(ba) Auch am kommenden Wochenende ist der ECDC Memmingen wieder im Einsatz. Dabei treten sie am Freitag um 20:00 Uhr zunächst beim Tabellenletzen EV Fürstenfeldbruck an. Am Sonntag um 18:30 Uhr kommt dann der EV Pegnitz an den Hühnerberg. Nach fünf Spielen ohne Sieg soll es am kommenden Wochenende endlich mal wieder klappen. Haben die "Gefro Indians" doch zwei Teams als Gegner, die hinter ihnen in der Tabelle stehen. Doch Spaziergänge werden die Spiele beim Tabellenletzten Fürstenfeldbruck und zu Hause gegen Pegnitz mit Sicherheit nicht werden. Der Traum vom Erreichen des achten Platzes ist mit 10 Punkten Rückstand längst ausgeträumt. Die Indians sind mittlerweile auf den 12. Platz abgerutscht. Das korrigierte Ziel für die restlichen acht Spiele heisst nun also ganz klar: Das Erreichen der Plätze 9-12 um im evtl. dritten Play-Down Spiel Heimrecht zu haben. Die Indians könnten dabei sogar auf einen ihren Wochenendgegner treffen. Vor allem soll sich das teils neuformierte Team für die anstehenden Play-Downs einspielen. Fehlen wird bei den Indians am Wochenende nur der gesperrte Armin Ullmann, dessen Sperre auf vier Spiele festgelegt worden ist sowie am Sonntag die Juniorenspieler, die in Nürnberg auf Punktejagd gehen. Am Freitag gibt es ein Wiedersehen mit dem Rivalen aus den vergangenen Jahren. Immer wieder machten die Brucker den Indians einen Strich durch die Rechnung. Sei es vor drei Jahren in den Aufstiegsspielen zur Bayernliga oder letztes Jahr, als sie die Indians in der ersten Play-Off-Runde rauswarfen. In dieser Saison stehen beide Teams in der unteren Hälfte der Tabelle. Pech hatten die Münchner Vorstädter während der Saison als sich Verteidiger Johnny Bärlund verletzte. Diese Woche wechselte auch noch Strafbankkönig Markus Oehme zum Rivalen Germering. Die "Brucker" gewannen trotz ihres Freiluftstadions erst eine Heimpartie (4:3 gegen Ulm). Das Hinspiel gewannen die Indians mit 2:1. Sehr torfreudig zeigte sich der ECDC zuletzt in auswärtigen Stadien. 18 Toren in 3 Spielen, aber nur einen Punkt lautet die Ausbeute der letzten drei Auswärtsspiele. Am Sonntag kommt der Tabellenvierzehnte EV Pegnitz zu den Indians. Wie schwer die Aufgabe Pegnitz werden kann, haben die Indians erst vor 14 Tagen erfahren, als sich beide Teams in Pegnitz beim Nachholspiel gegenüber standen. Dort führte der ECDC nach 34 Minuten mit 6:2. Am Ende stand nur ein 7:7 auf der Tafel. In Reihen der Oberfranken befindet sich mit Markus Schwindl der derzeitige Topscorer der Liga. Wie in den vergangenen Jahren ist er der Dreh- und Angelpunkt der Ice-Dogs. Aber auch der Tscheche Peter Poleshny ist mit bislang 49 Punkten im vorderen Drittel der Scorerwertung zu finden. Allerdings reicht das nicht aus, um im Mittelfeld der Liga zu rangieren. Daheim sind die Pegnitzer im Freiluftstadion sehr schwer zu spielen. Dies musste zuletzt auch der Deggendorfer SC erfahren, als es nur zu einem 3:3 reichte. Auswärts konnten die Oberfranken bislang nur beim SVG Burgkirchen punkten. Beide Gegner sind also schlagbar, doch dazu müssen die Indians ihre Defensivarbeit wieder verbessern.
(Dieser Bericht wurde mir vom ECDC Memmingen zur Verfügung gestellt.)