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28/Jan/02 16:44
Frank Johne
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20 Siege, acht Niederlagen, fünf Shut-Outs: Barons-Torhüter Boris Rousson
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Munich, Germany - Torhüter Boris Rousson hat den München Barons in dieser Saison zu 20 Siegen verholfen. Dabei blieb er fünfmal ohne Gegentor (Shut-Out). Das alles bei einer Fangqoute von 93,07 % und im Schnitt 1,97 Gegentoren pro Spiel. Im Interview mit prohockey.de wirft der 31jährige Kanadier einen Blick voraus auf die bevorstehenden Play-Offs voraus. Zudem verrät er seine Meinung über Kanadas Torhüter bei Olympia, Mike Kennedys Kolumne und spricht über seine mögliche Zukunft bei den München Barons.
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Boris Rousson, im dritten Jahr bei den Barons, verbuchte in dieser Saison auch zwei Torvorlagen (Assists)
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prohockey.deBo, Ihr habt gerade einen neuen Rekord aufgestellt. Der Sieg gegen Kassel war der achte Erfolg hintereinander. Das gab’s zuvor noch nie in der dreijährigen Geschichte der München Barons. Was bedeutet für Dich, als Baron der ersten Stunde, ein solcher Rekord?
Boris Rousson: Es ist immer schön so einen Rekord zu erreichen. Aber in einer so ausgeglichenen Liga wie der DEL ist jedes Spiel und jeder Sieg für uns wichtig.
prohockey.de: Coach Sean Simpson hat diese Jahr permanent zwischen euch Goalies hin und her gewechselt. Wird einer von Euch beiden in den PlayOffs die klare Nummer eins sein?
Boris Rousson: Ich finde, dass "Küni" (Christian Künast) dieses Jahr super gespielt hat. Er hat auf alle Fälle eine Chance verdient. Aber darüber denken wir jetzt noch nicht nach.
prohockey.de: Glaubst Du, dass die kommende Olympia Pause euren Spielfluss negativ beeinträchtigen wird?
Boris Rousson: Hm, wir haben momentan eine Lauf, so dass es schön wäre, wenn wir die Saison jetzt zu Ende zu spielen könnten. Auf der anderen Seite wird uns nach all den Verletzungen, die wir diese Saison hatten, eine Pause gut tun. Vielleicht werden wir nach der Pause zum ersten Mal in dieser Saison ein komplettes Team aufstellen können. Das ist auch eine schöne Vorstellung.
prohockey.de: Du bist ja selber ein kanadischer Goalie: Wen würdest Du denn in der kanadischen Olympia-Mannschaft in den Kasten stellen, Curtis Joseph (von den Toronto Maple Leafs) oder Martin Brodeur (New Jersey Devils)?
Boris Rousson: Joseph, obwohl er (im Vergleich zu Brodeur) noch nie den Stanley Cup gewonnen hat. Er hat diese Saison bisher einfach besser gespielt. Aus meiner Sicht ist er der beste kanadische Goalie, der für Salt Lake City in Frage kommt. Nur Patrick Roy wäre vielleicht noch besser, aber er wird diesmal ja nicht dabei sein. Joseph hat auch eine größere internationale Erfahrung als Brodeur oder Eddie Belfour. Sein Showdown mit US-Goalie Mike Richter beim World Cup 1996 war einfach sensationell.
prohockey.de: Dein Vertrag bei den München Barons läuft zum Ende dieser Saison aus. Denkst Du da jetzt schon drüber nach? Wie groß sind die Chancen, dass Du im Herbst nach München zurück kommst?
Boris Rousson: Im Moment denke ich eigentlich nicht über meinen Vertrag nach. Ich spiele gerne in München und ich spiele unheimlich gerne für Sean (Simpson) und Beppo (Schlickenrieder). Und Max (Fedra) ist einer der aufrichtigsten Menschen, die ich im Eishockey kenne. Ich muss sagen, dass München meine erste Wahl ist. Ich würde wahnsinnig gerne das fortführen, was hier in München aufgebaut worden ist ...
prohockey.de: Was hältst Du von Mike Kennedys Debüt als Journalist? Wie haben die anderen Mannschaftskollegen auf Mikes Kolumne bei prohockey.de reagiert?
Boris Rousson: Ich finde die Idee klasse und ich bin richtig neidisch! Nein, im Ernst: Es ist eine großartige Idee und ich war sehr überrrascht von seinen ersten Kolumnen. Tolle Einblicke und dazu ein paar Insider Witze... Ich weiß nicht, wie viele von uns seine Geschichten bisher gelesen haben. Aber von denen, die sie gelesen haben, hat er nur gute Kritiken bekommen ... Natürlich müssen wir jetzt, wo „die Medien“ immer dabei sind, aufpassen, was wir in der Kabine sagen und wie wir rumlaufen!
Das Gespräch führte Frank Johne Übersetzung von Gitte "Rookie" Huhnholdt
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