German Elite League Hockey * English coverage of Germany's DEL Deutsche Eishockey Liga
Bottom Curve

Ebates - Up to 25% Cash-back!

Search Now:
In Association with Amazon.com


Hockey resources
Directory of Hockey related websites

Link Popularity Check
Learn more about your site popularity at Uptimebot.com
Bottom Curve
 


22/Jan/02 04:23
Dank drei Vorlagen von Wheeldon hält die Serie
Die Barons bleiben Mannheim und Krefeld auf den Fersen
Mike Kennedy/Frank Johne

 
Mit einem Tor und drei Assists konnte Andy Schneider seinen guten Lauf fortsetzen
Munich, Germany - Unser Team hat einen Lauf. Wir haben nun acht Spiele in Folge nicht verloren. Hoffentlich können wir dieses Selbstvertrauen auch mit auf unsere Auswärtsreise nach Hannover und Düsseldorf mitnehmen.
 
"Was hat 'Schneids' über meine Pässe gesagt?"

Gegen Kassel haben wir am Freitagabend stark gespielt. Die „Special Teams“, also Über- und Unterzahlspiel, verhalfen uns zum Sieg. Vier der fünf Tore an diesem Abend fielen während Strafzeiten. Jörg „Magic“ Handrick traf zum zweiten Mal in Folge und brachte uns wie schon am Dienstag in Oberhausen in Front. „Jörgy“ lauerte vor dem Husky-Gehäuse, als ihm Andy Schneider die Scheibe von hinter dem Tor zupasste. Handrick ließ etwas seiner Magie aufblitzen. Er schirmte den Puck gut ab und ließ ihn dann unter Torhüter Ilpo Kauhanen hindurchschlittern. Nur noch zwei Minuten waren da im ersten Drittel zu spielen – eine willkommene Motivationsspritze für die Drittelpause. Handricks Treffer sollte zudem der einzige bleiben, der bei 5-gegen-5 fiel.

In der 24. Minute kam Kassel dann mit 5-gegen-3 in Überzahl, nachdem bei uns zwei Leute in die „Kühlbox“ mussten. Kurz nachdem unser vierter Mann zurückkehrte, hoppelte der Puck von hinter unserem Gehäuse genau auf die Schlägerkelle von Kassels Tobi Abstreiter – ein glückliches Powerplay-Tor zum 1:1.

Aber wie es das Schicksal so wollte, gereichten uns die Unterzahlsituationen in diesem Spiel zum Vorteil. Beim Versuch, ein weiteres Kasseler Powerplay zu überstehen, konnte Andy Schneider die Scheibe hinters Husky-Gehäuse klären. “Schneids“ setzte selber nach und probierte, den mitgelaufenen Simon Wheeldon am Bullykreis anzuspielen. “Wheels” konnte allerdings seine Kelle nicht richtig dranbringen. Der Puck schlitterte vor die Füsse von Christoph Schubert, der innerhalb der blauen Linie lauerte. “Schubie” hielt gleich volley drauf und jagte den Puck über Kauhanens Fanghand in den Winkel. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich waren wir also wieder obenauf.

“Wheels” packte dann auch noch seine Baseball-Künste aus, als er im Powerplay einen Befreiungsversuch der Huskies aus der Luft fischte. Johan Rosén passte die Scheibe an der rechten Bande sofort zurück auf „Wheels“. Der nahm sie mit der Vorhand auf und zog Richtung Tor. Er merkte, dass er ihm und mir nur noch ein Kasseler Verteidiger im Weg stand. „Wheels“ täuschte einen Schuss an und schob die Scheibe zu mir rüber. Allerdings verhungerte sie beinah’. Obwohl ich auf meiner schwächeren Seite, dem linken Flügel, stand, jagte ich sie volley zum 3:1 ins Netz. Vor Beginn des Schlussdrittels war uns klar, dass wir uns bis zum Ende der 60 Minuten weiter strikt an die taktischen Vorgaben halten mussten, um zu gewinnen.

“Schneids” machte dann alles klar - wiederum in Unterzahl. “Wheels” spielte ihm knapp hinter unserer blauen Linie den Puck zu und sah wie „Schneids” über den rechten Flügel nach vorn preschte. Sie spielten die 2-gegen-2-Situation perfekt aus. “Wheels” stürmte durch die Mitte, “Schneids” nutzte den idealen Moment zum Kreuzen und liess den Verteidiger stehen. Er täuschte einen Schuss an und ließ sich weiter nach links fallen. Kurz vor der Torlinie schlenzte er die Scheibe dann am sich langmachenden Goalie vorbei. Unser zweites Unterzahltor sicherte den 4:1-Sieg und hielt unsere Siegesserie intakt.

Nach seinen drei Assists prahlte “Wheels” in der Kabine spaßhalber, dass sein Pass-Spiel heute doch sehr dem von Gretzky geähnelt habe. „Schneids” konterte nur trocken, dass er damit wohl nur Walter Gretzky gemeint haben könne (den Vater der Eishockey-Legende Wayne, Anm. d. Red.).

So wie’s ausschaut wird David Oliver am Sonntag wieder in Aktion sein. Der Einsatz von Eduard Ulvira ist dagegen fraglich. Er hat schon wieder einen Schlag auf seine seit langem verletzte große Zehe bekommen. Ich freu mich auf Hannover. Die Scorpions haben acht ihrer letzten neun Spiele gewonnen. Sie haben sehr fähige Angreifer, aber vielleicht können wir ihre anfällige Abwehr ausnutzen. Solange wir siegen, fällt’s mir natürlich leicht, das hier zu schreiben!

Stürmer Mike Kennedy spielt momentan seine dritte Saison für das DEL-Team München Barons. Er war unter den ersten Spielern, die nach der Teamgründung im Juni 1999 unter Vertrag genommen wurden. Allerdings verpasste der Kanadier nach einer Knöchelverletzung einen Großteil der Premierensaison. Jedoch konnte er rechtzeitig zu den Play-Offs zurückkehren, wo er zu einem der Schlüsselspieler auf dem Weg zum überraschenden Meistertitel der Barons wurde. Mike wurde in der NHL-Draft 1991 an 97. Stelle von den Minnesota North Stars verpflichtet. Nach dem Umzug des Teams nach Dallas gab der 29-Jährige in der Saison 1994-95 sein NHL-Debüt. In 150 Einsätzen für die Dallas Stars, New York Islanders und Toronto Maple Leafs (das Team aus seiner Heimatstadt) gelangen Mike 16 Tore und 32 Assists.
Mike Kennedy/Frank Johne


Bottom Curve
 

powered in 0.00s by baseportal.de
Erstellen Sie Ihre eigene Web-Datenbank - kostenlos!