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  04.08.04 SGE: 50-Jahr-Feier: Festschrift


Thema: 50-Jahr-Feier: Festschrift
Abteilung: SGE

    1954 - 2004

    50 Jahre SG Eichenfeld




    Einige beherzte Männer waren es, die 1954 mit Sportbesessenheit, viel Idealismus und Kameradschaft die Aufgabe angingen, Eichenfeld und Umgebung zu einem Sportplatz zu verhelfen. Da der neu ins Leben gerufene Verein noch nicht in das Vereinsregister eingetragen war, versprach die Siedlervereinigung Eichenfeld in dieser Frage ihre Mithilfe. Es gelang ihr, das Gelände am Waldrand von Weihenstephan zu pachten. Der Wert von 4 Doppelzentnern Weizen war der vereinbarte Pachtzins. Er wurde in den ersten Jahren durch die Siedlervereinigung entrichtet.



    Der erste Sportplatz

    Die Aufgabe, auf dem topographisch ungünstigen Gelände einen Sportplatz zu errichten, schien fast unlösbar. Doch mit Zielstrebigkeit, Tatkraft und Energie und der aktiven Mithilfe der treuen Anhänger, gelang es der damaligen Vorstandschaft, auch dieses Problem zu meistern. Mit dieser Zeit verbindet uns dankbare Erinnerung an die amerikanische Armee, ohne deren großzügiger Hilfe bei den Erdbewegungsarbeiten es unmöglich gewesen wäre, das Gelände für den Sportplatz einzuebnen. Sportkameradschaft im wahrsten Sinne des Wortes bewies der SV Vötting. Er stellte uns während der Bauzeit des Platzes sein Sportgelände für alle Spiele kostenlos zur Verfügung. Dafür unseren herzlichen Dank.

    Nach 3-jähriger Bauzeit konnte im August 1957 der Spielbetrieb auf eigenem Platz aufgenommen werden. Die Platzeinweihung am 09. August 1958 durch H.H. Stadtpfarrer Anzinger im Rahmen eines Feldgottesdienstes war der erste gesellschaftliche Höhepunkt im Vereinsleben der Sportgemeinschaft Eichenfeld.



    Intensive Jugendarbeit

    Nach diesem arbeitsreichen Jahren war der SGE keine Pause vergönnt. Es war an der Zeit, sich dem Aufbau der Mannschaften, insbesondere des Nachwuchses, verstärkt zu widmen.

    Die Jugendarbeit besitzt bei der SG Eichenfeld seit der Gründung einen herausragenden Stellenwert. Doch leider kam diese gute Jugendarbeit dem Verein kaum zugute. Sobald unsere Spieler das Seniorenalter erreicht hatten, begann die Abwanderung. Es waren viele Spieler, die die Sportgemeinschaft an andere Vereine verlor.

    Ursache dieser Abwanderungen war das Fehlen der elementarsten Voraussetzungen um den Aktiven die Ausübung ihres Sportes zu erleichtern.

    Mit Nachdruck begann man deshalb den Bau eines Sportheimes zu planen. Der erste Plan hierzu stammt aus dem Jahre 1959.

    Die Schwierigkeiten schienen jedoch unüberwindlich und bereiteten den Verantwortlichen großes Kopfzerbrechen. Trotz intensivster Bemühungen, ständigem Verhandeln, endlosen Schreibereien oftmaligen Bittgesuchen und kräfteraubenden Auseinandersetzungen mit Ämtern und Behörden, sollte noch mehr als ein Jahrzehnt vergehen, bis der erste Spatenstich erfolgen konnte.



    Trainingsplatz

    Gerade die gute Jugendarbeit der Sportgemeinschaft trug mit dazu bei, daß das Spielfeld überstrapaziert wurde. Hier konnte nur noch ein Trainingsplatz für Abhilfe sorgen. Hilfreich war, daß das Gelände gemäß Pachtvertrag eingeebnet und für unsere Zwecke genutzt werden durfte.

    Zudem fanden wir in Alois Dainer einen Mann, der in großzügiger Weise diese Arbeiten kostenlos übernahm und uns so zu dem ersehnten Trainingsplatz verhalf, der den damaligen Anforderungen gerecht wurde.



    Kinderspielplatz

    In den Gesamtausbau der Eichenfelder Sportanlage war auch ein Kinderspielplatz eingeplant. Die Siedlervereinigung übernahm die Aufgabe, den dafür vorgesehenen Platz zu gestalten. Heute ist dieses Spielplatz fester Bestandteil im Bereich Eichenfeld. Er ist nicht mehr wegzudenken und wird von Kindern des Freisinger Nordens gerne besucht.



    Beginn des Sportheimbaues

    Der 14.11.1970 ist für die SGE ein historisches Datum, denn an diesem Tage leitete Alois Daimer mit dem Erdaushub den Sportheimbau ein.

    Daß dieses Projekt verwirklicht werden konnte, verdanken wird vor allem dem Freisinger Alt-Oberbürgermeister Dr. A. Schäfer.

    Besonders erwähnenswert ist das Engagement und die Hilfsbereitsschaft vieler Vereinsmitglieder, die in den Jahren bis zur Fertigstellung des Vereinsheimes teilweise bis tief in die Nacht hinein werkten und arbeiteten, um das lang ersehnte Ziel schnellsmöglich zu erreichen. Sie verdienen unsere besondere Anerkennung.

    Unser Dank gilt auch all den Ämtern und Behörden, den Sportverbänden und Firmen, Gönnern und Freunden, die uns helfend unter die Arme gegriffen haben. Besonderen Dank schulden wir unserem Architekten, Herrn Hans Hofmann, der mit langer Geduld immer neue Planungsunterlagen erstellt hat.

04.08.04
Eingetragen von Diana

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