Die Regionalliga ist gestorben. In der Saison 2002/2003 werden die Vereine der Regionalliga Süd und der Oberliga zusammen spielen. Heute wurde beschlossen, daß dies in zwei Zehnergruppen der Fall sein soll. (alf/21.05.2002) Das Ligenmodell ist aber nicht entgültig, denn wenn nur einer der 20 Vereine nicht antreten darf oder will gibt es eine einzige Oberliga mit den restlichen Vereinen Auf der heutigen Ligentagung in Ingolstadt ging es heiß her. Die ersten 2,5 Stunden sah es nicht so aus, als könnten sich alle Vereine auf einen Nenner einigen. Aber dann ging es auf einmal trotzdem ganz schnell. Die Vereine der Regionalliga Süd und der Oberliga werden die Saison 2002/2003 gemeinsam, soweit sie die Wirtschaftlichkeitsprüfung bestehen, in einer bundesweiten Oberliga antreten. Diese Oberliga wird in zwei Gruppen geteilt.
Gespielt werden soll jeweils eine Doppelrunde, d.h. gegen jeden der neuen Gegner muss man zweimal zuhause und zweimal auswärts antreten. Nach Abschluss dieser Doppelrunde spielen die ersten vier der beiden Gruppen gegeneinander die PlayOff-Platzierung 1-8 aus. Anschließend erfolgen die Play-offs im Modus best of three. Die restlichen Mannschaften, Platz 5-10 spielen in zwei Runden jeweils einen Absteiger in den Landesverband aus. Nach der jeweiligen Doppelrunde beginnen alle Mannschaften bei Null. Wieviel Aufsteiger es in die zweite Bundesliga geben soll, ist noch nicht sicher, aber wahrscheinlich werden es zwei werden.
Dieses Modell steht auf sehr wackligen Beinen. Falls einer dieser insgesamt 20 Vereine, z.B. nicht durch die Wirtschaftlichkeitsprüfung kommt oder anderweitig nicht am Spielbetrieb teilnehmen wird, ist dieses ganze Modell hinfällig. Sollte dies eintreffen ist die Notlösung auch schon beschlossen worden. In diesem Fall werden alle übrigen Vereine zusammengeworfen und in einer gesamten Liga spielen. Ein Modus für diese Notlösung ist aber noch nicht verabschiedet worden. Es dürfen außerdem pro Mannschaft bis zu sechs Ausländer eingesetzt werden. Die meisten Vereine wollten zwar eine geringere Anzahl, aber da Dresden und Mittelrhein schon sechs Ausländer verpflichtet haben und sich dagegen sträubten, konnte diese freiwillige Beschränkung nicht bewilligt werden.