(ba) Nun zählen alle Vorbereitungssiege gegen die Bayernligisten nichts mehr. Für den Eishockey-Landesligisten ECDC Memmingen geht es ab Freitag um Punkte. Dabei treffen die Indians gleich in ihrem ersten Spiel auf den Mitfavoriten auf den Gruppensieg, den EV Pfronten. Spielbeginn ist in der Eishalle am Hühnerberg um 20:00 Uhr. Dabei bietet der Verein noch eine zusätzliche Aktion an. Jeder Fan, der eine Trommel, Tröte, Hupe oder sonstiges Lärminstrument (keine Trillerpfeifen) am Eingang vorzeigt, erhält ein Euro Ermässigung auf seinen Eintrittspreis. Trainer Michael Bielefeld kann auch diesmal nicht aus dem Vollen schöpfen. Sicher fehlen wird Florian Mancino, der beruflich verhindert ist. Hinter drei Spielern steht noch ein Fragezeichen, ob sie am Freitag auflaufen können. Wer von den drei Kandidaten auflaufen wird sich erst kurzfristig entscheiden. Für die Indians beginnt damit die Spielzeit genau gleich wie im letzten Jahr. Auch da hieß der erste Gegner, der EV Pfronten. Und alles begann für die Indians gut. Sie führten schnell mit 3:0 und verloren die Partie am Ende mit 3:4. Auch beim Rückspiel in Pfronten gab es nur einen Punkt aus Memminger Sicht. Während der ECDC sich zum Vorjahr wesentlich verbessert hat, hat der EV Pfronten nur wenige Positionen ausgetauscht. Der letztjährige Verteidiger Michael Bielefeld wechselte bekanntlich auf den Trainerstuhl nach Memmingen. Für ihn kam ein "verlorener Sohn" nach Hause zurück. Der gebürtige Pfrontner Stephan Sinner kehrte vom Heilbronner EC heim. Er spielte bereits bei den Berlin Capitals in der DEL. Auch ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Memminger Herbert Gmeinder. Trainiert werden die "Falcons" von Gerhard Heckel. Für die Indians ist es wichtig einen Fehlstart in die neue Saison zu vermeiden und der sportlicher Leiter Marcus Klär sieht es genauso: "Für uns ist ein Sieg wichtig. Wie der zustande kommt ist egal." und hofft auf die Unterstützung von den zahlreichen Fans.
(Dieser Bericht wurde mir vom ECDC Memmingen zur Verfügung gestellt.)