VIOLA nachträglcih auch von mir alles liebe zum geburtstag!!!
KARIN B ich fand den anfang des buches auch sehr heftig und wenn es in diesem stil so weiter gegangen wäre, hätte ich es sicherlich nicht zu ende gelesen. aber glücklicherweise ist nur der anfang so heftig, danach wird es spannend und entwickelt einen regelrechten lesesog.
hey - danke für eure Glückwünsche... obwohl ich mich grad bißle rar mache hier... hängt natürlich auch mit dem Sommer zusammen - denn das bedeutet für uns Lehrer Prüfungen, Abschlussfeiern, Zeugnisse, Ausflüge... und speziell für unsere Familie: Geburtstage ohne Ende.... *G* Ich hatte einfach einen traumhaften Tag gestern: neben herrlichstem Wetter die besten Gäste: 5 "alte" Freundinnen.... die sich z. T. seit vielen vielen Jahren zum ersten Mal wieder bei mir trafen!
Das bringt mich auf einen Buchtipp für dich, MANU: wie wärs mit "Dem göttlichen Geheimnis der Ya-Ya-Schwestern?"
Ich selbst "kämpfe" gerade täglich mit dem Schlaf und Phiipp Roths "Verschwörung gegen Amerika"... meistens gewinnt der erstgenannte.....
Beitrag von manu am Montag, 3.Juli.2006, 09:16
hallo ihr lieben!
VIOLA nachtraeglich alles gute zum geburtstag! da hattest du ja gestern traumhaftes wetter!
ausgelesen habe ich WIE FRAUEN FISCHEN UND JAGEN melissa bank. nette unterhaltung, gut zu lesen.
zur zeit kaempfe ich mich eher durch SCHEIDUNG AUF FRANZOESISCH diane johnson. eine junge amerikanerin faehrt nach paris, um ihrer schwester beizustehen, die gerade ihr 2. kind erwartet und unerwartet von ihrem franz. mann verlassen wird. sie wird in die franz. gesellschaft eingefuehrt, kulturelle unterschiede und und und...bisher nichts, was mich "vom hocker haut". naja, ich bleibe dran, mal sehen, ob es sich lohnt.
dann haette ich noch eine anfrage an euch:
weiss jemand ein buch, dass man einer frau schenken koennte, die in rente geht? kann auch was lustiges sein (z.b. richtung kishon...) muss nicht zwingend was mit dem ruhestand zu tun haben. das waere nett!
so und jetzt gleich werden sachen gepackt und ab ins freibad, hier ist richtiges sommerwetter! euch einen sonnigen tag!
liebe gruesse manu
Beitrag von gertie am Sonntag, 2.Juli.2006, 18:20
Die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag, alles liebe und gute, liebe VIOLA!
lg gertie
Beitrag von Kioki am Freitag, 30.Juni.2006, 14:10 EMail: kioki@web.de
Hallo,
vielen Dank für die Schilderungen eurer Lese-Eindrücke und Infos zu HERBFÖRG WASSMO! Jetzt kann ich mir doch ein wenig besser vorstellen, worum es in ihren Büchern geht und vor allem, auf welchen Schreibstil ich mich einlassen würde. Ich werde demnächst ihre Ausleihquote in der hiesigen Stadtbücherei aktiv erhöhen :-) !
Leider habe ich, wie gesagt, im Moment wenig Zeit, mich insbesondere auf längere Leseabenteuer einzulassen. Das hält mich aber nicht vom Rezensionen-Lesen und schon gar nicht vom Bücher-Kaufen ab.... NORA von PIA FRANKENBERG liegt auch auf meinem Stapel, ich habe vor jahren schon völlig begeistert KLARA UND DIE LIEBE ZUM ZOO (so ähnlich hieß es, glaube ich?) gelesen. Zur Zeit kaue ich an DER KLANG DER ZEIT, ich versuche, die Leseabstände so kurz zu halten, so daß ich nicht völlig rauskomme. Heute ist die neue LESART gekommen, also wieder viele Ideen für neuen Stoff!
Viele Grüße und ein schönes sonniges Wochenende, Kioki
Der Schriftsteller, Satiriker und Karikaturist Robert Gernhardt ist tot. Gernhardt starb im Alter von 68 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Frankfurt am Main. Das teilte der S. Fischer Verlag unter Bezug auf Gernhardts Ehefrau mit. Mit seinen humorigen, aber auch oft sehr ernsten Gedichten galt er als einer der wichtigsten Lyriker der deutschen Nachkriegszeit. Der gebürtige Este gründete als Zeichner und Autor die «Neue Frankfurter Schule» mit. Er gehörte zu den Stars der Satirezeitschrift «Titanic».
Beitrag von Andrea am Freitag, 30.Juni.2006, 11:32
Vielen Dank für die lieben Geburtstagsgrüße und rückblickend stelle ich immer wieder fest, wie sehr ich von den Tips hier partizipiere, einerseits ist es auch manchmal ein Fluch, weil mir natürlich sofort die hier besprochenen BÜcher in der Buchhandlung ins Auge fallen, dann erinnere ich mich, wer, was dazu geschrieben hat und je nach dem, ich weiß ja schon mit wem ich hier Vorlieben teile, müssen sie dann gekauft werden, aber es gab ja einen großzügigen Bücherscheck, mein Mann schenkt gar nix anderes mehr und macht mir damit auch die größte Freude!
Wassmö habe ich gelesen, vor vier Jahren, DIE SIEBTE BEGEGNUNG, handelt um ein Paar, das lange braucht, um zueinander zu finden, ich meine aber schon, dass es sehr fesselnd war, abtauchend!
DORIS; ohjeh, gute Besserung!
MANU; viel Spaß dann mit der Miller, und ja MARIA, ich glaube mich auch an diese Diskussion zu erinnern..., am Montag bin ich seit sechs Jahren dabei
So, dann wünsche ich uns allen ein tolles, aufregendes und spannendes Fußballabenteuer!
liebe Grüße, Andrea
Beitrag von Doris am Mittwoch, 28.Juni.2006, 18:30
Danke!
.....Und...Anfang AUGUST (März wäre ja noch weit hin!) ;-)) bin ich auf einen Ballonflug in die Schweiz eingeladen. Bis dahin muss ich wieder rumspringen können ;-)......
Beitrag von MarionNRW am Mittwoch, 28.Juni.2006, 17:28
DORIS, auch von mir gute Besserung! Deine Fotos habe ich mir auch angesehen (leider nur teilweise), sie sind wirklich schön. Irgendwann, wenn mal mehr Zeit da ist, werde ich sie mir alle anschauen.
KIOKI, in 'meiner' Bib läuft Herbjörg Wassmo unter 'Frauenliteratur', aber eher die Frauenbewegte, nicht die Chicklit. Eigentlich müsste ich sagen 'lief', denn die Ausleihquote ist sehr gering. Gelesen hab ich noch nichts von ihr.
Von Sue MILLER habe ich mal vor Jahren 'Die gute Mutter' gelesen, hat mir damals gut gefallen.
Oben findet ihr den Link zu meinem Profil Und wenn ihr weiter runterscrollt und auf meine Fotos klickt, dann kommt ihr direkt dorthin. Da ist u.a. auch ein Foto von meinem "bösen" Fuss ;-)) Ansonsten habe ich versucht meine beiden liebsten Hobbys Fotografieren und Lesen miteinander zu verbinden und viele Gedichte unter die Fotos eingestellt. Viel Spass beim Stöbern!
LG Doris
Beitrag von Doris am Mittwoch, 28.Juni.2006, 14:32
Danke für eure guten Wünsche. Dann kann es nur besser werden *freu*! Maria davon gehe ich aber aus, daß ich in 4 Wochen wieder flink wie ein Weisel bin. Ich übe schon jeden Tag. Und...Anfang März bin ich auf einen Ballonflug in die Schweiz eingeladen. Bis dahin muss ich wieder rumspringen können ;-)
ANDREA, auch von mir noch nachträglich liebe Wünsche und Grüsse zu deinem Geburtstag.
Manu:Das freut mich! :-))) Wenn du noch ein wenig weiter schaust, dann siehst du z.b. auch ein Mohnblumenbild, das "beinahe" in die Galerie gewählt wurde. Ich setz euch gleich noch einmal den Link ein.
MARIKI: Wir waren erst eine Woche in Meersburg am Bodensee und dann ebenfalls eine Woche in San Bernadino und haben von dort aus Ausflüge ins Tessin und z.b. nach Lugano gemacht.
Kioki: Ich habe von der Herborg WASSMO vor Jahren die Triologie. Der Stumme Raum, Das Haus der Glasveranda und gefühlloser Himmel gelese. Ich weiß nur noch das das Leseerlebnis sehr intensiv war. Es war sehr schermütig, ging u.a. um sexuellen Mißbrauch hat mich damals aber sehr gefangen genommen. Außerdem habe ich noch das Buch DINA von ihr, ebenfalls ein Buch mit einer großen epischen Kraft.
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von manu am Mittwoch, 28.Juni.2006, 14:21
ANDREA alles liebe zum geburtstag nachtraeglich! hoffe, du hattest einen schoenen tag!
MARIA / ANDREA nee, nee, ist es nicht furchtbar *gg* konnte nicht widerstehen und habe mir am gleichen tag 3 (!) buecher von sue miller bei amazon bestellt. jetzt warte ich und bin mal gespannt, wie sie mir gefallen werden.
gelesen habe ich den letzten HARRY POTTER , nette unterhaltung, so zum weglesen! dann MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN schmitt. das war ja ein ganz duennes aber schoenes buch. sozusagen auf einen rutsch verschlungen *g* und dann noch den GESANG DER VERLORENEN FRAUEN kiana davenport. das war schon eine heftige geschichte, nicht so leicht zu verdauen, die schrecken des krieges. DORIS H hat es vor langer zeit hier mal empfohlen.
DORIS H uebrigens schoen fotos hast du gemacht, hab aber nur die ersten 20 gesehen... gute besserung fuer dein bein!
und nun das unerwartete mittagsschlaefchen meines sohnes fuer etwas lesezeit nutzen... gerade ist es WIE FRAUEN FISCHEN UND JAGEN melissa bank. liest sich gut...und dazu ein (warmer)cappuccino (hallo MARIA)...
war mir auch aufgefallen. Ich dachte, sie will damit eine Pointe machen, da sie doch darüber schreibt, sich keinen einzigen dieser erinnerungswürdigen Sätze, die sie aus literarisch wertvollen Büchern herausgepickt und sogar auf Zettel geschrieben und an die Wand geheftet hat, merken konnte. Und fand's witzig. Lag ich falsch? Sollen wir sie fragen? :-))
Allerdings geht's mir auch so, "Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum" habe ich mir von Musil über die Jahe eingeprägt, danach fehlt mir der Rest des Absatzes und geht erst beim eigentlichen ersten Satz weiter "Es war ein schoener Augusttag des Jahres 1913". ;-) Mein juengerer Bruder hingegen zitiert mir seit Jahren die schoensten Saetze aus dem Roman, immer passend zur jeweiligen politischen Lage oder wenn sich mal wieder irgendein Prominenter entsprechend dargestellt hat. So sind sie, die Brueder, die kleinen vor allem. ;-)
Gut, dass du ihnen die Meinung gesagt hast ueber das Rossi-Machwerk!
Beitrag von Mariki am Mittwoch, 28.Juni.2006, 12:47
DORIS: Gute Besserung! Wo wart Ihr denn in der CH *Neugier*? Ich habe übrigens auf Brigitte.de auch meine Meinung zum Buch von DANIELA ROSSI gepostet und sogar eine Antwort bekommen, die nett, aber ein bisschen lächerlich war: Man habe bei dem Buch auf den literarischen Wert geachtet, nicht auf den Inhalt :-) Dabei ist dieses Buch auch literarisch ein einziger Schmarren auf Rosamunde-Pilcher-Niveau... Ist Euch das auch aufgefallen, dass JULIE KARNICK in ihrer letzten Brigitte-Kolumne von Musils MANN OHNE EITELKEITEN schreibt? Ts, ts, ts... sie liest es angeblich seit Jahren... schade, dass man dann noch nicht einmal den Titel weiss... ANDREA: ALLES LIEBE NOCH ZUM GEBURTSTAG!!!
Beitrag von Maria am Mittwoch, 28.Juni.2006, 10:58
Tut mir so Leid für dich, DORIS! Wünsche dir alles Gute und vor allem, daß du nachher wieder so gut wie vorher laufen kannst.
KIOKI, schön von dir wieder einmal zu hoeren. Leider kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich habe mit solchen Exoten immer wieder Glueck in modernen Antiquariaten und Wuehlkisten. Fuer den Preis eines Cappuccinos kann man da auch schon mal danebengreifen und bestenfalls lernt man einen neuen Lieblingsautor oder -autorin kennen!
Ich habe gestern bei unserer "Buchlandung" (muss jedes Mal aufpassen, nicht BRuchlandung zu tippen, im letzten Moment den linken Zeigefinger vom R zurueckziehen *g*)
Eric LAURRENT, Pariser Verhaeltnisse,
um drei Euro erworben (sehr schöne Aufmachung, gebunden, vom Residenz Verlag).
AUSTEN: Den Film ueber CAPOTE habe ich noch immer nicht gesehen! Mir laufen die Tage und Wochen nur so davon, regt mich langsam auf.
Was Capotes Eingestaendnis, das Manuskript zerrissen zu haben, anbelangt, sehe ich solche Feststellungen als recht "dehnbar" an. Moeglich, dass seine Erinnerung ihn truegte, moeglich, dass ihn jemand mal falsch zitierte, was immer. Biographien, auch die besten, sind im Grunde ja immer nur ein Versuch, das Leben einer Person ungefaehr zu rekonstruieren. Auch gute Biographen koennen nur versuchen, so gut wie moeglich zu dokumentieren, der Rest ist Interpretation. Und trotzdem lese ich sie sehr gerne.
ANDREA: Ich habe gestern auch noch einen Sue MILLER Roman gefunden, "The World Below". Lesezeit war nicht dabei. Mal sehen. ;-)
Jetzt darf ich den letzten Akt meiner buchhalterischen Aufarbeitung der letzten Tage vollbringen: auf die Bank gehen und zahlen. ;-) *juchhe*
Beitrag von Kioki am Dienstag, 27.Juni.2006, 20:06 EMail: kioki@web.de
Hallo,
ich lese immer noch mit - aber auch das, berufs- und weiterbildungsbedingt in der letzten Zeit unregelmäßiger, leider. Jetzt habe ich mal eine Frage: Kennt eine von euch Romane von der Norwegerin HERBJÖRG WASSMO? Sie muß in den 80er und 90er Jahren hochwertige skandinavische Literaturpreise gewonnen haben (sorry, kenne mich da nicht aus). Ich hatte noch niemals ihren Namen gehört, bis mich neulich ein Freund auf ihre Bücher aufmerksam machte. Er liest sie, dank seiner norwegisch-Kenntnisse, im Original. Hat jemand von euch mal was von ihr gelesen und könnte ein paar Zeilen darüber verlieren? Die Rezensionen bei amazon klingen gut.
Entschuldigt, das ich mich erst jetzt aus meinem Urlaub zurückmelde. Ich habe aus dem Urlaub in der Schweiz ein kleines Souvenier mitgebracht :-( Gottlob erst am vorletzten Abend habe ich mir (nein nicht beim Bergsteigen, sondern beim ganz normalen Bummeln) einen sehr schmerzhaften Bänderriss zugezogen und muss nun 6 Wochen lang eine Schiene tragen.
Gelesen habe ich Jessica Durlacher Emoticon (sehr empfehlenswert) Margriet de Moor Sturmflut (auch gut, aber es passte nicht zur Jahreszeit und zum Wetter, Eindeutig ein Herbstbuch) Nora Pia Frankenberg (sehr zu empehlen)
Und jeden Tag ein neues Leben Jenifer Haigh (ein Schmöcker, ein wenig seicht)
Derzeit lese ich eine interessante Biographie über die Forscherin und Medizinerin Henrietta Mahlow, das tiefe Enblicke in das Leben der Berliner Charité im 19 Jahrhundert gewährt Die Gehilfin von Martin Kluger.
Schaut doch mal oben unter dem Link, was ich sonst noch gelesen habe ;-)))
Liebe Grüsse Doris
Beitrag von Austen am Dienstag, 27.Juni.2006, 08:37
Maria, ich habe "Sommerdiebe", wie er auf deutsch heißt, erst vorige Woche gelesen. Und gerade lese ich "Ich bin schwul, ich bin süchtig, ich bin ein Genie" -Gespräche mit Truman Capote. Und darin steht, dass er diesen Roman zerrissen hätte, weil er nicht so ganz damit zufrieden war und ihn ansonsten doch veröffentlich hätte. Also da war er doch nicht ganz ehrlich, denn jetzt hat man ja die Hefte mit diesem Roman gefunden. Vorige Woche habe ich auch "Capote" im Kino gesehen, fand den Film sehr gut, ein stiller Film. Und "Kaltblütig" habe ich verschlungen. Im Film ging es ja sehr viel um "In cold blood" bzw. um den einen Mörder Perry Smith, mit dem er sich ja sehr beschäftigt hat. Ach, ich kann gar nicht aufhören, bin momentan im Capote-Fieber! liebe Grüße Ingrid
Hallo, ich bräuchte da mal Hilfe. Ich suche ein Buch, daß ich mal vor Jahren gelesen hatte. Ich weiß leider nicht mehr genau, wie es heißt. Geschrieben wurde es von einer californischen Autorin. Es handelte sich dabei um eine Hexe, die ein kürzeres Bein hatte und auch dem König diente. Sie mußte ein Korset tragen und gegen ihre Schmerzen nahm sie Opium. Als Kind kam sie in ein Heim, nach dem der Vater umgebracht wurde. Der Titel war so ähnlich wie...Die Hexen des Königs. Ich kriege es echt nicht raus. Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Ich möchte das Buch so gerne verschenken. Im Vorraus vielen Dank Celest
Ich habe endgueltig den Sommer eingelaeutet und trinke heissen Espresso nun mit kalter Milch (1:3 *g*). Ploetzlich konnte ich mir keinen warmen Cappuccino mehr vorstellen. ;-)
Einmal taeglich, meist zur Cappuccinopause, surfe ich beim GRUMPY OLD BOOKMAN vorbei und da die letzte Woche etwas hektischer als sonst war (?), hatte ich ein paar seiner Beitraege versaeumt. Er bringt mich immer wieder zum Lachen, diesmal mit seinem Freitagbeitrag und dem Hinweis auf jene Bloggerin, die ihre "messy corners" beichtet. Entspricht genau dem Amuesierniveau, an das ich mich an so heissen Tagen gerne halte. ;-))
Heute frueh war mir schon das Glueck hold und im Vorbeilaufen gesehen, dass unser kleiner Buchladen im Durchgang doch tatsaechlich das Penguin-Tb von Truman CAPOTEs "Summer Crossing" feilbietet. Sofort gekauft. Schoener Cover: http://snipurl.com/saw2
Jetzt muss ich meine Buchhaltung in Ordnung bringen bevor mir das Hirn endgueltig wegschmilzt.
ANDREA: Ich kann mich erinnern, dass wir vor einigen Jahren (Herbst 2001?) schon einmal Sue MILLER zum Thema hatten. "While I was Gone" war der Roman, den einige von uns gelesen haben damals (den deutschen Titel habe ich vergessen). Ich hatte mir damals vorgenommen, mehr von dieser Autorin zu lesen, aber beim Vorsatz ist es leider geblieben. Zum Glueck fiel mir "For Love" nun zufaellig in die Haende. Ich werde nun versuchen, auch ihre anderen Titel zu lesen.
Auf der obigen verlinkten Seite (OPRAH), schildert die Autorin selber ihren Lebenslauf. Lest ihn, man merkt den Geschichten dieser Frau an, dass sie weiss wovon sie schreibt, im besten Sinn.
ANDREA, mir gefaellt auch sehr ihr feiner Sinn fuer Humor, der immer wieder durchscheint. Auf den letzten zwanzig Seiten kommt ja diese Szene im Vorzimmer des Zahnarzts, wie sie die Atmosphaere dort beschreibt und ganz besonders die Empfangsdame. Solche Wartezimmerdamen habe ich auch getroffen. Sie scheinen eine eigene Species zu sein. Eine meiner Aerztinnen (Mutter von fuenf Kindern, die sie nebenbei im ersten Stock managt waehrend sie im Erdgeschoss ordiniert) hat auch so ein Assemble wo Mobilar, Vorzimmerdame und Patienten buehnenreif wirken: Mobilar aus den Fuenfzigern, Polstermoebel in kiwigruenem glaenzendem Kunstleder, die Angestellte in ihrem Holzverschlag die Ruhe in Person (nie durfte man sofort bezahlen, tztz, da haette sie doch glatt eine Quittung ausstellen muessen - die Rechnung kam dafuer Monate spaeter und danach wieder und wieder, bis man die Uebersicht verlor). Ueberhaupt, diese letzten zwanzig Seiten, unglaublich was Miller da noch alles aufdroeselt. Mir blieb fast der Atem weg, diese Frau versteht was vom Erzaehlen!
Ich habe vorhin im Radio gehoert, dass der diesjaehrige Bachmann-Preis an eine Frau Mitte Dreissig geht, die wohl mit ihrer ersten Prosaarbeit gewonnen hat. Bis jetzt hat sie sich ihr Geld mit Sachbuechern und aehnlichem verdient. Bin gluecklich darueber, dass jemand, der schon durch ein Stueck Lebensschule gegangen ist und die Faehigkeit und Fertigkeit entwickelt hat, sich durch Schreiben ihr Geld zu verdienen, jetzt literarisch gewuerdigt wird. Sie wolle auf diesem jetzt auf bleiben, meinte sie. Ich wuensche ihr alles Gute. Ich habe so die Nase voll von diesen Moechtegernschriftstellern und Kuenstlern, die der Meinung sind, der Steuerzahler muesse ihre Ambitionen finanzieren. Wenn man bedenkt, wieviele der wirklich Grossen einen Brotberuf ausuebten.
Mir gefaellt der volle Sommer auch! :-)
Beitrag von Andrea am Sonntag, 25.Juni.2006, 17:16
REGAL, ich schaue natürlich im REGAL nach, das liegt an der Hitze und an den vielen Buchstaben, die ich heute schon "betastete",
trotzdem, ich liebe dieses Wetter!
Beitrag von Andrea am Sonntag, 25.Juni.2006, 17:14
nur ganz kurz, da ich momentan ziemlich im Arbeitsstress stecke zu SUE MILLER, ich liebe ihre Bücher und ich glaube ich habe alles, was es von ihr in deutscher Übersetzung gibt und kann sie wirklich uneingeschränkt empfehlen, gerade auch das "Ende des Sommers" und ein Titel irgendwas mit "Mutter" sind mir nach vielen Jahren immer noch im Gedächtnis, es gibt so Bücher, die liest man und weiß, die muss man besitzen und jetzt freue ich mich, dass MARIA sie nannte, weil ich sie gleich im regel suchen gehen und bisschen reinschmökern werde!
Ansonsten habe ich auch viel gelesen in den vergangenen Tagen, besonders herausragend "Die Schachspielerin" passt wunderbar in die Urlaubszeit und man muss als Leser nicht unbedingt Ahnung vom Schach haben. Liebe Grüße, Andrea
Ich habe jetzt bei amazon.com nach den Leserreaktionen zum Roman geguckt. Tja, ich sehe das Buch anders als diese Leser. Ruettelt aber nicht an meiner Meinung (volle Gertie-Punkte). ;-)
Wer es wagt und mir vertrauen will, dem empfehle ich bezueglich Inhaltsinformationen die bei amazon eingefuegten Rezensionen von "Publisher's Weekly" und dem "Library Journal".
Und um die Liebe in all ihren moeglichen Variationen geht es, was wieder einmal den Originaltitel viel aussagekraeftiger ueber den eigentlichen Inhalt macht. Uebrigens finde ich die deutsche Uebersetzung von Heinrike SCHARWEY hervorragend. Kompliment.
Ihr Lieben, zufällig ist mir das Buch von Sue MILLER in die Haende gefallen und was fuer ein Glueck: Es ist das beste, das ich seit langem gelesen habe! Wer UPDIKE liebt, aber auch mal einen Roman, der aus der Sicht einer Frau geschrieben ist, lesen moechte, hier ist sie, DIE Schriftstellerin, die mich mindestens so gut unterhaelt, so wunderbar das pralle Leben beschreiben kann. Ich halte mich mit uneingeschraenkten Empfehlungen eher zurueck, aber nicht bei diesem Roman! Ich habe gesehen, dass er fuer ein paar Kreuzer gebraucht im Internet erworben werden kann. Bestellt ihn, bevor er vergriffen ist! ;-)
Ein schoenes Wochenende euch allen, Maria
http://www.merisi.blogspot.com/
Beitrag von KarinB am Donnerstag, 22.Juni.2006, 18:52
HEIKE; das Buch Danielle Thiery – Was die Nacht verbirgt – ist das einzige Buch, was ich nach 5 Seiten weggelegt habe. Eine unbeschreibliche Darstellung eines Mordes - bestialisch, brutal, unbeschreiblich – und ich habe schon viel gelesen. Diese Brutalität macht für mich noch keinen Krimi aus, egal was da noch hinterherkam… –. Für mich ein Flop !! Schade für den Preis !!!
Beitrag von INGE am Donnerstag, 22.Juni.2006, 15:20
VANDAM, diese Adressen habe ich mir auch gleich notiert, Danke. Ich habe auch ein paar alte Bücher, zumindest der evtl. Wert würde mich mal interessieren. Ein paar gelesen kann ich auch vermelden:
Zu Daniel Kehlmann "Die Vermessung der Welt" braucht man nicht mehr viel erwähnen. Der Roman gefiel mir ausnehmend gut. Hätte ich nie gedacht im Vorfeld, dass das Buch so viel Witz hat.
Fred Uhlman "Der wiedergefundene Freund" ist eine Novelle, die mich sehr beeindruckt hat. Geschildert wird die entstehende Freundschaft zweier 16jähriger Gymnastiasten in Stuttgart im Jahre 1933. Der eine Junge (Ich-Erzähler) ist Sohn eines jüdischen Arztes, sein Freund stammt aus einer reichen Adelsfamilie. Beide sind bis dato Einzelgänger, für beide ist die Freundschaft von höchster Bedeutung. Aber die politischen Ereignisse lassen der Freundschaft nicht viele Chancen. Nach über 25 Jahren wird beim Ich-Erzähler die Erinnerung wieder geweckt bzw. die Verarbeitung des Ganzen eingeleitet und ich war wirklich gespannt, wie der Titel dieser Erzählung zustande kam. Das ist nun vorsichtig ausgedrückt, denn mehr will ich dazu nicht verraten. "Fred Uhlman (1901 - 1986) war Rechtsanwalt in Stuttgart. Flüchtete 1933 nach Frankreich, lebte als vielbeachteter Maler und Schriftsteller in Paris, Spanien und England." Man merkt bei seinen Beschreibungen und Stimmungsbildern, dass Uhlman aus eigener Erfahrung wusste, wie es zu dieser Zeit bei uns in Deutschland zuging.
Alexandra Marinina "Tod und ein bisschen Liebe" - der 4. Fall von Anastasja Kaminskaja war wie die Vorgängerbände recht spannend. Gut sind auch ihre Schilderungen über das Leben im aktuellen Russland. Ich war zwar schon recht bald auf der richtigen Spur (das Leid des routinierten Krimilesers), aber das hat dem Lesevergnügen nicht geschadet.
Anna Maria Schenkel "Tannöd" habe ich schon vor ein paar Wochen gelesen. Die Regensburger Autorin hat hier ein sehr beachtliches Erstlingswerk hingelegt. Sie war damit sogar 2-3 Mal an der Spitze der Krimi-Bestenliste der Zeitung "Die Welt". Sie arbeitet hier einen hist. Fall auf, der im bayr. Raum in den 20er Jahren (und auch danach)für großes Aufseheh sorgte. In einem Einsiedlerhof werden 6 Leichen aufgefunden, darunter auch 2 Kinder. Der Mordfall wurde nie aufgeklärt. Anna Maria Schenkel erzählt die Geschichte (die sie in die 50er Jahre verlegt hat) aus der Sicht von verschiedenen Dorfbewohnern. Und als Leser, der diesen historischen Fall schon länger kennt, denkt man sich: ja, so könnte es gewesen sein...
Ein 2. Mal "musste" ich Michael Frayn "Das Spionagespiel" lesen, es ist Thema im Literaturkurs. Normalerweise greife ich so schnell (wenn überhaupt!) nicht zu einem bereits gelesenen Buch - dazu gibt es viel zu viel Unbekanntes auf der Liste. Ach ja, gefallen hatte mir das Buch beim ersten Mal schon sehr gut. Ich finde auch, dass ihm die Schilderungen aus Kindersicht sehr gut gelungen sind.
Und sonst steht viel Fussball auf dem Programm!! Liebe Grüße an alle von Inge
Guten Morgen! Damit wir hier nicht alles doppelt machen ... ich hab den Kollegen Jan Burmeister mit seiner Anfrage nach dem Wert das antiquarischen Buchs zu http:/www.findmybook.de/ und http://www.eurobuch.com geschickt. Und ins Forum von booklooker.de. Da treiben sich ein paar Cracks rum, die noch so'n paar einschlägige Internetadressen kennen.
Hallo. Ich besitze ein Buch von Reinhard Roehle, "Im Schatten des Piraten" das unter dem Verlag: Union Deutsche Verlagsgesellschaft erschienen ist. Es ist definitiv aus der Zeit vor Kriegsende. Es ist ein Buch der Vierten Auflage. Es weist ziemliche Gebrauchsspuren auf. Mein Problem ist ,dass ich das Buch gerne verkaufen würde aber ich weis nicht was ich dafür verlangen darf. Wenn es jemanden gibt der da bescheid weis, dann würd ich mich über einen Tipp oder Hilfe freuen. Vielen dank schonmal, MFG Jan Burmeister
Beitrag von Heike am Mittwoch, 21.Juni.2006, 10:49
Ich habe heute so gar keine Lust zum Arbeiten ;-). Deshalb auch von mir mal wieder was Gelesenes (mit freundlicher Unterstüzung vom amazon):
LINDA STIFT - KINGPENG "Die Geschwister Kinga und Nick leben zusammen. Kinga, die gern die Boxershorts ihres Bruders trägt, ist nach dem Unfalltod ihres Verlobten bei Nick eingezogen. Gemeinsam betreiben sie einen Partyservice: sie kocht, er erledigt das Geschäftliche und gibt sich ansonsten seinem Waschzwang hin. Von ihrem kleinen Balkon, auf dem nur einige Kräuter und Tomatenpflanzen stehen, sehen die Geschwister eine große Terrasse mit Kübelpflanzen, einer Hollywoodschaukel und reichen, gutaussehenden Menschen, die sie fasziniert beobachten. Und plötzlich gehören sie dazu, wenn auch zunächst eher in der Rolle jener, die den Lieferanteneingang benützen." Ein überraschendes Debüt. Die flockig lockere Erzählweise aus wechselnder Perspektive lässt viel Raum für Spekulationen. Hat mir sehr gut gefallen.
RENNIE AIRTH - ORTE DER FINSTERNIS "Surrey, Sommer 1932. Wie ein Bote kommender Schrecken liegen schwere Gewitterwolken über der ländlichen Idylle, als die kleine Alice Bridger spurlos verschwindet. Auch John Madden, ehemals Inspector bei Scotland Yard, schaltet sich in die Suche ein und findet schließlich die grausam entstellte Leiche des Mädchens. Bei ihrem Anblick ahnt Madden, dass der Täter nicht zum ersten Mal gemordet hat – und nicht zum letzten Mal. Eine Befürchtung, die sich nur zu bald auf schockierende Weise bestätigt." Nach "Nacht ohne Gesicht" liegt nun endlich der 2. Band mit John Madden vor - und das Warten hat sich gelohnt. Flüssig zu lesen und sehr spannend geschrieben. Nun warte ich sehnsüchtig auf Band 3.
DANIELLE THIERY - WAS DIE NACHT VERBIRGT "Kommissarin Marion muss einen Frauenmord aufklären, die Frau wurde bestialisch ermordet und verstümmelt. Die Ermittlungen kommen nicht voran und bald geschieht ein zweiter, dann ein dritter gleichartiger Mord. Als auch noch ein Mitglied des Ermittlungsteams umgebracht wird, entzieht man Marion die Ermittlungen. Sie ermittelt auf eigene Faust weiter, da sie widerwillig zur Kenntnis nehmen muss, dass ihre große Liebe Benjamin mit der Sache in Zusammenhang zu stehen scheint. Und Benjamin spielt nicht mit offenen Karten, er belügt sie, ist tagelang ohne Erklärung verschwunden." Für meine Verhältnisse schon recht heftig, ich mag ja die drastischen Mord- und Folterbeschreibungen nicht so. Deshalb habe ich auch nie vor dem Einschlafen in dem Buch weiter gelesen . Abgesehen davon ein echter Pageturner und das Mörderraten hat Spaß gemacht.
ANN-CHRISTIN HENSHER - DER TOTE LIEBHABER "Ein angesehener Kunsthändler wird tot in seinem Bett aufgefunden, brutal ermordet. Dann sterben drei weitere Männer aus seinem Umkreis auf mysteriöse Weise. Hat es die Polizei mit einem gerissenen Serienmörder zu tun? Ulrika Stål, erfolgreiche Anwältin mit Mann und zwei Kindern, ermittelt auf eigene Faust - denn der Hauptverdächtige ist seit Jahren ein besonderer Schützling von ihr. Dass sie sich gleichzeitig in den ermittelnden Hauptkommissar verliebt, war allerdings nicht geplant und behindert ihre Nachforschungen auf ungeahnte Weise...". Nach dem *Thiery* eine beschauliche Abwechslung. Die Protagonistin war mir zwar nicht sonderlich sympathisch, aber der Krimi ist flüssig und spannend geschrieben. Da werde ich wohl auch die Folgebände lesen müsse .
ANDREA ISARI - EINE ARIE FÜR DIE DIVA "Mord auf der Baustelle! Der deutsche Bauleiter Karl Breuer wird in der Arena der neuen römischen Musikhalle tot aufgefunden. Zu ihrem großen Verdruss muss Kriminalkommissarin Leda Giallo ihren wohlverdienten Strandurlaub abbrechen und nach Rom reisen. Dort erwartet sie ein verwickelter Fall mit vielen möglichen Tätern, denn Breuer hatte Feinde wie Sand am Meer. Ein wahrer Sumpf aus Korruption, Spielsucht und Leidenschaft tut sich auf. Doch als Leda in der flirrend heißen römischen Sommernacht die bekannte Wahnsinnsarie der Lucia di Lammermoor hört, kommt ihr ein ganz neuer Verdacht … " Ich mag die Krimis der Autorin. Ihre Protagonistin ist sympathisch und das gute Essen kommt auch nicht zu kurz. Eignet sich ausgezeichnet für den Liegestuhl . Band 3 liegt wohl nicht lange auf dem Sub….
LEA WOLF - KALT IST DER SCHLAF "Der erste Fall für die temperamentvolle Kommissarin Julia Labouche. Neu im beschaulichen Philippsberg, bereitet Julia das mysteriöse Verschwinden eines Personalchefs Schwierigkeiten. Sie vermutet einen Mord, aber niemand will ihr glauben. Und der überaus attraktive Hauptverdächtige setzt beim Verhör seinen ganzen Charme ein, um Julia von seiner Spur abzubringen." Ebenfalls Liegestuhllektüre. Spannend und unterhaltsam geschrieben. Da werde ich auch mit Sicherheit den 2. Band lesen.
MARIKI: So ein Buch zu veroeffentlichen, ist eine Sache (kann man wohl nicht verhindern, freie Meinungsaeusserung), aber dass BRIGITTE dieses Buch auch noch empfiehlt, laesst mich wieder man fragen, nach welchen Kriterien dies geschieht? Ist es einfach nur schlampige Arbeit oder Unfähigkeit?
Ich habe leider allgemein den Eindruck, dass man in Europa im Umgang mit Behinderungen noch sehr viel lernen muss. Der Umgang mit Schwerhoerigkeit ist allerdings ein Kapitel fuer sich, wie VANDAM auch schon illustriert hat, wird allein schon durch Gedankenlosigkeit den nicht so gut Hoerenden das Leben oft unnoetig schwer gemacht.
Mariki, du kennst sie wahrscheinlich, die Gallaudet Universität in Washington, D.C., deren Bibliothek ist bekannt dafuer, dass sie immer ueber die neuesten Resourcen verfuegt. Ich stelle auf alle Faelle oben den Link rein.
Zum Gelesenen habe ich mich in punkto Freizeitlesen in Strandbuchniederungen begeben waehrend der letzten Tage. Ist der Anspruch erst ruiniert, liest es sich ganz ungeniert, kann ich nur feststellen: "Farben des Gluecks", Autorin muesste ich nachschauen, falls gewuenscht. Gekauft habe ich das Buch auf Grund einer .... Brigitte-Empfehlung. Die letzten hundert Seiten habe ich mir erspart, da konnten mich auch die schoenen Landschaftsschilderungen nichts mehr daran aendern. Naja, wenn man nicht selber denken will. ;-)
Ich brauch jetzt einen Tee, um meinen Denkapparat aufzufrischen. Darf ich euch ein Taesschen anbieten?
Beitrag von Vandam am Dienstag, 20.Juni.2006, 13:05 EMail: giora at gmx.de
Über so ein Buch - Die Welt der namenlosen Dinge - würde ich mich auch ärgern.
Ich hab durch das Internet seit Jahren Kontakt zu Leuten mit schwerer Hörbehinderung und mit Gehörlosen. Manchmal betrifft das ganze Familien - und ich hatte nie den Eindruck, dass die ein isoliertes, unglückliches Leben führen. Das sind alles gut ausgebildete Leute, die im Berufsleben stehen und Familie haben. Sie beherrschen die Gebärdensprache und sprechen mit ihrer Stimme. Eine der Damen hat sogar einen ausgeprägten regionalen Akzent, was mich ungeheuer wundert. Aber sie hat wohl in ihrer Jugend ein paar Jahre lang ein bisschen was gehört.
Manches im Alltag ist schwierig, weil die Hörenden gedankenlos handeln. (Beim Arzt wird man per Lautsprecher aufgerufen, obwohl die Leut auf der Karteikarte stehen haben, dass der Patient nix hört ... so nerviger Kleinkram eben.) Und im Berufsleben gibt es auch Hindernisse. Einfach isses sicher nicht. Aber trostlos isses keinesfalls.
Meine Bekannten jedenfalls zeichnen sich durch einen erfrischenden Humor aus. Sie lieben das Leben.
Wie man auf so eine Hirnfurzidee kommen kann, dass das Leben mit einer Hörberhinderung nicht lebenswert sein kann, ist mir ein Rätsel. Ich würd ihr gern mal meine Bekannten vorbeischicken. Die würden ihr mächtig was erzählen!
In der letzten Brigitte wurde auf den Bücherseiten ein Buch empfohlen, das ich auch gelesen und über das ich mich sehr geärgert habe. Deswegen stelle ich Euch meine Rezi mal herein. Das Buch DIE WELT DER NAMENLOSEN DINGE vermittelt ein absolutes Zerrbild über das Leben mit einem hörgeschädigten Kind - wie ich aus eigener Erfahrung weiss...
Buchrezension: Daniela Rossi: Die Welt der namenlosen Dinge
Supermama gegen den Rest der Welt
Rund zehn Monate alt ist Daniela Rossis Sohn Andrea, als die Mutter zum ersten Mal den Verdacht hegt, dass etwas mit ihm nicht stimmt. In „Die Welt der namenlosen Dinge“ – vom Verlag als Liebesbrief an ein gehörloses Kind bezeichnet – beschreibt die Mutter ihren Weg, auf dem sie vor allem „Kleingeister, denen jeder Selbstzweifel fremd ist“ trifft. Doch wie eine „rasende Tigerin“ leistet sie „totalen Widerstand“.
Das liest sich vertraut: die ersten Ängste nach der Diagnose, der Versuch, das Kind zum Lärmen zu ermuntern, die Frage, wie man kommunizieren soll, die Auseinandersetzung mit der Gebärdensprache. Daniela Rossi formuliert es so: „Die unendlich vielen Entscheidungsmöglichkeiten und die Schwierigkeit, das Beste auszuwählen, sind das Meer, dessen Strömungen dich zu überwältigen drohen. Doch wenn du mich anschaust, werde ich zu einem grossen weissen, sicheren, schnellen Schiff, das in der Sonne dahingleitet.“
Der kleine Andrea bekommt HdO-Hörgeräte, als er ein gutes Jahr alt ist. Diese gefallen der Autorin jedoch nicht – „wie riesige schwere Fragezeichen hängen sie an deinen Ohren“, kein Wunder, wurden sie ihr ja auch durch einen „Grobian“ und einen „cleveren Verkäufer“ angedreht. Daniela Rossi wendet sich an verschiedenste Spezialisten: Die einen finden die Hörgeräte zu laut, die anderen zu leise und votieren für ein Cochlea-Implantat, die nächsten sehen Andreas Platz in der Welt der Gehörlosen. Auch das haben viele von uns erlebt, deshalb ist die Verunsicherung der Mutter verständlich. Inakzeptabel ist jedoch ihre Intoleranz. So meint sie: „Es (hat) nie eine Kultur der Tauben gegeben, sondern nur unglückliche, isolierte Individuen(...).“ Und sie mokiert sich über ein Kind mit Cochlea-Implantat: „Die Kleine spricht und schreibt perfekt, ist Klassenbeste, aber ein tieftrauriges Kind“, das der Chefarzt vorführe „wie eine Diva ihre Federboa.“
Kritisch geht sie nur mit den anderen um
Andrea bekommt mit zwei Jahren auf Wunsch der Mutter von einem Spezialisten digitale Im-Ohr-Hörgeräte angepasst, worauf die Logopädinnen „mit ungläubigem Misstrauen reagieren“. Daniela Rossi schildert, wie die Sprachentwicklung nur sehr langsam voranschreitet. Das Kind ist sieben und kommuniziert mit seiner Mutter in einer unverständlichen Silbensprache. Sie stellt fest: „Deine Bereitschaft zuzuhören lässt oft nach, und trotz der Unterstützung durch die digitalen Hörgeräte (...) bist du nach wie vor darauf angewiesen, von den Lippen abzulesen. Die anstrengenden Jahre der Logopädie haben nicht viel bewirkt.“ Deswegen beschliessen Rossis, externe Fördermassnahmen aufzugeben. Denn die Zeit, die Andrea mit den Eltern verbracht hat, habe ihm mehr gedient als alle Behandlungsversuche. Andrea bricht schier zusammen, als er sich zum ersten Mal bewusst auf einem Video reden sieht. Er ist verzweifelt und fragt, warum er bloss so schlecht spreche? „Irgend etwas Grosses behindert deine Stimme, hält deine Zunge am Gaumen fest und verbietet dir, tief zu atmen und auf deine Fähigkeiten zu vertrauen. Und das bin nicht ich“, antwortet Frau Rossi. Der Gedanke, das Kind könne mit den Hörhilfen vielleicht schlichtweg unterversorgt sein, kommt ihr keinerzeit.
Gegen Ende des Buchs geht Daniela Rossi noch einmal ins Spital, um eine Diagnose stellen zu lassen. Sie lautet „beidseitige Taubheit mit fast inexistenter residualer Hörfähigkeit.“ In diesem Moment taucht der Spezialist für Cochlea-Implantate auf, und sofort wittert Mutter Rossi eine Verschwörung. Denn sie weiss: „Du bist niemals wirklich taub gewesen (...). Nur sehr wenige Kinder werden mit diesem Problem geboren, und die allerwenigsten von ihnen können ihr Hörvermögen nicht durch Geräte verbessern.“ Deswegen dramatisierten die Ärzte die Diagnosen, um „mehr Versuchskaninchen“ für ihre CI-Operationen zu bekommen.
Andrea macht zum Schluss des Buchs Fortschritte in seiner Sprachentwicklung. Seine Mutter glaubt, dass er seinen Weg machen wird, und das wünscht man dem Kind auch. Dem Kunstmann-Verlag wünsche ich allerdings in Zukunft kritischere Lektoren: Das Buch wird einige Betroffene ansprechen, viel mehr Eltern jedoch zu Recht verärgern und Leuten, die sich mit Gehörlosigkeit nicht auseinander gesetzt haben, ein Zerrbild von müden Logopäden, eitlen Ärzten, ignoranten Akustikern, traurigen Gehörlosen und hilflosen Eltern vermitteln.
Beitrag von MegaHitchi am Montag, 19.Juni.2006, 15:28 EMail: mk.racing@gmx.de
Hallo, ich wollte mal wissen, ob wenigstens einer die Zusammenfassung von "Schwarzer Valentinstag" ,eschrieben von Günther Bentele, weis??!! Könnt mir ja per mail schreiben... Danke im vorraus!! Gruß euer MegaHitchi
.... oder so aehnlich. Wie so oft hat mich Grumpy Old Bookman auf den Artikel hingewiesen.
Beitrag von Mareiki am Montag, 19.Juni.2006, 07:05
NICCI FRENCH: LOSING YOU habe ich am Wochenende durchgehechelt. Eine Mutter sucht verzweifelt ihre Tochter als missing person und kämpft gegen alle Widerstände. Das ist natürlich ziemlich spannend: wo ist das Mädchen? Lebt sie noch? Das "Whodunnit" ist weniger spektakulär als bei vielen ihrer anderen Bücher, dafür aber halbwegs glaubwürdig. Zum Schluss gibt es natürlich noch die eine oder andere Superheldentat... Alles in allem: recht passabel. Aber nicht wirklich toll.
Hallo zusammen! Ich wollte ein Projekt starten und bräuchte Hilfe: Es soll eine Geschichte entstehen, die durch einen kurzen Impuls (1 bis 2 Seiten) eingeleitet und von so vielen Interessierten wie möglich jeweils etwas weitergeschrieben, korrigiert, verändert etc. wird. Der zeitliche Rahmen beträgt 3 Monate, so dass bei genügend Interessierten es realistisch ist, dass diese Geschichte in Co-Produktion fertig wird. Wenn sich mindestens 10 Interessierte melden (kurz in meinem Gästebuch eintragen) werde ich dies Projekt mit euch auf meiner Homepage starten.
Ich freue mich auf eure Unterstützung DGG
P.S. Ich muss meinem Prof beweisen, dass so was möglich ist- hilft mir dabei!
Hallo ich hab das Hörbuch von Isabell allende : Die Stadt der Wilden Götter. Weil es ein HÖRbuch ist wüsste ich gerne wie man genau diesen Dämonenvogel Rakanariva oder so schreibt Mfg Niko
Beitrag von MarMole am Freitag, 16.Juni.2006, 08:12
...aber ist das mit ADRIAN MOLE nicht eher so eine lustige Pubertät-und-andere-Katastrophen-Serie? MARIA: Welcome in Berne! :-)
Beitrag von gertie am Freitag, 16.Juni.2006, 06:47
MARIA - die bücher um ADRIAN MOLE sind teilweise sogar verfilmt worden, ich hab nie eins gelesen, aber vor ein paar jahren waren sie in aller munde, und wurden teilweise hochgelobt.
übrigens hatten wir am 16.5.2006 unser 5jähriges bestehen des forums, bis zu dem tag waren 17315 postings von uns geschrieben worden. fiel mir gestern ein, das mal nachzuschauen, als ich mal wieder viagra & co verbannt hab und eh auf der admin-seite war *g*.
Eben beim Grumpy Old Bookman gefunden. Kennt ihr diese Krimiserie?
Beitrag von Maria am Donnerstag, 15.Juni.2006, 17:10
MARIKI: Irgendwann brech' ich auf nach Bern und melde mich an für einen Vormittag mit M.! :-) Ich grase im Moment viel durch Sachbücher, danach hätte ich zwar noch Lust auf ein gutes Buch, aber neben viel Runderherumtrubel bin ich einfach oft auch zu augenmüde.
In meiner kleinen Buchhandlung habe ich schon wieder ein Buch entdeckt, das ich unbedingt lesen möchte:
Margaret ATWOOD, The Penelopiad. Penelope erzählt aus ihrer Sicht die Ereignisse nach Odysseus'Rückkehr. Interessiert mich, dieses Weiterspinnen griechischer Mythen (wie es Christa WOLF mit "Medea" und "Kassandra" gemacht hat).
Heute ist ja Feiertag hier in Wien, was ich zum Anlass genommen haben, das Eßzimmer in eine Nähstube umzuwandeln und vorhangnähend kreativ zu werden. Ergebnis hier: http://merisi.blogspot.com/2006/04/curtain-call.html
Nun werde ich weiternähen. ;-)
Beitrag von Mareiki am Donnerstag, 15.Juni.2006, 13:46
MARIA: ich habe glaube ich im Moment auf gar nichts los. Der MURAKAMI-KAFKA liegt angelesen neben dem Bett, der neue NICCI FRENCH: LOSING YOU angelesen dadrauf... Im Moment habe ich zu viel um die Ohren, auch abends (okay, okay, gestern habe ich die zweite Halbzeit geguckt...). Heute war ich jobmässig morgens in der Briefsortiererei und dann mit dem Postboten unterwegs - lustig!!! Abends erwartet mich ein kleines Konzert im ZENTRUM PAUL KLEE in Bern - war da eigentlich schon jemand von Euch einmal? Es ist ein wirklich ganz toller Bau. Ich arbeite dort Donnerstags Vormittags als Volunteer im Kindermuseum Creaviva. Empfehlenswert :-)
Beitrag von Maria am Donnerstag, 15.Juni.2006, 09:50
MARIKI: Schade, ich hab's nicht gesehen, weil ich Senta Berger geguckt und mich sehr dabei amüsiert habe. Meine Jüngste hat mitgeguckt und wir haben beide immer wieder Tränen gelacht.
Apropos: Die Kurze hat ja schon Ferien und muß während dieser DOSTYEVSKY lesen, "Crime and Punishment", in der englischen Übersetzung von David McDUFF. Ist jemand von euch auf dem Laufenden, welche deutschen Übersetzung/en empfohlen werden?
MARIKI: Ich habe weder auf den neuen Roman von ROTH noch auf den von UPDIKE Lust. Hast du dir Gedanken dazu gemacht?
Hier lacht die Sonne vom Himmel und die wünsche ich euch allen in der Runde, Maria
Beitrag von Mareiki am Mittwoch, 14.Juni.2006, 23:34
jubeljubeljubel - welch ein spiel! ****und weg*** frei nach cat