(ba) Der Eishockey-Landesligist ECDC Memmingen hat sich für die anstehende Qualifikationsrunde zur Bayernliga mit Torhüter Markus Waldherr verstärkt. Er kommt vom Ligakonkurrenten EV Lindau zu den Indians. Der 27-Jährige soll zusammen mit Stamm-Torwart Reiner Vorderbrüggen für den nötigen Rückhalt in den entscheidenden Spielen um den Aufstieg sorgen. Waldherr war zuletzt zwei Jahre lang erster Torwart in Lindau und spielte zuvor in Ravensburg und Königsbrunn höherklassig. Er selber sucht die sportliche Herausforderung in Memmingen. "Wir sind froh, dass wir mit Markus Waldherr einen Torhüter gefunden haben, der menschlich und finanziell in die Mannschaft passt.", so der sportliche Leiter Marcus Klär. Wie bereits gemeldet ist diese Verpflichtung nötig geworden, da der bisheriger "Back-up" Maximilian Voss wegen schulischer Verpflichtungen kürzer treten muss. Zudem besitzen die Indians mit Stefan Klein nur noch einen Torhüter für die Junioren. Ob sein Spielerpass bis zum Freitag für das Pokalspiel in Trostberg bereits vorliegt, steht noch nicht fest. Seit Montag abend stehen auch die Termine für die bevorstehende Qualifikationsrunde fest. Dabei starten die Indians mit zwei attraktiven Heimspiele gegen Amberg (23.01) und Passau (30.01.), bevor es innerhalb von nur sieben Tagen alle drei Auswärtsspiele zu bewältigen gibt. "Nach zwei Heimspielen wird die Woche der Wahrheit für uns anstehen." so der erste Vorsitzende Helge Pramschüfer, der zusammen mit dem sportlichen Leiter Marcus Klär auf der Termintagung in München war. "Danach wissen wir Bescheid, ob wir um den Aufstieg spielen oder ein weiteres Jahr Landesliga bevorsteht." Bekanntlich qualifiziert sich nur der Erste dieser Gruppe für die Halbfinalspiele. Nachdem die Passauer Arena nur 1500 Zuschauer fasst und mit einem ausverkauften Haus zu rechnen ist, wurde für das vielleicht entscheidende Auswärtsspiel in Passau bereits ein Kartenkontigent für die Memminger Fans angefordert.
(Dieser Bericht wurde mir vom ECDC Memmingen zur Verfügung gestellt.)