Unser Archiv


  Auswahl:

  02.12.05 Fussball: Zwischenbericht November 2005


Thema: Zwischenbericht November 2005
Abteilung: Fussball

    Kehrtwende vor dem Abstiegssumpf:

    Das hatte man sich ganz anders vorgestellt. Wenn am 24.09.2005 in der neunten Runde der A-Klasse die SG Eichenfeld den VfB Hallbergmoos 2 empfängt, dann ist es so etwas wie das Duell der Frustrierten. Auf den Plätzen 12 und 13 sind die beiden Vereine weit weg vom eigenen Anspruch und müssen Schadensbegrenzung betreiben. Wer dieses Spiel verliert, der hat den Anschluss ans Mittelfeld verloren und steckt fürs Erste ganz tief im Abstiegssumpf. Die Eichenfelder stapelten nach dem Abstieg aus der Kreisklasse schon etwas tiefer mit dem Ziel, einen vorderen Platz im Mittelfeld zu belegen. „Das es so kommt, hätte ich nicht gedacht“, sagt Trainer Jochen Schönwolf. Für seine warnenden Worte wurde er belächelt und jetzt muss der eine oder andere feststellen, dass die A-Klasse doch nicht der erwartete Selbstläufer ist. Acht Punkte hat man nach acht Spielen und die Großen kommen erst noch. Das kann sehr eng werden. Die Eichenfelder haben in zwei Spielen ihre acht Tore gemacht, in den restlichen sechs blieb die Null stehen.
    Abschlussschwach, aber man hofft noch…..
    Christian Amsterdam, vor zwei Jahren noch Torschützenkönig der Liga, ist meilenweit von seiner damaligen Form entfernt. Schönwolf trainiert den Torabschluss in allen Formen und dennoch bleibt das Prinzip Hoffnung. Für den Fall, dass man auch
    gegen den VfB Hallbergmoos 2 leer ausgeht, bleibt ihm nur noch der Galgenhumor: „Einige von uns haben ja vergangene Saison schon eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit dem Druck im Abstiegskampf nicht zurecht kommen.“ Die Chancen auf einen Torerfolg gegen die Hallbergmooser 2 stehen nicht schlecht, denn die sind in der Abwehr das Modell Hühnerhaufen.
    25 Tore kassierte der VfB in den acht Spielen. Nach zwei Siegen zum Auftakt gab es eine ganz böse Serie mit fünf Niederlagen. Aber auch das 1:1 gegen Zustorf war zu wenig für den großen Befreiungsschlag.

    „Gehören nicht da hin, wo wir jetzt stehen“
    Christian Schiele, Trainer der Hallbergmooser Zweiten – „Wir gehören nicht da hin, wo wir jetzt stehen“ – hat die Vorteile, dass er die Top-Teams alle schon gespielt hat und auch der zuletzt verletzte Torjäger Steffen Trümmel wieder mit von der Partie ist. Aber auch er kann es nicht alleine richten. „Wir müssen jetzt wieder mit kleinen Schritten nach oben kommen“,
    sagt der Coach. Ein solcher wäre zweifelsohne ein Auswärtspunkt im Duell der Teams, die sich den Saisonstart ganz anders vorgestellt hatten. Schiele baut darauf, dass man in den nächsten Wochen noch etliche Teams der unteren Tabellenhälfte spielen muss. Allerdings muss von seinen Jungs, „die 30 Prozent unter ihrer Normalform spielen“, dann eine spürbare Steigerung kommen. In Eichenfeld ist das nicht viel anders, nur der enttäuschende Kreisklassenabsteiger muss jetzt erst noch gegen die besten Teams der Liga spielen.

02.12.05
Eingetragen von Walter

zurück







powered in 0.01s by baseportal.de
Erstellen Sie Ihre eigene Web-Datenbank - kostenlos!

1