(ba) Am kommenden Wochenende steht vor Beginn der Qualifikationsrunde zur Bayernliga ein echter Härtetest für den ECDC Memmingen auf dem Plan. Im Viertelfinale um den Bayernkrug empfangen die Indians zunächst am Freitag um 20:00 Uhr den EV Pegnitz. Am Sonntag um 18:00 Uhr folgt dann das Rückspiel in Oberfranken. Ob Neuzugang Reiner Vorderbrüggen dann schon mit von der Partie ist noch offen. Nach der Verletzung von Ralf Weinl beim Spiel gegen Lindau stellte sich nach ersten Untersuchungen heraus, dass die Verletzung doch schwerwiegender ist. Mit Verdacht auf Meniskusanriss wird er voraussichtlich mindestens vier Wochen ausfallen. Somit wird er auf jeden Fall für die ersten Spiele in der Qualifikationsrunde sicher ausfallen. Die Vorstandschaft des ECDC Memmingen hat jedoch schnell reagiert und in einem Blitztransfer Reiner Vorderbrüggen verpflichtet. Er hat diese Saison nur kurzzeitig bei Ulm ausgeholfen und war in der letzten Saison beim Oberligisten EA Kempten im Kasten. Auch beim SCM war der 33jährige aktiv. Doch Helge Pramschüfer ist sich sicher; "dass Vorderbrüggen trotz Trainingsrückstand auf jeden Fall ein grosser Rückhalt im Kampf um den ersten Rang sein wird." Er wird privat von einem Memminger Autohaus mitfinanziert, das eng mit dem ECDC zusammenarbeitet. Ob er allerdings bereits am Freitag zu seinem Geburtstag spielberechtigt ist, stand noch nicht fest, da über die Feiertage bei der Passstelle nur eingeschränkt gearbeitet wird. Ansonsten kann das Trainergespann Boldavesko/Lehmann bis auf die Junioren, die zeitgleich in Bad Aibling spielen, aus dem Vollen schöpfen. Das sollten die Indians auch sein denn im Bayernkrug, dem Pokalwettbewerb für die Landes- und Bezirksligisten, empfangen die Indians im Viertelfinale den ungeschlagenen Spitzenreiter der Gruppe Nord und Aufstiegsanwärter, EV Pegnitz. In vierzehn Spielen konnte kein Team im Norden die "Ice-Dogs" schlagen. Auch der kommende Gegner der Indians, der SC Bad Kissingen, unterlag vor kurzem mit 3:7. Im letzten Jahr scheiterten sie nur knapp an den Wanderers Germering im Halbfinale im Kampf um den Aufstieg. Dieses Jahr soll es nun endlich klappen. Doch zunächst gilt es im Pokal zu bestehen. Beide Teams nehmen diesen Pokalwettbewerb sehr ernst. Beide Teams können sich allerdings schon sehr bald im Halbfinale um den Aufstieg wieder begegnen. Vorausgesetzt beide setzen sich in ihren jeweiligen Gruppen durch. Gefährlichster Angreifer bei den Oberfranken ist Markus Schwindl, der im letzten Jahr mit 78 Punkten Scorerkönig der Landesliga war. Auch dieses Jahr hat er bereits 58 Punkte auf seinem Konto. Ihm zur Seite steht mit Stefan Ponitz ein ebenfalls erfahrener Mann. Überhaupt besteht das Team vorwiegend aus Spieler, die alle schon in Nürnberg oder Bayreuth aktiv waren. Ein Bekannter aus längst vergessenen Zeiten wird mit den Oberfranken ebenfalls am Hühnerberg auftauchen. Der 38 jährige Norbert Haslach, der zu SC- Zeiten in Memmingen aktiv war, lässt sein Karriere in Pegnitz ausklingen und ist momentan punktbester Verteidiger bei den Ice-Dogs. Die Indians hoffen natürlich wieder auf zahlreiche Unterstützung wie zuletzt gegen Lindau um dem Favoriten aus Pegnitz ein Bein zu stellen. Denn in der nächsten Runde wartet voraussichtlich mit dem TSV Peissenberg ein weiterer attraktiver Gegner.
(Dieser Bericht wurde mir vom ECDC Memmingen zur Verfügung gestellt.)