätzen und Plattitüden einmal abgesehen wie z. B. „mein Herz erstarrte zu Eis“ die sich ähnlich relativ häufig in dem Text finden lassen, empfehle ich das Buch trotzdem. Die Autorin gibt viel Wissen weiter über die Lebensweise der Tuareg (1891!), ihre Sprache, ihre Überlebensstrategien, ihre Philosophie, ihre Kultur. Die Landschaftsschilderungen und Beschreibungen der seelischen Befindlichkeiten der Hauptpersonen sind gelungen. Spannung ist auch vorhanden. Der geschichtliche Rahmen stimmt. Interessante Unterhaltung, die auch eine bestimmte Art von Wissen für Leute vermittelt, die auf nicht-wissenschaftliche Weise vieles über ein fremdes Volk und seine Umwelt erfahren mögen.
LG
VAL
Beitrag von Maria am Samstag, 11.März.2006, 09:25
mAhUCH. War mir waehrend der Woche auch schon einmal so ergangen, dachte aber, dass mein Compi spinnt.
Beitrag von MarDoppeltHuch! am Samstag, 11.März.2006, 08:05
.. und jetzt ist alles wieder da, seltsam... Habe wir gestern von HAKAN NESSER: PICCADILLY CIRCUS LIEGT NICHT IN KUMA gekauft - wer kennt es?
Beitrag von MarHuch? am Samstag, 11.März.2006, 08:04
Ist hier nicht irgendwie eine Woche verschwunden?
Beitrag von nori am Freitag, 10.März.2006, 17:03 EMail: pinky10@gmx.at
ich habe alles,wirklich alles durchstöbert und nichts,kein buch mehr finden können,das buch lautet:"das vermächtnis der atlanter...",geschrieben von helga hoffmann schmidt,rosegg 2000.es wurden ca.100,200 bücher gedruckt.wer stellt mir dieses buch zur verfügung?oder hat es in pdf format,oder verkauft es?
grüsse nori pinky10@gmx.at
Beitrag von Maria am Freitag, 10.März.2006, 13:49
Hallo ihr Lieben!
BRUNA, womoeglich wurde die Ada BONI doch ins Deutsche uebersetzt! Sieh dich aber auf alle Faelle nach dem italienischen Original um. Wenn du mal Fragen haben solltest, weisst du ja, dass du mich fragen kannst (gilt auch fuer DIRK und alle Interessierten). :-)
BIANCA: Ich habe gestern auf die Schnelle deinen italienischen Rosenkuchen wieder einmal gebacken (erfuhr um fuenf, dass gegen zehn Uhr noch Uebernachtungsbesuch eintreffen wird). Duftet und schmeckt einfach wunderbar. Weil wir beim Thema Kochen sind: Soll ich das Rezepteforum weiter behalten? Finanziere es gerne weiter, auch wenn ich kaum Zeit dafuer habe. Es hat mir aber schon oefter ausgeholfen, wenn ich unterwegs war und ein Rezept brauchte und ich es im Web finden konnte. Es schlafen dort ein paar gute! :-)
EVALANA: WAS AM ENDE BLEIBT von Paula FOX habe ich mehrere Male gelesen, es gefiel mir eines jedes Mal. Hast du eine Ausgabe mit dem Vorwort von Jonathan FRANZEN?
Ich moechte gerne mehr schreiben, bin aber schlicht und ergreifend zu ausgelaugt. Um vier aufgestanden, am Flughafen um fuenf und seither noch vier Stunden Gespraeche setzen mir zu.
Erwaehnen moechte ich noch, dass ich meine Lesezeit im Moment mit dem sehr schoenen Roman "Melnitz" von Charles LEWINSKY verbringe. Der beste juedische Familienroman seit I.B. SINGERS "Schatten ueber dem Hudson", moechte ich ausrufen.
Ein schoenes Wochenende euch allen, herzlich, Maria
Beitrag von bruna am Freitag, 10.März.2006, 10:24
DIRK anscheinend gibt es schon auch ein deutsches kochbuch von ada boni - wenn auch nicht (mehr) bei amazon!
INGE mit "pompeji"von robert harris ging es mir wie dir - ich mochte das buch sehr. ích laube wir hatten es damals bei einer italien-reise im gepäck *g* und mein mann fand den roman zu "reißerisch".
gestern war ich auch im kino und habe *good night, and good luck* gesehen. dieser film ist ausgezeichnet gemacht. george clooney hat sich nicht nur optisch und schauspielerisch zu seinem vorteil entwickelt (in *ER* mochte ich ihn eigentlich nicht), er kann auch filme machen! und das thema von *good night, and good luck* ist heute noch genau so prisant und interessant wie in den 50er jahren. unbedingt ansehen!!! (im original)
ich bin in den letzten zügen von *ein liebling der götter* von SYBILLE BEDFORD. ein netter, schön zu lesender roman um schöne und exzentrische menschen der upper-class zur zeit des ersten weltkrieges, den ich wirklich mit vergnügen lese - und ein nachfolge-roman ist soeben erschienen: "ein trügerischer sommer".
zum wochenende werde ich wahrscheinlich mit JONATHAN COEs "klassentreffen" beginnen. ihr kennt den autor sicher auch u.a. von "allein mit shirley"!
nach ada boni muß ich wohl im sommer in italien ausschau halten ;-)
... und jetzt geht's in den fitness-club
euch allen ein schönes wochenende
Beitrag von Dirk am Freitag, 10.März.2006, 09:26
Guten Morgen, und Danke an die Köchinnen, die mir so prompt die Antwort wußten. Ich dachte mir doch, dass ich hier weitergeholfen werde . :-) Lesend bin ich gerade doch beeindruckt vom Roman 'Eismond', der in Finnland spielt, aber von einem deutschen Autor geschrieben ist. Und weit mehr als in einem Krimi geht es wohl um die Frage, wie mit dem Tod, konkret mit dem Tod des liebsten Menschen, weitergelebt werden kann. Also ein tiefgründiger Roman. Und dann war ich im Kino und derjenigen, die ihn noch nicht kennt, will ich noch den Film 'Wie im Himmel' empfehlen: Großes Kino, tolle Bilder, packende Geschichte und himmlische Musik. Ein schönes Wochenende allseits Dirk
Beitrag von evalana am Donnerstag, 9.März.2006, 19:03 EMail: eissnerkeck@aol.com
HEIDI: Ich muss es gestehen, seit dem BLINDEN MÖRDER habe ich mich an keine weiteren Bücher von Margaret Atwood heran getraut. Für mich war es eine schwere Prüfung, mich durch dieses Buch durchzuarbeiten. Die Handlung schlängelt sich zähflüssig durch die Seiten. Ein trostloses Buch, nach dem man nachts nicht gut schläft, weil das, was man gelesen hat, unzufrieden macht. Die Charaktere bleiben ausschnitthaft gezeichnet, wirken bis zuletzt eher mysteriös und kamen mir jedenfalls nicht sehr nahe. Im letzten Fünftel kommt es dann zu einem temporeichen, furiosen Endspurt mit allerlei Enthüllungen der bisher dunklen Geheimnisse, ohne ersehnte Erlösung aus der Qual. Wie hat es Dir / Euch gefallen?
ALIAS GRACE dagegen, ich weiß jetzt gar nicht mehr, welches dieser Bücher eher erschienen ist, bin mir aber sicher, das vor dem Blinden Mörder gelesen zu haben, erstklassig.
Ich bin gespannt, wie Dir DIE PENELOPIADE gefällt. Vielleicht nehme ich dann wieder einen neuen Anlauf.
ZOMBIE von J. C. OATES: Das habe ich vor zwei Jahren in den Händen gehabt: Meiner Meinung nach unnötig grausam und brutal, aus Sicht eines Psychokillers geschrieben, der sich einen willfährigen ihm ergebenden Zombie erschaffen will, spielte da nicht Lobotomie eine Rolle? Obwohl ich auch beruflich mit Menschen zu tun habe, die teilweise Dinge getan haben, wo man sich fragt, ob das noch menschlich ist, um es mal so auszudrücken, war das nichts für mich. Ähnlich ging’s mir mit diesem AMERICAN PSYCHO von ELLIS, das habe ich auch konsequent nicht zu Ende gelesen. Repräsentativ ist dieses Werk jedenfalls nicht für ihre Bücher. Und um es mit J.C.Oates noch einmal zu probieren, kann ich, wie gesagt, HUDSON RIVER nur wärmstens empfehlen.
Wo ich nun schon mal dabei bin: Kennt ihr von FRANK TALLIS der „DER ZEITMÖRDER“? Die Ankündigung lautete: Autor: Psychologe, Persiflage auf den Wissenschaftsbetrieb und Unterhaltungsjuwel Der Londoner Tom Jones ist davon überzeugt, dass er als „männliche Jungfrau“ enden würde. Er ist Mathematiker und arbeitet an seiner Dissertation bei dem ungarischen Professor Béla Bartok. Er lernt Anna, eine Psychologiestudentin und Cellospielerin kennen. Sie haben tatsächlich eine sexuelle Beziehung, über die er sich mit seinem Freund Dave detailliert unterhält. Tom’s Leidenschaft ist die Konstruktion einer Maschine nach Plänen des viktorianischen Physikers Locke, mit der man, wie auf einer Daguerreotypie, Vergangenes abbilden kann. Als er beginnt an Anna’s Treue zu zweifeln, setzt er seinen Lock'schen Apparat ein. Mehr sei nicht verraten. Intelligent und mit Humor erzählt.
Ein Kollege hat mir von PAULA FOX (die Großmutter von Courtney Love, ups) WAS AM ENDE BLEIBT und DIE SCHÖNHEITSLINIE von Alan Hollinghurst ans Herz gelegt und ausgeliehen. Ich habe mit Ersterem begonnen und denke bisher noch etwas verhalten, na ja, mal sehen. Das andere erinnert mich von der Inhaltsangabe her sehr an den Film MATCH POINT und damit, abgesehen von Dostojewski, an DER WEG NACH OBEN von John Braine. Wenn jemand dieses Buch noch kennt, Original Room at the Top, 2. Auflage 1959, mein Gott, so alt bin ich nun auch nicht, würde ich mich freuen.
Herzliche Grüße Evalana
Beitrag von Heidi am Donnerstag, 9.März.2006, 16:19
Ich war ein Weilchen verreist und danach habe ich nicht so schnell wieder den Anschluss gefunden. In der Zwischenzeit habe ich ja ein paar wichtige Geburtstage verpasst, Glückwunsch an Daniela und Dirk.
ANDREA: Liest du von der KLÜGER WEITERLEBEN oder eines ihrer literaturwissenschaftlichen Bücher? WEITERLEBEN ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher über das Thema Holocaust und was kam danach. FRAUEN LESEN ANDERS war hier vor Jahren schon mal Thema, erinnerst du dich? Es ging hoch her damals *g*.
EVALANA: Ich freue mich, hier noch eine weitere ATWOOD-Fannin *g* zu treffen. Wir sind hier schon einige. Hast du schon ihr neuestes, DIE PENELOPIADE gelesen? Und zur OATES: Vielleicht versuche ich es doch nochmal mit ihr? Hast du eigentlich ZOMBIE gelesen und was hältst du davon?
Ich habe inzwischen STADT DER BLINDEN von JOSE SARAMAGO beendet und war sehr beeindruckt sowohl vom verstörenden Inhalt her als auch was seinen Schreibstil betrifft, an den ich mich aber schnell gewöhnt hatte. Er schreibt sozusagen ohne Punkt und Komma und man muss schon sehr konzentriert sein, um ihm immer folgen zu können.
Danach las ich von RUTH PRAWER JHABVALA - HITZE UND STAUB. Ehrlich gesagt, kam ich mit diesem Buch überhaupt nicht zurecht. Ich fand die Schilderung des Lebens zweier Britinnen im Indien der zwanziger sowie der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einfach uninteressant geschildert, beider Schicksal ähnelt sich, die eine folgt der anderen Jahrzehnte später und wiederholt dann in etwa das Schicksal der Älteren, zum Schluss hing ich dann völlig in der Luft, als es anfängt, interessant zu werden, endet es, ohne dass der Leser erfährt, wie es ausgeht. Ich blieb etwas unbefriedigt sitzen *g*. Ärgerlich nur, dass dieses Buch 1975 den Booker Prize erhielt. Das erstaunt mich sehr *g*.
Aber nun muss ich noch von einem Buch berichten, das mich wirklich fasziniert hat. Während ich es las, bin ich tatsächlich in eine andere Realität abgetaucht, und jedes Mal, wenn ich das Buch für kurze Zeit schloss und in mein eigenes Leben zurückkehrte, fragte ich mich tatsächlich, wo bin ich, was ist nun Realität, mein Leben oder das, was ich im Buch als Realität erfahre. Es handelt sich um DIE UNGETRÖSTETEN von KAZUO ISHIGURO. Sehr empfehlenswert! Die Inhaltsangabe bei Amazon entspricht nicht annähernd dem außergewöhnlichen Leseerlebnis: "Der berühmte Pianist Ryder versteht die Welt nicht mehr: Völlig fremde Menschen kommen auf ihn zu und bitten ihn um diesen und jenen Gefallen. Als er versucht, zwischen dem alten Hotelpagen Gustav und seiner Tochter zu vermitteln, passieren plötzlich seltsame Dinge. Realität und Traum verschwimmen, und überirdische Mächte nehmen sein Schicksal in die Hand. Er trifft Lebende und Totgeglaubte, die sich Hilfe oder gar die lang erwartete Erlösung erhoffen…".
Jetzt soll es aber genug sein für heute, liebe Grüße von Heidi
Beitrag von MarKellner am Donnerstag, 9.März.2006, 08:47
Zwischendurch gelesen: EIN PERFEKTER KELLNER von ALAIN CLAUDE SULZER. Fazit: " a very good read" (Sagt man das so, MARIA?) und ein echter "page-turner". Geschichte beginnt in den 30er Jahren, wo der "perfekte Kellner" Erneste im Grand-Hotel Giesbach (besonders schön zu lesen, wenn man das sogar kennt...)seine große Liebe, den jungen Lehrkellner Jakob kennenlernt. Das Glück währt nicht lange. Dreißig Jahre später bekommt er einen Brief von Jakob und seine Vergangenheit holt ihn wieder ein... Sehr schön und gerade aus erzählt! Man sieht es verfilmt schon vor sich. Ein hübscher kleiner Roman von 180 Seiten. Mit UPDIKES VILLAGES habe ich angefangen, ich merke aber, dass ich dazu Zeit und Muße brauche - das Englisch ist für mich doch ziemlich reich im Vokabular, ich muss mich sehr konzentrieren, merke, dass ich ständig absätzeweise lese, ohne richtig "hinzulesen", und das darf natürlich nicht sein. Mal schauen, wie wir das hinbekommen :-) Liebe Grüsse, muss weg, hier taut der Schnee, und alle Naselang rumpelt es gewaltig auf dem Dach, wenn eine Lawine runtergeht. Seit vorgestern haben wir übrigens vier Kätzchen: Wer will eins?
Hallo ihr Lieben, ich hab mal wieder ein Buch gelesen, von dem ich so begeistert bin, dass ich es allen ans Herz legen will ;-)
(der restliche Newsletter versteckt sich hinter dem Link oben):
Liebe Freunde der Leselust,
ich freue mich sehr, dass ich endlich wieder genug Zeit in meinem derzeit sehr arbeitsreichen Alltag freischaufeln konnte, um wieder mal einen kurzen Überblick über all die Bücher zu senden, dich ich – und natürlich auch die vielen MitschreiberInnen im Leselustforum – in den letzten Wochen vorgestellt und diskutiert haben. Allen, denen es zu mühsam ist, sich durch diese über 60 Titel zu informieren, aber auch allen anderen Lesern möchte ich aber zumindest einen Titel mit allem Nachdruck ans Herz legen:
***** - Petterson, Per - Pferde stehlen http://f5.parsimony.net/forum5557/messages/27982.htm Der letzte Sommer, den Trond mit seinem Vater verbringt, beinhaltet viele Veränderungen im Leben des Heranwachsenden, an die er sich nun, mehr als 50 Jahre später wieder erinnert... Was als Inhaltsangabe noch recht austauschbar klingt, entpuppt sich beim Lesen als eines der schönsten und aufrichtigsten Bücher, das ich seit sehr langer Zeit gelesen habe. Daher gar nicht viele Worte, nur eine dringende Empfehlung: LESEN!!!<br>
Und den Hörbuchfreunden:
***** - Kristof, Agota - Die Analphabetin. Gelesen von Hannelore Hoger http://f5.parsimony.net/forum5557/messages/27909.htm Auf unsentimentale und doch sehr berührende Weise erzählt die ungarische Autorin hier von ihrem eigenen Leben; wie sie, die schon mit 4 Jahren lesen konnte, durch die Flucht in ein anderes Land plötzlich zur Analphabetin wurde und was das für sie bedeutete. Auch die Vorlesestimme passt perfekt zum Vorgelesenen - eine unbedingt Empfehlung!<br>
LG, Daniela
Beitrag von INGE am Mittwoch, 8.März.2006, 15:29
DIRK, auf deutsch ist das Buch aktuell nicht erhältlich. Bei amazon bekommst du aber die englische Ausgabe, hier der link dazu:
Zuletzt gelesen: Alice Hoffman "Der Flusskönig" Die 15jährige Carlin hat ein Stipendium im Elite-Internat von Haddan, einer Kleinstadt in Massachusetts, erhalten. Sie freundet sich mit Gus, einem absoluten Außenseiter und von allen anderen gemiedenen Schüler, an. Nach einem heftigen Streit der beiden verschwindet Gus und wird tags darauf ertrunken aus dem Fluss gezogen. Alle denken an Selbstmord, nur dem Polizisten Abe fallen einige Ungereimtheiten auf und er will den Dingen auf den Grund gehen. Dabei verliebt er sich - zum ersten Mal in seinem Leben - in die Kunsterzieherin Betsy. Der Roman lebt von den interessanten Charakteren, der Beschreibung vom Leben der Lehrer und Eliteschüler und der Gemeinschaft der Kleinstädter und vor allem auch durch die bei Alice Hoffman bekannten mystischen Anklänge. So erscheint der verstorbene Gus auf einem Foto, das Betsy in dessen Dachkammer schießt. Carlin begegnet Gus immer wieder in Form von auftretenden Wasserlachen, in ihrem Lieblingskleidungsstück (ein Mantel, der Gus gehörte) tauchen immer wieder kleine Steine und kleine Fische aus dem Fluss auf. Und am Ende fügt sich vieles... ein wunderschöner Roman fürs Herz.
Überrascht war ich, dass mich Robert Harris "Pompeji" gleich von Anfang an so in Bann zog. Sonst bin ich für histor. Krimis/Romane nicht so 100 %ig zu begeistern. Davor las ich Kathy Reichs "Durch Mark und Bein", hat mir sehr gut gefallen. Die drei vorhergehenden Krimis der Serie hatte ich vor Jahren schon gelesen. Irgendwie hatte ich diese Serie dann nicht mehr so weiterverfolgt.
DIRK: Ich habe damit das Kochen gelernt. ;-) Im Ernst, war ein Hochzeitsgeschenk, die schoene Ausgabe mit Schuber aus dem Colombo Verlag.
Leider weiss ich nicht, ob es eine deutsche Uebersetzung gibt. Wenn ich dir andere Fragen beantworten kann, gerne.
Zufaellig bin ich in Washington eines Tages einer englischen Uebersetzung eines anderen Boni-Werks, "Italian Regional Cooking", habhaftig geworden. Die beiden Kochbuecher ergaenzen sich ideal, sind allerdings, besonders das Hauptwerk, eher ausgerichtet auf Kochende mit Erfahrung.
Beitrag von Dirk am Mittwoch, 8.März.2006, 14:00 Homepage: kochen
hallo an alle und eine Frage an alle Koch(buch)expertinnen hier: Kennt jemand das italienische Kochbuch mit dem wunderbaren Titel: Il talismano della felicità (allein schon deswegen würde ichs suchen) und besser noch, weiß eine, ob es davon auch eine deutsche Übersetzung gibt? Für Auskünfte wäre ich dankbar und grüße herzlich in die mittagsrunde Dirk
Beitrag von Heike am Mittwoch, 8.März.2006, 13:53
Das Bücherforum braucht wieder Geld, Näheres im Orga-Forum.
Gruß Heike
Beitrag von Aleksandra Kruszynski am Montag, 6.März.2006, 14:12 EMail: akruszynska@o2.pl
ich werde ihnen for allen die Bucher von Friedrich Durrematt emfehlen. "Der Besuch der alten Dame" und "Die Phisiker" sind einfach genial. Man kann aber nich beim lesen vergessen, dass die beiden Werken zur Nachkrigsliteratur gehoren, und in Wirklichkeit eine gewisse Kritik in sich haben
Guten Morgen, VAL und alle Anderen*) in der Runde,
in einer Wiener Zeitung entdeckt, ein Artikel ueber Henry JAMES (Link oben):
Henry James: Die subtile Eleganz des Untergangs Seine Romane zählen zu den großen psychologischen Meisterwerken der Weltliteratur: 90. Todestag des amerikanischen Autors
°°°°°
MARION NRW: *gggg* Ich hatte aber "anscheinend" geschrieben. ;-)
EVALANA: Danke fuer deine Tipps. "Hudson River" habe ich vorgemerkt (ich nehme an, das ist auch der Titel des Originals?).
Liebe Gruesse aus dem sonnigen Wien, M.
*)´Ich nehme mal an, in irgendeinem Gewand all Rechtschreibverordnung wird es falsch geschrieben sein. ;-)
Bin zwar nicht aus Rhein-Neckar, aber: macht jemand dort mit: "1Buch im Dreieck" lesen dort jetzt alle oder sollen oder sollten... "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus" von F.C. Delius.
Euch allen einen angenehmen Freitag,
Val
Beitrag von MarionNRW am Donnerstag, 2.März.2006, 14:45
Sorry, MARIA, da muss ich dich korrigieren (und CANER wirds freuen ;-) )
Auf der Eisenbahnbrücke : [Roman] / Robert Cormier. Aus dem Amerikan. von Rudolf Herfurtner
Verfasser: Cormier, Robert Verleger: München : Bertelsmann-Jugendbuch-Verl. Erscheinungsjahr: 2002 Umfang/Format: 189 S. ; 18 cm Gesamttitel: C.-Bertelsmann-Taschenbuch ; Bd. 30006 Originaltitel: After the first death <dt.> ISBN: 3-570-30006-4
Einband/Preis: kart. : EUR 7.00
Amazon sagt, es ist noch lieferbar (und nennt auch gleich Lernmaterialien dazu, du musst nur den dt. Titel eingeben, Caner). Aber - lesen musst du es natürlich trotzdem, und möglichst auch in Englisch, kann nicht so schwer sein. Schreib die Vokabeln, die du nicht kennst, auf einen Zettel (ich hab was gegen reinschreiben) und schlage sie nach, wenn sie entweder häufiger vorkommen oder sich nicht aus dem Zusammenhang erschließen.
So, das war mein Wort zum Donnerstag ;-)
EVALANA, herzlich willkommen, von der Oates habe ich auch mal was gelesen, lange ist es her, ich grübele, was es war? Ich habe keine negativen Erinnerungen, also hat es mir gefallen...
LG, MarionNRW
Beitrag von evalana am Mittwoch, 1.März.2006, 22:47 EMail: eissnerkeck@aol.com
Ich schaue hier immer wieder einmal rein, lese gerade, dass J.C. Oates (wieder) auftaucht und bin spontan begeistert. Die Bücher von J. C. Oates haben mich mein Leben lang begleitet, auch wenn ich mich manchmal nicht zwischen ihr und M. Atwood entscheiden konnte.
Unter dem Pseudonym ROSAMOND SMITH hat sie ja auch sog. "Psycho-Thriller" veröffentlicht, von denen ich insbesondere
KOMM, WENN ES DUNKEL WIRD (Eine Reise nach Philadelphia verwandelt die Existenz des jungen Tristam Heade auf unheimliche Weise. Überall trifft er auf Spuren eines Doppelgängers. Seine eigene Persönlichkeit scheint sich zu verändern. Die geheimnisvolle Fleur tritt in sein Leben und er ist aus Liebe zu ihr bereit, ihren Mann umzubringen)
und
LOCKENDER ENGEL (Terence Green, ein angesehener Mann und Familienvater wird Geschworener und während eines Prozesses von einem jungen Mädchen - dem angeblichen Opfer einer Körperverletzung - in den Bann gezogen, bis zur sexuellen Obsession)
besonders empfehlen kann.
Überrascht war ich dann aber von "Hudson River", einem Gesellschaftsroman, der doch tatsächlich stellenweise komisch war. (Die Geschichte des Städtchens Salthill-on-Hudson beginnt mit einem Heldentod, der mitten ins Leben ihrer Bewohner hineinführt: Ein Künstler, Bildhauer und Star dieses Provinznests ertrinkt bei der Rettung eines Kindes. Schockiert tauchen die Freunde des Verunglückten in ihre Seelen hinab und kommen wieder empor, indem sie ihre verborgenen Wünsche mit zu Tage fördern.).
Gern erinnere ich mich daran, dass J.C. Oates Mitte der 80er Jahre im Amerikahaus in Hamburg, das inzwischen abgerissen wurde, um einem Hotelerweiterungsbau zu weichen, zu einer Lesung erschien und sich außerordentlich begeistert über den Sport Boxen und die Boxer ausließ.
Also denjenigen, die etwas für Neurosen, menschliche Verstrickungen und Abgründe oder gar Psychopathisches übrig haben, sind ihre Bücher außerordentlich zu empfehlen.
Grüße evalana
Beitrag von am Mittwoch, 1.März.2006, 19:57
CANER Y: War wohl ein schlauer Lehrer, der euch just das eine Buch von Robert CORMIER zum Lesen auftraegt, das es anscheinend nicht auf Deutsch gibt. Setz dich einfach hin und lies. Ja, da sind Vokabeln dabei, die du wirst nachschlagen muessen, aber die kannst du einfach anstreichen und erst mal weiterlesen. Den Sinn wirst du trotzdem verstehen. Und vergiss nicht: Mit jeder Seite wird es dir leichter fallen. Mut und gutes Gelingen, M.
Beitrag von Caner Yilmaz am Mittwoch, 1.März.2006, 17:26 EMail: caneri@web.de
Hallo alle zusaamen, ich hätte mal eine kleine Frage. Wei´jemand zufällig, ob es eine deutsche Fassung von dem englischen Buch "After the first death", von Robert Cormier, gibt. Ich wär euch für eine Antwort sehr dankbar.
Beitrag von Dirk am Dienstag, 28.Februar.2006, 18:08
vielen Dank für die lieben Glückwünsche, bin ja richtig gerührt und geschüttelt... manch schönes Buch gabs bei mir auch, aber dauerhaft wichtiger noch: ein wunderbarer Lesesessel (mitsamt passendem Schemel) für die neu eingerichtete 'Vollmannecke', also für all die anstehenden Lesereisen in die Lesewelten des 19. Jahrhunderts. Dazu gut passend kann ich euch berichten, dass ich soeben (gleich zweimal hinternander) das so anregende 'Tagebuch eines Lesers' von Alberto Manguel gelesen habe. Und da gibts nicht nur wunderbare Formulierungen übers Lesen, sondern auch solch gute Anregungen, dass ich froh bin, auch Buchgutscheine geschenkt bekommen zu haben. So denn, herzlich Dirk
Beitrag von Vandam am Dienstag, 28.Februar.2006, 16:48
Ich geb mal ungeprüft weiter, was ich bei amazon zum Thema "gekürzter Lederstrumpf" als Rezension gefunden hab:
++++
Cooper würde sich im Grabe umdrehen!, 1. Juli 2005 Rezensentin/Rezensent: chrisheym (Mehr über mich) aus Saarbrücken, Saarland Deutschland Auch die zweibändige Lederstrumpf-Ausgabe des Ellermann-Verlags hat wie die meisten anderen Lederstrumpf-Editionen den entscheidenden Nachteil, dass sie nach Kürzungen in einem nicht mehr ertäglichen Ausmass nichts weiter als eine Jugendausgabe ist. Es wurden sogar ganze Kapitel einfach weggelassen, was man bemerkt, wenn man einmal mit der amerikanischen Ausgabe der "Library Of America" vergleicht, die in etwa den drei-fachen (!!!) Seitenumfang hat. Nachdem ich über Monate intensiv nach einer adäquaten deutschen Lederstrumpf-Ausgabe gesucht habe, kam ich zu der traurigen Feststellung, dass zur Zeit keine einzige ungekürzte Ausgabe neu erhältlich ist.
Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es jedoch folgende empfehlenswerte Ausgaben:
1. die 5-bändige Insel-Taschenbuchausgabe (ungekürzt) 2. die 5-bändige Diogenes-Taschenbuchausgabe, die der Ausgabe Liesching-Hoffmann von ca. 1843ff entspricht u. allenfalls-wenn überhaupt-minimale Kürzungen aufweist. 3. die 5-bändige Ausgabe vom Hendel Verlag, Meerseburg von 1936(identisch mit 1), allerdings in altdeutscher Sprache. Auch diese Ausgabe entspricht der Ausgabe Liesching-Hoffmann 1843ff, allerdings wurden leichte Kürzungen u. Übersetzungsfehler 1936 korrigiert.
4. die 5-bändige Ausgabe vom Verlag Hesse - Becker, Leipzig ca. 1910 bis 1930, altdeutsche Sprache.Auch diese Ausgabe entspricht der Ausgabe Liesching-Hoffmann, obwohl der Herausgeber Zoozmann sie als seine eigene Übersetzung ausweist, nachdem er pro Seite ca. 2-3 Wörter veränderte (!!!)
Weitere Ausgaben, die in etwa dem Cooper'schen Original entsprechen, konnte ich leider außer noch viel älteren Übersetzungen aus dem 19.Jahrhundert nicht ausfindig machen.
Bei Kenntnis der aktuellen Lederstrumpf-Ausgaben würde sich Cooper sicher im Grabe umdrehen.
Beitrag von Vandam am Dienstag, 28.Februar.2006, 16:42 EMail: giora at gmx.de
Hallo allerseits,
ich sah mich weiter unten angesprochen zwecks einer unverstümmelten deutschen Ausgabe des Lederstrumpf. Spontan bin ich da schimmerlos, aber ich kann gern versuchen, mich mal schlau zu machen.
Mit diesen guten Nachrichten (sicher auch gueltig fuer das - nur bei Schokolade - schwache Geschlecht) moeche auch ich den Geburtstagskindern DANIELA und DIRK alles Gute fuer das neue Lebensjahr wuenschen!
Herzlich, Maria
P.S.: Frechheit, den Schokoeffekt nur an Maennern zu testen!
Beitrag von Maria am Dienstag, 28.Februar.2006, 16:02
MarRechtschreibereform: Wenn die Huehner nicht ganz andere Sorgen haetten, wuerden sie ueber diese Rechtschreibschelmereien herzlich lachen. Ich persoenlich habe das Ganzevon recht weit her mit grossen Augen beobachtet: Wo sonst in der Welt leistet man sich sogenannte (bezahlte! Steuerzahler finanziert, nehme ich an) Experten, die eine Sprache reformieren, die sich in nichtdeutschsprachigen Laendern ganz gut alleine zurechtkommt? Irgendwie passt das Thema ja zum Faschingsdienstag. :-)))
Trink darauf einen Krapfen und beiss in meinen Cappuccino (Kapputschino?), Maria
Beitrag von MarGenitiv am Dienstag, 28.Februar.2006, 08:24
Ich habe gerade den zweiten Teil von DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD beendet - keine Empfehlung. Eher ein Aufguss des ersten Teils, wenig witzig und viel Bekanntes. Gestern hörte ich in den Nachrichten, dass TEile der Rechtschreibreform wieder zurück genommen werden, man in Zukunft also wieder das Schwarze Brett schreibt und eislaufen - WELCHE EINSICHT!!! Liegrü, heute will ich mal ganz diszipliniert arbeiten *man merkt's*, M.
Beitrag von Daniela am Dienstag, 28.Februar.2006, 00:49 Homepage: www.die-leselust.de
Vielen herzlichen Dank ihr Lieben, für die netten Wünsche zum Geburtstag ;-)) Wurde natürlich auch an Büchern (und Hörbüchern!) reich beschenkt und werde hoffentlich bald berichten ;-)))
...hier ist noch ein Link auf das Buch von ZSCHOKKE, MARIA. Das würde mich auch interessieren. Ich könnte ja ein "Gegenbuch" schreiben, bin ich doch den umgekehrten Weg gegangen: von Berlin nach Bern!
In der NZZ rezensiert Beatrice von Matt den neuen Roman von Matthias ZSCHOKKE (Neue Zürcher Zeitung, 25. Februar 2006, Ressort Feuilleton, Link oben). Sie spricht gar von einer "kostbaren Lektüre". Meine Neugier ist geweckt. Kennt jemand dieses Buch?
Beitrag von Maria am Montag, 27.Februar.2006, 20:04
Eigentlich wollte ich auch MAREI ansprechen. :-)
Beitrag von Maria am Montag, 27.Februar.2006, 20:03
SABRINA/BAUER: Zur amerikanischen Pionierzeit fallen mir die LEDERSTRUMPF-Erzaehlungen von James F. COOPER ein. Leider sind die mir bekannten deutschsprachigen Uebertragungen meist sehr gekuerzt, um nicht zu sagen verstuemmelt worden, angeblich um sie "jugendfreundlicher" zu machen. Vielleicht findet sich unter uns jemand (VANDAM, du vielleicht, bitte?) der zu einer guten deutschen Ausgabe eine Empfehlung abgeben koennte.
Beitrag von Mareke am Montag, 27.Februar.2006, 17:40
Vielleicht gefällt ihm JACK LONDON? Den liebt meine Tochter. Oder ROBINSON CRUESOE? Von CELIA REES gibt es ein gutes Buch namens PIRATEN, da sind allerdings Mädchen die Helden, das spielt aber auch so im 18. Jh., glaube ich. Viel Erfolg bei der Suche (ich bin auch an Tipps interessiert)!
Beitrag von Sabrina Bauer am Montag, 27.Februar.2006, 13:53 EMail: grissi90@hotmail.com
Hallo!! Ich hätte mal eine Frage, mein Sohn (13 Jahre) liest so gerne Bücher aus der Kolonialzeit, Geschichten über den Goldrausch in Amerika, die Besidelung von Australien, usw. Ihm hat auch das Buch von Karen Blixen, Jenseits von Afrika so gut gefallen :) Kennt irgendjemand gute Bücher die über diese Themen erzählen, ich bräuchte noch eine Kleinigkeit für seinen Geburtstag :)
Ich hätte wohl doch nicht aus dem Verlagsumlauf des Börsenblatts ausklinken sollen. Ich krieg gar nix mehr mit. Zu meiner Überraschung sah ich am Samstag in der Buchhandlung bei uns am Ort einen neuen Michael Ochajon-Krimi von Batya Gur liegen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, dass die Autorin vor ihrem Tod noch einen Band der Reihe geschrieben hat.
Und Feuer fiel vom Himmel. von Gur, Batya; Gebunden Ein Inspektor Ochajon Roman. Aus d. Hebräischen v. Barbara Linner 479 S. 22 cm 680g 2006 Goldmann ISBN 3-442-30837-2 | KNV-Titelnr.: 15238314 21.90 EUR - 38.50 sFr
Beitrag von Eva am Sonntag, 26.Februar.2006, 22:22
Schließ mich den Gratulanten an und wünsche DANIELA und DIRK auch alles Liebe und Gute!
Beitrag von MarionNRW am Sonntag, 26.Februar.2006, 16:04
Auch von mir herzliche Geburtstagsglückwünsche an DIRK und DANIELA!!