(ba) Erneut zweimal ist der ECDC Memmingen am Wochenende im Einsatz. Am Freitag prüft der EC Ulm/Neu-Ulm zum ersten Mal um 20:00 Uhr die Indians. Am Samstag um 19:30 Uhr empfängt der ECDC im Achtelfinalrückspiel um den Bayernkrug den VER Selb. Diese Woche hat die schwere Verletzung von Daniel Trunzer bei den Indians natürlich alles überschattet. Er wird vermutlich Donnerstag aus der Intensivabteilung kommen. Trunzer hat sich sehr schwer an der Bandscheibe verletzt und es bestand sogar zeitweise die Gefahr dass er gelähmt wird. Voraussichtlich im Januar muss er operiert werden. Eine Fortsetzung als Spieler ist mehr als fraglich, aber dies ist momentan auch in den Hintergrund geraten. Es ist nur schwer nach dieser Meldung wieder zum "Tagesgeschäft" über zu gehen, aber den Indians bleibt gar nichts anderes übrig. Am Freitag erwartet sie der schwere Gang beim Tabellenzweiten EC Ulm/Neu-Ulm, die nach der Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TSV Kottern auf Wiedergutmachung vor den heimischen Fans brennen. Für den Aufsteiger aus Ulm ist es die letzte Chance mit einem Sieg noch auf Platz 1 zu kommen. Bei einer Niederlage liegen die Ulmer fünf Punkte hinter den Indians zurück. Die Ausländerposition bei den Ulmern nimmt der Tscheche Stanislav Picha ein, der letztes Jahr in Burgau aktiv war. Mit Manfred Jorde, Manuel Hess, der aus Stuttgart zu den Donaustädter kam, und Thorsten Mascha besitzen erfahrene Spieler, die schon Oberliga gespielt haben. Topscorer ist jedoch der junge Michael Hlozek, der in zehn Spielen 22 Punkte für sich verbuchen konnte. Neben dem Ausfall von Daniel Trunzer werden auch Daniel Gebhardt (krank) und Kapitän Helge Pyka (Grippe) fehlen. Dafür wird Markus Keintzel ein Comebackversuch wagen. Nach knapp zwei Monate Abstinenz versucht er seit knapp einer Woche soviel Eiszeit wie möglich zu bekommen um am Wochenende im Topspiel auflaufen zu können. Am Samstag treten die Indians dann zu Hause im Achtelfinalrückspiel um den Bayernkrug zu Hause gegen den Noch-Bezirksligisten VER Selber Wölfe an. Der ECDC geht zwar nach dem 10:6 Erfolg vor vier Wochen in Selb mit einem Vorsprung von vier Toren ins Rennen, doch der sportliche Leiter Marcus Klär ist sich sicher: "das Weiterkommen haben wir noch nicht in der Tasche. Das wird eine schwere Aufgabe". Überhaupt sind die Oberfranken bisher die einzige Mannschaft gewesen, die sechs Tore gegen die Indians erzielt haben. In ihrer Bezirksligagruppe sind sie als einziges Team ungeschlagen und haben den Aufstieg in die Landesliga zur Hälfte schon geschafft. Im Spitzenspiel vor einer Woche schlugen sie den EC Bad Kissinger Wölfe mit 8:2. Bad Kissingen war bekanntlich der Gegner in der ersten Runde. Trainiert werden die "Selber Wölfe" übrigens vom Alt-Internationale Manfred Ahne. Der Sieger dieser Pokalpartie trifft im Viertelfinale auf den Süd-Landesligisten und Bayernligabsteiger TSV Trostberg.
(Dieser Bericht wurde mir vom ECDC Memmingen zur Verfügung gestellt.)